Sonntag, 15. Dezember 2019

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RheinBurgenWeg erhält Rezertifizierung zum „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“

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(rrt) Im Rahmen der TourNatur, der beliebten Wander- und Trekkingmesse in Düsseldorf vom 6. bis 8. September 2019 erhielt der RheinBurgenWeg seine Rezertifizierung zum „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ vom Deutschen Wanderverband. Erstmals erhielt der linksrheinische Wanderweg seine Zertifizierung im Herbst 2010. Die Kriterien werden alle drei Jahre überprüft.

Bereits bei der Planung des RheinBurgenWegs wurde auf die Merkmale moderner Prädikatswanderwege sehr großen Wert gelegt. Neben einer guten Markierung und Beschilderung ist eine attraktive Wegeführung auf zumeist naturnahen Pfaden und Steigen verwirklicht worden. Auf Asphalt wurde nach Möglichkeit verzichtet, stattdessen überwiegen Wald- und Felsenpfade, Wiesen- und Weinbergswege. Die Wegeführung ist nicht nur abwechslungsreich gewählt, sondern das Wandern ist hier besonders entspannt, da die Markierungen ein Verlaufen so gut wie unmöglich machen.

Im Jahre 2012 hat der RheinBurgenWeg nicht zu Unrecht den 2. Platz in der Wahl zum „Schönsten Wanderweg Deutschlands“ gewonnen, denn er passiert auf einer Länge von ca. 200 km zahlreiche Burgen und Schlösser und bietet jedem Wanderer stets traumhafte Ausblicke auf das Mittelrheintal. Start des zertifizierten Wanderwegs ist der Rolandsbogen bei Remagen. Unterwegs erwarten den Wanderer das rheinische Schiefergebirge in zahlreichen Facetten und der weltgrößte Kaltwasser-Geysir bei Andernach. Rheinaufwärts erreicht man Koblenz, das Tor zum UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal, mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Vorbei am steilsten Weinberg des Rheins, dem Bopparder Hamm, und einem faszinierenden Blick auf den weltbekannten Loreleyfelsen, gelangt man schließlich zum Mäuseturm bei Bingen. Der Weg inkludiert zudem kleinere Abstecher in die Vulkaneifel und an die Mosel. Alle Wanderer, die das Abenteuer lieben, können am RheinBurgenWeg den Mittelrhein Klettersteig in Boppard und den Oelsbergsteig bei Oberwesel in ihre Route mit einbeziehen.

Dank der hervorragenden Anbindung an den Bahn- und Schiffverkehr ist der RheinBurgenWeg besonders gut für Tagesausflügler geeignet. Alle Startpunkte und Etappenziele sind so gewählt, dass eine bequeme An- und Abreise per Bahn möglich ist. Durch verschiedene Fährverbindungen ist eine kombinierte Wanderung auf dem linksrheinischen RheinBurgenWeg und dem rechtsrheinischen Rheinsteig ebenfalls möglich.

Weitere Informationen und Prospektmaterial zum RheinBurgenWeg bekommen Sie unter www.rheinburgenweg.com und Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

Wohin mit gerodeten Buchsbäumen?

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Kreisverwaltung Neuwied informiert über Entsorgung bei Befall mit dem Buchsbaum-Zünsler

Immer noch gibt es vom Buchsbaumzünsler betroffene Pflanzen. Der Schmetterling befällt Buchsbäume und kann die Pflanzen innerhalb kurzer Zeit vernichten. Die Neuwieder Abfallberatung berät wie vom Zünsler befallene Buchsbäume entsorgt werden können.

Gerodete Buchsbäume können ohne Weiteres als Grünabfall oder über die Biotonne entsorgt werden.

Bei der Kompostierung der Bioabfälle entstehen so hohe Temperaturen, das schädliche Mikroorganismen und Unkrautsamen sicher abgetötet werden. Sowohl der Buchsbaumzünsler als auch seine Raupen und Eier können die rund 70 Grad warme Hygienisierungsphase im Kompostwerk nicht überleben. „Dadurch besteht keinerlei Gefahr, dass der Buchsbaumzünsler über den Kompost weiter verbreitet wird“, erklärt Abfallberater Thomas Strohmenger.

Keinesfalls sollen befallene Buchsbaumpflanzen als Restabfall entsorgt werden, denn das wäre alleine schon wegen der Abfuhrintervalle kontraproduktiv. Denn während die Biotonne wöchentlich geleert wird, hätten die Raupen und Puppen des Zünslers in der Restabfalltonne bis zu 3 Wochen lang Zeit, sich zu flugfähigen Schmetterlingen zu entwickeln. Dagegen kommen Schädlinge, die zusammen mit abgeschnittenen Buchsbäumen in die Biotonne geworfen werden, nach spätestens einer Woche ins Kompostwerk. Und das bedeutet die sichere Vernichtung für alle Entwicklungsstadien des Zünslers.

Bei weiteren Fragen rund um die Abfallentsorgung steht die Neuwieder Abfallberatung unter der Tel.-Nr. 02631/803-308 oder im Internet auf der Seite www.abfall-nr.de zur Verfügung

Unfallkasse Rheinland-Pfalz und Hochschule der Polizei vertiefen Zusammenarbeit

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Gesunde, qualifizierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen maßgeblich zu einer leistungsstarken Organisation wie der Polizei bei. Neben den theoretischen Anforderungen müssen Polizeibeamte auch ihre körperliche Leistungsfähigkeit steigern und dauerhaft erhalten. In diesem Sinne wurden an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz neue Sportgeräte im Fitnessraum zur Nutzung freigegeben. Anlässlich des jährlichen „Tags der Gesundheit und des Sports“ an der Hochschule wurden diese bereits intensiv genutzt.

Weiter besiegelten an diesem Tag Friedel Durben, Direktor der Hochschule der Polizei, und Manfred Breitbach, Direktor der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, die ohnehin gute gelebte Zusammenarbeit zwischen der Unfallkasse und der Hochschule. Sie unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung zur Zusammenarbeit im Rahmen der Aus- und Fortbildung.

Direktor Friedel Durben äußerte sich zufrieden über diesen wichtigen Schritt für beide Organisationen. Der Informationsaustausch rund um das Themenfeld „Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Arbeitsplatz“ eröffnet beiden Seiten Zugriff auf das jeweilige Expertenwissen des Kooperationspartners.

“Wir vertiefen die ohnehin gute Zusammenarbeit mit der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz und dem Ministerium des Innern und für Sport und können zugleich Synergien erzielen“, freute sich Manfred Breitbach. „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, die Menschen zu unterstützen, die sich für die Sicherheit unserer Gesellschaft einsetzen, ihre Gesundheit und teils sogar ihr Leben riskieren“.

Im Sinne der Sicherheit und Gesundheit der Studierenden hat die Unfallkasse die Einrichtung des Fitnessraums beratend und finanziell unterstützt. Dies entspricht zugleich den Inhalten ihrer Präventionskampagne kommmitmensch, die Sicherheit und Gesundheit als zentrale Werte verankert.

Soziales

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Immer mehr Kinder unter drei Jahren werden tagsüber außerhalb des Elternhauses betreut

Im März 2019 wurden knapp 36.000 Kinder unter drei Jahren tagsüber außerhalb des Elternhauses betreut. Laut Statistischem Landesamt ist dies ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um rund 1.100 bzw. drei Prozent. Die Betreuungsquote hat sich aufgrund steigender Bevölkerungszahlen in dieser Altersgruppe nur leicht von 30,9 Prozent auf 31,3 Prozent erhöht.

Für mehr als 70 Prozent der Zweijährigen wurde ein Betreuungsplatz in Anspruch genommen; bei den Einjährigen traf dies auf jedes fünfte Kind zu. Weniger verbreitet ist die Kindertagesbetreuung innerhalb des ersten Lebensjahres; die Betreuungsquote liegt hier bei lediglich 1,3 Prozent.

Eine deutliche Mehrheit (92 Prozent) von rund 33.000 Kindern unter drei Jahren besuchte eine der 2.555 Kindertageseinrichtungen im Land. Gegenüber dem Jahr 2018 ist deren Zahl um 2,5 Prozent gestiegen. Die restlichen knapp 3.000 Kinder unter drei Jahren (8 Prozent) wurden von einer Tagesmutter oder einem Tagesvater betreut. Im Vorjahresvergleich fällt hier der Anstieg der Betreuungsverhältnisse mit knapp 10 Prozent deutlich stärker aus.

Regionale Unterschiede

Insbesondere bei den Betreuungsquoten der Kinder unter drei Jahren sind deutliche regionale Unterschiede zu erkennen. Demnach werden in den Landkreisen mehr Kinder (32,5 Prozent) dieser Altersgruppe außerhalb des Elternhauses betreut als in den kreisfreien Städten (27,9 Prozent). Die Spanne reicht bei den kreisfreien Städten von rund 20 Prozent in Frankenthal und Ludwigshafen bis 38 Prozent in Landau und Speyer. Die niedrigste Betreuungsquote unter den Landkreisen ist mit unter 27 Prozent in Kusel zu verzeichnen; an der Spitze liegt Mainz-Bingen mit über 40 Prozent.

Ältere Kinder

Auch die Zahl der 3- bis unter 6-Jährigen, die eine Kindertageseinrichtung besuchen oder in öffentlich geförderter Kindertagespflege betreut werden, ist im Jahr 2019 angestiegen. Sie lag im März 2018 bei gut 104.900, das waren rund 2.700 Jungen und Mädchen bzw. 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Aufgrund des Anstiegs der Bevölkerung in dieser Altersgruppe ging die Betreuungsquote hingegen leicht von 96,0 auf 95,3 Prozent zurück. Bei den 6- bis unter 14-Jährigen stieg die Zahl der Betreuungsverhältnisse im Vorjahresvergleich um rund 460 bzw. 1,8 Prozent; die Betreuungsquote lag nahezu unverändert bei 9,4 Prozent.

Die Angaben stammen aus der Statistik der Kinder- und Jugendhilfe. Gegenstand der Erhebung ist die Inanspruchnahme der Kindertagesbetreuung, das heißt, es wird auf die tatsächlich betreuten Kinder abgestellt. Die zur Verfügung stehenden Plätze werden nicht erhoben. Die Tagespflege umfasst nur die bei Jugendämtern registrierten und öffentlich geförderten Betreuungsverhältnisse.

Die Zahlen wurden zum Stichtag 1. März 2019 erhoben.

Die Betreuungsquoten beziehen sich auf die Gesamtzahl der Bevölkerung des jeweiligen Alters zum 31.12. des Vorjahres.

Autor: Markus Elz (Referat Soziales, Gesundheit, Rechtspflege)

Ehrenamtliches Engagement in der SGD Nord gewürdigt

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Der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, Dr. Ulrich Kleemann, händigte fünf Persönlichkeiten aus der Region Mittelrhein, die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz aus. In Vertretung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer überreichte er die Ordensinsignien an Gudrun Hummerich aus Selters, Herbert Mäncher aus Bannberscheid, Siegfried Niederelz aus Kaisersesch, Gerhard Schmidt aus Betzdorf, Werner Thielmann aus Ernst.

Gudrun Hummerich setzt sich auf vielfältige Art ehrenamtlich ein. Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit stellt ihre über 15-jährige Vorstandstätigkeit für den Verein „Notruf Frauen gegen Gewalt e.V.“ Westerburg, dar. Der Verein bietet ein umfangreiches Hilfs-, Beratungs- und Kulturangebot für Frauen und Mädchen an, die von Gewalt betroffen sind.

Über 17 Jahre war Frau Hummerich als ehrenamtliche Richterin am Verwaltungsgericht Koblenz sowie im Kriegsdienstverweigerer Ausschuss in Koblenz-Asterstein tätig. Auch kommunalpolitisch ist sie aktiv. Im Ortsgemeinderat Selters war Sie fünf Jahre Mitglied und im Stadtrat Selters engagierte Sie sich ebenfalls fünf Jahre im Rechnungsprüfungsausschuss als 2. Stellvertreterin. Auf Kreisebene war sie fünf Jahre Mitglied des Kreistages Westerwaldkreis. Seit 2014 engagiert Sie sich im Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Wirtschaft sowie als 2. Stellvertreterin im Ausschuss für Soziales, Gleichstellung und Gesundheit. Seit Juni dieses Jahres engagieren Sie sich im Verbandsgemeinderat Selters als Mitglied.

Auch auf parteipolitischer Ebene setzt sie sich seit knapp 30 Jahren für die Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) ein. Im SPD-Kreisverband Westerwald übernimmt Sie seit 14 Jahren das Amt der Schatzmeisterin. Zudem bringt Sie sich in der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) ein. Acht Jahre waren Sie hier als Beisitzerin tätig.

Herbert Mäncher setzt sich kommunalpolitisch seit über 30 Jahren in der Ortsgemeinde Bannberscheid ein. 15 Jahre lang war er Erster Beigeordneter der Ortsgemeinde. Bis heute ist er seit fünf Jahren Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss. Neben einer Vielzahl an Projekten hat er sich insbesondere dafür eingesetzt, dass die Verkehrsbelastung durch eine Ortsumgehung reduziert wird. Zudem hat er sich bei der Erschließung des Gewerbegebietes eingebracht. Auch auf Ebene des Verbandsgemeinderates Wirges hat er sich für die Freie Wählergemeinschaft zehn Jahre lang engagiert. Als Stellvertreter im Rechnungsprüfungsausschuss der Verbandsgemeinde Wirges war er fünf Jahre aktiv. Ebenfalls seit fünf Jahren ist er heute Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss.

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