Montag, 19. November 2018

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Ketteringer Karnevalsgäste in Lahnstein empfangen

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Tollitäten herzlich begrüßt

Lahnstein. Am Karnevalsamstag empfing Oberbürgermeister Peter Labonte gemeinsam mit seinen Beigeordneten Adalbert Dornbusch, Sebastian Seifert und Beatrice Schnapke-Schmidt, die englische Karnevalsdelegation der Partnerstadt Kettering. Angeführt von seinem Amtskollegen Mayor Cllr. Scott Edwards, der die Reise samt Gattin angetreten hatte, besuchten Senior Queen Courtney Barnes, Senior Princess Bethany Blissett und Junior Queen Aurora Andrelucci mit ihrem Gefolge das Rhein-Lahn-Eck.

Selbstverständlich mit dabei waren auch die Lahnsteiner Tollitäten Lahno-Rhenania Laura I., Prinz Thomas II. vom Sparda-Schloss sowie das Kinderprinzenpaar Franziska und Luca, die vorübergehend die Macht im Rathaus übernommen haben. Gemeinsam mit zahlreichen Vertretern der Lahnsteiner Garden und Karnevalsvereine verlebten die englischen Gäste gesellige Stunden.

(Foto: Sybille Heil/Stadtverwaltung Lahnstein)

Lahnstein siegt im Länderduell

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Passanten sind Experten in Sachen Karneval

Lahnstein. Am Karnevalsamstag spielte Lahnstein gegen die Stadt Bad Dürrheim aus Baden-Württemberg in der SWR-Sendung „Stadt-Land-Quiz“. Passend zur Jahreszeit ging es um das Thema Karneval. Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: Lahnstein hat souverän gewonnen.

Am Ende konnten die Rheinländer 775 Punkte für sich verbuchen, Bad Dürrheim kam auf 650 Zähler. Vor allem die Passanten waren in Lahnstein kundiger und kaum eine Frage blieb offen. Auch die beiden Bilderrätsel, die die Experten (Helmut Hohl und Uwe Unkelbach hatten diese Rolle übernommen) lösen mussten, stellten kein Problem dar. Lediglich die Schnellraterunde ließ den Ausgang etwas spannender werden, doch letztlich war der Vorsprung schon zu groß und der Sieg ging ungefährdet ans Rhein-Lahn-Eck. „Eine tolle Werbung für uns, unsere Stadt, unser Brauchtum und die Menschen, die hier wohnen“, meint Oberbürgermeister Peter Labonte dazu.

Entwarnung an Schillerschule: Messung zeigt keine Auffälligkeiten

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Lahnstein. Aufatmen im wahrsten Sinne des Wortes können Eltern, Schüler und Lehrkräfte in der Lahnsteiner Schillerschule. Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz hatte auf Betreiben der Stadtverwaltung Lahnstein hin, in den Räumen der Grundschule eine Raumluftmessung durch das rheinland-pfälzische Landesamt für Umwelt veranlasst. Diese sollte Hinweise dazu liefern, ob in dem Schulgebäude relevante Schwermetallkonzentrationen vorhanden sind. Die Ergebnisse der Messung liegen nun vor und danach ist die Luft sauber, sprich, es wurden keine Auffälligkeiten festgestellt.

Anlass für die Messung waren die belasteten Bodenbefunde auf dem Nachbargrundstück, das für die Errichtung einer neuen Kindertagesstätte untersucht wurde. Da es in den letzten 20 Jahren eine Vielzahl an unterschiedlichen Krebserkrankungen im Lehrerkollegium der Schillerschule gegeben hat, kamen immer wieder Vermutungen auf, dass die Ursachen dafür möglicherweise im Schulgebäude liegen oder eben in unmittelbarer Nachbarschaft. So auch in der jüngsten Zeit. Bisher hat dies keine der in der Vergangenheit durchgeführten Untersuchungen bestätigt, auch nicht die aktuelle Luftmessung.

Proben wurden an vier verschiedenen Stellen im regulären Schulbetrieb genommen, in der Mensa, im Lehrerzimmer und in zwei Klassenräumen. Dazu wurden Messgeräte aufgestellt, die über einen Zeitraum von 24-Stunden Proben der Raumluft genommen haben. „Wir können diesbezüglich nun Entwarnung geben“, so Dr. Rainer Radtke von der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, Abteilung Prävention. „Die Werte sind unauffällig. Wir werden im Sommer aber noch eine zweite Messung bei trockener Witterung durchführen, um alle Eventualitäten abzudecken.“

Übrigens wird der Boden auf dem Nachbargrundstück vor dem Bau der Kindertagesstätte fachmännisch saniert, so dass auch hier keine Belastungen bei Einzug der Kinder vorhanden sind.

Städtische Bäume werden regelmäßig gepflegt

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Baumkataster hilft den Überblick zu behalten

Lahnstein. 4.492 Bäume sind aktuell im Baumkataster der Stadt Lahnstein erfasst. Eine „Menge Holz“, das regelmäßig kontrolliert und gepflegt werden muss. Denn grundsätzlich gilt, dass Bäume an öffentlichen Straßen und Plätzen systematisch und regelmäßig überprüft werden müssen, um potentielle Gefahren rechtzeitig zu erkennen. Dafür gibt es bei der Stadtverwaltung eigens einen sogenannten „Baumkontrolleur“, der die Gewächse draußen im Blick hat und sie vor allem auf ihre Verkehrssicherheit hin kontrolliert. Sobald Pflegearbeiten erforderlich werden oder die Standsicherheit eines Baumes nicht mehr gewährleistet ist, meldet er dies an die Verwaltung und es werden entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Die Vorgänge werden alle in einem Baumkataster erfasst, um einen Überblick über anstehende und erfolgte Arbeiten zu haben. Je nachdem was zu tun ist, rückt dann der städtische Baubetriebshof oder ein beauftragtes Unternehmen für die Baumpflege aus.

Erst vor kurzem wurden die 192 Platanen in der West-, Nord- und Südallee zurückgeschnitten. „Alle zwei Jahre ist das fällig, da Platanen stärker austreiben als etwa die Linden, die in der Nord- und Ostallee stehen. Diese werden je nach Austrieb alle drei bis vier Jahre zurückgeschnitten“, erklärt Viktoria Dakhil, die das Baumkataster in der Verwaltung pflegt.

Ab und an werden bei der Kontrolle der Bäume auch verdächtige Umstände oder  Gefahren festgestellt, die wegen der Beachtung der Verkehrssicherungspflicht eingehender untersucht und gegebenenfalls unverzüglich beseitigt werden müssen. So zuletzt geschehen am Marktplatz in Niederlahnstein. Die dortigen Linden mussten wegen Fäulnisbildung im Kronenbereich gefällt werden, weil sie eine Gefahr für Passanten und andere Verkehrsteilnehmer darstellten.

Hexen fliegen ins Lahnsteiner Rathaus

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Narren setzen Stadtchef ab

Lahnstein. Alle Jahre wieder bauen sich die Karnevalisten, angeführt von der Närrischen Turmgarde, vor dem Lahnsteiner Rathaus auf, um Stadtchef Peter Labonte abzusetzen und die Regentschaft zu übernehmen.

Dieses Mal versuchten sie es in Gestalt von zwei Hexen mit einem magischen Zaubertrank, der seine Wirkung nicht verfehlte.

Nach einem wortreichen Schlagabtausch mit der Stadtspitze, erschien Labonte vor den Garden und machte einen letzten Versuch als Hexengroßmeister das Unvermeidliche abzuwenden – vergebens.

Die Narren rund um ihre Lieblichkeit Lahno-Rhenania Laura I., Prinz Thomas II. vom Sparda-Schloss und die Kinder-Tollitäten Franziska und Luca, stürmten das Amtszimmer und plünderten die letzten Euros aus der Stadtkasse.

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