Donnerstag, 19. September 2019

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Baumaßnahmen der DB Netz AG

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Lahnstein. Die DB Netz AG führt in der Nacht von Montag, den 19. August, auf Dienstag, den 20. August 2019, im Bereich Bahnhof Niederlahnstein und in der Nacht von Samstag, den 24. August, auf Sonntag, den 25. August 2019, im Bereich Bahnhof Oberlahnstein Gleisbaumaßnahmen durch, die aus betrieblichen Gründen in der Nachtzeit stattfinden müssen. Dadurch kann es zu Lärmbelästigungen kommen.

Die beauftragten Unternehmen sind bemüht, die Lärmbelästigung so gering wie möglich zu halten. Die Stadtverwaltung Lahnstein und die Deutsche Bahn bitten die betroffenen Anwohner um Verständnis.

Vor 50 Jahren: Die evangelische Gemeinde Friedland wird selbstständig

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Lahnstein. Die intensive Bebauung im Ortsteil Friedland entstand in den 1950er Jahren durch Verkauf des Geländes an die Evangelische Baugemeinde Oberlahnstein e.V. und hatte in der Behebung der Wohnungsnot ihre Ursache. Mit Hilfe der Gemeinnützigen Siedlungsgemeinschaft des Ev. Hilfswerkes der Landeskirche Hessen und Nassau wurden in Selbsthilfe Häuser für ca. 600 Personen errichtet. Bei den ersten Bewohnern handelte es sich vornehmlich um Flüchtlinge und Spätaussiedler mit evangelischer Konfession aus Ostpreußen und Schlesien.

Die Protestanten gehörten zur Kirchengemeinde Oberlahnstein, von der sich erst 1956 Niederlahnstein losgelöst hatte. Die Friedrichssegener Evangelischen gehörten zur Kirchengemeinde in Frücht, ebenso wie Miellen und Nievern. Dort war die Anzahl der Gemeindemitglieder rückläufig. Da die Messzahl für eine Pfarrstelle bei 1000 lag, wurde auf Vorschlag des Dekans Hans Strack Friedland zum 1. Januar 1969 aus der Evangelischen Kirchengemeinde Oberlahnstein ausgepfarrt und mit Frücht pfarramtlich verbunden.

Mit der Gründung einer eigenen Kirchengemeinde wurde Friedland eine bessere geistliche Versorgung vor Ort in Aussicht gestellt, wie Gemeindehaus und Kindergarten. Nach der Wahl eines eigenen Kirchenvorstandes im Mai 1969 wurde noch im Herbst des Jahres ein Haus in der Martin-Luther-Straße für die Aktivitäten angemietet. Ein eigener Chor und Posaunenchor wurden gegründet. Im April 1973 wurde der Kindergarten eröffnet und im September 1973 das Gemeindehaus. Besonders geprägt wurde das Gemeindeleben durch die„Missionsgemeinschaft Jesus“, heute e. V. Frücht, die besonders Jugendliche als Zielgruppe hatte. So gab es damals in Friedland neben dem Kindergottesdienst eine CVJM-Jungschar und Mädchenschar, einen Gitarrenchor und einen Jugendbibelkreis.

 

1976 und 1977 wurde gemeinsam mit der katholischen Gemeinde auf dem Campingplatz Seelsorge betrieben. Pfarrer Rudolf Stahl bot darüber hinaus eine intensive ökumenische Zusammenarbeit mit der katholischen Kirchengemeinde an, die das evangelische Gemeindehaus auch für katholische Vorabendmessen nutzte.

Seit 1977 werden in Friedland Feste gefeiert, zunächst jährlich, inzwischen im Zwei-Jahresrhythmus. Diese Feierlichkeiten sind zu einer schönen Tradition geworden und werden nicht nur von Friedländern, unabhängig von ihrer Konfessionszugehörigkeit, gern angenommen. Die nächste Veranstaltung findet  am Samstag, den 24. August 2019, ab 14.00 Uhr im Gemeindehaus in Friedland statt.

Mit der Pensionierung von Pfarrer Rudolf Stahl 1993 wurde die Verbindung mit Frücht damals aufgelöst und mit gleichen Datum eine halbe Pfarrstelle für Friedland begründet. Stahls Nachfolger als für Friedland zuständige Pfarrer waren Pfarrvikar Götz van Riesen, Werner Sowitzki (zugleich Lahnklinikseelsorger), Pfarrer Achim Weber (zugleich Bad Ems), Pfarrer Christoph Haxel-Schamuhn (zugleich Niederlahnstein). Seit 2006 ist Pfarrerin Yvonne Fischer mit einem Teil ihres Dienstauftrages (Oberlahnstein II) für die Kirchengemeinde Friedland zuständig.

Eine ausführliche Darstellung, verfasst von Herrn Uwe Hinterwäller, ist im neuesten Gemeindebrief zu finden, der in allen evangelischen Kirchen, Gemeindehäusern und Kindergärten zum Mitnahme ausliegt.

Ehepaar Christel und Kurt Heinrich Emil Engelbrecht feierte Diamantene Hochzeit

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Lahnstein. Christel und Kurt Heinrich Emil Engelbrecht konnten am 1. August 2019 auf 60 gemeinsame Ehejahre zurückblicken. Das Jubiläumspaar hat zwei Töchter, vier Enkel und bisher sechs Urenkel und lebt seit 1951 in Lahnstein.

Der Beigeordnete der Stadt Lahnstein, Jochen Sachsenhauser, überbrachte dem Jubiläumshochzeitspaar die Glückwünsche von Oberbürgermeister Peter Labonte, Landrat Frank Puchtler und Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Für die Stadt Lahnstein überreichte er den Eheleuten einen liebevoll mit fair gehandelten Produkten zusammengestellten Präsentkorb aus dem Weltladen.

Foto: Beigeordneter Jochen Sachsenhauser (rechts) gratulierte dem Jubiläumshochzeitspaar mit einem Präsentkorb. (Foto: privat)

IT Infrastruktur erweitert

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St. Elisabeth Krankenhaus investiert mittleren 5-stelligen Betrag in IT-Infrastruktur.

Lahnstein. Es ist ein großer Kasten in einem kleinen Raum im Keller des St. Elisabeth Krankenhauses Lahnstein. Aber ohne ihn läuft nichts. Der Serverschrank, der die gesamte IT-Infrastruktur des Hauses sicherstellt. Thomas Legran, Leiter IT: „Wir haben in den letzten beiden Jahren viel in die Infrastruktur investiert, schließlich läuft heutzutage fast alles in unserem Krankenhaus digital.“

Dabei geht es nicht nur um die klassischen Büroanwendungen, sondern vor allem um das digitale Abbilden existierender Prozesse – und das sowohl in Bezug auf die eigenen Mitarbeiter als auch die Patienten. Um die Dienstplanerfassung im gesamten Haus gleich zu gestalten, wurde bspw. Anfang des Jahres ein für alle Bereiche einheitliches Dienstplanprogramm eingeführt, um die sehr vielen unterschiedlichen Arbeitszeitmodelle und komplexen tarif- und arbeitsrechtlichen Anforderungen optimal abzubilden. Und immer wenn es neue Anwendungen gibt, muss seitens der IT natürlich nachgerüstet werden.

Vor allem geht es bei der Digitalisierung aber um Prozesse, die Patienten, deren Behandlung und die Erhöhung der Behandlungsqualität betreffen. „Papierloses Krankenhaus ist da ein Stichwort, das deutschlandweit in aller Munde ist“, erläutert Legran. Patientenakten werden zunehmend digitalisiert und Krankenkurven digital versendet – nicht nur, um Papier zu sparen, sondern vor allem, um Informationen, Untersuchungsergebnisse und Patientendaten schneller beim nächsten Behandler zu haben. Unter anderem deshalb sind mittlerweile alle Ärzte des Hauses mit iPads ausgestattet – um direkt am Patientenbett Daten einzusehen, einzugeben, mit dem Patienten zu besprechen und weiterzuleiten. Auch in einem OP-Saal läuft heute nichts mehr ohne IT-gestützte Anwendungen.

„Viele unserer Module sind dabei nur playmobilgroß, sichern aber unser ganzes Haus“, meint Legran. Unter anderem auch gegen Hackerangriffen, die immer häufiger auch Krankenhäuser beträfen, weshalb das Haus in Firewalls investiert hat. Auch im Bereich der Ausfall- und Datensicherung hat das Haus in den letzten Jahren entsprechende Konzepte entwickelt und sieht sich daher für die Anforderungen der Zukunft im Gesundheitswesen gut gerüstet.

Vortrag am 15.08.2019: Schilddrüse – kleines Organ, große Wirkung

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Lahnstein. Sie sitzt im vorderen Halsbereich und hat die Form eines Schmetterlings: die Schilddrüse. Das kleine Organ erfüllt zahlreiche Aufgaben in unserem Körper – ist aber leider auch für viele Erkrankungen verantwortlich. Aber wie genau arbeitet die Schilddrüse? Wofür ist sie verantwortlich? Wie kann ich mich vor Krankheiten schützen, wann muss ärztlich behandelt oder operiert werden? Diese und andere Fragen werden während des Vortrags im Rahmen der Reihe „Durchblick Gesundheit“ beantwortet. Anschließend steht Sektionsleiterin Dr. Kerstin Schaffrath-Zimmer für alle Fragen der Besucher zur Verfügung. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 15.08.2019, um 17:30 Uhr im St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.

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