Montag, 18. November 2019

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Englisch kompakt an der vhs Koblenz - English - Presentation Training

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This training focuses on professional business communication including preparation, structure, delivery, and strategy, use of visual aids, and managing to answer questions from the audience during presentation. Objectives of this course are:
develop self confidence; apply effective mehtods for voice projection, gesture, fluency, body language, and posture;
prepare a well-structured presentation; identify the needs of the audience; present information clearly anad precisely;
use the necessary visual materials; practice persuasive communication techniques, involve audience to gain more informationabout the target market.

No book required.
2-mal, 12 Ustd.
Mi., 12.06.2019, 17:30-20:30 Uhr, Do, 13.06.2019, 09.00-16.00 Uhr
Kosten: 60,00
vhs, Hoevelstr. 6, Raum 112
Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.vhs-koblenz.de bzw. telefonisch 0261 129-3702/-3711/-3730/-3740.

Immer mehr Menschen beziehen Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

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Im Dezember 2018 erhielten in Rheinland-Pfalz 46.845 Frauen und Männer staatliche Unterstützung in Form von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes 1.744 Personen bzw. 4 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Nach einem zwischenzeitlichen Rückgang im Jahr 2016 setzt sich der in den vergangenen Jahren zu beobachtende Trend steigender Empfängerzahlen weiter fort. Im Vergleich zum Jahr 2005 – dem Jahr der Einführung der Grundsicherungsleistungen nach SGB XII – hat die Zahl der Menschen, die auf diese Form der staatlichen Unterstützung angewiesen sind, um 55 Prozent zugenommen.

Im Dezember 2018 hatten gut 24.200 Leistungsberechtigte (52 Prozent) die Regelaltersgrenze erreicht bzw. überschritten und erhielten Grundsicherung im Alter. Rund 22.600 Empfängerinnen und Empfänger (48 Prozent) waren Volljährige unter der Regelaltersgrenze und nahmen die Leistungen aufgrund dauerhafter Erwerbsminderung in Anspruch. Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts im Alter wurden überwiegend Frauen gewährt (60 Prozent), während Leistungen infolge einer Erwerbsminderung häufiger von Männern beansprucht wurden (55 Prozent).

Regional betrachtet zeigen sich große Unterschiede bei der Inanspruchnahme. So kamen in den kreisfreien Städten auf 1.000 volljährige Einwohnerinnen und Einwohner im Durchschnitt 19,7 Leistungsempfänger; in den Landkreisen lag dieser Wert bei lediglich 11,6 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Empfängerzahlen in den Kreisen um vier Prozent gestiegen; in den Städten war ein Plus von 3,6 Prozent zu verzeichnen.

Werden nur Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung im Alter betrachtet, fallen die regionalen Unterschiede noch größer aus. In den kreisfeien Städten kamen im Mittel auf 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner, die die Regelaltersgrenze erreicht oder überschritten hatten, 49 Bezieher von Grundsicherung im Alter; in den Landkreisen lag dieser Wert bei durchschnittlich 22 Personen.


Die Daten stammen aus der Statistik der Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, die ab dem Berichtsjahr 2015 zentral durch das Statistische Bundesamt und seitdem für den Monat Dezember (vormals zum Stichtag 31.12.) durchgeführt wird. Die erhobenen Angaben werden zu Auswertungszwecken den Statistischen Landesämtern zur Verfügung gestellt.

Anspruch auf Grundsicherungsleistungen nach dem 4. Kapitel SGB XII haben Personen, deren Einkommen oder Vermögen nicht ausreicht, um den grundsätzlichen Bedarf für den Lebensunterhalt zu sichern, wenn sie entweder die Regelaltersgrenze erreicht haben oder wenn sie mindestens 18 Jahre alt und in vollem Umfang dauerhaft erwerbsgemindert sind. Die im Jahre 2012 eingeführte Regelaltersgrenze findet seit Umstellung der Erhebung auf eine zentrale Bundesstatistik im Jahr 2015 Berücksichtigung in der Statistik. Nach § 41 Absatz 2 SGB XII wird die Altersgrenze seit 2012 beginnend mit dem Geburtsjahrgang 1947 sukzessive von bisher 65 auf 67 Jahre angehoben. Im Erhebungszeitraum Dezember 2018 lag die Altersgrenze bei 65 Jahren und sieben Monate.

Autor: Markus Elz (Referat Soziales, Gesundheit, Rechtspflege)

Vorsicht Jungtiere

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Zurzeit gibt es in der Natur bis in die Wohnbereiche hinein zahlreiche Jungtiere. Diese haben noch keine Erfahrungen mit Menschen gemacht und sind deshalb zum Teil noch sehr zutraulich. Manche Jungtiere vertrauen auch auf ihre Tarnfarbe und bleiben bewegungslos liegen. Jungvögel verlassen zurzeit bereits ihre Nester, fast alle Wildarten haben bereits oder bekommen in den nächsten Wochen ihre Jungen. Aufgefundene Jungtiere dürfen nicht berührt werden, da die Elterntiere diese sonst nicht mehr mit Nahrung versorgen.

Hunde und Katzen müssen in der Setz- und Brutzeit von Ihrem Halter besonders beaufsichtigt werden. Hunde gehören zu dieser Jahreszeit in der freien Natur an die Leine oder müssen sich unmittelbar im Einwirkungsbereich des Hundehalters befinden (d.h. der Hund muss gehorchen). Hunde und Menschen sollen sich auf den Wegen und nicht in Wiesen und in den Einständen aufhalten.
Jedes Jahr kommt es vor, dass von Hunden gerissene Jungtiere oder Muttertiere in Feld und Flur gefunden werden. Die ermittelten Hundebesitzer erklären meist selbst bestürzt dazu „das hat der vorher aber noch nie gemacht“.
Wenn das Muttertier getötet wird, dann müssen die Jungtiere verhungern.

Abgesehen davon darf der Jagdschutzberechtigte auch Hunde töten die dem Wild nachstellen und dieses gefährden. Dies gilt auch für Katzen die in einer Entfernung von mehr als 300 m vom nächsten Haus angetroffen werden.
Der Gesetzgeber hat diese Möglichkeit zum Schutz der wildlebenden Tiere in § 33 Absatz 6,7 des Landesjagdgesetzes ausdrücklich vorgesehen.
Nach § 48 Absatz 2 Nr. 19 in Verbindung mit Abs. 4 des Landesjagdgesetzes kann derjenige, der seinen Hund unbeaufsichtigt in einem Jagdbezirk laufen lässt mit einer Geldbuße bis zu 5.000,-- € belegt werden.

Bei steigenden Wildunfallzahlen richtet sich vor allem die Aufforderung zu mehr Rücksicht gegenüber den Wildtieren auch an die Autofahrer. Die Jungtiere laufen genau so unbefangen wie Kinder auf die Straße und haben keine Chance den Fahrzeugen auszuweichen. Muttertiere springen in Sorge um ihre Jungen häufig hinter diesen her ohne auf Gefahren zu achten.
Bitte fahren sie auch in Feld-, Wiesen- und Waldbereichen angemessen und achten auf die Wildwechselbeschilderungen.

Bevölkerungsvorausberechnung für Verbandsgemeindeebene bis 2040

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Nur jede vierte der insgesamt 169 verbandsfreien Gemeinden und Verbandsgemeinden wird 2040 mehr Einwohnerinnen und Einwohner zählen als Ende 2017. Das geht aus den Ergebnissen der kleinräumigen Bevölkerungsvorausberechnung hervor, die das Statistische Landesamt in Bad Ems vorgelegt hat.

Die neuesten Zahlen basieren auf der im Februar 2019 vorgestellten regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung, die Ergebnisse für das Land sowie für die kreisfreien Städte und Landkreise lieferte (PM Nr. 23/2019). Nach den jetzt vorgelegten Berechnungen werden 14 der 30 verbandsfreien Gemeinden sowie 28 der 139 Verbandsgemeinden 2040 mehr Einwohnerinnen und Einwohner haben als 2017. Das größte prozentuale Bevölkerungsplus wird für die verbandsfreie Gemeinde Schifferstadt erwartet, der größte Rückgang für die Verbandsgemeinde Herrstein. Die Ergebnisse basieren auf der aktuellen Gebietsstruktur; für künftige Fusionen werden die Berechnungen zu gegebener Zeit angepasst.

„Vor allem kommunale Entscheidungsträger sind an tiefer regionalisierten Daten interessiert“, erklärte Präsident Marcel Hürter. „Diesem Wunsch kommen wir mit der kleinräumigen Bevölkerungsvorausberechnung für die verbandsfreien Gemeinden und Verbandsgemeinden nach.“

Kleinräumige Bevölkerungsvorausberechnungen werden für vielfältige Aufgaben der Fach- und Regionalplanung benötigt. Hier sind neben Kindertagesstätten, Schulen, Senioren- und Pflegeheimen auch Anlagen und Einrichtungen der Verkehrs-, Versorgungs- und Entsorgungsinfrastruktur zu nennen. Darüber hinaus sind Gesamtzahl und Altersstruktur der Bevölkerung auch für die Entwicklung der kommunalen Finanzen sowie für die Flächennutzungsplanung von Bedeutung, beispielsweise im Hinblick auf die Ausweisung neuer Gebiete für Wohnungsbau und Gewerbeansiedlungen.

