Sonntag, 18. November 2018

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Universität Trier verleiht Forschungspreis an Schüler

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Noch bis zum 15. Juli können sich Schüler aus Rheinland-Pfalz, Luxemburg und dem Saarland um den Schülerforschungspreis 2018 bewerben. Prämiert werden Forschungsarbeiten, die als Besondere Lernleistung, Seminarfacharbeit oder Facharbeit in den Fächern Sozialkunde, Geographie oder Geschichte verfasst worden sind.

„Mit dem Preis wollen wir Schüler motivieren, bereits in der Schulzeit sozialwissenschaftlich zu forschen und sich mit gesellschaftlichen Fragestellungen wissenschaftlich auseinanderzusetzen,“ erklärt Prof. Matthias Busch vom Arbeitsbereich Didaktik der Gesellschaftswissenschaften der Universität Trier. Zusammen mit Leif Mönter, Professor für Geographie und ihre Didaktik, hat er den Schülerpreis ins Leben gerufen.

„Das wissenschaftliche Arbeiten wird in der gymnasialen Oberstufe in Rheinland-Pfalz noch wenig gefördert,“ erläutert Janka Mittermüller, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin das Projekt betreut, die Intention des Wettbewerbs. „Mit der Auszeichnung wollen wir nicht nur das Engagement und die Forschungsergebnisse der Schüler würdigen, die in ihrer Freizeit und neben der Abiturvorbereitung eigenen wissenschaftlichen Fragestellungen nachgehen, sondern auch Lehrer, die die Arbeiten zusätzlich zu ihrem Unterricht begleiten und unterstützen.“

Die eingereichten Studien werden von einer interdisziplinären Jury bewertet und im Rahmen einer Schülerkonferenz am 26. September 2018 vorgestellt, auf der auch die Preisträger prämiert werden.

Nähere Informationen unter www.gw-didaktik.uni-trier.de

Gefährdung des Kindeswohls:

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Bei knapp 5.400 Verdachtsfällen ergab sich weiterer Handlungsbedarf

Die rheinland-pfälzischen Jugendämter haben auf der Grundlage von Verdachtsmeldungen im Jahr 2017 etwas mehr als 7.600 Verfahren zur Einschätzung der Kindeswohlgefährdung abgeschlossen, 505 bzw. sieben Prozent mehr als im Vorjahr. In 5.363, also 70 Prozent der Fälle lag tatsächlich eine akute oder latente Gefährdung bzw. die Notwendigkeit von Hilfebedarf vor. Gegenüber 2016 stieg die Zahl dieser Fälle um 2,5 Prozent.

In 2.488 Fällen, also bei einem Drittel der Verdachtsmeldungen (33 Prozent), wurde im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte eine akute oder latente Gefährdung des Kindeswohls erkannt. Dabei sind Jungen (52 Prozent) etwas häufiger betroffen als Mädchen (48 Prozent). Eindeutig als Kindeswohlgefährdung (akute Kindeswohlgefährdung) beurteilten die Jugendämter 1.022 Verfahren (13 Prozent). Kann die Frage, ob gegenwärtig tatsächlich eine Gefahr besteht, nicht eindeutig beantwortet, eine Kindeswohlgefährdung aber nicht ausgeschlossen werden, so liegt eine latente Gefährdung vor. Die Einschätzung der Fachkräfte führte in 1.466 Fällen (19 Prozent) zu einem solchen Ergebnis. Gegenüber 2016 sank damit die Zahl der Gefährdungen um 7,5 Prozent.

Keine Gefährdung des Kindeswohls lag bei 5.123 aller Verdachtsfälle vor (67 Prozent). Allerdings wurde bei weit mehr als der Hälfte dieser Verfahren (2.875 Fälle) ein Hilfebedarf festgestellt, etwa in Form von Beratungs- und Unterstützungsleistungen für die Mütter und Väter. Kein weiterer Hilfebedarf bestand dagegen in 2.248 Verdachtsfällen.

