Montag, 18. November 2019

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Ausstellung zur Bundesgartenschau 2029 in Lahnstein

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Einheimischen soll Lust auf das Großereignis gemacht werden

Lahnstein. Vor Kurzem stellte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz die vom Land Rheinland-Pfalz zur Bundesgartenschau 2029 konzipierte Ausstellung auf der Festung Ehrenbreitstein vor, die in den nächsten Jahren durch die Städte und Gemeinden im Mittelrheintal wandern und Lust bei den Einheimischen auf das Großereignis wecken soll. Mit dabei auch der Lahnsteiner Bürgermeister Adalbert Dornbusch als Vorsitzenden des neu gegründeten Buga-Ausschuss der Stadt. Wenn dieser zum ersten Mal am 12. November in der Stadthalle Lahnstein öffentlich tagt, wird die Wanderausstellung dort schon den entsprechenden thematischen Rahmen bieten. Lahnstein ist nämlich der erste Stopp auf der Reise durch das Tal. Die Verantwortlichen der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz, die zurzeit die Interimsgeschäftsführung der Buga GmbH 2029 innehat, erläutern dann den aktuellen Planungsstand und führen durch die Ausstellung.

Vom 29. Oktober bis einschließlich 13. November 2019 sind die insgesamt 27 Stelltafeln zur Buga 2029 im Eingangsbereich der Halle zu sehen. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr für alle Interessierten frei zugänglich, außerdem während der Veranstaltungszeiten. Auskünfte über diese zusätzlichen Öffnungszeiten sind bei der Stadthallenverwaltung erhältlich (Telefon: 02621 914-169).

Mittelaltermarkt im Garten des Martinsschlosses

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Spektakel am letzten September-Wochenende

Lahnstein. Am 28. und 29. September kann man rund um das historische Martinsschloss in Oberlahnstein eine Zeitreise in vergangene Jahrhunderte machen: Im Schlossgarten, den Eigentümer Romberg freundlicherweise zur Verfügung stellt, wird das Mittelalter zum Leben erweckt, wenn Marktorganisator Lieb von „Lorraine Médiévale“ einen Mittelaltermarkt mit ca. 30 Ständen sowie ein Mittelalterlager veranstalten.

In einem vom Mittelalter inspirierten Ambiente erwartet die Besucher ein großes Angebot an mittelalterlicher Musik und traditionellem Handwerk wie Siegelgravur und Bogenbau. Ein unvergessliches Erlebnis wird die Feuershow von „Micha, dem Feuerfresser“.

Selbstverständlich wird auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Brote und Fladen aus dem Holzofen, Wildschweingulasch sowie Met und Liköre laden dann zum Verweilen und Schmausen ein.

Auch den jüngeren Besuchern wird gute Unterhaltung geboten: Die Kinder können sich auf ein handgetriebenes Karussell, einen Bogenschießstand, Mäuseroulette und Kerzenziehen freuen.

Die Öffnungszeiten des Marktes sind wie folgt:

Samstag, 28. September von 12 bis 22 Uhr

Sonntag, 29. September von 11 bis 18 Uhr

Der Preis für Tagestickets beträgt für Erwachsene 5 Euro, für Kinder (6-14 Jahre) und Gewandete 3 Euro. Mit dem erworbenen Tagesticket besteht die Möglichkeit, den gesamten Tag auf dem Marktgelände ein- und auszugehen und beispielsweise für besondere Attraktionen wie der abendlichen Feuershow noch einmal zurückzukehren.

Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz an Lahnsteiner verliehen

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Lahnstein. Am 14. September 2019 wurde in der StadtGalerie Neuwied die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz durch Umweltministerin Ulrike Höfken verliehen. Diese dient als Zeichen der Anerkennung und Würdigung besonderer ehrenamtlicher Verdienste um die Gesellschaft und die Mitmenschen. Neben der Bendorferin Elke Sodemann-Müller wurde auch der Lahnsteiner Joachim Scheer ausgezeichnet.

Scheer war seit 1974 in der Anti-Atomkraft-Bewegung gegen das AKW Mülheim-Kärlich engagiert, arbeitete eng mit den Hauptanklägern gegen das AKW zusammen und begleitete nach erfolgreicher Klage die Abbauabschnitte konstruktiv. Zudem war er Mitbegründer eines „alternativen Ladens“, der der Verbreitung von Informationen zu den Themen Umweltschutz, Atomkraft, Aufrüstung und Dritte Welt dient. Weiterer Aspekt seiner sozialen Arbeit war neben der Vermittlung von arbeitslosen Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Beschäftigungsverhältnisse die Gründung des Vereins „Logo e.V.“ zur Integration Russlanddeutscher.

„Sie geben bürgerschaftlichem Engagement ein Gesicht. Mit Ihrem Wirken liefern Sie ein Beispiel, das mehr sagt als Aufrufe oder nüchterne Fakten“, brachte Bürgermeister Adalbert Dornbusch in seiner Ansprache seine Wertschätzung für diese hohe Auszeichnung zum Ausdruck.

Neue Spielzeit startet mit der Komödie „Ladies Night“

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Es wird lustig im Lahnsteiner Theater

Lahnstein. Das Lahnsteiner Theater startete vor wenigen Tagen in die neue Spielzeit. Seit Mitte September heißt es Vorhang auf für “Die Wilden Stiere”!

