Freitag, 19. Oktober 2018

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Städtische Bühne Lahnstein vergibt Theaterpreis

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Lahnstein. Im vergangenen Jahr wurde erstmals an Ensemblemitglieder der Städtischen Bühne Lahnstein ein Theaterpreis vergeben. Es war die Idee des Lahnsteiner Volksschauspielers und Karnevalisten Walter „Dexy“ Dexheimer und er hat auch gleich diesen Preis in Form eines Pokals gestiftet. Nun wird jährlich die ansprechendste und aufregendste Schauspielerleistung am Lahnsteiner Theater mit einem Preis ausgezeichnet. Die beiden Intendanten des Theaters, Friedhelm Hahn und Ulrike Krapp, sehen darin eine wunderbare Möglichkeit, allen Schauspielern und Schauspielerinnen für ihr Engagement zu danken. Nominiert wurden drei Kandidaten. Wer den Preis erhalten soll, entscheiden wie im vergangenen Jahr auch die Abonnenten. Der Festakt für die Vergabe des Theaterpreises und die Bekanntgabe des Gewinners, zu dem alle Theaterfreunde recht herzlich eingeladen sind,  findet  in diesem Jahr am Sonntag, den  16. September 2018 um 11 Uhr im Theater statt.

Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Lahnstein tagte

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Im Mittelpunkt standen Vorberatungen für Entscheidungen des Stadtrates

Lahnstein. Im Rahmen seiner letzten Sitzung hatte der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Lahnstein einige Entscheidungen des Stadtrates vorzubereiten und damit entsprechende Beschlussempfehlungen zu erarbeiten.

Mit dem Stadtumbau „Innenstadt Oberlahnstein“ beschäftigen sich die städtischen Gremien schon seit geraumer Zeit sehr intensiv. Im Mittelpunkt der jüngsten Beratung stand eine „Modernisierungsrichtlinie“, die ermöglichen soll, private Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen innerhalb des Stadtumbaugebietes finanziell zu unterstützen. Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine mögliche Förderung sind in dieser Richtlinie verankert, die der Haupt- und Finanzausschuss in der vorgelegten Form befürwortet. Die abschließende Beratung erfolgt im Stadtrat.

Insgesamt vier Tagesordnungspunkte betrafen die Änderung des Flächennutzungsplanes ´99 und des Bebauungsplanes Nr. 17Ä3/39 – Koblenzer Straße. Hier ging es um Anpassungen gegenüber der ursprünglichen Fassung, die aufgrund der Verlagerung eines Lebensmitteldiscounters erforderlich wurde. So sollen Ansiedlungen den Zielen des Einzelhandelskonzeptes der Stadt Lahnstein entsprechen. Dies gilt insbesondere für den Bereich des Altstandortes. Ziel ist es, dass dort nur solche (nicht-innenstadtrelevanten) Sortimente zulässig sind, die der Tabelle Nr. 21 auf Seite 78 des Einzelhandelskonzeptes entsprechen.

Diesen Anpassungen stimmte der Haupt- und Finanzausschuss mehrheitlich zu.

Weiterhin informierte Oberbürgermeister Labonte ausführlich über die Forderungen der kommunalen Spitzenverbände Rheinland-Pfalz im Zusammenhang mit dem Kommunalen Finanzausgleich. Hier schließt sich die Stadt Lahnstein wie alle Kreise, Städte, Verbandsgemeinden und Ortsgemeinden in Rheinland-Pfalz den Forderungen der drei Spitzenverbänden an und hofft im konstruktiven Dialog mit der rheinland-pfälzischen Landesregierung auf eine deutliche Nachbesserung des Landes in Sachen Finanzausgleich.

Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung stimmte der Haupt- und Finanzausschuss der Eigentumsübertragung des städtischen Grundstückes mit aufstehendem Gebäude (Freiherr-vom-Stein-Schule) an den Rhein-Lahn-Kreis zu. Auch hier obliegt dem Stadtrat die endgültige Entscheidung.

Weitere Informationen zu den städtischen Gremien, den Mandatsträgern und anstehende Sitzungstermine finden sich auf der Homepage der Stadt Lahnstein unter www.lahnstein.de (Rubrik Verwaltung, Rat und Gremien).

Erfahrungsaustausch zum Thema Heil- und Gesundheitswald

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Lahnstein. Zu einem Erfahrungsaustausch zum Thema Heil- und Gesundheitswald weilten jetzt Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern in Lahnstein. Angeführt wurde die Delegation von der Ostseeküste von Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, der neben dem Heringsdorfer Bürgermeister Lars Petersen und Prof. Dr. Horst Klinkmann, dem Ideengeber der Heilwaldidee in Heringsdorf, noch weitere profunde Kenner der Materie mit nach Lahnstein gebracht hatte.

Anlass für den Besuch war die Ende Juni auf der Insel Usedom vereinbarte Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf und der Stadt Lahnstein, mit der u.a. auch ein kontinuierlicher Informations- und Erfahrungsaustausch verfolgt wird.

An Ort und Stelle informierte Oberbürgermeister Peter Labonte die Gäste über die bestehenden Planungen zur Ausweisung einer entsprechenden Waldfläche im Stadtwald von Lahnstein und freute sich sehr über nützliche Hinweise der Partner im Hinblick auf eine Umsetzung der Überlegungen.

Eingebunden in das Besuchsprogramm waren u.a. Vertreter und Vertreterinnen von Landesforsten Rheinland-Pfalz, der Politik, der Gesellschaft für Gesundheitsberatung GGB e.V. und des Medizinischen Zentrums Lahnhöhe. Beide Einrichtungen haben ebenfalls ein hohes Interesse an der Etablierung eines Heil- und Gesundheitswaldes in Lahnstein signalisiert.

Sehr zufrieden zeigte sich Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte zum Ende des Besuchs: „Der Wald als wichtiges Landschaftselement bietet viele therapeutische Potentiale und eine intakte Natur ist eine wichtige Voraussetzung für unsere Gesundheit und unser Wohlempfinden. Daher haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die gesundheitsfördernden Aspekte des Waldes stärker in den Fokus zu rücken. Dabei sind wir sehr froh über die Unterstützung aus Mecklenburg-Vorpommern, wo hierzu bereits ein sehr großer Erfahrungsschatz vorhanden ist.“

Stolz waren die Lahnsteiner Vertreter schließlich über die Expertise von Prof. Dr. Horst Klinkmann, der den Lahnsteiner Wald als „ungeschliffenen Rohdiamanten“ bezeichnete und ihm ein großes Potential für eine Nutzung als Heil- und Gesundheitswald bescheinigte.

Die neue Rhein-Lahn-Nixe Maren I. wurde feierlich inthronisiert

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Aus den Fluten der Rheins und der Lahn trug Vater Neptun seine 39. Tochter Maren auf seinen starken Armen an Land, um sie auf der Bühne der Lehner Kirmes zur neuen Rhein-Lahn-Nixe 2018/2019 küren zu lassen. Zugleich holte er von gleicher Stelle seine 38. Tochter Jana in sein Reich zurück, die bisher als Rhein-Lahn-Nixe Jana I. die Stadt Lahnstein und den Kur- und Verkehrsverein repräsentierte. Die Lehner Kirmes darf daher wegen dieser  prächtigen zur Tradition gewordenen Zeremonie als ein wirklich bedeutendes kulturelles Ereignisse der Stadt Lahnstein bezeichnet werden.

Aus Richtung Schleuse näherte sich in der Dämmerung das Nixenboot, darauf zu erkennen eine junge Frau in langem weißem Kleid, neben ihr Vater Neptun (Robert Maxeiner). Von der Rudi-Geil-Brücke herab ergoss sich eine Kaskade roten Wassers, über allem ragte die Burg Lahneck in rotes bengalisches Licht getaucht. Ein prachtvoller Anblick. Dafür sorgte einmal mehr die Freiwillige Feuerwehr Wache Nord. Das Boot legte an den Stufen zum Lehner Ufer an und Vater Neptun trug seine Tochter Maren sicher durch die große begeisterte Menschenmenge zur Bühne. Der große Beifall  galt ihr, der 39. Tochter Neptuns, deren Inthronisierung zur neuen Rhein-Lahn-Nixe Maren I. nun bevorstand. Vorsitzender Günter Groß stellte die neue Nixe vor. Besonderheit: im wirklichen Leben ist Maren Kloczeck Schornsteinfegermeisterin. Sie erhielt von ihrer Vorgängerin die rote Schärpe und von OB Peter Labonte die Amtskette mit dem Stadtwappen. Es begann ein langer Reigen von Gratulationen. Viele Majestäten des mittelrheinischen Repräsentantinnentreffens waren dabei, der NCV sowie natürlich Vertreter aus der Kommunalpolitik. Zu Ehren der neuen Rhein-Lahn-Nixe wurde nach der offiziellen Zeremonie dann das mittlerweile dritte Lahnsteiner Musikfeuerwerk abgeschossen.

Foto: KVL

Königlicher Glanz in Lahnstein

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Zahlreiche Hoheiten konnten Rhein-Lahn-Nixe Jana I., der 1. Vorsitzende des Kur- und Verkehrsvereins Günter Groß sowie die Vorstandsmitglieder Markus Hebgen, Alexander Groß und Sabine Steffens zum diesjährigen Repräsentantinnentreffen in Lahnstein begrüßen. Treffpunkt war das Lehner Weindorf, wo sich rund 50 Hoheiten einfanden, die gemeinsam im Kirmesumzug mit dabei waren.

Nach der offiziellen Eröffnung der Kirmes durch den Vorstand des Kur-und Verkehrsvereins sowie dem Schirmherrn Oberbürgermeister Peter Labonte wurden die Repräsentantinnen und Repräsentanten vorgestellt. Auch bei der Verabschiedung von Jana waren zahlreiche Vertreter verschiedener Städte und Regionen - vor allem aus Rheinland-Pfalz – dabei. Einige freuten sich dann gemeinsam bei der Inthronisation mit der neuen Rhein-Lahn-Nixe Maren I. und genossen das mittlerweile 3. Musik-Feuerwerk zu Ehren der neuen Repräsentantin des Kur- und Verkehrsvereins und der Stadt Lahnstein.

Foto: KVL

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