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Hans G. Kuhn und sein Beitrag zur Lahnsteiner Geschichte

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Mit 74 Jahren verstarb der langjährige Vorsitzende des Lahnsteiner Altertumsvereins

Lahnstein. In der Nacht zum 13. Oktober 2018 starb nach langer Krankheit Hans G. Kuhn. Der gebürtige Westpreuße, geb. 23. Mai 1944 in Graudenz/Westpreußen, gehörte zu den eifrigsten Forschern und Vermittlern der Stadt- und Regionalgeschichte.

Nach dem Abitur kam er durch die Bundeswehr nach Lahnstein Hier lernte er seine spätere Frau Ursula kennen, die er 1966 ehelichte und mit ihr eine Familie gründete. Nach dem Wehrdienst absolvierte er ein Lehramtsstudium mit dem Schwerpunkt Biologie, Theologie und Techniklehre. 1970 bis 1976 fand er seine erste Anstellung als Lehrer an der Kaiser-Wilhelm-(Haupt-)Schule Lahnstein. Von 1976 bis 1980 war er Konrektor an der Hauptschule Mülheim-Kärlich. Schließlich kehrte er 1980 als Rektor an die Kaiser-Wilhelm-Schule nach Lahnstein zurück. Aus gesundheitlichen Gründen schied er im Sommer 1996 aus dem Schuldienst aus und war ab Februar 1997 bis zum Eintritt in den Ruhestand am 31. Juli 2008 als Landesbibliograph im Landesbibliothekszentrum / Rheinische Landesbibliothek Koblenz (RLB) tätig.

„Vergangenheit entdecken – Gegenwart verstehen - Zukunft gestalten“ wählte Kuhn, der durch seine Arbeit in der RLB viel Kontakt auch zu anderen Heimatvereinen hatte, zu seinem Motto, als er 1999 den Vorsitz im Lahnsteiner Altertumsverein übernahm. Schon zuvor war er seit 1987 dessen zweiter Vorsitzender. Kuhn wollte den Lahnsteinern die eigene Geschichte näherbringen, sie sensibilisieren und ihr Interesse schärfen. Dies gelang ihm nicht nur durch intensive Öffentlichkeitsarbeit, sondern auch durch die Balance zwischen wissenschaftlichem Anspruch und Breitenwirkung des angebotenen Programms. Die Mitgliederzahl des Vereins steigerte sich um das Vierfache auf zuletzt 116. Dem Verein gab der Vorstand den Namenszusatz „Gesellschaft für Geschichte des heimatlichen Raumes“. Eine ansprechende, informative Homepage wurde von Kuhn aufbereitet und stetig erweitert.

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Kriegsende vor 100 Jahren

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Einladung zu einem Vortrag und der Ausstellung des Stadtarchivs Lahnstein

Lahnstein. Im Rahmen der Ausstellung zum Ersten Weltkrieg, die derzeit in der Hospitalkapelle in Lahnstein zu sehen ist, lädt das Stadtarchiv in Zusammenarbeit mit dem Lahnsteiner Altertumsverein am Freitag, den 16. November, um 18 Uhr zu einem bebilderten Vortrag des Historikers Franz Josef Schmillen unter dem Titel „Vom Kaiserreich zur Weimarer Demokratie 1918/19 - Die Novemberrevolution 1918 am Rhein-Lahn-Eck“ in die Hospitalkapelle St. Jakobus, Hochstraße (gegenüber dem Alten Rathaus) ein.

Thematisiert werden das Ende des Ersten Weltkrieges, der als „Novemberrevolution“ bezeichnete politische Umsturz im deutschen Kaiserreich hin zur ersten deutschen Republik, die Rolle von Soldaten- und Arbeiterräten, die vor 100 Jahren erkämpften freiheitlichen und sozialen Errungenschaften sowie die Anfänge der Weimarer Republik zwischen großen Hoffnungen und tiefer Enttäuschung an der Jahreswende 1918/19.

Auf diesem Hintergrund werden die Ereignisse in Koblenz und Lahnstein vergleichend  dargestellt und anhand zeitgenössischer Dokumente veranschaulicht. Die Erinnerung an die Novemberrevolution ist gleichwohl  jahrzehntelang ins Räderwerk der politischen Auseinandersetzungen geraten und für die unterschiedlichsten  politischen Zielsetzungen instrumentalisiert worden.

Die Ausstellung des Stadtarchivs in der Hospitalkapelle ist vom 8. bis zum 25. November täglich von 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr zu sehen. Anmeldungen für kostenlose Führungen (auch vormittags möglich) unter Tel. 02621/914-296 oder per Email an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Der Eintritt zur Ausstellung und zum Vortrag ist frei.

Keramik von Eva-Maria Hahn im Foyer der Städtischen Bühne Lahnstein zu sehen

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Ausstellung „Contrapposizioni“ ab 11. November 2018

Lahnstein. Eva-Maria Hahns Ausstellung "eva sola" im Foyer des Theaters im Jahr 2017 war ein absolutes Highlight. Grund genug, um in der aktuellen Ausstellung "Contrapposizioni" nunmehr Werke, die aus formaler Nähe und gleichzeitiger Gegensätzlichkeit ihre Spannung erhalten, zu präsentieren.

Die Vernissage zu der Ausstellung findet am 11. November 2018 um 11 Uhr im Foyer der Städtischen Bühne statt.

Zu sehen ist die Ausstellung anschließend bis zum 20. Januar 2019. Sie ist während der Theateraufführungen oder nach Rücksprache mit dem Theaterbüro (02621/610645) geöffnet.

Antrittsbesuch von Oberbürgermeister David Langner in der Nachbarstadt Lahnstein

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Stadtchefs wollen konstruktive Zusammenarbeit fortführen

Lahnstein. Sein erster offizieller Antrittsbesuch führte den im Mai neu gewählten Koblenzer Oberbürgermeister David Langner zu seinem Lahnsteiner Amtskollegen Peter Labonte. Vor allem eine gute Nachbarschaft sowie eine in die Zukunft gerichtete konstruktive Zusammenarbeit wollen die Oberbürgermeister der beiden in unmittelbarer Nachbarschaft am Rhein liegenden Kommunen pflegen.

Die Entwicklung der beiden Städte in den letzten Jahrzehnten hat deutlich gezeigt, dass eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit gleichermaßen gewinnbringend ist. Neben den bereits schon bestehenden Kooperationen, wie etwa bei der Wasserversorgung, wird auch eine weitere Zusammenarbeit in verschiedenen anderen Bereichen als denkbar und sinnvoll erachtet. So soll vor allem ein reger Erfahrungsaustausch in Fragen der kommunalen Sicherheit stattfinden. Aber auch im Tourismus, Stichwort Bundesgartenschau BUGA 2029, zeichnen sich viele Berührungspunkte ab.

Im Rahmen ihres rund 90-minütigen Gesprächs vereinbarten die beiden Oberbürgermeister bei Bedarf weitere Treffen, um ihren Austausch auch in Zukunft fortzusetzen.

Sports and Community in Lahnstein

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Eröffnung des Anbaus

Lahnstein. Am 20. Oktober 2018 um 10 Uhr war es soweit:

Bürgermeister Adalbert Dornbusch durchschnitt in Vertretung von Oberbürgermeister Peter Labonte das rote Band im Durchgang vom Hauptgebäude zum neu errichteten Anbau des Fitnessstudios „Sports and Community“ und eröffnete zusammen mit dem Inhaber Stefan Wollweber und Teammitgliedern die „SPORTS-FUNCTIONAL-AREA“.

In dem Anbau befinden sich auf 600 qm verschiedene Übungsräume für Gruppen- und Personal-Training einschließlich Sanitär- und Umkleideräume. Als Besonderheit ist nun eine Event-Dachterrasse u.a. zum sogenannten Freitraining vorhanden.

Foto: Bürgermeister Adalbert Dornbusch beglückwünscht anlässlich der Eröffnung des Anbaus „SPORTS-FUNCTIONAL-AREA“ Inhaber Stefan Wollweber (Foto: sports and community)

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