Montag, 19. November 2018

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Wem gehören die entlaufenen Zwergziegen?

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Acht Zwergziegen wurden am 02. November freilaufend in Rauenhahn (Ortsteil der Ortsgemeinde Asbach) durch die Polizeiinspektion Straßenhaus vorgefunden. Die Tiere wurden in die Obhut des Kreisveterinäramtes übergeben und werden von dort aus derzeit betreut.

Nach erster Beurteilung könnten die Tiere aus einer Stallhaltung stammen.

Da zurzeit keinerlei Hinweise auf die Eigentümer vorliegen, bittet das Veterinäramt um Hinweise unter der Tel-Nr.: 02631-803420.

Jubiläen bei „Heimat schmeckt!“ e.V.

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Der Verein „Heimat schmeckt!“ ist ein Zusammenschluss engagierter Landwirte, Verarbeiter und Gastronomen aus der Region. „Heimat schmeckt!“ steht für qualitativ hochwertige landwirtschaftliche Produkte und die Verwendung dieser bei der Zubereitung von Speisen in ansässigen Gastronomiebetrieben.

Den „Heimat schmeckt!“ e.V. gibt es seit nunmehr gut 14 Jahren. Vorangegangen ist ihm eine Arbeitsgruppe unter gleichem Namen. Während der Verein im nächsten Jahr sein 15-jähriges Bestehen feiert, haben drei seiner Mitglieder bereits in diesem Jahr Grund zu feiern.

Der Obst- und Blumenhof Müller in Nickenich feierte im Mai im Rahmen eines großen Jubiläumsfest sein 25-jähriges Bestehen. Im Hofladen wird Wert auf Regionalität und Qualität gelegt, individuellen Blumenschmuck zu jedem Anlass gibt es im Blumenladen und der Rittersaal/Jagdraum bietet eine einzigartige Veranstaltungslokalität. Familie Müller bietet außerdem Planwagenfahrten durch die Region an.

Seit 20 Jahren leitet Kristine von Gudenberg, Gründungsmitglied des „Heimat schmeckt!“ e.V. den Gertruden-Hof in Weißenthurm. Zum Gertruden-Hof gehören ein Hofladen, eine ca. 2 Hektar große Obstplantage, sowie Streuobstwiesen. Auf den Streuobstwiesen werden Hochstämme mit teilweise alten Obstsorten kultiviert. In der Plantage werden Tafelobst, überwiegend Äpfel, aber auch Birnen, Pflaumen und Quitten nach Bioland-Richtlinien für die eigene Vermarktung erzeugt.

„Wir sind der regionale Ökokisten-Lieferbetrieb im Großraum Koblenz, Andernach, Neuwied und Umgebung mit Sitz in Weißenthurm“, so Kristine von Gudenberg. „Wie liefern Ihnen leckeres, frisches Obst, Gemüse und andere Lebensmittel, alles aus kontrolliert biologischem Anbau, nach Hause oder zum Arbeitsplatz. Durch optimale Planung unserer Liefertouren sparen Sie und wir Energie und Ressourcen.“

Im Rahmen eines großen Hoffestes wurde das Jubiläum mit zahlreichen Besuchern auf dem Gertruden-Hof gefeiert. Es gab Hofbesichtigungen, Führungen durch die Obstplantagen, leckere Speisen und Getränke, Kinderbelustigung, ein Quiz und vieles mehr. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Band SUNplugged.

Ein weiteres Vereins-Gründungsmitglied feiert in diesem Jahr gleich zwei Jubiläen: Uwe Weber vom Bio-Terrassenweingut Weber aus Lehmen hat vor 35 Jahren den elterlichen Betrieb übernommen. „In unserer Familie hat der Weinbau eine lange Tradition und lässt sich bis zum Anfang des 17. Jahrhundert zurückverfolgen“, so Uwe Weber. „Wir bewirtschaften größtenteils Terrassensteilstlagen. Dies ist sogar an der Mosel eine Besonderheit, denn der Anteil dieser Lagen ist an der Mosel auf unter 5 Prozent gesunken, in Deutschland sogar unter 1 Prozent.“ Der Einsatz von Maschinen ist an diesen steilen Hängen kaum möglich. Durch die notwendige Handarbeit ist der Arbeitsaufwand etwa drei- bis viermal höher als in Flachlagen. Alle Trauben werden ausschließlich von Hand gelesen.

Vor 30 Jahren sattelte Uwe Weber auf biologischen Weinanbau über. „Bei der Weinerzeugung bemühen wir uns sehr um Naturschutz und den Erhalt unserer Kulturlandschaft. Mit dem ökologischen Anbau haben wir uns für die konsequenteste Form einer standortangepassten, ressourcenschonenden und umweltverträglichen Wirtschaftsweise entschieden. Wir verzichten auf chemisch-synthetische Düngemittel, Insektizide, Fungizide und Herbizide.“

Nähere Informationen zu „Heimat schmeckt!“ e.V. gibt es unter www.heimat-schmeckt.de oder in der Vereinsbroschüre, die bei Dr. Rüdiger Kape in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz (0261/108420, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) und bei den Mitgliedsbetrieben erhältlich ist.

Halloweenstreiche: nicht immer harmlos

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Eltern sollten mit Kindern über Streiche und mögliche Folgen sprechen

In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November, der Nacht vor Allerheiligen, wird seit einigen Jahren auch in Deutschland Halloween gefeiert: Als Gespenster oder Hexen verkleidete Kinder ziehen von Haus zu Haus und bitten um Süßigkeiten. Wer nichts geben will oder kann, dem wird ein Streich gespielt: Der Briefkasten wird beispielsweise mit Konfetti gefüllt oder die Mülltonne mit Toilettenpapier oder Luftschlangen eingewickelt. Diese Streiche sind harmlos, andere dagegen können strafrechtliche Konsequenzen zur Folge haben. Eltern sollten mit ihren Kindern darüber sprechen.

„Wenn fremdes Eigentum beschädigt, beispielsweise ein Auto beim Einwickeln mit Toilettenpapier zerkratzt wird, ist das eine Sachbeschädigung“, sagt Joachim Schneider, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Dasselbe gilt, wenn die Hausfassade oder Autos mit Eiern beworfen werden oder brennende Gegenstände im Briefkasten landen. „Sachbeschädigungen werden mit einer Geldstrafe und sogar mit bis zu zwei Jahren Gefängnis geahndet. Hinzu kommt, dass die Täter den entstandenen Schaden ersetzen müssen“, so Schneider.

Mitgegangen, mitgefangen: Auch wer bei einem strafrechtlich relevanten Streich „nur“ dabei war, kann wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung belangt werden und muss ebenfalls mit mindestens einer Geldstrafe rechnen. Darüber hinaus sind die Kosten für den entstandenen Schaden aufzubringen.

Zwar können Kinder bis zum  14. Lebensjahr strafrechtlich nicht belangt werden, weil sie noch nicht schuldfähig sind. Aber schon Siebenjährige oder - bei Verletzung der Aufsichtspflicht - die Eltern, können für die Wiedergutmachung entstandener Schäden, die schnell Größenordnungen von einigen tausend Euro annehmen, zur Verantwortung gezogen werden.

„Es ist wichtig, dass Eltern ihre Kinder darüber aufklären, was noch als Streich durchgeht, was eine Sachbeschädigung ist und welche Konsequenzen daraus folgen“, betont Schneider. Außerdem sollten Eltern ihre Kinder dazu ermutigen, trotz Gruppendruck nicht bei Sachbeschädigungen mitzumachen, so Schneider weiter.

Umweltschutz beim Martinsfeuer beachten

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Nur unbehandelte Hölzer erlaubt – Vorsicht: Kleintiere suchen gerne Unterschlupf

KREIS MYK. Martinsfeuer gehören zum Brauchtum. Damit das Abbrennen des Feuers nicht zu einer Belastung für die Umwelt und für die anwesenden Zugteilnehmer führt, weist die zuständige Abfallbehörde der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz auf einige wichtige Informationen hin. „Die Kontrollen in den letzten Jahren zeigen, dass alle Beteiligten mithelfen müssen, damit die Brauchtumspflege weitergeführt und die Martinsfeuer ohne Schaden für die Umwelt abgebrannt werden können“, so Detlef Laubach.

Die Veranstalter müssen darauf achten, dass nur unbedenkliche Materialien bereitgestellt und verbrannt werden. „Geeignete Brennstoffe sind insbesondere Astschnitt, naturbelassenes Holz und Stroh. Papier und Pappe sind nur zugelassen, um das Martinsfeuer zu entzünden“, erläutert Laubach. Nicht zugelassen sind insbesondere: beschichtetes oder getränktes Holz wie Möbel, Türen oder Fensterrahmen, Altreifen, Kunststoffe oder Plastik. Öl, Dieselkraftstoff oder Altreifen als „Starthilfe“ sind ebenfalls nicht zulässig. „Wer trotzdem solche Abfälle verbrennt, der muss mit einem Straf- oder Ordnungswidrigkeitsverfahren rechnen“, erklärt Laubach. Der Platz für das Martinsfeuer soll aus Sicherheitsgründen sorgsam ausgewählt werden, das heißt auch mit entsprechendem Abstand zu Wald, Gebäuden, Straßen und öffentlichen Wegen. Der Standort des Feuers muss mit der jeweiligen Gemeinde- oder Stadtverwaltung abgestimmt werden. Das Abbrennen selbst muss drei Tage vorher bei der zuständigen Stadt- oder Verbandsgemeindeverwaltung angezeigt werden. Der Aufbau des Feuers sollte erst wenige Tage vor dem Abbrennen erfolgen. „Wird falsches Material gestapelt oder zu früh angeliefert, dann müssen die Verursacher es aussortieren und entsorgen", informiert Laubach. Die „normalen“ Ausmaße der Feuerstelle  sollte man nicht überschreiten. Nicht genehmigt werden übrigens private Martinsfeuer, insbesondere auf Gewerbegrundstücken. Das ist grundsätzlich unzulässig. Detlef Laubach weist außerdem auf den Artenschutz hin: „In den aufgeschichteten Holz- und Reisighaufen können sich Igel und Haselmäuse aufhalten und beim Abbrennen des Martinsfeuers verbrennen oder ersticken. Beide Tierarten sind besonders geschützt. Damit keine Tiere beim Abbrennen des Martinsfeuers umkommen, sollte man die Hölzer zunächst lagern und erst zwei oder drei Tage vorher aufschichten. Außerdem sollten die Stapel vor dem Anzünden durchgestochert werden, damit die Tiere aufgeschreckt werden und weglaufen.“

Weitere Infos gibt es bei Detlef Laubach, Tel.: 0261/108-553 oder per Email an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Vorsicht, Wildtiere!

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Jagdbehörde rät zur besonderen Aufmerksamkeit auf den Straßen

KREIS MYK. Vorsicht Wildtiere: Die Jagdbehörde des Kreises Mayen-Koblenz rät zur besonderen Aufmerksamkeit auf den Straßen, da es gerade im Herbst und Winter zu gefährlichen Begegnungen mit Wildtieren kommen kann. „Die Tage werden kürzer, immer mehr Menschen sind im Berufsverkehr in der Dämmerung und der Dunkelheit unterwegs, zu Tageszeiten in denen auch Wildtiere aktiv sind. Besondere Aufmerksamkeit ist auf Straßen im Übergangsbereich zwischen Feldern und Wald notwendig“, erklärt Michael Erlemann. Im Schutz der Dämmerung und Nacht wechseln Wildtiere gerne die Straßen zu ihren Futterplätzen.

Aber auch auf Straßen mitten im Wald ist grundsätzlich mit Wildtieren zu rechnen. „Wo Wald ist, sind Wildtiere und diese tauchen meist plötzlich für den Autofahrer auf der Fahrbahn auf, auch wenn dort keine Warnschilder stehen“, so Erlemann. Während Fuchs, Dachs und Co. häufig allein unterwegs sind, folgen einem auftauchenden Wild-schwein meist noch weitere Tiere. Auch ein Reh kommt selten allein. Bei Tempo 100 können je nach Gewicht des Tieres eine halbe Tonne und mehr in das Fahrzeug einschlagen. Daher wird grundsätzlich empfohlen, in dieser Jahreszeit Tempo auf den Straßen reduzieren und häufiger mit Fernlicht fahren.

Wichtig ist auch, dass nach einem Zusammenprall mit Wildtieren die Unfallstelle abgesichert werden muss. Das überfahrene Wild darf nicht eingeladen werden – das ist Wilderei und strafbar. Oft werden auch im Herbst und Winter häufiger Wildtiere in einiger Entfernung von Straßen gefunden. Hier handelt es sich meist um nicht gemeldete Zusammenstöße mit Wildtieren. „Diese Tiere starben qualvoll. Jäger und Förster haben speziell ausgebildete Hunde, mit denen diese verletzten Tiere nachgesucht werden können. Daher sollten solche Zusammenstöße umgehend der Polizei gemeldet und die Unfallstelle markiert werden“, so der abschließende Hinweis von Erlemann.

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