Mittwoch, 27. März 2019

Letztes Update:08:15:40 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Vorsicht Jungtiere

Drucken
Wie die Untere Jagdbehörde beim Ordnungsamt der Stadt Koblenz mitteilt, gibt es derzeit in der Natur bis in die Wohnbereiche hinein zahlreiche Jungtiere. Diese haben noch keine Erfahrungen mit Menschen gemacht und sind deshalb zum Teil noch sehr zutraulich. Manche Jungtiere vertrauen auch auf ihre Tarnfarbe und bleiben bewegungslos liegen. Jungvögel verlassen zurzeit bereits ihre Nester, fast alle Wildarten haben bereits oder bekommen in den nĂ€chsten Wochen ihre Jungen. Aufgefundene Jungtiere dĂŒrfen nicht berĂŒhrt werden, da die Elterntiere diese sonst nicht mehr mit Nahrung versorgen, weil sie den Geruch des Menschen fĂŒrchten.

Hunde und Katzen mĂŒssen in der Setz- und Brutzeit von Ihrem Halter besonders beaufsichtigt werden.
Hunde gehören zu dieser Jahreszeit in der freien Natur an die Leine oder mĂŒssen sich unmittelbar im Einwirkungsbereich des Hundehalters befinden (d.h. der Hund muss gehorchen). Hunde und Menschen sollen sich auf den Wegen und nicht in Wiesen und in den EinstĂ€nden aufhalten.
Jedes Jahr kommt es vor, dass von Hunden gerissene Jungtiere oder Muttertiere in Feld und Flur gefunden werden. Die ermittelten Hundebesitzer erklĂ€ren meist selbst bestĂŒrzt dazu „das hat der vorher aber noch nie gemacht“.
Wenn das Muttertier getötet wird, dann mĂŒssen die Jungtiere verhungern und das kann kein Tierfreund auch nur billigend in Kauf nehmen.

Abgesehen davon darf der Jagdschutzberechtigte auch Hunde töten die dem Wild nachstellen und dieses gefĂ€hrden. Dies gilt auch fĂŒr Katzen die in einer Entfernung von mehr als 300 m vom nĂ€chsten Haus angetroffen werden.
Der Gesetzgeber hat diese Möglichkeit zum Schutz der wildlebenden Tiere in § 33 Absatz 6,7 des Landesjagdgesetzes ausdrĂŒcklich vorgesehen.
Nach § 48 Absatz 2 Nr. 19 in Verbindung mit Abs. 4 des Landesjagdgesetzes kann derjenige, der seinen Hund unbeaufsichtigt in einem Jagdbezirk laufen lĂ€sst mit einer Geldbuße bis zu 5.000,-- € belegt werden.

Bei steigenden Wildunfallzahlen richtet sich vor allem die Aufforderung zu mehr RĂŒcksicht gegenĂŒber den Wildtieren auch an die Autofahrer. Die Jungtiere laufen unbefangen auf die Straße und haben keine Chance den Fahrzeugen auszuweichen. Muttertiere springen in Sorge um ihre Jungen hĂ€ufig hinter diesen her ohne auf Gefahren zu achten.
Bitte fahren sie auch in Feld-, Wiesen- und Waldbereichen angemessen und achten auf die Wildwechselbeschilderungen.

Katze auf Streifenfahrt

Drucken

Cochem (ots) - Auf eine Reise von ĂŒber mehr als 70 Kilometern in einem Streifenwagen der Polizei Cochem, machte sich in der Nacht auf Samstag eine kleine, schwarze Katze. Diese stieg offensichtlich im Rahmen eines Einsatzes anlĂ€sslich eines Nachbarschaftsstreits im Bereich Ulmen unbemerkt, im Schutz der Dunkelheit in den Streifenwagen ein und machte es sich auf der RĂŒckbank des Streifenwagens bequem. Von dort aus ging es hierauf entlang der Mosel bis in den HunsrĂŒck zu einem weiteren Einsatz der Polizisten. WĂ€hrend der anschließenden RĂŒckfahrt wunderten sich die Beamten ĂŒber einen unangenehmen Geruch im Wageninneren. Auf der Dienststelle angekommen entdeckten die EinsatzkrĂ€fte das ruhig schlafende KĂ€tzchen und die Ursache der GeruchsbelĂ€stigung. Mangels eines Katzenklos, musste die DienstmĂŒtze eines Beamten fĂŒr das "große" GeschĂ€ft herhalten. Beim anschließenden Verbringen des Tieres zurĂŒck zum Ort ihres Zusteigens, sorgte es fĂŒr eine weitere Überraschung. So sprang das zuvor noch tief schlafende Tier zwischen die beiden Polizisten auf die Mittelkonsole und erschreckte diese fast zu Tode. Ob die Miezekatze der vorangegangenen Streitsituation entfliehen oder einfach nur eine Spritztour mit der Polizei machen wollte, konnte ihr nicht entlockt werden.

Polizeiinspektion Cochem

Jugendschutzkontrollen durchgefĂŒhrt

Drucken
KĂŒrzlich erfolgten Jugendschutzkontrollen durch Ordnungsamt, Polizei sowie Jugendamt im Koblenzer Stadtgebiet. Im Fokus des „Tages des Jugendschutzes“ waren EinzelhandelsgeschĂ€fte, Kioske sowie Shishabars, in denen die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes durch TestkĂ€ufer der Berufsbildenden Schule in Lahnstein, Fachrichtung Polizeidienst und Verwaltung kontrolliert wurde.

Vor der Kontrolle wurde die gesamte Klasse der in Frage kommenden TestkĂ€ufer auf den Testkauf vorbereitet und belehrt. Diese Schulung orientierte sich an den Vorgaben der Handlungsempfehlungen des Ministeriums fĂŒr Bildung, Wirtschaft, Jugend und Kultur.

Insgesamt wurden bei 12 Kontrollen in EinzelhandelsgeschĂ€ften 6 VerstĂ¶ĂŸe durch den Verkauf von Alkohol, Zigaretten und Videospiele mit Altersfreigabe ab 18 Jahren an MinderjĂ€hrige festgestellt, d.h. jeder zweite Gewerbebetrieb wurde hier auffĂ€llig. In den Shishabars und Shisha-Shops wurde sogar in 5 von 7 FĂ€llen nikotinhaltiger Tabak fĂŒr den Shishakonsum an MinderjĂ€hrige verkauft.

Hier werden Verfahren nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz durch das Ordnungsamt eingeleitet.

Die Kontrollen erfolgten weitestgehend ruhig. Der Großteil der VerkĂ€ufer zeigte sich einsichtig – lediglich in einem Kiosk musste die Polizei regulierend eingreifen.

Anschließend wurden die szenetypischen Treffpunkte junger Menschen in der Altstadt, insbesondere in den Rheinanlagen und im Schlosspark, verdeckt ĂŒberwacht.

In 56 FĂ€llen wurden Personenkontrollen durchgefĂŒhrt. In einigen FĂ€llen wurden mitgefĂŒhrte Alkoholika und Tabak vernichtet.
DarĂŒber hinaus wurden Personengruppen aufgefordert ihren Abfall zu beseitigen. Die Kontrolle stieß auf ĂŒberwiegend positive Resonanz.

Rieden siegt im Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Drucken

FĂŒnf Gemeinden fĂŒr Gebietsentscheid qualifiziert

KREIS MYK. Der Kreissieger im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft 2018“ heißt Rieden. Daneben dĂŒrfen sich Wierschem, Mertloch, Kottenheim und Volkesfeld ĂŒber die Qualifikation zum Gebietsentscheid freuen.

Insgesamt zehn Gemeinden aus dem Landkreis Mayen-Koblenz haben am Wettbewerb teilgenommen. Die Kreiskommission besuchte, begutachtete und bewertete: Wo gibt es die besten Konzepte fĂŒr die Entwicklung des Dorfs, wo wurden zukunftsweisende Projekte umgesetzt, was wird fĂŒr das Miteinander der Generationen getan, was trĂ€gt zur LebensqualitĂ€t bei und wirkt der Landflucht entgegen? Bei dem Rennen um Punkte und Platzierungen ging es auch um Leitbilder fĂŒr die Dorfentwicklung, bĂŒrgerschaftliches Engagement, die bauliche Gestaltung und die Einbindung des Dorfes in die Landschaft.

