Sonntag, 24. März 2019

Letztes Update:06:08:46 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Ehrung fĂŒr die besten Sportler/innen des Jahres 2018

Drucken

Über 5000 Lahnsteiner im Vereinssport aktiv

Lahnstein. Die Konkurrenz ist groß und sie schlĂ€ft nicht. 5.081 Menschen sind aktuell in Lahnstein in 25 Sportvereinen aktiv. Gemessen an der Einwohnerzahl der Stadt Lahnstein (rund 19.000) ist das mehr als ein Viertel! Die besten von ihnen wurden nun von der Stadt und dem Stadtverband der sporttreibenden Vereine ausgezeichnet.

Nach sportlichem Auftakt durch die Mini Rope-Skipper der Turngemeinde Oberlahnstein begrĂŒĂŸte die Vorsitzende des Stadtverbandes Annerose Thörmer und gedachte gemeinsam mit den zahlreichen GĂ€sten dem 2018 verstorbenen, ehemaligen Vorsitzenden Edi Wolf, der sich Zeit seines Lebens auch fĂŒr den Sport in Lahnstein engagiert eingesetzt hatte.

OberbĂŒrgermeister Peter Labonte dankte in seinem Grußwort den erfolgreichen Sportlern und all denjenigen, die sich im Hintergrund engagieren. „Wir sind stolz auf Sie alle“, so Labonte. Er betonte wie wichtig Sport fĂŒr jeden Einzelnen, aber auch fĂŒr die Gesellschaft im Allgemeinen ist. „Die Hauptsache ist, dass Sie sich die Freude am Engagement erhalten, Sie weiterhin so aktiv sind und gesund  bleiben.“

Gute Nachrichten hatte auch der Sportkreisvorsitzende Werner Hölzer mitgebracht. Es sei sehr wahrscheinlich, dass die PlĂ€ne fĂŒr den Kunstrasenplatz im Rhein-Lahn-Stadion durch den Kreis noch in diesem Jahr gefördert werden. „Wir stehen immer in den Startlöchern, um Euch zu helfen“, richtete er sich an die Sportler. Ein Viertel der ZuschĂŒsse gingen nach Lahnstein, das sei wichtig, denn hier werde Leistungssport auf höchstem Level betrieben. Die wichtigste Erkenntnis seiner aktiven Zeit als Leistungssportler sei aber gewesen: „In jeder Niederlage hat ein charakterlicher Sieg gelegen.“

Vor den Ehrungen zeigte die Capoeira-Gruppe aus Friedrichssegen, was sich hinter der exotischen Bezeichnung verbirgt. Sie prĂ€sentierte einen teils spektakulĂ€ren Mix aus Tanz, Musik und Kampfkunst, fĂŒr den es keine Medaillen gibt, bei dem aber trotzdem alle gewinnen.

Die Ehrungen begannen in diesem Jahr mit der Auszeichnung des ehrenamtlichen Engagements. Stellvertretend fĂŒr alle, die sich ohne großes Aufhebens im Hintergrund engagieren, wurde Max Mitscherling, die „gute Seele“ der Rudergesellschaft Lahnstein, geehrt.

Sportler des Jahres wurde erneut Rhönrad-Turner Luca Christ vom VfL Lahnstein, der – neben vielen nationalen Titeln – auch seinen Weltmeistertitel verteidigen konnte. Da er zurzeit WettkĂ€mpfe in Neuseeland bestreitet, nahm seine Schwester und Trainerin die Auszeichnung fĂŒr ihn entgegen. Bei den Frauen ging der 1. Platz an Ruderin Katharina Niel von der Rudergesellschaft Lahnstein. Sie wurde Europameisterin in der Altersklasse U23 im Zweier ohne Steuerfrau. Die beste Mannschaft des Jahres waren die drei 1000-Meter-StaffellĂ€ufer der Turngemeinde Oberlahnstein: Moritz Engel, Erik Putz und Florian Weiß.

Neben Urkunden und Medaillen erhielten die Erstplatzierten jeweils auch einen  Geldpreis gesponsert durch die Nassauische Sparkasse, die Sparda Bank SĂŒdwest und die Volksbank Rhein-Lahn-Limburg.

Alle Platzierungen:

MĂ€nner:

1. Platz: Luca Christ, Rhönrad, VfL

2. Platz: Benedikt von Grönheim, Judo, VfL

3. Platz: Ole Kamphuis, Judo, VfL

Frauen:

1. Platz: Katharina Niel, Rudern, RGL

2. Platz: Sarah Jaeger, Rope-Skipping, TGO

3. Platz: Jutta Wöhner, Rope-Skipping, TGO

Mannschaft:

1. Platz: Moritz Engel, Erik Putz, Florian Weiß, 1000-Meter Staffel, TGO

2. Platz: Johanna Giehl, Timea Klaedtke, Yannick Schalm, Rhönrad, VfL

3. Platz: Patrice Budka, Ole Kamphuis, Benedikt von Grönheim, Judo, VfL

Ehrenamt:

Max Mitscherling, Rudergesellschaft Lahnstein

Lahnsteiner StadtbĂŒcherei dient als Inspiration

Drucken

Adenauer Kollegen informieren sich vor Ort

Lahnstein. Wer etwas Neues machen will, informiert sich. Das ist nicht nur im Privaten so, sondern auch in der öffentlichen Verwaltung. Deswegen besuchten nun die Adenauer BĂŒchereimitarbeiterin Helga Kaul in Begleitung des StadtbĂŒrgermeisters Arnold Hoffmann, ihre Lahnsteiner Kolleginnen und schauten sich vor Ort die RĂ€umlichkeiten am Kaiserplatz an.

Foto: Tauschten sich in den Vorzeige-RĂ€umlichkeiten der StadtbĂŒcherei Lahnstein am Kaiserplatz aus, v.l.n.r.: Arnold Hoffmann (BĂŒrgermeister der Stadt Adenau), Helga Kaul (StadtbĂŒcherei Adenau), Heike Handlos (StadtbĂŒcherei Lahnstein), Lahnsteins OberbĂŒrgermeister Peter Labonte und Silvia RĂŒdell (StadtbĂŒcherei Lahnstein). (Foto: Alexandra SchĂ€fer/Stadtverwaltung Lahnstein)

Eine ganze Reihe von Fragen hatten die Adenauer mitgebracht, angefangen vom Umbau des GebĂ€udes bis hin zur eigentlichen BĂŒchereiarbeit. „Der Blick ĂŒber den eigenen Tellerrand kann einen weiterbringen, gerade wenn große VerĂ€nderungen anstehen“, weiß BĂŒchereileiterin Heike Handlos. „Wir haben uns vor dem Umzug in die neuen RĂ€ume auch bei anderen Einrichtungen umgeschaut und schlau gemacht. Deswegen ist es fĂŒr uns eine SelbstverstĂ€ndlichkeit nun das Gleiche fĂŒr Kollegen zu tun, die in einer Ă€hnlichen Situation sind wie wir damals.“

Abgesehen davon, dass die großen, lichtdurchfluteten RĂ€ume und das neue Mobiliar eine wesentlich angenehmere AtmosphĂ€re bieten, ermöglichen sie auch die Umsetzung lange gehegter WĂŒnsche. Etwa die Aufstellung einer Schmökergarnitur inmitten der BĂŒcherregale. Oder der ganz eigene Lesebereich fĂŒr Kinder, ausgestattet mit gemĂŒtlichen SitzsĂ€cken. „In den beengten RĂ€umlichkeiten am Schillerplatz war das undenkbar gewesen“, erinnert sich Handlos zurĂŒck; damals waren rund 15.000 Medien auf 65 Quadratmetern untergebracht. Mit dem gewonnenen Platz kommen auch neue Ideen, fĂŒr Veranstaltungen, zur Leseförderung oder Workshops. Und so tauschte man sich auch zum neuen Lahnsteiner Bibliothekskonzept aus, das dem Stadtrat 2017 vorgestellt und von diesem fĂŒr die nĂ€chsten fĂŒnf Jahre als Arbeitsgrundlage verabschiedet wurde.

Auch OberbĂŒrgermeister Peter Labonte schaute bei dem Arbeitstreffen in der StadtbĂŒcherei vorbei. „Als ehemaliger BĂŒrgermeister der Verbandsgemeinde Adenau interessiert es mich natĂŒrlich was dort geplant wird und es freut mich, wenn Lahnstein dabei als Inspiration dienen kann.“ Er skizzierte den Lahnsteiner Weg von der Idee zur GebĂ€udeumnutzung, ĂŒber Förderangelegenheiten bis hin zur heutigen StadtbĂŒcherei. „Aus der Praxis fĂŒr die Praxis ist die beste Art sich zu helfen“, so Labonte.

FrĂŒhlingskonzert lockt in die Stadthalle

Drucken

Gemeinsames Konzert aller weltlicher Chöre Lahnsteins an Palmsonntag

Lahnstein. Am Sonntag, den 14. April 2019, findet um 17 Uhr in der Stadthalle Lahnstein ein FrĂŒhlingskonzert statt. Lahnsteins weltliche Chorwelt gratuliert der Stadt Lahnstein damit zum 50. Geburtstag. Karten sind ab sofort beim Ticket-Service in der Stadthallenpassage sowie bei allen SĂ€ngern fĂŒr 15 Euro erhĂ€ltlich. SchĂŒler und Schwerbehinderte zahlen einen ermĂ€ĂŸigten Eintritt von 10 Euro. Einlass ist ab 16 Uhr.

Erstmals gestalten der MĂ€nnerchor Lahnstein, der E-Chor des Marion-Dönhoff-Gymnasiums und der Shanty-Chor der Marinekameradschaft „Admiral Mischke“ Lahnstein von 1912 gemeinsam ein Konzert. Mit frĂŒhlingshaften Melodien möchten die SĂ€ngerinnen und SĂ€nger die Zuhörer verzaubern und dabei die ganze Spannbreite ihres Repertoires ausnutzen, um letztlich festzustellen „In der Heimat ist es doch am Schönsten“.

Der MĂ€nnerchor Lahnstein unter dem Dirigat von Franz Rudolf Stein besteht aus den SĂ€ngern des MĂ€nnerchors Frohsinn 1875 Lahnstein, des MGV 1863 Oberlahnstein und des MGV 1881/1904 Niederlahnstein. Der E-Chor wird von Frank Schmitz geleitet und besteht nicht nur aus ehemaligen SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern des Gymnasiums. Auch der Shanty-Chor unter der Leitung von Wolfgang Fink ist als AushĂ€ngeschild der Stadt Lahnstein nicht mehr wegzudenken.

SPD besucht Gewerbegebiet in Niederlahnstein

Drucken

Im Niederlahnsteiner Gewerbegebiet an der Koblenzer Straße tut sich Einiges:

Zwei neue große Lebensmitteldiscounter, eine GroßbĂ€ckerei mit Lebensmittelmarkt, neue Zufahrtsstraßen zu den einzelnen MĂ€rkten - Auto-, Rad- und FußgĂ€ngerverkehre sowie der ÖPNV mĂŒssen unter einen Hut gebracht werden. Das gilt auch fĂŒr die Zu- und Abfahrten zum immer grĂ¶ĂŸer werdenden Gewerbegebiet. Bei einem Ortsbesuch erlĂ€uterte die örtliche SPD  dem Kreisvorsitzenden Mike Weiland sowie weiteren Kreistagskandidatinnen und -kandidaten die PlĂ€ne und begrĂŒĂŸt die positive Entwicklung. Jedoch sind auch noch einige offene Punkte zu klĂ€ren. Vor allem wĂŒnschen sich die Lahnsteiner Aktiven, dass die neuen MĂ€rkte auch die Barrierefreiheit im Blick halten.

„Damit die Lahnsteiner BĂŒrger von den Entwicklungen im Gewerbegebiet auch profitieren, benötigt die Stadt ein modernes Verkehrskonzept fĂŒr den gesamten Stadtteil“, meinen Markus Graf (Lahstein) und Eva Schmidt (Singhofen). Gerade die aktuell schon sehr verkehrsbelasteten Zufahrtsstraßen rund um die beiden Kreisel an der Koblenzer Straße gilt es kĂŒnftig zu entlasten. Hier begrĂŒĂŸt die SPD die finanzielle Beteiligung eines Anliegers und fordert alle anderen auf, sich am Ausbau der Infrastruktur ebenso zu beteiligen. Schließlich profitieren vor Allem die Gewerbetreibenden von einer besseren Infrastruktur mit fließendem Verkehr. Auch die Sicherheit von Radfahrern und FußgĂ€ngern muss im Vordergrund stehen. Hier sieht die SPD noch große Defizite: „Es darf nicht sein, dass man nur noch mit dem PKW sicher zum Einkaufen kommt. Dies trĂ€gt maßgeblich dazu bei, dass das Rad stehen gelassen wird und die Straßen noch mehr verstopft werden“, so die Lahnsteiner SPD-Vorsitzende Gabi Laschet-Einig und Kreistagskandidat Khalid Rasul (Lahnstein) ĂŒbereinstimmend.

