Mittwoch, 27. Mšrz 2019

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Vorsicht, Wildtiere!

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Jagdbehörde rät zur besonderen Aufmerksamkeit auf den Straßen

KREIS MYK. Vorsicht Wildtiere: Die Jagdbeh√∂rde des Kreises Mayen-Koblenz r√§t zur besonderen Aufmerksamkeit auf den Stra√üen, da es gerade im Herbst und Winter zu gef√§hrlichen Begegnungen mit Wildtieren kommen kann. ‚ÄěDie Tage werden k√ľrzer, immer mehr Menschen sind im Berufsverkehr in der D√§mmerung und der Dunkelheit unterwegs, zu Tageszeiten in denen auch Wildtiere aktiv sind. Besondere Aufmerksamkeit ist auf Stra√üen im √úbergangsbereich zwischen Feldern und Wald notwendig‚Äú, erkl√§rt Michael Erlemann. Im Schutz der D√§mmerung und Nacht wechseln Wildtiere gerne die Stra√üen zu ihren Futterpl√§tzen.

Aber auch auf Stra√üen mitten im Wald ist grunds√§tzlich mit Wildtieren zu rechnen. ‚ÄěWo Wald ist, sind Wildtiere und diese tauchen meist pl√∂tzlich f√ľr den Autofahrer auf der Fahrbahn auf, auch wenn dort keine Warnschilder stehen‚Äú, so Erlemann. W√§hrend Fuchs, Dachs und Co. h√§ufig allein unterwegs sind, folgen einem auftauchenden Wild-schwein meist noch weitere Tiere. Auch ein Reh kommt selten allein. Bei Tempo 100 k√∂nnen je nach Gewicht des Tieres eine halbe Tonne und mehr in das Fahrzeug einschlagen. Daher wird grunds√§tzlich empfohlen, in dieser Jahreszeit Tempo auf den Stra√üen reduzieren und h√§ufiger mit Fernlicht fahren.

Wichtig ist auch, dass nach einem Zusammenprall mit Wildtieren die Unfallstelle abgesichert werden muss. Das √ľberfahrene Wild darf nicht eingeladen werden ‚Äď das ist Wilderei und strafbar. Oft werden auch im Herbst und Winter h√§ufiger Wildtiere in einiger Entfernung von Stra√üen gefunden. Hier handelt es sich meist um nicht gemeldete Zusammenst√∂√üe mit Wildtieren. ‚ÄěDiese Tiere starben qualvoll. J√§ger und F√∂rster haben speziell ausgebildete Hunde, mit denen diese verletzten Tiere nachgesucht werden k√∂nnen. Daher sollten solche Zusammenst√∂√üe umgehend der Polizei gemeldet und die Unfallstelle markiert werden‚Äú, so der abschlie√üende Hinweis von Erlemann.