Sonntag, 24. Juni 2018

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Ticketverkauf hat begonnen

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Lahnsteiner Burgspiele präsentieren „Der Name der Rose“

Lahnstein. Nach dem Erfolg der Komödie „Don Camillo und Peppone“ im vergangenen Jahr verwandelt sich das idyllisch mittelalterliche Ambiente der Lahnsteiner Burgspiele zum Schauplatz einer mysteriösen Mordserie.

In diesem Jahr werden die Zuschauer der 67. Burgspiele Lahnstein in der Zeit vom 12. Juli bis 19. August 2018 in eine abgelegene Benediktinerabtei tief im italienischen Gebirge entführt. Hier, am Apennin, ereignet sich eine Serie mysteriöser Morde. Der eigentlich in delikater politischer Mission reisende Franziskaner William von Baskerville und sein junger Adlatus Adson von Melk geraten mitten in das Geschehen, während sich weitere rätselhafte Vorfälle ereignen. William, der lange für die heilige Inquisition arbeitete, versucht das Rätsel zu lösen. Alle Spuren scheinen zur Klosterbibliothek zu führen – doch was haben die Schriften mit der Mordserie zu tun?

„Der Name der Rose“ ist ein Kriminalstück von Claus J. Frankl nach dem gleichnamigen Weltbestseller Umberto Ecos. Die Bühnenfassung entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem der populärsten Stücke auf  deutschen Freilicht-Bühnen und begeistert durch seine spannungsgeladene Handlung. Die Städtische Bühne Lahnstein realisiert die schaurig-schöne Inszenierung von Friedhelm Hahn rund um die Lahnsteiner Johanniskirche mit einem großen Aufgebot an Schauspielern, Sängern und Statisten.

Karten gibt es ab sofort bei den Vorverkaufsstellen von Ticket-Regional (www.ticket-regional.de/lahnstein).

Glasskulptur schmückt die Stadthalle

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Lahnsteiner Unternehmen unterstützten das Projekt

Lahnstein. Dem ein oder anderen mag sie schon aufgefallen sein: seit kurzer Zeit steht eine moderne Glasskulptur auf der Zwischenetage der Lahnsteiner Stadthalle. Die neue Plastik ersetzt das dort vorhandene aber ungenutzte und wenig repräsentative Kiesfeld am Treppenaufgang.

Ausgangspunkt für die jetzt dort platzierte Neuerung war das Logo der Stadthalle, das 2013 von dem jungen Grafiker Christian Hürter designt wurde. Die Idee, das Logo in Form einer Skulptur auf eben diesem Feld zu platzieren, gefiel auch Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte, der in dieser Sache Kontakt zur Firma Röchling Sustaplast SE & Co. KG aufnahm. Das Unternehmen erklärte sich spontan bereit, das Projekt mit einer großzügigen Spende zu unterstützen.

Daraufhin wurde ein Betrieb gesucht, der die Umsetzung übernahm. Bei der Firma Saebel aus Lahnstein wurde man fündig. Sehr engagiert und fachlich kompetent wurde unser individueller Wunsch realisiert, freut sich Stadthallenmanager Walter Nouvortne.

Nun erfolgte die offizielle Enthüllung der Glasskulptur, die die äußere Fassadengestaltung der Halle widerspiegelt und deren farbliche Aufmachung das Muster des markanten Teppichs einfängt. Besonders betont wird das Ganze noch durch die farbliche Lichtgestaltung.

Franz Lübbers, Vorstand Röchling-Gruppe Unternehmensbereich Industrie, hebt hervor: €žWir freuen uns, dass wir das Projekt der Stadt unterstützen können. Mit der Spende möchten wir bewusst ein Zeichen für unsere langjährige und enge Verbundenheit mit der Stadt Lahnstein setzen und auch die stets sehr gute, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Herrn Labonte hervorheben.

Vor 20 Jahren verstarb Bürgermeister a. D. Alfred Retzmann

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Lahnstein. Der parteilose Kommunalbeamte Alfred Retzmann wurde am 15. Oktober 1956 einstimmig zum Bürgermeister der damals noch selbständigen Stadt Niederlahnstein gewählt. Sein verantwortungsvolles Amt führte er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand am 31. Mai 1968 aus.

„Die Stadt Lahnstein gedenkt dankbar der Verdienste, die sich Herr Retzmann in nahezu 12-jähriger Tätigkeit als Bürgermeister erworben hat...“, schrieb Oberbürgermeister Peter Labonte im Nachruf anlässlich des Todes von Alfred Retzmann am 19. April 1998. Dreißig Jahre zuvor fand die Verabschiedung in der öffentlichen Stadtratssitzung am 26. April 1968 statt. Landrat Bohmeier vom Landkreis St Goarshausen, Landtagsabgeordneter Willibald Hilf, die Vertreter der beiden großen Konfessionen und die Kommandeure der in Niederlahnstein stationierten Bundeswehreinheiten waren zur Verabschiedung erschienen. Beigeordneter Johannes Schemmer skizzierte schlaglichtartig Retzmanns Lebensstationen. Geboren am 7. Dezember 1905 in Karbach/Kreis St. Goar, war Retzmann seit seinem 14 Lebensjahr in der Kommunalverwaltung tätig. Zuletzt arbeitete er an leitender Stelle bei der Kreisverwaltung in Bitburg/Eifel. In seine zwölfjährige Amtszeit in Niederlahnstein fallen die Erschließung und Bebauung „Im Lag“ (1957-1960), die Neugestaltung des Bahnhofs Niederlahnstein durch die Deutsche Bundesbahn (1959/60), der Bau des Rasensportplatzes (1959-1961), der Bau der Friedhofshalle auf dem Alten Friedhof Allerheiligenbergstraße (1958), der Bau der Schillerschule (1959-1961), der Bau der Evangelischen Kirche Niederlahnstein durch die Kirchengemeinde (1959-1961), die Errichtung eines Großtanklagers in der Didierstraße durch die Rheinisch-Nassauische Lagerei (1960), der Bau des Campingplatzes an der Lahnmündung (1960), die Bebauung des Gebietes „In der Mark“ (1960/61) sowie der Bau der Kläranlage (1961), der Rhein-Lahn-Halle (1962/63) und eines 20-Familien-Wohnhauses in der Didierstraße (1966). Auch den Standort des späteren Kurzentrums Lahnstein auf der Höhe legte er gemeinsam mit seinem Amtskollegen aus Oberlahnstein, Bürgermeister Fritz Berlin, fest.

Das Foto zeigt die Verpflichtung zu seiner zweiten Amtszeit am 25. September 1964.  Aus gesundheitlichen Gründen ließ er sich 1968 in den vorzeitigen Ruhestand versetzen. Diesen verbrachte er bis zu seinem Tod in Emmelshausen. Er wurde in Liesenfeld bestattet.

Zu der Wahl eines Nachfolgers im Amt des Bürgermeisters kam es nicht mehr, da das Landratsamt auf Anregung des Innenministeriums die Neubesetzung der bereits ausgeschriebenen Stelle untersagte. Im Januar 1969 bestimmte der Landtag im 4. Landesgesetz über die Verwaltungsvereinfachung, die Städte Niederlahnstein und Oberlahnstein aufzulösen. Damit war Alfred Retzmann der letzte Bürgermeister von Niederlahnstein, das nach ihm bis zur Zusammenlegung mit Oberlahnstein von den Beigeordneten Johannes Schemmer, Julius Böckling und Paul Wieland kommissarisch geleitet wurde.

Neue Straße wird den Namen „Am Rheinquartier“ tragen

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Lidl darf umziehen

Lahnstein. „Ebenso wie der Name einer Stadt dient ein Straßenname vor allem der Orientierung. Er soll unter anderem gewährleisten, dass innerhalb eines besiedelten Gebiets der gewünschte Bestimmungsort eindeutig bezeichnet und aufgesucht werden kann“. Mit diesen Worten eröffnete Oberbürgermeister Peter Labonte den Tagesordnungspunkt 1 auf der Agenda der letzten Stadtratssitzung in Lahnstein, als es darum ging, die das Teilstück der neuen öffentlichen Straße im Baugebiet Rheinquartier zu benennen. Nach einigen Überlegungen und anderweitigen Vorschlägen wurde dem Straßennamen „Am Rheinquartier“ vom Stadtrat zugestimmt und die Gemeindestraße entsprechend gewidmet.

Bei den nächsten Tagesordnungspunkten ging es um die Änderung des Flächennutzungsplanes sowie des Bebauungsplanes Koblenzer Straße (Nr. 17Ä3/39). Diese war erforderlich geworden, weil ein in der Koblenzer Straße ansässiger Discounter (Lidl) auf die andere Straßenseite umsiedeln möchte. Auf dem Gelände der ehemaligen Drahtwerke C.S. Schmidt stehen ihm größere Flächen zur Verfügung. Nach Einführung des Oberbürgermeisters in den Sachverhalt schilderten die Fraktionen ihren Standpunkt. Letztlich wurden die Änderungen mehrheitlich beschlossen und damit der Weg für die Verlagerung des Betriebes frei gemacht. In diesem Zusammenhang sprach man auch über die Nachfolgenutzung des dann leerstehenden Ladenlokals, dessen Untervermietung in Abstimmung mit der Stadt und dem Unternehmen erfolgen soll, um eine Nachnutzung der Immobilie im beiderseitigen Interesse bestimmen zu können.

Sprachkurs für Ayslbewerberinnen gestartet

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Kinderbetreuung groß geschrieben

Lahnstein. Seit Montag, den 9. April 2018, findet dreimal wöchentlich ein Sprachkurs für Asylbewerberinnen im evangelischen Gemeindehaus, in der Wilhelmstraße in Lahnstein, statt.

Dieser Kurs, der von der VHS Lahnstein und der Stadtverwaltung Lahnstein gemeinsam organisiert wird, richtet sich explizit an junge Mütter aus den verschiedensten Ländern.

Während die Frauen mit den Deutschlehrerinnen, Jutta Wiemers und Hannele Hammarberg, ihre Deutschkenntnisse verbessern (Ziel ist das Erreichen des Sprachniveaus B1), werden ihre Kinder liebevoll im Nebenraum von zwei weiteren Damen, Heike Bruchhof und Christa Neumeier, betreut.

An dem Kurs nehmen etwa zwanzig Frauen teil, die aufgrund der Betreuung ihrer Kinder sonst keinerlei Möglichkeit hätten, einen Sprachkurs zu absolvieren.

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