Freitag, 28. Februar 2020

Letztes Update:07:42:45 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Raumluft in der Schillerschule frei von Schwermetallen

Drucken

Zweite Messung bestätigt unauffälliges Ergebnis

Lahnstein. Nachdem Ende 2017 in der Nachbarschaft der Schillerschule Lahnstein belasteter Boden gefunden wurde, kamen Vermutungen auf, dass hierin möglicherweise die Ursache für eine Vielzahl an unterschiedlichen Krebserkrankungen in den letzten 20 Jahren im Lehrerkollegium liegen könnte. Deswegen veranlasste die Stadt Lahnstein Mitte Januar eine fachmännische Raumluftmessung, um etwaige Schwermetallbelastungen festzustellen. Die eingeschaltete Unfallkasse Rheinland-Pfalz ließ das rheinland-pfälzische Landesamt für Umwelt Messgeräte an verschiedenen Stellen im und außerhalb des Schulgebäudes aufstellen, die 24-Stunden lang Luftproben entnahmen. Das  Ergebnis war unauffällig.

Um alle Eventualitäten abzudecken, sollte in diesem Jahr noch eine zweite Messung bei trockener Witterung durchgeführt werden. Dies ist nun geschehen und die Messergebnisse bestätigen das unauffällige Ergebnis vom Januar. Wortwörtlich heißt es im Untersuchungsbericht: „Es wurden Stichprobenmessungen in Räumen der Schillerschule Lahnstein sowie im Außenbereich auf dem Pausenhof in Bezug auf Schwermetalle in der Luft durchgeführt. Diese bestätigen die Messergebnisse von Januar 2018, im Schulgebäude und in der Außenluft waren keine relevanten Schwermetallkonzentrationen nachweisbar. Die Messungen ergaben im Gebäude und im Pausenhof Konzentrationen, wie man sie typischerweise in der Außenluft vorfindet. Dies bedeutet, dass in den Klassenräumen, der Mensa, dem Lehrerzimmer und im Pausenhof nun auch im Sommer keine Auffälligkeiten festgestellt wurden.“

Bisher hat damit keine der in der Vergangenheit durchgeführten Untersuchungen bestätigt, dass die individuellen Krebserkrankungen ihre Ursache im Schulgebäude haben. „Das ist eine gute Nachricht und ein beruhigendes Ergebnis für alle, die dort täglich ein und aus gehen“, so Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte.

Annemarie Körber feierte 100. Geburtstag

Drucken

Lahnsteins Bürgermeister gratulierte im Namen der Stadt

Lahnstein. Annemarie Körber feierte am 13. November 2018 ihren 100. Geburtstag zu Hause in Lahnstein.

Die Jubilarin stammt aus Mühlhausen in Thüringen. Sie ist gelernte Putzmachermeisterin (Modistin / Hutmachermeisterin) und hatte dort ihr eigenes Hutgeschäft.

1960 zog sie vor dem Bau der Mauer mit ihrem Ehemann und ihrer Tochter zunächst nach Koblenz und 1969 nach Lahnstein in eine Eigentumswohnung in die Johannesstraße.

Ihr Ehemann verstarb 1972. Seitdem wohnt sie allein mit ihrer Tochter zusammen. Dort feierte sie auch ihren runden Geburtstag, wozu ihr Bürgermeister Adalbert Dornbusch im Namen der Stadt Lahnstein herzlich gratulierte und die Glück- und Segenswünsche des Oberbürgermeisters Peter Labonte, des Landrats Frank Puchtler und der Ministerpräsidentin Malu Dreyer überbrachte. Neben einem Geldpräsent des Rhein-Lahn-Kreises, konnte sich das Geburtstagskind über einen Präsentkorb mit fair gehandelten Produkten von der Stadt freuen.

Mörderjagd am Rhein-Lahn-Eck

Drucken

Lahnstein-Krimi jetzt im Handel

Lahnstein. Druckfrisch erschienen und ab sofort in den Buchhandlungen erhältlich, ist der erste Lahnstein-Krimi von Erfolgsautor Jörg Schmitt-Kilian. Der ehemalige Kriminalhauptkommissar weiß wovon er schreibt, wenn er in die Abgründe der menschlichen Seele eintaucht. So auch in seinem neuen Buch „Verschwunden – Letzte Spur Lahnstein“. Gleich drei Menschen sterben auf mysteriöse Art und Weise innerhalb von wenigen Tagen. Alle wohnten in Lahnstein. Zufall oder Mordserie? Nur zwei Menschen kennen die Wahrheit, doch die sind spurlos verschwunden…

Dem Buch geht eine ungewöhnliche Entstehungsgeschichte voraus. Die Stadt Lahnstein feiert im nächsten Jahr ihr 50. Stadtjubiläum und machte sich im Vorfeld Gedanken, was man zu diesem Anlass an Besonderheiten präsentieren und umsetzen könnte. Dabei entstand auch die Krimi-Idee und mit Schmitt-Kilian war ein renommierter Autor gefunden, der im Geheimen loslegte. Gedruckt wurde das Buch ebenfalls in Lahnstein. Rudolf Kring, Inhaber des Imprimatur Verlages, nahm sich der Sache an. „Damit haben wir ein wirklich besonderes Produkt für unser Jubiläumsjahr, das außerdem regional produziert wurde“, freut sich Oberbürgermeister Peter Labonte. Noch ist der Inhalt ein gut gehütetes Geheimnis, das ab dem 15. November gelüftet werden kann. Dann kommt das Buch in den Handel und ist zu einem Preis von 11,90 Euro in Lahnstein bei der Buchhandlung Mentges, im Globus SB Warenhaus, der Stadtbücherei, der Touristinformation, dem Ticket-Service und dem Jugendkulturzentrum erhältlich. In Koblenz führen es die Buchhandlungen reuffel, Thalia und Heimes.

Verkaufsstellen:

Lahnstein: Buchhandlung Mentges, Globus SB Warenhaus, Stadtbücherei Lahnstein, Touristinformation Lahnstein, Ticket-Service Lahnstein, Jugendkulturzentrum Lahnstein

Koblenz: reuffel, Thalia, Buchhandlung Heimes

Sperrung der Braubacher Straße verschiebt sich

Drucken

Ampelregelung im Bereich Hermann-Doneth-Straße

Lahnstein. Die ab Donnerstag, den 15. November 2018, geplante und mit einer Teilsperrung verbundene Baumaßnahme in der Braubacher Straße, über die die Stadt Lahnstein bereits informiert hat, startet aufgrund einer durch die Deutsche Bahn getroffenen terminlichen Änderung erst am 23. November 2018.

Aufgrund der Baumaßnahme wird die Braubacher Straße ab Freitag, den 23.11.2018, im Bereich der Einmündung der Hermann-Doneth-Straße einseitig gesperrt. Der Begegnungsverkehr im Baustellenbereich wird durch eine Ampel geregelt, ebenso der aus der Hermann-Doneth-Straße in die Braubacher Straße einbiegende Verkehr.

Die Einschränkungen für den Verkehr werden voraussichtlich ein bis zwei Wochen dauern. Anlass sind Bohrungen im Rahmen einer Baugrunduntersuchung für die DB Netz AG.

Der Erste Weltkrieg: Die Gefallenen aus Lahnstein

Drucken

Ehrenmale als Orte der Erinnerung

Lahnstein. Vor 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg in einer Katastrophe. Das Deutsche Reich hatte rund zwei Millionen Tote und 4,5 Millionen Kriegsverletzte zu beklagen, weltweit waren es etwa 9,8 Millionen Tote und 21 Millionen Verletzte.

14 Friedrichssegener, 128 Niederlahnsteiner und über 240 Oberlahnsteiner Soldaten starben, weitere Schicksale blieben bis heute ungeklärt. Nur die wenigsten sind auf den Lahnsteiner Ehrenfriedhöfen bestattet, die meisten liegen in fremder Erde, etwa in Frankreich. Hinzu kommen ca. 900 Kriegsversehrte. Die Zahl der zivilen Opfer, die infolge des Krieges an Hunger, Krankheit usw. verstorben sind, ist nicht bekannt.

Einige besondere Schicksale von Lahnsteiner Soldaten seien hier stellvertretend genannt:

Der Soldat Hermann Jakob Kehres, 2. Matrosendivision, fiel mit 22 Jahren bei der Seeschlacht vor den Falklandinseln und damit am Weitesten von der Heimat entfernt. Bei dieser Schlacht am 08. Dezember 1914 wurde das Geschwader von Graf Spee mit sechs Schiffen und 2.200 Mann durch die Engländer versenkt. Die Todesnachricht traf erst 1917 in Lahnstein ein.

Jakob Weller aus Niederlahnstein gehört zu den Opfern des „U-Boot 57“ der kaiserlichen Marine, das im November 1917 auf dem Rückweg von einem Sondereinsatz für den Marinenachrichtendienst verschollen ging.

Der Soldat Georg Karl Becker fiel am letzten Kriegstag am 10.11.1918 in Rumänien. Die Todesnachricht traf erst 1920 in Lahnstein ein.

Der 1897 in Diez geborene und später in Oberlahnstein lebende Wilhelm Friedrich zog 1914 als Freiwilliger in den Krieg und fiel am 14.11.1914 im Argonner Wald/ Frankreich. Er gehört zu den jüngsten Gefallenen. Drei Viertel aller Lahnsteiner Gefallenen waren jünger als 25 Jahre.

Weiterlesen...

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL