Sonntag, 18. November 2018

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Neues Wohnen

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Bätzing-Lichtenthäler: Wir bringen neue Wohnformen und Barrierefreiheit voran / Wohnberatungsstellen werden weiter gefördert

Die Landesregierung fördert die Schaffung barrierefreier Wohnungen und neuer Wohnformen wie zum Beispiel Wohn-Pflege-Gemeinschaften oder Mehrgenerationen-Wohnprojekte. Eine wichtige Säule dieser Förderung ist auch 2018 die Beratungsarbeit. Für die Landesberatungsstelle Neues Wohnen Rheinland-Pfalz bei der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) hat das Land dieses Jahr 190.000 Euro bewilligt. Die Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen mit 13 Beratungsorten landesweit, die von der Verbraucherzentrale getragen wird, erhält 155.000 Euro. „Die Wohnsituation entscheidet oft maßgeblich darüber, wie lange wir im vertrauten Umfeld bleiben können, auch mit Pflegebedarf“, sagte Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler aktuell zum Abschluss der Zielvereinbarungen mit den Trägern der Beratungsstellen. „Damit Menschen jeden Alters möglichst selbstbestimmt wohnen können, brauchen wir mehr Barrierefreiheit und mehr neue Wohnformen, bei denen gemeinschaftlicher Zusammenhalt und gute professionelle Hilfen Hand in Hand gehen.“

Barrierefreiheit ist eine wichtige Voraussetzung für gutes, selbstbestimmtes Wohnen und kommt allen zugute. Erfahrene Architekten der Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen beraten auch vor Ort kostenlos zu Umbaumaßnahmen im Bestand und Förderangeboten. Bei Neubauten zeigen sie auf, welche langfristigen Investitionen im Hinblick auf Barrierefreiheit sinnvoll sind. Dabei geht es auch darum, wie man von Anfang an für alle Lebensphasen planen kann, sodass man das Zuhause später mit wenig Aufwand an die geänderten Bedürfnisse anpassen kann.

„Neue Wohnformen bieten die Chance, die Gemeinschaft in den Vordergrund zu rücken sowie gegenseitige Hilfen und professionelle Unterstützung zu verbinden“, so Bätzing-Lichtenthäler. „Wenn ich zum Beispiel eine Wohn-Pflege-Gemeinschaft für ältere Menschen besuche, habe ich oft das Gefühl: Das ist fast wie in einer großen Familie. Die Bewohnerinnen und Bewohner einer Wohn-Pflege-Gemeinschaft haben jeweils ein eigenes Zimmer, in das sie sich zurückziehen können. Die Gemeinschaftsräume stehen der Gruppe zur Verfügung, in der Küche wird gemeinsam gekocht, wenn nötig mit professioneller Unterstützung. Gerade in kleinen Gemeinden geht es uns oft auch darum, überhaupt ein Angebot für unterstützungsbedürftige ältere Menschen in vertrauter Umgebung zu schaffen.“

Auch gemeinschaftliche Mehrgenerationen-Wohnprojekte sind für Bätzing-Lichtenthäler eine Wohnform mit Zukunft: „In einem Wohnprojekt beziehen die Parteien ihre eigene Wohnung, nutzen aber auch Gemeinschaftsräume und bilden oft eine solidarische Gemeinschaft, die mehr ist als gute Nachbarschaft. Es geht um ein ausgewogenes Maß an Privatsphäre und Verbundenheit – kurz: Man wohnt quasi mit Freunden Tür an Tür. In einer solchen Gemeinschaft stehen die Chancen gut, sich bis ins hohe Alter mit der ganzen Persönlichkeit einzubringen sowie Alltag und Freizeit gemeinsam zu gestalten. Ich finde: Wer so lebt, ist wirklich zu beneiden.“

Gemeinschaft der Generationen und gemeinsame Aktivitäten werden auch im sogenannten Bielefelder Modell großgeschrieben; ein professioneller Pflegedienst ist 24 Stunden vor Ort und bietet verlässliche Unterstützung in vielen Lebenslagen: „Junge und alte Menschen aus verschiedenen Einkommensgruppen, Familien mit Kindern und unterstützungsbedürftige Menschen wohnen hier zusammen im Quartier“, so Bätzing-Lichtenthäler. „In Zusammenarbeit von Wohnungsbaugesellschaften, Mietern und einem Sozialdienst sind bereits in mehreren rheinland-pfälzischen Städten solche Mietwohnangebote mit barrierefreiem Wohnraum, Begegnungsräumen und frei wählbaren Hilfsleistungen entstanden.“ Durch die Begegnungsräume wird in dieser Wohnform ein Rahmen für gelebte Gemeinschaft geschaffen und ehrenamtliches Engagement wie Einkaufsdienste, Hausaufgabenhilfe, Mittagstisch möglich gemacht. Ziel ist es, dass die Mieterinnen und Mieter solange wie möglich Zuhause wohnen bleiben können.

Benefizkonzert „Musik baut Brücken“ am 27. April 2018 mit dem Johannes Gymnasium

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Johnny Junior Brass, Johnny Vocals und Johnny Boys’n Girls

Lahnstein. „Musik baut Brücken“ unter diesem Motto findet am 27. April 2018 in der Lahnsteiner Stadthalle ein Konzert statt, dessen Erlös der Hope School in den Slums von Hyderabad zugutekommt.

Auch das Johannes-Gymnasium ist gleich mit drei Gruppen vertreten. Neben dem Jugendblasorchester Johnny Junior Brass, und dem Schulchor Johnny Vocals tritt auch die HouseBand des Johannes Gymnasiums, die Johnny Boys’n Girls auf.

Das Jugendblasorchester Johnny Junior Brass des Johannes-Gymnasiums Lahnstein unter der Leitung von Antje Rosenbaum besteht seit September 2009 und hat sich seitdem durch innerschulische, aber auch zahlreiche externe Auftritte zwischen Rhein und Lahn einen Namen gemacht. Stetige Werbung und Unterstützung, reizvolle Auftrittsmöglichkeiten und vor allem die zum gleichen Schuljahr neu eingerichteten Bläserklassen ließen das Orchester innerhalb von wenigen Schuljahren auf heute stolze 60 Schüler der Unter- und Mittelstufe anwachsen. So ist es nun möglich, zumeist populäre Stücke aus dem Film- und Unterhaltungsmusikbereich in (fast) sinfonischer Blasorchesterbesetzung zu spielen. Der erste externe Auftritt des jungen Ensembles anlässlich der BUGA 2011, eine Konzertreise nach Berlin im Jahr 2014, ein im Jahr 2015 in Kooperation mit dem Landesmusikgymnasium Montabaur eigens auf die Beine gestelltes Konzert in Koblenz, diverse offizielle Feierlichkeiten der Stadt Lahnstein, die Teilnahme an diversen Benefizkonzerten wie z.B. „Musik baut Brücken“ sowie Auftritte bei „Lahneck live“ sind nur einige Eckpunkte in der Auftrittsgeschichte des Orchesters. Innerschulisch zählen dazu die alljährlich am 3. Adventswochenende stattfindenden Jahreskonzerte sowie die Serenade am Ende eines Schuljahres.

Halleluja“ – tönt es durch die Flure des Johnny, wenn der Schulchor Johnny Vocals in Aktion ist. 20 bis 30 singbegeisterte Jugendliche aus der Mittel- und Oberstufe treffen sich jeden Donnerstag nach dem Unterricht in einem der Musikräume des Johannes-Gymnasiums. Nach Lockerungsübungen und obligatorischen Einsingen geht es dann an die Er- oder Bearbeitung „ihrer“ Literatur. Denn neben den Stücken, die von den Chorleiterinnen Daniela Fischer und Michaela Kieffer ausgesucht werden, finden sich immer auch Lieblingsstücke der Chormitglieder im Repertoire. Und das umfasst so neben geistlichen Werken aus mehreren Jahrhunderten auch mehrstimmige Sätze aus den Bereichen Rock und Pop. So stand beim jüngsten Konzert der Johnny Vocals in Zusammenarbeit mit dem Orchester der Musikschule Koblenz das „Introitus“ aus Mozarts Requiem ebenso auf dem Programm wie „I see Fire“ von Ed Sheeran. Dass immer wieder auch ehemalige „Vocals“ bei den Proben und Konzerten mitsingen zeigt die große Verbundenheit der SängerInnen mit ihrem Chor, der vor nun 18 Jahren von Daniela Fischer gegründet wurde.

Die Johnny Boys’n Girls, die „HouseBand“ des Johannes-Gymnasiums, besteht nun schon seit über 30 Jahren mit stets wechselnden Besetzungen. Sie steht unter der Leitung von Oberstudienrat Elmar Schmitz. Die jungen Musiker des Ensembles bringen auf hohem Niveau und mit viel Begeisterung Rock- und Poptitel zu Gehör.

Zur Standardbesetzung gehören Gitarren, Keyboards, Bass, Schlagzeug/Percussions und das Kernelement ein- und mehrstimmiger Gesang. Neben den traditionellen Jahreskonzerten am Johnny hatte die Band schon viele Auftritte in und außerhalb der Schule. Höhepunkte stellen hier u. a. Auftritte bei Pfarrfesten, Juristenball Bad Ems, Schängelmarkt in Koblenz, Lahneck live und anderen Feierlichkeiten dar.

Die Arrangements der „Johnny Boys ´n Girls“ stammen alle aus der Feder des Bandleaders Elmar Schmitz.

BILD-Zeitung im Fahrwasser der AfD

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Die von der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz entwickelte Kampagne gegen Diesel-Fahrverbote wird nicht nur bundesweit von der AfD, sondern nun sogar vom Hauptorgan des Springerverlages aufgegriffen.

Die BILD-Zeitung stellt die Begründung der Bundesregierung anhand der gleichen Fakten in Frage. Es gibt erhebliche Zweifel an der angeblichen Mehrbelastung der Umwelt durch Dieselfahrzeuge. Nicht umsonst sprechen sich BMW-Chef Harald Krüger, Daimler-Chef Dieter Zetsche und VW-Vorstands-Chef Herbert zu Recht für die Dieseltechnik aus, eine Technik in der Deutschland nach wie vor führend ist und an der hunderttausende von Arbeitsplätzen hängen!

Die AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz fordert seit Beginn dieser unsäglichen Diskussion, dass es keine Enteignung von Diesel-Fahrern geben dürfe. Sie hat sich im Landtag Rheinland-Pfalz und in etlichen Kreistagen für eine bürgerfreundliche Lösung ausgesprochen. Existenzbedrohende Entscheidungen der Politik zu Lasten der Pendler und Unternehmer sind keine akzeptable Lösung!

„Der Diesel gehört zu Deutschland“.

Das wird die AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz mit ihrer Kampagne in die deutschen Städte und damit in die breite Öffentlichkeit tragen. Informationstage sind geplant am:

06.04.2018          Mainz

12.04.2018          Koblenz

18.04.2018          Ludwigshafen

07.05.2018          Mainz

14.05.2018          Trier

17.05.2018          Kaiserslautern

Filmabend im Bundesarchiv

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Koblenz. Am 10. April 2018, um 19.30 Uhr zeigt das Bundesarchiv den Film "Schtonk!" (D, 1992), u.a. mit Götz George, Uwe Ochsenknecht, Harald Juhnke, Ulrich Mühe, Christiane Hörbiger. Die Filmkomödie von Helmut Dietl zeichnet, satirisch zugespitzt, die Entstehungsgeschichte eines der größten Presseskandale der bundesdeutschen Geschichte nach: die Veröffentlichung gefälschter Hitler-Tagebücher im Jahr 1983. Die Jagd nach dem ultimativen journalistischen „Knüller“, Geldgier und heimliche oder offene NS-Verklärung machten die Verantwortlichen unempfindlich für Warnhinweise – der Glaubwürdigkeitsverlust eines Teils der Presse war maximal.

Der Eintritt in den Film ist frei. Einlass ist ab 19 Uhr.

Das größte Musikevent Europas – Wer sind die Favoriten im ESC 2018?

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Quelle: "ESC HONEY"  von BenjaminMakovoz2017 (CC BY-SA 4.0)

Das größte Musikevent Europas – Wer sind die Favoriten im ESC 2018?

Der diesjährige Eurovision Songcontest findet vom 8. – 12. Mai 2018 in Lissabon statt und sorgt bereits jetzt für Furore. Alle teilnehmenden Länder haben in eigenen Casting-Formaten oder durch interne Entscheidungen ihre Sänger und Beitrage ausgewählt und mit der europaweiten Promotion des alles entscheidenden Songs begonnen. Die endgültige Entscheidung liegt nämlich wie immer beim Publikum, das über Telefon-Voting die Punktevergabe bestimmt. Bereits jetzt gibt es offizielle Favoriten und spannende Tendenzen. Wir haben die vielversprechendsten Teilnehmer unter die Lupe genommen und uns die Chancen von Deutschland angesehen!

Israel

Das nicht-europäische Land Israel wurde 1973 zum ESC zugelassen und bringt seither Schwung in die Musikshow. Dieses Jahr tritt Israel mit dem Powerpaket Netta Barzilai an, die eine israelische Casting-Show gewann. Die 24-jährige hat bereits viel einschlägige Erfahrungen im Musikbereich gemacht und studierte Elektronische Musik an einer renommierten Universität. Heute begeistert sie durch eine Mischung aus poppigen Songs und elektronischen Beats. Mit Hilfe einer Loop-Box werden Nettas Songs mehrstimmig wiedergegeben. Sie tritt mit dem Song „Toy“ an, für den sie schon jetzt als zweite Beth Ditto verehrt wird. Momentan wird Netta in den Wettquoten als absoluter Favorit angesehen. Ob sie wohl recht behalten?

Estland

Die atemberaubend schöne Elina Nechayeva wurde in Estland zum musikalischen Vertreter gewählt. Sie will sich mit ihrer italienischen Opernnummer „La forza“ in die Herzen der Zuseher singen. Obwohl ihr Gesang sehr klassisch klingt, wird die Hintergrundmusik durch Elemente aus der Pop-Musik aufgelockert. Die dramatische Ballade wird durch ihr meterlanges Kleid und einen künstlichen Sternenhimmel verstärkt. Die elegante Estin sammelte bereits als Kind gesangliche Erfahrungen im Kinderchor und studierte Musik an der Universität. Später möchte Elina natürlich eines: Auf den größten Opernbühnen der Welt stehen!

Tschechische Republik

Der Tscheche Mikolas Josef startet beim ESC für die Tschechische Republik durch. Der junge Musiker hat viele Talente und arbeitete neben seiner Musikkarriere auch als Model und Schauspieler. Heute möchte er sich nur noch auf seinen Gesang konzentrieren. Mikolas reiste als Straßenmusiker durch Europa, um seine Angst vor der Bühne zu verlieren und ist dadurch gewachsen und trotzdem bodenständig geblieben. Mittlerweile hat der gutaussehende Tscheche in seinem Heimatland den Durchbruch geschafft und möchte jetzt auf die weltweite Bühne gelangen. Mit seinem Hip-Hop-Song „Lie To Me“ stehen seine Chancen dafür richtig gut.

Schweden

Auch Schwedens Beitrag für den ESC kann sich sehen lassen. Der Sänger Benjamin Ingrosso hat eine sanfte Stimme, die beinahe an Justin Bieber erinnert und besticht uns mit seinem Pop-Hit „Dance You Off“. Benjamins Eltern lernten sich bereits über ihre Liebe zur Musik kennen und so war es kein Wunder, dass ihr Sohn schon in jungen Jahren an Klavier und Gitarre Gefallen gefunden hat. Er brachte sich bereits in Kindertagen selbst verschiedene Instrumente bei und beeindruckte alle mit seiner Disziplin. Aber nicht nur Musik machen liegt ihm im Blut. Auch das Tanzen ist ein wichtiger Teil seines Lebens. 2014 gewinnt er sogar in der TV-Show „Let’s Dance“ gemeinsam mit einer professionellen Tänzerin. Wir sind also auf seine Bühnenshow gespannt.

Quelle:  "DQR1cKSXkAAt1fr"von My753159 (CC BY-SA 4.0)

Bulgarien

Der bulgarische Beitrag für den ESC 2018 überrascht das europäische Publikum. Statt mit Pop-Balladen, versucht sich das Land mit einer düsteren, mystischen Performance der Band Equinox. Die fünf Interpreten Zhana Bergendorff, Vlado Mihailov, Georgi Simeonov, Johnny Manuel und Trey Campbell treten mit ihrem Song „Bones“ auf der Bühne in Lissabon auf, der mit schrägen Klängen und eindringlichen Texten zum Nachdenken anregt. Auch der Look der Bandmitglieder erinnert an einen Science-Fiction-Film und verstärkt das mystische Ambiente der Musiker.

