Dienstag, 20. August 2019

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Wussten Sie schon, ... ​dass die SGD Nord etwa 1000 Baustellen im Jahr kontrolliert?

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Ziel der Kontrollen ist die Sicherheit der Arbeitsplätze, der Schutz der Beschäftigten vor gefährlichen Stoffen und die Verringerung von Staub- und Lärmbelästigungen für die Nachbarschaft. Gerade Arbeitsplätze auf Baustellen, die sich permanent ändern und wo auch viele unterschiedliche Gewerke arbeiten, haben im Vergleich zu stationären Arbeitsplätzen ein höheres Unfallrisiko.

Etwa 1200 Beanstandungen werden durch die SGD Nord im  Schnitt pro Jahr  festgestellt. Dies sind zum Beispiel fehlende Absperrungen oder mangelhafte Gerüste, unzureichender Schutz vor verwendeten Chemikalien, defekte Maschinen oder das Heben schwerer Lasten ohne Unterstützung.

Bei größeren Baustellen, wie zum Beispiel dem Abriss des Kühlturms des Kernkraftwerkes Mülheim-Kärlich, finden regelmäßig Besprechungen und Inspektionen statt. Dabei wurden der Einsatz der Abbruchroboter incl. des Sicherheitskonzeptes, sowie die Maßnahmen zur Verringerung möglicher Erschütterungen nebst Lärm- und Staubemissionen mit dem Unternehmen erörtert und festgelegt.

Zum Hintergrund:

Der SGD Nord, mit ihrer Abteilung Gewerbeaufsicht,  obliegen vielfältige Aufgaben. Dazu gehören tägliche Routinearbeiten, wie die Erstellung von öffentlich-rechtlichen Zulassungen, die Abgabe von fachtechnischen Stellungnahmen, die Durchführung von Betriebs-besichtigungen im Rahmen von Genehmigungsverfahren, anlassbezogene oder gesetzlich vorgeschriebene Revisionen, die Bearbeitung von Petitionen, Nachbarschaftsbeschwerden oder Beschwerden von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Hinzu kommen die Beratung und Information von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie von Privatpersonen, die Mitwirkung in Fachausschüssen und die Bearbeitung von Berichtspflichten an die Europäische Union.

Weitere Informationen unter www.sgdnord.rlp.de