Dienstag, 28. Januar 2020

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Der heiligen Elisabeth gedacht

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Ende November feierte das St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein sein Patronatsfest.

Lahnstein. Am Vormittag des Tags der heiligen Elisabeth fand im St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein traditionell ein Gottesdienst mit anschließendem gemeinsamen Frühstück für Mitarbeiter, Ehrenamtliche und Patienten zu Ehren der heiligen Elisabeth statt.

Im Anschluss wurden sowohl die Patientinnen und Patienten als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses besucht und mit einer Schokoladen-Elisabeth überrascht.

Mario Schneider, der Pflegedirektor des Hauses: „Das Patronatsfest hat für unser Haus eine große Bedeutung und es ist uns sehr wichtig, mit einer kleinen Gabe zu Mitarbeitern und Patienten gehen zu können.

Bei den Mitarbeitern sehen wir es als Dank für die geleistete Arbeit, bei Patienten als Aufmunterung und Unterstützung zur Genesung.“

Niederlahnsteiner Carneval Verein

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Kartenvorverkauf für die Sitzungen – „70 Jahre NCV“

Der Vorverkauf für unsere Sitzungen startet am Samstag, den 21. Dezember 2019 um 10.00 Uhr (bis 13.00 Uhr) in der Gaststätte „Baareschesser“. An diesem Tag erwartet jeden Käufer wieder eine kleine Überraschung!

Außerdem gibt es noch ein weiteres ganz besonderes „Bonbon“ für unsere Gäste:

Jeder, der im Jahr 2020 – dem „NCV-Jubiläumsjahr“ – 70 Jahre alt wird oder 70 Jahre alt ist, erhält seine Eintrittskarte gratis!

Dies ist allerdings nur möglich unter Vorlage eines Ausweisdokuments beim Kauf. Die Eintrittskarte ist nicht übertragbar. Danach erhalten Sie die Karten bei Schreibwaren Staudt in der Bahnhofstr. 5. Eine Karte kostet 15 Euro.
Unsere Sitzungstermine: Sonntag, 2. Februar 2020, 14.00 Uhr und Samstag, 8. Februar 2020, 19.00 Uhr, Stadthalle Lahnstein.

NCV-Pin ist da

Jedes Jahr bringt der Niederlahnsteiner Carneval Verein (NCV) ein neues Zugabzeichen auf den Markt, das sich nicht nur bei Sammlern größter Beliebtheit erfreut. Der Pin der Session 2019/2020 zeigt eine wunderschöne Narrenkappe und passt somit hervorragend zum Motto der kommenden Session: „70 Jahre NCV – Hurra mir sein noch do“. Gleichzeitig ist auch die Durchführung der NCV-Kappenfahrt am Veilchendienstag ein Jubiläum, denn diese findet zum 85. Mal statt. Kreiert wurde das Abzeichen, wie auch in den vergangenen Jahren, von Michael Sturmes, Vorstandsmitglied und Zugleiter des NCV, der ebenso für die Sessionsorden und Kinderorden verantwortlich zeichnet. Den NCV-Pin gibt es ab jetzt für 2,50 € in verschiedenen Gaststätten, Geschäften und natürlich bei den NCV-Vorstandsmitgliedern und Aktiven. Der Erlös dient ausschließlich zur Finanzierung der Kappenfahrt.

Baumaßnahmen der DB Netz AG

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Lahnstein. Die DB Netz AG führt in der Nacht von Sonntag, 08. Dezember , auf Montag, 09. Dezember 2019, im Bereich Oberlahnstein Gleisbaumaßnahmen durch, die aus betrieblichen Gründen in der Nachtzeit stattfinden müssen. Dadurch kann es durch Arbeiten an Weichen zu Lärmbelästigungen kommen.

Die beauftragten Unternehmen sind bemüht, die Lärmbelästigung so gering wie möglich zu halten. Die Stadtverwaltung Lahnstein und die Deutsche Bahn bitten die betroffenen Anwohner um Verständnis.

Vor 100 Jahren wurde die Antoniusgruppe für die Pfarrkirche St. Martin geschaffen

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Lahnstein. In der Lahnsteiner Pfarrkirche St. Martin steht nahe dem Eingang die Antoniusgruppe mit Szenen aus dem Leben des heiligen Antonius von Padua. Das Werk wurde am 21. Oktober 1919 von Pfarrer Michael Müller eingesegnet, der an jenem Tag seinen 70. Geburtstag feierte.

Der Ordensmann und Kirchenlehrer Antonius wurde um 1195 in Lissabon geboren. Er starb 1321 in Arcella, heute Stadtteil von Padua/Italien. Zu den bekanntesten seiner Legenden gehört die Predigt am Ufer von Rimini, die auf dem rechten Flügel dargestellt ist: Die Einwohner wollten ihn nicht mehr hören, aber die Fische versammelten sich und streckten ihre Köpfe aus dem Wasser; dieses Wunder habe fast die ganze Stadt bekehrt.

Das Motiv auf dem linken Seitenflügel erinnert an folgende Legende: Als jemand die Gegenwart Christi  im Sakrament der Eucharistie bezweifelte, ließ Antonius einen Maulesel bringen, der der drei Tage nichts zu fressen bekommen hatte; das Tier fiel, ohne das gereichte Futter zu berühren, vor Antonius auf die Knie, als der ihm mit der Hostie in der Monstranz entgegentrat.

Das zentrale  Bild zeigt, wie  das Jesuskind auf einem Buch vor Antonius stand. Dies geht auf die Legende zurück, nach der ein Graf als Gastgeber des Heiligen diesen nachts aufsuchte, um sich nach seinem Befinden zu erkundigen. Aus dem Zimmer des Heiligen drang ein so heller Lichtschein, dass der Graf einen Brand vermutete und erschrocken die Tür aufriss. Er fand Antonius lächelnd vor, in seinen Armen das strahlende Jesuskind haltend.

Antonius von Padua gilt heute als Patron für verlorene Sachen. Auf der Borde wurden früher die Fundsachen abgelegt, die in der Kirche vergessen worden waren.

Das Konzept der Antoniusgruppe entwarf Pfarrer Müller selbst, der in der Kirchenchronik schrieb: „Zur Belebung des Gebetseifers zum hl. Antonius von Padua wurde eine Antoniusgruppe in der Kirche aufgestellt, die nach einem Bilde von Morillo componiert, im Atelier des Bildhauers Weis angefertigt wurde.“ Das ganze Bildwerk kostete 8.973 Mark und wurde durch die Bemühungen des Pfarrers ohne Inanspruchnahme des Kirchenfonds aufgebracht.

Der Lahnsteiner Bildhauer Caspar Weis (1849-1930), der 1903 seine „Werkstätten für kirchliche Kunst“ von Frankfurt nach Niederlahnstein verlegt und mehrere Mitarbeiter beschäftigt hatte, setzte sich 1919 zur Ruhe und zog in die Wilhelmstraße nach Oberlahnstein. Während Caspar Weis in weit über 100 Städten und Gemeinden Figuren und Altäre gestaltete, fertigte er für die Martinuskirche neben einigen Figuren und einem Triumphkreuz nur den Sakramentsaltar an. Pfarrer Müller ließ mit der Bezahlung zu lange warten, sodass Weis nicht mehr für ihn arbeiten wollte. Daher fragte Müller erst nach Weis` Rückzug aus dem Arbeitsleben bei dessen Werkstatt an, die von Bildhauer Leo von Hörde übernommen worden war. Dort befanden sich noch Modelle für einen Antonius-Altar in Prosterath. Nach diesem Vorbild konnten die Mitarbeiter Pit Henrich und Querbach die Antoniusgruppe für Pfarrer Müller herstellen.

Die Antoniusgruppe überstand die Kirchenmodernisierung 1954, bei der vieles Neugotische, darunter auch der Sakramentsaltar, als Kitsch verschrien, entfernt wurde. Heute spricht man von Caspar Weis als einem der bedeutendsten neugotischen Künstler. Seine Arbeiten werden von der Fachwelt anerkannt und sehr geschätzt.

10. Internationales Lulo-Reinhardt-Gitarrenfestival in der Stadthalle Lahnstein

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Lula Galvão, Marek Pasieczny und Daniel Stelter bringen die Saiten zum Klingen

Lahnstein. Im Jubiläumsjahr der Stadt Lahnstein feiert auch das Lulo-Reinhardt-Gitarrenfestival der Lahnsteiner Musikszene e.V. und des Jugendkulturzentrums Lahnstein sein zehnjähriges Bestehen. Was ganz klein im Jugendkulturzentrum begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einem der bedeutendsten Gitarrenfestivals der Region entwickelt. Und so sollte man sich den 23. November 2019 unbedingt vormerken! Denn auch in diesem Jahr versammelt der weltweit gefragte Gitarrist Lulo Reinhardt wieder seinesgleichen zum runden Jubiläum seines internationalen Gitarrenfestivals in der Stadthalle Lahnstein.

Wie gehabt werden sich die einzelnen Künstler alle solo vorstellen, ehe sie in den unterschiedlichsten Besetzungen zusammen spielen. Nicht wegzudenken und fester Bestandteil ist auch Uli Krämer-Ragusi, dessen ungemein kreative und hochsensible Percussionstechniken er wieder mit einbringen wird.

Lula Galvão ist ein brasilianischer Jazzgitarrist, der auch als Arrangeur und Komponist tätig ist. In der Zeitschrift „Guitar Player“ wurde er als einer der zehn besten brasilianischen Gitarristen benannt. Er gab Workshops in Brasilien, aber auch in Australien, Japan und Italien. Galvão, der zunächst Geige lernte, begann seine Karriere als Begleiter von Rosa Passos, mit der er auch mehrere Alben einspielte. Er musizierte schon mit einer Großzahl bedeutender Musiker zusammen, so u.a. mit Jaques Morelenbaum, Claudio Roditi, Maurício Einhorn, Raul de Souza, Kenny Barron, Chico Buarque, Chano Domínguez, Frank Gambale und Dorival Caymmi.

Marek Pasieczny ist einer der angesehensten zeitgenössischen polnischen Gitarristen und Komponisten. Er komponiert seit seinem fünfzehnten Lebensjahr und weist über 150 Werke, Arrangements, Bearbeitungen für Soloinstrumente, Kammerensembles, Orchester und Chöre vor. Als Komponist, Gitarrist, Dozent und Juror trat Pasieczny regelmäßig auf Festivals in Europa (u.a. Polen, Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Schweiz, Österreich, Griechenland), Asien (China, Japan) Russland, Australien, Neuseeland, Südafrika, Kanada und den USA auf.

Pasieczny komponierte und arbeitete zusammen mit Musikern wie Odair und Clarice Assad, David Russell, Roland Dyens, Andrew York, Pavel Steidl, Edoardo Catemario, Duo Melis, Lulo Reinhard und vielen anderen. Er hatte auch die Ehre, mit dem weltberühmten Jazzgitarristen Pat Metheny und der polnischen Jazzsängerin Anna Maria Jopek für das Album „Upojenie“ zusammenzuarbeiten. Im Jahr 2012 wurde Pasieczny auf dem Cover des renommierten Classical Guitar Magazine vorgestellt.

Daniel Stelter ist ein alter Bekannter, schon 2016 gab er seinen viel umjubelten Einstand beim Gitarrenfestival. Unterdessen hat er mehrere erfolgreiche Touren mit Lulo Reinhardt bestritten und eine Duo-CD mit ihm aufgenommen.

Stelter ist ein außergewöhnlicher Gitarrist, der nicht nur durch seine kreative Vielfalt, sondern auch durch seine herausragende musikalische Persönlichkeit auffällt. Mit seinem unnachahmlichen, unaufgeregten und doch einprägsamen Stil hat er sich längst einen Namen in der deutschen Jazz-Szene gemacht. Als Solo-Künstler veröffentlicht Stelter immer wieder Gitarrenstücke, die sich in den unendlichen Weiten zwischen Klassik, Jazz und folkloristischen Einflüssen einreihen. So zu hören beispielsweise auf dem ZYX-Sampler „world of acoustic guitars“.

Neben seinem eigenen Quartett ist Stelter außerdem festes Mitglied in der Ringsgwandl-Band, mit der er regelmäßig durch Deutschland, Österreich und die Schweiz tourt.

Vormerken: 23. November, 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr

Tickets sind an der Abendkasse für 24 Euro und im Vorverkauf für 22 Euro im Ticketservice Lahnstein in der Stadthallenpassage, bei allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional (z.B. in Koblenz in der Touristinformation im Forum Confluentes und den Buchhandlungen Reuffel) und unter www.ticket-regional.de erhältlich.

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