Montag, 23. September 2019

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Wussten Sie schon, …

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dass die SGD Nord auf 11.000 Kilometern Fließgewässer ihren Beitrag zu ökologisch intakten Gewässern und einer hohen Wasserqualität leistet?

Wasser ist eine unserer wertvollsten, natürlichen Ressourcen und steht als Lebensgrundlage für Menschen, Pflanzen und Tiere unter besonderen Schutz. Die vielfältigen, ökologischen Funktionen und eine gute Wasserqualität der Gewässer im nördlichen Rheinland-Pfalz zu schützen und zu erhalten, ist eine wichtige Aufgabe der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord als Obere Wasser- und Fischereibehörde. So sollen die umfangreichen Nutzungsmöglichkeiten für nachkommende Generationen erhalten bleiben. Darüber hinaus berät sie als wasserwirtschaftliche Fachbehörde Kreise und Kommunen, andere Behörden und auch Privatpersonen. Sie stellt umfangreiche Daten des Wasserhaushaltes, zur Wassermenge und Gewässergüte als Grundlage für vielfältige Planungen und Entscheidungen in allen Lebensbereichen zur Verfügung.

Rund 11.000 Kilometer Fließgewässer haben die Landschaften im Norden von Rheinland-Pfalz maßgeblich geprägt. Gewässer sind Lebensadern für Menschen, Tiere und Pflanzen. Sie verbinden Naturräume und vernetzen Biotopsysteme, sie sind ein wichtiger Teil des Naturhaushaltes und Lebensgrundlage.

Unsere Gewässer sind vielfältigen Nutzungen und Belastungen wie beispielsweise durch Einleitung von Abwässern, Begradigung, Gewinnung von Trink- und Brauchwasser oder Wassernutzung mittels Turbinen, ausgesetzt. Zur weiteren Verbesserung eines guten ökologischen Zustands der Gewässer, haben die Herstellung der biologischen Durchgängigkeit, die Verbesserung der Gewässermorphologie und die Reduzierung der Nährstoffe eine hohe Priorität in der wasserwirtschaftlichen Arbeit der SGD Nord.

Mit Blick auf die Europäische Wasserrahmenrichtlinie und die Aktion Blau Plus, die die Wiederherstellung von naturnahen Gewässerzuständen fördert, werden wasserwirtschaftliche Maßnahmen geplant und umgesetzt. Dabei leistet die SGD Nord einen wichtigen Beitrag, ebenso wie bei der technischen Beratung und finanziellen Abwicklung von Fördergeldern des Landes. Im Jahr 2018 wurden so im Bereich der SGD Nord für diese Aufgaben Fördermittel in Höhe von fast 30 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, die Investitionen der Kommunen in den Gewässerschutz in Höhe von ca. 50 Millionen Euro ermöglichten.

Weitere Infos unter www.sgdnord.rlp.de

Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord

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SGD Nord begleitet Forschungsvorhaben der Universität Koblenz-Landau zum Rückgang der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft

Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord begleitet das aktuelle Forschungsvorhaben der Universität Koblenz-Landau zum Rückgang der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft. Anlass ist die akute Gefährdung von Insekten im Land Rheinland-Pfalz, insbesondere in der Agrarlandschaft. Bei dem Projekt soll der Rückgang von Insekten im Grün- und Ackerland untersucht werden. Unter Leitung von Professor Klaus Fischer,  vom Institut für Angewandte Naturwissenschaften der Universität Koblenz-Landau wird das Vorhaben in der Zeit von April 2019 bis März 2022 durchgeführt und von der SGD Nord fachlich begleitet werden. Das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten, fördert diese wichtigen Untersuchungen durch Finanzmittel der „Aktion Grün“ in Höhe von knapp 170.000 Euro, verteilt auf vier Jahre.

Den besorgniserregenden Rückgang der Biodiversität in unserer Kulturlandschaft mit bis zu 75% Verluste an Biomasse haben in den vergangenen Jahren verschiedene Untersuchungen nachgewiesen. Bundesweit wird derzeit über die daraus resultierenden Konsequenzen diskutiert. Hier sind etwa der Verlust an Blüten-Bestäubern, dessen Auswirkungen auf Nahrungsmittel, insbesondere Obst, und der Bruch der Nahrungskette mit dramatischen Folgen für Insektenfresser, wie Kleinvögel oder Fledermäuse zu nennen. Ein grundlegendes Problem bei der Beurteilung dieses Rückgangs ist ein auffallender Mangel an Daten über die Verbreitung und Häufigkeit der meisten, auch der häufigen und weit verbreiteten Insektenarten. Diese Daten sind jedoch von entscheidender Bedeutung für die Initiierung von Schutzmaßnahmen.

Als Obere Naturschutzbehörde ist die SGD Nord verpflichtet zur langfristigen Erhaltung der durch die Natura2000-Richtlinie geschützten Lebensraumtypen und der darauf angewiesenen Tier- und Pflanzenarten. Im Rahmen des Projektes sollen notwendige Erhaltungs- und Pflegemaßnahmen auf Agrarflächen, insbesondere im mageren Grünland mittlerer Standorte, ermittelt werden. Außerdem soll die Vernetzung ökologisch wertvoller „Restflächen“ durch Wege und Feldraine in ausgedehnten Ackerstandorten untersucht werden. In Zukunft sollen die in diesem Projekt gewonnen Befunde dazu beitragen, die Bewirtschaftung von Grünlandflächen und Agrarstandorten zu optimieren und bestehende Förderinstrumente anzupassen oder begleitende Maßnahmen zu ermöglichen.

Die SGD Nord wird das aktuelle Projekt mit zwei laufenden Forschungsvorhaben mit ähnlichen Fragestellungen vernetzen. So sollen die Erkenntnisse aus diesem Projekt durch den Austausch von Daten aus dem Projekt der Universität Trier zu „Bestandstrends von Wildbienen und Heuschrecken“ sowie dem Projekt „Wiesenbrüter im Westerwald“ der SGD Nord ergänzt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.sgdnord.rlp.de.

 

Region-Rhein wird von Hackern bedroht.

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Sehr geehrte Leserschaft von Region-Rhein,

zur Zeit wird Region-Rhein Online Nachrichten von Hackern bedroht.

Bei einer Zahlung von 1000,- € will man von einer Behinderung und Diffamierung mit Falschmeldungen in den sozialen Medien absehen.

Region-Rhein Online Nachrichten schließt eher seine Seiten, als sich die Unabhängigkeit oder Überparteilichkeit aus den Händen nehmen zu lassen.

Sollte Ihnen in den nächsten Tagen an den Seiten Veränderungen an gewohnter Optik oder Textinhalten auffallen, bitte ich um eine Nachricht.

Mit freundlichen Grüßen

Region-Rhein Online Nachrichten für die Region Mittelrhein

Dietmar Fuchs
Geschäftsführung

Bürgerbefragung der Finanzämter

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Teilnahme online von März 2019 bis März 2020 möglich
Wie zufrieden Bürgerinnen und Bürger mit der Auskunft, Bearbeitung und Hilfestellung durch ihr Finanzamt sind, möchte die rheinland-pfälzische Finanzverwaltung erfahren. Unter dem Motto: „Zufrieden…?“ wird daher vom 1. März 2019 bis einschließlich 29. Februar 2020 eine Online-Befragung durchgeführt. So soll allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, den Finanzämtern eine Rückmeldung auf ihre Arbeit zu geben und dazu beizutragen, die Bürgerfreundlichkeit der Finanzverwaltung weiter zu verbessern.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der rheinland-pfälzischen Finanzverwaltung
übernehmen als Einnahmeverwaltung des Landes eine wichtige Aufgabe für das
Gemeinwohl. Denn es ist unerlässlich für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, dass die Steuern gleichmäßig und gerecht erhoben werden. Um in ihrer täglichen Arbeit noch besser zu werden, möchte die Steuerverwaltung nun eine ehrliche Rückmeldung der Bürgerinnen und Bürger“, so Finanzministerin Doris Ahnen zum Start der Bürgerbefragung.

Die Teilnahme an der Befragung, die zeitgleich in 15 Bundesländern durchgeführt
wird, ist unter www.ihr-finanzamt-fragt-nach.de möglich. Es werden Fragen rund um die Abgabe der Einkommensteuererklärung sowie die Arbeit des Finanzamts
allgemein gestellt. Unter anderem können Angaben darüber gemacht werden, wie
lange die Bearbeitung der Einkommensteuererklärung gedauert hat, wie verständlich der Steuerbescheid war oder wie zufrieden man mit der Erreichbarkeit und dem Verhalten der Beschäftigten ist. Die Befragung dauert nur etwa fünf Minuten und kann bequem von zu Hause, aber auch über mobile Endgeräte ausgefüllt werden. In beiden Fällen ist der Datenschutz der Teilnehmer gewährleistet und sind keinerleiRückschlüsse auf Personen möglich.

Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord

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SGD Nord: Aufruf zum Wettbewerb für vorbildlich umgesetzte Bau- und Gartenanlagen im Welterbetal

Die Initiative Baukultur für das Welterbe Oberes Mittelrheintal zeichnet vorbildlich umgesetzte Bau- und Gartenanlagen im Welterbetal aus. Ziel des Wettbewerbs ist die Anerkennung von öffentlichen wie privaten Bauherren sowie Planern und Handwerkern, die Projekte im Sinne des Welterbes umgesetzt haben. Der Wettbewerb versteht sich als ein Beitrag zur Förderung der Bau- und Gartenkultur im Oberen Mittelrheintal. Details zur Ausschreibung gibt es auf der Homepage der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, bei der die Geschäftsstelle der Initiative Baukultur angesiedelt is.

Bis zum 24. Mai 2019 können sich öffentliche und private Bauherren und Planer um diese Auszeichnung bewerben. Ziel des Wettbewerbs ist es, gelungene Umbauten und Erweiterungen vorhandener Gebäude, Neubauten und neugestaltete Frei- und Gartenanlagen, die in dem Zeitraum zwischen 2009 und 2019 fertiggestellt wurden, besonders herauszustellen und damit auch öffentlich bekannt zu machen. Sie sollen beispielgebend für die baukulturelle Entwicklung des Welterbes sein.

Mit diesem Projekt will die Initiative Baukultur für das Welterbe ein Zeichen setzen. Neben einem Preisgeld und einer Urkunde wird den Preisträgern in einer öffentlichen Veranstaltung eine Plakette, die am prämierten Objekt platziert werden kann, ausgehändigt. Damit soll dessen Vorbildcharakter herausgestellt werden. Der Wettbewerb wurde bereits im Jahr 2009 erstmals erfolgreich durchgeführt. Damals noch beschränkt auf das Thema Baukultur, sollen bei diesem Wettbewerb auch vorbildlich gestaltete Frei- und Gartenanlagen in den Fokus gerückt werden, dies auch mit Blick auf die BUGA 2029. Sie stellt die Region vor neue Herausforderungen und formuliert gleichzeitig neue Qualitätsansprüche. Ausgewählt werden die Preisträger von einer fachkundigen, interdisziplinären Jury. Ihre Aufgabe wird es sein, aus dem Bewerberkreis die Projekte auszuwählen, die im Sinne einer lebendigen, sich weiter entwickelten Kulturlandschaft, aber dennoch zeitgemäß umgesetzt wurden.

Das Thema Baukultur spielt eine herausragende Rolle bei den Bemühungen, das als UNESCO-Welterbe geadelte Obere Mittelrheintal voranzubringen und qualitativ weiterzuentwickeln. Gerade die baukulturellen Werte waren der wesentliche Grund für dessen Anerkennung als Welterbe. Herausragende historische Zeugnisse wie Burgen, Schlösser, Kirchen und die historischen Ortskerne, eingebettet in einen einzigartigen Landschaftsraum, machen den Reiz und die Einzigartigkeit der Region aus. Sie formulieren aber auch das Maß der Verantwortung für die baukulturelle Entwicklung des Tals. Der Wettbewerb Bau- und Gartenkultur ist ein Baustein in den Bemühungen, dem Bewusstsein für diese Verantwortung Ausdruck zu verleihen.

Die Teilnahmebedingungen und Ausschreibungsunterlagen können ab dem 01. März 2019 von der Homepage der SGD Nord heruntergeladen werden:

https://sgdnord.rlp.de/de/planen-bauen-natur-energie/bauen-und-eigentum/die-initiative-baukultur/die-projekte/wettbewerb-bau-gartenkultur/

Hintergrund:

Der Wettbewerb wird initiiert von der Initiative Baukultur für das Welterbe Oberes Mittelrheintal, deren Geschäftsstelle bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord beheimatet ist. Unter dem Dach der Initiative Baukultur vereinen sich das Ministerium der Finanzen als zuständiges Bauministerium, der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal, die Generaldirektion Kulturelles Erbe und die Architektenkammer Rheinland-Pfalz. Die Zuständigkeit für den hessischen Teil des Welterbes obliegt dem hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen.

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