Samstag, 21. Juli 2018

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Koblenz: Einstellungstermin Mai 2019: Polizei verlängert Bewerbungsfrist!

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Koblenz (ots) - Gute Nachricht für alle, die sich nicht fristgerecht bewerben konnten oder vielleicht einfach nicht dazu gekommen sind: Die Polizei in Rheinland-Pfalz hat die Bewerbungsfrist für den Einstellungstermin Mai 2019 bis zum 31. August 2018 verlängert.

Ab sofort ist die Online-Bewerbung zum Bachelorstudium an der Hochschule der Polizei unter www.polizei.rlp.de/karriere für den Mai-Termin wieder freigeschaltet. Verpassen Sie diese Chance nicht erneut - die Zeichen für die Einstellung nach erfolgreich absolviertem Eignungstest stehen gut!

Sie haben sich bisher noch nicht mit dem Polizeiberuf, einem der interessantesten und abwechslungsreichen Berufe überhaupt, beschäftigt und Ihr Interesse wurde jetzt erst geweckt? Kein Problem! Als zukünftiger Polizeikommissar/-kommissarin stehen Ihnen die Einstellungsberater des Polizeipräsidiums Koblenz, kostenfrei und unverbindlich, aber hilfreich und kompetent, für Ihr ganz persönliches Beratungsgespräch gerne zur Verfügung.

Was sie dazu benötigen: einen Termin und eine Stunde Zeit - mehr nicht!

Setzen Sie sich dazu telefonisch mit den Einstellungsberatern des Polizeipräsidiums Koblenz in Verbindung. POK Manuel Neumann, 0261 / 103-2209, oder PHK Markus Karst, 0261 / 103-2016, erwarten Ihren Anruf oder Ihre Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Einen ersten Überblick über den Ablauf des Bewerbungsverfahrens und des Bachelorstudiums, über die Vielfalt des Berufes, die Karrieremöglichkeiten, den Verdienst, und vieles mehr, erhalten Sie ebenfalls auf der Internetseite der Polizei Rheinland-Pfalz, www.polizei.rlp.de/karriere.

Selbstverständlich gilt das Beratungsangebot nicht nur für neue Interessenten und Interessentinnen, sondern auch für alle, die sich bereits im Vorfeld der Fristverlängerung entschlossen haben, sich zu bewerben.

Polizeipräsidium Koblenz

Uwe Junge (AfD): Böses Erwachen für naive Bürgen!

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In einem Presseartikel meldet der Trierische Volksfreund, dass mehrere Jobcenter in Rheinland-Pfalz und in ganz Deutschland Bürgen in Anspruch nehmen, die Verpflichtungserklärungen für Flüchtlinge unterzeichnet haben, um diesen die direkte Einreise nach Deutschland zu ermöglichen. Dieser Plan funktionierte im ersten Moment gut, da einige Migranten aufgrund der hinterlegten Bürgschaften sofort nach Deutschland einreisen und auch bleiben durften. Wenige Zeit später ist der Traum jedoch geplatzt und Forderungen von mehreren Zehntausend Euro stehen im Raum, für die die Bürgen nun belangt werden.

Dazu stellt Uwe Junge, Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, fest: „Den naiven Helden und Helfern der Flüchtlingsströme droht nun ein böses Erwachen. Welche Wirkung eine Bürgschaft entfaltet und wann diese endet, ist für jedermann mit einem Blick ins Bürgerliche Gesetzbuch klar.“

Derweil fordern erste Politiker, darunter auch die Grünen in NRW mit einer Aktion vor dem Landtag, dass der Staat nun Verantwortung übernehmen müsse und die öffentliche Hand die Forderungen nun übernehmen solle.

„Geradezu scheinheilig ist diese Forderung“, kommentiert Uwe Junge. „Dass nun der Staat für die damals vor Hilfsbereitschaft trunkenen Flüchtlingshelfer zahlen soll, entbehrt jeder Grundlage und ist typisch für die Denkmuster links-grüner Politik. Dumm ist, wer Dummes tut und wer bürgt, der zahlt. Es gibt keinen Grund für die Allgemeinheit, mit Steuergeldern für die Migrationsfantasien einiger Weniger einzustehen.“

Sommerreise

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„Starke Frauen, starkes Land“ – unter diesem Motto ist Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Rheinland-Pfalz unterwegs

„Starke Frauen, starkes Land“, das ist das Motto der Sommerreise von Ministerpräsidentin Malu Dreyer in diesem Jahr. Aus aktuellem Anlass: 2018 ist ein wichtiges Jubiläumsjahr des Wahlrechts für Frauen in Deutschland. „Vor hundert Jahren haben sich großartige und mutige Frauen erfolgreich gegen gesellschaftliche Zwänge und Unterdrückung aufgelehnt. Und heute gestalten Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erfolgreich unsere Zukunft“, erklärte die Ministerpräsidentin. Deshalb stünden Frauen im Mittelpunkt ihrer Reise durch verschiedene Regionen von Rheinland-Pfalz.

