Dienstag, 25. Juni 2019

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Baumaßnahmen der DB Netz AG

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Lahnstein. Die DB Netz AG führt in der Nacht von Dienstag, den 16. Juli 2019, auf Mittwoch, den 17. Juli 2019, im Bereich Bahnhof Niederlahnstein Gleisbaumaßnahmen durch, die aus betrieblichen Gründen in der Nachtzeit stattfinden müssen. Dadurch kann es zu Lärmbelästigungen kommen.

Die beauftragten Unternehmen sind bemüht, die Lärmbelästigung so gering wie möglich zu halten. Die Stadtverwaltung Lahnstein und die Deutsche Bahn bitten die betroffenen Anwohner um Verständnis.

Vor 20 Jahren starb der Beigeordnete a. D. Hans Lindner

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Lahnstein. Hans Lindner, dessen 20. Todestag sich am 13. Juni jährte, wurde in der Stadtratssitzung vom 23.04.1974 neben Josef Seil (CDU) und Julius Böckling (FBL) zum 2. Beigeordneten gewählt. Zuvor kandidierte er für die FDP für den Stadtrat, die damals zwei Sitze im Stadtrat errang.

In seiner fünfjährigen Zeit als Beigeordneter leitete er den Bauausschuss, den Stadthallen- und den Wasserwerksausschuss. Bereits zuvor war er in Ausschüssen tätig gewesen, so 1964 bis 1969 im Steuerausschuss und 1969 bis 1974 im Finanzausschuss.

Geboren wurde er als Johannes Lindner am 8. Juni 1922 in Oberlahnstein.

Er wurde kaufmännischer Angestellter im Geschäft Tapeten/Teppichböden Sabelberg und übernahm später das Geschäft.

Hobbymäßig widmete er sich der Musik und war seit den 1960er Jahren Teil des legendären Cocktailtrios, zusammen mit Franz Josef Reisert am Bass und Günter Sporenberg an der Gitarre. Lindner spielte dabei das Akkordeon. Später trat Willi Reifenhäuser hinzu und aus dem Trio wurde ein Quartett.

Zwei der Ohrwürmer des Cocktail Trios sind auf der neuen CD „So klingt Heimat“, die anlässlich des Stadtjubiläums erschienen ist, zu finden, nämlich „Blotwurscht, Lebäwurscht“ und – neu einstudiert von Karl Krämer und den Known Strangers - „Mir bleiwe hai“.

Hans Lindner starb am 13. Juni 1999 und wurde in Lahnstein beigesetzt.

Lahnstein hat Geschichte (551)

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Vor 25 Jahren starb Nora Scherer, Autorin vieler Heimatgedichte

Lahnstein. Sie ist Autorin unzähliger Gedichte, die regelmäßig in der Presse veröffentlicht wurden: Nora Scherer schrieb, was sie erlebt hat, was sie sah und was sie fühlte, und hatte damit manchem Lahnsteiner aus dem Herz gesprochen

Geboren wurde Eleonore (genannt Nora) Lindenmann am 9. Juni 1910 in Frankfurt am Main. Sie wuchs in Pforzheim auf, wo sie 1941 den Buchhalter Rudolf Scherer ehelichte. Mit ihm lebte sie seit 1954 in Lahnstein. Nora Scherer ist durch ihre Gedichte und Gedanken weithin bekannt geworden. Seit 1961 erschienen ihre Gedichte monatlich im Rhein-Lahn-Kurier. Auch bei anderen Gelegenheiten wurden ihre poetischen Fähigkeiten von Vereinen und bei Familienfesten in Anspruch genommen. Im Jahr 1972 erschien ein Gedichtband im Europäischen Verlag Wien unter dem Titel „Feldblumen“. Hierin findet sich eine Auswahl ihrer schönsten Gedichte. 1985 erschien im Selbstverlag (Druck: Rudolf Kring) ihr zweiter Gedichtband „Erinnerung“, der ebenfalls eine reiche Auswahl aus ihrem vielseitigen dichterischen Schaffen enthält. Im Geleitwort heißt es: „Und wieder ist`s ein Heimatsang geworden, aus dem die Liebe spricht sowohl zu ihrer kriegsverlorenen, unvergeßlichen Heimat Pforzheim, als auch zur Wahlheimat am Rhein.“ Der damalige OB Karl-Heinz Groß dankte ihr in seinem Glückwunschreiben zum 80. Geburtstag, dass sich die Menschen immer wieder an Ihren einfühlsamen Gedichten und Versen erfreuen dürfen, „mit denen Sie auf gekonnte Weise und mit anmutiger Poesie unsere herrliche heimatliche Landschaft, insbesondere aber `Ihre´ Heimatstadt Lahnstein, ihre Bürger und ihre Feste darstellen.“

Zum Heimatfest 1965 schrieb Nora Scherer folgendes Gedicht, dessen Aneinanderreihung der Anfangsbuchstaben jeder Zeile das Wort „Oberlahnstein“ ergibt:

„Offen breitest du dich, von Lahn und Rheinstrom umgeben,

beide huldigen dir, und deine Straßen durchfluten

ewige Rhythmen der Freude, das lachende Leben,

reicher Leute denn je, in des Sommers gleißenden Gluten.

Lasten hast du getragen und Kummer ohne maßen,

als die Kriegsfackel fauchte, als oft sich ohne Hoffen,

Herz nach fernem Herzen sehnte, gnadenlos verlassen.

Nächte der Not: die fremden Vögel haben hart getroffen!

Stille hat Er dem Sturm geboten, dem Hass ein Ende.

Treue fand wieder zu Treue; es heilten die Wunden;

Es fanden sich schaffende Hände. Bald wuchsen die Wände

In die Sonne des Glücks. Heut wehn` die Wimpel, die bunten!

Nun freu dich, du Feine, im Glanz deiner festlichen Stunden!

Aus ihrem zweiten Buch stammt das folgende Gedicht „Erinnerung“:

Erinnerung wird alles werden,

was immer das Geschick herangebracht,

ob man auf dieser wechselhaften Erden

im Leid geweinet, ob im Glück gelacht.

Erinnerung; denn unversunken

verbleibt im All, was immer auch geschah:

ob einst im Lenz das Herze trunken,

im späten Herbst entsagend: es ist nah,

wenn es gerufen wird, ersehnet.

Erinnerung, du trügerischer Traum,

der lächelnd mit dem Tag versöhnet,

dem ewig gleitenden in Zeit und Raum.

Nora Scherer geb. Lindenmann starb am 12. Juni 1994 in Idar-Oberstein und wurde auf dem Friedhof des Stadtteils Weierbach beerdigt.

Vereidigung von Absolventinnen und Absolventen der Polizeihochschule auf dem Salhofplatz

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Hochstraße sowie einige Parkplätze in Oberlahnstein gesperrt.

Lahnstein. Lahnstein feiert das 50jährige Stadtjubiläum – einer der Höhepunkte in der Reihe der aus diesem Anlass stattfindenden Veranstaltungen ist die öffentliche feierliche Vereidigung von 600 Polizeikommissar-Anwärterinnen und Anwärtern am Freitag, den 21.06.2019 auf dem Salhofplatz in Lahnstein. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.

Das Veranstaltungsgelände reicht von der Kirchstraße, wo nach einem Festgottesdienst in der benachbarten St.-Martin–Kirche die Absolventinnen und Absolventen der Hochschule der Polizei Aufstellung nehmen und auf über die Hochstraße auf den Salhofplatz marschieren, bis zum Turmplatz.

Für die Dauer der Veranstaltung – ab morgens 8 Uhr bis circa 16 Uhr ist die Hochstraße für den Durchgangsverkehr von der Brückenstraße bis zur Frühmesserstraße gesperrt. Anlieger kommen bis zum Altenzentrum St. Martin an der Katharinengasse. Eine Umleitung erfolgt über Nordallee, Wilhelmstraße und Frühmesserstraße. Die Frühmesserstraße wird hierfür für den Gegenverkehr geöffnet.

Der überörtliche Verkehr wird gebeten, zu Entlastung der innerörtlichen Umleitungsstrecke möglichst über die B 42 zu fahren.

Für die Durchführung der Veranstaltung werden zudem einige innerörtliche Parkplätze benötigt, die daher gesperrt werden: Neben den Veranstaltungsorten Salhofplatz, Turmplatz und Kirchstraße betrifft das auch die Parkplätze an der „Rheinkrone“, am Martinschloss, hinter der Stadthalle und in der Nordallee zwischen Wilhelmstraße und Brückenstraße.

Die Stadtverwaltung sorgt für eine entsprechende Beschilderung und bittet alle Verkehrsteilnehmer diese zu beachten.

Linienbusse in Fahrtrichtung Braubach und Lahnstein auf der Höhe werden am Freitag-Vormittag über Nordallee und Wilhelmstraße geführt.

Frühjahrs-Malkurs stellt aus

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Lahnstein. Die Frühjahrs-Malkurse des städtischen Jugendkulturzentrums Lahnstein in diesem Jahr sind nun abgeschlossen. Die jungen Künstler im Alter von 6-15 Jahren, die unter Anleitung der Künstlerin Heidi Dörzbach-Scholl in 10 Einheiten äußerst kreativ angeleitet wurden, möchten nun ihre Werke traditionell ausstellen. Zur Ausstellungseröffnung sind alle Interessierten recht herzlich eingeladen am Freitag, den 14. Juni 2019, von 17 bis 18.30 Uhr im 1. OG  des Jugendkulturzentrums, Wilhelmstr. 59.

Die nächsten Mal- und Töpferkurse beginnen ab 2. September 2019. Nähere Infos unter: JUKZ Lahnstein, Wilhelmstr. 59, 56112 Lahnstein, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

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