Montag, 18. November 2019

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Winteröffnungszeiten der Touristinformation Lahnstein

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Lahnstein. Nach einer sehr erfolgreichen Saison und einem aufregenden und veranstaltungsreichen  Jubiläumsjahr starten ab dem 0´1. November 2019, die Winteröffnungszeiten für die Touristinformation Lahnstein. Jetzt beginnt die Hochphase zur Vorbereitung für das kommende Jahr, das ein oder andere Projekt läuft bereits auf vollen Touren. Diese Zeit eignet sich besonders um in persönlichen Gesprächen und Vorortterminen mit den Leistungsträgern die Zusammenarbeit zu stärken und gemeinsame Ideen zu entwickeln.

Nachfolgend die geänderten Öffnungszeiten vom 01. November 2019 bis 10. April 2020:

Montag bis Freitag täglich von

9.30 Uhr bis 13.00 Uhr

14.00 Uhr bis 16.30 Uhr

Samstag geschlossen

Erna Letschert feierte ihren 101. Geburtstag

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Lahnstein. Erna Letschert konnte am 10. Oktober 2019 ihren 101. Geburtstag im Caritas-Altenzentrum St. Martin in Lahnstein feiern. Die Jubilarin stammt aus Koblenz-Horchheim. Sie zog Anfang der 80er Jahre zusammen mit ihrem Ehemann in die C.-S.-Schmidt-Straße nach Lahnstein. Als ihnen die Wohnung wegen Eigenbedarfs gekündigt wurde, bezog sie, inzwischen Mitt-Siebzigerin, mit ihrem Mann ein Appartement im Caritas Altenzentrum. Seit vier Jahren ist sie verwitwet.

Die Jubilarin hatte bis zu ihrem 100. Geburtstag noch mit Freude Kreuzworträtsel gelöst. Da ihre Sehkraft seitdem nachgelassen hat, ist ihr das leider nicht mehr vergönnt. Sie schaut aber noch Fernsehen, wenn auch nicht viel.

Erna Letschert feierte ihren Jubiläumsgeburtstag mit Bewohnern, Angehörigen, Freunden und Bekannten und auch der Bürgermeister der Stadt Lahnstein, Adalbert Dornbusch, überbrachte der Jubilarin Glück- und Segenswünsche des Oberbürgermeisters Peter Labonte und des Landrats Frank Puchtler und gratulierte ihr zum 101. Geburtstag.

Für die Stadt Lahnstein überreichte ihr Bürgermeister Dornbusch einen liebevoll mit fair gehandelten Produkten zusammengestellten Präsentkorb aus dem Welt-Laden.

Umfrage: Wie stehen Sie zur Energiewende?

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Regionaler Energiewende-Kompass startet – Bürgerumfrage in über 50 Städten und Gemeinden noch bis zum 31. Oktober möglich - Teilnehmer können E-Bike gewinnen

Lahnstein. Mit einer regional angelegten Bürgerumfrage wird der Fortschritt und die Akzeptanz der Energiewende in 50 Verbandsgemeinden und Städten von Rheinland-Pfalz detailliert untersucht – auch Lahnstein nimmt daran teil und unterstützt die Umfrage. Sie ist ein wesentlicher Teil des Regionalen Energiewende-Kompasses, der, nach der Nullmessung 2016, zum zweiten Mal stattfindet. Den Fragebogen gibt es unter www.evm.de/Energiewendekompass, die Befragung läuft noch bis 31. Oktober 2019. Die Teilnahme erfolgt anonym – es wird lediglich der Wohnort und der Landkreis zur späteren Zuordnung der Ergebnisse abgefragt.

Ziel der Umfrage ist es, von den Bürgerinnen und Bürgern zu erfahren, wie sie die regionale Energiewende sehen und was ihre persönliche Meinung dazu ist. Die Ergebnisse können sowohl den politischen Entscheidern als auch der Energieversorgung Mittelrhein (evm) als Basis zur Gestaltung der Energiezukunft dienen. Der Hintergrund: Sowohl die teilnehmenden Landkreise, Verbandsgemeinden und Städte als auch die evm als kommunales Energie- und Dienstleistungsunternehmen wollen die ökologische Energiezukunft im Einklang mit der Bevölkerung planen und realisieren. Wer mitmacht, nimmt Einfluss und hat zudem die Chance auf attraktive Preise: Teilnehmer können bei einer Verlosung um ein E-Bike und eines von fünf iPad Mini mitmachen. Auch für Kommunen gibt es einen Gewinn: Der Ort, der prozentual die höchste Teilnehmerquote hat, gewinnt eine iBench. Die smarte Sitzbank kann Umweltdaten erfassen, ihr Umfeld beleuchten, Handys aufladen und vieles mehr.

