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Die Sache mit dem Impfpass

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Nicht vergessen: Impfstatus regelmäßig checken

Mainz, den 13. November 2018 – Impfungen gehören zu den wichtigsten präventiven Maßnahmen der Medizin, um eine Ansteckung mit Infektionskrankheiten zu verhindern. Wichtige Impfungen gibt es beispielsweise gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Masern, Mumps, Röteln oder Kinderlähmung. Eine Impfung schützt dabei nicht nur den Geimpften, sondern man spricht auch von einem Herdenschutz. Das bedeutet, dass eine große Anzahl geimpfter Menschen verhindern kann, dass Nicht-Geimpfte erkranken. Darum sind Impfungen nicht nur für Kinder und Jugendliche wichtig, sondern auch im Erwachsenenalter muss der Impfschutz regelmäßig aufgefrischt werden. Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV rät darum, den eigenen Impfstatus regelmäßig überprüfen zu lassen. Auch Apotheken können dies anhand des Impfpasses tun.

Der am weitesten verbreitete Impfpass oder Impfausweis ist ein gelbes Heftchen. Er wurde nach den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstellt und ist ein international anerkanntes Dokument, erklärt Petra Engel-Djabarian, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Alle Informationen werden darum mehrsprachig auf Deutsch, Englisch und Französisch aufgeführt. In dem Dokument werden alle Impfungen und die verwendeten Impfstoffe notiert. Auch bei Reisen in exotische Länder können spezielle Reise-Impfungen nötig sein – auch die werden dann darin festgehalten.“

Neben Ärzten können auch Apothekerinnen und Apotheker den Impfstatus anhand des Impfpasses überprüfen, so Engel-Djabarian: „Apotheken beraten leitliniengerecht und wissenschaftlich fundiert zu allen Impfungen. Es werden dafür immer die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission des Robert Koch-Instituts, die Empfehlungen der WHO, die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DtG) zugrunde gelegt. Anhand des Impfpasses kann die Apotheke den Patienten daran erinnern, welche Impfung als nächste auf dem Programm steht. Und sie kann auch darüber informieren, ob es Gründe gibt, eine Impfung zu verschieben. Eine Grippeimpfung sollten sie beispielsweise nicht bekommen, wenn sie gerade eine andere Infektionskrankheit oder Fieber haben.“

Weiter können Patienten sich in dem Gespräch darüber informieren, welche Impfungen von der Krankenkasse übernommen werden und welche selbst zu bezahlen sind, beschreibt Petra Engel-Djabarian das Dienstleistungsangebot. Gerade weil die Durchimpfungsrate und die Impfbereitschaft verbessert werden soll, können Apotheken als niedrigschwellig erreichbare Gesundheitsdienstleister hier eine wichtige Aufgabe übernehmen. „Jeder Patient mehr, der eine Schutzimpfung erhält oder auffrischen lässt, ist ein Gewinn für uns alle.“ Patientinnen und Patienten empfiehlt Engel-Djabarian deshalb, regelmäßig in der Apotheke oder beim Arzt nach einem Impfpass-Check zu fragen.

Online-Umfrage zur Zeitumstellung: Mehrheit der Befragten will dauerhafte Winterzeit

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  • Über 10.000 Menschen haben über die Beibehaltung von Sommer- oder Winterzeit abgestimmt
  • 68 Prozent sind für die dauerhafte Winterzeit
  • 32 Prozent stimmen für die dauerhafte Sommerzeit

Eine deutliche Mehrheit der Befragten wünscht sich eine dauerhafte Einführung der Winterzeit, falls die Zeitumstellung abgeschafft wird. Das ist das Ergebnis der Online-Umfrage zur Sommer- oder Winterzeit der KNAPPSCHAFT.

Aufgerufen zu der Umfrage hatte die Krankenkasse Mitte Oktober. Mehr als 10.000 Personen haben seitdem online abgestimmt. „Dass sich so viele Menschen an der Umfrage beteiligt haben, zeigt, wie sehr das Thema Zeitumstellung die Menschen beschäftigt und dass die Abschaffung schnell umgesetzt werden muss. Ich wünsche mir, dass die Politik sich das Ergebnis zu Herzen nimmt und die Meinung der Bevölkerung bei ihrer Entscheidung berücksichtigt“, betont Bettina am Orde, Geschäftsführerin der KNAPPSCHAFT.

Winterzeit entspricht biologischem Tagesrhythmus

68 Prozent der Teilnehmer stimmten für die dauerhafte Winterzeit, 32 Prozent für die Beibehaltung der Sommerzeit. Neurologe Dr. Berthold Jonas begrüßt das Ergebnis, weil die Zeitumstellung einen künstlichen Eingriff in den Biorhythmus darstelle. „Viele meiner Patienten – und mich inbegriffen – haben zur Zeit der Umstellung mit Beschwerden wie Schwindel, Tagesmüdigkeit oder psychischer Labilität zu kämpfen“, erklärt der Experte der KNAPPSCHAFT und ergänzt, dass diese Probleme bei der Umstellung auf die Sommerzeit noch viel häufiger in Erscheinung treten würden. „Das mag daran liegen, dass eine Stunde Schlaf fehlt, anderseits ist aber auch denkbar, dass die verstärkten Beschwerden durch die unübliche Zeitform auftreten. Denn die Winterzeit entspricht eher dem biologischen Tagesrhythmus und sollte daher aus meiner Sicht künftig vorherrschen.“

Ob und wann das Ende der Zeitumstellung kommt, bleibt abzuwarten. Die EU-Kommission plant, die Zeitumstellung bereits im kommenden Jahr abzuschaffen. Voraussetzung ist allerdings, dass Europaparlament und EU-Staaten dem Vorschlag zustimmen. Das könnte jedoch schwierig werden. Zuletzt gab es Berichte über Widerstand unter den Mitgliedsländern. Die KNAPPSCHAFT wird das Thema weiterhin mit Nachdruck verfolgen.

Statements der Abstimmenden

Zusätzlich zur Abstimmung haben viele Teilnehmer der Umfrage ihre ganz persönliche Meinung zur Zeitumstellung über die Facebook-Seite sowie den Blog www.für-meine-gesundheit.de der KNAPPSCHAFT geäußert. Folgend einige Eindrücke:

„Mich stört weniger die Umstellung, obwohl ich sie auch belastend empfinde. Aber ich gehe mit meinen Hunden morgens vor der Arbeit spazieren. Das ist etwas, was mir richtig guttut. Allerdings nicht bei Dunkelheit. Durch die Sommerzeit habe ich im Frühjahr und Herbst Probleme.“

„Wer für die dauerhafte Sommerzeit ist, sollte bedenken, dass wir die Sommerzeit bisher nie im Winter praktiziert haben! Wahrscheinlich macht man sich nicht klar, wie schlecht man aus dem Bett und auf den Weg kommt, wenn es immer früher dunkel und dabei auch noch kalt ist. Ich freue mich jetzt auf die Winterzeit und wünsche mir, dass es dann dabeibleibt.“

„Bei Sommerzeit gehen die Kinder im Winter in tiefer Nacht zur Schule. Das kann niemand wirklich wollen. Die Stunde am Abend ist bei Eis und Schnee und Wind und Wetter verzichtbar.“

Gesund und fit mit der vhs! Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko nachhaltig senken

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Mit natürlichen Mitteln nachhaltig den Blutdruck senken und damit folgeschweren Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall vorbeugen?
Die chinesische Medizin gibt seit vielen Jahrtausenden wertvolle Hilfen, die man leicht in unseren hektischen Alltag einbauen kann. Dabei spielt oftmals der Einsatz bestimmter Nahrungsmittel eine große Rolle. Wir hören und lesen immer wieder von der Kraft der seit alters her bekannten Ginsengwurzel (Panax Ginseng), der ganz aktuell wiederentdeckten Chia-Samen (Salvia) aus der veganen/vegetarischen Küche (auch als „Superfood“ bekannt) oder auch des ebenfalls in Indien häufig verwendeten gelben Gewürzes Kurkuma, welches auch als Safranwurzel bekannt (Curcuma longa) ist. Doch wie entfaltet es seine Wirkung? Wie können wir es sinnvoll und nachhaltig in unseren Alltag einbauen?

In diesem Vortrag erhalten die Teilnehmenden eine kurze Einführung in die Philosophie und Geschichte der Traditionellen Chinesischen Medizin, es werden bestimmte Nahrungsmittel vorgestellt sowie auch ergänzend körperliche Übungen gezeigt, die aus dem Qigong und dem Taijiquan entstammen und das Herz-Kreislauf-System unterstützen. Fragen werden gerne im Anschluss an die Informationsveranstaltung beantwortet.

Termin: Mi., 21.11.2018,  19:00-20:30 Uhr
Ort: vhs Koblenz, Hoevelstr. 6, 56073 Koblenz Anmeldung und weitere Informationen unter www.vhs-koblenz.de oder unter 0261 129-3702/-3711/-3730/-3740.

Leukämie kann jeden treffen, werden auch Sie Lebensretter!

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Die Auszubildenden der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises organisieren jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit eine Aktion für einen wohltätigen Zweck. In diesem Jahr sammeln sie Spenden für die Stefan-Morsch-Stiftung und werben dafür, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen.

„Leukämie kann jeden treffen und wir wollen helfen“, das sind die Beweggründe der 20 Auszubildenden für die Aktion.

Am Freitag, 30. November 2018, kann man sich in der Kreisverwaltung, Ludwigstraße 3 - 5, in Simmern, von 10 bis 14 Uhr durch Abgabe einer Speichelprobe typisieren lassen. Bereits am Freitag, 16. November, ab 13 Uhr, findet dazu eine Informationsveranstaltung statt.

Erwachsene, die nicht älter als 40 Jahre sind, können als Stammzellenspender registriert werden. Jugendlichen ab 16 Jahren ist dies mit der schriftlichen Einwilligung der Eltern ebenfalls möglich. Allerdings gibt es wichtige Ausschlusskriterien. Dazu gehören bestimmte schwere Erkrankungen und die Zahl der Schwangerschaften.

Jennifer Krökel erklärt: „Die Typisierung bei der Stefan-Morsch-Stiftung ist eine sinnvolle Sache und es geht ganz leicht: Man füllt einen Fragebogen zum aktuellen Gesundheitsstand aus, unterschreibt die Einwilligung und gibt eine Speichelprobe ab. Informieren Sie sich und werden Sie Lebensretter!“

Jedes Jahr erkranken etwa 11 000 Menschen an Leukämie – allein in Deutschland. Wenn Chemotherapie und/oder Bestrahlung nicht helfen, ist eine Stammzelltransplantation die letzte Chance. Das funktioniert jedoch nur, wenn sich gesunde Spender als mögliche Lebensretter zur Verfügung stellen. Mit jedem neu gewonnenen Spender erhöht sich die Chance, dass einem an Leukämie erkrankten Menschen geholfen werden kann.

Auch Menschen die nicht als Stammzellspender in Frage kommen, können helfen. Die Stefan-Morsch-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung. Spendengelder werden vor allem für die Registrierung von neuen potenziellen Lebensrettern eingesetzt. Darüber hinaus hat sich die Stiftung zum Ziel gesetzt, Patienten und ihren Angehörigen zur Seite zu stehen. Die Stiftung gibt im Notfall finanzielle Hilfen. So können ungedeckte Kosten des Patienten, die durch eine Leukämie-Erkrankung entstanden sind und zu einer wirtschaftlichen Notlage geführt haben, übernommen werden.

„Es sind Initiativen wie die der Auszubildenden, die es möglich machen, dass wir die Registrierung junger Stammzellspender kostenlos anbieten können“, freut sich Bruno Zimmer vom Vorstand der Stiftung. „Das Geld investieren wir, um Leukämiepatienten eine Chance auf Leben zu geben.“

Landrat Dr. Marlon Bröhr begrüßt die Aktion der Auszubildenden: „Wir geben ein Signal an die Patienten: Sie sind nicht allein, wir versuchen zu helfen.“

Deshalb werden nicht nur Geldspenden gesammelt, sondern auch zur Typisierung aufgerufen. Bei dieser Aktion kann jeder mitmachen.

Fragen zur Informationsveranstaltung in der Kreisverwaltung stellen Sie bitte per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Informationen zur Typisierung und zum Thema Stammzellspende finden Interessierte unter www.stefan-morsch-stiftung.de oder über die gebührenfreie Hotline der Stefan-Morsch-Stiftung (0800/ 76 67 724).

Spender können Krebstod verhindern

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Stefan-Morsch-Stiftung und der DRK Blutspendedienst suchen im November Lebensretter im Kreis Mayen-Koblenz

Jeden Tag brauchen wir in Deutschland 15.000 Blutspenden: Meistens sind es Krebspatienten, die diese Transfusionen bekommen. Deshalb starten die DRK Ortsvereine im Kreis Mayen-Koblenz und die Stefan-Morsch-Stiftung - Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke -  regelmäßig den Aufruf: „2xHelfen! Spendet Blut und lasst Euch typisieren.“ Im November sind Termine in Mayen und Ochtendung.


Leben retten – Tod verhindern. Das ist seit gut fünf Jahren das erklärte Ziel der Kooperation der Rotkreuzler mit der Stiftung, die ganz konkrete Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke anbietet. Fast 35 000 junge Menschen unter 40 Jahren haben sich seitdem als Stammzellspender registrieren lassen. Menschen, die bereit sind, nicht nur regelmäßig Blut zu spenden, sondern im Ernstfall auch einem Leukämiekranken durch eine Stammzellspende das Leben zu retten. 250 von Ihnen haben bereits einem Patienten, die Chance auf Leben geben.

„Auf diesem Weg wollen wir weitermachen und mehr Menschen vor dem Tod bewahren“, so die Stefan-Morsch-Stiftung und der DRK Blutspendedienst West. Am Freitag, 09. November 2018, 16:00 bis 20:00 Uhr, in 56727 Mayen, (in der Hauptschule Hinter Burg, Genovevastr. 48)  und am Mittwoch, 28. November 2018, 16:00 bis 20:00 Uhr, in 56299 Ochtendung, (in der Kulturhalle, Langenbergstr.)  gibt es wieder die Gelegenheit zur Blutspende und zur Registrierung als Stammzellspender.

Als Stammzellspender kann sich jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahre bis 40 Jahre registrieren lassen. Über die Ausschlusskriterien kann man sich im Vorfeld unter www.stefan-morsch-stiftung.de informieren -  oder über die gebührenfreie Hotline 0800/ 76 67 724 Fragen stellen. So muss man mindestens 50 Kilo wiegen, ähnlich wie bei der Blutspende.

Bei der Blutspende sind jedoch die Altersgrenzen anders: Man muss mindestens 18 Jahre alt sein. Neuspender dürfen nicht älter als 68 Jahre sein.

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine mit Typisierungsaktion in Wohnortnähe wissen wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet. Weitere Informationen erhält man auch im Internet unter www.blutspendedienst-west.de.

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