Montag, 02. August 2021

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Feierliche Preisverleihung im Theater Lahnstein

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Lahnstein. Trotz Sturm und Gewitter konnte das Theater Lahnstein nach sieben Monaten am Abend von Fronleichnam endlich wieder die Türen öffnen und diese Wiederöffnung gebührend feiern.

Den Auftakt zum großen Festspielsommer anlässlich der 70. Lahnsteiner Burgspiele machte die Preisverleihung von „Dexy’s Theaterpreis“. Der Theaterpreis, der vom Volksschauspieler Walter Dexheimer gestiftet wurde, wird in jeder Spielzeit für die ansprechendste Schauspielleistung verliehen. 2020 konnte er pandemiebedingt nicht weitergegeben werden, in diesem Jahr jedoch wurde der Preis wieder verliehen und ging an das gesamte Ensemble des Theaters: Silva Heil, Anni Heiligendorff, Karl Krämer, Rocco Hauff, Christian Vitu und Nikolas Knauf.

Es wurde sich für diese ungewöhnliche Art der Verleihung entschieden, da durch die monatelange Schließung keine Einzelleistung gekürt werden konnte. Vor allem wurde sich mit dieser Geste beim Ensemble für Solidarität, Verständnis und Durchhaltevermögen bedankt. Außerdem wollten die Lahnsteiner Theaterschaffenden mit dieser Verleihung auch noch einmal darauf aufmerksam machen, wie hart die Kultur in den letzten Monaten getroffen wurde. Alle in Lahnstein wünschen sich, so betonen es auch die Intendantin Ulrike Krapp und der Intendant Friedhelm Hahn in ihren Reden, einen theaterreichen Sommer, denn Theater sei mehr als Unterhaltung – es ist Bildung, Schmerz, Empathie, Gemeinschaft und Magie.

Diese Magie wird jetzt wieder erfahrbar, denn nicht nur die oft verschobene Premiere der Komödie „Die Sternstunde des Josef Bieder“ steht am 05. Juni an, sondern auch Konzerte, der Talkabend über die Lahnsteiner Burgspiele am 09. Juni und natürlich die Lahnsteiner Burgspiele selbst, in diesem Jahr mit „Der Graf von Monte Christo“ nach Alexandre Dumas. Das ganze Programm ist online einsehbar unter: www.lahnsteinerburgspiele.de.

Großzügige Spende der Burg-Apotheke

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Theater Lahnstein profitiert

Lahnstein. Das Team des Theaters Lahnstein freut sich über die großzügige Spende von 3.800 Euro der Burg-Apotheke in Lahnstein an den Verein zur Kulturpflege Lahnstein e.V., der diese Mittel dem Theater zur Verfügung stellen wird. Alexandra Jäger und ihr Mann Markus Jäger haben im Rahmen der Ausgabe von FFP2-Masken den Eigenanteil der Kundinnen und Kunden von zwei Euro gesammelt und sich dazu entschieden, diesen für Kulturzwecke zu spenden.

Nach den letzten Monaten pandemiebedingter Schließung kommt diese Spende zur rechten Zeit: Ab dem 03. Juni wird das Theater Lahnstein wieder öffnen und das gespendete Geld für den großen Festspielsommer und die Burgspiele verwenden.

Im Rahmen der Spendenübergabe bedankte sich die Intendantin Ulrike Krapp sehr herzlich bei Alexandra Jäger, die seit über einem Jahr die Burg-Apotheke in Lahnstein leitet und momentan mit einem großen Umbau der Apotheke beschäftigt ist.

Zum internationalen Kindertag: Lahnstein feierte „Richtfest“ im Kur- und Heilwald für Kinder

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Lahnstein. Der 01. Juni steht im Kalender ganz im Zeichen der Kinder. Weltweit begeht man an diesem Tag den internationalen Kindertag. Ziel dieses Aktionstages ist es, auf die Rechte der Kinder aufmerksam zu machen.

Diesen Tag nutzte man in Lahnstein, um die ersten Baufortschritte und fertig gestellten Stationen im Kinderheilwald zu feiern.

Denn neben ihrem Kur- und Heilwald plant die Stadt Lahnstein ebenso wie die Gemeinde Heringsdorf auch einen Heilwald für Kinder einzurichten. Damit sollen die mittlerweile anerkannten positiven gesundheitlichen Wirkungen des Waldes gerade auch Kindern erschlossen werden.

In verschiedenen Zonen sollen Kinder in ihrer gesundheitlichen Entwicklung gefördert werden, indem sie spielerisch auf einem Parcours Aufgaben erfüllen. Beim Suchen, Laufen, Klettern, Balancieren, Werfen, richtigen Atmen, Hören, Riechen, Fühlen, Tasten, Schmecken werden alle Sinne angesprochen. Alles Tätigkeiten, die in der heutigen Umwelt von Kindern vielfach nicht oder zu wenig vorkommen und gefördert werden. Durch diese gezielten Übungen und die freie Bewegung im Wald werden jedoch Konzentration, Aufmerksamkeit, Kreativität, motorische und koordinative sowie psychische Fähigkeiten, Interaktion in der Gruppe und Verständigung ohne Sprache gefördert. Gerade erkrankten Kinder soll es so kindgerecht ermöglicht werden, schneller zu gesunden und gesund zu bleiben. Denn auch Ruhe und Sinneswahrnehmung sollen erfahren werden können.

Es sind 21 Stationen geplant, an denen sich Bewegungs- und Ruhephasen abwechseln sollen. Die Kinder sollen von dem profitieren, was aktuelle Forschungsergebnisse untermauern: Der Wald hat eine gesundheitsfördernde und heilende Wirkung.

Überall and en Aufgabenstationen begleitet und hilft den Kindern der Waldwichtel Till. Er zeigt, wie man richtig tief einatmet, wie man balanciert, wie man sich in einem Waldlabyrinth zurecht findet und sogar auch an Bäumen hochklettert, wenn man sich traut.

Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte dankte auch dem Sponsor des Kinderheilwaldes: der deutschen Friedhofsgesellschaft. „Nur durch die unbürokratische Unterstützung des in Dachsenhausen ansässigen Familienunternehmens ist dieser großartige, zukunftsweisende Bau überhaupt möglich und so schnell umsetzbar“, erläuterte Labonte.

Am 20. September 2021 soll die offizielle Eröffnung sein. Dann kann der Kur- und Heilwald vielen Kindern dabei helfen, gesund zu bleiben oder zu werden.

Lahnstein blüht auf

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Lahnstein.

Passend zum endlich erwachenden Mai-Wetter blüht es jetzt in Lahnstein an allen Ecken: Der Baubetriebshof baute am 26. Mai wieder die 13 frisch bepflanzten Blumenpyramiden mit 1300 Blumen auf.

Insgesamt wurden 4000 Blumen gepflanzt, unter anderem am Wehrgang, den Rathäusern und Schiffsanlegestellen, und verleihen dem Stadtbild eine bunte Note.

Gesundheitsvorsorge im Kur- und Heilwald

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Shinrin Yoku in Lahnstein

Lahnstein. Wer bewusst in den Wald eintaucht, tut etwas für seine Gesundheit. Ganz in diesem Sinne wird in Lahnstein im Kur- und Heilwald zur Gesundheitsförderung und Prävention als Teil der Waldtherapie Shinrin Yoku –was in Japan schon lange als Medizin gilt – angeboten.

Shinrin Yoku nutzt die positive Wirkungsweise des Waldes auf den menschlichen Körper und die Psyche. Forschungsergebnissen zufolge wirkt der Aufenthalt im Wald stressreduzierend und stimmungsaufhellend. Außerdem wurde festgestellt, dass der Wald einen positiven Einfluss auf die Anzahl und Aktivität der natürlichen Killerzellen hat. Sie bekämpfen unter anderem schädliche Krebszellen im Körper. Noch sieben Tage nach dem Waldbad lässt sich eine erhöhte Aktivität dieser NK-Zellen nachweisen.

Noch ist im Kur- und Heilwald nicht allzu viel zu sehen; der Baubeginn aber wird noch in diesem Sommer erfolgen. Für die gesundheitsfördernde Wirkung braucht der Kursleiter Hermann Schmidt, zertifizierter Waldpädagoge und Gastdozent für Waldbaden an der Hochschule Köln, lediglich den Wald in seiner natürlichen Form: zum Sehen, Hören, Fühlen, Atmen und Erspüren.

Unter seiner fachlichen Anleitung sollen die Teilnehmer des Shinrin Yoku den Blickwinkel ändern und die Belastungen des Alltags zurücklassen. Hier finden Menschen die Ruhe und den Raum, ganz bei sich zu sein, sodass sie wieder Kraft und Energie sammeln können.

Am Samstag, 12. Juni um 09.00 Uhr oder 13.30 Uhr sind noch wenige Plätze frei. Weitere Kurse finden am 26. Juni und 10. Juli statt.

Der Kurs dauert etwa drei Stunden und kostet 25 Euro pro Person.

Anmeldungen erfolgen bitte über die Touristinformation Lahnstein unter 02621 914-174 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

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