Wednesday, 22. January 2020

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Zahlreiche Besucher des Hexenturmes in Lahnstein

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Beim Hexenmarkt wurde der Turm „erstürmt“

Lahnstein. Beim diesjährigen Hexenmarkt, der wie jedes Jahr im Oktober stattfindet und viele Besucher nach Lahnstein lockt, wurde auch der „Hexenturm“ auf dem Salhofplatz regelrecht erstürmt Über 200 Personen genossen die Aussicht von der Wehrplatte in 25 Meter Höhe über die Innenstadt und den Vierburgenblick. Der Stadtarchivar, Bernd Geil, führte die Besucher in die oberen Geschosse mit der volkskundlichen Abteilung und dem Raum der Turmwächter, der heute für Trauungen genutzt wird. Im Erdgeschoss des Turmes wachte „Hexe“ Christel Neddermann auch in diesem Jahr über die Exponate der Vor- und Frühgeschichtlichen Abteilung des städtischen Museums und hieß die Besucher willkommen.

Überaus erfolgreiche Aktion im Stadtmauerhäuschen Lahnstein

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Hexenmarkt lockte viele Besucher ins Museum

Lahnstein. Am Sonntag nach dem Erntedankfest, am traditionellen Hexenmarkt in der Lahnsteiner Altstadt, war auch das alltagsgeschichtliche Museum im Stadtmauerhäuschen geöffnet. Dank des überaus guten Wetters herrschte ein starker Besucherandrang. Das unmittelbar an der Stadtmauer errichtete, barocke Fachwerkhaus drohte fast aus allen Nähten zu platzen, obwohl vom Keller bis zum Speicher jeder verfügbare Quadratmeter geöffnet war. Auch neben dem Haus, rund um die letzte originale Pumpe der Oberlahnsteiner Wasserversorgung hatten die Mitglieder des Fördervereins herbstlich dekoriert. Als echter „Hingugger“ erwies sich der mit Kürbissen beladene alte Milchwagen aus „Eibels Milchgeschäft“.

Wilfried Bandel erreichte viel für die Pfarrei St. Barbara

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Vor 5 Jahren starb der Geistliche

Lahnstein. Bevor 1995 die Arnsteiner Patres die Seelsorge in Niederlahnstein übernahmen, war Wilfried Bandel elf Jahre lang Pfarrer der Pfarrei St. Barbara.

Geboren wurde Bandel am 7. März 1930 in Frankfurt-Höchst und schon am 8. Dezember 1958 von Bischof Kempf im Limburger Dom zum Priester geweiht. Seit dieser Zeit hatte er in vielen Gemeinden des Bistums als Seelsorger gewirkt. Von 1964 bis 1967 war er Sekretär des Bischofs und in dieser Funktion auch beim 2. Vatikanischen Konzil in Rom.

Am 27. Mai 1984 übernahm er die Nachfolge von Heribert Blumenröther und leitete die Pfarrei St. Barbara bis zu seiner Pensionierung. Wichtige Anliegen seines pastoralen Dienstes waren die Gottesdienstgestaltung, Predigt, Sakramentenkatechese und die Förderung der verschiedenen Gemeindegruppen. Ein Anliegen war ihm die Vorbereitung der Kommunionkinder und Firmbewerber. Eingeführt wurden Kinderwortgottesdienst und Familiengottesdienst. Seine Bemühungen um die schon lange notwendigen Gemeinderäume hatten Erfolg. So durfte er am 15. Mai 1988 das neue Gemeindehaus einweihen. Auch der Umbau des Kindergartens, die Neugestaltung der Bücherei und Jugendräume, die Restaurierung der Allerheiligenbergkapelle und die Innenrenovierung der Kirche fallen in seine Amtszeit.

Nach seiner feierlichen Verabschiedung 1995 übernahm er noch lange Zeit priesterliche Dienste in den pastoralen Räumen Lahnstein und Loreley. Bis 1997 war er auch als Präses der geistliche Begleiter der Kolpingfamilie St. Barbara. Er begleitete die Kolpinger auch bei vielen Reisen ins Ausland, so auch 1991 bei der Seligsprechung Adolph Kolpings in Rom. Für seine Verdienste um die Kolpingfamilie wurde er zum Ehrenpräses ernannt.

Am 14. Oktober 2013 verstarb er im Alter von 83 Jahren. Er wurde auf dem alten Friedhof Niederlahnstein beigesetzt.

Tankstelle ist seit 66 Jahren platzprägend

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Neues Bilderrätsel: Erkennen Sie Lahnstein?

Lahnstein. An den Gebäuden der ehemaligen Villa Prümm (heute Thörmer) und der ehemaligen Hildegardisschule (heute Werkstatt Glanzprofi) haben aufmerksame Leser die letzte Rätselfrage lösen können.

Gesucht war der Standort, wo die Gutenbergstraße auf die Adolfstraße trifft. Auf dem Foto von 1927 war dort noch eine Trafostation auf einer Rasenfläche platzprägend.

Seit 1952 steht hier eine Tankstelle. Diese hatte Tankwart Emil Bach 1952 eröffnet, nachdem er bereits seit 1937 an der Brückenstraße eine Zapfsäule betrieben hatte. Emil Bach wird auch das Heimatlied „Lahnstein am Rhein“ zugeschrieben. 1956 übergab er seine Tankstelle an Norbert Schöntges, der sie wiederum 1969 an Klaus Hoffeller übergab. Als einzige Innenstadt-Tankstelle hat sie sich bis heute gehalten.

Die Aufnahme von 2018 machte Klaus Faßbender.

Das neue Rätselbild dürfte genau 100 Jahre alt sein. Es zeigt Soldaten auf dem Rückmarsch durch Lahnstein. Wo genau wurde das Foto aufgenommen?

Wer meint, die Lösung zu kennen, kann ein aktuelles Vergleichsfoto an das Stadtarchiv Lahnstein mailen ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

Die beste Vergleichsaufnahme wird mit der Auflösung in vier Wochen veröffentlicht. Weitere Bildvorschläge werden gerne entgegengenommen.

Kommunale Finanznot muss auch in Lahnstein ein Ende haben

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Lahnstein/Mainz. Seit Jahren bestimmen Schlagzeilen über die größer werdende Finanznot der Städte und Gemeinden die Schlagzeilen in den regionalen Tageszeitungen in vielen Bundesländern. Auch in Rheinland-Pfalz sind die Kommunen chronisch unterfinanziert. Trotz hoher Steuereinnahmen hat sich die seit Jahrzehnten anhaltende beispiellose Finanzmisere vieler Kommunen in Rheinland-Pfalz nicht verbessert.

Das wird auch am Beispiel der Stadt Lahnstein deutlich. Trotz derzeit guter Konjunktur und sprudelnder Steuereinnahmen sowie des niedrigen Zinsniveaus weist der Haushaltsplan eine Unterdeckung von jährlich 3 bis 3,5 Mio. Euro aus und das, obwohl die Stadt in den letzten Jahren schon die Hebesätze der Grund- und Gewerbesteuer angehoben hat und sämtliche Aufgaben und Aufwendungen permanent auf den Prüfstand stellt.

Der Schuldenstand der Stadt beläuft sich zwischenzeitlich (31. Dezember 2017) auf Investitionskredite von rund 15.000.000 Euro und Liquiditätskredite von 22.000.000 Euro. Weitere Kredite von rund 5.000.000 Euro belasten den Eigenbetrieb. Dies hat zur Folge, dass schon eine Zinserhöhung von 1% den Stadtsäckel um weitere 420.000 Euro belasten würde.

Die angespannte Haushaltslage führt dazu, dass notwendige Unterhaltungsmaßnahmen an Straßen und Gebäuden nicht oder nur stark eingeschränkt durchgeführt werden. Gleichzeitig nehmen die Aufwendungen der sozialen Sicherung stark zu, die kommunalen Angebote in den Bereichen der Kinderbetreuung und der Schulen werden aufgrund bundes- oder landesrechtlicher Vorgaben mehr und mehr erweitert, ohne dass eine hinreichende Kompensation der Mehraufwendungen erfolgt.

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