„Die Teilnahme ist einfach und geht schnell über einen Online-Fragebogen im Internet. Es braucht nur 15 Minuten“, sagt Oberbürgermeister Peter Labonte und fügt an: „Ich bin überzeugt, dass sich in unserer Stadt ganz viele Bürgerinnen und Bürger daran beteiligen werden. Es geht ja schließlich um unsere heutige und künftige Lebensqualität und die Weichenstellung dafür. Mit ihrer Teilnahme schaffen sie mehr Klarheit.“

Beteiligung der Bürger

Besonders die Verbraucher entscheiden mit ihrem Verhalten im Lebensumfeld, ob die Energiewende erfolgreich sein wird. Der Regionale Energiewende-Kompass fragt deshalb die Menschen in der Region: Wie ist es um die Akzeptanz der Energiewende bestellt? Wie wirkt sie sich auf die gefühlte Lebensqualität der Menschen aus? Was kann man besser machen? Die Bürgerbefragung dient dazu, ein ganzheitliches Bild der Situation zu gewinnen. Parallel zur Befragung werden im Rahmen des Energiewende-Kompasses objektive Daten zum Stand der lokalen Energiewende analysiert, die zum Beispiel den realisierten Zubau an regenerativen Energien, die Reduktion des Kohlendioxidausstoßes, und die Wertschöpfung durch Klimaschutzmaßnahmen betreffen. Mit diesen objektiven Daten und der Bürgermeinung liefert der Energiewende-Kompass wertvolle Grundlagen für die Weiterentwicklung der lokalen Energiewende. Das Besondere: In diesem Jahr werden erstmals auch Fragen zu den Themen Elektromobilität und Smart City gestellt. „Je mehr Bürger die Umfrage ausfüllen, desto solider ist die Basis, auf der wir aufsetzen können“, sagt Oberbürgermeister Peter Labonte „Ich setze auf die rege Teilnahme unserer Bürgerinnen und Bürger.“

Baumaßnahmen der DB Netz AG

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Lahnstein. Die DB Netz AG führt in den Nächten von Samstag, den 26. Oktober 2019 auf Sonntag, den 27. Oktober 2019 sowie Sonntag den 10. November 2019 auf Montag, den 11. November 2019 im Bereich Bahnhof Niederlahnstein und Stadtteil Oberlahnstein Gleisbaumaßnahmen durch, die aus betrieblichen Gründen in der Nachtzeit stattfinden müssen. Dadurch kann es durch Arbeiten an Weichen zu Lärmbelästigungen kommen.

Die beauftragten Unternehmen sind bemüht, die Lärmbelästigung so gering wie möglich zu halten.  Die Stadtverwaltung Lahnstein und die Deutsche Bahn bitten die betroffenen Anwohner um Verständnis.

Unserem Wald geht es sehr schlecht

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Forstamt Lahnstein informierte Politiker über den dramatischen Zustand des Waldes

Lahnstein. Im Rahmen seiner Sommertour informierte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Josef Oster bei einem Besuch im Forstamt Lahnstein über den Zustand unseres notleidendenden Waldes. Gemeinsam mit Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte, Bechelns Ortsbürgermeisterin Michaela Lehmler und deren 1. Beigeordnete, Anke Seil, bekam Oster die Dimension der historisch in diesem Ausmaß noch nie dagewesenen Waldschäden erklärt.

Nach einer ausführlichen Gesprächsrunde mit Forstamtsleiter Andres Nick und seinem Team bekamen die Politiker die Waldschäden vor Ort gezeigt. Im Lahnsteiner Stadtwald und im Wald von Becheln sind die Fichten nahezu flächig vom Borkenkäfer befallen und nicht mehr zu retten.  Riesige Flächen sind bereits gerodet. Um ein weiteres Ausbreiten der Schädlinge zu verhindern, schlagen die Fortarbeiter intensiv Bäume, vor allem Fichten. „Rund 80.000 Borkenkäfer befallen jede einzelne Fichte“, so Revierleiter Stefan Bäcker. „Und ein Weibchen  bekommt bis zu 100.000 Nachkommen. Die Fichten werden weitgehend aus unseren Wäldern verschwinden.“

Am Beispiel des Bechelner Waldes machte Bäcker deutlich, wie dramatisch über die ökologischen Auswirkungen hinaus auch die finanziellen Verluste für Waldbesitzer  sind. Nicht nur die Ergebnisse der aktuellen Lese sind angesichts der Überflutung des Holzmarktes mit eingebrochenen Marktpreisen schlecht, auch mittel- und langfristig sind deutliche Verluste zu erwarten. Hohe Kosten für Aufforstungen, als Folge des Kahlschlages geringere Erntevolumen und klimatische Unabwägbarkeiten während der langjährigen Wiederaufforstungsarbeiten machen es fortan kommunalen wie privaten Waldbesitzern schwer.

Auch andere Bäume wie Eichen, Buchen und Birken sind nach dem zweiten extrem trockenen Jahr in Folge extrem gefährdet. Unsere grüne Lunge „Wald“ benötigt dringend Hilfe. „Noch sind die Forstprofis mit dem massenhaften Fällen und Abtransportieren von Bäumen beschäftigt. Während kommunale und private Waldbesitzer unter den eingebrochenen Holzpreisen leiden, machen sich Förster wie Andreas Nick und Stefan Bäcker bereits über das künftige Aufforsten Gedanken“, lobt Oster das Engagement und die Arbeit im Forstamt Lahnstein. Ein großes Problem: Es gibt nicht ausreichend Setzlinge. Das großflächige Aufforsten wird deshalb leider erst in ein paar Jahren abgeschlossen sein.

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