Dienstag, 25. Juni 2019

Letztes Update:01:41:32 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Stadt Lahnstein - 5 Mio Euro für Kläranlage

Drucken

5 Millionen Euro sollen in die Kläranlage Lahnstein/Braubach fließen

Investitionen auf mehrere Jahre verteilt

Lahnstein. Um auch in Zukunft die Überwachungswerte für die Einleitung des gereinigten Schmutzwassers einhalten zu können, muss die Kläranlage Lahnstein/Braubach ertüchtigt werden. Schon Anfang 2017 haben die zuständigen Werkausschüsse der Stadt Lahnstein und der Verbandsgemeinde Loreley dazu einen Grundsatzbeschluss gefasst. In der Folge wurde die Arbeitsgemeinschaft der Ingenieurbüros Leonhard / Hartwig mit der Planung für die Ertüchtigung der Biologischen Reinigungsstufe betraut. Gleichzeitig wurde das Ingenieurbüro Euler mit der Erneuerung der Elektrotechnik bzw. der erstmaligen Einführung eines Fernwirksystems und einer Prozessleittechnik beauftragt.

Das Ergebnis der Planungsleistungen wurde nun den Werkausschüssen in einer gemeinsamen Sitzung vorgestellt. Die anwesenden Planer gaben einen Überblick zu den vorgesehenen Maßnahmen, die unter Ausnutzung der bestehenden Bauwerke optimale Lösungen zur Sanierung und Optimierung bringen sollen. Danach ist der Neubau einer Grobentschlammung vorgesehen, die vorhandene Vorklärung wird zur Denitrifikation umfunktioniert, eine Kaskadendenitrifikation wird in die vorhandenen Belebungsbecken mit zulaufabhängig gesteuerten Schlammkreisläufen installiert und es erfolgt eine hydraulische Optimierung der vorhandenen Nachklärung.

Um die ganzen Betriebsabläufe ideal steuern zu können, ist eine auf den Umbau abgestimmte Verfahrens- und Prozesstechnik zu installieren. Auch ein bisher noch nicht vorhandenes Prozessleitsystem ist neu aufzubauen.

Die notwendigen Investitionen verteilen sich auf mehrere Jahre. Die Kosten werden insgesamt rund 5 Millionen Euro betragen. Fördergelder vom Land und Bund sind beantragt. Weiterhin ist eine Verrechnung mit der zu zahlenden Abwasserabgabe möglich, die sich ebenfalls kostenmindernd auswirkt. Die verbleibenden Kosten werden auf die Stadt Lahnstein und die Verbandsgemeinde Loreley nutzungsabhängig aufgeteilt.

Nach den ausführlichen Informationen der Planer und der Beantwortung einiger Fragen der Ausschussmitglieder empfiehlt der Werkausschuss der Stadt Lahn-stein einstimmig dem Stadtrat die Fortführung der Planungsleistungen mit der Freigabe zur Ausschreibung der erforderlichen Sanierungsarbeiten.

Da der Werkausschuss der Verbandsgemeinde Loreley an diesem Abend nicht beschlussfähig ist, wird die dortige Beschlussfassung in Kürze nachgeholt. Abschließend sind sich die Mitglieder der beiden Werkausschüsse einig, dass es sich um wichtige Investitionen für die Zukunft handelt, die letztendlich zu einem aktiven Umweltschutz beitragen.

Weitere Informationen zu den Lahnsteiner Gremien, den Mandatsträgern und anstehende Sitzungstermine finden sich auf der städtischen Homepageunter-www.lahnstein.de (Rubrik Verwaltung, Rat und Gremien).

Schienen werden in der Nacht abgefräst

Drucken

Lahnstein. Die Deutsche Bahn Netz AG führt Gleisbaumaßnahmen durch, die aus betrieblichen Gründen in der Nachtzeit stattfinden müssen.

Durch den Einsatz einer Schienenfräse kann es deshalb in den Nächten von Freitag, den 3. Mai, bis einschließlich Montag, 6. Mai 2019, im Bereich Oberlahnstein auf Höhe der Frankenstraße zu Lärmbelästigungen kommen.

Die beauftragten Unternehmen sind bemüht, die Lärmbelästigung so gering wie möglich zu halten.

JUKZ Lahnstein informiert

Drucken

Interessierte Schüler des Marion-Dönhoff-Gymnasiums zu Gast

Lahnstein. Am vergangenen Donnerstag besuchte eine kleine Gruppe hochmotivierter Schülerinnen und Schüler des Marion-Dönhoff-Gymnasiums Lahnstein das Jugendkulturzentrum. Begleitet von ihrem Projektleiter und Lehrer Hans Baldauf waren sie auf der Suche nach Angeboten für Geflüchtete in Lahnstein. Dabei war das JUKZ eine von drei Einrichtungen, die von den Schülern besucht wurde. Neben dem städtischen Angebot des Mutter-Kind-Sprachkurses wurde auch das Sozialamt sowie die Integrationsbeauftragte der Stadt Lahnstein besucht und die Kooperation mit der Initiative „Runder Tisch für Flüchtlinge“ näher erläutert.

Die jungen Menschen wurden darüber informiert, dass Maßnahmen wie  regelmäßiger Sprachunterricht oder Kennenlern- und Informationsnachmittage sowie sinnvolle Freizeitgestaltung wichtige Bausteine sind, um die Integration und das Miteinander in der Stadt zu fördern. Hierbei sind nicht nur die Neu hinzugezogenen angesprochen sondern auch die einheimische Bevölkerung.

Abschließend evaluieren die Jugendlichen ihre Projektarbeit und präsentieren ihre Eindrücke ihrer Schule.

 

Vermeintlicher Stoffaustritt löst Großeinsatz bei Fa. Zschimmer & Schwarz in Lahnstein aus

Drucken

Einsatz nach zwei Stunden beendet

Lahnstein. Bei einem routinemäßigen Abtransport eines Kesselwagens mit einem Tensidrohstoff wurde von einem Bahnmitarbeiter der Firma Zschimmer & Schwarz aus Lahnstein eine vermeintliche Leckage festgestellt. Die unverzüglich eintreffenden Einsatzkräfte aus Lahnstein und dem Umkreis legten vorsorglich einen Wasserschleier um diesen Kesselwagen. Das Gelände und umliegende Bereiche wurden zudem präventiv abgesperrt, die Produktion vorsorglich heruntergefahren und die zuständigen Behörden umgehend informiert. Die Einsatzkräfte überprüften die vermeintliche Leckagestelle und konnten bei den Messungen keinen Stoffaustritt feststellen, sodass sehr schnell Entwarnung gegeben werden konnte.

Am Einsatzort befanden sich ca. 160 Einsatzkräfte und Mitarbeitende der Wehren aus Lahnstein und den Verbandsgemeinden Loreley und Nastätten sowie des Gefahrstoffzuges des Rhein-Lahn-Kreises und der Berufsfeuerwehren Koblenz und Rasselstein, des Technischen Hilfswerks aus Lahnstein und der Werkfeuerwehr von Zschimmer & Schwarz.

Neben Oberbürgermeister Peter Labonte waren außerdem Vertreter des DRK aus Lahnstein und dem Rhein Lahn Kreis und den umliegenden Kommunen, ein Verbindungsbeamter der Polizeiinspektion Lahnstein (stellvertretender PI-Leiter Jürgen Marx), die Bundespolizei sowie der Kreisfeuerwehrinspektor Guido Erler und das Kreisgesundheitsamt vor Ort. Auch Landrat Frank Puchtler wurde von Labonte telefonisch über den aktuellen Stand informiert. Bei Bürgermeister Werner Groß aus der Verbandsgemeinde Loreley bedankte sich Labonte telefonisch für die Unterstützung.

„Lobend ist aus meiner Sicht ist auch die gemeinsame Einsatzleitung, die aus dem Kreisfeuerwehrinspekteur Guido Erler mit Einsatzstab der Technischen Einsatzleitung, Wehrleiter Marcus Schneider, und dem Leiter der Werkfeuerwehr Sascha Lauer  besteht, und die Gaststätte Rosenacker zu erwähnen, die nicht nur das Gelände vor ihrem Haus zur Verfügung gestellt hat, sondern die Einsatzkräfte mit Kaffee, Wasser usw. kostenfrei versorgte. Für diesen tollen Einsatz und den Zusammenhalt möchte ich mich außerordentlich bedanken“, so Peter Labonte weiter.

„Nach zwei Stunden war der Einsatz beendet. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die umliegende Bevölkerung“, so Dietmar Clausen, Geschäftsführer von Zschimmer & Schwarz.

„Wir sind froh, dass zu keiner Zeit ein Risiko bestand und dass wir sehr schnell Entwarnung geben konnten. Das umsichtige Handeln und vorbildliche Verhalten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das Ineinandergreifen aller Maßnahmen und Abläufe und die schnelle Reaktionszeit der Einsatzkräfte gemäß externem Notfallplan beweisen uns, dass unser Sicherheitsmanagement auf alles vorbereitet ist und jederzeit absolut höchste Standards erfüllt“, betont Clausen.

Wahlbüro hat geöffnet

Drucken

Vorbereitungen für die Europa - und Kommunalwahl 2019 laufen auch Hochtouren

Lahnstein. Am 26. Mai findet die Europa- und Kommunalwahl 2019 statt. Inzwischen dürften die Wahlbenachrichtigungen bei allen wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lahnstein auf dem Postweg eingegangen sein oder in den nächsten Tagen eingehen. Seit einigen Tagen sind auch die logistischen Wahlvorbereitungen im Wahlbüro der Stadt Lahnstein in vollem Gange. Ab sofort können die Lahnsteiner Wahlberechtigen die Briefwahlunterlagen bei der Stadtverwaltung beantragen. Dafür eignet sich das auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung abgedruckte Antragsformular. Der Antrag muss ausreichend frankiert an die Verwaltung übersandt oder kann auch im Wahlbüro im Konferenzraum der Stadthalle (1. OG) abgegeben werden. Das Wahlbüro ist an den folgenden Öffnungszeiten erreichbar:

Montags bis Mittwoch von 8 bis 12:30 und von 14 bis 16 Uhr

Donnerstags von 8 bis 12:30 und von 14 bis 18 Uhr

Freitags von 8 bis 12:30 Uhr.

Auskünfte gibt es auch unter der Telefonnummer 02621 / 914 – 126.

Online kann man ebenfalls Briefwahlunterlagen beantragen und zwar unter: https://www.lahnstein.de/verwaltung/wahlen/briefwahl/.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL