Thursday, 23. January 2020

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Wussten Sie schon, …

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… dass die SGD Nord wichtige Geoinformationssysteme verantwortet?

Geoinformationssysteme (GIS) werden ein immer wichtigerer Baustein in der digitalen Welt und insbesondere auch in der Behördenarbeit bei der Einführung von E-Government-Werkzeugen. Denn bei den meisten Daten in der Verwaltung, insbesondere im Umweltbereich, handelt es sich um Daten mit einem räumlichen Bezug – sei es eine Adresse, eine Flurstücknummer, ein Flusskilometer oder eine geografische Koordinate –, die mit GIS-Systemen verwaltet, bearbeitet und präsentiert werden können. Bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord werden unterschiedliche Fachinformationssysteme geführt und genutzt. Teilweise sind diese nur behördenintern verfügbar, einige sind jedoch auch öffentlich, um dem Transparenzgedanken zu entsprechen.

Das Energieportal der SGD Nord (https://map1.sgdnord.rlp.de/kartendienste_rok/index.php?service=energieportal&lang=de) stellt Daten zum Thema „Erneuerbare Energien“ in einer Kartenanwendung für die Öffentlichkeit bereit, die dort auch exportiert werden können. Die Daten zum Thema „Erneuerbare Energien“ kommen aus dem nur behördenintern verfügbaren Rauminformationssystem „ROK25 Online“ der Raumordnung und Landesplanung. Dieses ist die Grundlage für die Beurteilung raum- und strukturwirksamer Planungen, Maßnahmen und Investitionen sowie für die Vermeidung von Flächennutzungskonflikten. So wird die Abstimmung und Beratung öffentlicher und privater Planungsträger auf Landes- und kommunaler Ebene bei raumbedeutsamen überörtlichen Vorhaben und Maßnahmen aus Wirtschaft und Verwaltung erleichtert. Gleichzeitig dienen diese Geodaten der Erarbeitung landesplanerischer Pläne, wie dem Landesentwicklungsprogramm oder den Regionalplänen sowie der Vorbereitung landesplanerischer Entscheidungen und der Unterstützung raumordnerischer Prüfverfahren.

In der Naturschutzverwaltung wird das Landschaftsinformationssystem „LANIS“ geführt (https://naturschutz.rlp.de/). Bei den dort bereitgestellten Daten handelt es sich um amtliche Geofachdaten des Naturschutzes. Neben einer zentralen Datenbank bietet es ein Auskunftssystem im Internet und ist auch für mobile Endgeräte optimiert. Die Fachinformationen geben Auskunft zu unterschiedlichen Naturschutzschwerpunkten wie etwa Schutzgebieten, Verbreitungsgebieten von Pflanzen und Tieren sowie Kompensations- und Pflegemaßnahmen.

Diese Informationssysteme stellen wichtige Informationsquellen für Gemeinden, Planer und Vorhabenträger dar. Ob neue Stromtrassen, Gewerbe- oder Baugebiete – die von der SGD Nord gepflegten und bereitgestellten Daten bieten eine verlässliche Planungs- und Entscheidungsgrundlage.

Die digitalen Informationen der Raumordnung und des Naturschutzes sind eingebunden in eine landes-, bundes- und europaweite Geodateninfrastruktur, die im Geoportal RLP verwaltet wird (http://geoportal.rlp.de/). Hier sind viele Daten der rheinland-pfälzischen Behörden und Kommunen öffentlich für alle Interessierten zugänglich. Von dort werden sie an die Geoportale des Bundes und der EU sowie an die Open-Government-Data-Portale des Landes und des Bundes weitergereicht.

GIS-Fachleute aus Raumordnung und Naturschutz pflegen diese Systeme und entwickeln sie weiter. Die Betreuung durch diese Kompetenzstelle für Geodaten ermöglicht auf lange Sicht die Bereitstellung planungs- und entscheidungsrelevanter Informationen.

Schnellmeldung Tourismus Juli 2019: Mehr Gäste und Übernachtungen

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Übernachtungen

Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten im Juli 2019 gegenüber dem Vorjahresmonat einen Anstieg der Gäste- und Übernachtungszahlen. Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten 1,08 Millionen Gäste im Land; das waren 1,5 Prozent mehr als im Juli 2018. Sie buchten 3,04 Millionen Übernachtungen (plus 4,2 Prozent).

Von Januar bis Juli 2019 besuchten 5,44 Millionen Gäste das Land, was einen Anstieg um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 1,7 Prozent auf 14,1 Millionen.

Diese ersten vorläufigen Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort. Zu diesem frühen Zeitpunkt können lediglich Eckzahlen veröffentlicht werden. Die Veröffentlichung fachlich und regional untergliederter Ergebnisse ist für den 20. September 2019 geplant.

Autor: Marie-Luise Schmittel (Sachgebiet Handel, Gastgewerbe, Dienstleistungen)

RheinBurgenWeg erhält Rezertifizierung zum „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“

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(rrt) Im Rahmen der TourNatur, der beliebten Wander- und Trekkingmesse in Düsseldorf vom 6. bis 8. September 2019 erhielt der RheinBurgenWeg seine Rezertifizierung zum „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ vom Deutschen Wanderverband. Erstmals erhielt der linksrheinische Wanderweg seine Zertifizierung im Herbst 2010. Die Kriterien werden alle drei Jahre überprüft.

Bereits bei der Planung des RheinBurgenWegs wurde auf die Merkmale moderner Prädikatswanderwege sehr großen Wert gelegt. Neben einer guten Markierung und Beschilderung ist eine attraktive Wegeführung auf zumeist naturnahen Pfaden und Steigen verwirklicht worden. Auf Asphalt wurde nach Möglichkeit verzichtet, stattdessen überwiegen Wald- und Felsenpfade, Wiesen- und Weinbergswege. Die Wegeführung ist nicht nur abwechslungsreich gewählt, sondern das Wandern ist hier besonders entspannt, da die Markierungen ein Verlaufen so gut wie unmöglich machen.

Im Jahre 2012 hat der RheinBurgenWeg nicht zu Unrecht den 2. Platz in der Wahl zum „Schönsten Wanderweg Deutschlands“ gewonnen, denn er passiert auf einer Länge von ca. 200 km zahlreiche Burgen und Schlösser und bietet jedem Wanderer stets traumhafte Ausblicke auf das Mittelrheintal. Start des zertifizierten Wanderwegs ist der Rolandsbogen bei Remagen. Unterwegs erwarten den Wanderer das rheinische Schiefergebirge in zahlreichen Facetten und der weltgrößte Kaltwasser-Geysir bei Andernach. Rheinaufwärts erreicht man Koblenz, das Tor zum UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal, mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Vorbei am steilsten Weinberg des Rheins, dem Bopparder Hamm, und einem faszinierenden Blick auf den weltbekannten Loreleyfelsen, gelangt man schließlich zum Mäuseturm bei Bingen. Der Weg inkludiert zudem kleinere Abstecher in die Vulkaneifel und an die Mosel. Alle Wanderer, die das Abenteuer lieben, können am RheinBurgenWeg den Mittelrhein Klettersteig in Boppard und den Oelsbergsteig bei Oberwesel in ihre Route mit einbeziehen.

Dank der hervorragenden Anbindung an den Bahn- und Schiffverkehr ist der RheinBurgenWeg besonders gut für Tagesausflügler geeignet. Alle Startpunkte und Etappenziele sind so gewählt, dass eine bequeme An- und Abreise per Bahn möglich ist. Durch verschiedene Fährverbindungen ist eine kombinierte Wanderung auf dem linksrheinischen RheinBurgenWeg und dem rechtsrheinischen Rheinsteig ebenfalls möglich.

Weitere Informationen und Prospektmaterial zum RheinBurgenWeg bekommen Sie unter www.rheinburgenweg.com und Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

Wohin mit gerodeten Buchsbäumen?

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Kreisverwaltung Neuwied informiert über Entsorgung bei Befall mit dem Buchsbaum-Zünsler

Immer noch gibt es vom Buchsbaumzünsler betroffene Pflanzen. Der Schmetterling befällt Buchsbäume und kann die Pflanzen innerhalb kurzer Zeit vernichten. Die Neuwieder Abfallberatung berät wie vom Zünsler befallene Buchsbäume entsorgt werden können.

Gerodete Buchsbäume können ohne Weiteres als Grünabfall oder über die Biotonne entsorgt werden.

Bei der Kompostierung der Bioabfälle entstehen so hohe Temperaturen, das schädliche Mikroorganismen und Unkrautsamen sicher abgetötet werden. Sowohl der Buchsbaumzünsler als auch seine Raupen und Eier können die rund 70 Grad warme Hygienisierungsphase im Kompostwerk nicht überleben. „Dadurch besteht keinerlei Gefahr, dass der Buchsbaumzünsler über den Kompost weiter verbreitet wird“, erklärt Abfallberater Thomas Strohmenger.

Keinesfalls sollen befallene Buchsbaumpflanzen als Restabfall entsorgt werden, denn das wäre alleine schon wegen der Abfuhrintervalle kontraproduktiv. Denn während die Biotonne wöchentlich geleert wird, hätten die Raupen und Puppen des Zünslers in der Restabfalltonne bis zu 3 Wochen lang Zeit, sich zu flugfähigen Schmetterlingen zu entwickeln. Dagegen kommen Schädlinge, die zusammen mit abgeschnittenen Buchsbäumen in die Biotonne geworfen werden, nach spätestens einer Woche ins Kompostwerk. Und das bedeutet die sichere Vernichtung für alle Entwicklungsstadien des Zünslers.

Bei weiteren Fragen rund um die Abfallentsorgung steht die Neuwieder Abfallberatung unter der Tel.-Nr. 02631/803-308 oder im Internet auf der Seite www.abfall-nr.de zur Verfügung

Unfallkasse Rheinland-Pfalz und Hochschule der Polizei vertiefen Zusammenarbeit

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Gesunde, qualifizierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen maßgeblich zu einer leistungsstarken Organisation wie der Polizei bei. Neben den theoretischen Anforderungen müssen Polizeibeamte auch ihre körperliche Leistungsfähigkeit steigern und dauerhaft erhalten. In diesem Sinne wurden an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz neue Sportgeräte im Fitnessraum zur Nutzung freigegeben. Anlässlich des jährlichen „Tags der Gesundheit und des Sports“ an der Hochschule wurden diese bereits intensiv genutzt.

Weiter besiegelten an diesem Tag Friedel Durben, Direktor der Hochschule der Polizei, und Manfred Breitbach, Direktor der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, die ohnehin gute gelebte Zusammenarbeit zwischen der Unfallkasse und der Hochschule. Sie unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung zur Zusammenarbeit im Rahmen der Aus- und Fortbildung.

Direktor Friedel Durben äußerte sich zufrieden über diesen wichtigen Schritt für beide Organisationen. Der Informationsaustausch rund um das Themenfeld „Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Arbeitsplatz“ eröffnet beiden Seiten Zugriff auf das jeweilige Expertenwissen des Kooperationspartners.

“Wir vertiefen die ohnehin gute Zusammenarbeit mit der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz und dem Ministerium des Innern und für Sport und können zugleich Synergien erzielen“, freute sich Manfred Breitbach. „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, die Menschen zu unterstützen, die sich für die Sicherheit unserer Gesellschaft einsetzen, ihre Gesundheit und teils sogar ihr Leben riskieren“.

Im Sinne der Sicherheit und Gesundheit der Studierenden hat die Unfallkasse die Einrichtung des Fitnessraums beratend und finanziell unterstützt. Dies entspricht zugleich den Inhalten ihrer Präventionskampagne kommmitmensch, die Sicherheit und Gesundheit als zentrale Werte verankert.

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