Montag, 23. September 2019

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50. Mittelrhein Weinkönigin gesucht

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Bewerbungsphase für die Amtszeit 2019/2020 noch bis 30. August

(rrt) Derzeit reisen die amtierende Weinkönigin Johanna Schneider und ihre Weinprinzessinnen noch durch die Lande und repräsentieren die Weinregion Mittelrhein von Bonn bis Bingen. Doch im Herbst müssen die vier Hoheiten ihre Kronen wieder abgeben. Daher ist der Mittelrhein-Wein e.V. auf der Suche nach Nachfolgerinnen auf den Weinthron. Dabei feiert das Amt der Mittelrhein Weinkönigin in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum, denn bereits zum 50. Mal wird eine Repräsentantin für die Weinregion gesucht. Bis zum 30. August 2019 können sich alle interessierten und ambitionierten jungen Frauen bewerben. Voraussetzung dafür ist ein Mindestalter von 18 Jahren, eine Affinität zum Thema Wein und Begeisterung die Weinregion Mittelrhein zu repräsentieren. Bewerben dürfen sich also nicht nur Winzerinnen und Winzertöchter. Die Wahl findet dann am Freitag, dem 8. November 2019 in Leutesdorf statt.

Die Weinkönigin und ihre Weinprinzessinnen vertreten auf rund 100 Einsätzen die Region. Dafür reisen sie landauf und landab zu Weinfesten, Prämierungen, Seminaren, Weinmessen und kulinarischen Events. Zudem nimmt die Mittelrhein Weinkönigin automatisch an der Wahl zur Deutschen Weinkönigin teil und hat so die Chance den deutschen Wein in der ganzen Welt zu repräsentieren.

Junge Frauen, die Interesse am Amt der Mittelrhein Weinkönigin haben und die Voraussetzungen erfüllen, können ihre Bewerbung mit Lebenslauf und Foto bis zum 30.08.2019 an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. senden (PDF-Dokument bis maximal 5MB).

SGD Nord: Preisträger ausgezeichnet

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Wettbewerb Bau- und Gartenkultur im Welterbe Oberes Mittelrheintal

Finanz-und Bauministerin Doris Ahnen und der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, Dr. Ulrich Kleemann, haben im Rahmen des Wettbewerbs Bau- und Gartenkultur im Welterbe Oberes Mittelrheintal vorbildlich umgesetzte Projekte ausgezeichnet. Bei der feierlichen Veranstaltung im Kuppelsaal der Festung Ehrenbreitstein, wurden am Donnerstag insgesamt elf Projekte in drei Kategorien prämiert.

„Jeder weiß, wie ein besonderes Gebäude oder ein beeindruckender Garten eine ganze Nachbarschaft oder einen Ort prägen können. Markante Gebäude erzählen die Geschichte eines Ortes und stehen für seine Unverwechselbarkeit und Qualität. Dabei ist ein angemessener Umgang mit der alten Bausubstanz wichtig, damit das Typische und Besondere der Region erhalten bleiben. Die heutigen Preisträger sind solche prägenden Vorbilder und herausragendes Beispiel für die regionale Baukultur in der einzigartigen Kulturlandschaft des Welterbes Oberes Mittelrheintal“, sagte Ministerin Ahnen.

„Die hohe Qualität der eingereichten Projekte und die positive Resonanz ist für uns auch mit Blick auf die Bundesgartenschau 2029 ein wichtiges Indiz dafür, welchen Stellenwert die Baukultur im Oberen Mittelrheintal innehat,“ so der Präsident der SGD Nord, Dr. Kleemann.

Unter dem Dach der SGD Nord ist die Geschäftsstelle der Initiative Baukultur angesiedelt, die schon viele Projekte im Welterbe begleitet und initiiert hat – darunter den Wettbewerb zur Neugestaltung des Loreley Plateaus und die Entwicklung von Leitlinien für das welterbegerechte Bauen. Die Partner der Initiative sind neben der SGD Nord das Ministerium der Finanzen, der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal, die Generaldirektion Kulturelles Erbe und die Architektenkammer Rheinland-Pfalz.

Der Wettbewerb ist ein gemeinsames Projekt der Initiative Baukultur mit dem für den hessischen Teil des Welterbes zuständigen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, der hessischen Architekten- und Stadtplanerkammer und der Beratungsstelle für Denkmalpflege der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern RLP. Anerkannt wird das beispielhafte Engagement für qualitätsvolles Bauen im Welterbe.

Hintergrund:
Im Rahmen des Wettbewerbs für vorbildlich umgesetzte Bau- und Gartenanlagen im Welterbe Oberes Mittelrheintal hatten öffentliche sowie private Bauherren und Planer die Möglichkeit, ihre Projekte vorzustellen. Ziel des Wettbewerbs ist es, gelungene Umbauten und Erweiterungen vorhandener Gebäude, Neubauten und neugestaltete Frei- und Gartenanlagen, die in dem Zeitraum zwischen 2009 und 2019 fertiggestellt wurden, besonders herauszustellen und damit auch öffentlich bekannt zu machen. Sie sollen beispielgebend für die baukulturelle Entwicklung des Welterbes sein.

Wegen der Vielzahl an eingereichten Projekten hatte ein interdisziplinär zusammengesetztes Preisgericht die Qual der Wahl. Entscheidend war, mit wieviel Begeisterung und Hingabe sich Bauherren und Planer ihres Projektes angenommen und ob sie „die Sprache des Welterbes“ verstanden haben. Elf von ihnen dürfen nun das Prädikat „Vorbildliches Vorhaben“ tragen. Gleichzeitig wurden auch elf Handwerksbetriebe, die mit ihrer feinen Detailarbeit wesentlich zum Erfolg der Projekte beigetragen haben, ausgezeichnet.

Die Ausstellung zum Wettbewerb wurde bei der Veranstaltung erstmals präsentiert. Sie wird an vielen Orten im Welterbe zu sehen sein. Ab sofort kann sie bis zum 13. September in den Räumen des SGD Nord besichtigt werden.

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Wussten Sie schon, …

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…dass die SGD Nord jedes Jahr etwa 900 Anzeigen von Großfeuerwerken bearbeitet?

Viele Feste und Großveranstaltungen wie Rhein in Flammen, Rheinland-Pfalz-Tag, oder sonstige Volksfeste an Rhein, Mosel und Nahe finden meist mit einem Großfeuerwerk statt. Bevor das Highlight starten kann, müssen Vorgaben nach dem Sprengstoffgesetz beachtet werden umso Besucher, die Umwelt und Beschäftigte, vor möglichen Gefahren zu schützen.

Großfeuerwerke müssen 2 Wochen im Vorfeld bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord angezeigt werden. Dazu gehört die Vorlage eines genauen Lageplanes mit der Kennzeichnung des Schutzabstandes. Durch die detaillierten Angaben erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SGD Nord wichtige Informationen sowie die Möglichkeit, die Abbrennorte aufzusuchen. Dabei wird geprüft, ob die Schutzmaßnahmen für die Beschäftigten, die Anwohner und die Besucher ausreichend sind. Denn der Schutzabstand vom Abbrennort ist abhängig von den verwendeten pyrotechnischen Produkten und Effekten

Vor Ort wird geprüft, ob die Schutzabstände, die sich aus der Steighöhe, der Kaliber und der Abschussrichtung der eingesetzten pyrotechnischen Gegenstände errechnen, eingehalten werden. Ebenso, ob der verantwortliche Feuerwerker die sprengstoffrechtlichen Vorschriften beim Aufbau und Abrennen der Feuerwerkskörper einhält.

Neben der SGD Nord sorgen viele Beteiligte wie Kommunen, Polizeidienststellen, Straßenverwaltung, Deutsche Bahn, Schifffahrtsdirektion des Bundes und Feuerwehren für die Sicherheit bei „Rhein in Flammen“.

Das Anzeigeformular ist auf der Homepage der SGD Nord unter: https://sgdnord.rlp.de/de/service/download/sprendstoffe/explosionsgefährliche

abrufbar.

Auch private Kleinfeuerwerke fallen unter die Regelungen des Sprengstoffrechts: Privatleute, die ein Feuerwerk der Kategorie F2 zu anderen Zeiten als zu Sylvester abbrennen möchten, benötigen dazu eine Ausnahmegenehmigung, die sie bei der zuständigen Stadt- oder Kreisverwaltung beantragen können.

Mit der Biotonne gut durch den Sommer

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Rhein-Lahn-Kreis. Auch die Biotonne fängt bei sommerlichen Temperaturen an zu schwitzen – mit der Folge, dass Gerüche und Insektenbefall den Benutzern manchen Ärger bereiten können. Hier einige Tipps der Abfallwirtschaftsberatung des Rhein-Lahn-Kreises, wie solche Beeinträchtigungen zu vermeiden sind:

In der Küche die organischen Reste in verschließbaren Gefäßen, z.B. Deckeleimer sammeln. So werden Fliegen daran gehindert, schon in der Küche ihre Eier auf den organischen Resten abzulegen. Speisereste aus dem Topf, vom Teller oder Reste von Grillfleisch am besten immer in Papier einwickeln und erst dann zum Bioabfall geben.

Die Biotonne – wenn möglich – an einem sonnengeschützten Platz aufstellen. Wird es in der Biotonne zu warm, kommt das Naturrecycling schon vor der Ankunft im Kompostwerk in Gang. Auch gilt es, die Biotonne so trocken wie irgendwie möglich zu halten, denn Maden und Mikroorganismen  haben es gerne nass. Bewährt haben sich eine dicke Lage Zeitungspapier oder ein Eierkarton auf dem Tonnenboden und Knüllpapier (Tageszeitung, Küchenkrepp, kompostierbare Papiertücher) zwischen den Bioabfällen. Überschüssige Nässe wird so aufgesaugt und gebunden.

Wichtig ist auch, dass der Biotonne nicht die Luft ausgeht. Luftmangel im Bioabfall fördert die Gärungsprozesse mit allen nur denkbaren üblen Gerüchen. Abhilfe schafft hier Strukturmaterial, wie das genannte Knüllpapier oder holzige Gartenabfälle (Strauch- und Heckenschnitt, Laub). Frisch gemähter Rasen sollte noch ein oder zwei Tage auf der Rasenfläche trocknen, ehe man ihn in die Biotonne gibt. Das nutzt dem Rasen, da dieser dann nicht so schnell austrocknet, und in der Tonne bildet sich keine Fäulnis.

Nach jeder Leerung sollte die Biotonne austrocknen. Wie oft eine Reinigung der Biotonne erforderlich ist, hängt vom Verschmutzungsgrad ab. Je besser die Bioabfälle in Zeitungspapier oder Papiertüten verpackt sind, desto weniger Rückstände verbleiben nach der Leerung in der Biotonne. Eine Reinigung mit Wasser – am besten Regenwasser – reicht aus. Das Verwenden von Reinigern ist nicht erforderlich, die Tonne sollte jedoch vor der nächsten Befüllung gut austrocknen.

Weitere Fragen beantworten die Abfallwirtschaftsberater des Rhein-Lahn-Kreises unter Tel.: 02603/972-301.

Immer weniger Jugendliche in Rheinland-Pfalz leben noch bei ihren Eltern

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Die Zahl der Jugendlichen in Rheinland-Pfalz ist im vergangenen Jahr merklich zurückgegangen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems zum Internationalen Tag der Jugend am 12. August mitteilt, gab es 2018 rund 435.100 Personen im Alter von 15 bis 25 Jahren in Privathaushalten am Hauptwohnsitz in Rheinland-Pfalz. Das waren 9.700 Jugendliche weniger als 2017 und 41.900 weniger als zehn Jahre zuvor.

Die meisten Jugendlichen wohnten 2018 noch gemeinsam mit ihren Eltern in einem Haushalt. Knapp 73 Prozent lebten wenigstens mit ihrer Mutter oder ihrem Vater zusammen. Unter den jungen Männern im Alter von 15 bis 25 Jahren war der Anteil mit rund 76 Prozent etwas höher als unter den jungen Frauen (70 Prozent). Insgesamt geht der Anteil der Jugendlichen, die ihr Elternhaus noch nicht verlassen haben, seit einigen Jahren zurück. So wohnten fünf Jahre zuvor noch gut 75 Prozent der Jugendlichen bei ihren Eltern. Zehn Jahre zuvor waren es sogar noch etwas mehr als 77 Prozent. Zu dieser Entwicklung könnten unter anderem die Aussetzung der Wehrpflicht sowie die Einführung des G8 beigetragen haben, da sich in der Folge der Beginn einer Berufsausbildung, eines Studiums oder einer Berufstätigkeit fernab des elterlichen Haushalts für die Jugendlichen im Zuge ihrer Bildungs- und Erwerbsbiographie nach vorne verlagert haben dürfte.

Gut drei Prozent der rheinland-pfälzischen Jugendlichen – das waren etwa 13.300 Personen – hatten 2018 bereits geheiratet oder lebten in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft. Rund 11.600 Personen im Alter von 15 bis 25 Jahren (bzw. 2,7 Prozent) waren bereits selbst Mutter oder Vater und lebten mit wenigstens einem Kind gemeinsam in einem Haushalt.

Etwas weniger als ein Drittel der Jugendlichen besuchte 2018 noch eine allgemeinbildende Schule. Von denjenigen, die nicht mehr zur Schule gingen und eine gültige Antwort auf die Frage abgaben, äußerten nur 4,4 Prozent, über keinen allgemeinen Schulabschluss zu verfügen. Dies schließt auch Personen ein, die einen Abschluss nach höchstens sieben Jahren Schulbesuch erlangt hatten. Die meisten Jugendlichen mit allgemeinem Schulabschluss verfügten über die Fachhochschul- bzw. Hochschulreife (137.900 bzw. 48 Prozent). An zweiter Stelle folgten Jugendliche mit einem Realschul- oder vergleichbaren Abschluss (97.400 bzw. 34 Prozent) vor den 15- bis 25-Jährigen mit einem Hauptschulabschluss (49.700 bzw. 17 Prozent).

Einen berufsqualifizierenden Abschluss konnten 94.000 Jugendliche vorweisen. Darunter waren 10.900 junge Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer, die über einen akademischen Titel verfügten, das heißt, bereits einen Bachelor-, Master-, Diplom- oder vergleichbaren Abschluss erworben hatten.

Knapp die Hälfte der Jugendlichen (49 Prozent bzw. 214.000 Personen) gingen 2018 einer Erwerbstätigkeit nach. Weitere 3,4 Prozent bzw. 14.700 Personen im Alter von 15 bis 25 Jahren waren erwerbslos. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Erwerbslosigkeit unter den Jugendlichen erkennbar reduziert. Waren vor zehn Jahren noch 5,1 Prozent aller jungen Frauen und Männer zwischen 15 und 25 Jahren erwerbslos, hatte sich der Anteil fünf Jahre später bereits auf 4,2 Prozent reduziert, ehe er 2017 bei 3,8 Prozent angelangt war. Rund 15 Prozent der erwerbstätigen Jugendlichen sind Auszubildende mit einem vergüteten Ausbildungsvertrag oder streben als Anwärter eine Verbeamtung an. Im Bundesfreiwilligendienst, Freiwilligem Sozialen Jahr bzw. im freiwilligen Wehrdienst engagieren sich dagegen vergleichsweise wenige Jugendliche. Waren 2017 noch etwa 5.900 Personen zwischen 15 und 25 Jahren freiwillig für das Allgemeinwohl aktiv, fiel die Zahl 2018 deutlich unter die Marke von 5.000.

Obwohl knapp jeder zweite Jugendliche einer Erwerbstätig nachgeht, ist sie nur für knapp 40 Prozent die wichtigste Quelle des eigenen Lebensunterhalts. Noch etwas häufiger, nämlich in 53 Prozent der Fälle, sind Jugendliche auf die Einkünfte eines Angehörigen (zum Beispiel der Mutter, des Vaters oder der eigenen Ehepartnerin bzw. des eigenen Ehepartners) angewiesen. Eine öffentliche Transferleistung wurde von 7,1 Prozent der Jugendlichen als Haupteinkommensquelle genannt. Darunter waren 7.800 Personen bzw. 1,8 Prozent, die auf Leistungen nach Hartz IV, das heißt Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld, angewiesen waren.

Die Daten stammen aus der Mikrozensuserhebung 2018. Grundlage für die Auswertungen ist eine Hochrechnung der 1-Prozent-Stichprobe auf Basis der Bevölkerung in Privathaushalten am Hauptwohnsitz. Die Stichprobe des jährlich erhobenen Mikrozensus umfasst in Rheinland-Pfalz ca. 20.000 Haushalte. Für die Altersabgrenzung der Jugendlichen wurde anlässlich des Internationalen Tages der Jugend die Definition der Vereinten Nationen zugrunde gelegt, die Jugendliche als Personen im Alter von 15 bis unter 25 Jahren definieren.

Autor: Sebastian Fückel (Referatsleiter Analysen Staat, Soziales)

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