Dienstag, 20. April 2021

Letztes Update:11:52:22 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Trotz Corona: Krematorien funktionieren

Drucken

Einäscherung von Verstorbenen in Deutschland weiter gewährleistet

Auch während der Corona Pandemie ist die zeitnahe Einäscherung von Verstorbenen in Deutschland weiterhin gewährleistet. Das größte Krematorium Deutschlands, das Rhein-Taunus-Krematorium, verzeichnet zwar wesentlich mehr Einäscherungen, jedoch reichen die Kapazitäten aus - wie auch bei den meisten anderen Krematorien.

„Wir führen derzeit aufgrund der Corona Pandemie wesentlich mehr Feuerbestattungen durch“, sagt Karl-Heinz Könsgen, Geschäftsführer des Rhein-Taunus-Krematoriums. Die Zahl der Einäscherungen sei im Dezember 2020 im Vergleich zum Dezember 2019 um rund 20 Prozent gestiegen. Da die Särge von Verstorbenen, die an oder mit Corona gestorben sind, entsprechend gekennzeichnet sind, kann das Krematorium den Anteil der Corona Sterbefälle gut beziffern. Derzeit liegt dieser bei ca. 30 Prozent der Einäscherungen.

„Wie viele andere Krematorien in Deutschland, so sind auch wir in der Lage, alle Einäscherungen zeitnah vorzunehmen“, so Könsgen. Allerdings investiere man regelmäßig in die Wartung und Pflege der Einäscherungsanlagen, habe flexible Arbeitszeiten und in immer mehr Bereichen werde papierlos gearbeitet. Zudem funktioniere die Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden - beispielsweise bei der gesetzlich vorgeschriebenen zweiten Leichenschau - sehr gut.

Nach Auffassung von Könsgen handele es sich bei den nun in der Öffentlichkeit diskutierten Engpässen meist um lokale Probleme, die durch die Corona Pandemie nun besonders sichtbar werden. Könsgen: „Die Probleme, wie eher behördliche Arbeitszeiten, veraltete Anlagen und fehlende Steuerungsprozesse bestanden bereits vor der Pandemie.“

Wichtig sei es, auch in Zeiten der Corona Pandemie die 3-Tage Garantie des Rhein-Taunus-Krematoriums geben zu können. „Wenn alle Papiere vorliegen, kann die Urne nach drei Tagen den Angehörigen zur Beisetzung übergeben werden“, so Könsgen. Gesetzlich vorgeschrieben ist ohnehin eine Wartefrist von 48 Stunden nach Eintritt des Todes. Vor dieser Zeit darf keine Einäscherung erfolgen.

Das Rhein-Taunus-Krematorium verfügt über acht moderne Einäscherungsanlagen. Die maximale Kapazität liegt damit bei rund 150-160 Einäscherungen pro Tag.

Das waren 2020 die beliebtesten Vornamen in Koblenz

Drucken
Die beliebtesten Vornamen 2020 für Neugeborene in Koblenz stehen fest: Während bei den Mädchen Emilia und Emma das Ranking mit jeweils 24 Eintragungen anführen, waren die beliebtesten Namen bei den Jungen Jonas und Leon.  Emilia ist damit nach 2019 erneut der beliebteste weibliche Vorname, während Emma von Platz acht im Vorjahr aufschloss. Bei den Jungen lösen Jonas und Leon, die jeweils 23 Mal von Eltern als erster Vorname gewählt wurden, Ben als Spitzenreiter von 2019 ab. Insgesamt wurden beim Standesamt Koblenz im vergangenen Jahr 3020 Neugeborene registriert. Damit kamen gegenüber 2019 66 Kinder mehr zur Welt in der Rhein-Mosel-Stadt.Knapp zwei Drittel der Eltern entschieden sich übrigens, dem Kind nur einen Vornamen zu geben (1996 Fälle). Einen Zweitnamen erhielten immerhin 937 Neugeborene, die beim Koblenzer Standesamt registriert wurden. Drei Vornamen im Ausweis tragen zukünftig immerhin 73 Kinder, drei Mädchen und zwei Jungen sogar mit mehr als drei Vornamen. Eine Besonderheit hierbei: In einem Fall wurden für einen Jungen gleich sieben Vornamen eingetragen.

Beliebteste Vornamen 2020 in Koblenz bei Mädchen:

1. Emilia (24 Mal ausgewählt)
1. Emma (24)
3. Mia (22)
4. Sophia (21)
5. Ella (20)
5. Mila (20)
7. Leni (19)
7. Marie (19)
9. Leonie (17)
10. Anna (14)
10. Emily (14)
10. Sophie (14)

Beliebteste Vornamen 2020 in Koblenz bei Jungen:
1. Jonas (23 Mal ausgewählt)
1. Leon (23)
3. Elias (22)
3. Finn (22)
5. Anton (19)
5. Felix (19)
7. Ben (18)
7. Liam (18)
7. Noah (18)
10. Emil (17)

SGD Nord überwacht Arbeitsschutz auf Straßenbaustellen

Drucken

Schon wieder ein Stau! Meist ist dies die erste Reaktion, wenn eine Baustelle den fließenden Verkehr auf einer Autobahn behindert. Doch diese Baustellen erfüllen natürlich einen Zweck, dienen sie doch der Instandhaltung unserer Straßen. Überdies hinaus sind Autobahnbaustellen aber auch der Arbeitsplatz für viele Menschen. Diese arbeiten hier oft unter Zeitdruck und – wegen des vorbeifließenden Verkehrs – unter nicht ganz ungefährlichen Bedingungen. Im nördlichen Rheinland-Pfalz ist die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord) für die Einhaltung vieler wichtiger Vorschriften zum Schutz des Menschen am Arbeitsplatz zuständig. Das gilt natürlich auch für Straßenbaustellen.

Aus diesem Grund hat sie aktuell mehrere Straßenbaustellen auf Einhaltung der Bestimmungen zum Arbeitsschutz, die in der Arbeitsstättenregel ASR A5.2 festgelegt sind, überprüft. Es gibt diverse Arten von Straßenbaustellen: Baustellen mit Vollsperrung der Straße, mit Ampelregelung oder mit einer Einbahnstraßenreglung. Auch in ihrer Dauer unterscheiden sie sich. Insbesondere die Baustellen von kürzerer Dauer sind meist Wanderbaustellen oder Baustellen, die kurzfristig eingerichtet werden mussten. Diese werden oft nur mit einfachen Mitteln zum Schutz der Bauarbeiter vor dem fließenden Verkehr abgegrenzt – beispielsweise durch Pylonen oder Warntafeln. Diese Baustellen sind leider nach wie vor ein Unfallschwerpunkt.

Als positives Ergebnis der Überprüfungen kann allerdings festgehalten werden, dass die Einrichtungen der Baustellen meistens keine gravierenden Mängel bezüglich des Arbeitsschutzes aufwiesen. Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen ist die Geschwindigkeit der Autos, die an den Baustellen vorbeifahren, nicht planbar. Hohe Geschwindigkeiten führen oft zu gefährlichen Situationen für die Arbeiter. Auch bei Termindruck sollten Verkehrsteilnehmer daher Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten, um das Personal auf den Baustellen nicht zu gefährden.

Auch wenn es gerade witterungsbedingt kein Thema ist: Auf Straßenbaustellen gehen auch Gesundheitsgefahren von intensiver UV-Strahlung aus, die bei fortdauernder Einwirkung Hautkrebs auslösen können. Umso wichtiger ist es, die Verantwortlichen vor Ort und die Menschen, die unter freiem Himmel arbeiten müssen, für mögliche Gefahren zu sensibilisieren.

 

SGD Nord gibt Tipps: Wie man Vögel im Winter richtig füttert

Drucken

Die Lebensbedingungen für die in unsere Region lebenden Vögel sind in den kalten Monaten natürlich härter als in den warmen, da die Tiere mehr Mühe haben, Nahrung zu finden. Viele Tierfreunde versuchen zu helfen, indem sie Futterstellen im Garten, auf der Terrasse, dem Balkon oder Fensterbrett einrichten. Allerdings kann man dabei auch Fehler machen. Als Obere Naturschutzbehörde gibt die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord praktische Tipps, wie man Vögel richtig füttert.

Der Futterplatz: Dieser sollte sorgfältig gewählt werden und vor Nässe geschützt sein. Katzen und andere Fressfeinde sollten diesen nach Möglichkeit nicht erreichen können. Wichtig ist es auch, das Futterhaus und die Bodenfläche darunter regelmäßige zu säubern – wenn möglich, mehrmals pro Woche, immer dann, wenn das Futter Anzeichen des Verderbens zeigt oder verunreinigt ist. Denn über verdorbenes Futter, Schimmel und Kot können – insbesondere bei feuchterer und milderer Witterung – Krankheiten verbreitet werden. Daher sollte man das Futter am besten grundsätzlich in kleinen Mengen ausstreuen.

Das Futter: Als Nahrung geeignet ist ein Mischfutter aus Sonnenblumenkernen, Haferflocken und Rosinen, das man auch im Fachhandel kaufen kann. Futterglocken kann man selbst herstellen, woran Kinder oft viel Spaß haben. Grundlage dafür sind Rindertalg und Margarine. In einem Topf erhitzt, kann man das flüssige Fett mit Sonnenblumenkernen, Haferflocken und Weizenkleie anreichern, bis ein fester Brei entsteht. Diese feste Masse lässt man etwas abkühlen und kann sie dann in einen Blumentopf oder eine halbe Kokosnussschale umfüllen. Wichtig: Um den Vögeln eine Anflugmöglichkeit zu bieten, sollte ein Stöckchen eingearbeitet werden. Fettfutter auf der Basis ungeeigneter Fette wie Palmöl sollte man vermeiden.

Die Fütterungszeit: Ist es so mild, dass die Vögel leicht wieder selbst Futter finden können, kann man auch auf die Winterfütterung verzichten. Denn die fettreiche Nahrung kann im Sommer dafür sorgen, dass die Tiere übergewichtig werden.

Die beste Hilfe: Um sich ausgewogen zu ernähren, benötigen Vögel in erster Linie eiweißreiche Insekten – vor allem, um ihre Jungen gesund versorgen und aufziehen zu können. Deshalb hilft es ihnen am meisten, wenn die verbliebenen und ökologisch intakten Lebensräume erhalten bleiben. Dazu kann jeder Einzelne beitragen – mit vielfältigen Blumenwiesen im naturnahen Garten und dem Verzicht von chemischen Pflanzenschutzmitteln.

SGD Nord: Sicherer Start ins neue Jahr

Drucken

Wie in jedem Jahr wurde die Aufbewahrung von Feuerwerksartikeln durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord stichprobenartig kontrolliert. Klassisches Silvesterfeuerwerk durfte allerdings im Jahr 2020 nicht verkauft werden. Die überprüften Geschäfte haben sich alle an das Verbot gehalten.

Zum Verkauf waren zum Jahreswechsel ausschließlich Tischfeuerwerke gestattet. Bei den Kontrollen durch die SGD Nord wurde unter anderem geprüft, ob die Feuerwerksartikel die notwendige Registriernummer sowie die CE-Kennzeichnung besitzen. Für den Verbraucher sind diese Kennzeichen Hinweise auf einen geprüften und sicheren Artikel.

Erfreulicherweise wurden bei der Kontrolle von etwa 40 ausgewählten Geschäften keine Artikel ohne Zulassung gefunden. Geringfügige Beanstandungen gab es lediglich bei der Lagerung, für die besondere Höchstlagermengen und Brandschutzmaßnahmen gelten. Feuerlöscher müssen in Reichweite sein, es muss sichere Verkehrs- und Fluchtwege geben, die ein schnelles Verlassen des Gefahrenbereiches gewährleisten. Hier fehlte teilweise die Kennzeichnung zum ausdrücklichen Rauchverbot beziehungsweise zum Verbot des offenen Feuers oder es waren Fluchtwege zugestellt.

Auch beim nächsten Jahreswechsel wird die SGD Nord wieder ihren Beitrag zur Sicherheit bei Feuerwerksartikel leisten.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL