Montag, 02. August 2021

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Ehepaar Brigitte und Gerhard Klatt feierte Diamantene Hochzeit

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Lahnstein. Brigitte und Gerhard Klatt konnten am 14. Juli 2021 auf 60 gemeinsame Ehejahre zurückblicken.

Gerhard Klatt stammt aus der näheren Umgebung von Danzig und seine Ehefrau aus Gießen. Der Jubilar arbeitete zunächst im Bergbau. Bereits 1956, im Jahr der Gründung der Bundeswehr, trat er seinen Dienst als Soldat an. Während eines Heimaturlaubs lernte er seine Ehefrau kennen, die zunächst als Sekretärin arbeitete.

Seit 1962 wohnen die Eheleute in Lahnstein. Nachdem die beiden Töchter „aus dem Gröbsten heraus waren“, arbeitete die Jubilarin 15 Jahre als Politesse und anschließend weitere 15 Jahre im Innendienst, beides beim Polizeipräsidium in Koblenz. Gerhard Klatt beendete nach Erreichen der Altersgrenze seinen aktiven Dienst bei der Bundeswehr als Stabsfeldwebel.

Das Ehepaar ist sportlich veranlagt und fährt gerne Fahrrad. Der Jubilar, bereits im 89. Lebensjahr, fährt, wenn möglich, jeden Tag eine ausgedehnte Runde mit dem Zweirad.

Anlässlich ihrer Diamantenen Hochzeit war – wie bei der Goldenen Hochzeit – eine Kreuzfahrt geplant, die aber der Pandemie zum Opfer fiel. Und so feierten die beiden ihr seltenes Ehejubiläum mit engen Freunden und im Kreis ihrer Familie, zu denen auch ihre drei Enkel gehören, auf die sie sehr stolz sind.

Der Bürgermeister der Stadt Lahnstein, Adalbert Dornbusch, überbrachte dem Jubiläumshochzeitspaar die Glück- und Segenswünsche des Oberbürgermeisters Peter Labonte, des Landrats Frank Puchtler und der Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Für die Stadt Lahnstein überreichte ihr Bürgermeister Dornbusch einen liebevoll mit fair gehandelten Produkten zusammengestellten Präsentkorb aus dem Weltladen und ein Geldpräsent des Rhein-Lahn-Kreises.

Senioren-Tanzsport der VHS

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Tanzgruppe startet wieder nach Corona

Gut vorbereitet und vor allem gut gelaunt nahm die langjährige und zertifizierte Tanzleiterin Renate Krell mit der Seniorentanzgruppe wieder das Training auf.

Günter Groß, Vorsitzender der VHS-Lahnstein, freute sich die zahlreich erschienen Damen im Mehrzweckraum der Stadthalle begrüßen zu können und dankte Renate Krell für ihr Engagement.

Den Teilnehmerinnen war die Freude anzusehen, sich endlich wieder „live und in Farbe“ sehen zu können.

Renate Krell wies aber direkt darauf hin, dass zunächst nur mit Abstand und allein getanzt werde, auch wenn alle Anwesenden aufgrund der Impfung bereits den vollen Schutz hätten.

Wer Interesse hat, kann sich gerne melden,  per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch 02621-9142272

Lahnsteiner Unternehmer unterstützt Wiederaufforstung

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Spende über 10.000 Euro eingegangen

Lahnstein. Lahnstein ist mit einer Waldfläche von mehr als 1.600 Hektar einer der größten kommunalen Waldbesitzer in Rheinland-Pfalz. Der Lahnsteiner Stadtwald hat infolge der vorausgegangenen drei Dürrejahre und dem Auftreten des Borkenkäfers massive Schäden erlitten. Auf einer Fläche von rund 200 Hektar müssen dadurch Wiederaufforstungsmaßnahmen vorgenommen werden. Die Schäden stellen auf viele Jahre eine gewaltige Herausforderung dar, die hohe finanzielle und personelle Aufwendungen erfordern wird.

Die finanziellen Mittel hierfür muss die Stadt weitestgehend selbst aufbringen. Eine zugesagte Förderung des Bundes ist eine große Hilfe, deckt jedoch nur einen kleinen Teil der Kosten.

Unterstützung erhält die Stadt Lahnstein jetzt auch durch bürgerschaftliches Engagement. Seit Dezember 2020 sind rund 3.000 Euro an Spenden Lahnsteiner Bürgerinnen und Bürger für die Wiederaufforstung eingegangen. Die Spendenaktion nimmt nun mit einer Spende des Lahnsteiner Unternehmers Stefan Mross noch einmal richtig Fahrt auf. Herr Mross, der sich auch schon in der Vergangenheit durch hohe Spendenbeträge für soziale Zwecke ausgezeichnet hat, stellt nunmehr speziell für die Wiederaufforstung 10.000 Euro zur Verfügung.

