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Ehepaar Horst und Karin Ruth Werner feierte Eiserne Hochzeit

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Lahnstein. Das Ehepaar Horst Werner und Karin Ruth konnte am 4. Oktober 2020 auf 65 gemeinsame Ehejahre zurückblicken. Ihr seltenes Ehejubiläum der Eisernen Hochzeit feierten sie im Kreise der Familie und mit engen Freunden. Das Jubiläumshochzeitspaar hat zwei Kinder und einen Enkel.

Herr Werner war lange Jahre Realschullehrer in Nastätten und seine Frau über 40 Jahre Lehrerin an der Volksschule bzw. Grundschule in Miehlen.

„Knapp zehn Jahre vor Beginn des zweiten Weltkrieges wurde wir beide in Berlin geboren und wuchsen behütet dort auf“, so Horst Werner. „Der Krieg brachte gewaltige Einbrüche in unsere Kindheit. Und obwohl natürlich unterschiedlich, verlief die Kriegszeit für uns beide prinzipiell ähnlich. Die Bombenangriffe und ständigen Alarme führten zu Evakuierungen und Herausreißen aus der familiären Geborgenheit. Nach Kriegsende und Rückkehr in unsere zerstörte Heimatstadt begann unsere Jugendzeit mit Schule und Ausbildung, da wir keine anderen Verhältnisse kennenlernten, machten wir uns klaglos an die nicht einfache Bewältigung der Aufgaben. Nach Eintritt in den Beruf veranlassten uns politische Verhältnisse in Ostberlin dazu, im Westen eine neue Stellung zu suchen. Und so gerieten wir in die schöne Landschaft des Taunus, die uns früher nicht einmal dem Namen nach bekannt war. Als Großstädter war es uns lange nicht leicht, uns in die anderen, ländlichen Lebensverhältnisse einzugewöhnen. Inzwischen haben wir längt schätzen gelernt, hier in Lahnstein zu leben, und da hoffen wir, noch eine Weile durchzuhalten.

Der Bürgermeister der Stadt Lahnstein, Adalbert Dornbusch, überbrachte dem Jubiläumshochzeitspaar die Glück- und Segenswünsche des Oberbürgermeisters Peter Labonte, des Landrats Frank Puchtler und der Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Für die Stadt Lahnstein überreichte ihnen Bürgermeister Dornbusch einen liebevoll mit fair gehandelten Produkten zusammengestellten Präsentkorb aus dem Weltladen und ein Geldpräsent des Rhein-Lahn-Kreises.

Oberbürgermeister Peter Labonte begrüßte Olaf Henrich beim Antrittsbesuch im Rathaus

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Neuer Geschäftsführer des St. Elisabeth Krankenhauses Lahnstein stellte sich vor

Lahnstein. Kürzlich nahm Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte den neuen Geschäftsführer des St. Elisabeth Krankenhauses Lahnstein in Empfang. Seit dem 01. September 2020 ist Olaf Henrich in seiner neuen Position tätig und löst damit den bisherigen, mit der übergangsweisen Leitung des Krankenhauses beauftragten Geschäftsführer Dr. Jan Schlenker ab. Mit Henrich hat der Träger Elisabeth-Vinzenz-Verbund nunmehr eine endgültige Nachbesetzung vorgenommen.

Der gebürtig aus Hermeskeil stammende neue Geschäftsführer hat rund 40 Jahre Erfahrung im Krankenhausbereich: Unter anderem war er mit Führungspositionen bei der Marienhaus Unternehmensgruppe sowie im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein betraut und vor seiner Station in Lahnstein als Geschäftsführer für die DRK Krankenhausgesellschaft Thüringen-Brandenburg verantwortlich.

Beim Antrittsbesuch im Rathaus wurde sich über seine neuen Aufgaben und über die Bedeutung des Krankenhauses für die Stadt und den Kreis ausgetauscht.

„Ich freue mich sehr, ein gut aufgestelltes und vor allem auch wohnortnahes Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung leiten zu dürfen“, so der 61-jährige Henrich.

Auch Oberbürgermeister Labonte zeigt sich über den neuen Geschäftsführer erfreut und sagte ihm zu, ihn bei Erhalt und Stärkung der klinischen Gesundheitsversorgung am Standort Lahnstein nach Kräften zu unterstützen. „Außerdem“, so Labonte, „sind das Krankenhaus und die Gesundheitswirtschaft einer der größten und wichtigsten Arbeitgeber in unserer Stadt und der Region – neben der Bundeswehr und der Chemie.

Worauf sein Fokus liegt, hat Henrich beim Antrittsbesuch deutlich formuliert: „Mir liegt sehr am Wohl der Patienten, ebenso wie an dem der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses. Mein erklärtes Ziel ist es, die wohnortnahe Versorgung am Krankenhausstandort Lahnstein weiterhin zu stabilisieren und das Haus in eine gute Zukunft zu führen.“

Weiter führte er abschließend aus: „In Lahnstein operiert der Chef noch selbst. Ein wirkliches Plus für die Patienten. Die angegliederte Psychiatrie versteht sich als Teil des gemeindenahen psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlungsangebots, womit Patienten im Haus nicht nur bei somatischen Krankheitsbildern Hilfe und Versorgung finden.

Sitzung des Lahnsteiner Werkausschusses am 01. Oktober 2020

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Lahnstein. In seiner Sitzung am 01. Oktober 2020 befasste sich der Lahnsteiner Werkausschuss zunächst mit der Beschaffung eines Kleinkippers für das Bestattungswesen, da das seit 1998 im Einsatz befindliche bisherige Fahrzeug ersetzt werden musste. Nach vorangegangener öffentlicher Ausschreibung hat der Ausschuss einstimmig der Auftragsvergabe für einen Elektro-Kleinkipper zugestimmt. Das Fahrzeug wird überwiegend in den Innenbereichen der Friedhöfe eingesetzt.

Weiter wurden die Jahresabschlüsse der Betriebszweige Bäderbetriebe und Abwasserbeseitigung zum 31. Dezember 2019 beraten. Nach Vorstellung der Prüfberichte des externen Abschlussprüfers und den anschließenden Schlussbesprechungen hat der Werkausschuss dem Stadtrat einstimmig die erforderlichen Feststellungen der Jahresabschlüsse für die Bäderbetriebe und die Abwasserbeseitigung empfohlen.

Nachfolgend wurden die Wirtschaftspläne 2021 für die Einrichtungen Bäderbetriebe und Abwasserbeseitigung vorberaten. Auch hier erfolgten einstimmig die Empfehlungen an den Stadtrat, die Wirtschaftspläne in den vorgelegten Fassungen zu beschließen.

Weitere Informationen zum Stadtrat, den Mandatsträgern und anstehenden Sitzungsterminen finden sich auf der städtischen Homepage unter www.lahnstein.de in der Rubrik Verwaltung, Rat und Gremien.

Krankenhaus Lahnstein erweitert Beatmungskapazitäten

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Das St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein erhält zwei neue Beatmungsgeräte für die Intensivstation.

Lahnstein. Die nahende Grippesaison, die ersten Erkältungssymptome und vermehrt ausgesprochene Quarantäne-Anordnungen lassen die Sorge um Corona-Infektionen in der Bevölkerung wieder steigen. Das Lahnsteiner Krankenhaus sieht sich im Moment gut für die Anforderungen und „den Fall der Fälle“ gerüstet. „Wir haben kürzlich zwei neue Beatmungsgeräte für unsere Intensivstation erhalten, wofür wir dem Land Rheinland-Pfalz sehr dankbar sind“, erläutert Geschäftsführer Olaf Henrich im Gespräch. Wie alle anderen Krankenhäuser war auch das Haus in Lahnstein aufgerufen worden, die Anzahl der Beatmungsplätze zu erweitern. Das Land Rheinland-Pfalz hat dies mit der Lieferung von zwei Beatmungsgeräten unterstützt.

„Sollte die Zahl der Corona-Infizierten, die stationär betreut werden müssen, ansteigen, sind wir also gut aufgestellt“, meint der Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin Dr. Markus Breßler. Eine Isolierstation wie zu Beginn der Pandemie sei innerhalb weniger Stunden wieder eingerichtet und für intensivmedizinische Behandlung stünden nun vier Beatmungsplätze zur Verfügung. Insgesamt hat das Lahnsteiner Krankenhaus seit März allerdings nur wenige Corona-Patienten stationär behandelt, die meisten Betroffenen konnten sich zuhause auskurieren. Im Moment befinden sich keine Corona-Patienten im Haus.

Hexenturm und Stadtmauerhäuschen öffnen am 11. Oktober 2020

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Besichtigungen und Führungen unter strengen Auflagen möglich

Lahnstein. In diesem Jahr ist vieles anders, auch der Hexenmarkt in Lahnstein fällt aus. Dennoch soll die Möglichkeit bestehen, am Sonntag, den 11. Oktober 2020 den Hexenturm und das Stadtmauerhäuschen unter strengen Auflagen zu besichtigen, wie es auch beim Lahnsteiner Denkmaltag im September gut angenommen wurde.

Das Stadtmauerhäuschen in der Hintermauergasse ist von 14.00 bis 18.00 Uhr für jeweils zwei Besucher oder einen Hausstand zur Besichtigung geöffnet. Auch hier wird der Einlass nur mit Mund- und Nasenschutz gewährt.

Außen bietet der Förderkreis Stadtmauerhäuschen wieder zahlreiche Kürbisse gegen eine Spende an.

Auch der Hexenturm am Salhofplatz wird von 14.00 bis 18.00 Uhr begehbar sein. Hier beginnen Führungen mit Stadtarchivar Bernd Geil immer zur vollen Stunde vor dem Turm – die Teilnehmerzahl ist jedoch auf sieben Personen begrenzt. Um Warteschlangen zu vermeiden, werden Teilnehmerkarten mit fester Uhrzeit ab 13.45 Uhr ausgegeben.

Das Verlies (Erdgeschoss) mit der Abteilung zur Vor- und Frühgeschichte kann durchgängig von sieben Personen betreten werden.

Gemäß der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung werden bei allen Einrichtungen die Kontaktdaten erfasst. Am Eingang müssen die Hände desinfiziert werden. Die geltenden Abstandsregelungen sind einzuhalten.

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