Dienstag, 11. August 2020

Letztes Update:11:55:42 AM GMT

region-rhein.de

RSS

34. Schüler- und Jugendwettbewerb 2020: Noch 4 Wochen bleiben

Drucken
Schüler- und Jugendwettbewerb 2020 des Landtags und der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz / Zu gewinnen sind 5-tägige Studienfahrten nach Berlin, Tagesfahrten und viele andere Preise

Noch vier Wochen bleiben für die Teilnahme am 34. Schüler- und Jugendwettbewerb 2020 von Landtag und Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz! Bis zum 31. März 2020 können alle, die mitmachen wollen, ihre fertigen Arbeiten einreichen. Teilnehmen können alle Jugendlichen zwischen 13 und 20 Jahren, die in Rheinland-Pfalz leben, arbeiten oder in Ausbildung sind. Mit ihren Vorstellungen, Ideen und Analysen haben sie die Chance, einen der vielen Preise zu gewinnen.

2020 stehen folgende aktuelle Themen aus Politik und Gesellschaft zur Auswahl:

. 2020 + 20 - Unsere Welt in zwanzig Jahren
. 30 Jahre Deutsche Einheit - Perspektiven für uns und Europa
. Klimawandel und Alltagsverhalten

Auf die Kreativität der jungen Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer freuen sich  der Präsident des Landtags, Hendrik Hering, und der Direktor der Landeszentrale, Bernhard Kukatzki:

"Die Umsetzung der Themen durch die rheinland-pfälzischen Jugendlichen hat uns jedes Jahr viele Denkanstöße geboten. Auch dieses Jahr können sich die Teilnehmenden mit vielen Aspekten aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft befassen und in ihrem ganz eigenen Stil verarbeiten. Die außergewöhnlich hohe Kreativität und Qualität der Arbeiten mit ihren vielfältigen Ausdrucksformen wird uns und die Jury sicher auch 2020 wieder begeistern", sind sich Hendrik Hering und Bernhard Kukatzki sicher.

Wer am Schüler- und Jugendwettbewerb 2020 teilnehmen will, muss 13 - 20 Jahre alt sein, in Rheinland-Pfalz leben, zur Schule gehen, in Ausbildung sein oder arbeiten. Ob im Jugendzentrum, in der Ausbildung, in der Schule oder in Eigenverantwortung erarbeitet, ob Einzel-, Klassen- oder Gruppenarbeit, Textarbeit, Video, Wandzeitung, Homepage oder Spiel, das Selbst-aktiv-werden wird mit tollen Preisen belohnt. Darunter sind eine 5-tägige Studienfahrt nach Berlin für Einzel- und Gruppensieger, die Teilnahme am Landtagsseminar für Jugendliche, Tagesfahrten oder Klassenanschaffungen für Schulklassen und zusätzlich jede Menge toller Bücher, Spiele und Videos.

Einsendeschluss ist Dienstag, der 31. März 2020. Die Preisverleihung im Frankfurter Hof ist am Dienstag, 9. Juni 2020 in Mainz und die Eröffnung der Ausstellung mit den Preisträgerarbeiten am 16. Juni 2020 im Abgeordnetenhaus des Landtags.

Mehr Infos gibt es bei Dieter Gube, Landeszentrale für politische Bildung, Am Kronberger Hof 6 in 55116 Mainz (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. / Tel.: 06131 / 16-4098). Dort können Plakate zum Wettbewerb und die Ausschreibungsunterlagen - auch im Klassensatz - bestellt werden.

SGD Nord: Vorsicht! Kröten und Frösche gehen auf Wanderung

Drucken

Witterungsbedingt startet in diesem Jahr die Wanderung der Kröten und Frösche etwa zwei bis drei Wochen früher. Die wärmeren Temperaturen locken zahlreiche Frösche und Kröten aus ihren Winterquartieren, die ersten Grasfrösche haben bereits abgelaicht. Daher bittet die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord als Obere Naturschutzbehörde alle Autofahrer, in den nächsten Wochen besonders aufmerksam zu sein. Frühlaichende Amphibienarten wie die Erdkröte oder der Grasfrosch wandern meistens im Schutz der Nacht und oft in Massen von ihren Winterquartieren zu den Laichgewässern. Molche, Salamander und weitere Froschlurcharten werden in Kürze nachfolgen.

Auf ihrem Weg müssen die Tiere in unserem dicht besiedelten Raum oft auch Straßen überqueren. Wenn man berücksichtigt, dass wandernde Erdkröten für das Überqueren einer „normalen“ Straße bis zu 15 Minuten benötigen, wird selbst bei einer geringen Verkehrsdichte deutlich, dass der Weg zu den Gewässern lebensgefährlich für sie ist. Neben den Verlusten durch das eigentliche Überfahren sterben viele Tiere aber auch durch einen Unterdruck, der technisch bedingt im normalen Fahrbetrieb unter den Autos entsteht und für die Tiere auch bei vorsichtiger Fahrweise leider oft tödliche Folgen hat. Schon Fahrgeschwindigkeiten ab circa 30 km/h reichen aus, um bei den Amphibien durch den unter dem Auto auftretenden Unterdruck schwerste innere Verletzungen wie die Zerstörung der inneren Organe, Knochenbrüche oder dergleichen hervorzurufen. Dazu muss es nicht zu einer Berührung durch einen Autoreifen kommen.

Die SGD Nord will Autofahrer – wie bereits erwähnt – dementsprechend sensibilisieren und bittet sie, die entsprechenden Hinweisschilder zu beachten. Wo es gefahrlos möglich ist, können Autofahrer schon durch eine Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit zum Überleben der Tiere beitragen. Optimal wäre natürlich das Ausweichen auf alternative Fahrstrecken.

Die SGD Nord unterstützt den Amphibienschutz in vielfältiger Weise, denn viele heimische Amphibienarten sind stark gefährdet. Neben der Förderung des ehrenamtlichen Amphibienschutzes werden zum Beispiel im Rahmen von Artenschutzprojekten unterschiedliche Schutzmaßnahmen ergriffen. Auch in diesem Jahr werden wieder Maßnahmen eines mehrjährigen Amphibienschutzprojektes im Westerwald umgesetzt. Zielarten sind dabei die besonders stark gefährdeten Amphibien wie beispielsweise die Gelbbauchunke, der Kammmolch und der Laubfrosch. Aber auch viele andere Amphibienarten profitieren von diesen Maßnahmen.

Weitere Informationen unter: www.sgdnord.rlp.de.

Kurzprofil Grasfrosch (Rana temporaria) als Beispiel für eine frühlaichende Art:

Allgemeines:

Der zu den Braunfröschen gehörende Grasfrosch galt früher als „Allerweltsart“, landete bis ins 20. Jahrhundert hinein auch schon mal – bevorzugt während der Fastenzeit – auf dem heimischen Teller und ist heute noch fast überall in Deutschland anzutreffen. Dennoch sind auch bei dieser neben der Erdkröte bei uns häufigsten Amphibienart leider seit Jahren sehr starke Bestandsrückgänge zu verzeichnen, die regional ganz zum Verschwinden der Art geführt haben. In Rheinland-Pfalz ist die Art auch schon auf der Vorwarnliste der gefährdeten Arten aufgeführt.

Kurzsteckbrief:

Größe:

Grasfrösche haben eine Größe zwischen circa 6 und 11 Zentimetern.

Alter:

Die Tiere können bis zu 12 Jahre alt werden.

Besondere Merkmale:

Der Grasfrosch zeichnet sich durch eine variable braune Farbgebung (oft mit dunklen Flecken) aus. Die Tiere haben hinter den Augen im Trommelfellbereich eine auffällige, dunkle Zeichnung. Die runde Schnauze und der plumpe Körperbau unterscheiden ihn von anderen Braunfröschen.

Ernährung:

Die Tiere ernähren sich von Insekten, Würmern, Nacktschnecken etc.

Jahresrhythmus:

Grasfrösche sind Ende Februar/Anfang März die ersten Amphibien, die an den Gewässern auftauchen. Unmittelbar nach dem Ablaichen wandern die ersten Tiere in die zum Teil entfernt liegenden Sommerlebensräume (Wälder, Weideflächen, Gebüsche) ab, in denen sie sich die meiste Zeit aufhalten. Ab Oktober suchen die Tiere die Winterquartiere auf, zum Teil überwintern sie auch im Gewässer.

Fortpflanzung:

Die Fortpflanzungszeit dauert nur wenige Tage, man spricht daher vom „Explosivlaicher“. Während des Ablaichens werden die Weibchen von den Männchen umklammert und die frisch abgesetzten Eier werden direkt befruchtet.

Laich:

Der Laichballen besteht aus mehreren hundert, manchmal auch mehreren tausend Eiern, die oft als „Laichteppich“ ausgebildet sind.

Larven:

Nach circa 7 bis 10 Tagen schlüpfen die Larven aus den Eiern, bei kühler Witterung kann es auch länger dauern. Die Metamorphose erstreckt sich über einen Zeitraum von 2 bis 3 Monaten

Gefährdungen:

Die zum Teil erheblichen Bestandsrückgänge sind auf das bei uns immer stärkere Verkehrsaufkommen, die zunehmende Zerstörung und Zerschneidung der Lebensräume, den Verlust von Laichgewässern aller Art aber auch auf den flächenhaften Einsatz von Pestiziden in der Agrarlandschaft zurückzuführen. Auch das Insektensterben wird sicher Konsequenzen für die Amphibien haben, denn Insekten sind schließlich eine der Hauptnahrungsquellen des Grasfrosches.

Fotoinformationen: Die Fotos zeigen einmal einen Grasfrosch und einmal eine Erdkröte beim gefährlichen Überqueren der Fahrbahn.

Die Fotos sind im Rahmen der Berichterstattung frei. Bitte geben Sie die Bildquelle „SGD Nord“ an.

ISB senkt Zinsen der Wohneigentumsdarlehen

Drucken

Kauf oder Bau von Wohnimmobilien noch günstiger finanzieren

Mainz, 27. Februar 2020. Vor dem Hintergrund der nach wie vor angespannten Situation auf dem Wohnungsmarkt und des sehr niedrigen Zinsniveaus senkt die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) ab 28. Februar 2020 die Zinsen ihrer Darlehen für den Neubau, den Erwerb und die Modernisierung selbst genutzten Wohneigentums bei allen Laufzeiten um je 0,15 Prozent: Bei einer Laufzeit von 10 Jahren verringern sich die Zinsen auf 0,10 Prozent, bei einer 15-jährigen Laufzeit auf 0,45 Prozent und bei einer Laufzeit von 20 Jahren auf 0,7 Prozent. Darlehen mit einer Laufzeit bis zur vollständigen Tilgung werden zudem ab sofort zu lediglich 1,0 Prozent ausgereicht, somit besteht für den Enddarlehensnehmer kein Zinsänderungsrisiko. Zugleich hebt die Förderbank des Landes die Tilgungssätze von 2,2 auf mindestens 2,5 Prozent. Aufgrund von Tilgungszuschüssen, die je nach der Höhe des Haushaltseinkommens bis zu 7,5 Prozent betragen können, müssen die Darlehen nicht komplett zurückgezahlt werden.

Unverändert bleibt, dass die Darlehen im Nachrang ausgereicht und einkommensabhängig gewährt werden; zum Jahresbeginn wurden die Einkommensgrenzen nach oben angepasst und berechtigen weite Teile der Haushalte mit einem mittleren Einkommen. Weitere Informationen erhalten Interessierte auf www.isb.rlp.de und unter der Telefonnummer 06131 6172-1991.

Ab Juni 2020 entfallen Zahlungserinnerungen für Steuervorauszahlungen

Drucken

Finanzämter empfehlen Bürgern mit Steuervorauszahlungen am Lastschrifteinzugsverfahren teilzunehmen

Bürger und Unternehmen, die Vorauszahlungen auf ihre Einkommen- und Körperschaftsteuer leisten müssen, wurden bisher quartalsweise an die fälligen Zahlungen erinnert.

Diese regelmäßigen Zahlungshinweise werden im ersten Quartal 2020 nun zum letzten Mal verschickt. Ab Juni 2020 wird der Versand dieser Zahlungserinnerungen für Steuervorauszahlungen komplett eingestellt.
Durch diese Maßnahme spart das Land Rheinland-Pfalz jährlich rund 220.000 € an Porto- und Papierkosten.

Damit betroffene Bürger auch künftig ihre Steuern pünktlich bezahlen und keine Säumniszuschläge riskieren, empfiehlt die Finanzverwaltung, am SEPA-Lastschrifteinzugsverfahren teilzunehmen.

Vorteil des Lastschrifteinzugsverfahrens:

Termine und die genaue Höhe der jeweiligen Steuervorauszahlung müssen von den Betroffenen nicht selbst überwacht werden. Dadurch werden Säumniszuschläge, die bei einer verspäteten oder nicht vollständigen Zahlung fällig würden, vermieden.

Zudem werden das Ausfüllen von Überweisungsaufträgen und ggf. auch zusätzliche Buchungsgebühren gespart.

Im Falle einer nachträglichen Änderung der Höhe der Vorauszahlungen, erfolgt automatisch eine Rücküberweisung der zu viel gezahlten Beträge.

Bei dem Verfahren entscheidet der Bürger, ob die Teilnahme für alle Vorauszahlungen zu seiner Steuernummer gilt oder ob sie auf bestimmte Steuerarten und Vorauszahlungen beschränkt werden soll.

Einen entsprechenden Vordruck – Teilnahmeerklärung am SEPA-Lastschrifteinzugsverfahren – wird mit dem letztmalig zugestellten Zahlungshinweis verschickt. Der Vordruck ist zudem auch beim Finanzamt oder im Internet unter www.fin-rlp.de/vordrucke – hier unter „Allgemeine Vordrucksuche“ (SEPA im Suchfeld eingeben) erhältlich.

Einwohnerzahl stieg 2019 zum achten Mal in Folge

Drucken
Zum Ende des Jahres 2019 lebten in Rheinland-Pfalz rund 4.093.300 Personen. Nach einer vorläufigen Schätzung des Statistischen Landesamtes ist die Einwohnerzahl damit zum achten Mal in Folge gestiegen. Zwar dürfte der Bevölkerungszuwachs mit plus 8.500 Personen gegenüber dem Vorjahr etwas schwächer ausgefallen sein, gleichwohl bedeutet dies für die Einwohnerzahl des Landes einen neuen Rekordwert.

Wie in den Jahren zuvor geht der Anstieg der Bevölkerungszahl einzig auf die räumliche Bevölkerungsbewegung zurück, das heißt, es zogen abermals deutlich mehr Personen nach Rheinland-Pfalz als das Land verließen. Der Wanderungsüberschuss belief sich auf schätzungsweise 20.000 Personen. Die natürliche Bevölkerungsbewegung weist dagegen trotz zuletzt etwas höherer Geburtenzahlen voraussichtlich ein Defizit aus. So dürfte die Zahl der Gestorbenen um mehr als 10.000 Personen über der Zahl der Geborenen gelegen haben.

Um den Bevölkerungsstand zum Jahresende 2019 zu ermitteln, wurden die Bestandsdaten der rheinland-pfälzischen Meldebehörden herangezogen, die Angaben zum Geschlecht, zum Alter sowie zur Staatsangehörigkeit der Einwohnerinnen und Einwohner beinhalten. Genauere Angaben zu den Zu- und Fortzügen sowie zu den Geburten und Sterbefällen, mit denen der Bevölkerungsstand amtlich fortgeschrieben wird, liegen erst in einigen Monaten vor.

Jede/r Neunte hat nicht die deutsche Staatsangehörigkeit

Nach vorläufigen Ergebnissen ist die Zahl der in Rheinland-Pfalz lebenden Ausländerinnen und Ausländer gegenüber dem 31. Dezember 2018 um rund 16.300 und gegenüber dem Zensus 2011 um rund 197.000 auf etwa 469.000 Personen gewachsen. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von gut elf Prozent. Mehr als jede neunte Rheinland-Pfälzerin bzw. jeder neunte Rheinland-Pfälzer verfügt somit nicht über die deutsche Staatsangehörigkeit. Im Vergleich zum Ende des Jahres 2018 ist der Ausländeranteil um 0,4 Prozentpunkte und gegenüber der Volkszählung vom 9. Mai 2011 um 4,6 Prozentpunkte gestiegen.

Gesellschaftliche Alterung schreitet weiter voran

Die steigende Lebenserwartung und die vergleichsweise niedrigen Geburtenzahlen der vergangenen Jahrzehnte tragen dazu bei, dass sich die Altersstruktur der Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer kontinuierlich wandelt. So leben heute ca. 747.100 Personen in Rheinland-Pfalz, die das zwanzigste Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Das waren 9.900 bzw. 1,3 Prozent weniger als zum Stichtag des Zensus im Mai 2011. Rund 2.149.100 Personen waren Ende 2019 mindestens 20 aber noch keine 60 Jahre alt. Auch ihre Zahl hat sich seit der Volkszählung verringert, und zwar um rund 32.700 bzw. 1,5 Prozent. Stark gestiegen ist dagegen die Zahl der 60-Jährigen und Älteren auf nunmehr etwa 1.197.100. Am 9. Mai 2011 zählten hingegen noch 146.100 Personen weniger zu dieser Altersgruppe. Insgesamt hat sich die Zahl der 60-Jährigen und Älteren seitdem um knapp 14 Prozent erhöht. Allein im vergangenen Jahr stieg ihre Zahl um 21.500 bzw. 1,8 Prozent.

Bevölkerung wächst in den kreisfreien Städten stärker als in den Landkreisen

Wird die Bevölkerungsentwicklung regional betrachtet, so zeigt sich, dass die Einwohnerzahl seit dem Zensus 2011 in den kreisfreien Städten stärker gestiegen ist als in den Landkreisen. Während sich der Bevölkerungsstand bis Ende 2019 in den kreisfreien Städten schätzungsweise um 5,9 Prozent bzw. um 60.100 Personen erhöht hat, dürfte der Bevölkerungszuwachs in den Landkreisen lediglich bei 1,5 Prozent bzw. 43.400 Personen gelegen haben.
Mit Ludwigshafen und Mainz verbuchten zwei Städte am Rhein die höchsten Zugewinne (plus 9,3 bzw. plus 9,1 Prozent). Dagegen stellt sich in der kreisfreien Stadt Zweibrücken gegenüber dem Zensusstichtag nahezu keine Veränderung ein, während die Bevölkerungszahl in Pirmasens rückläufig war (minus 1,7 Prozent). Von den 24 Landkreisen verzeichnen insgesamt 15 Zugewinne, neun müssen hingegen Einwohnerverluste hinnehmen. In Mainz-Bingen und im Rhein-Pfalz-Kreis hat die Einwohnerzahl im Vergleich der Landkreise prozentual am stärksten zugenommen (jeweils plus 5,3 Prozent). Am schwächsten entwickelte sie sich in den Kreisen Kusel und Südwestpfalz (jeweils minus 3,6 Prozent).

Die vorläufigen Ergebnisse in dieser Pressemeldung zum Bevölkerungsstand am 31. Dezember 2019 wurden auf der Grundlage einer Schätzung ermittelt. Die Basis dieser Berechnungen bilden die Ergebnisse der laufenden Bevölkerungsfortschreibung zum 31. Dezember 2018. Diese Ausgangsbasis wurde mit den Bestandsveränderungen aus der kommunalen Melderegisterstatistik für das Jahr 2019 nach Geschlecht, Altersgruppen und Staatsangehörigkeit fortgeschrieben. Regionalergebnisse der Schätzung liegen bis auf Ebene der verbandfreien Gemeinden und Verbandsgemeinden vor.
Endgültige Jahresergebnisse der laufenden Bevölkerungsstatistiken 2019 werden in den kommenden Monaten unmittelbar nach Abschluss der noch andauernden Aufbereitungsarbeiten veröffentlicht. Fachlich und regional tief gegliederte Ergebnisse der im Jahresverlauf erfolgten Zu- und Fortzüge liegen voraussichtlich Ende Mai 2020 vor. Die Aufbereitung der Geburten- und Sterbefallstatistik 2019 ist aus heutiger Sicht in der Jahresmitte 2020 abgeschlossen. Endgültige Jahresergebnisse zu Geburten, Sterbefällen und Eheschließungen sowie zu den sich im Zuge der laufenden Bevölkerungsfortschreibung ergebenden Bevölkerungsständen und -strukturen am 31.12.2019 sind aus heutiger Sicht Anfang des dritten Quartals 2020 zu erwarten.

Autor: Sebastian Fückel (Referatsleiter Analysen Staat, Soziales)

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL