Freitag, 22. März 2019

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Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord

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SGD Nord begleitet Forschungsvorhaben der UniversitĂ€t Koblenz-Landau zum RĂŒckgang der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft

Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord begleitet das aktuelle Forschungsvorhaben der UniversitĂ€t Koblenz-Landau zum RĂŒckgang der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft. Anlass ist die akute GefĂ€hrdung von Insekten im Land Rheinland-Pfalz, insbesondere in der Agrarlandschaft. Bei dem Projekt soll der RĂŒckgang von Insekten im GrĂŒn- und Ackerland untersucht werden. Unter Leitung von Professor Klaus Fischer,  vom Institut fĂŒr Angewandte Naturwissenschaften der UniversitĂ€t Koblenz-Landau wird das Vorhaben in der Zeit von April 2019 bis MĂ€rz 2022 durchgefĂŒhrt und von der SGD Nord fachlich begleitet werden. Das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium fĂŒr Umwelt, Energie, ErnĂ€hrung und Forsten, fördert diese wichtigen Untersuchungen durch Finanzmittel der „Aktion GrĂŒn“ in Höhe von knapp 170.000 Euro, verteilt auf vier Jahre.

Den besorgniserregenden RĂŒckgang der BiodiversitĂ€t in unserer Kulturlandschaft mit bis zu 75% Verluste an Biomasse haben in den vergangenen Jahren verschiedene Untersuchungen nachgewiesen. Bundesweit wird derzeit ĂŒber die daraus resultierenden Konsequenzen diskutiert. Hier sind etwa der Verlust an BlĂŒten-BestĂ€ubern, dessen Auswirkungen auf Nahrungsmittel, insbesondere Obst, und der Bruch der Nahrungskette mit dramatischen Folgen fĂŒr Insektenfresser, wie Kleinvögel oder FledermĂ€use zu nennen. Ein grundlegendes Problem bei der Beurteilung dieses RĂŒckgangs ist ein auffallender Mangel an Daten ĂŒber die Verbreitung und HĂ€ufigkeit der meisten, auch der hĂ€ufigen und weit verbreiteten Insektenarten. Diese Daten sind jedoch von entscheidender Bedeutung fĂŒr die Initiierung von Schutzmaßnahmen.

Als Obere Naturschutzbehörde ist die SGD Nord verpflichtet zur langfristigen Erhaltung der durch die Natura2000-Richtlinie geschĂŒtzten Lebensraumtypen und der darauf angewiesenen Tier- und Pflanzenarten. Im Rahmen des Projektes sollen notwendige Erhaltungs- und Pflegemaßnahmen auf AgrarflĂ€chen, insbesondere im mageren GrĂŒnland mittlerer Standorte, ermittelt werden. Außerdem soll die Vernetzung ökologisch wertvoller „RestflĂ€chen“ durch Wege und Feldraine in ausgedehnten Ackerstandorten untersucht werden. In Zukunft sollen die in diesem Projekt gewonnen Befunde dazu beitragen, die Bewirtschaftung von GrĂŒnlandflĂ€chen und Agrarstandorten zu optimieren und bestehende Förderinstrumente anzupassen oder begleitende Maßnahmen zu ermöglichen.

Die SGD Nord wird das aktuelle Projekt mit zwei laufenden Forschungsvorhaben mit Ă€hnlichen Fragestellungen vernetzen. So sollen die Erkenntnisse aus diesem Projekt durch den Austausch von Daten aus dem Projekt der UniversitĂ€t Trier zu „Bestandstrends von Wildbienen und Heuschrecken“ sowie dem Projekt „WiesenbrĂŒter im Westerwald“ der SGD Nord ergĂ€nzt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.sgdnord.rlp.de.

 

Region-Rhein wird von Hackern bedroht.

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Sehr geehrte Leserschaft von Region-Rhein,

zur Zeit wird Region-Rhein Online Nachrichten von Hackern bedroht.

Bei einer Zahlung von 1000,- € will man von einer Behinderung und Diffamierung mit Falschmeldungen in den sozialen Medien absehen.

Region-Rhein Online Nachrichten schließt eher seine Seiten, als sich die UnabhĂ€ngigkeit oder Überparteilichkeit aus den HĂ€nden nehmen zu lassen.

Sollte Ihnen in den nÀchsten Tagen an den Seiten VerÀnderungen an gewohnter Optik oder Textinhalten auffallen, bitte ich um eine Nachricht.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

Region-Rhein Online Nachrichten fĂŒr die Region Mittelrhein

Dietmar Fuchs
GeschĂ€ftsfĂŒhrung

BĂŒrgerbefragung der FinanzĂ€mter

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Teilnahme online von MÀrz 2019 bis MÀrz 2020 möglich
Wie zufrieden BĂŒrgerinnen und BĂŒrger mit der Auskunft, Bearbeitung und Hilfestellung durch ihr Finanzamt sind, möchte die rheinland-pfĂ€lzische Finanzverwaltung erfahren. Unter dem Motto: „Zufrieden
?“ wird daher vom 1. MĂ€rz 2019 bis einschließlich 29. Februar 2020 eine Online-Befragung durchgefĂŒhrt. So soll allen BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern die Möglichkeit gegeben werden, den FinanzĂ€mtern eine RĂŒckmeldung auf ihre Arbeit zu geben und dazu beizutragen, die BĂŒrgerfreundlichkeit der Finanzverwaltung weiter zu verbessern.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der rheinland-pfĂ€lzischen Finanzverwaltung
ĂŒbernehmen als Einnahmeverwaltung des Landes eine wichtige Aufgabe fĂŒr das
Gemeinwohl. Denn es ist unerlĂ€sslich fĂŒr den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, dass die Steuern gleichmĂ€ĂŸig und gerecht erhoben werden. Um in ihrer tĂ€glichen Arbeit noch besser zu werden, möchte die Steuerverwaltung nun eine ehrliche RĂŒckmeldung der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger“, so Finanzministerin Doris Ahnen zum Start der BĂŒrgerbefragung.

Die Teilnahme an der Befragung, die zeitgleich in 15 BundeslĂ€ndern durchgefĂŒhrt
wird, ist unter www.ihr-finanzamt-fragt-nach.de möglich. Es werden Fragen rund um die Abgabe der EinkommensteuererklÀrung sowie die Arbeit des Finanzamts
allgemein gestellt. Unter anderem können Angaben darĂŒber gemacht werden, wie
lange die Bearbeitung der EinkommensteuererklĂ€rung gedauert hat, wie verstĂ€ndlich der Steuerbescheid war oder wie zufrieden man mit der Erreichbarkeit und dem Verhalten der BeschĂ€ftigten ist. Die Befragung dauert nur etwa fĂŒnf Minuten und kann bequem von zu Hause, aber auch ĂŒber mobile EndgerĂ€te ausgefĂŒllt werden. In beiden FĂ€llen ist der Datenschutz der Teilnehmer gewĂ€hrleistet und sind keinerleiRĂŒckschlĂŒsse auf Personen möglich.

Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord

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SGD Nord: Aufruf zum Wettbewerb fĂŒr vorbildlich umgesetzte Bau- und Gartenanlagen im Welterbetal

Die Initiative Baukultur fĂŒr das Welterbe Oberes Mittelrheintal zeichnet vorbildlich umgesetzte Bau- und Gartenanlagen im Welterbetal aus. Ziel des Wettbewerbs ist die Anerkennung von öffentlichen wie privaten Bauherren sowie Planern und Handwerkern, die Projekte im Sinne des Welterbes umgesetzt haben. Der Wettbewerb versteht sich als ein Beitrag zur Förderung der Bau- und Gartenkultur im Oberen Mittelrheintal. Details zur Ausschreibung gibt es auf der Homepage der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, bei der die GeschĂ€ftsstelle der Initiative Baukultur angesiedelt is.

Bis zum 24. Mai 2019 können sich öffentliche und private Bauherren und Planer um diese Auszeichnung bewerben. Ziel des Wettbewerbs ist es, gelungene Umbauten und Erweiterungen vorhandener GebĂ€ude, Neubauten und neugestaltete Frei- und Gartenanlagen, die in dem Zeitraum zwischen 2009 und 2019 fertiggestellt wurden, besonders herauszustellen und damit auch öffentlich bekannt zu machen. Sie sollen beispielgebend fĂŒr die baukulturelle Entwicklung des Welterbes sein.

Mit diesem Projekt will die Initiative Baukultur fĂŒr das Welterbe ein Zeichen setzen. Neben einem Preisgeld und einer Urkunde wird den PreistrĂ€gern in einer öffentlichen Veranstaltung eine Plakette, die am prĂ€mierten Objekt platziert werden kann, ausgehĂ€ndigt. Damit soll dessen Vorbildcharakter herausgestellt werden. Der Wettbewerb wurde bereits im Jahr 2009 erstmals erfolgreich durchgefĂŒhrt. Damals noch beschrĂ€nkt auf das Thema Baukultur, sollen bei diesem Wettbewerb auch vorbildlich gestaltete Frei- und Gartenanlagen in den Fokus gerĂŒckt werden, dies auch mit Blick auf die BUGA 2029. Sie stellt die Region vor neue Herausforderungen und formuliert gleichzeitig neue QualitĂ€tsansprĂŒche. AusgewĂ€hlt werden die PreistrĂ€ger von einer fachkundigen, interdisziplinĂ€ren Jury. Ihre Aufgabe wird es sein, aus dem Bewerberkreis die Projekte auszuwĂ€hlen, die im Sinne einer lebendigen, sich weiter entwickelten Kulturlandschaft, aber dennoch zeitgemĂ€ĂŸ umgesetzt wurden.

Das Thema Baukultur spielt eine herausragende Rolle bei den BemĂŒhungen, das als UNESCO-Welterbe geadelte Obere Mittelrheintal voranzubringen und qualitativ weiterzuentwickeln. Gerade die baukulturellen Werte waren der wesentliche Grund fĂŒr dessen Anerkennung als Welterbe. Herausragende historische Zeugnisse wie Burgen, Schlösser, Kirchen und die historischen Ortskerne, eingebettet in einen einzigartigen Landschaftsraum, machen den Reiz und die Einzigartigkeit der Region aus. Sie formulieren aber auch das Maß der Verantwortung fĂŒr die baukulturelle Entwicklung des Tals. Der Wettbewerb Bau- und Gartenkultur ist ein Baustein in den BemĂŒhungen, dem Bewusstsein fĂŒr diese Verantwortung Ausdruck zu verleihen.

Die Teilnahmebedingungen und Ausschreibungsunterlagen können ab dem 01. MÀrz 2019 von der Homepage der SGD Nord heruntergeladen werden:

https://sgdnord.rlp.de/de/planen-bauen-natur-energie/bauen-und-eigentum/die-initiative-baukultur/die-projekte/wettbewerb-bau-gartenkultur/

Hintergrund:

Der Wettbewerb wird initiiert von der Initiative Baukultur fĂŒr das Welterbe Oberes Mittelrheintal, deren GeschĂ€ftsstelle bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord beheimatet ist. Unter dem Dach der Initiative Baukultur vereinen sich das Ministerium der Finanzen als zustĂ€ndiges Bauministerium, der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal, die Generaldirektion Kulturelles Erbe und die Architektenkammer Rheinland-Pfalz. Die ZustĂ€ndigkeit fĂŒr den hessischen Teil des Welterbes obliegt dem hessischen Ministerium fĂŒr Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen.

„Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“

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MinisterprĂ€sidentin Malu Dreyer: Tolle Visitenkarte fĂŒr die gesamte Region

Endlich ist es wieder soweit: Im KurfĂŒrstlichen Schloss wird an diesem Freitag ab 20.15 Uhr bei „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ die fĂŒnfte Jahreszeit gefeiert. Mit zahlreichen Freunden und GĂ€sten sind auch MinisterprĂ€sidentin Malu Dreyer und ihr Ehemann Klaus Jensen bei der Fernsehsitzung dabei. In diesem Jahr ĂŒbertrĂ€gt die ARD.

Aus Berlin kommen Bundesjustizministerin Dr. Katarina Barley und SPD-Partei- und Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles. Außerdem freut sich die MinisterprĂ€sidentin ĂŒber die Anwesenheit von Marie-Luise Marjan. Die Film- und Fernsehschauspielerin ist vor allem durch ihre Rolle als „Helga Beimer“ in der Fernsehserie Lindenstraße bekannt.

Auch Mitglieder des rheinland-pfĂ€lzischen Kabinetts werden gemeinsam mit MinisterprĂ€sidentin Malu Dreyer schunkeln: Neben Innenminister Roger Lewentz und Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing, wird Finanzministerin Doris Ahnen am Tisch der MinisterprĂ€sidentin sitzen. Ebenso werden Alexander Schweitzer, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Christiane Rohleder, StaatssekretĂ€rin im Familienministerium und Monika Fuhr, stĂ€ndige Vertreterin der BevollmĂ€chtigten des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und fĂŒr Europa, fĂŒr Medien und Digitales, im KurfĂŒrstlichen Schloss Mainz dabei sein. Über den Rhein reist Thorsten SchĂ€fer-GĂŒmbel, Landes- und Fraktionsvorsitzender der SPD Hessen, in die nĂ€rrische Landeshauptstadt.

FĂŒr majestĂ€tischen Glanz sorgt die Deutsche Weinkönigin Carolin Klöckner. Zu den Tischnachbarn der MinisterprĂ€sidentin zĂ€hlen außerdem Dietmar Muscheid, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Rheinland-Pfalz und des DGB-Bezirks Rheinland-Pfalz/Saarland, sowie Nico Hofmann, Intendant der Nibelungen-Festspiele.

„Jedes Jahr aufs Neue ist die Fernsehfastnacht ein gelungener Mix aus spitzzĂŒngiger Politik- und Gesellschaftskritik, musikalischer Unterhaltung und geistreich originellem Kokolores. ‚Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht‘ ist eine tolle Visitenkarte fĂŒr unsere gesamte Region, die ĂŒber die Landesgrenzen hinaus große Zustimmung findet“, so MinisterprĂ€sidentin Malu Dreyer. Sie danke vor allem den Mitwirkenden, die das Kulturgut Fastnacht so bunt und lebendig am Leben halten. „Gemeinsam mit meinen GĂ€sten freue ich mich auf fröhliche und unterhaltsame Stunden im KurfĂŒrstlichen Schloss.“

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