Montag, 02. August 2021

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Das Lahnsteiner Jugendkulturzentrum erweitert sein Sommerferienangebot

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Eine weitere Woche Ferienfreizeit

Lahnstein. Da das städtische Lahnsteiner Jugendkulturzentrum die letzte Ferienfreizeit aufgrund der Covid-19-Pandemie schweren Herzens absagen musste, wird es in den kommenden Sommerferien fünf Tage mehr Spiel und Spaß rund ums JUKZ geben. Damit wird das bestehende Angebot um eine Woche erweitert.

Termin ist der 16. bis 20. August 2021 (5. Ferienwoche), jeweils von 9.00 bis 16.00 Uhr

Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren können hierfür angemeldet werden. Die Ferienfreizeitwoche beinhaltet Ausflüge, Indoor-Spiele sowie täglich jeweils ein warmes Mittagessen oder Lunchpakete für unterwegs und Getränke und Obst.

Die Kosten betragen 50,00 Euro. Es besteht die Möglichkeit einer Finanzierung über das Bildungspaket. Auskünfte hierzu erteilt das Jugendkulturzentrum, Tel.: 02621 914-601/-602, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Um frühzeitige Anmeldung wird gebeten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

 

Vor 125 Jahren starb Anton Leikert senior

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Lahnstein hat Geschichte, Folge 653

Lahnstein. Viele Bauten in Lahnstein wurden in den Jahren 1863 bis 1931 von der Baufirma Gebrüder Leikert errichtet. Seniorchef Anton Leikert wurde am 21. Februar 1835 als Sohn des Bauunternehmers und Architekten Johann Leikert senior (1808-1847) und seiner Frau Anna Maria Sutter in Horchheim geboren.

Anton Leikert erlernte das Bauhandwerk und wurde zunächst Geschäftsführer des Bauunternehmens Koch & Ody in Oberlahnstein. 1863 gründete er mit seinem Stiefbruder Johann Leikert jun. (1842-1917) das Bauunternehmen Gebrüder Leikert. Damals begann nach dem Anschluss Lahnsteins an das Schienennetz eine rege Bautätigkeit in Oberlahnstein. Zum Baugeschäft der Leikerts gehörten eine Dampfsägemühle „auf Brühl“ mit Kalkbrennerei und Ziegelei sowie zwei Steinbrüche außerhalb.  Sie haben sich auch als Architekten und Zeichenbüro betätigt.

Die Firma nahm großen Anteil an den Arbeiten und Bauten der Lahnkanalisation und am Ausbau des Oberlahnsteiner Hafens. Hier sind unter anderem der Bau von Kammerschleuse und Schleusenwärterhaus zu nennen. Gleichzeitig wurden sie auf dem Hochbausektor führend in Lahnstein. Viele Privatbauten in der Adolfstraße (drei Häuser), Ostallee (vier), Am Schillerpark (drei), Westallee  (Nr. 4), Gymnasialstraße (Nr. 11), Frühmesserstraße (Nr. 19) und Wilhelmstraße (sieben Häuser) wurden von ihnen errichtet., insbesondere die komplette Lahneckstraße (sechs Häuser). Für die Bauten an der Lahneckstraße legten sie einen eigenen Weg an, den „Leikert‘schen Privatweg“, den sie im Mai 1900 der Stadt zur weiteren Bauunterhaltung schenkten, unter der Bedingung, dass er an die Kanalisation und Gasversorgung angeschlossen wird. Im Volksmund wurde die Lahneckstraße „Millionen-Viertel“ genannt, weil sich hier die wohlhabendsten (Neu-) Bürger ansiedelten, darunter Straßenwalzenfabrikant Reifenrath, Farbenfabrikant Stadelmann, Fell- und Häutehändler Landsberg, der niederländische Schriftsteller Leo Tepe und die Familie Lindpaintner.

An öffentlichen Gebäuden seien das 1887/88 erbaute Rathaus Kirchstraße, die Evangelische Kirche an der Nordallee (1872-1875) , das Krankenhaus Niederlahnstein in der Bergstraße (1897) , den Neubau der Wenzelskapelle (1905) die Reichbankfiliale am Ende der Brückenstraße (1910) und das ehemalige Bodewigmuseum (1912-1914) und die Volksschule Friedrichssegen (1929) genannt. Beim umfassenden Umbau der katholischen Pfarrkirche St. Martin führten sie die von Architekt Gerhard August  Fischer aus Barmen entworfene Vergrößerung um zwei im gotischen Stil gehaltene Seitenschiffe (1895 und 1899) aus.

Anton Leikert, der seit 1865 mit der Niederlahnsteinerin Louise Staas verheiratet war, gehörte ehrenamtlich dem Stadtrat von Oberlahnstein an (1871-1891), war Mitglied des Kreistages in St. Goarshausen (1886-1895) und des Bezirksausschusses für den Regierungsbezirk Wiesbaden. Im Kommunallandtag setzte er sich vor allem für die Oberlahnsteiner Interessen bei der Lahnkanalisierung und den Kleinbahnbau ein.

Am 14. Juni 1896 starb Anton Leikert im Alter von 61 Jahren in Oberlahnstein. Das Baugeschäft wurde von seinem Sohn Anton Leikert junior (1866-1940) bis 1931 fortgeführt. Danach konnte sich auf dem Gelände ihres Firmensitzes die Papierfabrik Feldmühle (heute Lahnpaper) weiter ausdehnen.

Fulminanter Auftakt in den Festspielsommer am Theater Lahnstein

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Lahnstein. Endlich konnte das Lahnsteiner Theater wieder seine Pforten öffnen: Seit dem 03. Juni 2021 wird wieder gespielt und das Eröffnungswochenende war trotz durchwachsenem Wetter ein voller Erfolg.

Neben der feierlichen Verleihung von „Dexy’s Theaterpreis“ konnte die Komödie „Die Sternstunde des Josef Bieder“ die langersehnte Premiere feiern. Das Stück mit Karl Krämer in der Rolle des kautzigen Requisiteurs, der so manches Geheimnis über das Ensemble verrät, sorgte für Standing Ovations.

Auch der Konzertabend „La vie – Das Leben“ mit Chansons von Edith Piaf und Marlene Dietrich begeisterte die Zuschauerinnen und Zuschauer, auch wenn die Veranstaltung kurzfristig nach drinnen verlegt werden musste.

Am Sonntag lieferten Jule Menzel-King und Diane King mit ihrem Programm „We are family“ aus Pop-, Soul- und Musical-Klassikern einen gelungenen Abschluss des ersten Theaterwochenendes. Alle drei Veranstaltungen werden in den kommenden Wochen wiederholt.

Termine und Infos unter www.lahnsteiner-burgspiele.de.

Baumspender*in werden

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Lahnstein grüner und attraktiver machen!

Lahnstein. Bäume sind wichtige Schattenspender, sorgen für Sauerstoff, filtern die Luft, erhöhen die Luftfeuchtigkeit und senken die Temperatur in der Stadt. Sie werten das Stadtbild auf und bieten Vögeln und Insekten einen Lebensraum.

Alle Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Vereine und natürlich auch Schulen haben jederzeit die Möglichkeit, sich durch eine Baumspende an der Finanzierung von Bäumen zu beteiligen und damit etwas Gutes für die Allgemeinheit zu tun. Sie erhalten so die Gelegenheit, persönlich etwas zum Umweltschutz beizutragen und sich aktiv an der Gestaltung einer grüneren Stadt zu beteiligen. Einige Bürger und Unternehmern sind bereits in dieser Art aktiv geworden. Beweggründe gibt es viele: beispielsweise die Geburt eines Kindes, ein Jubiläum, zur Erinnerung an einen lieben Menschen oder um einen Beitrag für mehr Klimaschutz zu leisten.

Schon ab einer Spende von 250 Euro sind die Pflanzung von Bäumen in Grün- und Parkanlagen, an Straßen und Plätzen, auf Spielplätzen sowie auf städtischen Friedhöfen möglich. Die Stadtverwaltung Lahnstein unterstützt bei der Auswahl der in Frage kommenden Pflanzflächen und dazu passenden Baumarten. Gepflanzt wird in der Vegetationspause von November bis März. Nach dem Pflanzen übernimmt die Stadt Lahnstein die Pflege der Bäume. Außerdem wird ein Hinweisschild angebracht, auf der die Baumart und der Spender steht. Für alle Spenden stellen wir eine Spendenbescheinigung aus.

Wer Baumspender*in werden möchte, kann mit dem Formular „Baumspende“ Kontakt mit der Verwaltung aufnehmen. Das Formular findet sich auf der städtischen Homepage unter www.lahnstein.de in der Rubrik Verwaltung – Umwelt – Baumspenden.

Bei Fragen zu Baumspenden kann die 02621 914-409 anrufen oder eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. senden.

Gespendet werden kann natürlich auch für die Wiederaufforstung des Lahnsteiner Stadtwaldes.  Dafür ist ein zweckgebundenes Spendenkonto eingerichtet. Spenden können unter dem Schlagwort „Wiederaufforstung“ auf folgende Bankverbindung überwiesen werden:

Nassauische Sparkasse, IBAN: DE31 5105 0015 0656 0628 00.

Mehrere Sachbeschädigungen mit hohem Schaden im Stadtgebiet

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Mehrere Zeugen meldeten am 08.06.2021, ab ca. 02.50 Uhr, im Bereich Oberlahnstein, beginnend ab der Westallee, Verkehrsbehinderungen durch auf die Fahrbahn gestellte Mülltonnen bzw. dass diese auf der Fahrbahn ausgekippt worden seien.

Durch die eingesetzten Polizeikräfte wurde die mitgeteilten Umstände so festgestellt und mit eigenen Mitteln beseitig. Bei näherer Überprüfung im Stadtgebiet konnten dann folgende Taten festgestellt werden:

1. Sachbeschädigung an Imbiss-Schaufenster "Royal Chicken & Burger", Lahnstein, Bürgermeister-Müller-Straße 3, Passage zur Hochstraße Schaden: ca. 2.000 EUR Durch den oder die Täter wurde ein Tisch einer Außenbestuhlung in eine Scheibe des Eingangsbereiches geworfen und die Scheibe zerstört.

2. Sachbeschädigung an der Eingangstür der Stadthalle. Lahnstein, Blankenberg 5, Passage zum Salhofplatz Schaden: ca. 500 EUR. Der/die Täter beschädigten eine Glastür, vermutlich mittels Steinwurf.

3. Sachbeschädigung, Schaufensterscheibe am Ladengeschäft "TK Smart Repair UG", Lahnstein, Adolfstraße 41. Schaden: 3.500 EUR Der/die Täter zerstörten mittels Steinwürfen die Schaufensterscheibe an o. g. Geschäft.

4. Sachbeschädigung, Großscheibe eines Nagelstudios, Lahnstein, Adolfstraße 59. Schaden: 3.500 EUR. Der/die Täter zerstörten mittels Steinwürfen die Großscheibe an o. g. Geschäft.

5. Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr. Lahnstein Kirchstraße/Bürgermeister-Müller-Straße. Der/die Täter hoben einen Gullydeckel auf der Fahrbahn aus. Ein im Rahmen der Fahndung eingesetztes Polizeifahrzeug fuhr in das Loch. Inwieweit ein Schaden entstanden ist, wird noch festgestellt.

Zeugen, die Hinweise zu den genannten Taten und/oder Tätern geben können werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Lahnstein zu melden.

Polizeiinspektion Lahnstein

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