„Bei der Einordnung der Ergebnisse ist zu beachten, dass insbesondere das Wanderungsgeschehen – unter anderem durch Sonderereignisse wie zuletzt im Falle des verstärkten Zuzugs Schutzsuchender, aber auch beispielsweise durch die Ausweisung von Baugebieten, die Ansiedlung von Gewerbebetrieben oder den Ausbau von Verkehrsachsen – schwankungsanfällig ist“, erläuterte Marcel Hürter. Die Vorausberechnungen müssten daher von den Nutzern um spezifische Ortskenntnisse ergänzt und entsprechend interpretiert werden.

Die Berechnung für die verbandsfreien Gemeinden und Verbandsgemeinden erfolgt auf Basis der Annahmen der mittleren Variante der Fünften regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung (Basisjahr 2017). Da sich die Rahmenbedingungen kleinräumig schneller ändern können, als dies beispielsweise auf Landesebene der Fall ist, wurde der Projektionszeitraum auf das Jahr 2040 begrenzt.

Detaillierte Ergebnisse werden auf der Webseite des Statistischen Landesamtes unter: www.statistik.rlp.de/de/gesellschaft-staat/demografischer-wandel/regionalergebnisse/ bereitgestellt.

Weitere Informationen: Statistische Analyse „Fünfte regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung“

Autor: Sebastian Fückel (Referat Analysen Staat, Soziales)

5.700 Einbürgerungen im Jahr 2018

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Im Jahr 2018 wurden in Rheinland-Pfalz 5.657 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert, das waren 224 (vier Prozent) weniger als im Jahr zuvor. Von den 2.502 Männern und 3.155 Frauen lebte die Hälfte bereits 15 Jahre oder länger in Deutschland. Das Altersspektrum reichte von Säuglingen bis hin zu mehr als 90-Jährigen; im Schnitt waren die eingebürgerten Personen 34 Jahre alt.

Die Liste der am häufigsten eingebürgerten Nationalitäten wird, wie schon seit Jahren, von türkischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern (767) angeführt. Es folgen Polen (415), Rumänen (301), Italiener (299), Briten (241) und Kosovaren (232). Damit nahmen seit 2016, dem Jahr des Brexit-Referendums, mehr als 800 Bürgerinnen und Bürger des Vereinigten Königreiches die deutsche Staatsbürgerschaft an. Diese behielten allesamt auch nach Erlangung der deutschen Staatsbürgerschaft zusätzlich ihren britischen Pass.

Bezogen auf die hier lebenden Ausländerinnen sowie Ausländer und dabei beschränkt auf Nationalitäten, die Ende des Jahres 2017 landesweit mit mindestens 500 Personen vertreten waren, ergibt sich die höchste Einbürgerungsneigung bei Irakern (6,3 Prozent), Kamerunern und Briten (jeweils 5,8 Prozent), Nigerianern (5,5 Prozent) sowie Marokkanern (5,2 Prozent). Türken belegen – unter Bezugnahme auf die jeweilige Zahl hier lebender Landsleute – mit 1,3 Prozent lediglich Rang 29, Polen und Rumänen mit jeweils 1,0 Prozent die Ränge 39 bzw. 37.

Wie bereits in den Vorjahren wurde die mit Abstand höchste Zahl von Einbürgerungsurkunden in den kreisfreien Städten Ludwigshafen (687) und Mainz (598) ausgehändigt. Die wenigsten Einbürgerungen erfolgten in der kreisfreien Stadt Pirmasens (33) und im Landkreis Südwestpfalz (40). Stellt man die Zahl der Einbürgerungen je Kreis in Bezug zur Zahl der Ende 2017 im Ausländerzentralregister jeweils registrierten Personen, belegten die kreisfreie Stadt Koblenz und der Landkreis Ahrweiler die Spitzenplätze. In Koblenz erhielten 2,3 Prozent der dort lebenden Ausländerinnen und Ausländer einen deutschen Pass, im Landkreis Ahrweiler waren es rund 1,7 Prozent. Relativ gesehen die wenigsten Einbürgerungen gab es im Eifelkreis Bitburg-Prüm (0,6 Prozent).

Die Zahlen stammen aus der Einbürgerungsstatistik. Sie werden den statistischen Landesämtern von den Einbürgerungsbehörden übermittelt. Einbürgerungsbehörden sind in Rheinland-Pfalz die Verwaltungen der kreisfreien Städte und Landkreise. Nach dem Staatsangehörigkeitsgesetz haben insbesondere Personen, die mindestens acht Jahre in Deutschland leben, einen besonderen Anspruch auf Einbürgerung, wenn sie bestimmte, gesetzlich festgelegte Anforderungen erfüllen. Durch die Einbürgerung werden die Betroffenen gleichberechtigte deutsche Staatsbürgerinnen und -bürger mit allen Rechten und Pflichten. Bei Mehrstaatlern wurde lediglich die bis zur Einbürgerung jeweils erste bisherige bzw. fortbestehende ausländische Staatsangehörigkeit ausgewertet.

Autor: Gerd Reh (Referat Bevölkerung, Zensus, Verwaltungsstelle Mortalität)

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