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Goldene Ehrennadel des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerverbandes

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Johannes Lauer wird mit der Goldenen Ehrennadel des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerverbandes ausgezeichnet

Lahnstein. Am 30. Januar 2020 wurde Landesinnungsmeister Johannes Lauer mit einer ganz besonderen Ehrung ausgezeichnet: er erhielt für sein langjähries ehrenamtliches Engagement im Dienste des Dachdeckerhandwerks die Goldene Ehrennadel des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks.

Johannes Lauer führt seit mittlerweile knapp zehn Amtsjahren als Landesinnungsmeister das rheinland-pfälzische Dachdeckerhandwerk. Er startete seine berufliche Laufbahn mit einer Ausbildung zum Kaufmann, an die sich eine Lehre als Dachdecker anschloss. 1985 legte er seine Prüfung zum Dachdeckermeister ab und gründete im gleichen Jahr bereits den eigenen Dachdeckerbetrieb. 1989 folgte die ebenfalls erfolgreiche Prüfung zum Klempnermeister. Früh schon engagierte er sich im Ehrenamt: Seit 27 Jahren ist Johannes Lauer Obermeister der Dachdecker-Innung Rhein-Lahn und seit fast genau zehn Jahren Landesinnungsmeister des rheinland-pfälzischen Dachdeckerhandwerks.

Im Zentralverband ist Johannes Lauer seit 1998 ein gern gesehenes Mitglied der Bundesfachabteilung Metall. Und ebenfalls seit 28 Jahren arbeitet er im Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Koblenz mit.

Auch sein Wirken im Bauausschuss der Dachdeckerherberge in Mayen blieb nicht unerwähnt. Hier hat er durch sein Fachwissen zum guten Gelingen des Neubaus beigetragen.

Damit, so könnte man meinen, sei ein Tag schon gut ausgefüllt. Aber nicht so bei Johannes Lauer. Neben den genannten Ehrenämtern spielt die Politik eine große Rolle in seinem Leben. Seit vielen Jahren ist er in seiner Heimatstadt Lahnstein als Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Stadtrat aktiv und Mitglied im Kreistag des Rhein-Lahn-Kreises. Aber auch das reicht noch nicht und so pflegt er nebenbei noch das karnevalistische Brauchtum, und war lange Zeit als Feuerwehrmann aktiv.

Die Ehrung fand auf der Delegiertenversammlung des Deutschen Dachdecker-Verbands im Rahmen der Messe DACH+HOLZ International 2020 in Stuttgart statt.


Selbstverständlich ließ es sich Oberbürgermeister Peter Labonte nicht nehmen, Johannes Lauer in einem Schreiben zu seiner Auszeichnung zu gratulieren:

„Ehre, wem Ehre gebührt“, die leicht abgewandelten Worte des Apostel Paulus werden heute noch gern verwendet, um besondere Hochachtung und Anerkennung auszudrücken. Ich denke, sie passen auch auf Dich. Dein vielfältiges, jahrzehntelanges Engagement sowohl im beruflichen Umfeld als auch bei Bereich der Feuerwehr, der Heimat- und Brauchtumspflege sowie der Politik insbesondere der Kommunalpolitik trägt Früchte; es wird dankbar registriert und auch gewürdigt.

„Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung.“

Diese Worte von Albert Einstein habe ich bereits im vergangenen Jahr verwendet und greife sie gern noch einmal auf, weil sie auf Dich und Dein Engagement – beruflich und ehrenamtlich – sehr gut passen. Letztlich zählen nicht – auch nicht die besten – Reden sondern die Taten. Und die sind ohne Arbeit und Leistungserbringung nicht möglich. Wieviel Mühe und Zeit in all Deinen ehrenamtlichen Tätigkeiten stecken, weißt Du selbst am besten. Und nicht immer ist das Engagement von Erfolg gekrönt, es gilt auch immer wieder, Entscheidungen zu treffen, die keine Freude bereiten. Umso wichtiger ist es, für uns und unsere Gesellschaft, dass es Menschen wie Dich gibt, die zupacken und bereit sind, sich für die Allgemeinheit zu engagieren. Oder, wie Helmut Kohl es einmal formulierte:

„Ohne die vielen Frauen und Männer, die in Deutschland ein Ehrenamt ausüben ... wäre unser Land um vieles ärmer und unser Gemeinwesen so nicht denkbar.“

Gerne ergreife ich die Gelegenheit, dieser erneuten Auszeichnung an Dich, um Danke zu sagen für Deinen Einsatz und Dein Engagement. Ich bin sehr froh, dass wir Menschen wie Dich in Lahnstein haben!

Zu dieser hohen Ehrung gratuliere ich im Namen des Rates, der Verwaltung sowie der Bürgerschaft, aber auch ganz persönlich, sehr herzlich.“