Sonntag, 25. Juli 2021

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Regelmäßige endoskopische Diagnostik auf neurogene Schluckstörungen in der BDH-Klinik Vallendar

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Modernes Gerät und erhöhte fachliche Kompetenz nutzt die BDH-Klinik Vallendar seit Beginn des Jahres 2021 für eine umfangreichere Diagnostik von Schluckstörungen (Dysphagien). Diese dient einer individuellen, möglichst genau auf die jeweilige Dysphagie der Patienten ausgerichtete Therapieplanung.

Im April 2019 hat die Fachklinik für neurologische Rehabilitation ein neues Gerät mit sehr schmalem Endoskop angeschafft, das bei der Untersuchung über die Nase in den Rachen eingeführt wird. Damit wird eine für die Patienten angenehmere Durchführung begünstigt.

Da die FEES (Fiberendoskopische Evaluation des Schluckens) vom Untersucher ein hohes Maß an Erfahrung und Kompetenz erfordert, ließ die BDH-Klinik Vallendar drei Mitarbeiter in diesem Bereich ausbilden.

Oberärztin Dr. Simone von Landwüst, Logopädin Swenja Schröer und der leitende Logopäde Michael Gombert erhielten nach erfolgreicher theoretischer und praktischer Prüfung im Dezember 2020 das FEES-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.

Seitdem finden die Untersuchungen in einer deutlich höheren Frequenz statt. Dies kommt der Effizienz der Behandlungen der neurogenen Schluckstörungen zu Gute und bietet somit den Patienten bessere Perspektiven beim Wiedererlangen der Fähigkeiten des Essens und Trinkens.

Die BDH-Klinik Vallendar ist eine der wenigen Kliniken im Großraum Koblenz, die diese Art der bildgebenden Untersuchung regelhaft einsetzt.

Hilfe für Opfer der Flutkatastrophe

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BARMER: Krankengeld ist sicher

Mainz, 23. Juli 2021 – Die BARMER bezahlt Opfern der Flutkatastrophe auch bei verspäteter Meldung das Krankengeld. Dafür reicht es, wenn die Betroffenen glaubhaft machen können, dass sie durch die Auswirkungen der Flut an der rechtzeitigen Meldung ohne eigenes Verschulden gehindert worden sind. „Die Flutkatastrophe hat vielerorts die Infrastruktur massiv geschädigt. Dadurch kann es sein, dass erkrankte Versicherte gar nicht in der Lage sind, ihre Arbeitsunfähigkeit lückenlos oder rechtzeitig nachzuweisen. Wir wollen den Betroffenen eine Sorge nehmen und bezahlen das Krankengeld auch dann, wenn uns die Krankmeldung dadurch zu spät erreicht“, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

„Wichtig, Betroffenen schnell zu helfen“

Dies sei zum Beispiel der Fall, wenn die eigene Wohnung betroffen oder angesichts örtlicher Einschränkungen die Praxis der behandelnden Ärztin oder des behandelnden Arztes nicht erreichbar oder der Postbetrieb gestört sei. Grundsätzlich seien die Krankenkassen gesetzlich dazu verpflichtet, kein Krankengeld zu zahlen, wenn die Krankmeldung nicht fristgerecht erfolge. „In dieser dramatischen Lage, die die Flutkatastrophe verursacht hat, ist es wichtig und richtig, den Betroffenen schnell zu helfen“, sagt Kleis weiter.

BARMER-Flut-Sonderhotline

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Antworten rund um Gesundheit für alle Flut-Betroffenen

Mainz, 23. Juli 2021 – Die BARMER schaltet ab sofort eine Hotline für alle Menschen in den Hochwassergebieten. Auf diesem Wege sollen sie schnelle und zuverlässige Antworten auf Fragen zu den Bereichen Medizin, Pflege und Kassenleistungen bekommen. „Rund 2,6 Millionen unserer Versicherten leben in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, den am stärksten von der Flut betroffen Bundesländern. Ihnen, aber auch allen anderen Bürgerinnen und Bürgern wollen wir zur Seite stehen und ihre drängendsten Fragen klären“, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Die Krankenversicherungsexpertinnen und -experten an der Hotline würden Auskunft geben zu Themen wie Krankengeld, Pflegeleistungen oder zur Stundung von Beiträgen. Die Hotline sei kostenlos werktags von 7 bis 20 Uhr erreichbar. Für von der Flut betroffene Firmen habe die BARMER zusätzlich eine weitere Hotline geöffnet.

Informationsangebot im Internet

Neben der Hotline biete die BARMER auf ihrer Webseite konkrete Antworten auf viele Fragen zu spezifischen Krankenversicherungsthemen für die Betroffenen der Flut an. Dabei gehe es zum Beispiel um Medikamente, Hilfsmittel, Krankmeldungen oder Fahrkosten. „Bei allen Antworten im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe wollen wir einfach, schnell und unbürokratisch helfen“, sagt Kleis. Die Hotline werde so lange geschaltet, bis ein normaler Beratungsbetrieb wieder möglich sei.

Die Flut-Sonderhotline der BARMER ist erreichbar unter 0800 454 01 50.

Firmen können sich beraten lassen unter 0800 333 05 05.

Krankenversicherungsspezifische Fragen im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe beantwortet die BARMER auf ihrer Homepage unter www.barmer.de/fluthilfe.

BARMER schaltet Hotline zu Corona-Schutzimpfung

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Fundierte Informationen zu Nutzen und Risiken

Mainz, 21. Juli 2021 – Eine Hotline der BARMER beantwortet ab sofort Fragen rund um die Corona-Schutzimpfung. Die Hotline steht allen Menschen in Rheinland-Pfalz offen. Sie soll dazu beitragen, die weit verbreiteten Unklarheiten rund um die Immunisierung auszuräumen. „Corona und die Schutzimpfung lösen bei vielen Menschen Fragen aus. Oft ist unklar, wann die Schutzwirkung der verschiedenen Impfstoffe eintritt und wie hoch diese ist. Aber auch die Risiken und Nebenwirkungen der Impfung machen so manchem zu schaffen. Diese und weitere Fragen beantworten wir entsprechend des aktuellen Stands der Wissenschaft“, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Die Hotline mit medizinisch geschultem Personal sei rund um die Uhr erreichbar und auch für nicht bei der BARMER Versicherte kostenlos.

Aufklärungsbedarf zum Thema Corona ungebrochen hoch

Mit ihrer neuen Hotline setze die BARMER ihre vor über einem Jahr begonnene Aufklärungsarbeit zum Thema „Corona“ fort. Bereits im Januar 2020 sei eine erste Hotline geschaltet worden. Fast 57.600 Anruferinnen und Anrufer hätten diese genutzt. Davon allein rund 24.400 in diesem Jahr. „Der Bedarf an Informationen über die Corona-Pandemie spielt in der Beratung durch unseren Teledoktor nach wie vor eine große Rolle. Daran dürfte sich auch in nächster Zeit nichts ändern“, sagt Kleis.

Die Hotline zur Corona-Schutzimpfung ist erreichbar unter: 0800 84 84 111.

Hitzeschutz auch für Salben und Pillen

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Arzneimittel müssen vor hohen Temperaturen geschützt werden

Mainz, den 21. Juli 2021 – Beim Einkaufen oder auf dem Weg in den Urlaub: Wer Arzneimittel im Auto transportiert, sollte vorsichtig sein. Denn hohe Temperaturen und Sonneneinstrahlung können Arzneimitteln schaden. Die Folge kann sein, dass Medikamente ihre Wirksamkeit verlieren und dann unbrauchbar sind. Darauf weist der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV hin.

In der Regel gilt, dass Arzneimittel normalerweise bei Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad aufbewahrt werden können. Daneben gibt es spezielle Arzneimittel wie beispielsweise Insuline für Diabetiker, die sogar gekühlt gelagert werden müssen. „Klarheit bringt ein Blick auf die Verpackung des Arzneimittels oder in den Beipackzettel“, erklärt Petra Engel-Djabarian, Mitglied im Vorstand des Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV. „Dort ist für jedes Arzneimittel genau angegeben, wie die Arzneimittel aufbewahrt werden müssen. Darin sehen Diabetiker beispielsweise gleich, dass Insuline auf Reisen in eine Kühltasche oder eine isolierende Styroporbox gehören.“ Generell ist darauf zu achten, dass es Arzneimitteln im Auto nicht zu heiß wird. Das Handschuhfach, das Armaturenbrett und auch die Hutablage sind keine geeigneten Plätze – dort sind die heißesten Stellen im PKW. „Besser ist es, Arzneimittel unter dem Vordersitz oder unter dem Gepäck im Kofferraum aufzubewahren“, führt Apothekerin Engel-Djabarian aus. Bei einer längeren Rast, wenn das Auto in der Sonne geparkt ist, sollten die Arzneimittel nicht im Wagen bleiben – oder allenfalls in einer isolierten Kühltasche. Im Innenraum eines Wagens, der in der Sonne steht, können rasch Temperaturen bis zu 70 Grad Celsius erreicht werden.

Arzneimittel, die zu großer Hitze ausgesetzt waren, können ihre Wirksamkeit einbüßen. Zäpfchen schmelzen bei diesen Temperaturen komplett und auch medizinische Salben oder Cremes können sich bei zu großer Hitze in ihre einzelnen Bestandteile trennen. Hier gilt der Grundsatz, dass geschmolzene Medikamente nicht wieder verwendet werden sollen – auch wenn sie im Kühlen wieder fest werden. Auch wer Asthmasprays benutzt, sollte auf die Temperatur achten. „Die Sprühbehälter können sich sehr stark aufheizen und es ist hinterher nicht mehr gewährleistet, ob noch die richtige Menge Wirkstoff abgegeben wird, wenn man inhaliert“, so Petra Engel-Djabarian. Am robustesten sind noch Tabletten oder Kapseln bei Hitze, doch auch hier gilt die Richttemperatur von maximal 25 Grad. Tabletten oder Kapseln reagieren jedoch auf feuchte Hitze sensibel. Engel-Djabarian: „Bei Tabletten kann sich die Oberfläche verändern und rau werden. Kapselhüllen können in der Feuchtigkeit aufquellen und auch dann ist eine korrekte Wirkstoffabgabe nicht mehr gesichert.“

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