Montag, 19. November 2018

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Weltmeister im Zigarre langsam rauchen

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Hauke Walter holt Titel an den Mittelrhein

Hauke WALTER, der amtierende Deutsche Meister im Zigarre langsam rauchen hat am 1. September 2018 um 20.30 Uhr die Weltmeisterschaft in Split gewonnen. Der Heimbach-Weißer ist amtierender Deutscher Meister und hatte sich in Düsseldorf zur Teilnahme an der WM in Kroatien qualifiziert. Mit einer Rauchzeit von zwei Stunden 48 Minuten und 25 Sekunden holte er in Split den Weltmeistertitel nach Deutschland.

Erfolgreich war auch der Neuwieder Uwe Domaschk, der mit einer Rauchzeit von 2 Stunden und 20 Minuten den 5. Platz von 135 Teilnehmern aus 34 Nationen belegte.

Das Langsamrauchen ist eine Kavaliersdiziplin und setzt den „Fairplay“ Gedanken voraus. Jeder Teilnehmer erhält einen Cutter und eine Schachtel mit zwei Streichhölzern und sucht sich seine Zigarre selbst aus. Nach Aufforderung hat man eine Minute Zeit, die Zigarre anzuschneiden und in einer weiteren Minute anzuzünden. Ein weiteres Nach- oder Anzünden ist nicht gestattet. In den darauffolgenden fünf Minuten ist es nicht erlaubt, zu sprechen oder sonstige Lautäußerungen abzugeben. Die Zigarre muss während des gesamten Wettbewerbes in der Hand oder mit dem Mund gehalten werden. An ihr darf nur gezogen werden. Das Anbrennen des Zigarrenringes führt zur Disqualifikation. Für vorzeitiges Abaschen in den ersten 40 Minuten, ob absichtlich oder unabsichtlich, gibt es Zeitabzüge.

Angefangen hatte alles im August 2017 beim Wettrauchen im Koblenzer „Pipehouse“, bei der sich Uwe Domaschk (Gewinner der Vorentscheidung) und Hauke Walter (damals Zweitplatzierter) zur Teilnahme an der „Deutschen Meisterschaft im Zigarre langsam rauchen“ in Hamburg qualifizierten. In der Hansestadt entschied Hauke Walter den Wettbewerb 2017 für sich. Bestätigt wurde der Titel Deutscher Meister durch eine weitere Qualifikation in Düsseldorf. Der Weltmeister-Titel geht im Jahr 2018 erstmalig an den Mittelrhein. Im heimischen Rauchclub der beiden, dem ÄTC = Älteres Tabaks Collegium in Neuwied Heddesdorf gibt’s jetzt was zu feiern. Weitere Informationen unter www.ätc.de