Sonntag, 18. November 2018

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Neues Familienbuch Oberlahnstein wird vorgestellt

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Alle Personenstandseinträge von 1818 bis 1874 erfasst

Lahnstein. Für Familienforscher sind sie eine großartige Hilfe: die Ortsfamilienbücher. Alphabetisch nach Familiennamen sortiert, sind alle Nachfahren einer Familie aufgeführt, die am Ort geboren, geheiratet oder verstorben sind. Bisher gab es ein solches Familienbuch für Niederlahnstein von1571 bis 1900 und für Oberlahnstein von 1627 bis 1818. Nun konnte für Oberlahnstein die zeitliche Lücke von 1818 bis zum 1. Oktober 1874, dem Zeitpunkt der Einführung der Standesämter, geschlossen werden.

Ludwig Krämer aus Lahnstein hat die Personenstandsregister, die damals im Auftrag des nassauischen, später des preußischen Landesherren geführt wurden und deren Originale sich heute im Bistumsarchiv in Limburg befinden, in einer speziellen Datenbank erfasst und daraus das „Familienbuch Oberlahnstein von 1818 bis 1874“ generiert. Herausgeber des Buches ist die Westdeutsche Gesellschaft für Familienkunde (WGfF), bei der es über das Internet bestellt werden kann. Natürlich wird das Buch auch über den örtlichen Buchhandel zu beziehen sein.

Interessierte sind zur Buchpräsentation am Montag, den 26. November 2018, ins Salhofgebäude (1. Obergeschoss) am Salhofplatz in Lahnstein herzlich eingeladen. Die Veranstaltung im Beisein von Oberbürgermeister Peter Labonte, einer Vertreterin der WGfF und des Stadtarchivs beginnt um 18.30 Uhr. Autor Ludwig Krämer wird das Werk vorstellen.

Lahnstein tritt interkommunaler Kooperation zur Klärschlammverwertung bei

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Lahnstein. Der Werkausschuss hat unter der Leitung von Bürgermeister Adalbert Dornbusch in seiner November-Sitzung die Wirtschaftspläne 2019 für die Betriebszweige Abwasserbeseitigung, Baubetriebshof und Bestattungswesen sowie die Jahresabschlüsse 2017 für die Betriebszweige Baubetriebshof und Bestattungswesen vorberaten und dem Stadtrat einstimmig zur Feststellung empfohlen. Der Stadtrat wird darüber am 29. November 2018 endgültig beraten.

Zudem befasste sich der Ausschuss mit der Zukunft der Klärschlammverwertung. Die Klärschlammverwertung wird in der Zukunft durch Reduzierungen bei der landwirtschaftlichen Verwertung und durch abnehmende Kapazitäten bei den Möglichkeiten der Mitverbrennung in Braun- und Steinkohlekraftwerken deutlich schwieriger sein. Daher ist auf Initiative des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz die Bildung einer interkommunalen Kooperation in Form der Kommunalen Klärschlammverwertung RLP erfolgt. Diese Kooperation ermöglicht kommunalen Abwasserbetrieben die zukünftige Klärschlammverwertung unter Berücksichtigung neuer Vorschriften und sich ändernder Mitverbrennungsmöglichkeiten effizient und mit hoher Entsorgungssicherheit zu erledigen. Um sich diese Möglichkeit der Klärschlammverwertung zu sichern, hat der Werkausschuss einstimmig den Beitritt der Stadt Lahnstein zur Kommunalen Klärschlammverwertung Rheinland-Pfalz – Anstalt des öffentlichen Rechts mit Wirkung zum 31.12.2018 beschlossen.

Weiter wurde über eine Anpassung der Eintrittspreise für die Bäder der Stadt Lahnstein beraten. Im Rahmen der Beratungen zum Wirtschaftsplan 2019 wurde beschlossen, dass die Verwaltung einen Entwurf für eine Erhöhung der Eintrittspreise ab dem 01.01.2019 erarbeiten soll. Der nunmehr vorgelegte Entwurf sieht eine moderate Erhöhung der Eintrittspreise bei Einzelkarten für Erwachsene und Jugendliche um jeweils 50 Cent vor. Die Preise für Mehrfachkarten, Früh- und Feierabendschwimmen sowie die Gebühren für Schwimmkurse orientieren sich prozentual an dieser Erhöhung. Die endgültige Entscheidung zur Preisanpassung trifft der Stadtrat. Über eine Erhöhung der Entgelte für Vereine und Sondernutzer wird in einer weiteren Sitzung beraten.

Weitere Informationen zum Stadtrat, den Mandatsträgern und anstehende Sitzungstermine finden sich auf der städtischen Homepage unter www.lahnstein.de (Rubrik Verwaltung, Rat und Gremien).

Volkstrauertag in Lahnstein

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Erinnerung an die Kriegsopfer

Lahnstein. Am Sonntag, den 18. November 2018, findet um 14.30 Uhr, am Ehrenmal „Am Martinsberg“ eine Feierstunde zum Volkstrauertag statt. Zugleich wird an den 100. Jahrestag zum Ende des Ersten Weltkrieges gedacht.

Die Veranstaltung beginnt mit einer musikalischen Einleitung durch das Musikensemble Kurt Böhm, anschließend spricht Oberbürgermeister Peter Labonte, bevor Schüler/innen des Marion-Dönhoff-Gymnasiums Feldpostbriefe aus dem Ersten Weltkrieg vorlesen. Rhein-Lahn-Nixe Maren I. übernimmt das Totengedenken, vor der Kranzniederlegung spricht Generalarzt und Standortältester der Bundeswehr Koblenz/Lahnstein, Bruno Most. Der Männerchor Lahnstein umrahmt die Vorträge musikalisch, ehe zum Abschluss gemeinsam die Nationalhymne gesungen wird.

Alle Einwohner/innen und Gäste sind zu dieser besonderen Gedenkveranstaltung herzlich eingeladen. Autofahrer werden gebeten auf dem Gelände der Schützengesellschaft zu parken, da am Ehrenmal selbst keine Parkplätze vorhanden sind. Aufgrund der örtlichen Bodenbeschaffenheit empfiehlt sich festes Schuhwerk.

Niederlahnsteiner Carneval Verein

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Niederlahnsteiner Carneval Verein kürt Bundesministerin Julia Klöckner zur Ehrenelferrätin „humoris causa“ 2018

Zum nunmehr 32. Mal zeichnete der Niederlahnsteiner Carneval Verein (NCV) eine Person mit der Ehrenelferratswürde "humoris causa" aus. Die Geehrte, Julia Klöckner, Bundesministerin und CDU-Landesvorsitzende, ist nun - neben Ursula Scheeben und Hilde Klein - die dritte Frau in der Riege der Ehrenelferräte.

Erster Ehrenelferrat des NCV wurde im Jahr 1986 Rudolf Scharping. OB Peter Labonte, der ehemalige Landrat Kurt Schmidt, der „Kowelenzer Altstadtbürgermeister“ Manfred Gniffke und Deutschlands bester Bäcker Heinz Kugel gehören ebenfalls zu den Würdenträgern, um nur einige zu nennen.

Die Ehrenkappe des NCV sollte Julia Klöckner eigentlich schon längst - seit Februar - tragen, aber statt in der närrischen Veranstaltung saß die Politikerin an jenem Tag in Berlin am Verhandlungstisch, der Koalitionsvertrag wurde erarbeitet. Ein karnevalistisch besonderer Nachholtermin wurde deshalb gefunden und fand zeitgleich mit der Sessionseröffnung am 11.11. statt.

Vorsitzender Uwe Unkelbach und Elferratspräsident Günter Groß konnten etliche Gäste aus Politik und Wirtschaft, Vereinsvertreter und NCV-Aktive in der Verkaufshalle der Firma Schöntges, mit ihrem Geschäftsführer Andreas Vierzefski, in Braubach begrüßen. Einen besonderen Programmpunkt bildete der "SWR-Superfastnachter 2017", Marcel Kremer. Den musikalischen Rahmen gab die Big Band der Realschule plus Lahnstein unter Leitung von Frank Schmitz.

Die Laudatio auf den neuen Ehrenelferrat hielt – und das ist Tradition – der Würdenträger des Vorjahres, Reiner Burkard. Lustig verpackt wusste er einiges über Julia Klöckner zu berichten. Aus dem direkten Umfeld von Julia Klöckner hatte er etliche Internas – ohne Wissen der neuen Ehrenelferrätin – erfahren und gab diese zum Besten. Beispielsweise hatte ihr Bruder verraten, dass schon in der Schule ein Lehrer mal sagte: „Julia, auf deinem Grabstein muss mal stehen: Wanderer verweil‘ nicht hier, sonst steht sie auf und spricht mit dir“. Im Kreise aller anwesenden Ehrenelferräte wurde schließlich Julia Klöckner zur 32. Ehrenelferrätin „humoris causa“ 2018 gekürt. Sie erhielt die Insignien in Form einer Damen-Elferratskappe und Urkunde. Neben den Tollitäten Prinz Thomas II. vom Sparda-Schloss und Ihrer Lieblichkeit Lahno-Rhenania Laura I. ließen es sich die Vertreter der karnevalistischen Lahnsteiner Vereine nicht nehmen, der neuen Kappenträgerin zu gratulieren. Dazu gehörte auch die Repräsentantin der Stadt, Rhein-Lahn-Nixe Maren I., die aktives Mitglied des NCV ist.
Nun war es an Julia Klöckner in die Bütt zu steigen. „Ihr habt mir heut eine Würde verliehn, die scheint mehr wert, als mein Job in Berlin. Weil ich bei Euch und das find ich spitze, seit heute im Ehren-Elferrat sitze.“, bedankte sich die neue Ehrenelferrätin „humoris causa“ am Ende ihrer unterhaltsamen Rede.

Elferratspräsident Günter Groß – „humoris causa“ des Jahres 2004 – stieg ebenfalls in die Bütt und berichtete lustig, manchmal nachdenklich aus der Politik und seinem Urlaub. Im Anschluss servierte der NCV allen Gästen das Lahnsteiner Nationalgericht: Dippekoche mit Appelmus.

Stormy Monday

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Blues Cats feat. Ralf Grotian auf der Bühne des Lahnsteiner Jugendkulturzentrums

Lahnstein. „Der Blues hat eine lange Geschichte. Von Zeiten des Grammophons über die Schallplatte zur MC, von der CD zu Spotify. Wir sind ungefähr zur Zeit der Schallplatte eingestiegen und haben schon in unserer Jugend die Nadel immer wieder zurückgeschoben um einige der Stücke zu lernen, die wir hier eingespielt haben“, so beschreiben es die Musiker um den Bluesman Ralf Grottian.

Im vergangenen Sommer haben sie sich getroffen, ein paar Songs ausgesucht, die ihnen schon lange im Ohr lagen, und sie aufgenommen. Das Ergebnis dieser Reise mit dem Blues präsentieren Jens Filser (Gitarre, Gesang), Till Brandt (Bass, Gesang), Bernd Oppel (Schlagzeug) und Ralf Grottian (Mundharmonika, Gesang) am Montag den 03. Dezember 2018, um 20 Uhr beim Stormy Monday im Jugendkulturzentrum Lahnstein. Einlass ist um 19 Uhr. Die Eintrittskarten kosten 7 Euro im Vorverkauf und sind telefonisch (02621 50604) oder per Email an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. erhältlich. Hier gibt es auch weitere Informationen.

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