Montag, 27. September 2021

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Bäume und Hecken bis Ende Februar schneiden

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Mitarbeiter im Kreishaus beraten

KREIS MYK. Wer Bäume fällen bzw. roden oder andere Gehölze beseitigen, abschneiden oder massiv zurückschneiden möchte, sollte damit rechtzeitig beginnen. Die Arbeiten müssen bis 28. Februar beendet sein. Eine Verlängerung dieser Frist auf Grund der Witterungsverhältnisse oder des Vegetationsstandes kann von der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz als untere Naturschutzbehörde nicht erteilt werden.

Das Bundesnaturschutzgesetz schreibt vor, dass vom 1. März bis 30. September das Fällen und Roden von Bäumen sowie das Beseitigen und Abschneiden von Hecken selbst in der Feldflur nicht zulässig ist. In diesem Zeitraum dürfen nur noch schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses erfolgen.

Die gesetzlichen Verbote gelten jedoch nicht für Bäume im Wald oder auf gärtnerisch genutzten Grundflächen, wozu auch der private Hausgarten zählt. Doch auch in diesen Fällen können artenschutzrechtliche Gründe die Beseitigung eines Baumes verbieten. Die Beseitigung von Gehölzen aller Art kann zudem einen Eingriff in Natur und Landschaft darstellen, der einer behördlichen Zulassung bedarf. Die Kreisverwaltung empfiehlt, vor der Beseitigung von Gehölzen mit den zuständigen Mitarbeitern der unteren Naturschutzbehörde Kontakt aufzunehmen.

Das Gesetz dient unter anderem dem Schutz von Vögeln. Die Tierwelt bezieht nach dem Winter ihre Brut- und Niststätten, um für Nachwuchs zu sorgen. Die heimischen Vögel richten sich in Hecken, Gebüschen und Bäumen ein.

Für Fragen zum Thema „Gehölzbeseitigung“ stehen Monika Ridder 0261/108-349 und Oliver Reinshagen 0261/108-105 zur Verfügung.

SGD Nord: Frühlingsboten – Erste Kraniche kehren zurück

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Mit ihren charakteristischen Trompetenrufen verkünden die ersten Kraniche ihre Rückkehr. Die Zugvögel haben die vergangenen Wintermonate im milden Südfrankreich oder in Spanien verbracht und fliegen nun in großen V-Formationen auf direktem Weg in ihre Brutgebiete.

„Das ist ein echtes Naturschauspiel“, so SGD-Nord-Präsident Dr. Ulrich Kleemann. „Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord entwickelt und pflegt als Obere Naturschutzbehörde gemeinsam mit Naturschutzmanagern zahlreiche Vogelschutzgebiete, die auch dem Schutz der Kraniche dienen. Zu diesen zählt zum Beispiel der Dreifelder Weiher im Westerwald, der von zahlreichen Vögeln zur Rast genutzt wird“, so Kleemann.

Rheinland-Pfalz liegt direkt im engen Zugkorridor der Kraniche. Die Vögel, die wir hier beobachten können, haben die Nacht zuvor überwiegend auf Seen im Nordosten von Frankreich verbracht. Von dort aus fliegen sie in großen Gruppen in einem circa 50 bis 200 Kilometer breiten Streifen zur nächsten Übernachtungsstation nach Nordostdeutschland. Einige Kraniche werden dort auch ihre Brutreviere beziehen. Viele fliegen aber noch einige Tausend Kilometer weiter ins Baltikum oder nach Skandinavien.

Von Anfang Februar bis Ende März können an Tagen mit guten Zugbedingungen an einer Stelle mehrere Tausend Kraniche gezählt werden. Insgesamt überfliegen bis zu 200.000 Kraniche unser Land. Mit den Kranichen, auch Glücksboten genannt, beginnt die große Heimreise der Zugvögel. Schon in wenigen Wochen werden viele weitere Vogelarten zurückkehren und mit ihrem Gesang den Frühling ankündigen.

Konflikte einvernehmlich lösen

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Fernstudium Mediation – integrierte Mediation: jetzt noch anmelden

Eine Mediation dient der Herbeiführung einvernehmlicher Lösungen in Konflikten – mit dem berufsbegleitenden Fernstudium Mediation – integrierte Mediation erwerben die Studierenden die Fähigkeiten und Methoden, um eine Mediation durchzuführen. Das wahlweise ein-, zwei- oder dreisemestrige Studium kann dementsprechend als Mediator, zertifizierter Mediator oder Berufsmediator abgeschlossen werden. Es stehen noch Plätze zum kommenden Sommersemester zur Verfügung – Interessierte können sich noch bis zum 15. Februar online anmelden unter www.zfh.de/anmeldung

In einer Mediation entwickeln die streitigen Parteien eine gemeinsame Problemlösung – es geht nicht darum zu klären wer Recht hat. Jede Partei schildert zunächst den Streit aus ihrer Sicht. In Gegenwart des Mediators arbeiten die streitenden Parteien die Hintergründe des Konflikts heraus und klären ihre Interessen – der Mediator unterstützt jede Partei dabei die Haltung der Gegenpartei erstmals zu verstehen. Mediation wird daher auch als Vermittlung oder Verstehensvermittlung bezeichnet. Oft werden dabei Übereinstimmungen entdeckt, mit denen vorher niemand gerechnet hätte. Die Mediation versetzt die Parteien in die Lage, eigenverantwortlich und einvernehmlich Lösungen zu erarbeiten.