Die meisten Fälle akuter Kindeswohlgefährdung entfielen auf die Gruppe der unter 3-Jährigen (23 Prozent). Die 6- bis 9-jährigen Kinder waren mit 26 Prozent bei latenten Gefährdungen und mit 24 Prozent in Fällen mit Unterstützungsbedarf am häufigsten betroffen.

In den meisten Fällen, bei denen eine akute oder latente Kindeswohlgefährdung festgestellt wurde, gab es Anzeichen für Vernachlässigung (57 Prozent). In 36 bzw. 27 Prozent der Ermittlungen wiesen die Kinder und Jugendlichen Anzeichen für psychische bzw. körperliche Misshandlungen auf. In fünf Prozent der Fälle wurden Anzeichen für sexuelle Gewalt festgestellt. Mehrfachnennungen waren möglich.

Auf Initiative von Polizei, Gericht oder Staatsanwaltschaft wurden 2.028 Verfahren in die Wege geleitet. Verdachtsmeldungen von Bekannten oder Nachbarn der Kinder und Jugendlichen führten zu 979, anonyme Meldungen zu 787 Verfahren.

Hintergrund

Auf der Grundlage des Kinderschutzgesetzes sind die Jugendämter verpflichtet, eine Gefährdungseinschätzung vorzunehmen, wenn gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder Jugendlichen vorliegen. Die Einschätzung des Gefährdungsrisikos erfolgt im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte. Eine Kindeswohlgefährdung liegt dann vor, wenn eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes bzw. Jugendlichen bereits eingetreten oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten ist.

Zum 1. Januar 2012 trat ein neues Bundeskinderschutzgesetz in Kraft. Dieses Gesetz regelt verschiedene Maßnahmen, mit dem Ziel eines deutlich verbesserten Kinderschutzes. Über alle Verfahren zur Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung ist bei den öffentlichen Trägern der Jugendhilfe (Jugendämtern) jährlich eine Erhebung durchzuführen (§ 98 Absatz 1 und § 99 Absatz 6 SGB VIII). Für die Statistik sind in Rheinland-Pfalz 41 Jugendämter auskunftspflichtig. Die Erhebung erstreckt sich auf die innerhalb eines Kalenderjahres abgeschlossenen Verfahren zur Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung.

Autorin: Dr. Julia Stoffel (Referat Auswertungen, Analysen Abteilung 1)

Kostenlose Beratung zu den Programmen der Wohnraumförderung

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ISB-Beratertag am 19. Juli 2018

Mainz, 5. Juli 2018. Am 19. Juli 2018 informiert die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) auf ihrem ersten Beratertag Wohnraumförderung umfassend und kostenfrei zu ihren Programmen rund um den Bau, den Kauf und die Modernisierung von Wohnraum, die mit günstigen Konditionen und Tilgungszuschüssen ausgestattet sind. Auch, wer eine Bewohnergenossenschaft gründen oder daran Anteile erwerben möchte, sich für Bauprojekte in Orts- und Stadtkernen oder für Maßnahmen für Wohngruppen und Wohngemeinschaften interessiert, kann sich zu Fördermöglichkeiten und Antragstellung beraten lassen – unabhängig davon, ob er die Immobilie selbst nutzt oder vermietet.

Interessierte können unter der Telefonnummer 06131 6172-1991 und der E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. einen Termin vereinbaren. Die darauffolgenden Beratertage finden am 16. August und am 20. September 2018 statt. Um eine optimale individuelle Beratung zu gewährleisten, sollten möglichst Unterlagen zum Vorhaben, wie beispielsweise Baupläne oder Kostenschätzungen, mitgebracht oder bereits vorab eingereicht werden. Weitere Informationen zum Beratertag und zum Förderangebot der ISB gibt es online auf www.isb.rlp.de.

Über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB):

Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) ist das Förderinstitut des Landes Rheinland-Pfalz mit Sitz in Mainz und zuständig für die Wirtschafts- und Wohnraumförderung. Im Rahmen der Finanzierung von Start-ups und jungen Unternehmen investiert der Venture-Capital-Bereich der Förderbank über derzeit zehn Beteiligungsfonds in die Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte, eines Verfahrens oder von Dienstleistungen und steht den Unternehmen auch beratend zur Seite.

Koblenz: Einstellungstermin Mai 2019: Polizei verlängert Bewerbungsfrist!

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Koblenz (ots) - Gute Nachricht für alle, die sich nicht fristgerecht bewerben konnten oder vielleicht einfach nicht dazu gekommen sind: Die Polizei in Rheinland-Pfalz hat die Bewerbungsfrist für den Einstellungstermin Mai 2019 bis zum 31. August 2018 verlängert.

Ab sofort ist die Online-Bewerbung zum Bachelorstudium an der Hochschule der Polizei unter www.polizei.rlp.de/karriere für den Mai-Termin wieder freigeschaltet. Verpassen Sie diese Chance nicht erneut - die Zeichen für die Einstellung nach erfolgreich absolviertem Eignungstest stehen gut!

Sie haben sich bisher noch nicht mit dem Polizeiberuf, einem der interessantesten und abwechslungsreichen Berufe überhaupt, beschäftigt und Ihr Interesse wurde jetzt erst geweckt? Kein Problem! Als zukünftiger Polizeikommissar/-kommissarin stehen Ihnen die Einstellungsberater des Polizeipräsidiums Koblenz, kostenfrei und unverbindlich, aber hilfreich und kompetent, für Ihr ganz persönliches Beratungsgespräch gerne zur Verfügung.

Was sie dazu benötigen: einen Termin und eine Stunde Zeit - mehr nicht!

Setzen Sie sich dazu telefonisch mit den Einstellungsberatern des Polizeipräsidiums Koblenz in Verbindung. POK Manuel Neumann, 0261 / 103-2209, oder PHK Markus Karst, 0261 / 103-2016, erwarten Ihren Anruf oder Ihre Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Einen ersten Überblick über den Ablauf des Bewerbungsverfahrens und des Bachelorstudiums, über die Vielfalt des Berufes, die Karrieremöglichkeiten, den Verdienst, und vieles mehr, erhalten Sie ebenfalls auf der Internetseite der Polizei Rheinland-Pfalz, www.polizei.rlp.de/karriere.

Selbstverständlich gilt das Beratungsangebot nicht nur für neue Interessenten und Interessentinnen, sondern auch für alle, die sich bereits im Vorfeld der Fristverlängerung entschlossen haben, sich zu bewerben.

Polizeipräsidium Koblenz

Uwe Junge (AfD): Böses Erwachen für naive Bürgen!

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In einem Presseartikel meldet der Trierische Volksfreund, dass mehrere Jobcenter in Rheinland-Pfalz und in ganz Deutschland Bürgen in Anspruch nehmen, die Verpflichtungserklärungen für Flüchtlinge unterzeichnet haben, um diesen die direkte Einreise nach Deutschland zu ermöglichen. Dieser Plan funktionierte im ersten Moment gut, da einige Migranten aufgrund der hinterlegten Bürgschaften sofort nach Deutschland einreisen und auch bleiben durften. Wenige Zeit später ist der Traum jedoch geplatzt und Forderungen von mehreren Zehntausend Euro stehen im Raum, für die die Bürgen nun belangt werden.

Dazu stellt Uwe Junge, Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, fest: „Den naiven Helden und Helfern der Flüchtlingsströme droht nun ein böses Erwachen. Welche Wirkung eine Bürgschaft entfaltet und wann diese endet, ist für jedermann mit einem Blick ins Bürgerliche Gesetzbuch klar.“

Derweil fordern erste Politiker, darunter auch die Grünen in NRW mit einer Aktion vor dem Landtag, dass der Staat nun Verantwortung übernehmen müsse und die öffentliche Hand die Forderungen nun übernehmen solle.

„Geradezu scheinheilig ist diese Forderung“, kommentiert Uwe Junge. „Dass nun der Staat für die damals vor Hilfsbereitschaft trunkenen Flüchtlingshelfer zahlen soll, entbehrt jeder Grundlage und ist typisch für die Denkmuster links-grüner Politik. Dumm ist, wer Dummes tut und wer bürgt, der zahlt. Es gibt keinen Grund für die Allgemeinheit, mit Steuergeldern für die Migrationsfantasien einiger Weniger einzustehen.“

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