Der Kreiswettbewerb teilt sich in Haupt- und Sonderklasse, wobei in der Sonderklasse Gemeinden bis 750 (Gruppe A) und 750 bis 3000 Einwohner (Gruppe B) separat von der Jury bewertet wurden. In der Hauptklasse starten Gemeinden, die erstmalig am Wettbewerb teilnehmen oder noch nicht im Gebietsentscheid waren.

In der Hauptklasse landete Wierschem vor Mertloch und Mayen-KĂŒrrenberg. Wierschem ĂŒberzeugte die Kreiskommission mit einer intakten Dorfgemeinschaft. „Viele Projekte, wie zum Beispiel die Errichtung des BĂŒrgerhauses, wurden durch großes bĂŒrgerschaftliches Engagement und eine hohe Eigenleistung umgesetzt“, freut sich Stephan Konzer vom Referat fĂŒr Kreisentwicklung.

In der Sonderklasse mit Gemeinden, die bereits in den Vorjahren beim Gebietsentscheid dabei waren, landete in der Gruppe A Volkesfeld durch einen vorbildlichen Zusammenhalt im Ort vor Langenfeld und Arft. „Das Leitbild „Das Dorf, das die Gemeinschaft lebt“ nimmt man in Volkesfeld wörtlich. Das optisch ansprechende Dorfgemeinschaftshaus und Jugendtreff werden rege genutzt“, erklĂ€rt Stephan Konzer.

In der Gruppe B hatte Rieden die Nase vorn. Kottenheim und Waldesch belegten die PlĂ€tze zwei und drei. Rieden erzielte dabei die höchste Gesamtpunktzahl aller Teilnehmer und ist damit Kreissieger. Die Jury rund um Alois Astor, den zustĂ€ndigen Referatsleiter im Kreishaus, ĂŒberzeugte die hervorragende Vereinsarbeit, die innovative Homepage und die konsequente Umsetzung des Dorferneuerungskonzeptes: „Es wurden sehr viele private Bauvorhaben durch die Dorferneuerung gefördert, es gibt kaum noch Leerstand. Auch touristisch boomt Rieden. Die von Wald- und Wanderwegen umgebene Ortschaft bietet Touristen und BĂŒrgern tolle Ausflugsmöglichkeiten“, so Astor.

Brut- und Setzzeit bei Wildtieren

Drucken

RĂŒcksicht nehmen in Wald und Feld

KREIS MYK. Die Sonnenstrahlen locken bis in die spĂ€ten Abendstunden nach draußen. Bei angenehmen Temperaturen kann man AktivitĂ€ten in der Natur so richtig genießen. Doch die Menschen sind nicht alleine: Im FrĂŒhjahr werden Wald und Flur zur großen Kinderstube. Zahlreiche Wildtiere kommen jetzt auf die Welt und sind besonders schutzbedĂŒrftig. Deren Ruhezonen und Ruhezeiten sind unbedingt zu respektieren. Drauf weist die Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung hin.

WĂ€hrend der Hauptbrut- und Setzzeit von Anfang April bis Ende Juli brauchen Jungtiere sehr viel Ruhe, um problemlos aufwachsen zu können. Erholungssuchende Naturliebhalter und ganz besonders Hundehalter sollten daher in den nĂ€chsten Wochen rĂŒcksichtsvoll sein und die Feld- und Waldwege nicht verlassen. Die Eltern- und Jungtiere brauchen störungsfreie Ruhezonen. Das gilt besonders zur DĂ€mmerungs- und Nachtzeit. Auch frei laufende Hunde können eine ernste Gefahr fĂŒr trĂ€chtiges Wild und brĂŒtende Vögel sowie deren Nachwuchs darstellen.

Aufgefundene Jungtiere dĂŒrfen auf keinen Fall berĂŒhrt oder vom Hund „beschnuppert“ werden. Scheinbar verwaiste Rehkitze oder Junghasen sind meistens gar nicht so hilflos, wie es vielleicht den Anschein hat. Der gut getarnte Nachwuchs wird in den ersten Lebenswochen von den MĂŒttern oft viele Stunden allein gelassen und nur zum SĂ€ugen aufgesucht – der beste Schutz vor Fressfeinden. Erst durch Menschen- oder Hundegeruch werden Jungtiere wirklich zu Waisen, weil die Muttertiere ihre Jungen dann nicht mehr annehmen.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL