Sonntag, 24. März 2019

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Lahnstein wird als Fair-Trade-Stadt sichtbar

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Hinweisschilder an StadteingÀngen montiert

Lahnstein. Nun können es alle, die nach Lahnstein kommen auch schwarz auf gelb lesen: Lahnstein ist Fair-Trade-Stadt. Als Zeichen der Verbundenheit mit diesem Titel und als Werbemittel fĂŒr faires Handeln hat die Steuerungsgruppe fĂŒr den fairen Handel beschlossen, an den drei großen Eingangsstraßen der Stadt entsprechende Hinweisschilder aufzustellen.

Nach diversen gedanklichen AnstĂ¶ĂŸen zu dieser Idee - unter anderem durch das Lahnsteiner BĂŒndnis 90 / DIE GRÜNEN - und aufgrund von Vorbildern in anderen Fair-Trade-StĂ€dten, hat man eine geeignete GrĂ¶ĂŸe und Form der Schilder sowie einen passenden Standort gesucht und nun auch umgesetzt.

„Wir möchten mit diesen Stadteingangsschildern ein sichtbares Zeichen setzen, dass die Stadt Lahnstein die wichtigen Grundlagen des fairen Handels unterstĂŒtzt und auch in Zukunft fördert“, so BĂŒrgermeister Adalbert Dornbusch, zustĂ€ndig fĂŒr die kommunale Entwicklungszusammenarbeit der Stadt und Vorsitzender der Steuerungsgruppe fĂŒr den fairen Handel.

OB von Lahnstein besucht Polizeiinspektion Lahnstein und dankt fĂŒr gute Zusammenarbeit

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Lahnstein. Der Lahnsteiner OberbĂŒrgermeister Peter Labonte besuchte gemeinsam mit dem Fachbereichsleiter fĂŒr BĂŒrgerdienste, Ordnung und Verkehr Gordon Gniewosz den Leiter der Polizeiinspektion Lahnstein, Erster Polizeihauptkommissar Ansgar Feldges, um sich bei dem Dienststellenleiter aber auch allen BeschĂ€ftigen der Polizeiinspektion fĂŒr ihren Dienst und Einsatz in der Stadt Lahnstein zu bedanken.

Den Vertretern der Stadt war es ein wichtiges Anliegen, der Polizei in Lahnstein Danke zu sagen, denn sie gewĂ€hrleistet gemeinsam mit anderen Institutionen den Schutz der Lahnsteiner Bevölkerung. Er wĂŒrdigte den Dienst und das berufliche Engagement der rund 40 Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion, die selbst zu Zeiten Dienst tun, zu denen die meisten gerne bei ihren Freunden und Familien zu Hause sind. Im Hinblick auf die FĂ€lle von körperlicher oder verbaler Gewalt, auch gegenĂŒber Polizei-EinsatzkrĂ€ften, sagte Labonte: „Die Polizei schĂŒtzt uns und garantiert mit ihrem Einsatz unsere Grundrechte. Das vergessen Viele. Die Arbeit unserer Polizei verdient vielmehr Respekt und Dank. Denn Sie alle erweisen sich Tag fĂŒr Tag aufs Neue als „Visitenkarte unseres freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates“.

Der OberbĂŒrgermeister bedankte sich weiter auch fĂŒr die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Lahnstein. In der Runde wurde die insgesamt gute Sicherheitslage in Lahnstein erörtert sowie weitere aktuelle Themen angesprochen. Eine StĂ€rkung des SicherheitsgefĂŒhls in Lahnstein sei nur in einer engen Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich. Eine konstruktive Weiterentwicklung dieses jetzt schon guten Zusammenwirkens zwischen Polizeiinspektion und Stadtverwaltung und weiteren stĂ€dtischen Stellen und Organisationen wurde vereinbart.

Positive Erfahrungen habe man mit den gemeinsamen StreifengĂ€ngen, zum Beispiel im Rahmen der Jugendschutzkontrollen bei Veranstaltungen, gemacht. Es bestand Übereinstimmung darin, mehr gemeinsame StreifengĂ€nge insbesondere vor dem Hintergrund der VandalismusvorfĂ€lle im Stadtgebiet durchzufĂŒhren, um dadurch das subjektive SicherzeitgefĂŒhl in Lahnstein weiter zu stĂ€rken.

Ausstellung im Jugendkulturzentrum Lahnstein eröffnet

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Bilder und Fotografien zu sehen

Lahnstein. Die Beigeordnete der Stadt Lahnstein, Beatrice Schnapke-Schmidt, eröffnete am vergangenen Freitag im Jugendkulturzentrum (JUKZ) eine Kunstausstellung mit Werken von Matthias Specht.

Bis zum 28. Juni 2019 sind die Bilder und Fotografien im Erdgeschoss der Einrichtung innerhalb der Hausöffnungszeiten (montags bis donnerstags von 9-17 Uhr und freitags von 9-12 Uhr) zu sehen. Die gezeigten Kunstwerke können auch erworben werden. Ein Teil des jeweiligen Verkaufserlöses wird an gemeinnĂŒtzige  Zwecke weitergeleitet.

Weitere Informationen gibt es beim JUKZ Lahnstein, Wilhelmstr. 59, 56112 Lahnstein, Telefon 02621 50604, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschĂŒtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Großartige Spende fĂŒr die „Scheune Braubach“

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Silvester-Galas im Hotel Wyndham Garden erbrachten einen erstaunlichen Erlös

Lahnstein. Die beiden Galaveranstaltungen zu Silvester im Hotel Wyndham auf der Lahnsteiner Höhe alleine waren schon großartig und etwa 400 GĂ€ste feierten vergnĂŒgt in das neue Jahr hinein. Im Silvesterprogramm hatte man auch eine Verlosung mit eingebaut und hier fanden die Lose einen reißenden Absatz. Viele Partner des Hotels aus der Region hatten sich zu dieser Verlosung mit der Bereitstellung verschiedener Geschenke mit eingebracht.

Zu gewinnen gab es tolle Preise, wie zum Beispiel Gutscheine fĂŒr ein Candle Light Dinner, Gutscheine zu Hotelaufenthalten in Deutschland, viele prall gefĂŒllte PrĂ€sentkörbe, sogar Schmuckgeschenke und vieles mehr fĂŒhrten zu einem regen Verkauf der Lose.

Und der Erlös daraus konnte sich wirklich sehen lassen. Ein Gesamtsumme in Höhe von 1695 Euro konnte so nun in Form eines Schecks an Sebastian Seifert, Hausverwalter Kolpinghaus Bucheneck e.V. - „Scheune Braubach“ ĂŒberreicht werden. „Ein Teil der hauseigenen SpielgerĂ€te im AußengelĂ€nde der Scheune sollen erneuert werden und auch in der KĂŒche wird neues Inventar angeschafft“, erlĂ€uterte Sebastian Seifert bei der ScheckĂŒbergabe. FĂŒr uns war es wichtig dass das Geld in Lahnstein bleibt und das damit etwas Schönes erreicht werden kann“, erklĂ€rte Sabrina Da Costa Farias, Leiterin des Hotels Wyndham Garden Lahnstein-Koblenz im GesprĂ€ch.

Und hierfĂŒr hatte Katharina Groß, Mitarbeiterin im Event-Service des Hotels gleich die passende Institution parat, eben die „Scheune Braubach“. Eine wunderbare Aktion des Hotels mit einem erstaunlichen Erlös.

BeschÀftigtenparkausweis soll kommen

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MobilitĂ€tsentwicklungskonzept fĂŒr Lahnstein beauftragt

Lahnstein. Zu seiner ersten Sitzung in 2019 fand sich der Lahnsteiner Haupt- und Finanzausschuss am 9. Januar zusammen und bereitete einige Entscheidungen fĂŒr den Stadtrat vor.

So befĂŒrwortete er den Abschluss eines öffentlich-rechtlichen Vertrages ĂŒber die Zusammenarbeit im Rhein-Lahn-Kreis zum Ausbau der NGA-Breitbandversorgung. Mit dem Begriff NGA werden Zugangsnetze bezeichnet, welche die kupferbasierenden oder koaxialen Infrastrukturen teilweise oder ganz durch Glasfaserleitungen ersetzen. Mit solchen Netzen werden Geschwindigkeiten von 50Mbit/s und mehr im Downstream erreicht.

Es ist beabsichtigt, in einem nĂ€chsten Schritt die BreitbandanschlĂŒsse aller im Kreisgebiet befindlichen Schulen und der Gewerbegebiete anzugehen.

Weiterhin sprach sich der Haupt- und Finanzausschuss einstimmig dafĂŒr aus, dass sich die Stadt Lahnstein an einer BĂŒndelausschreibung des Gemeinde- und StĂ€dtebundes Rheinland-Pfalz (GStB) fĂŒr die Lieferung von Erdgas ab dem 1. Januar 2020 beteiligt. In diesem Sektor arbeitet der GStB mit der GT-service Dienstleistungsgesellschaft mbH zusammen, die das Ausschreibungsverfahren ĂŒbernimmt.

Die bereits von den stĂ€dtischen Gremien getroffenen Entscheidungen zur Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung sollen etwas modifiziert werden. Die eingegangenen Anregungen aufgreifend soll unter anderem ein „BeschĂ€ftigtenausweis“ eingefĂŒhrt werden. Dieser wird fĂŒr die Personen, die im Stadtgebiet von Lahnstein arbeiten (BeschĂ€ftigte und SelbststĂ€ndige) angeboten und berechtigt zum ganztĂ€gigen Parken in den bewirtschafteten Bereichen. FĂŒr den BeschĂ€ftigtenparkausweis wird ein Entgelt in Höhe von 300 Euro pro Jahr erhoben. Die Parkzonen entsprechen denen fĂŒr das Bewohnerparken.

Weiterhin wird die „Erweiterte Parkzone Marktplatz“ im Stadtteil Niederlahnstein, außer auf den Marktplatz auch auf die angrenzenden Straßen und Gassen Im FlĂŒrchen, Am Marktplatz, Langgasse, Sauergasse ausgedehnt.

Das Bewohnerparken im gesamten Stadtgebiet bleibt auf die bewirtschafteten Straßen und PlĂ€tze selbst begrenzt; EckgrundstĂŒcke werden hierbei unabhĂ€ngig von ihrer postalischen Bezeichnung den bewirtschafteten Straßen zugeschlagen.

Die bisherige Aufteilung des Bereichs „Oberlahnstein“ in zwei Parkzonen wird zugunsten einer einzigen Parkzone von der Nord- bis zur SĂŒdallee aufgegeben.

Die endgĂŒltige Entscheidungskompetenz liegt hierzu allerdings beim Stadtrat.

Außerdem entschied der Haupt- und Finanzausschuss noch ĂŒber folgende Themen: der Auftrag fĂŒr die Erstellung eines MobilitĂ€tsentwicklungskonzeptes soll an das BĂŒro VERTEC aus Koblenz vergeben werden. Der Annahme von Spenden zugunsten der Stadt Lahnstein bzw. der Aktion „Nachbarn in Not“ wurde zugestimmt. Der Antrag der FBL-Fraktion auf Abschaffung der StraßenausbeitrĂ€ge soll nicht weiter behandelt werden, da die rechtlichen Rahmenbedingungen in Rheinland-Pfalz derzeit eine solche Abschaffung nicht ermöglichen.

Weitere Informationen zu den stÀdtischen Gremien, den MandatstrÀgern und anstehende Sitzungstermine finden sich auf der stÀdtischen Homepage unter www.lahnstein.de (Rubrik Verwaltung, Rat und Gremien).

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