Montag, 19. August 2019

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Ehrenamtliches Engagement in der SGD Nord gewürdigt

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Foto: v.l.n.r.: Anton Wypior, Charlotte Fichtl-Hilgers, SDG Nord Präsident Dr. Ulrich Kleemann, Herbert Buchner, Dieter Borgolte

Der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, Dr. Ulrich Kleemann, händigte vier Persönlichkeiten aus der Region Mittelrhein, die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz aus. In Vertretung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer überreichte er die Ordensinsignien an Dieter Borgolte aus Unkel, Herbert Buchner aus Bad Neuenahr-Ahrweiler, Charlotte Fichtl-Hilgers aus Neuwied und Anton Wypior aus Remagen.

Dieter Borgolte setzt sich auf vielfältige Art ehrenamtlich ein. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist sein insgesamt 37-jähriges Engagement für Tourismus und den Verein Touristik & Gewerbe e.V. Dieser entstand durch die Zusammenführung zweier Vereine. Hieran hat er aktiv mitgewirkt. Insgesamt 13 Jahre trug er Verantwortung als Erster Vorsitzender. Zeitweise war er Geschäftsführer und Beisitzer. Engagiert ist er auch im Förderverein Heimatpflege und Stadtverschönerung Unkel e.V. sowie seit über 25 Jahren im Aufsichtsrat der Tourismus Siebengebirge GmbH und seit 37 Jahren im St. Joseph Bürgerverein Scheuren.

Kommunalpolitisch engagiert er sich seit sechs Jahren für die Christlich-Demokratische Union (CDU) als Mitglied des Stadtrates Unkel und wirkt in verschiedenen Ausschüssen sowie im Arbeitskreis Städtepartnerschaft mit. Auf parteipolitischer Ebene ist er seit 21 Jahren als Mitglied des CDU-Stadtverbandes Unkel aktiv. Seit 19 Jahren engagiert er sich hier im Vorstand als Beisitzer. Diese Funktion übernimmt er auch im Vorstand des Gemeindeverbandes Unkel seit 9 Jahren. Der Bürgerstiftung Willy-Brandt-Forum in Unkel gehörte er fünf Jahre lang an.

Mit hohem Engagement tritt er seit knapp vier Jahren als Vorsitzender für den Senioren- und Behindertenbeirat der Verbandsgemeinde Unkel für die Belange von älteren und behinderten Menschen ein. Er hat eine Vielzahl an Projekten initiiert und mit der Verbandsgemeindeverwaltung in guter Zusammenarbeit umgesetzt. Zudem arbeitet er seit über einem Jahr in der Lokalen Arbeitsgruppe LEADER Rhein-Wied für Barrierefreiheit mit. Ehrenamtliche Arbeit leistet er seit knapp zwei Jahren als kooptiertes (hinzugewähltes) Mitglied des Vorstands im Förderverein für Palliativ- und Hospizarbeit Rhein-Wied e.v. Beim von der Landesregierung initiierten Beratungs- und Vernetzungsangebot „Gemeindeschwester Plus“, bringt er sich ebenfalls ein.

 

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Der Vatertag – und seine Bedeutung

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Von Hans-Peter Meyer

Wohl die meisten Männer, die alljährlich Christi Himmelfahrt als „Vatertag“ begehen, sind sich kaum bewusst, was sie da eigentlich feiern und wie aus einem hohen kirchlichen Feiertag ein weltlicher Brauch entstand.

Um altheidnische Flurbegehungen zu verdrängen, verlegte die Kirche im 5. Jahrhundert die ursprünglichen Bet-, Gang- und Kreuzwochen von vor Ostern auf die Woche vor Christi Himmelfahrt, welches als neues Kirchenfest vierzig Tage nach der Auferstehung gefeiert wird. Man begründete das mit der Apostelgeschichte 1.12, wo die Rückkehr der Jünger vom Ölberg beschrieben ist und Prozessionen an den letzten gemeinsamen Gang Jesu mit seinen Getreuen erinnern sollten. Lange Zeit standen im Mittelpunkt des Festes solche Prozessionen, in bestimmten Regionen bis heute durchgehend der Brauch, andernorts wieder neu auflebend.

Was ursprünglich an den letzen Gang Jesu mit seinen Jüngern erinnern sollte, hat sich nach dem zweiten Weltkrieg bei vielen als regelrechter „Besäufnistag“ entwickelt, wobei die Erinnerung am folgenden Tag meist auf der Strecke bleibt. Aus der Himmelfahrt Christi  entstand ein irdisches Freudenfest, oft ausgedehnt auf das gesamte folgende Wochenende sogar mit Flugbuchungen zum Ballermann 6.

Hier soll keine Moral gepredigt oder an den Ursprung dieses hohen Festtages erinnert werden, es handelt sich lediglich um die Aufzählung von Fakten. Wie kam es zum Vatertag?

Um 1936 entstand in den Niederlanden der Brauch, an Christi Himmelfahrt ein volkstümliches Fest zu veranstalten, welches vor allem von Wirten und Tabakhändlern gefördert wurde. Die noch älter „Berliner Herrenpartie“ führte am gleichen Tag die Väter von Kneipe zu Kneipe, man wanderte, fuhr mit dem Boot über Berliner Seen, sang frohe Lieder, spielte Karten und sprach den alkoholischen Getränken reichlich zu. Es war jedoch ein Brauch der besser gestellten Herren, das einfache Volk konnte es sich aus finanziellen Gründen nicht leisten.

Damals war der Begriff „Vatertag“ noch nicht geboren, aber die „Berliner Herrenpartie“ gilt als Vorläufer.

Durch holländische und deutsche Einwanderer gelangte der Brauch in die USA. Dort wurde unter dem Motto „equal rights for fathers! (gleiches Recht den Vätern) das Auffahrtsfest sozusagen als Ausgleich zum Muttertag begründet, zuerst als Tag der Freiheit und des Dankes, später in urwüchsigere Formen übergehend. Nach dem zweiten Weltkrieg fand die Sitte in Westeuropa, besonders bei trinkfreudigen Männern, eine enorme und schnelle Verbreitung.   Mit dem Wirtschaftswunder stieg auch der Drang immer mehr in diese Richtung, besonders Kegelclubs und Stammtischler machten dem Begriff „Vatertag“ alle Ehre .Er wurde in Westdeutschland zu einer alljährlichen festen Einrichtung. Ob dies der tiefere Sinn des Vatertages ist?

Auch bei uns wird gerne angeführt, es sei ein Ausgleich zum Muttertag, aber dafür gibt es keine sachliche oder historische Grundlage, denn es ist im Grunde ein von den Herren der Schöpfung selbst eingeräumtes Privileg.

Es wäre vielleicht angebracht, einmal intensiver über den Sinn des Vatertages nachzudenken und sich in diesem Zusammenhang die Rolle des „Vater-Daseins“ wieder neu bewusst zu machen.

© Hans-Peter Meyer

 

Steuererklärung auch für steuerbefreite Vereine Pflicht

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Finanzämter verschicken aktuell Aufforderung

Die Finanzämter prüfen in der Regel alle drei Jahre, ob Vereine und andere Organisationen (z. B. Stiftungen), die gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen (z. B. Sport- und Musikvereine, Fördervereine von Schulen oder Kindertagesstätten, Naturschutzvereine usw.), in der zurückliegenden Zeit mit ihren Tätigkeiten die Voraussetzungen für die Befreiung von der Körperschaft- und Gewerbesteuer erfüllt haben.

Zu diesem Zweck müssen die Vereine bei ihrem zuständigen Finanzamt eine Steuererklärung (Vordruck „KSt 1“ mit der „Anlage Gem“) abgeben und Kopien ihrer Kassenberichte und Tätigkeits- bzw. Geschäftsberichte beifügen.

Da der dreijährige Prüfungszeitraum nicht bei allen Vereinen identisch ist, sind von der jetzt beginnenden Überprüfung nicht sämtliche Vereine betroffen. Viele werden aber eine schriftliche Aufforderung des Finanzamts zur Abgabe der genannten Unterlagen erhalten.

Wie üblich werden keine Steuererklärungs-Formulare mehr an die Vereine versandt. Die Erklärungen sind grundsätzlich elektronisch zu übermitteln. Hierfür ist eine Registrierung über das Online-Portal „Mein ELSTER“ erforderlich (www.elster.de).

Vereinfachte Überprüfung bei geringen Einnahmen

Wurden im Prüfungszeitraum nur geringe Einnahmen erzielt (steuerpflichtige Umsätze von weniger als 17.500 Euro pro Jahr), kann eine vereinfachte Überprüfung der Steuerbefreiung erfolgen.

Voraussetzung hierfür ist, dass der Vordruck „Anlage zur Gemeinnützigkeitserklärung (Gem 1 – Anlage)“ vollständig ausgefüllt und zusätzlich zu den Vordrucken „KSt 1“ und „Anlage Gem“ sowie dem Geschäfts- und Tätigkeitsbericht eingereicht wird.

Der Vordruck „Gem 1 – Anlage“ steht als ausfüllbare pdf-Datei auf der Internetseite des Landesamtes für Steuern (www.lfst-rlp.de) unter

„Service > Vordrucke > Körperschaftsteuer > Gemeinnützigkeit“ zur Verfügung.

Kassenberichte oder sonstige Unterlagen und Belege über Einnahmen und Ausgaben sind jedoch nicht erforderlich und müssen erst auf Nachfrage nachgereicht werden. Geschäfts- oder Tätigkeitsbericht müssen jedoch stets abgegeben werden.

SGD Nord: 65.000 Jungaale in Rhein eingesetzt

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Aktuell setzten Mitarbeiter der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD) rund 65.000 kleine Jungaale mit Hilfe von hiesigen Berufsfischern in den Rhein zwischen Bacharach und Andernach aus.

Die zwischen 7 g und 9 g leichten und beinahe 20 cm großen Aale wurden entlang der Ufer bei Steinschüttungen von einem Boot aus in den Rhein gesetzt. Dort finden die kleinen Aale Schutz und fühlen sich wohl. Hierbei ist es wichtig auf eine gute Verteilung der Aale zu achten, um jedem Tier einen guten Start im Rhein mit geringer Konkurrenz zu bieten.

Diese Besatzmaßnahmen sollen bei einer weiteren Verbesserung der Lebensraum- und Wasserqualität die Bestände des vom Aussterben bedrohten europäischen Aals im Rhein stabilisieren. Der europäische Aal, welcher zum ursprünglichen Artenspektrum des Rheins gehört, ist durch Klimaveränderungen, Umweltverschmutzung, parasitäre Belastungen sowie die Überfischung von Jungaalen sehr gefährdet. Da der natürliche Aalaufstieg aus den Küsten- in die Binnengewässer kaum noch erfolgt, kann ein hinreichender Bestand der Aale aktuell nur durch Besatz in geeignete Gewässerabschnitte gesichert werden.

Gleichzeitig besetzten der Landesfischereiverband Rheinland-Pfalz e.V. und die Interessengemeinschaft Lahn e. V. größere Nebengewässer des Rheins in Rheinland-Pfalz, Lahn, Nahe und Glan mit weiteren 60.000 Jungaalen. Die jungen Aale werden für diese Besatzmaßnahmen gemeinsam transportiert und parallel verteilt, um Kosten zu minimieren und Synergien bezüglich der Gewässerbewirtschaftung zu nutzen.

Zum Hintergrund:

Die Jungaale stammen aus Wildfängen an den Küsten Europas. Sie schlüpfen in der Sargassosee nordöstlich der Karibik und brauchen etwa drei Jahre für ihren Weg mit dem Golfstrom an die Küstengebiete Westeuropas. Dort werden sie eingefangen, um in Aquakulturanlagen unter besten Bedingungen heranzuwachsen, bis sie stark genug für das Leben in Freiheit sind.

Weitere Infos unter: www.sgdnord.rlp.de

Berufsbegleitend Soziale Arbeit online studieren

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Jetzt auf neuer Website informieren

KOBLENZ. Die Website des BASA-online-Hochschulverbundes präsentiert sich im neuen Design. Der online-basierte Studiengang BASA-online, der aktuell an sieben Hochschulen im Bundesgebiet angeboten wird, richtet sich an Berufstätige in der Sozialen Arbeit, die neben dem Beruf den Bachelorabschluss in Sozialer Arbeit erwerben möchten. Neben der Hochschule Koblenz gehören auch die Fachhochschulen Münster und Potsdam, die Alice Salomon Hochschule Berlin sowie die Hochschulen RheinMain, Fulda und München zum Verbund. Die neu gestaltete Website www.basa-online.de bietet Interessierten nun einen vertieften Einblick in das Fernstudium der Sozialen Arbeit.

Der Studiengang BASA-online ermöglicht Berufstätigen in der Sozialen Arbeit ein berufsbegleitendes Studium in Teilzeit sowie ein zeitlich und räumlich flexibles Studieren durch internetbasierte Studienanteile. Das sogenannte Blended learning-Konzept verknüpft Online- und Präsenzlehre, indem das onlinegestützte Selbststudium durch Präsenzveranstaltungen am Campus ergänzt werden. Neben dem Abschluss Bachelor of Arts erwerben Absolventinnen und Absolventen die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter/-in.

Wer mehr über den Studiengang erfahren möchte, findet auf der neu gestalteten Website nun Erfahrungsberichte, Termine und Publikationen zum Thema sowie den neuen Online-Studienwahlassistenten (OSA), der Studieninteressierten durch Videointerviews und interaktive Elemente einen vertieften Einblick in das Fernstudium gibt.

Informationen zum Studiengang BASA-online an der Hochschule Koblenz und zum Bewerbungsprozess über das Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund (ZFH) sind auch im Internet unter www.hs-koblenz.de/sozialwissenschaften abrufbar

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