Thursday, 23. January 2020

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SGD Nord: Kapitaler Lachs am Siegwehr gefangen

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Erfolgreiche Maßnahmen zur Wiederansiedelung von heimischen Fischarten

Außerordentlich groß war der Lachs, der kürzlich am Buisdorfer Siegwehr in die Fangkammer der Kontroll- und Fangstation für Wanderfische im Rhein-Sieg-Kreis, gelangte. Diese wird gemeinsam von den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Programms „Lachs 2020“ betrieben. Sie ist Teil der gemeinsamen Maßnahmen beider Länder zur Wiederansiedlung und Förderung von Lachs und Meerforelle im Einzugsgebiet des Rheins. Die SGD Nord als Obere Fischereibehörde fördert den Betrieb der Anlage jährlich mit rund 43.000 Euro.

Der kapitale Lachs-Milchner, wie die laichreifen männlichen Tiere auch genannt werden, misst 1,13 Meter. Etwa vier Jahre lebte er vermutlich im Meer, bevor er seine Wanderung in die Sieg unternahm. Wie zahlreiche Langdistanz-Wanderfische zog er das Gewässer hinauf, um zu seinem Laichplatz zu gelangen. Dabei passierte er die Fischtreppe am Siegwehr und gelangte automatisch in die dort installierte Fangkammer. Hier wurde er von Mitgliedern des „Rheinischen Fischereiverbands von 1880 e.V.“, der Vertragspartner beider Länder ist, entnommen. Ein Teil der gefangenen und registrierten Tiere, so auch das aktuell gefangene Exemplar, werden in das Wildlachszentrum an der Hasper-Talsperre bei Ennepetal gebracht und sorgen dort unter kontrollierten und optimalen Bedingungen für Nachwuchs. Dazu werden die Fische fachgerecht abgestreift, um den Fischlaich zu gewinnen. Dieser wird anschließend künstlich befruchtet. Die Alttiere werden im Anschluss wieder freigelassen und die so gezeugten Junglachse im Gewässer angesiedelt. In Rheinland-Pfalz geschieht das beispielsweise in der Nister, der Sieg, der Ahr, dem Sayn- oder dem Elzbach.

Die Rückkehr laichreifer Lachse in die Nebengewässer des Rheins ist ein positiver Erfolg der Rheinanlieger. In der aktuellen Saison wurden bisher bereits 25 aufsteigende Lachse beobachtet.

Die SGD Nord als Obere Fischereibehörde vertritt das Land Rheinland-Pfalz im gemeinsamen Projekt zur Förderung der Langdistanzwanderfische und übernimmt die fachliche Koordination aller Maßnahmen an den rheinland-pfälzischen Lachsgewässern sowie die konkrete Gestaltung der Kooperation mit dem Land Nordrhein-Westfalen und verschiedenen Projektpartnern.

Weitere Informationen finden Sie unter www.sgdnord.rlp.de.

Abschied nach 32 Jahren: Sekretärin der CDU Rheinland-Pfalz in den Ruhestand verabschiedet

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Eingestellt wurde sie 1987 vom damaligen Ministerpräsidenten Bernhard Vogel, sieben Landesvorsitzende hat sie begleitet: Eva-Maria Richard-Lex geht nach 32 Jahren als Sekretärin der CDU Rheinland-Pfalz in den Ruhestand.

Er kenne die Landesgeschäftsstelle nicht ohne seine energische Vorzimmerdame, sagte Geschäftsführer Jan Zimmer zum Abschied. Sie sei nicht nur eine wichtige Unterstützung für die Mitarbeitenden gewesen, sondern auch eine bedeutende Schnittstelle zwischen der Parteizentrale in Mainz und den Ansprechpartnern im Land. „Eine Partei ist immer nur so gut wie das Team, das dahintersteht, und Sie hatten einen erheblichen Anteil am Gelingen“, gab Generalsekretär Gerd Schreiner der lebenslustigen Neu-Rentnerin mit auf den Weg. Diese freut sich, nun mehr Zeit zu haben, um sich mit ihrem Mann gemeinsamen Hobbies zu widmen und auf Reisen zu gehen.

Kraniche finden auf ihrer langen Reise auch im nördlichen Rheinland-Pfalz Plätze zum Rasten

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Publikationshit der LpB in 61. Auflage: Grundgesetz und Landesverfassung

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61. Auflage von Grundgesetz und Landesverfassung ab sofort kostenlos bei der Landeszentrale für politische Bildung erhältlich

Die neue 61. Auflage von "Grundgesetz und Landesverfassung Rheinland-Pfalz " ist ab sofort kostenlos erhältlich. Mit in den letzten Jahrzehnten weit über zwei Millionen Exemplaren ist es die erfolgreichste von der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz herausgegebene Publikation.

Der Band enthält neben den vollständigen und aktuellen Texten des Grundgesetzes und der Landesverfassung Auszüge aus der rheinland-pfälzischen Gemeindeordnung, die Europäische Menschrechtskonvention und die Charta der Grundrechte der EU.

In der neuen Auflage sind im Grundgesetz u.a. folgende Änderungen des letzten Jahres eingearbeitet:

. Artikel 104: Die Bereitstellung eigener Mittel des Bundes zu eigenen Mitteln der Länder im Rahmen des sog. DigitalPakt Schule und für gesamtstaatlich bedeutsame Investitionen der Länder und Gemeinden beim sozialen Wohnungsbau

. Artikel 143e: Die Planfeststellung und -genehmigung bei Bundesautobahnen und Bundesstraßen des Fernverkehrs können die Länder auf Antrag übernehmen

Die 61. Auflage der Publikation "Grundgesetz und Landesverfassung" ist ab sofort kostenlos bei der Landeszentrale für politische Bildung, Am Kronberger Hof 6 in 55116 Mainz und bei der LpB im Medienladen Koblenz (im 2. Stock des Kurt-Esser-Hauses, Markenbildchenweg 38) erhältlich.

Mehr Menschen erhielten 2018 besondere Leistungen der Sozialhilfe

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Im Laufe des Jahres 2018 erhielten in Rheinland-Pfalz 60.695 Frauen und Männer besondere Leistungen der Sozialhilfe nach dem 5. bis 9. Kapitel des Zwölften Buches des Sozialgesetzbuches. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, hat sich die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger gegenüber dem Vorjahr somit um gut 1.400 Personen bzw. 2,4 Prozent erhöht.

Der Anstieg wurde maßgeblich durch die Entwicklung in der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen geprägt (6. Kapitel). Gegenüber dem Vorjahr ist hier ein Anstieg um 1.800 Fälle bzw. 4,8 Prozent zu verzeichnen. Insgesamt bezogen gut 39.100 Personen diese Form der Unterstützung; dies entspricht rund zwei Drittel (64 Prozent) aller gemeldeten Fälle besonderer Sozialhilfeleistungen. Anteilig waren mehr Männer (Anteil 59 Prozent) als Frauen auf diese Hilfeform angewiesen. Im Vergleich mit anderen Formen der Sozialhilfe war der Empfängerkreis mit durchschnittlich 37 Jahren relativ jung.

Die zweithäufigste Hilfeart war mit knapp 18.500 Empfängerinnen und Empfängern (Anteil 30 Prozent) die Hilfe zur Pflege (7. Kapitel). Gegenüber dem Vorjahr sind die Fallzahlen somit nahezu konstant. Nach wie vor erhielten deutlich mehr Frauen (66 Prozent) als Männer Leistungen dieses Kapitels. Im Mittel waren die Leistungsempfänger 79 Jahre alt.

Darüber hinaus erhielten 4.200 Frauen und Männer Leistungen des 8. und 9. Kapitels. Hierunter fallen die Hilfe zur Überwindung sozialer Schwierigkeiten (z. B. bei Obdachlosigkeit) und der Hilfe in anderen Lebenslagen (z. B. Blindenhilfe oder die Übernahme von Bestattungskosten). Im Vorjahresvergleich ist ein leichter Rückgang der Fallzahlen um rund 100 Personen bzw. 2,3 Prozent zu beobachten.

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