Dienstag, 07. Dezember 2021

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Team Rynkeby zu Gast in Lahnstein

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Lahnstein. Trotz der unglaublichen Temperaturen von fast 40 Grad Celsius auf den jeweiligen Streckenabschnitten hat Team Rynkeby fast pünktlich sein Etappenziel, das Wyndham Garden Hotel in  Lahnstein erreicht. Begrüßt wurde das Team von Hotelmanagerin Sabrina da Costa Farias sowie der Leiterin der Tourist-Information der Stadt Lahnstein, Petra Bückner.

Entstanden ist die Aktion im Jahr 2002, als elf Fahrer von Dänemark aus Richtung Frankreich starteten, um die letzte Etappe der Tour de France anzusehen.

Torsten Fröhlich ist  der Manager beim Team Rynkeby, bei dem es sich um den deutschen Ableger des größten Wohltätigkeits-Radsportteams Europas handelt.  Die Grundidee basiert auf dem Motto: Tue Dir selbst und Deiner Gesundheit etwas Gutes, tue anderen – nämlich an Krebs erkrankten Kindern und ihren Familien – etwas Gutes und verbringe eine gute Zeit gemeinsam mit anderen Menschen.

Im letzten Jahr haben sich ca. 1.900 Radfahrer aus 6 Nordischen Ländern an dieser Aktion beteiligt und damit rund 9,4 Mio. Euro für den guten Zweck gesammelt. „Wir“, so Torsten Fröhlich, „sind  eine Gruppe von 56 Radfahrern, die  in einer Woche auf dem Rennrad nach Paris fahren. Damit wird die Arbeit der Deutschen Kinderkrebsstiftung in Bonn unterstützt, ein entsprechendes Kooperationsabkommen liegt dem zu Grunde“.

Bereits jetzt wurden Sponsorenzusagen in Höhe von 120 000 € gesammelt – diese Mittel gehen zu 100 % in die Unterstützung der krebskranken Kinder.

1. Sitzung des Lahnsteiner Stadtrates in der neuen Zusammensetzung

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Neue Stadtspitze, Ehrungen und Verabschiedungen

Lahnstein. Fünf Jahre sind nun vergangen. Fünf Jahre, in denen der Lahnsteiner Stadtrat in der bisherigen Zusammensetzung  für die Bürger der Stadt Lahnstein beraten, entschieden und umgesetzt hat. Aber wie schnell fünf Jahre vorbei sind, schilderte auch Oberbürgermeister Peter Labonte in seiner Begrüßung an die „alten“ und „neuen“ Mitglieder des Stadtrates.

Zu Beginn der Sitzung begrüßte der Vorsitzende jedoch zunächst den Standortältesten Dr. Bruno Most, der im Juli diesen Jahres den Bundeswehrstandort Koblenz/Lahnstein verlassen wird und dem Rat persönlich für die jahrelange gute Zusammenarbeit dankte.

Nach der Kommunalwahl am 26. Mai 2019, trat nun erstmals der neu gewählte Stadtrat in einer Sitzung zusammen, der für die neue Wahlperiode von 2019 bis 2024 für das Wohl der Lahnsteiner Bürger verantwortlich sein wird.

„Die vergangenen fünf Jahre waren von einer guten und konstruktiven Zusammenarbeit im Stadtrat geprägt. Und damit haben wir gemeinsam viel Gutes für unser Gemeinwesen getan“, so Peter Labonte. „Und ganz egal, ob Neuling, ob jung oder schon ein alter Hase, ich heiße Sie alle herzlich willkommen im Lahnsteiner Stadtrat und ich gehe davon aus, dass der neue Stadtrat diese vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Wohle unserer Bürger/innen fortsetzen wird.“

Der Stadtrat sei ein wesentlicher Baustein, um die „kommunale Selbstverwaltung“ mit Leben zu füllen und als Ratsmitglied stehe man in der Pflicht, das übertragene Amt gesetzestreu, verantwortungsbewusst, gewissenhaft und mit Weitblick auszuüben. „Mit der Wahl zum Stadtratsmitglied haben Ihnen die Wähler/innen für die nächsten Jahre eine hohe Verantwortung übertragen. In den kommenden fünf Jahren haben Sie nun die Aufgabe, grundlegende Entscheidungen für die Stadt Lahnstein zu treffen“, so der Oberbürgermeister weiter. „Und das, und dies wird leider viel zu oft vergessen, als Ehrenamt, also als freiwilliger Bürgerdienst, der jedem Einzelnen hier einiges abverlangt“.

