Montag, 19. August 2019

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Die zweite Chance: Hauptschulabschluss und Realschulabschluss an der vhs Koblenz

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Für das Nachholen eines Schulabschlusses ist es nie zu spät. Die Volkshochschule Koblenz bietet die Gelegenheit zum Nachholen des Hauptschulabschlusses oder des qualifizierten Sekundarabschluss I (Mittlere Reife).
Die Unterrichtszeit ist auf Berufstätige abgestimmt und findet an mehreren Abenden in der Woche statt. Die Kurse sind Vorbereitungskurse auf die jeweiligen Prüfungen, die vor Vertretern der Schulbehörde abgelegt werden. Alle Kurse sind kostenpflichtig. Hauptschulkurs: 130,00 € pro Halbjahr, Sekundarabschluss: I, 170,00 € pro Halbjahr.
In den Vorbereitungskursen werden die Teilnehmenden in allen prüfungsrelevanten Fächern auf die Abschlussprüfung vorbereitet. Mit einer regelmäßigen Teilnahme, der stetigen Bewältigung der Hausaufgaben sowie der laufenden Stoffwiederholung bestehen beste Chancen zum erfolgreichen Abschluss der Prüfung.
Seit vielen Jahren ist das Angebot von Schulabschlusskursen fester Bestandteil des Weiterbildungsangebotes der Volkshochschule Koblenz.

Die neuen Schulabschluss-Kurse an der vhs starten nach den Sommerferien. Anmeldung und weitere Informationen unter: 0261 129-3702/-3711/-3730-/3732/-3740 oder unter www.vhs-koblenz.de

Weitere Zunahme der Bevölkerungszahl in 2018

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Im Jahr 2018 ist die Bevölkerungszahl in Rheinland-Pfalz im siebten Jahr in Folge gestiegen. Am 31. Dezember 2018 lebten nach Angaben des Statistischen Landesamtes 4.084.844 Menschen im Land, rund 11.200 mehr als ein Jahr zuvor und damit die höchste Zahl in der inzwischen mehr als 70-jährigen Landesgeschichte.

Grund für den erneuten Anstieg ist, dass auch im vergangenen Jahr deutlich mehr Menschen nach Rheinland-Pfalz zu- als fortzogen. Der Zuzugsüberschuss lag bei 22.500 Personen, davon entfielen etwa 20.800 auf Auslands- und rund 1.700 auf innerdeutsche Wanderungen. Die Zahl der Gestorbenen (48.300) überstieg hingegen wie in den Vorjahren deutlich die Geborenenzahl (37.600).

Ausländerinnen und Ausländer

Die Anzahl der in Rheinland-Pfalz lebenden Ausländerinnen und Ausländer stieg gegenüber dem 31. Dezember 2017 um rund 20.900 und gegenüber dem Stichtag der Volkszählung im Mai 2011 um 180.700 auf nunmehr etwa 452.700. Ihr Anteil an der Bevölkerung lag Ende 2018 bei 11,1 Prozent und damit um 0,5 Prozentpunkte höher als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Stichtag der Volkszählung am 9. Mai 2011 ist der Ausländeranteil um rund 4,3 Prozentpunkte gestiegen.

Altersstruktur

Auch die Altersstruktur der Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer hat sich zum Teil deutlich verändert. Gegenüber dem 9. Mai 2011 sank die Zahl der unter 20-Jährigen um 1,4 Prozent auf rund 746.400. Rund 2.451.000 Personen entfallen aktuell auf die Altersgruppe der 20- bis unter 65-Jährigen; das sind 1,2 Prozent mehr als zum Zeitpunkt der letzten Volkszählung. 65 Jahre und älter sind rund 887.500 Menschen, 9,3 Prozent mehr als am 9. Mai 2011.

Bevölkerungsentwicklung regional

Die Bevölkerungszahl der kreisfreien Städte wuchs in Summe gesehen seit dem Zensus 2011 um rund 5,5 Prozent. In Ludwigshafen und Mainz waren die seitdem zu beobachtenden Bevölkerungszuwächse mit 8,6 Prozent bzw. 8,4 Prozent am stärksten ausgeprägt. Rückläufig war die Einwohnerentwicklung hingegen in der kreisfreien Stadt Pirmasens, die 1,2 Prozent der Einwohner verlor. In den Landkreisen lag die Einwohnerzahl im Durchschnitt um 1,3 Prozent höher als am Zensusstichtag. Den stärksten Bevölkerungsgewinn gab es in den Landkreisen Mainz-Bingen und im Rhein-Pfalz-Kreis (5,1 bzw. 5,0 Prozent), der höchste Rückgang war im Landkreis Südwestpfalz zu verzeichnen (minus 3,4 Prozent).

Die Zahlen zum 31. Dezember 2018 stammen aus der Statistik der laufenden Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus 2011. In diese Berechnungen fließen Ergebnisse der Statistiken der Geborenen und Gestorbenen sowie der Wanderungsstatistik ein. Die Zensusergebnisse zum Stichtag 9. Mai 2011 wurden für die hier aufgeführten Regionalvergleiche auf den Gebietsstand zum 31. Dezember 2018 umgerechnet.

Autor: Malte Usczeck (Sachgebiet Bevölkerung, Gebiet)

Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord

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Preisgericht begutachtet Bewerbungen um Auszeichnung für vorbildlich umgesetzte Bau- und Gartenanlagen im Welterbetal

Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord informiert darüber, dass der Wettbewerb Bau- und Gartenkultur in die entscheidende Phase geht. Am 25. und 26. Juni entscheidet ein interdisziplinär aufgestelltes Preisgericht, welcher Beitrag das Prädikat „vorbildlich“ tragen darf. Anerkannt werden soll das beispielhafte Engagement für qualitätsvolles Bauen im Welterbe. Der Wettbewerb ist ein gemeinsames Projekt der Initiative Baukultur mit dem für den hessischen Teil des Welterbes zuständigen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, der hessischen Architekten- und Stadtplanerkammer und der Beratungsstelle für Denkmalpflege der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern RLP.

„Erfreulich ist aus meiner Sicht die Vielzahl und – so viel kann ich verraten - die hohe Qualität der eingereichten Projekte“, so Dr. Kleemann, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, unter deren Dach die Geschäftsstelle der Initiative Baukultur beheimatet ist. „Diese positive Resonanz ist für uns ein wichtiges Indiz dafür, welchen Stellenwert die Baukultur im Oberen Mittelrheintal innehat.“ Die prämierten Projekte werden nach der feierlichen Preisverleihung am 15. August auf der Festung Ehrenbreitstein der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Rahmen einer Ausstellung, die an mehreren Orten im Welterbe und darüber hinaus gezeigt wird, werden die Wettbewerbsgewinner und ihre Projekte vorgestellt.

Bei der Preisverleihung wird Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen die Preisträger ehren. Dies verdeutlicht den hohen Stellenwert der Baukultur und des Welterbes innerhalb der Landesregierung. Nicht zuletzt wird auch die BUGA 2029 die Qualitätsansprüche neu definieren. In diesem Sinne kommt der Wettbewerb gerade zum richtigen Zeitpunkt. Die Initiative Baukultur möchte die wahrnehmbare positive Stimmung auf allen Ebenen nutzen und motivieren, sich mit Blick auf die neuen Herausforderungen an denen zu orientieren, die im Sinne des Welterbes Projekte umgesetzt haben.

Hintergrund:

Im Rahmen des Wettbewerbs für vorbildlich umgesetzte Bau- und Gartenanlagen im Welterbe Oberes Mittelrheintal hatten öffentliche sowie private Bauherren und Planer bis zum 24. Mai die Möglichkeit, ihre Projekte vorzustellen. Ziel des Wettbewerbs ist es, gelungene Umbauten und Erweiterungen vorhandener Gebäude, Neubauten und neugestaltete Frei- und Gartenanlagen, die in dem Zeitraum zwischen 2009 und 2019 fertiggestellt wurden, besonders herauszustellen und damit auch öffentlich bekannt zu machen. Sie sollen beispielgebend für die baukulturelle Entwicklung des Welterbes sein. Details zur Ausschreibung gibt es auf der Homepage der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, bei der die Geschäftsstelle der Initiative Baukultur angesiedelt ist: https://s.rlp.de/83LU5

Die Durchführung solcher Wettbewerbsverfahren ist ein wesentlicher Baustein der Projektarbeit der Initiative Baukultur für das Welterbe Oberes Mittelrheintal. Die Mitglieder der Initiative, das Ministerium der Finanzen als zuständiges Bauministerium, der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal, die Generaldirektion Kulturelles Erbe, die Architektenkammer Rheinland-Pfalz und die SGD Nord sehen sich in hohem Maße verantwortlich für die baukulturelle Entwicklung des als Welterbe geadelten Oberen Mittelrheintals.

Erinnerung an Abgabefrist für Steuererklärung 2018

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Frist endet am 31. Juli 2019
Für die Steuererklärung 2018 endet die allgemeine gesetzliche Abgabefrist für Steuerpflichtige, die sich nicht vom Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein beraten lassen, am 31. Juli 2019. Bis dahin sollte die Steuererklärung beim Finanzamt eingetroffen sein.
Das gilt unabhängig davon, ob Papierformulare abgegeben oder die Erklärung elektronisch übermittelt wird. Dazu kann das kostenlose Programm ELSTER (www.elster.de) der Finanzverwaltung oder ein anderes Steuerprogramm genutzt werden.
Wird die Steuererklärung durch einen Steuerberater erstellt, verlängert sich die Abgabefrist bis Ende Februar des darauffolgenden Jahres.
Wer zur Abgabe verpflichtet ist, jedoch die Steuererklärung zu spät einreicht, muss möglicherweise mit einem Verspätungszuschlag rechnen, wenn die Frist versäumt wird.
Kann abgesehen werden, dass der Termin nicht eingehalten werden kann, sollte vorher beim zuständigen Finanzamt schriftlich eine Fristverlängerung beantragt werden.

Weltflüchtlingstag:

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115.000 Menschen sind wegen Flucht, Vertreibung, Verfolgung und Asyl zugezogen

Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni mitteilt, lebten in Rheinland-Pfalz im Jahr 2017 gut 115.000 Personen, die Flucht, Verfolgung, Vertreibung und Asyl als wichtigstes Motiv für ihren Zuzug nach Deutschland nannten. Das entsprach einem Bevölkerungsanteil von knapp 2,9 Prozent. Unter den Geflüchteten und Vertriebenen befinden sich etwa 66.000 Männer und rund 49.000 Frauen, 15.000 sind jünger als 18 Jahre.

Nach der Zusammenführung von Familien (33,4 Prozent) war Flucht, Verfolgung, Vertreibung und Asyl mit 17,3 Prozent damit das zweitwichtigste Zuzugsmotiv für diejenigen Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer, deren Geburtsort außerhalb des heutigen Gebietes der Bundesrepublik Deutschland liegt. Werden nur Personen betrachtet, die seit 2013 nach Deutschland eingereist sind, ist es mit gut 32 Prozent sogar das mit Abstand wichtigste Einwanderungsmotiv.

Der überwiegende Teil der rund 115.000 Personen stammt aus dem Nahen und Mittleren Osten (38,4 Prozent). Etwa ein Viertel (24,5 Prozent) – und damit die größte Einzelgruppe – wurde in Syrien geboren. Es folgen die Gebiete des heutigen Polen (16,1 Prozent) und Afghanistan (sieben Prozent). Etwas weniger als die Hälfte der Personen (45,7 Prozent) verfügt heute über die deutsche Staatsangehörigkeit. Darunter sind etwa 5.900 Zuwanderer, die zusätzlich noch einen weiteren Pass vorweisen können (Doppelstaatlerinnen und Doppelstaatler).

Etwas mehr als 42 Prozent der Eingewanderten gaben an, in ihrem Haushalt vorwiegend Deutsch zu sprechen. Neben Arabisch (21,7 Prozent) wurde seltener auch eine sonstige europäische (10,3 Prozent), asiatische (6,3 Prozent) oder afrikanische Sprache (5,1 Prozent) genannt. Gut 42 Prozent der Befragten erklärten zudem, innerhalb der vergangenen fünf Jahre nach Deutschland gekommen zu sein. Fast ein Fünftel (18,3 Prozent) lebt bereits seit den 1940er Jahren im heutigen Deutschland. Weitere 17,4 Prozent nannten die 1990er Jahre als erstmaliges Einreisedatum.

Die Daten stammen aus der Mikrozensuserhebung 2017. Grundlage für die Auswertung ist eine Hochrechnung der 1%-Stichprobe auf Basis der Bevölkerung in Privathaushalten am Hauptwohnsitz. Die Stichprobe des jährlich erhobenen Mikrozensus umfasst in Rheinland-Pfalz ca. 20.000 Haushalte.

Autor: Sebastian Fückel (Referatsleiter Analysen Staat, Soziales)

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