Mittwoch, 23. Januar 2019

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Ausstellung im Jugendkulturzentrum Lahnstein eröffnet

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Bilder und Fotografien zu sehen

Lahnstein. Die Beigeordnete der Stadt Lahnstein, Beatrice Schnapke-Schmidt, eröffnete am vergangenen Freitag im Jugendkulturzentrum (JUKZ) eine Kunstausstellung mit Werken von Matthias Specht.

Bis zum 28. Juni 2019 sind die Bilder und Fotografien im Erdgeschoss der Einrichtung innerhalb der Hausöffnungszeiten (montags bis donnerstags von 9-17 Uhr und freitags von 9-12 Uhr) zu sehen. Die gezeigten Kunstwerke können auch erworben werden. Ein Teil des jeweiligen Verkaufserlöses wird an gemeinnützige  Zwecke weitergeleitet.

Weitere Informationen gibt es beim JUKZ Lahnstein, Wilhelmstr. 59, 56112 Lahnstein, Telefon 02621 50604, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Großartige Spende für die „Scheune Braubach“

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Silvester-Galas im Hotel Wyndham Garden erbrachten einen erstaunlichen Erlös

Lahnstein. Die beiden Galaveranstaltungen zu Silvester im Hotel Wyndham auf der Lahnsteiner Höhe alleine waren schon großartig und etwa 400 Gäste feierten vergnügt in das neue Jahr hinein. Im Silvesterprogramm hatte man auch eine Verlosung mit eingebaut und hier fanden die Lose einen reißenden Absatz. Viele Partner des Hotels aus der Region hatten sich zu dieser Verlosung mit der Bereitstellung verschiedener Geschenke mit eingebracht.

Zu gewinnen gab es tolle Preise, wie zum Beispiel Gutscheine für ein Candle Light Dinner, Gutscheine zu Hotelaufenthalten in Deutschland, viele prall gefüllte Präsentkörbe, sogar Schmuckgeschenke und vieles mehr führten zu einem regen Verkauf der Lose.

Und der Erlös daraus konnte sich wirklich sehen lassen. Ein Gesamtsumme in Höhe von 1695 Euro konnte so nun in Form eines Schecks an Sebastian Seifert, Hausverwalter Kolpinghaus Bucheneck e.V. - „Scheune Braubach“ überreicht werden. „Ein Teil der hauseigenen Spielgeräte im Außengelände der Scheune sollen erneuert werden und auch in der Küche wird neues Inventar angeschafft“, erläuterte Sebastian Seifert bei der Scheckübergabe. Für uns war es wichtig dass das Geld in Lahnstein bleibt und das damit etwas Schönes erreicht werden kann“, erklärte Sabrina Da Costa Farias, Leiterin des Hotels Wyndham Garden Lahnstein-Koblenz im Gespräch.

Und hierfür hatte Katharina Groß, Mitarbeiterin im Event-Service des Hotels gleich die passende Institution parat, eben die „Scheune Braubach“. Eine wunderbare Aktion des Hotels mit einem erstaunlichen Erlös.

Beschäftigtenparkausweis soll kommen

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Mobilitätsentwicklungskonzept für Lahnstein beauftragt

Lahnstein. Zu seiner ersten Sitzung in 2019 fand sich der Lahnsteiner Haupt- und Finanzausschuss am 9. Januar zusammen und bereitete einige Entscheidungen für den Stadtrat vor.

So befürwortete er den Abschluss eines öffentlich-rechtlichen Vertrages über die Zusammenarbeit im Rhein-Lahn-Kreis zum Ausbau der NGA-Breitbandversorgung. Mit dem Begriff NGA werden Zugangsnetze bezeichnet, welche die kupferbasierenden oder koaxialen Infrastrukturen teilweise oder ganz durch Glasfaserleitungen ersetzen. Mit solchen Netzen werden Geschwindigkeiten von 50Mbit/s und mehr im Downstream erreicht.

Es ist beabsichtigt, in einem nächsten Schritt die Breitbandanschlüsse aller im Kreisgebiet befindlichen Schulen und der Gewerbegebiete anzugehen.

Weiterhin sprach sich der Haupt- und Finanzausschuss einstimmig dafür aus, dass sich die Stadt Lahnstein an einer Bündelausschreibung des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz (GStB) für die Lieferung von Erdgas ab dem 1. Januar 2020 beteiligt. In diesem Sektor arbeitet der GStB mit der GT-service Dienstleistungsgesellschaft mbH zusammen, die das Ausschreibungsverfahren übernimmt.

Die bereits von den städtischen Gremien getroffenen Entscheidungen zur Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung sollen etwas modifiziert werden. Die eingegangenen Anregungen aufgreifend soll unter anderem ein „Beschäftigtenausweis“ eingeführt werden. Dieser wird für die Personen, die im Stadtgebiet von Lahnstein arbeiten (Beschäftigte und Selbstständige) angeboten und berechtigt zum ganztägigen Parken in den bewirtschafteten Bereichen. Für den Beschäftigtenparkausweis wird ein Entgelt in Höhe von 300 Euro pro Jahr erhoben. Die Parkzonen entsprechen denen für das Bewohnerparken.

Weiterhin wird die „Erweiterte Parkzone Marktplatz“ im Stadtteil Niederlahnstein, außer auf den Marktplatz auch auf die angrenzenden Straßen und Gassen Im Flürchen, Am Marktplatz, Langgasse, Sauergasse ausgedehnt.

Das Bewohnerparken im gesamten Stadtgebiet bleibt auf die bewirtschafteten Straßen und Plätze selbst begrenzt; Eckgrundstücke werden hierbei unabhängig von ihrer postalischen Bezeichnung den bewirtschafteten Straßen zugeschlagen.

Die bisherige Aufteilung des Bereichs „Oberlahnstein“ in zwei Parkzonen wird zugunsten einer einzigen Parkzone von der Nord- bis zur Südallee aufgegeben.

Die endgültige Entscheidungskompetenz liegt hierzu allerdings beim Stadtrat.

Außerdem entschied der Haupt- und Finanzausschuss noch über folgende Themen: der Auftrag für die Erstellung eines Mobilitätsentwicklungskonzeptes soll an das Büro VERTEC aus Koblenz vergeben werden. Der Annahme von Spenden zugunsten der Stadt Lahnstein bzw. der Aktion „Nachbarn in Not“ wurde zugestimmt. Der Antrag der FBL-Fraktion auf Abschaffung der Straßenausbeiträge soll nicht weiter behandelt werden, da die rechtlichen Rahmenbedingungen in Rheinland-Pfalz derzeit eine solche Abschaffung nicht ermöglichen.

Weitere Informationen zu den städtischen Gremien, den Mandatsträgern und anstehende Sitzungstermine finden sich auf der städtischen Homepage unter www.lahnstein.de (Rubrik Verwaltung, Rat und Gremien).

Neujahrskonzert in der Stadthalle Lahnstein

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Karten gibt es beim Ticket-Service

Lahnstein. Am Samstag, den 19. Januar 2019, spielen um 20 Uhr die Big Band und das Schulorchester der Realschule Plus Lahnstein gemeinsam mit dem E-Chor des Marion-Dönhoff-Gymnasiums in der Lahnsteiner Stadthalle zum neuen Jahr auf. Karten für die Veranstaltung gibt es beim Ticket-Service in der Stadthallenpassage für 8 Euro (ermäßigt 5 Euro), bei der Realschule Plus Lahnstein und im Kreishaus auf der Insel Silberau in Bad Ems. Der Einlass beginnt um 19 Uhr. Weitere Informationen unter der Telefonnummer: 02621 914-169.

Oberlahnsteiner Ehrenbürger Monsignore Michael Müller starb vor 75 Jahren

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Kirchenmann war vielseitig engagiert

Lahnstein Über 30 Jahre war Monsignore Dekan Michael Müller Pfarrer der Pfarrei Oberlahnstein. Die Lahnsteiner dankten ihm sein umfangreiches Wirken bereits 1924 mit der Verleihung der Ehrenbürgerschaft. Als er 1932 in den Ruhestand trat, war er mit 57 Dienstjahren der zweit-dienstälteste Geistliche des Bistums Limburg.

Geboren wurde Michael Joseph Müller am 21. Oktober 1849 in Rüdesheim. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Hadamar studierte er in Mainz Philosophie und Theologie. 1874 wurde er in Limburg zum Priester geweiht. Inzwischen war in Preußen der Kulturkampf ausgebrochen. Der Neupriester fand keine Anstellung in der Seelsorge und trat als Lehrer an der Choralschule und als Chorstiftsorganist in Kiedrich an. Dort widmete er sich dem Studium und der Ausübung kirchlicher Musik. Nach zehnjährigem Wirken wurde er am 1. Mai 1884 zum Kaplan an der Liebfrauenkirche Frankfurt a.M. ernannt, zwei Jahre später in Montabaur. 1887 wurde er Frühmessereiverwalter in Oberursel und Pfarrverwalter von Bommersheim. Im Juni 1888 übertrug der Limburger Bischof ihm die Leitung der Pfarrei Seck-Irmtraut. Zusätzlich wurde er von der preußischen Regierung zum Kreisschulinspektor ernannt.

Am 16. Juli 1901 trat er in den Dienst der Pfarrei St. Martin in Oberlahnstein.

In den 31 Jahren seines Wirkens erteilte er auch den Religionsunterricht in der Schule. Zweimal führte er eine Volksmission durch. Neben seiner Tätigkeit in Kirche und Schule oblag ihm die Pflicht, als Mitglied städtischer Ausschüsse bei der Gestaltung wichtiger Beschlüsse in Fragen der Volksschule und der höheren Schule, der Kranken- und Armenpflege mitzuwirken. Pfarrer Müller legte auf den Ausbau und die Pflege des katholischen Vereinswesens großen Wert. Er selbst war der geistliche Beirat mehrerer Vereine und wohnte zahllosen Vorstandssitzungen bei, deren Beratung er durch seine reiche Erfahrung förderte. Die staatliche Behörde übertrug ihm das Amt eines Kreisschulinspektors und seine geistlichen Mitbrüder wählten ihn 1915 zum Dekan des Landkapitels Oberlahnstein.

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