Sechs Freunde in einer englischen Industriestadt. Kein Talent, kein Antrieb, keine Arbeit. Sie sind weder schön noch blutjung, ihre Körper zieren Rettungsringe und Hühnerbrüste. Da fassen sie, inmitten ihrer Misere aus Schuldenbergen und ehelichen Scherbenhaufen, den mutigen Entschluss, eine neue Existenz zu gründen. Als „Die Wilden Stiere“ bieten sie Männer-Striptease an. Dabei stellt sich die alles entscheidende Frage in dieser turbulenten Komödie: Ganz oder gar nicht?

Oliver Grabus Inszenierung erzählt auf unglaublich amüsante Weise vom ungewöhnlichen Kampf ganz gewöhnlicher Männer gegen Arbeitslosigkeit, Geldnot und Tristesse. Und von ihrem Mut, etwas gänzlich Neues zu wagen. Auch wenn das bedeutet, einmal ganz die Hüllen fallen zu lassen.

Es spielen Mario Specht, Nikolas Knauf, Christian Vitu, Carsten Steuwer, Patrick Pfingstl, Georgios Markou und Lisa Heinroth.

Termine: Fr.  20.09., Sa. 21.09., So. 22.09., Do. 26.09., Fr. 2709., Sa. 28.09., So. 29.09., Fr. 04.10., Sa. 05.10., So. 06.10., Do. 10.10, Fr. 11.10., Sa. 12.10., So. 13.10., Sa. 19.10., So. 20.10.,  20 Uhr (sonntags 18 Uhr)

Tickets gibt es ab sofort online über www.ticket-regional.de und über die bekannten Vorverkaufsstellen (Theaterbüro, Ticket-Service in der Stadthallenpassage, Globus Infotheke).

Gute Beteiligung am „Tag des offenen Denkmals“

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Acht Sehenswürdigkeiten wurden vorgestellt

Lahnstein. Einmal im Jahr machen sich zahlreiche Ehrenamtliche durch ihren Einsatz zu Türöffnern, wenn sie am Tag des offenen Denkmals Zugang zu sonst Verschlossenem gewähren.

Bundesweit fand der Tag bereits zum 26. Mal statt und auch in Lahnstein war die Beteiligung größer denn je, waren doch acht Sehenswürdigkeiten zu besichtigen:

die Johanniskirche, der Salhof, der Hexenturm, der Pulverturm, der Bahnwasserturm, das Stadtmauerhäuschen, Teile des Martinsschlosses sowie das noch junge Kulturdenkmal Stadthalle.

Dort fand auch die rheinland-pfälzische Auftaktveranstaltung zum „Tag des offenen Denkmals“ statt, bei der nach der Begrüßung durch Bürgermeister Adalbert Dornbusch noch Prof. Dr. Konrad Wolf, Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Alexandra Fink von der Landesdenkmalpflege in Mainz und Thomas Metz, Generaldirektor Kulturelles Erbe, vor den geladenen Gästen sprachen.

Am Sonntag selbst gab es nicht nur geführte Rundgänge durch die Stadthalle, sondern auch durch die alten Kulturdenkmäler Salhof und Hexenturm. Diese wurden von Stadtarchivar Bernd Geil am Salhofplatz angeboten und auch rege wahrgenommen.

Der einstige Herrenhof des fränkischen Königs wird bereits im Jahr 900 erwähnt. Die ältesten noch vorhandenen Bauteile mit den romanischen Fenstern um das Jahr 1150 wurden bei der letzten Totalsanierung 1967 freigelegt.

200 Jahre jünger sind der Hexenturm und sein Pedant, der südöstliche Pulverturm. Dazwischen bildete das Stadtmauerhäuschen in der Hintermauergasse am Sonntag eine weitere Station, an der sich die Besucher vom Keller bis auf den oberen Wehrgang (Speicher) umsehen konnten. In der Küche und der guten Stube gab es silberglänzendes Zinngeschirr zu bewundern. Auch die Dauerausstellung zur Geschichte der weltweiten Verwendung von Ziegelsteinen auf dem Wehrgang durfte bei der Besichtigung nicht fehlen.

Ebenfalls auf gute Resonanz stieß das Angebot von Rainer Kempf-Roth, seinen 2013 erworbenen Bahnwasserturm  der Öffentlichkeit zu zeigen. Seit dem letzten Denkmaltag hat er immense Fortschritte bei der Einrichtung von zwei Ferienwohnungen im Turm gemacht und erst kürzlich den Estrich gelegt.

Rund 180 Besucher zählten Michael Eisenbarth und sein Aufsichtsteam von der Lahnsteiner Rittergilde im Martinsschloss, das ab 1298 als Zollstelle und Nebenresidenz der Mainzer Erzbischöfe erbaut wurde. Besichtigt werden konnten der Große Turm, der Weinsberger Turm, der Gotische Saal sowie der Spiegelsaal.

Fazit: Das regnerische Wetter konnte die interessierten Besucher nicht abhalten, sodass sich zahlreiche Wissbegierige bei allen geöffneten Kulturdenkmälern einfanden.

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