Mittwoch, 08. Juli 2020

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Baumaßnahmen der DB Netz AG

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Lahnstein. Die DB Netz AG führt in den Nächten von Sonntag, den 19. Mai 2019, auf Montag, den 20. Mai 2019, in Niederlahnstein, sowie am Sonntag, den 26. Mai 2019, auf Montag, den 27. Mai 2019, im Bereich Bahnhof Niederlahnstein und im Stadtteil Oberlahnstein Gleisbaumaßnahmen durch, die aus betrieblichen Gründen in der Nachtzeit stattfinden müssen. Dadurch kann es zu Lärmbelästigungen kommen.

Die beauftragten Unternehmen sind bemüht, die Lärmbelästigung so gering wie möglich zu halten.  Die Stadtverwaltung Lahnstein und die Deutsche Bahn bitten die betroffenen Anwohner um Verständnis.

evm unterstützt Fußballverein

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2000 Euro aus dem Spendenprogramm „evm-Ehrensache“ gehen an den FSV Rot-Weiß Lahnstein e.V.

LAHNSTEIN. Über insgesamt 2000 Euro aus der „evm-Ehrensache“ darf sich der FSV Rot-Weiß Lahnstein e. V. freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Am Montag, 15. April, übergab Theo Schröder, evm-Kommunalbetreuer, gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Lahnstein, Peter Labonte, den Spendenbetrag an den Verein. „Der FSV RotWeiß Lahnstein zeichnet sich durch eine hervorragende Jugendarbeit aus und plant gemeinsam und mit der Hilfe von Land, Kreis und der Stadt Lahnstein die Errichtung eines Kunstrasenplatzes“, erklärt Peter Labonte. „Ich freue mich, dass wir dieses zukunftsweisende Projekt insbesondere auch durch die großzügige Spende der evm unterstützen können.“

Durch die Spende von 2000 Euro erhält der FSV Rot-Weiß Lahnstein e.V. einen weiteren Baustein zur Finanzierung des Kunstrasenplatzes, der insbesondere für den Spielbetrieb der Jugendmannschaften genutzt werden soll.

Ehepaar Weinem feierte Eiserne Hochzeit

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65 Jahre im Guten wie im Schlechten

Lahnstein. Anneliese und Heinrich Weinem aus Lahnstein blicken auf 65 Ehejahre zurück.

Ein seltenes Jubiläum, zu dem Oberbürgermeister Peter Labonte persönlich und auch im Namen der Stadt den beiden gratulierte, die im Kreis ihrer Familie feierten.

Drei Kinder, drei Enkel und drei Urenkel zählen dazu und alle waren gekommen, um mit den Jubilaren auf diesen Tag anzustoßen.

Von der Stadt Lahnstein gab es einen Präsentkorb aus dem Eine-Welt-Laden mit fair gehandelten Produkten und verbunden mit den herzlichen Glückwünschen des Stadtchefs.

Auch überbrachte er die Glückwünsche von Landrat Frank Puchtler und Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Wahlausschuss der Stadt Lahnstein entschied über die Zulassung der Wahlvorschläge

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Wahlbüro öffnet nach Ostern

Lahnstein. Zusammen mit der Europawahl am 26. Mai 2019 finden auch die Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz statt. Die Lahnsteiner Bürgerinnen und Bürger können also nicht nur über die Zusammensetzung des Europaparlaments, sondern auch über den künftigen Stadtrat und Kreistag entscheiden.

Einen ersten wesentlichen Schritt dazu tat in der vergangenen Woche der Wahlausschuss der Stadt Lahnstein. Er hatte darüber zu befinden, welche Wahlvorschläge berücksichtigt werden können. Einstimmig fasste er unter dem Vorsitz des Wahlleiters, Oberbürgermeister Peter Labonte, den Beschluss alle sechs eingereichten Wahlvorschläge zuzulassen. Es treten damit diejenigen Parteien und Wählergruppen an, die bereits jetzt im Rat der Stadt vertreten sind: SPD, CDU, FDP, GRÜNE, FBL und die Unabhängige Liste Lahnstein e. V.

Jede Partei oder Wählergruppe schickt bis zu 32 Kandidaten zuzüglich potentieller Ersatzpersonen ins Rennen um die Sitze im Stadtrat. Nach der getroffenen Entscheidung werden nun die Stimmzettel für die Stadtratswahl gedruckt.

Die Lahnsteiner Bürgerinnen und Bürger können sich vorab über die Listen mit allen Bewerberinnen und Bewerber informieren, die in einer der nächsten Ausgaben des Rhein-Lahn-Kuriers veröffentlicht werden.

Nach den Ostertagen ist dann auch das Wahlbüro in den Konferenzräumen der Stadthalle Lahnstein eingerichtet. Hier können diejenigen, die gern per Briefwahl wählen möchten, die entsprechenden Unterlagen anfordern.

Goethe-Schule wird nach ihrem Namensgeber gestaltet

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Farbkreis gibt Stockwerken den Anstrich

Lahnstein. Goethes Farbkreis ist weltberühmt und künftig auch in der gleichnamigen Lahnsteiner Grundschule zu finden. Jedes Stockwerk erhält einen anderen Farbanstrich: gelb im Souterrain, grün im Erdgeschoss, orange-rot im ersten Obergeschoss, blau im zweiten Obergeschoss. Bunt gestrichen werden jeweils eine Flurwand und die daran anliegende Innenwand der einzelnen Klassenräume. Der Rest wird geweißt, um den hellen Gesamteindruck, der durch den Einbau von neuen bodentiefen Flurfenstern und dem Innenhof („Lichthof“) im Souterrain noch verstärkt wird, zu betonen.

Auch die neue Mensa wird besonders gestaltet. Hier soll eine Wandfläche von 7x4 Metern zur „Kunst am Bau“ werden, die bei öffentlichen Baumaßnahmen vorgeschrieben ist. Das Besondere daran ist, dass das Kunstwerk gemeinsam mit den Schüler/innen entstehen soll.

Aber noch ist es nicht soweit, vorher gibt es noch viel zu tun und auf der Baustelle herrscht daher auch rege Betriebsamkeit. Bei ihrer wöchentlichen Zusammenkunft besprechen Bauherr (die Stadt Lahnstein), Planer, Schulleitung, Hausmeister, Techniker und ausführende Firmen alles, was konkret ansteht und stimmen die nächsten Schritte miteinander ab. Die Aufgabenliste ist zwar noch recht lang, aber es ist auch schon einiges geschafft. Etwa die neuen Toilettenanlagen sind fertig und die gesamte energetische Sanierung (Heizung, Dämmung, Beleuchtung etc.) ist abgeschlossen. Gerade wurde die nagelneue Photovoltaikanlage ans Netz angeschlossen. Künftig wird im Foyer ein Display die CO²-Einsparung und die Höhe der Stromproduktion anzeigen. „Nach der Sanierung hat die Goethe-Schule die beste Energiebilanz aller Grundschulen in Lahnstein“, so der zuständige Fachbereichsleiter Jürgen Becker.

Die Schule kommt aber nicht nur energetisch voran. Mit dem rund 200 m² großen Anbau einer Mensa inklusive Küchentrakt können die Kinder der Ganztagsschule endlich vor Ort essen und müssen nicht mehr ins benachbarte Jugendkulturzentrum ausweichen. Auch gehen lang gehegte Wünsche wie zum Beispiel ein Fahrradkeller in Erfüllung. Wo früher der Öltank für die Heizungsanlage untergebracht war, werden später die Fahrräder sicher und trocken stehen können. Zufahrt von außen inklusive. Im Souterrain wird ein großzügiger Ruheraum mit Bibliothek entstehen, mangels Platz bisher ebenfalls nicht in der Art und Weise vorhanden.

Platz ist ohnehin ein gutes Stichwort. Die Schule ist nicht überdimensioniert, denn sie wächst mit jedem Schuljahr. Aufgrund der hohen Anmeldezahlen wurde die Vierzügigkeit beschlossen. Das 1. Schuljahr ist es bereits, nach den Sommerferien sind es dann die Stufen 1 und 2 und in den nächsten zwei Jahren werden dann alle vier Schuljahre vierzügig sein. „Deswegen wurde auch der Ausbau des Kellers nachträglich notwendig“, erläutern die zuständigen Hochbauer Burkhard Hahn und Christoph Maier. Die Entscheidung dafür fiel während der laufenden Baumaßnahme. Deswegen ist die Baustelle dort auch noch nicht ganz so weit wie im restlichen Gebäude. Zurzeit werden die Überbleibsel des ehemaligen Volksbades abgerissen und das Bodenniveau geebnet.

Früher hatten hier nämlich nicht nur die Schüler ein eigenes Brausebad, sondern auch die Zivilbevölkerung Lahnsteins durfte die Anlage außerhalb der Unterrichtszeiten nutzen. „Nach dem Krieg war dies eine gängige Einrichtung an vielen Schulen. Es gab Kabinen für Frauen und Männer, Duschen und Badewannen Der Hausmeister hat geöffnet und einen Obolus für die Benutzung des Bades kassiert. Meine Mutter hat das miterlebt“, erzählt der heutige Hausmeister Reinhold Margeit. Ein Pressebericht aus dem Eröffnungsjahr 1954 beschreibt es so: „Im Kellergeschoß ist neben einem Brausebad für Schüler und dem dazu gehörigen Umkleideraum auch der Zivilbevölkerung Gelegenheit gegeben, außerhalb der Unterrichtsstunden Wannenbäder zu nehmen.“

Den weiteren Zeitplan beschreibt Architekt Stephan Jost: „Ende der Osterferien soll das Erdgeschoss fertig sein. Muss es auch, denn am 26. Mai sind dort drei Wahllokale untergebracht. Nach den Sommerferien sollen die Arbeiten im ersten und zweiten Obergeschoss beendet sein und die Mensa ihren Betrieb aufnehmen.“

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