Mediation spart Zeit und Geld

In vielen Fällen kommt es in wenigen Sitzungen zur Konfliktlösung – ohne umfangreichen Schriftverkehr und ohne zweite Instanz. Bei höheren Streitwerten ist eine Mediation erheblich kostengünstiger als herkömmliche Verfahren über mehrere Instanzen.

Wie funktioniert’s?

Das Fernstudium deckt folgende Schwerpunkte ab: Mediation als Methode, Verfahren und

Kompetenz im System der Konfliktbeilegung. Darüber hinaus berücksichtigt es alle interdisziplinären Einflüsse, Herleitungen, Methoden, Techniken und Interventionen. Fachanwendungen, z.B. Familie und Wirtschaft werden ebenso einbezogen wie eine intensive Anwendungs- und Berufsvorbereitung. Die Wissensvermittlung erfolgt zum einen mittels didaktisch gut aufbereiteter Studienbriefe. Darüber hinaus finden drei intensive Präsenzwochenenden statt – hier setzen die Teilnehmer/innen das theoretische Wissen praktisch um und erfahren in Rollenspielen hautnah wie eine Mediation funktioniert.

Das zfh bietet das Fernstudium in Kooperation mit dem Verein Integrierte Mediation e.V. und der Hochschule Darmstadt an. Weitere Informationen: www.zfh.de/zertifikat/mediation/

und www.in-mediation.eu

Urlaub für Fernstudium und Weiterbildung

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Fernstudierende im zfh-Verbund können Bildungsurlaub beantragen

Fernstudierende, die sich neben Beruf und privaten Verpflichtungen weiterqualifizieren, können in vielen Fällen für die Präsenztage an der Hochschule eine Bildungsfreistellung oder sog. Bildungsurlaub/ Bildungszeit beantragen. Beim zfh-Verbund können die Studierenden diese Möglichkeit für viele Studienangebote nutzen – der Bedarf für berufs­begleitende Fernstudiengänge ist entsprechend hoch.

Was versteht man unter Bildungsurlaub?

Bildungsfreistellung – Bildungsurlaub – Bildungszeit ist bezahlter zusätzlicher Urlaub, den Arbeitgeber/innen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unter bestimmten Voraussetzungen für Bildungsmaßnahmen gewähren müssen, z.B. für Präsenzveranstaltungen im Rahmen eines Fernstudiums im zfh-Verbund. Die Weiterbildungskosten bleiben von dieser Regelung unberührt. Eine Bildungsfreistellung ist vom Ort des Arbeitsplatzes abhängig, der sich in einem Bundesland mit entsprechender gesetzlicher Regelung befinden muss.

Damit viele Fernstudierende von dieser Möglichkeit profitieren, sorgt das zfh für eine Anerkennung seiner Angebote nach dem Bildungsfreistellungsgesetz: Die Präsenzveranstaltungen der zfh-Fernstudienangebote sind vorwiegend in den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Berlin zur Bildungsfreistellung / zum Bildungsurlaub anerkannt.

Wie funktioniert es?

Fernstudierende im zfh-Verbund finden unter www.zfh.de/bildungsfreistellung/ Antragsformulare für ihren Studiengang. Hier erhalten Interessierte auch einen Überblick zu den gesetzlichen Regelungen zur Bildungsfreistellung bzw. zum Bildungsurlaub oder der Bildungszeit der jeweiligen Bundesländer. Darüber hinaus bietet die Seite www.bildungsurlaub.de/seminare/ einen Überblick anerkannter Veranstaltungen.

Edeka–Skandal in Minden

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Horper: „Der Lebensmitteleinzelhandel hat nichts begriffen!“

Koblenz. „Seit Jahrzehnten kämpfen die Bauernfamilien um angemessene Erzeugerpreise. In unzähligen Aktionen und Demonstrationen sowie Veranstaltungen machen wir Bauern unentwegt deutlich, dass qualitativ hochwertige Nahrungsmittel auch einen Preis haben müssen, der dem hohen Aufwand, den die Bauern in Deutschland haben, auch gerecht wird. Edeka hat nichts begriffen!“. So wirbt die Edeka in Minden anlässlich seines 100jährigen Bestehens mit dem Slogan „Essen hat einen Preis verdient: den niedrigsten!“.

Horper könne diese Aktion einer Filiale angesichts des deutschlandweiten Slogans der Handelskette „Wir lieben Lebensmittel“ nicht verstehen. Wer Liebe für etwas empfinde, so Horper, sei auch bereit dafür ein Mindestmaß an Zuwendung aufzubringen. Möglicherweise liebe Edeka Lebensmittel, aber die Erzeuger offenkundig nicht.

Horper begrüßt, dass Edeka die Marketing-Kampagne als Missverständnis einstufe und mittlerweile die Plakate entfernt habe. Dennoch sei die grundlegende Einstellung zu Lebensmitteln ein Skandal. Es sei auch traurig, wenn sich ein deutscher Künstler, so Otto Waalkes, dafür hergebe, Lebensmittel als Ramschware zu bewerben.

Die Aktion von Edeka sei ein Schlag in das Gesicht all derjenigen Menschen, die sich Tag für Tag um die Erzeugung hochwertiger und gesunder Lebensmittel bemühten.

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