Montag, 25. Juni 2018

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Viele Bürger beteiligten sich am Stadtumbau

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Gute Resonanz bei Auftaktveranstaltung

Lahnstein. Der Auftakt zum Stadtumbau ist geglückt – so das Fazit nach der Veranstaltung am Mittwoch in der Lahnsteiner Stadthalle. Trotz strahlendem Sonnenschein fanden sich über 100 Bürgerinnen und Bürger ein, um sich über das Projekt zu informieren, die Ergebnisse der Fragebogenaktion zu erfahren und sich für verschiedene Themenworkshops anzumelden.

Oberbürgermeister Peter Labonte und Stadtplaner Winfried Hoß stellten zusammen mit Ingrid Schwarz und Christoph Bökenbrink vom beauftragten Planungsbüro WSW & Partner aus Kaiserlautern das Projekt, die bisherigen Untersuchungsergebnisse und die weitere Vorgehensweise dar. Wie wichtig dabei die Meinung der Bürger ist, betonte Labonte noch einmal in seiner Begrüßung: „Gutes Zusammenleben erfordert ein soziales Band, das die Menschen miteinander verknüpft. Nur mit dieser Verbindung wird aus einem Stadtteil das „eigene Zuhause“, mit dem man sich identifiziert und für das man Verantwortung übernimmt. Deshalb ist die Bürgerbeteiligung bei den Projekten der Städtebauförderung so ein hohes Gut.“

Damit der Beteiligungsprozess weiter läuft und möglichst viele Ideen aus der Bevölkerung mit einfließen, gibt es noch im Mai zwei Workshop-Veranstaltungen, bei denen sich Interessierte zu verschiedenen Themen austauschen können. Vier Themenblöcke wurden festgelegt: „Bauen und Gestaltung“, „Kultur, Freizeit und Tourismus“, „Verkehr, Mobilität, Erreichbarkeit und Parken“ und „Infrastruktur, Versorgung, soziales Miteinander“. Mitmachen können dabei alle interessierten Lahnsteiner, unabhängig davon, ob sie an der Auftaktveranstaltung teilgenommen haben. „Es sind offene Termine, die von ihrer Beteiligung leben“, erklärt Stadtplaner Hoß, der Ansprechpartner bei der Verwaltung für dieses Projekt ist.

Der erste Termin für die Arbeitsgruppen „Bauen und Gestaltung“ und „Kultur, Freizeit und Tourismus“ ist am Dienstag, den 23. Mai 2017, in der Stadthalle. Los geht es um 18 Uhr mit dem Thema „Bauen und Gestaltung“. Um 19.30 Uhr schließt sich dann das Thema „Kultur, Freizeit und Tourismus“ an.

Der zweite Termin ist am Dienstag, den 30. Mai.

Neuer Freisitz mit Blick am Rheinsteig

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Lahnsteins Wegepate schnitzt kreative Ruhebank

Lahnstein. Ein neuer, attraktiver Aussichtspunkt am Rheinsteig lädt die Wanderer im Lahnsteiner Stadtwald zum Verweilen ein. Jens Blümel, Rheinsteiglotse und Wegepate der Stadt Lahnstein, ist wieder kreativ geworden und hat eine neue Ruhebank in einem besonders steilen Abschnitt des Rheinsteigs im Bereich Todtenthaler Weg geschaffen. Von dort bietet sich ein herrlicher Blick auf Friedrichssegen.

„Bisher gab es dort keine Sitzgelegenheit, nun hat es sich aber angeboten, da in diesem Bereich Bäume wegen Borkenkäferbefall gefällt wurden“, erklärt Petra Bückner, Leiterin der städtischen Touristinformation. In ihrem Auftrag ist Blümel in der Tourismussaison unterwegs und kümmert sich um die zahlreichen Wanderwege im Stadtgebiet.

Der neue Freisitz besteht aus Eichen- und Douglasienholz und ist mit vielen Details verziert. „Die ersten Wanderer haben in ihm schon jetzt einen neuen Lieblingsplatz gefunden“, verrät Blümel.

Wasserspielplatz für Lahnstein erbeten

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Stadtchef erhielt kreativen „Wunschzettel“ von Louisa

Lahnstein. Peter Labonte bekommt als Oberbürgermeister von Lahnstein jeden Tag reichlich Post. Selten allerdings ist die so liebevoll und kreativ gestaltet wie die der 6-Jährigen Louisa: auf einen bunt bemalten Wassertropfen in Papierform schrieb sie folgende Bitte an den Stadtchef: Lieber Bürgermeister!!! Es wäre sooo schön einen Wasserspielplatz in Lahnstein zu haben…

„Das war eine wirklich schöne und besondere Überraschung“, findet Labonte und nimmt zu ihrem Anliegen konkret Stellung. „Wir haben zurzeit in Lahnstein 19 „normale“ Spielplätze. Diese zu erhalten, kostet die Stadt jedes Jahr sehr viel Geld und ein Wasserspielplatz würde noch sehr viel mehr kosten. Dafür ist leider im Moment kein Geld da. Doch jetzt die gute Nachricht: die Stadt baut gerade ein neues Kinderbecken im Lahnsteiner Freibad, und zwar einen Wasserspraypark mit Sonnensegel, der bestimmt für genauso viel Wasserspaß sorgt.“

Ab dem 29. Mai ist das Freibad geöffnet und wenn sich die kleine Lousia beim Oberbürgermeister meldet, bekommt sie eine Freikarte für das Lahnsteiner Freibad und kann die neuen Wasserspraypark nach Herzenslust austesten.

Kontakt: Frau Wilhelm, Telefon 02621 914-101.

 

Raub am Lahnsteiner Rheinufer – Tatverdächtiger festgenommen

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Nach der Veröffentlichung des Phantombildes ging am 20.05.2017 bei der Polizei ein Hinweis auf einen 42-jährigen Lahnsteiner ein. Diese Person hatte, insbesondere wegen der auffälligen Zahnstellung, eine gewisse Ähnlichkeit mit der auf der Zeichnung abgebildeten Person.

Da sich im Zuge der Ermittlungen der Tatverdacht erhärtete, wurde er festgenommen und nach Vorführung bei einem Haftrichter in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Erstmeldung vom 17.05.2017

Unbekannter stiehlt Portemonnaie und radelt davon

Am gestrigen Dienstag (16. Mai 2017) wurde einer Frau am Lahnsteiner Rheinufer die Handtasche entrissen und die darin befindliche Geldbörse gestohlen.

Gegen 13.00 Uhr kam der Dieb mit seinem Fahrrad auf die an der Rheintreppe sitzenden Frau zu, und setzte sich neben sie.

Nachdem er sie ansprach und anzügliche Bemerkungen machte, wollte die 41-Jährige gehen. Daraufhin entriss der Unbekannte ihre Handtasche und machte sich auf dem Fahrrad in Richtung Braubach davon.

Während der Fahrt durchwühlte er seine Beute, nahm das Portemonnaie heraus und warf die Handtasche weg.

Unerkannt konnte Mann mit seinem dunklen Treckingrad in Richtung Lahnsteiner Innenstadt flüchten.

Der Dieb wurde wie folgt beschrieben:

- etwa 45 - 50 Jahre alt

- schlank

- kurze, dunkelblonde bis graue Haare

- sprach deutsch ohne Akzent.

Am gestrigen Mittag trug er eine Jeanshose und ein dunkelgraues T-Shirt.

Auch führte er eine Umhängetasche mit, die er quer über die Schulter gezogen und mit einem zusätzlichen Bauchgurt befestigt hatte.

Auffallend war ein Bluterguss am rechten Auge.

Die Kriminalpolizei Koblenz hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtete haben oder sonstige Hinweise zu dem geflüchteten Dieb machen können, sich unter der Telefonnummer 0261/103-0 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zu melden.

Comedy der Extraklasse geboten

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Volles Haus und viele Lacher in der Stadthalle Lahnstein

Lahnstein. Zwei Abende, elf Künstler, 1800 Gäste und unzählige Lacher – das ist die erfolgreiche Bilanz des Comedy-Projekts „Zusammen Lachen“. Die grundlegende Idee kam von höchster Stelle: Oberbürgermeister Peter Labonte und die Koblenzer Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz hatten überlegt, gemeinsame Projekte der Städte zu initiieren und dabei auch an etwas Humoristisches gedacht. Die Ausführung übernahm mit Begeisterung Stadthallenmanager und Kulturkenner Walter Nouvortne zusammen mit dem in Lahnstein lebenden Comedian Roberto Capitoni.

Den Anfang machte jeweils der „Hejel“ Rainer Zufall, der richtig „good droff“ war. Im schönsten Kowelenzer Platt berichtete er von seinen Erlebnissen mit „Schabos“ aus der Heimatstadt und gab auch besondere Einblicke in das Leben der Koblenzer Stadtteile Lützel und Neuendorf.

Ihm folgten zwei weitere Originale: Manfred Gniffke aus Koblenz und Karl Krämer aus Lahnstein. Die beiden debattierten bei zwei Flaschen Bier (selbstverständlich aus der Brauerei der jeweiligen Heimatstadt) über ihre beiden Städte. Einig waren sie sich darin, dass sich die sprachlichen Eigenheiten unterscheiden. Uneinig, als Manfred Gniffke mit seiner Koblenz-Fahne wedelte und Karl die baldige Zugehörigkeit seiner Stadt zu Koblenz prophezeite. Doch am Ende des Auftritts waren sie im Gesang vereint und gaben Teile des Lahnstein- und des Schängelliedes wieder, worin auch das Publikum klatschend einfiel.

Diese einzigartige Veranstaltung rief sogar die Weltpolitik auf den Plan. Vor der Pause fand Angela Merkel mit hoch gereckten Daumen und „Wir-schaffen-das-Parole“ den Weg in die Stadthalle Lahnstein und spannte einen interessanten, wenn auch leicht verwirrten Bogen zur aktuellen Weltpolitik. Kleines Beispiel: Der neue französische Präsident? „Manuel Makkaroni oder so ähnlich.“ Die Lacher waren ihr sicher.

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