Der neue Stadtrat setzt sich aus 21 „alten“ und 11 „neuen“ Ratsmitgliedern zusammen, acht Frauen und 24 Männer. Das jüngste Mitglied ist 21 Jahre alt und das älteste Ratsmitglied 71 Jahre. Und auch die Berufsbilder sind gemischt.

Nachdem Peter Labonte die neuen Stadtratsmitglieder verpflichtete, musste er sich auch von einigen „alten“ Mitgliedern verabschieden. Als Dank für die jahrelange gute Zusammenarbeit und vor allem als Erinnerung an diese Zeit, bekam jede der zu verabschiedenden Personen ein Bild des „alten“ Stadtrates überreicht. Weiterhin wurden Ratsmitglieder geehrt, die in 2019 ein Jubiläum begehen: Sieglinde Bornschier (25-jähriges Jubiläum), Klemens Breitenbach (30-jähriges Jubiläum), Reiner Burkard (25-jähriges Jubiläum), Adalbert Dornbusch (45-jähriges Jubiläum), zählt man hinzu, dass er bereits 1969 Mitglied in verschiedenen Ausschüssen der Stadt war, hat er 50-jähriges Jubiläum (wie die Stadt Lahnstein), Dr. Othmar Gehling (25-jähriges Jubiläum), Michael Güls (20-jähriges Jubiläum), Gabriele Laschet-Einig (30-jähriges Jubiläum), Johannes Lauer (25-jähriges Jubiläum), Kurt Sanner (30-jähriges Jubiläum), Ralf Schäfer (20-jähriges Jubiläum), Gerhard Schmidt (25-jähriges Jubiläum), Beatrice Schnapke-Schmidt  (30-jähriges Jubiläum)

Im Anschluss an diese Ehrungen erfolgte die Wahl der Beigeordneten. Zum neuen und alten Bürgermeister und damit zum ersten Vertreter des Oberbürgermeisters wurde erneut Adalbert Dornbusch gewählt. Die Funktion der Beigeordneten werden Jochen Sachsenhauser und Sebastian Seifert übernehmen. Von Beatrice Schnapke-Schmidt verabschiedete sich Peter Labonte, sie wird den Oberbürgermeister nicht mehr als Beigeordnete vertreten, bleibt dem Lahnsteiner Stadtrat aber erhalten. „Vielen Dank liebe Bea, für deine Unterstützung. Ich konnte mich immer auf dich verlassen und dafür bin ich dir überaus dankbar“. Aufgrund der Wahl des Bürgermeisters und der Beigeordneten rückten für Adalbert Dornbusch Sabine Steffens, für Jochen Sachsenhauser Herbert Fuß und für Sebastian Seifert Ute Hierse in den Rat nach.

Im Anschluss befasste sich der Rat mit einer Änderung der Hauptsatzung sowie einer neuen Geschäftsordnung. Die Zuständigkeiten der Ausschüsse wurden festgelegt und der Termin für die Wahl des Beirats für Migration und Integration auf Sonntag, den 27. Oktober 2019, bestimmt.

Weitere Informationen zum Stadtrat, den Mandatsträgern und anstehende Sitzungstermine finden sich auf der städtischen Homepage unter www.lahnstein.de (Rubrik Verwaltung, Rat und Gremien).

(Fotos: Alina Hillesheim/Stadtverwaltung Lahnstein)

Stadtbücherei ist wegen Schulbuchausleihe an zwei Tagen geschlossen

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Lahnstein. Am 12. und 13. August 2019 werden die Schulbücher für die Lahnsteiner Grundschulen  an alle Eltern, die an der Schulbuchausleihe Rheinland-Pfalz teilnehmen, ausgegeben. In dieser Zeit muss die Bücherei für Besucher geschlossen werden.

Die Schulbuchausgabe selbst erfolgt am Montag, den 12. August, von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr an die Eltern für die Schillerschule und Grundschule Friedrichssegen.

Am Dienstag, 13. August 2019, von 11 bis 12 Uhr für die Eltern der Erstklässler der Goetheschule und von 14 bis 18 Uhr an die Eltern der 2. bis 4. Klassen der Goetheschule.

Die Ausgabe erfolgt im 1. OG in den Räumen der Stadtbücherei Lahnstein.

Erbbaurechtsvertrag zum Kunstrasenplatz unter Dach und Fach

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Stadt und Verein unterzeichnen Dokument der Zusammenarbeit

Lahnstein. Mit der Unterzeichnung des Erbbaurechtsvertrages zwischen der Stadt Lahnstein, vertreten durch Oberbürgermeister Peter Labonte und Fachbereichsleiter Peter Ring, und den Vertretern des Fußballvereins FSV Rot-Weiß Lahnstein, Herfried Enz, Barbara Kohl und Paul Arzheimer, wurde jetzt ein wichtiger Schritt für die Errichtung eines Kunstrasens auf dem bisherigen Tennenplatz im Rhein-Lahn-Stadion getätigt.

Nachdem die Förderbescheide vom Land (106.000 €), Kreis (40.000 €) und Stadt (200.000 €) bereits zugestellt und durch den Verein viele Spenden gesammelt wurden, kann nun die Realisierung in den nächsten Monaten erfolgen. Herfried Enz bedankte sich bei der Stadtverwaltung für die gute Zusammenarbeit hinsichtlich der Vertragsverhandlungen und zeigte sich erfreut, dass mit dem neuen Kunstrasenplatz die Attraktivität des Rhein-Lahn-Stadions, insbesondere für den Fußballsport, weiter gesteigert wird.

Die Investition in einen Kunstrasenplatz und damit in die sportliche Zukunft ist zwar heutzutage fast schon Standard aber dennoch besonders wichtig für einen Fußballverein. Selbstverständlich steht der Platz nicht nur dem FSV Rot-Weiß der übrigens ca. 400 Mitglieder und zwei Abteilungen (Jugend und Senioren) hat, zur Verfügung, sondern auch anderen Organisationen, Schulen und weiteren Nutzern. Diese Umgestaltung stellt eine deutliche Verbesserung des sportlichen Angebotes in Lahnstein dar und ist eine gemeinsame Idee verschiedener Vereine und Institutionen.

Das Erbbaurecht beginnt mit dem Tag seiner Eintragung im Grundbuch und endet mit Ablauf von 25 Jahren. Natürlich bleibt es dem Verein oder der Stadt unbenommen, das Erbbaurecht vor dessen Ablauf zu verlängern.  Die Stadt hat sich zudem bereit erklärt, den Verein bei den umfassenden Pflegemaßnahmen eines Kunstrasens zu unterstützen. Oberbürgermeister Peter Labonte ist sich sicher, dass gerade mit diesem Platz die Kinder und Jugendlichen hervorragende Bedingungen vorfinden werden. Ein Kunstrasenplatz ist pflegeleichter und stärker belastbar, vor allem im Frühling und Herbst, sowie bei Regen. Die öffentliche Ausschreibung für das Projekt ist bereits erfolgt und Anfang Juli wird mit dem Ergebnis gerechnet.

Hilferuf an die Bundespolitik

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Oberbürgermeister, Bürgermeister und Kämmerer wollen nicht mehr länger warten / Aktionsbündnis will jetzt vom Bund Taten sehen

Lahnstein. Schon seit zehn Jahren ist auch die Stadt Lahnstein Mitglied im  parteiübergreifenden Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“. Seit zehn Jahren fordern die rund 70 Mitgliedsstädte eine Beteiligung des Bundes an einer Lösung des Kommunalen Altschuldenproblems vertröstet und hingehalten. „Dabei geht es uns um nichts anderes als um die Begleichung alter Schulden, die u.a. der Bund durch Gesetze ohne ausreichende Finanzierung vor allem zum Aufbau des Sozialstaates bei Städten, Gemeinden und Kreise gemacht hat“, machte der Lahnsteiner Oberbürgermeister Peter Labonte deutlich.

Weil viele Anzeichen aktuell dafür sprechen, dass nun auch die Vorschläge der Regierungskommission zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse nicht zügig umgesetzt, sondern auf die lange Bank geschoben werden sollen, schlagen die Oberbürgermeister und Kämmerer Alarm.

Labonte erklärte hierzug in der konstituierenden Sitzung des Lahnsteiner Stadtrates: „Wenn bis Herbst keine konkrete Lösung unter Beteiligung des Bundes auf dem Tisch liegt, werden wir in unseren 70 Mitgliedskommunen neun Millionen Bürgerinnen und Bürgern erklären müssen, dass es im Bundestag  und in der Bundesregierung keine Mehrheit für wirksame Hilfen zur kommunalen Selbsthilfe gibt. Massive Enttäuschung und Frustration werden die Folge sein, die Glaubwürdigkeit von Politik und Politikern wird massiv Schaden nehmen“.

Genau diesen unmissverständlichen Hilferuf haben die Vertreter des Aktionsbündnisses noch einmal aktuell am 26. Juni 2019 in Berlin den Bundestagsfraktionen übermittelt. Denn nach 10jährigem Kampf herrscht bei ihnen die große Sorge, dass die Lösung des Altschuldenproblems scheitern oder auf die lange Bank geschoben wird.

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