Mittwoch, 23. Januar 2019

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Wildschweine werden kontinuierlich bejagt

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Drückjagd im Niederlahnsteiner Revier

Lahnstein. Nicht erst seit den aktuellen Befürchtungen über eine mögliche Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest werden Wildschweine auf Lahnsteiner Gebiet intensiv bejagt. In den letzten Jahren sorgte die gewachsene Wildschweinpopulation für vermehrte Schäden in Wohngebieten, sodass eine ganzjährige und kontinuierliche Bejagung auf Schwarzwild erfolgt.

Dabei wurden auf Lahnsteiner Gemarkung in den letzten drei Jagdjahren insgesamt 651 Wildschweine erlegt (194 im Jagdjahr 2014/2015, 238 im Jagdjahr 2015/2016, 219 im Jagdjahr 2016/2017).

Zur Reduzierung des Schwarzwildbestandes werden außerdem regelmäßig sogenannte Drückjagden durchgeführt. So auch am vergangenen Samstag im Jagdrevier Niederlahnstein. Insgesamt wurden dabei 13 Wildschweine erlegt. Parallel dazu wurde auch in den benachbarten Revieren gejagt. Die aktuellen Sturmschäden erschwerten die Aktion, weshalb eine weitere Drückjagd abgesagt werden musste.

Für das Jagdrevier Niederlahnstein liegt die Jahresstrecke im aktuellen Jagdjahr nun bei 74 Wildschweinen.

Baumaßnahmen der DB Netz AG

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Arbeiten im Bereich des Bahnhofes in Niederlahnstein

Lahnstein. Die DB Netz AG führt in der Nacht von Sonntag, den 28. Januar 2018, auf Montag, den 29. Januar 2018, im Bereich des Bahnhofes in Niederlahnstein Gleisbaumaßnahmen durch, die aus betrieblichen Gründen in der Nachtzeit stattfinden müssen. Dadurch kann es zu Lärmbelästigungen kommen.

Die beauftragten Unternehmen sind bemüht, die Lärmbelästigung so gering wie möglich zu halten.

Ehepaar Pütz feierte Diamantene Hochzeit

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Bürgermeister Dornbusch gratulierte für die Stadt

Lahnstein. Karlheinz und Anna Maria Pütz konnten am 11. Januar 2018 auf 60 gemeinsame Ehejahre zurückblicken, wozu ihnen Lahnsteins Bürgermeister Adalbert Dornbusch herzlich gratulierte.

Mit im Gepäck hatte er die Glück- und Segenswünsche der Stadt Lahnstein samt Präsentkorb aus dem Eine-Welt-Laden sowie ein Geldpräsent des Rhein-Lahn-Kreises.

Auch Landrat Frank Puchtler und Ministerpräsidentin Malu Dreyer ließen ihre Glückwünsche ausrichten. Ebenfalls unter den Gratulanten war Pfarrer Armin Sturm, der einen Blumengruß der Pfarrei St. Martin und ein Glückwunschschreiben des Limburger Bischofs mitbrachte.

Das Jubelpaar Pütz lebt von Geburt an in Lahnstein, hat zwei Töchter, drei Enkelkinder und zwei Urenkel.

Grundschulanmeldungen in Lahnstein

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Anmeldungen Kann-Kinder 2018

Lahnstein. Im Monat Februar 2018 finden in den Grundschulen der Stadt Lahnstein die Anmeldungen der Kann-Kinder für das kommende Schuljahr 2018/2019 statt.

Angemeldet werden können alle Kinder, die ihren 6. Geburtstag nach dem 31. August 2018 haben und deren Eltern eine Einschulung für angebracht halten.

Die Eltern werden gebeten, ihr Kind bei der Anmeldung vorzustellen und die Geburtsurkunde oder das Familienstammbuch sowie eine Bescheinigung des jeweiligen Kindergartens, den das Kind besucht, mitzubringen.

Für die Ortsteile Oberlahnstein und Friedland finden die Anmeldungen in der Goethe-Schule statt, für den Ortsteil Friedrichssegen und die Gemeinde Frücht in der Grundschule Friedrichssegen und für den Ortsteil Niederlahnstein in der Schillerschule.

Es wird darum gebeten, die Kinder unbedingt an der für ihren Wohnort zuständigen Schule anzumelden.

Termine:

Goethe-Schule:

Dienstag, 20.02.2018                    9 Uhr bis 11 Uhr

Grundschule Friedrichssegen:

Donnerstag, 22.02.2018             7.30 Uhr bis 12 Uhr

Schillerschule:

Montag, 19.02.2018                    9 Uhr bis 11.30 Uhr

Gedenkstein für Turnvater Jahn hat ein neues Gesicht

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Bronzeplakette wurde nach 40 Jahren durch Nachbildung ersetzt

Lahnstein. Mancher wird sich vielleicht gefragt haben, warum ein überdimensionaler Stein aus Basalt neben dem Spielplatz zwischen Johanniskirche und Wohnmobilpark „Am Kränchen“ steht. Dies war nicht immer so, denn 1977 wurde er seines Schmuckes beraubt. Es handelt sich um einen Gedenkstein, den der Turnverein Niederlahnstein am 11. August 1928 zu Ehren des Initiators der deutschen Turnbewegung Friedrich Ludwig Jahn (1778-1852) – auch „Turnvater Jahn“ genannt - errichten ließ. Hierauf befanden sich zwei Bronzetafeln mit dem Brustbild des Turnvaters und seinen Lebensdaten.

Von Jahn, der 1811 in Berlin eine Turnschule gründete, stammt der Wahlspruch aller Turner „Frisch, fromm, fröhlich, frei.“ Die von ihm geweckte patriotische Begeisterung der Turner wurde vom preußischen Staat 1819 als staatsgefährdend eingestuft. Jahn wurde gefangengesetzt, später freigesprochen, aber bis 1840 unter Polizeiaufsicht gestellt. Die Deutsche Turnerschaft sah in ihm den Gründer und Vorkämpfer des Turnwesens und verehrte ihn im ganzen Deutschen Reich und auch noch in der Nachkriegszeit, wie ein ähnliches Denkmal in den Oberlahnsteiner Rheinanlagen beweist.

Zum 150. Geburtstag setzte ihm der Turnverein Niederlahnstein (TVN) diesen Gedenkstein an einem freien Platz an der Ecke Langgasse/Im Flürchen. Zugleich wurde eine Jahneiche gepflanzt. Die Stadt Niederlahnstein taufte den Platz offiziell in „Jahnplatz“. Die Einweihungsfeier fand mit großem Festprogramm unter Beteiligung zahlreicher Vereine statt. 1951 wurde der Stein auf Antrag des TVN an den heutigen Standort versetzt, weil der Jahnplatz bebaut wurde. Am neuen Standort grüßte das Brustbild Jahns viele Jahre die Lahnsteiner und ihre Gäste. 1977 wurden die Bronzeplaketten über Nacht gestohlen. Eine Anzeige der Turngemeinde bei der Polizei verlief ergebnislos.

Oberbürgermeister Peter Labonte und der TVN-Vorsitzende Jürgen Rosenthal haben nun dafür gesorgt, dass der blanke Stein wieder zu einem Denkmal wird. Steinbildhauer Norbert Rösner wurde mit der Anfertigung einer neuen Plakette beauftragt. Als Vorlage diente eine alte Ansichtskarte aus dem Lahnsteiner Stadtarchiv. Die neue Plakette ist aus weißem Sivic-Marmor gefertigt und entspricht in etwa der alten Plakettengröße. Unter dem Brustbild des Turnvaters wurde der Name „Fr. L. Jahn“ signiert und auf einer Schiefertafel der historische Hintergrund angegeben: „Errichtet vom Turnverein Niederlahnstein e.V. 11.8.1928“. Die Tafel ist zum Schutz gegen Verschmutzungen mehrfach imprägniert. Die Stadt Lahnstein und der TVN teilen sich die Kosten der Neugestaltung.

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