Norwegen

Der Teilnehmer von Norwegen Alexander Rybak ist kein Neuling im ESC. Er trat bereits 2009 in Moskau auf und gewann den Songcontest mit deutlichem Abstand. An diesen Erfolg will er mit seinem Hit „That’s How You Write A Song“ nun aufbauen. Die fröhliche Melodie mit vielseitiger, instrumentaler Begleitung regt zum Tanzen an und macht gute Laune. Alexander, der unter anderem für sein Talent für das Geigenspiel berühmt wurde, legt natürlich auch selbst Hand an und beweist seine Fingerfertigkeit in einem Geigensolo am Ende des Songs. Ob der Virtuose an seinen Erfolg vor beinahe 10 Jahren anschließen kann, wird sich im Mai herausstellen!

Griechenland

Mittlerweile singen nur noch wenige Teilnehmer in ihrer eigenen Landessprache, aus Angst, damit schlechtere Karten im europäischen Ranking zu haben. Griechenland sieht das anders: Mit ihrer griechischen Ballade „Oniro Mou“ geht Yianna Terzi wieder zu ursprünglichem Gesang zurück und besticht durch eine außergewöhnliche Stimme. Das überrascht viele, denn die gebürtige Griechin hatte die letzten 10 Jahre in den Vereinigten Staaten gelebt und dort ganz andere Töne angeschlagen. 2017 kehrte sie jedoch wieder in ihre Heimat zurück und möchte jetzt wieder griechische Vibes in ihre Musik einbauen. Und das ist ihr bestens gelungen!

Finnland

Die finnische Interpretin Saara Aalto ist kein Neuling in der Musikszene. Sie erreichte bei „The Voice of Finnland“ und „X-Factor“ jeweils den zweiten Platz und wurde für den ESC direkt nominiert. Ihre Stimme brachte die Anna in Frozen in der finnischen Synchronisation zum Leben und ihr Cover des Hits „Let it go“, das sie in 15 verschiedenen Sprachen einsang, wurde auf YouTube mehr als vier Millionen mal angeklickt. Sie spielte außerdem in Musicals wie „Wicked“ mit und stand mit internationalen Größen wie Andrea Bocelli auf der Bühne. Beim ESC möchte sie mit ihrem Song „Monster“ die Massen begeistern. Wir sind gespannt!

Österreich

Unser Nachbar Österreich schickt diesmal eine Soul-Stimme ins Rennen. Cesár Sampson ist nicht nur Musiker, sondern auch Produzent und Vocal Coach. Seine Stimme kann mit weltbekannten Soul-Größen mithalten und er legt viel Gefühl in seinen Gesang. Dass der Österreicher jede Menge Tiefgang hat, beweist auch seine Vergangenheit. Der Musiker arbeitete nämlich sechs Jahre lang als Sozialarbeiter und unterstützte Jugendliche und körperlich behinderte Menschen in ihrem täglichen Leben. Durch diese Erfahrung entdeckte er eine neue Seite an der Musik und sieht eine neue Qualität in seinen Texten. Mit seinem Song „Nobody But You“ singt er sich nun in die Herzen der Zuseher.

Deutschland

Auch unser diesjähriger Kandidat kann sich sehen lassen. Michael Schulte wurde mit seinen Coverversionen weltberühmter Hits auf YouTube bekannt und rührt seine Fans oft zu Tränen. Nach dem er von Rea Garvey entdeckt wurde, nahm er an der Casting-Show „The Voice of Germany“ teil und belegte den dritten Platz. Danach tourte er als Vorband für die Band Blue und veröffentlichte ein eigenes Album. Beim ESC tritt er mit dem sanften Song „You Let Me Walk Alone“ auf und hofft natürlich auf den ersten Platz.

In den derzeitigen Prognosen liegt Deutschland im Mittelfeld weit hinter den Favoriten Israel und Estland. Noch ist aber nichts in Stein gemeißelt. Wer tatsächlich gewinnt, erfahren wir am 12. Mai bei der Live-Übertragung des Eurovision Song Contests.

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