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„Internationaler Museumstag“ am Sonntag, den 21. Mai 2017

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Bergbaumuseum und das CCO-Fastnachtsmuseum in Lahnstein bei freiem Eintritt geöffnet

Lahnstein. Bereits am Vormittag öffnet das Bergbaumuseum Grube Friedrichssegen am Sonntag, den 21. Mai 2017, zum Internationalen Museumtag seine Pforten. Das im Jahr 2000 vom Arbeitskreis Grube Friedrichssegen gegründete Museum befindet sich im Stadtteil Friedrichssegen, Ahlerhof, nahe dem Lahnkraftwerk. Beeindruckend sind die ausgestellten Exponate, Mineralien und Fotografien, die an die Zeit des Erzabbaus vor über 100 Jahren erinnern. An einem Modell des Bergbaudorfes um 1900 kann man sich in die Zeit hineinversetzen, als das ganze Tal noch vom Bergbau beherrscht wurde. Das Museum ist am Sonntag, den 21. Mai, von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Ansonsten jeden Dienstag von 14 bis 17 Uhr.

Auch das Lahnsteiner Fastnachtsmuseum, als wahre Fundgrube für Freunde des närrischen Brauchtums, ist wieder geöffnet. Die Museumscrew um Eva Bonn zeigt alles, was zur fünften Jahreszeit in Lahnstein und der Region gehört. Viele Schätzchen wurden von den Fastnachtern zusammengetragen, die es sich lohnt, genauer unter die Lupe zu nehmen. Narrenkappen, Kostüme und Uniformen, Plakate und Programmhefte, Orden und Pins, tausende Fotos und allerlei Kuriositäten sind zu bestaunen. Über den Schwerpunkt Lahnstein hinaus können auch Orden aus Koblenz, Köln, Mainz, den USA und England sowie anderen Fastnachtshochburgen bewundert werden. Wer sich närrisch infizieren möchte, ist am 21. Mai von 14 bis 17 Uhr, an allen weiteren Sonntagen von 15  bis 16.30 Uhr dazu eingeladen. Der Eingang befindet sich im Innenhof des Martinsschlosses.

Das Stadtmauerhäuschen in der Hintermauergasse öffnet erst eine Woche später zu Lahneck Live. Nähere Informationen gibt es im Stadtarchiv Lahnstein, Tel. 02621/914-296.

Flächennutzungsplan und Bebauungspläne waren Thema im Lahnsteiner Ausschuss

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Lahnstein. Der Fachbereichsausschuss 4 befasste sich in seiner letzten Sitzung am 9. Mai 2017 schwerpunktmäßig mit der Bauleitplanung in verschiedenen Stadtbereichen.

Zunächst informierte der Investor des Rheinquartiers über die Entwicklung auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Oberlahnstein und gab dazu einen aktuellen Sachstandsbericht. Im Anschluss daran wurden zum dort geltenden Bebauungsplan Nr. 45 verschiedene Änderungen beraten. Im Einzelnen handelte es sich hierbei um die Anbindung der neuen Max-Schwarz-Straße an eine mögliche spätere Fortführung der Entlastungsstraße, um die Anlage von zusätzlichen privaten Stellplätzen, um die Straßenführung, um die Festsetzung des Maßes der baulichen Nutzungen, um die Modifizierungen bei den Festsetzungen des Lärmschutzes sowie um die Vorgabe über die Größe der Werbeanlagen.

Weitere Änderungen im Zusammenhang mit dem Flächennutzungsplan sowie dem Bebauungsplan Nr. 18 – Sportzentrum im Stadtteil Niederlahnstein wurden zunächst vertagt.

Im weiteren Verlauf der Sitzung gab es Informationen zum aktuellen Sachstand hinsichtlich der Sanierung des Alten Rathauses Oberlahnstein. Bei diesem Tagesordnungspunkt waren sich die Mitglieder des Ausschusses fraktionsübergreifend einig, dass in einer eigenständigen Sitzung der weitere Fortgang der Sanierung beraten und beschlossen werden sollte.