Die Spende soll jedoch nicht nur der Beschaffung von Setzlingen und deren Anpflanzung und Aufzucht dienen. Stefan Mross beabsichtigt vielmehr, die Pflanzaktionen in enger Kooperation mit weiterführenden Schulen in Lahnstein und Umgebung vorzunehmen und somit das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler ganz gezielt auf den Wald und seine vielfältigen Bedeutungen zu lenken.

Tatkräftig unterstützt wird dieses Projekt auch durch das Lahnsteiner Forstamt. Waldpädagogik genießt hier schon seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert. Daher sind Kontakte zu Schulen und Institutionen längst vorhanden, zu den Schulen und Kindergärten der Umgebung gibt es mit einer Vielzahl von Projekten bereits gute Kontakte.

Den waldpädagogischen Part des Projektes wird Willi Bausch-Weis vom Lahnsteiner Forstamt übernehmen. Der erfahrene Waldpädagoge vermittelt seit vielen Jahren mit viel Herzblut Waldwissen an Kinder und Jugendliche und hat schon in vielen Projekten, beispielsweise mit dem Stromerwald des Forstamtes, umfassende Erfahrungen sammeln können.

Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte bedankte sich herzlich über die großzügige Unterstützung und zeigte sich hoch erfreut über die Spende und die Verbindung zu den Schulprojekten. Nicht nur, dass die Mittel bei der angespannten Finanzsituation der Stadt Lahnstein hoch willkommen sind, mit der Einbindung der Schulen wird auch die Bedeutung des Waldes sowie ein nachhaltiger Umgang jungen Menschen pädagogisch näher gebracht. Labonte erinnert hierbei insbesondere an die vielfältigen Bedeutungen des Waldes: Die CO2-Bindungswirkung des Waldes wird angesichts des nun auch hier angekommenen Klimawandels immer wichtiger werden. Der Wald erfüllt darüber hinaus auch eine Vielzahl weiterer Funktionen, sei es als Ökosystem oder als Naherholungsgebiet. Nicht zu unterschätzen sind auch seine positiven Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen.

Lahnsteiner Stadtrat tagte

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Sitzung am 15. Juli wieder in Präsenz

Lahnstein. Am 15. Juli 2021 tagte der Lahnsteiner Stadtrat erstmal in diesem Jahr wieder in Präsenz. Die Sitzung begann mit einer Gedenkminute anlässlich der Umweltkatastrophe, die Rheinland-Pfalz am Mittwoch ereilt hatte. Es wurde den Verstorbenen, Rettungskräften und betroffenen Anwohner*innen gedacht.

Anschließend ging es im ersten Tagesordnungspunkt um die BUGA Oberes Mittelrheintal 2029. Zunächst umriss Oberbürgermeister Peter Labonte die erste Sitzung des kürzlich gegründeten BUGA-Arbeitskreises, der am vorhergehenden Mittwoch tagte. Rund 20 Interessierte trafen sich zum Arbeitskreis und teilten ihre Vorstellungen und Ideen für die BUGA 2029 mit, Themen darunter waren Natur, Ordnung und Sauberkeit.

Nachfolgend stellte sich Berthold Stückle, der Geschäftsführer BUGA Oberes Mittelrheintal 2029 GmbH, dem Rat persönlich vor. Anhand einer Präsentation gab er einen kurzen geschichtlichen Abriss zur Geschichte der Bundesgartenschau, ehe er einen Überblick über bestehende Überlegungen und Planungen zur Durchführung der kommenden Bundesgartenschau 2029 im Oberen Mittelrheintal.

Er führte Investitionszahlen auf, auch hinsichtlich geplanter Umbaumaßnahmen der DB AG zur Barrierefreiheit der im BUGA-Bereich liegenden Bahnhöfe, und stellte die drei avisierten Teilbereiche vor: Koblenz – Lahnstein – Braubach; Großraum Loreley; Großraum Rüdesheim – Bingen, wobei jeweils auch die Orte auf den Höhenlagen mit eingebunden werden sollen.

Sein Vortrag war durchzogen von seiner eigenen Begeisterung für Bundesgartenschauen und dem Aufruf an die Bürger*innen sich „an ihrer BUGA“ zu beteiligen.

Zum Dank für seinen Besuch und die ausführlichen Darstellungen überreichte Oberbürgermeister Peter Labonte ihm noch ein kleines Geschenk mit kulinarischen Produkten aus Lahnstein.

In Tagesordnungspunkt 2 fanden Neuwahlen der städtischen Ausschüsse statt, die aufgrund von Veränderungen der Fraktionszugehörigkeiten für diverse Fachbereichsausschüsse notwendig geworden sind.

Die Wahl der Mitglieder in den einzelnen Ausschüssen erfolgte jeweils aufgrund des gemeinsamen Wahlvorschlages, der sich aus den Vorschlägen der einzelnen Fraktionen zusammensetzte. Die Wahl wurde gemäß Beschlussvorschlag einstimmig bei zwei Enthaltungen angenommen.

In Tagesordnungspunkt 3 wurde auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen über einen kommunalen Klimacheck für Lahnstein beraten. Konkret ging es darum, dass künftige Sachvorträge und Beschlussvorlagen im Stadtrat sowie in den städtischen Ausschüssen eine Abschätzung der Auswirkungen auf den Umwelt-, Klima- und Artenschutz enthalten. Darüber hinaus soll im Rhein-Lahn-Kurier und auf der Website der Stadt regelmäßig über die Fortschritte und erfolgte Maßnahmen im Bereich des Klimaschutzes berichtet werden.

Nach ausführlicher Diskussion schlug der Vorsitzende folgenden Beschluss vor, der mehrheitlich angenommen wurde:

  1. Der Stadtrat unterstützt die Intention des Antrags von Bündnis 90/Die Grünen.
  2. Der Antrag wird zur weiteren Beratung in den zuständigen Ausschuss verwiesen.
  3. Die Klimamanagerin des Rhein-Lahn-Kreises soll zur nächsten Ausschusssitzung eingeladen werden.

Im Tagesordnungspunkt Mitteilungen, Anfragen und Auskünfte wurde in TOP 4.1 darüber informiert, dass der Rat im Umlaufverfahren die Genehmigung für die Aufstellung einer Grundwasserreinigungsanlage auf dem Gelände der DB Netz AG in Niederlahnstein erteilt hatte.

In TOP 4.2 wurde erläutert, dass der Rat der Umsetzung des „DigitalPakt Schule“ für die in der Trägerschaft der Stadt Lahnstein stehenden Schulen im Umlaufverfahren zugestimmt hat.

Lahnsteins Oberbürgermeister Labonte informierte die Ratsmitglieder in TOP 4.3 darüber, dass der Rat dem Gestattungsvertrag zwischen der DB Netz AG und der Stadt Lahnstein aufgrund des Bahnunglücks vom 30. August 2020 zugestimmt hat.

Ebenfalls wurde über die Hochwasservorbereitungen gesprochen. Stege sind bereits durch den Lahnsteiner Baubetriebshof aufgebaut, Sandsäcke werden rationiert ausgegeben, allerdings müssten Bewohner*innen sich auch selbst auf die Situation einstellen.

Auf Nachfrage wurde die Immobilienstrategie der katholischen Kirche angesprochen, gerade auch im Hinblick auf die Räumlichkeiten der Kindertagesstätte am Europaplatz. Oberbürgermeister Labonte erläuterte, dass es bisher keinen offiziellen Kontakt hierzu mit ihm gegeben habe und er dem Rat Neuigkeiten in dieser Sache mitteilen werde.

Es wurde auch erfragt, wann der Bauzaun an der Goethe-Schule abgebaut werde. Voraussichtlich wird dies im Herbst 2021 der Fall sein.

Ebenfalls wurde sich erkundigt, ob hinsichtlich des Bahnunfalls in Niederlahnstein vom 30. August 2020 die Möglichkeit besteht, nach den Sommerferien eine weitere Informationsveranstaltung für die Bürgerschaft durchzuführen, da mögliche Sanierungsgroßbohrungen im Gespräch sind. Oberbürgermeister Labonte verwies darauf, dass man in Gesprächen zwischen Rhein-Lahn-Kreis, Stadt und DB AG sowie dem zuständigen Ingenieurbüro sei und es hier mehrere bauliche Verfahrensweisen gäbe, die zur Anwendung kommen können. Welches am meistgeeigneten sei, gelte es noch zu überprüfen.

Weitere Informationen zum Stadtrat, den Mandatsträgern und anstehende Sitzungstermine finden sich auf der städtischen Homepage unter www.lahnstein.de in der Rubrik Verwaltung, Rat und Gremien.

Baumaßnahmen der DB Netz AG Ende im Juli Bereich Niederlahnstein

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Lahnstein. Nach Mitteilung der DB Netz AG werden im Bereich Niederlahnstein von Freitag, 23. Juli bis Montag, 26. Juli 2021 Gleisbaumaßnahmen durchgeführt.

Dadurch kann es zu Lärmbelästigungen kommen. Die beauftragten Unternehmen sind allerdings bemüht, diese so gering wie möglich zu halten. Die Deutsche Bahn bittet die betroffenen Anwohner um Verständnis.

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