Freitag, 15. Januar 2021

Letztes Update:04:17:02 PM GMT

region-rhein.de

RSS

SGD Nord: Prof. Dr. Klaus Fischer ist Vorsitzender des neu berufenen Naturschutzbeirates

Drucken

Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord,  hat 23 neue Mitglieder für die Dauer von fünf Jahren in den Naturschutzbeirat berufen. Dieser setzt sich aus vorgeschlagenen Vertretern der Industrie- und Handelskammer, der Landwirtschaftskammer, kommunaler Spitzenverbände und gesetzlich anerkannter Naturschutzorganisationen sowie weiteren, auf dem Gebiet sachkundigen Personen zusammen. Nach ihrer Berufung wählen die Mitglieder des Beirats aus ihrer Mitte ein vorsitzendes Mitglied. Der Beirat hat Prof. Dr. Klaus Fischer zum neuen Vorsitzenden gewählt und seine Stellvertreterin ist Alexandra Thömmes.

„Naturschutz braucht die Einbindung des Ehrenamtes und der Verbände, denn die Mitglieder des Naturschutzbeirates leisten eine wichtige Arbeit für die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen im nördlichen Rheinland-Pfalz. Hierfür danke ich und wünsche für die kommenden fünf Jahre viel Erfolg“, so SGD-Nord-Präsident Dr. Ulrich Kleemann.

Der Naturschutzbeirat ist ein unabhängiges und ehrenamtliches Gremium und bringt sich bei der SGD Nord beratend und unterstützend ein. In den Sitzungen des Naturschutzbeirates informiert die SGD Nord über aktuelle Themen wie zu Landschaftsplanung und Bewirtschaftungsplänen sowie Vorhaben, Planungen und Planfeststellungen, bei denen die SGD Nord als Obere Naturschutzbehörde mitwirkt. Auch über wichtige Naturschutzmaßnahmen und -projekte wird berichtet.

Folgende Mitglieder wurden in den Beirat für Naturschutz der SGD Nord berufen: Michael Albrecht, Silke Dehe, Prof. Dr. Klaus Fischer, Fabian Göttlich, Myriam Hentrich, Joachim Kandels, Christian Keimer, Anette Lehnig-Emden, Sonja Lenz, Bernadette Riediger, Kurt Schüler und Alexandra Thömmes.

Stellvertretende Mitglieder sind: Dr. Harald Egidi, Julia Franzen, Gavin Grosvenor, Walter Kemp, Rolf Lüdeke, Jörg Mittler, Matthias Müller, Dr. Andreas Schüller, Ralf Schmidt, Dr. Simone Schneider und Michael Zundler.

Weitere Informationen unter www.sgdnord.rlp.de

SGD Nord: Mitarbeitende radeln fürs Klima

Drucken

Wenn es um den Schutz von Natur und Umwelt geht, ist die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord eine der ersten Adressen im nördlichen Rheinland-Pfalz. Auch für den Schutz und die Gesundheit von arbeitenden Menschen ist die SGD Nord zuständig. Deshalb ist es auch für die Mitarbeitenden der Oberen Landesbehörde selbstverständlich, an der Kampagne „STADTRADELN“ des Netzwerks Klima-Bündnis teilzunehmen. Ziel der Aktion ist es, in der Zeit vom 2. bis 22. September viele Kilometer mit dem Rad zurückzulegen, um so klimaschädliches CO2 einzusparen.

„Die Folgen des Klimawandels wurden auch in diesem Sommer wieder deutlich – beispielweise durch starke Trockenheit, das Waldsterben, Starkregenereignisse oder die weiter abnehmende Artenvielfalt. Die Liste der katastrophalen Schäden durch den Klimawandel wird immer länger. Deshalb ist es wichtiger denn je, durch solche Aktionen endlich ein Umdenken pro Klima, auch in Bezug auf unsere Mobilität, zu erreichen und verkehrsbedingte Umweltschäden zu reduzieren“, sagt SGD-Nord-Präsident Dr. Ulrich Kleemann, der selbst an der Aktion teilnimmt.

Auch Privatpersonen können bei der Aktion mitmachen und aufs Rad steigen, denn Klimaschutz fängt vor der eigenen Haustüre an.

Weitere Infos unter www.stadtradeln.de.

Wohneigentum solide finanziert

Drucken

Land fördert den Erwerb, den Neubau und die Modernisierung von Wohnimmobilien

Mainz, 7. September 2020. Gerade vor dem Hintergrund der Coronakrise kommt der Förderung des Erwerbs, des Neubaus und der Modernisierung der selbst genutzten Wohnimmobilie eine große Bedeutung zu. Das Land unterstützt über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) mit zinsverbilligten Förderdarlehen, die dank Tilgungszuschüssen in Höhe von bis zu 7,5 Prozent und bei Modernisierungsmaßnahmen von bis zu 15 Prozent nicht komplett zurückgezahlt werden müssen. Mit Zinssicherheit durch lange Laufzeiten, geringen Eigenkapitalanforderungen, niedrigen Zinssätzen und einer Tilgungsrate von 2,5 Prozent können die Förderdarlehen eine sinnvolle Ergänzung zur Finanzierung der Kreditinstitute sein.

Finanzierung zur Bildung von Wohneigentum

Insbesondere jungen Familien helfen die Förderdarlehen, die Finanzierung der eigenen vier Wände sicher und langfristig zu planen. Beispielsweise kann ein Vierpersonenhaushalt mit einem Jahresbruttoeinkommen in Höhe von bis zu rund 82.800 Euro das Darlehen beantragen. Für die nachrangig besicherten ISB-Darlehen Wohneigentum sind Zinsfestschreibungen von zehn, fünfzehn, zwanzig Jahren oder bis zur Vollrückzahlung wählbar. Die Höhe der Zinsen liegt derzeit je nach gewählter Zinsbindungsdauer bei 0,1 Prozent, 0,45 Prozent, 0,70 Prozent beziehungsweise 1,0 Prozent.

Modernisierung der eigenen vier Wände

Eigentümer von selbst genutzten Wohnimmobilien fördert die ISB mit dem nachrangig besicherten ISB-Darlehen Modernisierung in Höhe von bis zu 60.000 Euro. Bei einer Zinsfestschreibung von zehn Jahren liegt der Zinssatz bei 0,1 Prozent. 0,45 Prozent und 0,7 Prozent im Jahr beträgt der Zinssatz bei Zinsfestschreibungen von fünfzehn beziehungsweise zwanzig Jahren. Förderberechtigt sind auch hier Haushalte, deren Einkommen eine bestimmte Höhe nicht überschreitet.

Neben Investitionen zur Einsparung von Energie und Wasser oder zur Wärmedämmung fördert die ISB bauliche Maßnahmen zur Barrierefreiheit. Hierzu zählen auch Hausautomatisierungstechniken, die die Lebensqualität gerade älterer Bewohner verbessern, beispielsweise mit Sensoren an Türen und Fenstern oder Bewegungsmeldern. Modernisierungsmaßnahmen verbessern nicht nur die allgemeinen Wohnverhältnisse, erleichtern den Wohnalltag etwa im Alter und sparen Energie, sondern erhöhen zusätzlich den Gebrauchswert der Wohnung.

Wege zur Förderung

Eigentümer benötigen zur Beantragung der Darlehen bei der ISB eine Förderbestätigung der zuständigen Kreis- und Stadtverwaltungen, über die auch die Anträge bei der ISB gestellt werden. Alle Informationen zu den Konditionen und zur Ausgestaltung der Förderprogramme finden Interessierte auf den Internetseiten der ISB unter www.isb.rlp.de.

Sterbefallstatistik

Drucken

Höhere Sterblichkeit von Ende März bis Mitte Mai bei insgesamt weniger Sterbefällen im ersten Halbjahr

Nach einer Auswertung vorläufiger Zahlen der amtlichen Sterbefallstatistik sind in Rheinland-Pfalz in der ersten Jahreshälfte 2020 weniger Menschen gestorben als im Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, starben in den ersten sechs Monaten 24.052 Menschen, darunter 11.926 Männer und 12.125 Frauen. Das waren 394 Sterbefälle weniger als 2019 (minus 1,6 Prozent). Berücksichtigt man, dass 2020 ein Schaltjahr ist, fällt die Differenz noch etwas höher aus (minus 532 Sterbefälle bzw. minus 2,2 Prozent). Hinweise auf eine leicht erhöhte Sterblichkeit, die auf die Corona-Pandemie zurückzuführen sein könnte, ergeben sich für einen Zeitraum zwischen der 14. und der 19. Kalenderwoche.

Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019 meldeten die Standesämter für die erste Jahreshälfte 2020 rund 1,8 Prozent weniger Gestorbene. Vor allem im ersten Quartal blieb die Zahl hinter dem langjährigen Mittel zurück (minus 4,7 Prozent). Im zweiten Quartal starben hingegen etwas mehr Menschen (plus 1,6 Prozent). Das gilt auch dann, wenn die Veränderung der Bevölkerungszahl und der Wandel der Altersstruktur der Bevölkerung im Zeitverlauf berücksichtigt werden.

Zu der eher niedrigen Sterberate in den ersten drei Monaten des Jahres dürften unter anderem der mildere Winter und die vergleichsweise kurze Influenzasaison beigetragen haben. So fiel die Zahl der Gestorbenen vor allem im Februar und im März niedriger aus als im Mittel der Jahre 2016 bis 2019 (minus 6,9 bzw. minus 5,7 Prozent). Zu der leicht erhöhten Sterblichkeit im zweiten Quartal könnte die Corona-Pandemie beigetragen haben, nachdem im April und im Mai 2020 erkennbar mehr Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer starben als im Durchschnitt der Vorjahre (plus 3,1 bzw. plus 2,3 Prozent).

Eine differenziertere Betrachtung deutet insbesondere für die Kalenderwochen 14 bis 19 (30. März bis 10. Mai) auf eine erhöhte Sterblichkeit im Vergleich der vergangenen fünf Jahre hin. Dies deckt sich annähernd mit dem Zeitraum, in dem die Gesundheitsämter die Mehrzahl der bisher bekannten COVID-19 Todesfälle meldeten. Gut drei Viertel der bisher bekannten Todesfälle, die mit einer Erkrankung an dem Virus in Zusammenhang stehen, traten in diesen sechs Kalenderwochen auf.

Auch die Altersstruktur der Gestorbenen deutet auf einen möglichen Corona-Effekt hin. So stieg die Zahl der Gestorbenen in dem betrachteten Zeitraum gegenüber dem Vorjahr ausschließlich in den Risikogruppen der 60- bis 79-Jährigen und der 80-Jährigen und Älteren (plus 3,9 bzw. plus 4,9 Prozent). Demgegenüber war die Zahl der Sterbefälle in der Altersgruppe der unter 60-Jährigen rückläufig (minus 2,4 Prozent).

Von den 24.052 Verstorbenen des ersten Halbjahres 2020 sind 11.926 Männer (minus 40 bzw. minus 0,3 Prozent gegenüber 2019) und 12.125 Frauen (minus 355 bzw. minus 2,8 Prozent). Gut 58 Prozent der Verstorbenen waren zum Todeszeitpunkt bereits 80 Jahre oder älter (minus 82 bzw. minus 0,6 Prozent), knapp 33 Prozent waren zwischen 60 und 79 Jahren alt (minus 261 bzw. minus 3,2 Prozent). In der Gruppe der unter 60-Jährigen sank die Zahl der Gestorbenen um 46 Personen (minus 2,1 Prozent).

Auffällig ist, dass die Entwicklung in der Gruppe der 80-Jährigen und Älteren zwischen den Geschlechtern unterschiedlich verläuft. Während die Zahl der Sterbefälle unter den Männern im Vergleich zum Vorjahr um 167 stieg (plus drei Prozent), sank sie unter den Frauen um 250 (minus drei Prozent). Noch stärker tritt die Divergenz im Zeitraum der Kalenderwochen 14 bis 19 zutage. In dieser Zeit stieg die Zahl der Sterbefälle unter den Männern gegenüber dem Vorjahr um 132 (plus elf Prozent), unter den Frauen hingegen nur um 18 (plus ein Prozent). Da eine COVID-19-Erkrankung nach bisherigen Erkenntnissen bei Männern häufiger einen tödlichen Verlauf nimmt als bei Frauen, könnte auch diese Entwicklung in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen.

Die Ergebnisse dieser Pressemitteilung zu den Sterbefallzahlen 2019 und 2020 beruhen auf einer Sonderauswertung der täglichen Meldungen der Standesämter an die Statistischen Ämter der Länder. Sie sind noch nicht endgültig plausibilisiert und aufgrund des zu erwartenden Meldeverzugs seitens der Berichtsstellen möglicherweise noch nicht vollständig. Deshalb müssen die Ergebnisse als vorläufig angesehen werden. Abweichungen gegenüber den endgültigen Ergebnissen, wie sie für die Berichtsjahre bis 2018 bereits vorliegen, können sich insbesondere für kürzer zurückliegende Berichtszeiträume ergeben.
Für die Berechnungen wurden darüber hinaus die Ergebnisse der Statistik der Sterbefälle, der laufenden Bevölkerungsfortschreibung sowie Daten des Robert Koch-Instituts zu den bestätigten Todesfällen, die mit einer COVID-19-Erkrankung in Zusammenhang stehen, herangezogen. Weiterführende Informationen zur Entwicklung der Corona-Pandemie in Rheinland-Pfalz inklusive methodischer Hinweise zur Aussagekraft der verwendeten Daten sind unter www.statistik.rlp.de/de/corona/aktuelle-entwicklung/ verfügbar.

Autor: Sebastian Fückel (Referatsleiter Analysen Staat, Soziales)

Mitarbeiter der SGD Nord können das Jobticket nutzen

Drucken

Die Mitarbeiter der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord können ab dem 1. September das neue „VRM-JobTicket 2020“ des Verkehrsverbundes Rhein-Mosel (VRM) nutzen. Eine entsprechende Vereinbarung darüber haben SGD-Präsident Dr. Ulrich Kleemann und VRM-Geschäftsführer Stephan Pauly unterschrieben.

Das Jobticket bietet Mitarbeitern der SGD Nord für 66 Euro pro Monat die Möglichkeit, alle öffentlichen Verkehrsmittel im Verkehrsverbund, der neben der Stadt Koblenz auch acht Landkreise abdeckt, zu nutzen. Um das Angebot noch attraktiver zu machen, übernimmt die SGD Nord zudem rund ein Viertel der Kosten. Dr. Kleemann erklärt, warum: „Als Umweltschutzbehörde fühlen wir uns verpflichtet, einen Beitrag dazu zu leisten, dass möglichst viele auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Je mehr Menschen darauf verzichten, morgens mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, desto mehr wird der Verkehr entlastet, desto weniger Emissionen gibt es, desto besser ist das für die Umwelt.“

Den eigenen Mitarbeitern biete das Jobticket in puncto Mobilität einen echten Zugewinn. Denn von Montag bis Freitag ab 19 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen können sie mit dem Ticket zudem kostenlos einen Erwachsenen und drei Kinder unter 15 Jahren mitnehmen. „Durch dieses Angebot wird die SGD Nord als Arbeitgeber noch ein Stückchen attraktiver“, sagt Dr. Kleemann, der hofft, dass sich in Zukunft noch weitere Mitarbeiter dazu entschließen, auf Bus und Bahn umzusteigen, und dass auch weitere Behörden und Unternehmen das Jobticket einführen.

„Wir freuen uns, dass die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die vielfältigen Vorteile der alltäglichen Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs eröffnen möchte“, führt Stephan Pauly, Geschäftsführer der Verkehrsverbund Rhein-Mosel GmbH (VRM), aus. „Neben dem günstigen Preis des VRM-JobTickets 2020 mit nur 66 € im Monat überzeugt unsere Kunden zudem die zeitlich unbeschränkte Nutzbarkeit im gesamten VRM-Gebiet. Auch die umfangreichen Mitnahmeoptionen bieten einen hohen Mehrnutzen im Bereich der Freizeitnutzung.“

Mehr Infos unter www.sgdnord.rlp.de

Interessierte Arbeitgeber können per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. mit der VRM Kontakt aufnehmen.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL