Sonntag, 24. Januar 2021

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SGD Nord:

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Land unterstützte den Naturschutz im Rhein-Hunsrück-Kreis 2019 mit rund 331.000 Euro

Der Klimawandel, die Umweltverschmutzung, die Ausweitung der menschlichen Lebensräume und das Wegfallen landwirtschaftlicher Nutzflächen haben ihre Folgen: Viele Tier- und Pflanzenarten sind bedroht. Ohne die Mithilfe des Menschen könnten sie nicht überleben. Der Landesregierung ist dies bewusst. Daher versucht sie, dieser ungünstigen Entwicklung entgegenzuwirken und die Natur zu schützen. „Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord hat dabei als Obere Naturschutzbehörde eine wichtige Rolle, denn sie begleitet viele Projekte nicht nur fachlich, sie hilft auch dabei, diese finanziell umzusetzen“, erklärt Dr. Ulrich Kleemann, der Präsident der SGD Nord. So auch im Rhein-Hunsrück-Kreis.

Im vergangenen Jahr 2019 sind durch die SGD Nord und im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Fördermittel in Höhe von rund 331.000 Euro für Naturschutzmaßnahmen im Landkreis Rhein-Hunsrück ausgezahlt worden. „Durch die vielseitigen Maßnahmen tragen wir zum Erhalt von Ökosystemen bei und stellen sogar einzelne Lebensräume wieder her“, so Kleemann.

So wurden in Naturschutzgebiet „Hintere Dick-Eisenbolz“ zum Beispiel Ziegen eingesetzt, die entbuschte Streuobstflächen freihalten. Bei den Flächen, die noch bis in den angrenzenden Bereich „Vordere Dick“ sowie bis nach Weiler und Hausbay reichen, handelt es sich um das größte zusammenhängende Streuobstgebiet des Rhein-Hunsrück-Kreises. „Hier sind für den Lebensraum typische Vogelarten wie Wendehals und Neuntöter zu finden“, erklärt SGD-Nord-Vizepräsidentin Nicole Morsblech, die auch der Abteilung Raumordnung, Naturschutz und Bauwesen vorsteht. „Durch den Einsatz der Ziegen können wir die Lebensräume der dort lebenden Arten sichern.“ Diese Maßnahme stellt daher schon seit vielen Jahren einen Schwerpunkt der Biotopbetreuung und der „Aktion Grün“ dar.

Ein weiteres Beispiel sind die Schutzmaßnahmen für den gewöhnlichen Diptam (Dictamnus albus). Das wegen seiner entzündlichen ätherischen Öle auch „Brennender Busch“ genannte Rautengewächs steht schon seit Jahrzehnten unter Naturschutz und kommt im Rhein-Hunsrück-Kreis nur noch in einem „Natura 2000“-Gebiet bei Oberwesel vor. Die bedrohte Art hat in Rheinland-Pfalz ihre nordwestliche Verbreitungsgrenze. Im Rahmen der Biotopbetreuung wurde der Lebensraum bei Oberwesel soweit von Gestrüpp und Büschen befreit, dass der Diptam weiter die nötigten Bedingungen vorfindet, um zu wachsen.

Zusätzlich zu den erwähnten 331.000 Euro flossen auch noch Fördergelder in den Naturpark Soonwald-Nahe, der auch auf dem Gebiet des Landkreises liegt. 2019 waren es etwa 113.000 Euro.

Weiter Infos unter: www.sgdnord.rlp.de

Weiterhin hohe Umsatz- und Beschäftigungseinbußen im Gastgewerbe

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Trotz erster Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus im Mai 2020 muss das rheinland-pfälzische Gastgewerbe unverändert massive Umsatz- und Beschäftigungsverluste hinnehmen. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems brachen im Mai 2020 die Umsätze sowohl real (um Preisveränderungen bereinigt) als auch nominal (in jeweiligen Preisen) um 73 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat ein. Die Zahl der Beschäftigten reduzierte sich um 26 Prozent.

Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen

Gravierende Umsatzeinbußen zeigten sich ausnahmslos in allen Wirtschaftszweigen. In der Gastronomie, auf die zwei Drittel der Gastgewerbeumsätze entfallen, reduzierten sich die Erlöse im Mai 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat real um 56 Prozent. Deutlich schlechter verlief die Umsatzentwicklung bei den Caterern und Erbringer sonstiger Verpflegungsdienstleistungen: Hier beliefen sich die Verluste auf 70 Prozent. In der speisengeprägten Gastronomie, zu der Restaurants, Cafés, Eissalons und Imbissstuben zählen, betrug der Rückgang 48 Prozent; damit lag der Wert unter dem des Vormonats (April 2020 minus 70 Prozent). Mit einem Umsatzrückgang von 73 Prozent ist die Lage Im rheinland-pfälzischen Beherbergungsgewerbe, das ein Drittel der Umsätze des Gastgewerbes erwirtschaftet, unverändert sehr angespannt.

Beschäftigung

Der Beschäftigungsabbau ist im Mai 2020 mit einem Minus von 26 Prozent sehr hoch; er liegt aber unter dem Wert des Vormonats (April 2020 minus 39 Prozent). Die Zahl der Vollzeitkräfte ging im Mai gegenüber dem Vorjahresmonat um acht Prozent zurück und die der Teilzeitkräfte um 35 Prozent.

Zeitraum Januar bis Mai

In den ersten fünf Monaten sanken die Umsätze im rheinland-pfälzischen Gastgewerbe real um 41 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (nominal: minus 40 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten reduzierte sich um 14 Prozent. Der Rückgang bei den Teilzeitkräften fiel mit 18 Prozent deutlich höher aus wie der bei den Vollzeitkräften (minus 7,2 Prozent).

Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei 280 ausgewählten Gastgewerbeunternehmen in Rheinland-Pfalz. Durch das Handelsstatistikgesetz wird die Zahl der zu befragenden Einheiten bundesweit auf höchstens fünf Prozent aller Unternehmen begrenzt. Die Angaben für Filialbetriebe von Hotel- und Restaurantketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten. Da es sich um eine Stichprobenerhebung handelt, liegen keine absoluten Werte sowie Regionalangaben vor.
Die Gastgewerbemesszahlen werden in fünfjährigem Abstand auf ein neues Basisjahr umgestellt. Ab dem Berichtsmonat März 2018 beziehen sich alle Daten der Gastgewerbestatistik auf das Basisjahr 2015 (zuvor 2010).
Durch die Corona-Krise sind die Gastronomie und das Beherbergungsgewerbe wirtschaftlich außerordentlich beeinträchtigt. Da die Durchsetzbarkeit der Meldepflicht in dieser Situation eingeschränkt ist, liegt der Schätzanteil der fehlenden Statistikmeldungen über dem sonst üblichen Maß.

Autorin: Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken)

Unfallkasse Rheinland-Pfalz: Schulen müssen Gefährdungsbeurteilung anpassen

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Rückkehr zum Regelbetrieb: Gesetzliche Unfallversicherung gibt Empfehlungen für Gesundheitsschutz

Corona wird aller Voraussicht nach auch das kommende Schuljahr stark beeinflussen. Aktuell bereiten sich die Schulen in Deutschland darauf vor, nach den Sommerferien zum Regelbetrieb zurückzukehren. Doch wie kann sicherer und gesunder Unterricht unter den Bedingungen der Corona-Pandemie aussehen? Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung hat hierzu Empfehlungen veröffentlicht.

„Die Empfehlungen basieren auf drei Stufen, die vom regionalen Infektionsgeschehen – gering, mittel, hoch – abhängig sind. Die Empfehlungen stützen sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse über das Coronavirus, den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesarbeitsministeriums sowie auf unseren SARS-CoV-2 – Schutzstandard Schule“, so Dr. Christoph Heidrich, Leiter der Abteilung Prävention der Unfallkasse Rheinland-Pfalz.

„Schulunterricht in Pandemiezeiten bedeutet eine enorme Herausforderung in vielerlei Hinsicht“, sagt der Experte für Schulen der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, Bodo Köhmstedt. „Maßgeblich hierfür ist der Hygieneplan-Corona für die Schulen in Rheinland-Pfalz des Bildungsministeriums in seiner aktualisierten Fassung. Wir empfehlen Schulträgern und Schulleitungen unbedingt, den allgemeinen Hygieneplan und die Gefährdungsbeurteilung an die aktuelle Entwicklung anzupassen.“ Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz unterstützt gemeinsam mit den Experten des Bildungsministeriums und des Instituts für Lehrergesundheit (IfL) Schulen und Schulsachkostenträger. Auf diesem Weg möchte die gesetzliche Unfallversicherung dazu beitragen, dass Sicherheit und Gesundheit in der Schule gewährleistet bleiben.

Hier geht es zum Download.

https://publikationen.dguv.de/praevention/allgemeine-informationen/3873/coronavirus-sars-cov-2-ergaenzende-empfehlungen-der-gesetzlichen-unfallversicherung-fuer-die-gefaehrd

Ehrenamtliche Helfer gesucht

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HEIMAT EUROPA Filmfestspielleiter ruft zur aktiven Mitarbeit auf. Jetzt anmelden und als Volunteer Kino-Festival-Atmosphäre hautnah erleben.

Ab 9. August finden in Simmern die HEIMAT EUROPA Filmfestspiele 2020 statt. Wie wäre es, mal etwas ganz Neues zu machen und die Arbeit für die Filmfestspiele im Autokino hinter den Kulissen live mitzuerleben? Das Team der Filmfestspiele bitte um Hilfe, denn es benötigt Unterstützung an den Abenden im Zeitraum vom 09.08.2020 bis 06.09.2020 und sucht ehrenamtliche Helfer, die Lust haben mit anzupacken.

Mitmachen kann jeder ab 18 Jahre. Gesucht werden engagierte und motivierten Menschen - egal ob Schüler/-in, Auszubildende/r oder Student/-in oder Renter/-in. Jede/r der Lust und Zeit hat!

Die Aufgaben der ehrenamtlichen Helfer variieren zwischen Tätigkeiten wie Auf- und Abbauarbeiten, Einweisen beim Autokino, Ticketing, Scheibenputz-Service, Info-Schalter sowie Getränke- und Snack-Ausgabe und müssen auch mal als Springer bereitstehen. Während die Helfer das Filmfestival tatkräftig unterstützen, wird im Gegenzug eine spannende Arbeitserfahrung mit Einblicken in die verschiedensten Aufgabenbereiche bei einem Filmfestival geboten. Dafür gibt’s am Ende auch eine Bescheinigung.

Alle Volunteers und Helfer werden von Montag bis Sonntag in verschiedene Schichten eingeteilt, welche meist ab ca. 18 Uhr beginnen. Wer mitmachen möchte, sollte verbindlich und zuverlässig sein und müsste auch für Anreise und Unterkunft selbst aufkommen. Da es häufig zu späten Arbeitszeiten bis in die Nacht kommen kann und längeres Stehen, sowie Auf- und Abbauarbeiten erforderlich sind, sollten die Helfer körperlich belastbar sein.Alle Freiwilligen erhalten mit ihrem Festivalausweis freien Zugang zu allen Veranstaltungen während des diesjährigen Festivals. Nach dem Festival gibt es zudem eine Ehrenamts-Bescheinigung ausgehändigt.

Wer als freiwillige/r Helfer/in dabei sein möchte, schickt bitte ein kurzes Motivationsschreiben an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Mehr Infos unter: https://www.heimat-europa.com

Beweidung von Brachflächen erlaubt

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Futternutzung von ökologischen Vorrangflächen

KREIS MYK. Landwirte in Rheinland-Pfalz dürfen ab 16. Juli brachliegende Ackerflächen zur Beweidung nutzen oder zu Futterzwecken mähen. Diese Ausnahmegenehmigung betrifft Landwirte, die im Rahmen der Beantragung von Direktzahlungen zur Bereitstellung von sogenannten ökologischen Vorrangflächen verpflichtet sind. Hintergrund ist, dass die starke Trockenheit seit diesem Frühjahr die Futterversorgung für viele tierhaltende Betriebe deutlich erschwert. Durch die Freigabe der ökologischen Vorrangflächen können Futterengpässe vermieden werden. Ein Großteil der Ackerbrachen ist aktiv begrünt und bietet somit eine gute Möglichkeit, die bestehende Futterknappheit zumindest teilweise auszugleichen. Nicht unter die Ausnahmegenehmigung fallen Honigbrachen. Antragsteller aus dem Landkreis Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz können sich für weitere Auskünfte an Andreas Meurer vom Landwirtschaftsreferat der Kreisverwaltung wenden (0261-108/252 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

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