Ein weiteres wichtiges Anliegen der SPD ist die Barrierefreiheit in den neuen MĂ€rkten. Laut Marktjagd, einem Informationsdienst fĂŒr lokales Einkaufen, sind in Deutschland nur rund 10 Prozent aller Filialen als Barrierefrei gekennzeichnet. Im schlimmsten Fall bedeutet dies, dass behinderte Menschen im Rollstuhl, Familien mit Kinderwagen und Senioren mit MobilitĂ€tsbeschrĂ€nkung vom Besuch dieser GeschĂ€fte ausgeschlossen sind.

Nicht nur auf den Zufahrtswegen und BĂŒrgersteigen, sondern auch auf den ParkflĂ€chen und vor Allem in der Filiale selbst soll es barrierefrei zugehen. Hier arbeitet die SPD eng mit ihrer AG 60 plus zusammen, um konstruktive Ideen zu liefern.
„Modern reicht uns nicht! Wir möchten diese einmalige Gelegenheit nutzen und gleich zwei MĂ€rkte barrierefrei und behindertengerecht ausgestattet sehen. Damit der Einzelhandel in Zeiten von Amazon und Ebay weiter lebensfĂ€hig bleibt, muss er sich den BedĂŒrfnissen der Menschen anpassen. Senioren und gehbehinderten Menschen das Einkaufen zu vereinfachen, gehört sicherlich dazu. Wir als SPD stehen auf Wunsch jederzeit und gerne beratend zur Seite“, betonten auch die Kreistagskandidatinnen Ute Löhr und Christine Schleif (beide Lahnstein).

Narren haben Vorfahrt

Drucken

KarnevalsumzĂŒge ziehen durch Lahnstein

Lahnstein. Wegen der alljĂ€hrlichen KarnevalsumzĂŒge kommt es von Karnevalssamstag bis Karnevalsdienstag zu Straßensperrungen bzw. Umleitungen im Lahnsteiner Stadtgebiet.

FĂŒr die DurchfĂŒhrung des Kinder- und Jugendumzuges am Samstag, den 2. MĂ€rz 2019, ist die Ortsdurchfahrt in Oberlahnstein ab der Kreuzung Adolfstraße/Burgstraße bis Bahnhofstraße/Johann-Baptist-Ludwig-Straße in der Zeit von 13.45 bis circa 15.30 Uhr fĂŒr jeglichen Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Veranstaltungsraum großzĂŒgig zu umfahren und - in nördlicher Fahrtrichtung ab der Auffahrt Lahnstein Mitte am Rheinhöhenweg - die Umgehungsstraße (B 42) zu benutzen.

Am Rosenmontag, den 4. MĂ€rz 2019, ist die Ortsdurchfahrt in Oberlahnstein in der Zeit von 13:30 bis etwa 16:30 Uhr bereits von der EinmĂŒndung Braubacher Straße/Dr.-Walter-Lessing-Straße bis zur BrĂŒckenstraße (BahnĂŒbergang bei SB-Warenhaus Globus) gesperrt. Hier ist eine Umfahrung ĂŒber die Umgehungsstraße (B 42) möglich.

Am Karnevalsdienstag, den 5. MĂ€rz 2019, ist in Niederlahnstein die Ortsdurchfahrt von der LahnbrĂŒcke bis zum Amtsgericht und außerdem die Didierstraße ab EinmĂŒndung Koblenz-Horchheim in der Zeit von 13:30 Uhr bis 16:30 Uhr gesperrt. Auch hier ist eine Umfahrung ĂŒber die Umgehungsstraße (B 42) möglich.

Die Stadtverwaltung bittet darum, die fĂŒr die jeweiligen Zugwege bzw. AufstellflĂ€chen der KarnevalsumzĂŒge errichteten temporĂ€ren Haltverbote zu beachten.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL