Mittwoch, 23. Januar 2019

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Vor 20 Jahren starb Kommunalpolitikerin Margot Lauschke

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Lahnstein. Vor 20 Jahren starb die Lahnsteiner Kommunalpolitikerin Margot Lauschke. Geboren wurde sie am 6. April 1925 in Oberlahnstein als Anna Maria Margarete Unkelbach. 1956 heiratete sie Willy Lauschke und gründete mit ihm eine Familie.

Margot Lauschke war beruflich sozial engagiert. Seit 1945 arbeitete sie für die Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands. Bis 1981 war sie Vorsitzende des Kreis-Frauenausschusses im DGB-Kreis Rhein-Lahn. Ihre politische Heimat war die Sozialdemokratie, für die sie von 1964 bis 1975 erst im Stadtrat Oberlahnstein, dann im Stadtrat Lahnstein saß. Doch wegen Unstimmigkeiten trat sie 1975 aus der Fraktion aus, blieb aber noch bis 1979 im Stadtrat. In den 1980er Jahren gründete sie die Ortsgruppe der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). Als die ÖDP bei der Stadtratswahl 1989 erstmals antrat, verfehlte sie zwar ein Mandat im Stadtrat, erzielte aber mit 2,6 % einen Achtungserfolg. Bei dieser Wahl, in der die Wähler erstmals Panaschieren und Kumulieren durften, erhielt Margot Lauschke 1874 Stimmen und damit mit Abstand Platz 1 ihrer Partei. Im gleichen Jahr wurde sie Ehrenvorsitzende des Bundesverbands „Unabhängige Ökologen Deutschlands“ (UÖD).

Besonders eingesetzt hat sie sich auch für Obdachlose, die Arbeiterwohlfahrt, Aussiedler und Bürgerkriegsflüchtlinge. Daneben blieb sie eine auch oft unbequeme Mahnerin in allen Fragen der Stadtpolitik und meldete sich in vielen Leserbriefen zu Wort. Auch im „Verein zur Erhaltung des Alten Lahnstein“ war sie aktiv. Noch kurz vor ihrem Tod gründete sie mit Gleichgesinnten die Bürgerinitiative „Parkanlage Alter Friedhof Oberlahnstein“.

Margot Lauschke starb am 23. November 1998 im Alter von 73 Jahren und wurde auf dem Friedhof Braubacher Straße beigesetzt. Im Nachruf würdigte sie der Bundesvorsitzende der Unabhängigen Ökologen Deutschlands als „unerschrockene Vorkämpferin für Ökologisches Denken und Handeln“.

Am Freitag, 23. November 2018, wird in der Messe um 8:30 Uhr in der St. Martinskirche Lahnstein ihrer gedacht.

Initiative „Querbeat“ verabschiedet sich mit Jubiläumskonzert

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Von der spontanen Idee zum festen Benefiz-Termin  in Lahnstein/12.000 Euro in zehn Jahren für das kostenfreie Beratungsangebot der Krebsgesellschaft gesammelt

Lahnstein. Was vor zehn Jahren als spontane Benefiz-Idee begann, war zu einer festen Größe im Benefiz-Terminkalender der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz geworden. Carmen Trampert, langjährige Mitarbeiterin des Koblenzer Beratungszentrums der Krebsgesellschaft, konnte den damaligen Leiter des Jugendkulturzentrums Lahnstein (Jukz), Walter Nouvortne, sowie Nasstaran Houshmand und  Thomas Seggel vom Jukz schnell begeistern und überzeugen und man war sich einig, die kostenfreie Hilfe der Krebsgesellschaft für Betroffene und ihre Familien in der Region ist eine gute Sache, die man gerne unterstützten möchte. Schon war die Konzertreihe „Querbeat“ geboren, deren Name zugleich Programm sein sollte: Verschiedene Bands sorgten fortan jeweils an einem Sonntag im Herbst für einen bunten Live-Musik-Mix, bei dem für jeden etwas dabei ist.

Insgesamt 31 Bands präsentierten seitdem ein breit gefächertes Musikrepertoire für den guten Zweck auf der Offbeat-Bühne des Jugendkulturzentrums in Lahnstein. Vom Singer-Songwriter-Duo über Instrumental-Ensembles bis hin zu mehrköpfigen Bands, von vielversprechenden Nachwuchstalenten bis hin zu bekannten Gesichtern, von Blues, Electronic Music, Folk, Klassik, Pop, Reggae, Rock, Soul und Swing waren über die Jahre hinweg alle möglichen Formationen und Stilrichtungen vertreten. Alle Beteiligten auf und hinter der Bühne verzichteten beim „Querbeat“ auf ihre Gage, so dass die kompletten Eintrittsgelder in die dringend benötigte Finanzierung des kostenfreien Beratungsangebotes für Krebspatienten und ihre Familien in der Region fließen konnten. Zusammen mit der Unterstützung der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG und der Stadt Lahnstein sind dabei insgesamt 12.000 Euro zusammengekommen.

Allein das Abschiedskonzert trug zu dieser stolzen Gesamtbilanz über 1.200 Euro bei. Für diesen besonderen Anlass hatten Carmen und Jürgen Trampert gemeinsam mit dem Jukz-Team wieder ein ebenso abwechslungsreiches wie hochkarätiges Programm zusammengestellt, das deutlich mehr Zuhörer verdient gehabt hätte, als an diesem Abend den Weg in die Wilhemstraße gefunden hatten. Davon unbeeindruckt nahm gleich zu Beginn die junge Sopranistin Elisa Birkenheier in Begleitung von Pianistin Nadezhda Sarycheva das Publikum mit einem beeindruckenden Spektrum von Arie über Gospel bis hin zu Operette in ihren Bann – zwei herausragende Talente, von denen man auch über die Region hinaus sicher noch viel hören und sehen wird.

Im Anschluss spielten „foeryaRefreshed“ mehrere Eigenkompositionen aus den Bereichen Rock-Pop-Jazz mit elektronischen Einflüssen. Die fünf „Hobby-Musiker“ demonstrierten damit eindrucksvoll, wie sich „junge Musiker“ und „alte Herren“ wunderbar zu einem stimmigen Musikerlebnis ergänzen. Zum Abschluss ließ das Jazzquartett „Konflux“ mit originellen Interpretationen bekannter Poptitel absolut vergessen, dass weder Sänger noch Sängerin auf der Bühne standen. „Ganz spontan“ gab es dann nicht nur eine Zugabe, sondern als Benefiz-Extra noch zehn Exemplare der druckfrischen CD, die gegen eine Spende für den guten Zweck an diesem Abend rasch ein neues Zuhause fanden.

Der Schauspieler und Comedian Frank Eller führte humorvoll und sympathisch durch das Programm und zeigte, dass er auch ernste Themen ohne Berührungsängste authentisch vermitteln kann. Für einen emotionalen Höhepunkt des Konzertabends sorgte Carmen Trampert, die sich stellvertretend bei Krebsgesellschafts-Schatzmeister Wolfgang Neumann als „Ex-Mitarbeiterin beim Ex-Chef“ mit einem vom Blumenhaus Kerstin Degen gespendeten Blumenstrauß für sein Engagement bedankte.

Stadt Lahnstein mit neuem Logo

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Modernes Layout zum Jubiläum

Lahnstein. Im kommenden Jahr feiert Lahnstein sein 50-jähriges Stadtjubiläum. Zu diesem Anlass gibt es auch ein neues Stadtlogo, das das bisherige ersetzt. „Wir wollen ein moderneres, einheitliches Erscheinungsbild in der Verwaltung aufbauen“, erklärt Oberbürgermeister Peter Labonte. „Homepage, Briefköpfe, Visitenkarten, Druckerzeugnisse, nach und nach wird alles angepasst. Unser Ziel ist ein runder Auftritt nach innen und außen.“

Mit der Agentur Eberle & Wollweber hat sich ein kompetenter Partner für das Vorhaben gefunden. Dem Geschäftsführer Mathias Wollweber, selbst ein Lahnsteiner, ist das Projekt ein Stück weit ein Herzensanliegen: „Ein Logo für die eigene Heimatstadt entwickeln zu dürfen, ist ein ganz besonderer Auftrag, denn es wird einen voraussichtlich über einen langen Zeitraum begleiten“, so Wollweber. „Von daher hat es mich sehr gefreut, dass wir die Chance dazu bekommen haben.“

Das neue Logo zeigt auf einem grünen Kreis, der den Wald- und Naturreichtum der Stadt symbolisiert, ein blaues „L“, das für die Flüsse Lahn und Rhein steht, und zugleich der Anfangsbuchstabe des Stadtnamens ist. Ergänzt wird das Logo durch eine Kontur historischer Bauten, die das Stadtbild prägen. Dahinter in klaren, schwarzen Buchstaben angefügt, ist der Stadtname. „Vorteil der Darstellung ist unter anderem auch, dass das Logo mit und ohne den Schriftzug funktioniert“, erläutert Winfried Ries, Büroleiter der Stadt Lahnstein und maßgeblich mitverantwortlich für die Umsetzung. „Damit haben wir flexible Einsatzmöglichkeiten, je nachdem, wo das Logo platziert werden soll.“

Für das Jubiläumsjahr 2019 gibt es eine zusätzliche Logo-Variante mit dem Schriftzug „50 Jahre“. Die Druckerzeugnisse zum Jubiläum werden das neue Layout tragen. „Und beim Neujahrsempfang am 6. Januar wird es für unsere Gäste eine kleine Überraschung geben“, verrät Labonte.

Volkstrauertag und 100. Jahrestag zum Ende des 1. Weltkrieges

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Gedenkfeier am Ehrenmal „Am Martinsberg“ in Lahnstein

Lahnstein. Den Opfern der Kriege, des Terrors und der Gewalt zu gedenken, ist jedes Jahr das Ziel des Volkstrauertages, der dieses Jahr im Zeichen der Beendigung des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren einen besonderen Stellenwert hatte.

Nach einem Musikstück des Musikensembles Böhm begrüßte Oberbürgermeister Peter Labonte die anwesenden Gäste. Schülerinnen und Schüler des Marion-Dönhoff-Gymnasiums unter der Leitung von Dr. Tobias Kies trugen im Anschluss daran bewegende Passagen aus Feldpostbriefen des ersten Weltkrieges vor und auch Rhein-Lahn-Nixe Maren I gedachte der Toten.

Gastredner war Generalarzt Bruno Most, Standortältester von Koblenz/Lahnstein. Er machte in seiner Gedenkansprache deutlich, dass dieser Tag ein Tag des Innehaltens, der Mahnung und des Nachdenkens sei. Nachdenken vor allem darüber, was getan werden kann, um die Zukunft in Frieden und friedlichem Miteinander zu gestalten.

Musikalisch umrahmt wurde die Gedenkfeier vom Männerchor Lahnstein unter der Leitung von Franz-Rudolf Stein.

Kommunale Kita RAMBAZAMBA

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Neuer Elternausschuss gewählt

Lahnstein. Am Mittwoch, den 14. November 2018, wurde im Rahmen eines Elternabends der neue Elternausschuss der Kita Rambazamba gewählt.

Dieser freut sich auf die Aufgaben und Herausforderungen der Ausschussarbeit. Der Elternabend endete mit einem Vortrag von Evelin Braunisch, von der AOK Gesundheitskasse, zum Programm „JolinchenKids“.

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