Montag, 25. Juni 2018

Letztes Update:02:41:09 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Auftaktveranstaltung zur Stadtentwicklung

Drucken

Bürgerwünsche und -ideen sind gefragt

Lahnstein. Am Mittwoch, den 17. Mai 2017, findet um 19 Uhr in der Lahnsteiner Stadthalle der Auftakt zum geplanten „Stadtumbau“ von Oberlahnstein statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind dazu ganz herzlich eingeladen.

Gemeinsam können Schwächen und Stärken genauer identifiziert und Vorschläge zur Verbesserung des Stadtzentrums erarbeitet werden. Verwaltung und das beauftragte Planungsbüro WSW & Partner aus Kaiserslautern informieren über die Zielsetzungen und Fördermöglichkeiten des Programms „Stadtumbau“ und geben einen Ausblick zum weiteren Projektablauf. Auch die Ergebnisse der Fragebogenaktion im Untersuchungsgebiet werden präsentiert.

Zum Ende der Veranstaltung haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich für verschiedene Arbeitsgruppen/Bürgerworkshops zu bestimmten Themenfeldern der Stadtentwicklung zu melden. Diese Bürgerworkshops finden jeweils dienstags am 23. und 30. Mai 2017 ab 18 Uhr in der Stadthalle statt.

Am Dienstag, den 27. Juni 2017, werden die Ergebnisse dieser Workshops um 19 Uhr in der Stadthalle öffentlich vorgestellt.

Aus diesen Ergebnissen und den Überlegungen des Planungsbüros WSW & Partner sollen dann konkrete Maßnahmenpakete geschnürt werden, woraus ein „Integriertes Stadt Entwicklungs Konzept (ISEK)“ entwickelt wird.

Die Erstellung dieses Konzeptes und dessen Abstimmung mit den Landesbehörden ist die Voraussetzung zur Förderung von privaten und öffentlichen Maßnahmen.

Beim vom Bund und Land geförderten Programm „Stadtumbau“ soll der Stadtkern von Oberlahnstein mit gezielten Maßnahmen in den nächsten Jahren aufgewertet werden. Durch die Aufnahme in das Förderprogramm eröffnen sich neue Perspektiven, die weitere Entwicklung des Oberlahnsteiner Stadtkerns ganzheitlich im Sinne eines Integrierten Entwicklungskonzeptes in Angriff zu nehmen. „Es geht darum, privates und öffentliches Engagement zusammenzuführen und deswegen ist es wichtig zu wissen, was sich die Bürger wünschen und ob sie eigene Maßnahmen planen“, erklärt Stadtplaner Winfried Hoß.

Die Stadt Lahnstein und die Vertreter des Planungsbüros hoffen auf eine intensive Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger, die durch die Entwicklung von Ideen und Maßnahmen für den Oberlahnsteiner Stadtkern zum Erfolg des Programms beitragen.

Parkplatz am Rheinufer gesperrt

Drucken

Großveranstaltung benötigt Platz

Lahnstein. Vom 8. bis einschließlich 11. Mai 2017 wird der befestigte Parkplatz am Oberlahnsteiner Rheinufer wegen einer Großveranstaltung, die am 10. Mai 2017 stattfindet, gesperrt. Der Parkplatz am Martinsschloss ist davon nicht betroffen.

Die Stadtverwaltung rechnet damit, den Platz am 11. Mai im Laufe des Vormittags wieder freigeben zu können.

Außerdem wird darauf hingewiesen, dass am 10. Mai die Veranstaltung gegen 22 Uhr mit einem Feuerwerk endet und es deswegen zu kurzzeitigen Lärmbeeinträchtigungen kommen kann.

Rhein-Lahn-Nixe Katharina I. unterwegs im Wetteraukreis

Drucken

In diesem Jahr folgte Rhein-Lahn-Nixe Katharina I. einer Einladung der Blütenkönigin aus Rosbach vor der Höhe, die zum beliebten Rosbacher Blütenfest einlud.

Das traditionsreiche Fest in Hessen bot an drei Tagen einige Überraschungen, Vorführungen, Spiel und Spaß sowie verschiedenen Veranstaltungen.

So konnten sich die Besucher auf  Aktionen für die ganze Familie und ein vielfältiges kulinarisches Angebot freuen.

Am Sonntag trafen sich einige Repräsentantinnen aus Hessen, um die scheidende Blütenkönigin Kristina II. zu verabschieden und die neue Blütenkönigin Jana I. willkommen zu heißen.

In einem mit vorwiegend Oldtimer bestückten Autokorso ging es durch die malerische Altstadt von der Wasserburg aus auf den Festplatz.

Vor 20 Jahren starb Franz Häusner

Drucken

Stadtarchiv Lahnstein erinnert an engagierten Kommunalpolitiker, Gewerkschafter und Sportfischer

Lahnstein. Am 3. April 1997 starb nach langer Krankheit der Lahnsteiner Kommunalpolitiker Franz Häusner. Geboren wurde er am 8. Mai 1930 in Niederlahnstein als Sohn von Kaspar und Elisabeth Häusner, geb. Lambert. Von 1974 bis 1994 gehörte er für die SPD dem Rat der Stadt Lahnstein an. Eine zeitlang zählte er zum Vorstand der Partei. Er war Mitglied in verschiedenen Ausschüssen der Stadt, unter anderem als Sprecher im Liegenschaftenausschuss.

