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Coronaviren: DAK-Gesundheit in Koblenz schaltet Hotline am 31.01.20

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Medizin-Experten informieren über die neue Lungenkrankheit und die Gefahren einer Infektion

Koblenz, 28. Januar 2020. In Deutschland gibt es erste bestätigte Fälle des neuartigen Coronavirus. Das Virus kann eine Lungenkrankheit auslösen, an der im Hauptverbreitungsland China bereits viele Menschen gestorben sind. Zur Aufklärung über mögliche Gefahren schaltet die DAK-Gesundheit in Koblenz am 31. Januar eine Beratungshotline. Zwischen 8 und 20 Uhr beantworten Ärzte und Hygienefachleute Fragen zu Risiken und notwendigen Schutzmaßnahmen. Das spezielle Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841 können Kunden aller Krankenkassen nutzen.

Coronaviren verursachen bei Menschen verschiedene Krankheiten, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu schweren Infektionen der unteren Atemwege und Lungenentzündungen. „Vor allem für Patienten, die an einer Vorerkrankungen leiden, ist eine Infektion gefährlich“, sagt Jürgen Wilhelm von der DAK-Gesundheit Koblenz. „Wir können eine weite Verbreitung der Coronaviren in Deutschland verhindern, wenn wir erste Krankheitsfälle früh erkennen, die betroffenen Patienten isolieren und konsequent Hygienemaßnahmen einhalten. Unsere Hotline trägt zur Aufklärung bei“, erklärt Jürge Wilhelm. „Wir wollen die Fragen besorgter Menschen beantworten.“

Wohin kann man sich wenden bei Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus? Wie lange dauert es, bis nach einer Infektion mit einem Krankheitserreger die ersten Symptome auftreten? Was sind sinnvolle Hygienemaßnahmen? Wie wichtig ist ein Mundschutz? Diese und weitere Fragen beantworten die Medizin-Experten der DAK-Gesundheit am 31. Januar von 8 bis 20 Uhr.

Coronaviren in Deutschland

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BARMER schaltet Hotline für alle Bundesbürger

Mainz, 28. Januar 2020 – Angesichts des ersten bestätigten Falls in Deutschland hat die BARMER eine Hotline zum Coronavirus eingerichtet. Medizinexperten geben hier rund um die Uhr Informationen darüber, wer besonders gefährdet sei, wie man sich schützen und einen Verdachtsfall erkennen könne. „Unsere Experten kennen den aktuellen Stand der medizinischen Forschung und können deshalb helfen, Unsicherheit oder gar Angst zu vermeiden“, erklärt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Die kostenlose Hotline stehe allen Interessierten – also nicht nur BARMER-Versicherten – rund um die Uhr offen unter 0800 84 84 111.

Menschen mit schwerer Grunderkrankung gefährdet

Laut Kleis zeigen sich bei Infektionen mit gewöhnlichen Coronaviren zumeist Symptome einer Erkältung, wie etwa Husten oder Schnupfen. „Bestimmte Coronaviren, wie das zuerst in China aufgetretene, können aber auch schwere Infektionen und Lungenentzündungen verursachen“, so Kleis. Die neue Lungenerkrankung gefährde vor allem Menschen, die schon an einer schweren Grunderkrankung litten.

Deutsches Gesundheitswesen gut vorbereitet

Panik sei jedoch nicht angebracht. Auch wenn es derzeit noch keinen Impfstoff gäbe, ließen sich Betroffene je nach Schwere der Erkrankung dennoch sehr wirkungsvoll behandeln. Kleis: „Mit unserem modernen Gesundheitswesen sind wir auch für diese Fälle sehr gut aufgestellt. Selbstverständlich übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen von der Diagnostik bis zur Krankenhausbehandlung alle Kosten.“

Nicht ohne meine Apotheke!

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Moderne und individuelle Arzneimittelversorgung vor Ort

Mainz, den 24. Januar 2020 – Für eine gute Gesundheitsversorgung vor Ort ist neben dem ärztlichen Angebot eine gut erreichbare Apotheke gleichermaßen für die Bürgerinnen und Bürger essentiell wichtig. Darum setzen sich Kommunen und Kreise dafür ein, Praxen und Apotheken für die Versorgungs-Infrastruktur in der Fläche zu erhalten. In der apothekerlichen Aufklärungskampagne „einfach unverzichtbar“ haben sich auch aus Rheinland-Pfalz Landräte, BürgermeisterInnen oder OrtsvorsteherInnen klar für die Vor-Ort-Apotheke positioniert. Eine Auswahl ist auf der Seite https://www.einfach-unverzichtbar.de/kacheln/rheinland-pfalz/ veröffentlicht, so der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV.

