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Poetische Seele lebt unter den TrĂŒmmern des Krieges

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Preisgekröntes Poetry-Projekt im Lahnsteiner Jugendkulturzentrum

Lahnstein. Am Freitag, den 8. MĂ€rz 2019, findet im Lahnsteiner Jugendkulturzentrum die Veranstaltung „FlĂŒchtlinge Poesie und Musik“ statt.

Das preisgekrönte „Poetry Project Berlin“, bestehend aus geflĂŒchteten MinderjĂ€hrigen aus Afghanistan und Iran, hat sich folgendem Thema gestellt: „Was denken und fĂŒhlen junge Menschen, die ihre Familien und ihre Heimat hinter sich lassen mussten und nun allein in der Fremde leben?“ Entstanden sind sehr persönliche und authentische Zeilen, die „zeigen, dass unter den TrĂŒmmern des Krieges die poetische Seele einer jahrhundertealten Hochkultur lebt, schön und unzerstört, auch in dieser jungen Generation“. Eine einzigartige BrĂŒcke geschaffen durch Poesie.

Vorgetragen werden einige dieser Gedichte von ihren Autoren. Andere von zwei talentierten SchĂŒlern der Schauspielschule Koblenz, Lee Horre und Timo Maar. Eine Inszenierung von Arina Horre, musikalisch begleitet von Sven Berkau.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) und wird in Kooperation mit dem Beirat fĂŒr die Belange von Menschen mit Migrationshintergrund der Stadt Lahnstein durchgefĂŒhrt. Der Eintritt kostet 7 Euro. Informationen und Karten gibt es telefonisch unter 02621 50604 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschĂŒtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Wann:           Freitag, 8. MÀrz 2019

Wo:                Jugendkulturzentrum, Wilhelmstraße 59, Lahnstein

Einlass:        18 Uhr

Beginn:         19 Uhr

Eintritt:          7 €

„MĂŒnzmeister“ Willi Peter Brunner prĂ€gte im Martinsschloss Papst und Bundeskanzler

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Hilfsprojekte in aller Welt initiiert

Lahnstein. Zu den beliebten Heimatfesten der 1980er und 1990er Jahre wurden im Auftrag des Kur- und Verkehrsvereins Erinnerungsmedaillen aus Kupfer und Silber von der Lahnsteiner Rittergilde auf dem Festplatz geprĂ€gt. Hergestellt wurden die PrĂ€gestempel in der MĂŒnzwerkstatt von Willi Peter Brunner, der vor zehn Jahren starb. Brunner war von Beruf Stahlreliefgraveur. Er wohnte zwar in Braubach, hatte aber im Lahnsteiner Martinschloss sein Atelier und machte das Schloss, in dem schon im Mittelalter Gold- und SilbermĂŒnzen geprĂ€gt wurden,  nach rund 600 Jahren wieder zur MĂŒnzprĂ€gestĂ€tte.

Geboren wurde Willi Peter Brunner am 31.10.1933 in Darmstadt. Er besuchte die Werkkunstschule Offenbach und die Grafiker-Hochschule Stuttgart. Parallel dazu studierte er Kirchenmusik.

Als er dann als Beauftragter des Amtes fĂŒr Kirchenmusik fĂŒr Hessen und Nassau in den Bad Emser Raum berufen wurde, arbeitete er parallel dazu auch als Stahlstich- und Reliefgraveur.

In der Region war er auch unter dem Spitznamen „Fliegender Karajan“ bekannt, denn er leitete seit 1965 den Posaunenchor Dausenau, spĂ€ter den Posaunenchor Braubach.

1971 machte er sich mit dem Schwerpunkt Medaillen selbststĂ€ndig in einem Braubacher Keller als Einmann-Betrieb.1976 zog er ins Martinsschloss. Hier wurde ein ehemaliger Getreidespeicher zum Atelier umgebaut. Um Graveure ausbilden zu können, grĂŒndete er eine Firma und beschĂ€ftigte bis zu acht Auszubildende.

Brunner sah sich als freischaffender KĂŒnstler. Medaillen und Plaketten, JubilĂ€umsteller und SchmuckstĂŒcke gravierte er in seiner Kunstwerkstatt, unter anderem gab er dem damaligen Papst oder dem Bundeskanzler den richtigen Schliff.

Die MĂŒnzwerkstatt Brunner stellte wĂ€hrend ihres Bestehens sehr viele Medaillen mit Lahnsteiner Motiven her, wie z.B. Jakobustaler, „Turmtaler“ der Turmgarde, 50 Jahre Partnerschaft Lahnstein-Kettering, Erinnerungsmedaillen fĂŒr Abiturfeiern und fĂŒr das Carneval ComitĂ© Oberlahnstein auch Karnevalsorden Die Grobarbeit erledigte er mit Schablone; erst danach begann die kĂŒnstlerische Arbeit bis ins kleinste, feinste Detail. Kleinere Medaillen wurden mit einer historischen PrĂ€gepresse im Martinsschloss hergestellt, grĂ¶ĂŸere AuftrĂ€ge anderswo geprĂ€gt.

In verschiedenen örtlichen Gremien hat Brunner mitgearbeitet, etwa im Kur- und Verkehrsverein Lahnstein und im Braubacher Verkehrsverein. Außerdem gehörte er dem Vorstand der Braubacher SPD an. Sein besonderes Engagement galt dem rheinland-pfĂ€lzischen Partnerland Ruanda. HierfĂŒr saß er mehr als 20 Jahre im Vorstand des Braubacher „Fördervereins Ruanda“, der im Distrikt Kayonza half mehrere Schulen zu bauen und renovieren, ein Krankenhaus und mehrere Handwerksbetriebe einzurichten. Aber auch den Menschen in Asien und Lateinamerika wollte Brunner helfen und startete Hilfsprogramme weltweit. Alle seine Projekte waren auf Hilfe zur Selbsthilfe angelegt. FĂŒr sein Engagement im Partnerland Ruanda erhielt er im Juni 2003 die Landesverdienstmedaille. Der KVL ehrte Brunner 1996 mit dem Hexenkrug.

Am 3.2.2009 verstarb Willi Peter Brunner. Er hinterließ seine Ehefrau Johanna, Tochter Konstanze und vier Enkel.

Tennensportplatz im Rhein-Lahn-Stadion Lahnstein soll zum Kunstrasenplatz werden

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Finanzierung steht

Lahnstein. Intensiv beriet der Haupt- und Finanzausschuss in seiner letzten Sitzung ĂŒber das geplante Vorhaben des FSV Rot-Weiß, den Tennensportplatz im Rhein-Lahn-Stadion in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln.

Im Rahmen der Etatberatungen fĂŒr den Haushalt 2019 hatten sich die stĂ€dtischen Gremien bereit erklĂ€rt, fĂŒr die Maßnahme insgesamt 200.000 Euro bereit zu stellen. Zwischenzeitlich konnte die FinanzierungslĂŒcke ĂŒber Landes- und Kreismittel sowie Eigenmittel des Vereins geschlossen werden. Nun ging es darum ĂŒber die nĂ€chsten Schritte, insbesondere ĂŒber Rahmenbedingungen fĂŒr einen Erbbaurechtsvertrag zwischen Stadt und Verein zu sprechen. Auf Grundlage der Beratungsergebnisse soll nun ein Vertrag erarbeitet werden, der dann im Rahmen der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses im MĂ€rz und des Stadtrates im April abschließend beraten werden soll.

Weiteres Thema war die aktuelle Diskussion um die Abschaffung von AusbaubeitrĂ€gen in Rheinland-Pfalz und die damit im Zusammenhang stehende Frage, wie mit anstehenden Ausbaumaßnahmen umgegangen werden soll. Hierzu kam man ĂŒberein, dass die aktuell geplanten Projekte umgesetzt werden sollten. Im Rahmen der kommenden Ratssitzung soll abschließend ĂŒber das Thema entschieden werden.

Weiteres Thema war die Haushaltsgenehmigung fĂŒr das Jahr 2019, die zwischenzeitlich von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion als Aufsichtsbehörde erteilt wurde. Die wesentlichen Gesichtspunkte der Genehmigung wurden dem Ausschuss zur Kenntnis gegeben.

Weiterhin informierte OberbĂŒrgermeister Labonte ĂŒber den aktuellen Stand zum Heilwaldprojekt.

Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung ging es um die Frage, ob die Stadt Lahnstein gegen ein Urteil Berufung einlegen wird.

Weitere Informationen zu den stÀdtischen Gremien, den MandatstrÀgern und anstehende Sitzungstermine finden sich auf der stÀdtischen Homepage unter www.lahnstein.de (Rubrik Verwaltung, Rat und Gremien).

Dinoparty in der Rhein-Lahn-Halle

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Die beliebten plĂŒschigen Dinos des Niederlahnsteiner Carneval Vereins (NCV) begeistern seit vielen Jahren das junge nĂ€rrische Publikum und laden zur Party ein.

Diese findet in der Rhein-Lahn-Halle in der Schillerstraße statt. Die „Dinos“ - von den Kindern heiß geliebt - sind der Jugendwart des NCV Michael "Kosti" Kost sowie der erste Vorsitzende Uwe Unkelbach. Und die beiden bekommen in diesem Jahr Nachwuchs, also UnterstĂŒtzung!

Frisch aus dem Dino-Ei geschlĂŒpft sind Tobias Steffens und Jannik Kost, die ebenso im DinokostĂŒm die Kinder unterhalten werden. Das große Helferteam um diese vier sowie der Kinder- und Jugendelferrat bietet den jungen GĂ€sten viele Spiele zum Mitmachen und Tanzen. Die Kindergruppen des NCV und befreundeter Vereine werden ebenso wieder ihre TĂ€nze vorfĂŒhren.

Foto: Am Montag waren die Dinos auf "Promotiontour" und besuchten im Stadteile Niederlahnstein Schule und KindergÀrten.

Kurzum: Der NCV bietet kleinen und großen Kindern eine super Party, den Eltern und Großeltern wird das auch gefallen!

Die große NCV-Kinder-Dino-Karnevalsparty findet am Samstag, 23. Februar 2019 um 14:00 Uhr in der Rhein-Lahn-Halle in Lahnstein (Schillerstraße) statt. Der Eintritt betrĂ€gt pro Person 3,-- Euro.

Ehrung fĂŒr die besten Sportler/innen des Jahres 2018

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Über 5000 Lahnsteiner im Vereinssport aktiv

Lahnstein. Die Konkurrenz ist groß und sie schlĂ€ft nicht. 5.081 Menschen sind aktuell in Lahnstein in 25 Sportvereinen aktiv. Gemessen an der Einwohnerzahl der Stadt Lahnstein (rund 19.000) ist das mehr als ein Viertel! Die besten von ihnen wurden nun von der Stadt und dem Stadtverband der sporttreibenden Vereine ausgezeichnet.

Nach sportlichem Auftakt durch die Mini Rope-Skipper der Turngemeinde Oberlahnstein begrĂŒĂŸte die Vorsitzende des Stadtverbandes Annerose Thörmer und gedachte gemeinsam mit den zahlreichen GĂ€sten dem 2018 verstorbenen, ehemaligen Vorsitzenden Edi Wolf, der sich Zeit seines Lebens auch fĂŒr den Sport in Lahnstein engagiert eingesetzt hatte.

OberbĂŒrgermeister Peter Labonte dankte in seinem Grußwort den erfolgreichen Sportlern und all denjenigen, die sich im Hintergrund engagieren. „Wir sind stolz auf Sie alle“, so Labonte. Er betonte wie wichtig Sport fĂŒr jeden Einzelnen, aber auch fĂŒr die Gesellschaft im Allgemeinen ist. „Die Hauptsache ist, dass Sie sich die Freude am Engagement erhalten, Sie weiterhin so aktiv sind und gesund  bleiben.“

Gute Nachrichten hatte auch der Sportkreisvorsitzende Werner Hölzer mitgebracht. Es sei sehr wahrscheinlich, dass die PlĂ€ne fĂŒr den Kunstrasenplatz im Rhein-Lahn-Stadion durch den Kreis noch in diesem Jahr gefördert werden. „Wir stehen immer in den Startlöchern, um Euch zu helfen“, richtete er sich an die Sportler. Ein Viertel der ZuschĂŒsse gingen nach Lahnstein, das sei wichtig, denn hier werde Leistungssport auf höchstem Level betrieben. Die wichtigste Erkenntnis seiner aktiven Zeit als Leistungssportler sei aber gewesen: „In jeder Niederlage hat ein charakterlicher Sieg gelegen.“

Vor den Ehrungen zeigte die Capoeira-Gruppe aus Friedrichssegen, was sich hinter der exotischen Bezeichnung verbirgt. Sie prĂ€sentierte einen teils spektakulĂ€ren Mix aus Tanz, Musik und Kampfkunst, fĂŒr den es keine Medaillen gibt, bei dem aber trotzdem alle gewinnen.

Die Ehrungen begannen in diesem Jahr mit der Auszeichnung des ehrenamtlichen Engagements. Stellvertretend fĂŒr alle, die sich ohne großes Aufhebens im Hintergrund engagieren, wurde Max Mitscherling, die „gute Seele“ der Rudergesellschaft Lahnstein, geehrt.

Sportler des Jahres wurde erneut Rhönrad-Turner Luca Christ vom VfL Lahnstein, der – neben vielen nationalen Titeln – auch seinen Weltmeistertitel verteidigen konnte. Da er zurzeit WettkĂ€mpfe in Neuseeland bestreitet, nahm seine Schwester und Trainerin die Auszeichnung fĂŒr ihn entgegen. Bei den Frauen ging der 1. Platz an Ruderin Katharina Niel von der Rudergesellschaft Lahnstein. Sie wurde Europameisterin in der Altersklasse U23 im Zweier ohne Steuerfrau. Die beste Mannschaft des Jahres waren die drei 1000-Meter-StaffellĂ€ufer der Turngemeinde Oberlahnstein: Moritz Engel, Erik Putz und Florian Weiß.

Neben Urkunden und Medaillen erhielten die Erstplatzierten jeweils auch einen  Geldpreis gesponsert durch die Nassauische Sparkasse, die Sparda Bank SĂŒdwest und die Volksbank Rhein-Lahn-Limburg.

Alle Platzierungen:

MĂ€nner:

1. Platz: Luca Christ, Rhönrad, VfL

2. Platz: Benedikt von Grönheim, Judo, VfL

3. Platz: Ole Kamphuis, Judo, VfL

Frauen:

1. Platz: Katharina Niel, Rudern, RGL

2. Platz: Sarah Jaeger, Rope-Skipping, TGO

3. Platz: Jutta Wöhner, Rope-Skipping, TGO

Mannschaft:

1. Platz: Moritz Engel, Erik Putz, Florian Weiß, 1000-Meter Staffel, TGO

2. Platz: Johanna Giehl, Timea Klaedtke, Yannick Schalm, Rhönrad, VfL

3. Platz: Patrice Budka, Ole Kamphuis, Benedikt von Grönheim, Judo, VfL

Ehrenamt:

Max Mitscherling, Rudergesellschaft Lahnstein

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