Weitere Informationen zu den städtischen Gremien, die Mandatsträgern und weitere anstehende Sitzungstermine befinden sich auf der städtischen Homepage unter www.lahnstein.de (Rubrik Verwaltung, Rat und Gremien).

Ausstellung zur königlich-preußischen Zeit in Lahnstein

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Stadtarchiv präsentiert vom 24. bis 28. Mai in der Hospitalkapelle

Lahnstein. Nach der Ausstellung zur nassauischen Ära im vergangenen Jahr zeigt das Stadtarchiv nun vom 24. bis 28. Mai 2017 in der Hospitalkapelle das Aufblühen der beiden Städte Niederlahnstein und Oberlahnstein in preußischer Zeit von der Annexion 1866 bis zum Vorabend des Ersten Weltkriegs.

Eisenbahn- und Hafenausbau sowie die Industrialisierung sorgten auf beiden Seiten der Lahn für ein enormes Bevölkerungswachstum. In Niederlahnstein stieg die Einwohnerzahl um das Doppelte, in Oberlahnstein sogar um das Vierfache.

Die Folgen waren eine rasche und großzügige Ausdehnung der Wohnbebauung, Schaffung neuer Gewerbe, Schulen und Krankenhäuser. Protestanten siedelten im ehemals rein katholischen Lahnstein und bauten sich mit finanzieller Unterstützung des Kaisers eine Kirche. Niederlahnstein erhielt ein Amtsgericht, einen neuen Bahnhof und 1885 die Stadtrechte.

Ober- und Niederlahnstein kamen durch die neue Kreisordnung für Hessen-Nassau zum Kreis St. Goarshausen, eine angedachte Zusammenlegung der beiden Lahnstädte wurde hingegen noch keine Realität. Immerhin waren sie seit 1873 durch eine Straßenbrücke fest verbunden. In Friedrichssegen florierte der Erzbergabbau. Preußens erste Zahnradbahn förderte die Erze aus den Stollen an die Lahn. Auch der Tourismus legte stark zu, kurz vor dem Ersten Weltkrieg wurde die Ruppertsklamm entdeckt und begehbar gemacht. Viele Vereine entstanden und boten den Bewohnern ein weites Betätigungsfeld.

Beide Städte wurden zunächst mit Gas, ab 1912 mit Elektrizität versorgt. Auch die Kanalisation wurde ab 1890 ausgebaut. Bismarck sorgte reichsweit für ein einheitliches Maß-, Gewichts- und Münzsystem sowie für die Schaffung der Standesämter. Vieles erinnert heute noch an die königlich-preußische Zeit in Lahnstein.

Wie die Lahnsteiner zu ihrem preußischen König, der zugleich Deutscher Kaiser war, standen, vermittelt die reich bebilderte Ausstellung, die vom 24. bis 28. Mai 2017 täglich von 14 bis 18 Uhr (Sonntag ab 13 Uhr) in der Hospitalkapelle zu sehen ist.

Am Sonntag, den 28. Mai, ist auch das Stadtmauerhäuschen in der Hintermauergasse geöffnet. Dort wird als besondere Aktion des Förderkreises „Kaisers Geburtstag gefeiert“.

Café Stigler neu eröffnet

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Lahnsteins Wirtschaftsförderer besuchte den Betrieb

Lahnstein. Sanja Turkovic heißt die neue Inhaberin des Cafés Stigler in der Lahnsteiner Hochstraße. Nach einiger Zeit des Leerstandes hat sie sich mit der Eröffnung ihres eigenen Cafés einen Traum erfüllt. Den bekannten Namen behält sie bei, ist er doch in Lahnstein aber auch im Umland ein Begriff. Mit ihr freute sich Marc Klaßmann, der Wirtschaftsförderer der Stadt Lahnstein, der sie am Eröffnungstag besuchte und ein Präsent nebst Glückwünschen des Oberbürgermeisters Peter Labonte überbrachte.

Turkovic hat Gastronomieerfahrung und möchte dem traditionsreichen Haus wieder neues Leben einhauchen. Das Angebot reicht von verschiedenen Frühstücksvarianten, über kleine warme Gerichte hin zum klassischen Kaffee- und Kuchengeschäft.

„Wir freuen uns sehr, dass der Betrieb an dieser Stelle im Zentrum wieder aufgenommen wurde. Das ist sowohl für die hier lebenden Menschen als auch für die Gäste, die Lahnstein besuchen ein Gewinn“, so Klaßmann.

Röchling Sustaplast weiht Logistikcenter in Lahnstein ein

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Millionenschwere Investition stärkt Standort

Die Röchling Sustaplast SE & Co. KG hat am Standort in Lahnstein feierlich ihr neues Logistikcenter eingeweiht. Die bestehende 3.100 Quadratmeter große Halle wurde um einen 900 Quadratmeter großen Versandbereich sowie um 3.000 Quadratmeter Hallenfläche erweitert und somit mehr als verdoppelt. Mit der Investition von fast 5 Mio. Euro hat Röchling den Standort Lahnstein gestärkt und baut die Position als führender Verarbeiter von technischen Kunststoffen im weltweiten Markt weiter aus.

Im Beisein von Peter Labonte, Oberbürgermeister der Stadt Lahnstein, wichtiger Geschäftspartner und Gratulanten eröffnete Franz Lübbers, Vorstandsmitglied der Röchling-Gruppe und verantwortlich für den Unternehmensbereich Industrie, offiziell das neue Logistikcenter. Vor mehr als 100 geladenen Gästen unterstrich er die Bedeutung der Investition für das Unternehmen: „Mit der Erweiterung stärken wir den Standort in Lahnstein. Die Investition war notwendig, weil unser Geschäftsvolumen in den vergangenen Jahren dynamisch gewachsen ist. Eine hohe Lieferfähigkeit ist in unserer Branche ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Mit dem neuen Logistikcenter können wir die Lieferfähigkeit deutlich verbessern, unsere internen Abläufe optimieren und so unseren Kunden noch mehr Service anbieten.“

Bedeutender Arbeitgeber

Oberbürgermeister Peter Labonte betonte in seinem Grußwort, dass die Investition von Röchling Lahnstein als attraktiven Wirtschaftsstandort stärke: „Röchling Sustaplast ist seit vielen Jahren ein bedeutender und wertvoller Arbeitgeber in unserer Stadt. Es freut mich sehr, dass dieses weltweit agierende Unternehmen, das zu den führenden in seiner Branche gehört, seit vielen Jahren massiv in den Standort hier investiert und damit ein ganz bewusstes Zeichen für die Region und insbesondere für Lahnstein setzt.“

Service für Kunden verbessert

Im Neubau hat Röchling die neuesten Erkenntnisse des Supply-Chain-Managements berücksichtigt, die internen Arbeitsabläufe beschleunigt und so den Service für die Kunden noch weiter verbessert. Die Lagerhallen wurden beispielsweise mit Hochregalen ausgestattet, in denen die Produkte mit Hilfe eigens für diesen Einsatz konstruierten Kommissioniergeräten ein- und ausgelagert werden. Gleichzeitig wurden die Wege und Zeiten des innerbetrieblichen Transports für Einlagerung, Bereitstellung und Versand von Produkten minimiert. Die ergonomisch optimierten Arbeitsplätze im neuen Versandbereich wurden mit höhenverstellbaren Packtischen und modernen Krananlagen ausgestattet. Hier werden die Kunststoffprodukte verpackt und versandfertig gemacht. Durch das Anheben auf das Niveau der Gebäude ist der Verladebereich nun auch bei Rhein-Hochwasser mit LKW befahrbar.

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