Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord

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Preisgericht begutachtet Bewerbungen um Auszeichnung für vorbildlich umgesetzte Bau- und Gartenanlagen im Welterbetal

Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord informiert darüber, dass der Wettbewerb Bau- und Gartenkultur in die entscheidende Phase geht. Am 25. und 26. Juni entscheidet ein interdisziplinär aufgestelltes Preisgericht, welcher Beitrag das Prädikat „vorbildlich“ tragen darf. Anerkannt werden soll das beispielhafte Engagement für qualitätsvolles Bauen im Welterbe. Der Wettbewerb ist ein gemeinsames Projekt der Initiative Baukultur mit dem für den hessischen Teil des Welterbes zuständigen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, der hessischen Architekten- und Stadtplanerkammer und der Beratungsstelle für Denkmalpflege der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern RLP.

„Erfreulich ist aus meiner Sicht die Vielzahl und – so viel kann ich verraten - die hohe Qualität der eingereichten Projekte“, so Dr. Kleemann, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, unter deren Dach die Geschäftsstelle der Initiative Baukultur beheimatet ist. „Diese positive Resonanz ist für uns ein wichtiges Indiz dafür, welchen Stellenwert die Baukultur im Oberen Mittelrheintal innehat.“ Die prämierten Projekte werden nach der feierlichen Preisverleihung am 15. August auf der Festung Ehrenbreitstein der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Rahmen einer Ausstellung, die an mehreren Orten im Welterbe und darüber hinaus gezeigt wird, werden die Wettbewerbsgewinner und ihre Projekte vorgestellt.

Bei der Preisverleihung wird Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen die Preisträger ehren. Dies verdeutlicht den hohen Stellenwert der Baukultur und des Welterbes innerhalb der Landesregierung. Nicht zuletzt wird auch die BUGA 2029 die Qualitätsansprüche neu definieren. In diesem Sinne kommt der Wettbewerb gerade zum richtigen Zeitpunkt. Die Initiative Baukultur möchte die wahrnehmbare positive Stimmung auf allen Ebenen nutzen und motivieren, sich mit Blick auf die neuen Herausforderungen an denen zu orientieren, die im Sinne des Welterbes Projekte umgesetzt haben.

Hintergrund:

Im Rahmen des Wettbewerbs für vorbildlich umgesetzte Bau- und Gartenanlagen im Welterbe Oberes Mittelrheintal hatten öffentliche sowie private Bauherren und Planer bis zum 24. Mai die Möglichkeit, ihre Projekte vorzustellen. Ziel des Wettbewerbs ist es, gelungene Umbauten und Erweiterungen vorhandener Gebäude, Neubauten und neugestaltete Frei- und Gartenanlagen, die in dem Zeitraum zwischen 2009 und 2019 fertiggestellt wurden, besonders herauszustellen und damit auch öffentlich bekannt zu machen. Sie sollen beispielgebend für die baukulturelle Entwicklung des Welterbes sein. Details zur Ausschreibung gibt es auf der Homepage der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, bei der die Geschäftsstelle der Initiative Baukultur angesiedelt ist: https://s.rlp.de/83LU5

Die Durchführung solcher Wettbewerbsverfahren ist ein wesentlicher Baustein der Projektarbeit der Initiative Baukultur für das Welterbe Oberes Mittelrheintal. Die Mitglieder der Initiative, das Ministerium der Finanzen als zuständiges Bauministerium, der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal, die Generaldirektion Kulturelles Erbe, die Architektenkammer Rheinland-Pfalz und die SGD Nord sehen sich in hohem Maße verantwortlich für die baukulturelle Entwicklung des als Welterbe geadelten Oberen Mittelrheintals.