Apotheken in Städten und Gemeinden sind für die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung zuständig. Daneben sind sie aber auch generell ein niedrigschwelliger Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen, hebt Petra Engel-Djabarian, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV hervor: „Bei Bagatellerkrankungen gehen viele Menschen zuerst in die Apotheke und benötigen oftmals gar keinen Arztbesuch. Hier beraten Apotheken persönlich und individuell bei apothekenpflichtigen oder frei-verkäuflichen Medikamenten.“ Wer vom Arzt Arzneimittel verordnet bekommen hat, erhält seine Medikamente ebenfalls in der Apotheke. „Die Pharmazeuten vor Ort mit ihren Teams leisten hier viel: Gerade in Zeiten von Rabattverträgen oder Lieferengpässen ist einige Mühe nötig, für jeden Patienten das passende, lieferbare und von der Kasse erstattete Arzneimittel zu besorgen. In der Regel – und trotz aller Schwierigkeiten – bekommen Menschen in der Vor-Ort-Apotheke ihre benötigte Arznei noch am selben Tag oder sogar bis ans Krankenbett geliefert.“ Denn als zusätzlichen Service bieten mittlerweile viele Apotheken einen Botendienst an. Die gesetzlichen Grundlagen hierzu wurden erst im Oktober 2019 erweitert und aktualisiert.

Als sogenannte Gemeinwohlpflichten leisten alle niedergelassenen Apotheken in bestimmten Abständen Nacht- und Notdienst, sodass auch nachts, an Wochenenden oder Feiertagen kranke Menschen mit Arzneimittel versorgt werden können. Eine ebenso wichtige Aufgabe ist es, dass die Apotheken vor Ort individuelle Rezepturen wie Salben, Kapseln oder Zäpfchen fertigen, erklärt Apothekerin Engel-Djabarian: „Gerade Kinder oder Menschen mit seltenen und häufig schwerwiegenden Erkrankungen sind auf individuelle Arzneimittel angewiesen. Alle Apotheken besitzen ein Labor und die nötige Ausstattung, um solche Rezepturen für Patientinnen und Patienten nach festgeschriebenen strengen Regeln anzufertigen.“ Das hochkompetente Team – aus studierten Pharmazeuten und pharmazeutisch-technischen-AssistentInnen (PTA) mit entsprechender Ausbildung – kontrolliert zur Qualitätssicherung jede einzelne Rezeptur und protokolliert das Tun umfassend. „Mit ihrem breiten Leistungsspektrum sichern die Apotheken vor Ort die Arzneimittelversorgung der Bürgerinnen und Bürger. Sie sind ein unerlässlich wichtiger Teil der Gesundheits-Infrastruktur gerade in der Fläche.“

Impfung im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung in Simmern

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Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge bietet das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern in regelmäßigen Abständen kostenfrei Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Keuchhusten und Poliomyelitis (Kinderlähmung) an. Der Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie soll nach erfolgter Grundimmunisierung alle zehn Jahre durch eine Impfung aufgefrischt werden. Gegen Poliomyelitis ist man im Erwachsenenalter nach erfolgter Grundimmunisierung dauerhaft geschützt. Nur bei Reisen in Länder mit Poliomyelitis-Risiko wird noch eine Auffrischimpfung als Reiseimpfung empfohlen.

Der nächste Impftermin im Gesundheitsamt Simmern, Hüllstraße 13, ist am Mittwoch, 5. Februar 2020, von 14 bis 17 Uhr. Wichtig: Bitte bringen Sie Ihren Impfausweis mit!

Weitere Infos zu den Impfungen erhalten Sie unter der Telefonnummer 06761 82-701.

Rat bei Depressionen und Ängsten von Schulkindern

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DAK-Gesundheit in Koblenz bietet Experten-Hotline am 30. Januar

Koblenz, 30. Januar 2020. Schon Schulkinder können psychische Erkrankungen bis hin zu Depressionen bekommen. Das zeigt der neue Kinder- und Jugendreport der DAK-Gesundheit. Die Krankenkasse in Koblenz bietet deshalb am 30. Januar eine Telefon-Hotline für besorgte Eltern. Zwischen 8 und 20 Uhr beantworten Ärzte und Psychologen persönliche Fragen und helfen, die seelische Situation der Kinder besser zu verstehen. Das spezielle Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841 können Kunden aller Krankenkassen nutzen.

Bundesweit leiden zwei Prozent der Jungen und Mädchen im Alter von zehn bis 17 Jahren an einer diagnostizierten Depression. Die Depressionsanfälligkeit nimmt ab 14 Jahren stark zu. „Für Eltern ist es zuweilen schwierig, bei ihren Teenagern zwischen normaler pubertärer Unlust, etwa auf Schule, und Anzeichen für eine Depression oder Angststörung zu unterscheiden“, erklärt Jürgen Wilhelm von der DAK-Gesundheit Koblenz. Mädchen sind deutlich häufiger als Jungen betroffen. Auch ungeklärte Bauch- oder Rückenschmerzen können seelische Ursache haben.

Was können Eltern präventiv tun, um die seelische Widerstandskraft ihres Kindes zu stärken? Woran lässt sich erkennen, dass etwas nicht stimmt? Wann ist ein Arztbesuch nötig? Diese und weitere Fragen beantworten die Experten der DAK-Gesundheit am 30. Januar von 8 bis 20 Uhr.

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