Vom 9. bis 12. Juli 2018 besucht Ministerpräsidentin Malu Dreyer Stationen im Land, an denen Frauen die Hauptrolle spielen. Der erste Tag der Sommerreise, Montag,  9. Juli, beginnt mit einem Besuch von Einrichtungen für Frauen in  Worms, gemeinsam mit den Soroptimistinnen Worms, einem internationalen Club für berufstätige Frauen. Anschließend informiert sich die Ministerpräsidentin in der Frauenklinik des Klinikums Worms über das Projekt „Medizinische Soforthilfe bei Vergewaltigung“. Nachmittags geht es bei der Arbeit & Leben GmbH um das Thema Entgeltgleichheit. Mit einem Besuch der Matoi GmbH, die digitales Holzspielzeug entwickelt und von zwei Frauen gegründet wurde, endet der erste Reisetag.

Am zweiten Tag der Sommerreise, Dienstag, 10. Juli, trifft Ministerpräsidentin Malu Dreyer kommunale Gleichstellungsbeauftragte und Vertreterinnen des Netzwerks „Frauen in Bewegung“ der Region Trier. Nächste Stationen sind das seit vier Generationen von Frauen geführte Weingut Witwe Dr. Thanis, Erben in Bernkastel Kues, der evangelische Kindergarten Vitelliuspark in Wittlich, der seine Öffnungszeiten an Eltern im Schichtdienst angepasst hat und das Training der Frauenmannschaft des FC Bitburg. Zum Abschluss des 2. Tags ihrer Sommerreise besucht die Ministerpräsidentin den Internationalen Frauengarten in Trier.

Am  dritten Tag ihrer  Sommerreise, Mittwoch, 11. Juli, besucht Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Gemeinschaft der Franziskanerinnen auf der Rheininsel Nonnenwerth. Anschließend geht es zur Kleinen Fromagerie in Oberrod. Deren Chefin bringt mit ihrem selbstgemachten Ziegenkäse französischen Genuss in den Westerwald. Den Abschluss dieses Tages bildet eine politische Diskussion mit den LandFrauen Rhein-Lahn.

Am vierten Tag ihrer Sommerreise ist Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu Gast im Atelier von Katja von Puttkamer. Begleitet wird sie hier von der Künstlerin Hirohata Masami und  der Leiterin des Kunst-Mentorings Julia Malcherek. Mittags steht ein Besuch der Ministerpräsidentin bei der Otto Eberle GmbH & Co. KG in Landau auf dem Programm. Ein Bauunternehmen mit langer Familientradition, das Vater und Tochter gemeinsam leiten. Zum Abschluss ihrer Sommerreise besucht Ministerpräsidentin Malu Dreyer dann das Gartenfest der Frauenselbsthilfe nach Krebs in Dahn.

Die Stationen im Einzelnen:

Montag, 9. Juli 2018

11:00 Uhr

Warbede-Frauenzentrum Worms e. V.; Austausch gemeinsam mit den Soroptimistinnen Worms

Lutherring 21, 67547 Worms

12.45 Uhr

Frauenklinik des Klinikums Worms, Projekt „Medizinische Soforthilfe bei Vergewaltigung“

Gabriel-von-Seidl-Straße 81, 67550 Worms

14:00 Uhr

„Dialog Entgeltgleichheit“ der Arbeit & Leben gGmbH

Siegfriedstraße 20 – 22, 67547 Worms

17:30 Uhr

Matoi GmbH

Schülersmühle 3, 55481 Dillendorf

Dienstag, 10. Juli 2018

10:15 Uhr

Austausch mit kommunalen Gleichstellungsbeauftragten und Netzwerk „Frauen in Bewegung“ der Region Trier

Gartenfeldstraße 12, 54295 Trier

12:30 Uhr

Weingut Wwe. Dr. H. Thanisch, Erben Thanisch

Saaralle 31, 54470 Bernkastel-Kues

14:00 Uhr

Evangelischer Kindergarten Vitelliuspark
Römerstraße 80, 54516 Wittlich

17:00 Uhr

FC Bitburg 1919 e.V. – Training Frauenmannschaft

Stadion-Ost Bitburg, Ostring, 54634 Bitburg

18:30 Uhr

Internationaler Frauengarten

Ehranger Str. 100b, 54293 Trier

Mittwoch. 11. Juli

12:15 Uhr

Franziskanerinnen in Nonnenwerth

Insel Nonnenwerth, 53424 Remagen

15:45 Uhr

Kleine Fromagerie

Obere Wiesenstraße 8, 56479 Oberrod

18:15 Uhr

Politischer Talk mit den LandFrauen Rhein-Lahn

Hotel Berghof, Bergstraße 3, 56368 Berghausen

Donnerstag, 12. Juli 2018

08:30 Uhr

Besuch des Ateliers von Katja von Puttkamer gemeinsam mit der Künstlerin Hirohata Masami und  der Leiterin des Kunst-Mentorings Julia Malcherek

Unterer Zwerchweg 37, 55218 Ingelheim

13:00 Uhr

Otto Eberle GmbH & Co. KG

St.-Elisabethen-Straße 13, 76829 Landau

16:30 Uhr

Gartenfest mit der Frauenselbsthilfe nach Krebs, Gruppe Dahn

Gelände des Obst – und Gartenbau Verein Dahn, Pirminiusstraße, 66994 Dahn

Zahl der Wohngeldhaushalte leicht gesunken

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Ende 2017 bezogen in Rheinland-Pfalz knapp 26.400 Haushalte Wohngeld. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes rund 1.800 bzw. gut sechs Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Die überwiegende Mehrheit der betroffenen Haushalte (23.500 bzw. 89 Prozent) erhielt Wohngeld als Zuschuss zur Miete (Mietzuschuss), den übrigen Empfängerhaushalten (2.900 bzw. elf Prozent) wurde es als Zuschuss zu den Kosten selbst genutzten Wohneigentums gewährt (Lastenzuschuss). In 95 Prozent der Fälle hatten alle Haushaltsmitglieder einen Anspruch auf Wohngeld; hier spricht man von reinen Wohngeldhaushalten. In den übrigen fünf Prozent der Haushalte wohnten Personen mit und ohne Wohngeldanspruch zusammen (sogenannte wohngeldrechtliche Teilhaushalte).

Im Jahr 2017 brachten Bund und Land insgesamt rund 49,6 Millionen Euro für Wohngeld auf. Die Wohngeldausgaben lagen somit leicht über dem Vorjahresniveau (plus 0,2 Millionen Euro bzw. plus 0,5 Prozent). Im Durchschnitt hatte ein Empfängerhaushalt Ende 2017 einen monatlichen Wohngeldanspruch von 154 Euro (2016: 158 Euro).

Regionale Unterschiede

Die höchsten Zuschüsse im Jahr 2017 wurden mit durchschnittlich 211 Euro je Monat und Empfängerhaushalt im Rhein-Pfalz-Kreis gewährt, gefolgt von den kreisfreien Städten Ludwigshafen (192 Euro) und Mainz (190 Euro). Am niedrigsten fielen die Zuschussbeträge in den kreisfreien Städten Pirmasens (115 Euro) und Zweibrücken (117 Euro) aus.

Pirmasens weist bezogen auf die Bevölkerung die relativ höchste Zahl an Empfängerhaushalten auf. Auf 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner entfallen dort fast 14 Haushalte mit Wohngeldbezug. Mit zwölf bzw. elf Haushalten je 1.000 Einwohner folgen Trier und Koblenz. Mit einem Wert von etwa drei weist der Landkreis Trier-Saarburg die niedrigste Quote aus.

Wohngeld ist ein vom Bund und den Ländern je zur Hälfte getragener Zuschuss zu den Wohnkosten. Er wird einkommensschwachen Haushalten gewährt, damit diese die Aufwendungen für angemessenen und familiengerechten Wohnraum tragen können. Die Höhe des Wohngeldes richtet sich nach der Zahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder, der zu berücksichtigenden Miete bzw. Belastung sowie dem Gesamteinkommen des Haushaltes.

Zur Erstellung der Wohngeldstatistik erhält das Statistische Landesamt regelmäßig Angaben aus Verwaltungsdaten der rheinland-pfälzischen Wohngeldbehörden, das sind in der Regel die Verwaltungen der kreisfreien Städte, der Landkreise und der großen kreisangehörigen Städte. Diese Daten werden vierteljährlich aufbereitet.
Die Zahl Empfängerhaushalte bezieht sich auf den Stichtag 31. Dezember, die Ausgaben auf das gesamte Jahr.

Autorin: Dr. Julia Stoffel (Referat Auswertungen, Analysen Abteilung 1)

Gleichstellung von männlichen Opfern bei Partnerschaftsgewalt ernst nehmen

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Zweimal im Jahr tagt auf Einladung der städtischen Gleichstellungsstelle der Arbeitskreis gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen im Koblenzer Rathaus. Hier kommen 32 AkteurInnen verschiedener Institutionen wie zum Beispiel Frauenhaus, Polizei, Justiz und soziale Einrichtungen zusammen, die das Thema Gewalt gegen Frauen und den Schutz weiblicher Opfer bei Partnerschaftsgewalt bearbeiten.

Eine Besonderheit war deshalb die Einladung von René Pickhardt, der als ehemaliges Opfer von Beziehungsgewalt in seinem Vortrag auf die speziellen Probleme männlicher Opfer in unserem Land hinwies und über die Absicht des Aufbaus einer Männerschutzwohnung berichtete.
Dazu Pickhardt: “Obwohl laut Kriminalstatistik der Koblenzer Polizei etwas mehr als 20 % der Opfer von Partnerschaftsgewalt männlich sind, gibt es weder in Koblenz, noch in Rheinland-Pfalz Hilfsangebote, die sich an männliche Opfer richten. Selbst auf der Website der Polizei wird das Thema häusliche Gewalt nur aus Sicht der weiblichen Opfer und männlichen Täter dargestellt. Geht man als Mann zu einer Einrichtung für Opfer häuslicher Gewalt, wird man mit dem Hinweis abgewiesen, dass man entsprechend der Fördermittel und -bedingungen des Familienministeriums ausschließlich Hilfe für Frauen anbieten könne. Somit sind männliche Opfer in unserer Gesellschaft besonders hilflos. Das empfinde ich als einen Verstoß gegen Artikel 3 unseres Grundgesetzes, der die Chancengleichheit für alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht, Rasse oder ihrer Religion garantieren soll.”

In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass den Teilnehmenden des Arbeitskreises gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen tatsächlich landesweit kein einziges Projekt bekannt ist, das sich auf die Opferarbeit mit männlichen Opfern von häuslicher Gewalt bezieht.

René Pickhardt verwies in diesem Zusammenhang auf das Projekt Gender Mainstreaming des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz, wobei ein Schwerpunkt das sogenannte Gender Budgeting sei. Darunter versteht man die geschlechtssensible Budgetierung von Finanzmitteln in öffentlichen Einrichtungen. Er warb dafür, dass sich der Arbeitskreis dafür einsetzen möge, dass von der Landesregierung - unter Berücksichtigung der aktuellen Kriminalstatistiken- neben den bestehenden Zuschüssen für Frauenhäuser künftig auch zusätzliche finanzielle Mittel für die Förderung von Gewaltschutzwohnungen für Männer bereitgestellt werden.
Gabriele Mickasch, Gleichstellungsbeauftragte hierzu:
„Wir sind froh, dass Herr Pickhardt offen über seine eigenen Erfahrungen spricht und versucht, auf friedliche Art und Weise den bestehenden Ungleichbehandlungen entgegen zu wirken. Im Arbeitskreis sind wir uns einig, dass die Gleichstellung von männlichen Opfern bei Partnerschaftsgewalt ernst genommen werden muss. Deshalb unterstützen wir das Anliegen, in Koblenz zügig die erste rheinland-pfälzische Gewaltschutzwohnung für Männer einrichten zu können.“

Über René Pickhardt:
René Pickhardt  war  Spitzenkandidat zur Bundestagswahl für die Piratenpartei. Neben seinem Augenmerk auf Themen im Bereich des freien Wissens und sozialen Wohnungsbaus setzt er sich seit rund 3 Jahren für eine Verbesserung der Situation männlicher Opfer von häuslicher Gewalt ein.

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