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Lahnsteiner Ehrenbürger Otto wird 90 Jahre alt

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Herausragendes Engagement für Lahnstein und die Welt

Lahnstein. Wenn Karl-Heinz Otto am 29. März 2018 seinen 90. Geburtstag feiert, ist dies nicht nur für ihn, sondern auch für die Stadt Lahnstein ein besonderer Tag. Otto wurde auf Beschluss des Stadtrates im Oktober 2015 das Ehrenbürgerrecht durch Oberbürgermeister Peter Labonte verliehen. Es ist die höchste Auszeichnung, die die Stadt vergeben kann. Grund dafür war sein herausragendes soziales und humanitäres Engagement für Lahnstein und die Welt.

Geboren wurde Karl Heinz Otto am 29. März 1928 in Oberlahnstein als Sohn von Josef Otto und seiner Frau Margarete, geb. Königstein. Nach seiner Rückkehr aus französischer Kriegsgefangenschaft arbeitete er im elterlichen Unternehmen, das er als „Josef Otto Söhne OHG. Moderne Raumgestaltung“ fortführte Seit 1957 ist er mit Doris, geb. Klaes, aus Niederlahnstein verheiratet. Das Ehepaar hat fünf Kinder und durfte 2017 Diamantene Hochzeit feiern.

Seit fast sieben Jahrzehnten ist Otto mit der Kolpingfamilie verbunden und fühlt sich der Idee Adolph Kolpings verpflichtet. Bereits im Alter von 21 Jahren trat er in die Kolpingfamilie Lahnstein St. Martin ein und übernahm ab 1960 in verschiedenen Vorstandsfunktionen besondere Verantwortung. Von 1980 bis 1996 war er 1. Vorsitzender.

Parallel hierzu legte er ab 1982 seinen Fokus auf humanitäre Hilfen in unterschiedlichen Krisenregionen der Welt. Dieses Engagement mündete schließlich 1995 in der Gründung der Kolping-Solidargemeinschaft „Menschen in Not“, deren Vorsitzender er von 1996 bis 2010 war. Unermüdlich ist er seither auf der Suche nach Spendern, organisierte Benefizkonzerte und Sammlungen, um mit den Erlösen in zahlreichen Gebieten der Welt, Hilfsprojekte zu realisieren. Hinzu kam der Transport von Sachspenden unter anderem nach Rumänien, Bosnien, Kroatien und in den Kosovo. Die Aktion KinderBerg International e.V. zugunsten kriegstraumatisierter Kinder lag ihm ebenfalls am Herzen.

Über alles Leid in den Krisen- und Kriegsgebieten der Welt vergaß er nie die Not, die es auch in seiner Heimatstadt Lahnstein und der Region gibt. Immer wieder initiierte er Hilfen, etwa zugunsten der Aktion „Nachbarn in Not“, dem ehemaligen Haus Horizont, der Caritas-Sozialstation Rhein-Lahn oder dem Frauennotruf Koblenz.

Auch die Seniorenarbeit war und ist ihm ein Herzanliegen. Hier organsierte er Treffen und Tagesfahrten für Seniorinnen und Senioren, um Gemeinschaft zu bieten. Der von ihm mit ins Leben gerufene Seniorenkreis „Kolping „Ü 60“ trifft sich regelmäßig zu Unterhaltungs- und Bildungsprogrammen.

Mit seiner Frau Doris leitete Otto auch viele Jahre den Kolping-Reisedienst. Unter dem Motto „Mit Herz und Seele für eine gute Gemeinschaft“ organisierten sie Pilger- und Bildungsreisen in ganz Europa.

Karl-Heinz Otto, der Vizepräses der Kolpingfamilie und seit 2010 auch Ehrenvorsitzender der Kolping-Solidargemeinschaft ist, bekam 2001 das Ehrenzeichen des deutschen Kolpingwerks verliehen. Das Bistum Limburg ehrte ihn bereits im Jahr 1992 mit der Georgsplakette, das Land Rheinland-Pfalz 2011 mit der Verdienstmedaille des Landes und der Bundespräsident 2000 mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Der Kaiserhof wurde im letzten Rätsel gesucht

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Neue Folge - Erkennen Sie Lahnstein?

Lahnstein. Auf das letzte Bilderrätsel des Lahnsteiner Stadtarchivs gingen mehrere richtige Einsendungen ein. Das Foto aus dem Ersten Weltkrieg wurde auf dem Salhofplatz vor dem damaligen Hotel „Kaiserhof“ aufgenommen.

Der „Kaiserhof“ ist ein imposantes Gebäude aus der Gründerzeit mit Stuckornamenten. 1909 war Eduard Beckmann Hotelier und warb für sein „neues Haus mit Centralheizung“. 1929 übernahm Familie Lauer den Betrieb und führte ihn 66 Jahre. 1995 wurde das Gebäude an die Volksbank verkauft, die es seither für ihre Verwaltung nutzt.

100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg stehen hier eine E-Bike Ladestation, daneben Werbetafeln der Lahnstein-Touristik, eine Telefonstation, ein Parkscheinautomat und jede Menge Automobile, dient doch der Salhofplatz als Parkplatz. Hans-Josef Lang machte das akutelle Vergleichsfoto.

Das neue Rätselbild ist nicht allzu schwer, wenn sich auch gerade diese Straße heute ganz anders präsentiert. Wo wurde die Aufnahme gemacht?

Aktuelle Vergleichsbilder können an das Stadtarchiv Lahnstein geschickt werden ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). Die beste Aufnahme wird mit der Auflösung veröffentlicht. Weitere Bildvorschläge sind willkommen.

Sportler des Jahres geehrt

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Hervorragende Leistungsdichte in Lahnstein

Lahnstein. Die Stadt und der Stadtverband Sporttreibender Vereine in Lahnstein hatten am Wochenende ins Jugendkulturzentrum eingeladen, um gemeinsam die erfolgreichsten Sportler des Jahres 2017 auszuzeichnen.

Schwungvoll durch den Rope-Skipper Nachwuchs eingeführt, begrüßten die Stadtverbandsvorsitzende, Annerose Thörmer, Oberbürgermeister Peter Labonte als Mitveranstalter, Landrat Frank Puchtler und Beigeordneter Sebastian Seifert als Vertreter des Kur- und Verkehrsvereins, die Sportler und Gäste. Eines wurde in allen Ansprachen deutlich: „Sport ist unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft“, wie es Oberbürgermeister Labonte ausdrückte. Und das aus vielen Gründen: Integration, Gesundheitsförderung, Werteorientierung, Teilhabe, Bildung und Erziehung, um nur einige zu nennen.

„Sport nimmt die Menschen mit und verbindet die Gesellschaft“, meinte auch Landrat Puchtler. Beide Politiker sind selbst aktiv und kennen den Mehrwert des Sports. So gesehen, galten die Auszeichnungen nicht nur den Sportler selbst, sondern auch deren Betreuern, Trainern, Familien, den Vereinen, der Stadt und auch der Region. Ein besonderer Dank ging auch an die zahlreichen Unterstützter des Sports aus der Wirtschaft, insbesondere die drei Lahnsteiner Banken (Sparda Bank Südwest, Nassauische Sparkasse, Volksbank Rhein-Lahn-Limburg), die die erfolgreichen Athleten neben den Medaillen, Urkunden und Blumenpräsenten, ebenfalls mit einem kleinen Geschenk bedachten.

„Ein Viertel der Lahnsteiner ist in Sportvereinen aktiv“, berichtete Seifert. Eine beachtliche Zahl. „Dabei war die Leistungsdichte 2017 so hoch wie noch nie“, erklärte Thörmer. Die Jury hatte bei der Titelvergabe im Vorfeld deshalb die Qual der Wahl und entschied sich schließlich für folgende Platzierungen:

Mannschaft des Jahres 2017:

Frauen Doppelvierer, Rudergesellschaft Lahnstein

(Michaela Dörr, Anna Marx, Tanja Otto, Inga Schwietring)

2.  Platz: Rope-Skipper, Turngemeinde 1878 e.V. Oberlahnstein

3.  Platz: Judo U 12, VfL Lahnstein

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Sportlerin des Jahres 2017: Katharina Niel, Rudern U19, RGL

2.  Platz: Susanne Wirth, Rudern Frauen, RGL

3.  Platz: Pia Wöhner, Roper-Skipping, TGO

Sportler des Jahres 2017: Luca Christ, Rhönrad, VfL Lahnstein

2.  Platz: Frank Thielen, Kunstspringen AK 50, TGO

3.  Platz: Dario Ebelhäuser, Kunstspringen, TGO

Kategorie Ehrenamt 2017:

Martin Otto, Trainer, Rudergesellschaft Lahnstein

Haupt- und Finanzausschuss tagte

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Parkraum, Feuerwehr und Kanalsanierungen waren Thema

Lahnstein. Eine Agenda mit insgesamt acht Punkten hatte der Haupt- und Finanzausschuss anlässlich seiner Sitzung in der vergangenen Woche abzuarbeiten. Einige Punkte wurden für die endgültige Entscheidung im Stadtrat am 21. März vorberaten.

Zunächst stimmte das Gremium einstimmig für die Annahme einer Spende der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG für das Schülerbenefizkonzert „Musik baut Brücken“ am 27. April 2018 in der Lahnsteiner Stadthalle.

Intensiv diskutiert wurde die Thematik, ob sich die Stadt Lahnstein an der geplanten Zentralen Kreisfeuerwehrwerkstatt beteiligt. Über diese Frage tauschte sich das Gremium ausführlich aus und hörte sich hierzu die Einschätzung des Kreisfeuerwehrinspektors, Guido Erler, sowie des stellvertretenden Wehrleiters der Stadt Lahnstein, Michael Sturmes, an. Der Ausschuss beschloss in diesem Zusammenhang, der Zweckgemeinschaft für eine gemeinsame Feuerwehrwerkstatt zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht beizutreten. Die Verwaltung wird allerdings die Entwicklung weiter beobachten und begleiten. Eine spätere Beteiligung der Stadt Lahnstein wird ausdrücklich offen gehalten, insbesondere im Hinblick auf eine mögliche modulare Beteiligung. Abschließend wird der Stadtrat die Frage in seiner Sitzung am 21. März entscheiden.

Weiter stand die Änderung der Badeordnung für das Hallen- und das Freibad der Stadt auf der Tagesordnung. Der geplanten Änderung unter Berücksichtigung der Empfehlung des Werkausschusses stimmte der Haupt- und Finanzausschuss zu und gab eine einstimmige Beschlussempfehlung an den Stadtrat.

Die Mischwasserkanäle in der Theodor-Heuss-Straße, der Sandgasse und der Reuschstraße müssen saniert werden. Da für diese Maßnahmen Ausbaubeiträge anfallen, war über die Höhe des Stadt- bzw. des Anliegeranteils zu entscheiden.

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Trash-Drummer hauen auf die Tonne

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Ungewöhnliche Musikinstrumente kommen beim Schüler-Benefizkonzert zum Einsatz

Lahnstein. Sie sind groß, sie sind grün und wenn man draufhaut ziemlich laut – gemeint sind Regentonnen, die mancher aus dem Garten kennt. Seit 2012 bietet Christoph Przybilla, Lehrer an der Kreismusikschule Rhein-Lahn, Workshops an, in denen die Tonnen zu Musikinstrumenten werden. Alles begann mit einem Konzert in Koblenz, wo über 300 Trash-Drummer aus ganz Rheinland-Pfalz gemeinsam trommelten. Mit dabei waren auch die TrashBeats, das Ensemble der Kreismusikschule.

Seit dem Schuljahr 2014/2015 gibt es auch an der Realschule Plus in Lahnstein eine AG Trash-Drumming. Zahlreiche Auftritte absolvierten die Realschüler schon zusammen mit den TrashBeats, unter anderem beim Rheinland-Pfalz-Tag, dem letzten Schüler-Benefizkonzert in Lahnstein oder Lahneck Live.

Am 27. April 2018 werden sie wieder zusammen in der Lahnsteiner Stadthalle ordentlich auf die Pauke bzw. die Tonne hauen. Die Trommler begleiten bekannte Charthits von Rag`n`Bone Man, Drake oder Jennifer Lopez und zwar zum ersten Mal bei Schwarzlicht!

Weitere Informationen und Videos zum Trash-Drumming gibt es unter www.kreismusikschule-rhein-lahn.de.

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