Seit 1948 war Häusner Mitglied in der Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands (GdED), seit 1951 Vorstandsmitglied, Bezirksfachgruppenleiter und Mitglied in der Hauptfachgruppenleitung bei der Deutschen Bundesbahn in Lahnstein, Mainz und Köln. Dem Personalrat der Güterabfertigung Lahnstein, dem er seit 1955 angehörte, stand er seit 1957 vor. Zusätzlich war er seit 1977 Mitglied des Bezirkspersonalrates bei der Bundesbahndirektion Köln. Auch stand er dem Bundesbahnsozialwerk in Lahnstein vor.

Neben seinen beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeiten zum Wohle seiner Heimatstadt ist vor allem sein weit in alle Bundesländer hineinwirkender Einsatz zum Wohle und zur Förderung der deutschen Freizeitfischerei zu nennen.

Mehrere Jahrzehnte bekleidete er das Amt des 1. Vorsitzenden beim Angler-Club 1933 e. V. Niederlahnstein (ACN) und trat damit in die Fußstapfen seines Vaters. Franz Häusner war von 1964 bis 1977 und 1982 bis 1987 erster Vorsitzender und anschließend Ehrenvorsitzender. Auch war er 1972 Gründungsmitglied und Präsident des Bezirks-Sportfischerverbandes Koblenz e. V. sowie Mitgründer und Präsident des Landesverbands Rheinland-Pfalz im Verband Deutscher Sportfischer (VDSF).

Hier bewies er viel Mut und Zivilcourage, den Gedanken des Gewässer-, Biotop-, Tier- und Artenschutzes voranzutreiben. „Seine Gedanken“, so schrieb der Verband Deutscher Sportfischer 1995 anlässlich einer Ehrung Häusners, „sind heutigentags Allgemeingut und Arbeitsgrundlage der deutschen Fischerei geworden“, wie zum Beispiel die Beseitigung der Wettfischerei. Im Verlauf dieser Auseinandersetzungen gelang Häusner ein bestens bewährter Konsens zwischen dem Verband Deutscher Sportfischer und dem Deutschen Tierschutzbund. Dies mündete letztlich darin, dass der VDSF-Landesverband als Naturschutzverband gemäß § 60 BNatSchG anerkannt wurde. Weiter wirkte er erfolgreich bei der Formulierung verschiedener Fischerei- und Wassergesetze auf Länder- und Bundesebene. Dank seinem konsequenten Eintreten findet sich der Verband Deutscher Sportfischer heute in der Gemeinschaft naturschutztreibender Verbände wieder und hilft die öffentlichen Gewässer und damit auch die Trinkwasserressourcen sichern.

In Anerkennung langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit im Dienste der Gemeinschaft wurde er im Dezember 1995 mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Der ACN widmet seit dem Tod von Franz Häusner jährlich ein Gemeinschaftsfischen seinem Gedenken.

Am 3. April 1997 verstarb Franz Häusner im Alter von 66 Jahren. Er hinterließ seine Witwe Karoline und zwei Söhne.

(Foto: Karoline Häusner)

 

Unterstützung für die Lahnsteiner Stadtmauerbienchen

Drucken

Zwei neue  Bienenvölker im neuen Zuhause untergebracht

Es summt und brummt auf der schönen Lahnsteiner Stadtmauer und das mit mittlerweile rund 80000 Stadtmauerbienchen.

Die im letzten Jahr zu Beginn aufgestellten zwei Bienenvölker, mit jeweils rund 20000 Bienen, haben Verstärkung bekommen. „Aufgrund der enorm großen Nachfrage nach unserem „ Lahn- und Hexengold-Honig“, der nach ungefähr 6 Wochen komplett ausverkauft war, haben wir uns dazu entschieden, unseren bereits vorhandenen Bienchen Unterstützung zu bringen und haben um zwei weitere Bienenvölker aufgestockt. So gibt es mehr Honig für alle“, erklärt Petra Bückner, Leiterin der Touristinformation Lahnstein freudig.

„Die Bienen fühlen sich hier sichtlich wohl“, verstärkt Justus Mayer, Imker der eigenen Imkerei „BeeOrganic“ die Aussage von Petra Bückner, während er die zwei neuen Bienenvölker in ihr neues Zuhause bringt und bei den „alten“ Bienchen nach dem Rechten schaut. Und das sieht man auch: Die Bienchen sind fleißig bei der Arbeit und bringen munter an ihren Beinen klebende Pollen in ihr Nest, die sie dann zu flüssigem Gold verarbeiten. Die Lahnsteiner dürfen sich also demnächst auf noch mehr leckeren Honig freuen. Im August bzw. September kann dieser dann wieder „geerntet“ werden.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL