Montag, 01. Juni 2020

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Weiterhin kein Badebetrieb am Waldsee Rieden

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KREIS MYK. Obwohl die neueste Corona-Bekämpfungsverordnung eine Öffnung von Freibädern wieder erlaubt, bleibt der Waldsee Rieden weiterhin für den Badebetrieb geschlossen. Das Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Mendig wird die Einhaltung regelmäßig überprüfen.

Grund für das immer noch bestehende Badeverbot ist, dass man keine Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften gewährleisten kann. Die Landesverordnung schreibt unter anderem vor, dass der Zutritt zum Badegewässer so zu regeln ist, dass nicht mehr Gäste zum Gewässer gelangen, als unter Wahrung der Abstandsregeln zulässig sind. Darüber hinaus müssen einzelne Bereiche klar voneinander abgetrennt werden, eine Beaufsichtigung der Gäste muss gewährleistet sein und auch die Möglichkeit der Kontaktnachverfolgung muss sichergestellt sein. „Diese Auflagen für den Waldsee einzuhalten, dessen Liegewiesen von allen Seiten frei zugänglich sind, ist schlichtweg nicht zu leisten. Aus diesem Grund gibt es aktuell keine andere Möglichkeit, als das Badeverbot aufrecht zu erhalten“, erklärt Hans-Peter Schomisch, Geschäftsführer des Zweckverbands „Waldsee Rieden“.

Was steckt hinter der Kritik am Lock-Down?

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Wissenschaftler untersuchen die Zufriedenheit mit Corona-Maßnahmen. Verschwörungstheorien spielen eine wichtige Rolle.

In den letzten Wochen wurde in vielen Ländern Kritik an Maßnahmen der Regierungen gegen die COVID-19-Krise laut. Unzufriedenheit kam in beide Richtungen auf: die einen bemängeln zu harte Eingriffe, andere beklagen unzureichende Maßnahmen. Prof. Marc Oliver Rieger von der Universität Trier und Prof. Mei Wang von der WHU – Otto-Beisheim-School of Management haben untersucht, auf welchen Faktoren diese Meinungen beruhen und wie sie sich auf die Zufriedenheit mit der jeweiligen Regierung auswirken.

In ihrer Studie sind die Wissenschaftler auch auf enorme Unterschiede zwischen den Ländern gestoßen: Große Unzufriedenheit herrscht etwa in Thailand, Venezuela und Russland. Sehr zufrieden sind dagegen die Menschen in Vietnam, Qatar und Neuseeland. Deutschland rangiert in dieser Rangliste im oberen Mittelfeld.

Zufriedenheit mit dem Krisenmanagement der Regierungen tritt vor allem dann auf, wenn die Maßnahmen als wohl dosiert – nicht zu stark und nicht zu schwach – empfunden werden. Für die Bewertung der Maßnahmen werden jedoch sehr unterschiedliche Kriterien herangezogen. Kritiker von zu schwachen Eingriffen berufen sich überwiegend auf Fakten, insbesondere auf die Zahl der Todesfälle. Diesem Kriterium messen diejenigen, die zu viele und zu restriktive Eingriffe anprangern, eine geringe Bedeutung bei. Hier spielen vielmehr persönliche Merkmale wie die Bildung eine Rolle. Mit steigender Bildung wird es weniger wahrscheinlich, dass eine Person die Reaktion der Regierung als zu stark wahrnimmt.

In einer separaten Umfrage stellen Marc Oliver Rieger und Mei Wang auch fest, dass diese Wahrnehmung mit dem Glauben an Verschwörungstheorien zusammenhängt. Unter denjenigen, die die Maßnahmen in Deutschland als zu stark empfinden, zeigten zwei Drittel eine Tendenz zu Verschwörungstheorien. Unter denjenigen, die die Maßnahmen nicht zu stark fanden, war es nicht einmal jeder Vierte. „Natürlich sollte nicht jeder Kritiker in die Schublade `Verschwörungstheoretiker´ gesteckt werden. Unsere Studie zeigt aber, dass die Mehrheit der Kritiker von zu starken Einschränkungen in der Tat eine Tendenz zu Verschwörungstheorien hat“, sagen Marc Oliver Rieger und Mei Wang.

Für ihre Untersuchung haben Marc Oliver Rieger und Mei Wang Daten einer weltweiten Umfrage ausgewertet, die zwischen dem 20. März und dem 22. April 2020 mit mehr als 100.000 Teilnehmern durchgeführt wurde. Auf dieser Basis untersuchten sie die Wahrnehmung der Menschen von Regierungsaktionen im Zusammenhang mit der weltweiten COVID-19-Pandemie in 57 Ländern.

Tag der Architektur 2020

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Aufgrund der Corona-Krise kann das Konzept der bundesweiten Veranstaltung in diesem Jahr nicht in der bisher gewohnten Weise durchgeführt werden. Ausfallen wird der „Tag der Architektur,“ der nunmehr zum 25. Mal veranstaltet wird, aber nicht. Er findet ausschließlich in den Medien statt.

"Ressource Architektur" lautet das Motto 2020. Tatsächlich wünschen wir uns alle Häuser und Räume von bestmöglicher Aufenthalts- und Gestaltqualität. Mit der architektonischen Gestaltung geht eine große Verantwortung einher. Wie wir bauen, hat nämlich einen entscheidenden Einfluss auf unsere Lebenswelten. Denn die Gebäude, in welchen wir wohnen, arbeiten oder lernen prägen uns.

Ein verblüffend schönes Projekt, das kurz vor der Vollendung steht, ist die Erweiterung der städtischen Kindertagesstätte in Vallendar. Als Architekten zeichnen Prof. Henner Herrmanns, Asker Mogulkoc und Holger Zimmermann, die bereits mit ihrer visionär konzipierten Musterkita im Neuwieder Stadtteil Heimbach-Weis viel Beachtung fanden.

Mit einer Mischung aus experimenteller Neugier und intellektueller Schöpfungskraft gehen die Architekten an ihre Bauaufgaben heran. Obwohl sich bei den Entwürfen keine Elemente wiederholen, lässt sich doch ein gemeinsames Merkmal erkennen: ein Kontext bezogener Ansatz und ein prägnantes Fassadendesign. So bereichert der Kita-Neubau - eine Architektur mit harter Schale und weichem Kern (Prof. Herrmanns) - nunmehr die architektonische Landschaft der Region. Gefördert wird die Holzhybridkonstruktion in Vallendar von der Landesregierung Rheinland-Pfalz.

34. Schüler- und Jugendwettbewerb 2020: Verlängerter Einsendeschluss bis 19. Juni

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Schüler- und Jugendwettbewerb 2020 des Landtags und der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz / Zu gewinnen sind 5-tägige
Studienfahrten nach Berlin, Tagesfahrten und viele andere Preise

Als die Schulen im März wegen Covid-19 schließen mussten, fehlten vielen angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die Fertigstellung ihrer Arbeiten zum 34. Schüler- und Jugendwettbewerb 2020 von Landtag und Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz nur wenige Wochen oder gar Tage!

Um ihnen eine Chance zu geben nach der Wiederöffnung der Schulen ihre Arbeiten fertigzustellen, wird deshalb der Einsendeschluss des Wettbewerbs bis zum 19. Juni 2020 verlängert.

2020 stehen folgende aktuelle Themen aus Politik und Gesellschaft zur Auswahl:
. 2020 + 20 - Unsere Welt in zwanzig Jahren
. 30 Jahre Deutsche Einheit - Perspektiven für uns und Europa
. Klimawandel und Alltagsverhalten

Auf die Kreativität der jungen Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer freuen sich der Präsident des Landtags, Hendrik Hering, und der Direktor der Landeszentrale, Bernhard Kukatzki:
"Die Umsetzung der Themen durch die rheinland-pfälzischen Jugendlichen hat uns jedes Jahr viele Denkanstöße geboten. Auch dieses Jahr können sich die Teilnehmenden mit vielen Aspekten aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft befassen und in ihrem ganz eigenen Stil verarbeiten. Die außergewöhnlich hohe Kreativität und Qualität der Arbeiten mit ihren vielfältigen Ausdrucksformen wird uns und die Jury sicher auch 2020 wieder begeistern", sind sich Hendrik Hering und Bernhard Kukatzki sicher.
Wer am Schüler- und Jugendwettbewerb 2020 teilnehmen will, muss 13 - 20 Jahre alt sein, in Rheinland-Pfalz leben, zur Schule gehen, in Ausbildung sein oder arbeiten. Ob im Jugendzentrum, in der Ausbildung, in der Schule oder in Eigenverantwortung erarbeitet, ob Einzel-, Klassen- oder Gruppenarbeit, Textarbeit, Video, Wandzeitung, Homepage oder Spiel, das Selbst-aktiv-werden wird mit tollen Preisen belohnt. Darunter sind eine 5-tägige Studienfahrt nach Berlin für Einzel- und Gruppensieger, die Teilnahme am Landtagsseminar für Jugendliche, Tagesfahrten oder Klassenanschaffungen für Schulklassen und zusätzlich jede Menge toller Bücher, Spiele und Videos.

Einsendeschluss ist Freitag, der 19. Juni 2020. Das genaue Datum der Preisverleihung im September wird nach den Sommerferien bekannt gegeben.

Mehr Infos gibt es bei Dieter Gube, Landeszentrale für politische Bildung, Am Kronberger Hof 6 in 55116 Mainz (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. / Tel.: 06131 / 16-4098).

Steuerbegünstigung von Vereinen wird geprüft

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Finanzämter fordern zur Steuererklärung auf

Viele Vereine erhalten demnächst die Aufforderung, Steuererklärungen einzureichen. Die Finanzämter prüfen in der Regel alle drei Jahre, ob Vereine und andere Organisationen (z. B. Stiftungen), die gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen (z. B. Sport- und Musikvereine, Fördervereine von Schulen oder Kindertagesstätten, Naturschutzvereine usw.), in der zurückliegenden Zeit mit ihren Tätigkeiten die Voraussetzungen für die Befreiung von der Körperschaft- und Gewerbesteuer erfüllt haben.

Zu diesem Zweck müssen die Vereine bei ihrem zuständigen Finanzamt eine Steuererklärung (Vordruck „KSt 1“ mit der „Anlage Gem“) abgeben und Kopien ihrer Kassenberichte und Tätigkeits- bzw. Geschäftsberichte beifügen.

Da der dreijährige Prüfungszeitraum nicht bei allen Vereinen zum gleichen Zeitpunkt endet, sind von der jetzt beginnenden Überprüfung nicht sämtliche Vereine betroffen. Viele werden aber eine schriftliche Aufforderung des Finanzamts zur Abgabe der genannten Unterlagen erhalten.

Antrag auf Fristverlängerung für von Corona betroffene Vereine möglich

Steuerbegünstigte Vereine, die keine steuerliche Beratung haben, werden gebeten, ihre Steuererklärung bis zum 31.07.2020 einzureichen.

Vereine, die aufgrund der Corona-Krise nicht in der Lage sind, diese Frist einzuhalten, können einen Antrag auf Fristverlängerung stellen.

Wie üblich werden keine Steuererklärungs-Formulare mehr an die Vereine versandt. Die Erklärungen sind grundsätzlich elektronisch zu übermitteln. Hierfür ist eine Registrierung über das Online-Portal „Mein ELSTER“ (www.elster.de) erforderlich.

Vereinfachte Überprüfung bei geringen Einnahmen

Wurden im Prüfungszeitraum nur geringe Einnahmen erzielt (insbesondere steuerpflichtige Umsätze von weniger als 17.500 Euro pro Jahr), kann eine vereinfachte Überprüfung der Steuerbefreiung erfolgen.

Voraussetzung hierfür ist, dass der Vordruck „Anlage zur Gemeinnützigkeitserklärung (Gem 1 – Anlage)“ vollständig ausgefüllt und zusätzlich zu den Erklärungen „KSt 1“ und „Anlage Gem“ eingereicht wird.

Der Vordruck „Gem 1 – Anlage“ steht als ausfüllbare pdf-Datei auf der Internetseite des Landesamtes für Steuern (https://www.lfst-rlp.de/service/vordrucke) unter „Körperschaftsteuer > Gemeinnützigkeit“ zur Verfügung.

Kassenberichte oder sonstige Unterlagen und Belege über Einnahmen und Ausgaben des Vereins sind zunächst nicht einzureichen.

Geschäfts- oder Tätigkeitsberichte müssen jedoch stets abgegeben werden.

Sollte im Rahmen der Überprüfung durch das Finanzamt die Vorlage von zusätzlichen Unterlagen und Belegen erforderlich werden, erhalten die Vereine eine entsprechende Benachrichtigung.

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