Montag, 19. November 2018

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Vor 20 Jahren: Lahnstein auf der Höhe wird „Ort mit Heilquellen-Kurbetrieb“

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Thermalwasser wurde vom Rhein auf den Berg gepumpt

Lahnstein. Der Ortsteil Lahnstein auf der Höhe liegt 257 Meter hoch. Er wurde von dem letzten Bürgermeister der Stadt Oberlahnstein, Kurdirektor Fritz Berlin, begründet. Baubeginn war im Jahr 1971. Eine Aktiengesellschaft wurde gegründet mit der Stadt als Hauptaktionär. Diese Gesellschaft verkaufte die städtischen Grundstücke und finanzierte hierdurch die Baumaßnahmen. Hotel, Thermalbad, Kurklinik, Tennisanlagen und mehrere 100 Wohnungen wurden in den Jahren 1971 bis 1975 errichtet.

Am 12. Februar 1975 erfolgte die staatliche Anerkennung der Kurthermen Rhein-Lahn als „Heilquellen-Kurbetrieb“. Um Kurgebiet zu werden, musste Lahnstein auf der Höhe ein eigener Ortsteil von Lahnstein sein. Diese amtliche Bezeichnung „Stadt Lahnstein – Ortsteil Lahnstein auf der Höhe“ wurde am 30. März 1977 verliehen. Das für Rheinland-Pfalz im Dez. 1978 verabschiedete Kurortegesetz machte Lahnstein auf der Höhe schließlich zum Kurort.

Am 03. März 1998 erhielt der Ortsteil die Anerkennung als „Ort mit Heilquellen-Kurbetrieb“. Hierfür bedarf es neben einem passenden Ortscharakter nach Paragraph 7 des Kurortegesetzes und den „Begriffsbestimmungen für Kurorte, Erholungsorte und Heilbrunnen“ einer Heilquelle, die nach den Vorschriften des Landeswassergesetzes staatlich anerkannt ist, einem gesundheitsfördernden Klima sowie „leistungsfähigen Einrichtungen zur Anwendung des Heilwassers mit angemessener kurärztlicher und pflegerischer Betreuung“.

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Schillerschule Lahnstein nimmt am Konzert „Musik baut Brücken“ teil

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Schulchor und der Kinder- und Jugendchor St. Martin singen

Lahnstein. Am 27. April 2018 findet in der Stadthalle das Benefizkonzert „Musik baut Brücken“ zugunsten der Hope school in den Slums von Hyderabad (Indien) statt. Mit dabei sind unter anderem der Schulchor der Schillerschule und der Kinder- und Jugendchor St. Martin. Beide bereiten sich seit Wochen auf den großen Tag vor.

Beate Bartelmeß probt mit über 20 Kindern der Schillerschule nach dem Motto „Singen macht Spaß! Singen tut gut!“ einmal pro Woche in der Chor AG. Neben den Kindern der Ganztagsschule besuchen mittlerweile auch Schülerinnen und Schüler der Halbtagsschule freiwillig die AG, um gemeinsam in der Gruppe traditionelle, aber auch moderne, lustige und mit Bewegung gespickte Lieder einzuüben. Dabei werden die Kinder durch die Chorleiterin musikalisch und stimmlich gefordert und gefördert. Den ersten Auftritt hatte der Schillerschulchor bei der eigenen Weihnachtsfeier letzten Jahres Voller Stolz präsentierten die Chorkinder ihr Können und wurden mit viel Applaus bedacht.

Den Kinder- und Jugendchor St. Martin gibt es seit 2002. Unter dem Motto „Wir singen von Gott und der Welt“ proben die Kinder und Jugendlichen im Alter von 5 bis 12 Jahren jeden Mittwoch im Pfarrzentrum am Europaplatz, ebenfalls angeleitet von Beate Bartelmeß. Neben dem Einstudieren von neuen Liedern, stehen auch Stimmbildung und Musiklehre auf dem Programm. Die Hauptaufgabe des Chores ist die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten. Daneben tritt er an Veranstaltungen, wie zum Beispiel den Pfarrfesten, Karneval, Kirmes oder Lahneck live auf. Seit vielen Jahren wird regelmäßig auch ein Weihnachtsmusical für den Familiengottesdienst an Heiligabend einstudiert. Dabei können sich die Kinder neben dem Chorgesang zum Teil auch als Solisten und Schauspieler versuchen. Besondere Highlights waren die zwei großen Musical-Aufführungen „Bileam und seine gottesfürchtige Eselin" (2007) und „Israel in Ägypten" (2012), die in der Gemeinde großen Anklang fanden.

Schülerkonzert am Samstag fällt aus

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Ersatztermin wird es geben

Lahnstein. Das Konzert der Gesangsschule Music-Art & Vocals am Samstag, den 3. März 2018, im Jugendkulturzentrum der Stadt Lahnstein fällt wegen  Erkrankungen der Mitwirkenden aus. Ein Ersatztermin wird noch bekannt gegeben.

Vandalismus trifft Grundschule Friedrichssegen

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Unbekannte warfen Scheibe ein

Lahnstein. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben Unbekannte einen Kanaldeckel in der Erzbachstraße ausgehoben und damit die Fensterscheibe eines Klassenzimmers der Grundschule Friedrichssegen eingeworfen.

Hinweise auf einen Einbruch in die Schule gibt es bislang nicht.

Als der Schaden am Freitagmorgen entdeckt wurde, rückte der städtische Baubetriebshof sofort aus und sicherte das Fenster innen und außen mit einer Holzplatte.

Neben der Scheibe wurde durch den Aufprall des schweren Gullydeckels auch der Boden beschädigt. Die Stadtverwaltung schätzt die Schadenshöhe auf rund 3.000 Euro.

Eine neue Scheibe wird in den nächsten Tagen eingesetzt. Der Unterricht war durch den Vorfall nicht betroffen.

Stadtarchiv Lahnstein öffnet am Wochenende

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Beteiligung am „Tag der Archive“ unter dem  Motto „Demokratie und Bürgerrechte“

Lahnstein. Zum Tag der Archive, der unter dem Motto „Demokratie und Bürgerrechte“ steht, öffnet das Stadtarchiv Lahnstein am Samstag, den 3. März, und Sonntag, den 4. März, seine Türen. Zwischen 14 und 17 Uhr können Interessierte die Räumlichkeiten im Untergeschoss der ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Schule besuchen. Führungen in die Magazinräume des Archivs finden nach Bedarf statt.

Im Benutzerraum, wo sich auch die umfangreiche Archivbibliothek und die historischen Zeitungsbestände  befinden, werden Originalquellen aus unterschiedlichen Beständen und Epochen passend zum Motto vorgestellt. Darunter befinden sich beispielhaft Bürgerlisten aus dem 19. Jahrhundert, Anträge auf Verleihung oder Entzug von Bürgerrecht im 18. und 19. Jahrhundert, Bürgeraufnahmen, Wahlunterlagen aus dem Revolutionsjahr 1848 sowie von 1919, als erstmals Frauen wählen durften.

Auf Ausstellungstafeln im Eingangsbereich werden die Quellen erläutert, in Vitrinen werden Ehrenbürgerurkunden und besondere Archivalien vorgestellt.

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