Donnerstag, 26. November 2020

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Im Jahr 2019 rund 37.200 Neugeborene sowie 47.600 Gestorbene

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Im Jahr 2019 wurden 37.173 rheinland-pfälzische Kinder geboren, etwa 18.200 Mädchen und 19.000 Jungen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lag die Zahl der Neugeborenen um rund 500 unter der von 2018 (minus 1,3 Prozent).

Landesweit starben im vergangenen Jahr 47.619 Menschen und damit rund 700 weniger als 2018 (minus 1,4 Prozent). Folglich überstieg die Zahl der Sterbefälle die Zahl der Geborenen um rund 10.400. Das Geburtendefizit verminderte sich damit gegenüber dem Vorjahr um etwa 200 Personen.

Im Vergleich der kreisfreien Städte wurden lediglich in Mainz und Ludwigshafen mehr Kinder geboren als Menschen starben. In Mainz lag der Geburtenüberschuss bei 318, in Ludwigshafen bei 62 Personen. Alle übrigen kreisfreien Städte und auch die Landkreise mit Ausnahme des Landkreises Kaiserslautern (plus 1) wiesen ein Geburtendefizit auf.

Bezogen auf je 1.000 Einwohner starben wie bereits im Vorjahr landesweit 2,6 Personen mehr als geboren wurden. In den kreisfreien Städten fällt dieser relative Saldo der natürlichen Bevölkerungsbewegung mit minus 1,3 Personen je 1.000 Einwohner erneut deutlich günstiger aus als in den Landkreisen (minus 3,0 Personen je 1.000 Einwohner). Grund hierfür ist nicht zuletzt, dass die Wohnbevölkerung in den kreisfreien Städten im Schnitt rund sechs Jahre jünger ist. Für die Landeshauptstadt Mainz ergibt sich ein relativer Geburtenüberschuss von 1,5 Personen je 1.000 Einwohner. Hingegen zeigen sich in der kreisfreien Stadt Pirmasens sowie im Landkreis Südwestpfalz die höchsten relativen Geburtendefizite mit minus 8,1 bzw. minus 6,5 Personen je 1.000 Einwohner.

Die Statistischen Ämter der Länder erhalten Angaben zu den Geburten und Sterbefällen monatlich von den Standesämtern und bereiten diese regelmäßig wohnortbezogen auf.

Autorin: Andrea Heßberger (Referat Bevölkerung, Zensus, Verwaltungsstelle Mortalität)