Montag, 21. Januar 2019

Letztes Update:06:15:27 PM GMT

region-rhein.de

RSS

BARMER fördert Selbsthilfe in Rheinland-Pfalz

Drucken

Mainz, 18. Januar 2019 - Mit 87.500 Euro hat die BARMER im Jahr 2018 Projekte in Rheinland-Pfalz von Selbsthilfeorganisationen gefördert. In Selbsthilfeorganisationen schließen sich Menschen mit gleicher Erkrankung zusammen, um sich gegenseitig zu unterstützen. „Als gesetzliche Krankenkasse fördern wir die wichtige Arbeit der Ehrenamtlichen in Selbsthilfeeinrichtungen. Dort lernen Menschen mit ihrer Erkrankung umzugehen und sich mit ihr auseinanderzusetzen“, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

BARMER fördert auch im Jahr 2019 Selbsthilfeorganisationen

Insgesamt wurden von der BARMER 14 Selbsthilfeorganisationen für Projekte in Rheinland-Pfalz gefördert. Die Selbsthilfeorganisation mit der höchsten Förderung war die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz (40.000 Euro). „Menschen mit unterschiedlichen Leiden erhalten bei Selbsthilfeorganisation Halt und Unterstützung“, erklärt Kleis. Aus diesem Grund unterstütze die BARMER diese Organisationen aus voller Überzeugung. Rheinland-pfälzische Selbsthilfeorganisationen mit Interesse an einer Förderung von der BARMER im Jahr 2019 erhalten Informationen im Internet unter www.barmer.de/s000112 oder bei Regina Richmond, Telefon 0800 333 004 452-213, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Gesundheitsdienstleistungen aus der Apotheke

Drucken

Kompetente Beratung aus einer Hand

Mainz, den 19. Januar 2019 – Gesundheitsdienstleistungen aus der Apotheke sind vielfältig, niederschwellig und wohnortnah für fast alle Menschen erreichbar: Ohne Terminvereinbarung und ohne lange Wartezeiten können Apotheken beispielsweise den Blutdruck oder den Blutzucker messen, Hilfen bei der Tabakentwöhnung anbieten oder auch die Hausapotheke und den Verbandskasten checken. Solche Serviceleistungen bieten viele Apothekerinnen und Apotheker gegen eine kleine Schutzgebühr oder auch im Rahmen von Aktionstagen an.

Petra Engel-Djabarian, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV erklärt: „Wer Apotheken darauf reduziert, dass dort nur Arzneimittel abgegeben werden, schöpft unsere Kompetenz und unser Knowhow nur unzureichend ab. Wir Pharmazeuten mit unseren gut ausgebildeten Teams verfügen über ein umfangreiches Gesundheitswissen, das wir durch Fortbildungen und Seminare laufend aktualisieren und erweitern.“ So werden in Apotheken häufig einfache Körpermessungen wie Blutdruck oder die Ermittlung des Blutzuckerwerts durchgeführt. Engel-Djabarian stellt weiter klar: „Apotheken sind keine Arztpraxen − und das wollen wir auch gar nicht sein – aber durch die Messungen zwischendurch, können wir Betroffene darauf hinweisen, wenn sie besser einen Arzt aufsuchen sollten. Außerdem kommt es immer wieder vor, dass wir gerade auch die Menschen erreichen, die noch nicht in ärztlicher Behandlung sind, weil sie gar nicht wussten, dass Werte im kritischen Bereich sind.“

Die Apotheken bieten solche Dienstleistungen qualitätsgesichert auf der Basis anerkannter Leitlinien an. In den Augen des LAV wäre es wünschenswert, wenn derartige Services für Versicherte auch in besonderen Verträgen mit den Krankenkassen als honorierte Leistungen vereinbart werden könnten, weil sie für die Menschen einen echten Mehrwert darstellen und einen wichtigen Beitrag zur Prävention leisten können.

Wirkt sich die Ernährung auf die Stressresistenz aus?

Drucken

Die Abteilung Biologische und Klinische Psychologie der Universität Trier untersucht, ob bestimmte Ernährungsfaktoren das Auftreten von Stress im Alltag verringern oder begünstigen können. Um Antworten auf diese Fragen zu finden, werden Teilnehmer an einer Studie gesucht.

Teilnehmen können Männer zwischen 18 und 40 Jahre. Sie leisten damit nicht nur einen Beitrag zur Erforschung dieser relevanten Frage, sondern erfahren auch etwas über ihre eigene Stressresistenz.  Darüber hinaus erhalten Teilnehmer eine Aufwandentschädigung in Höhe von 30 Euro.

Die Studie wird im Labor an der Römerbrücke in Trier durchgeführt. Sie besteht aus einem kurzen Online-Fragebogen, einem etwa zehnminütigen Telefongespräch zur Prüfung von Einschlusskriterien und einem etwa zweistündigen Testungstermin am späten Nachmittag. Dabei ist ein Belastungstest zu absolvieren und es wird zu mehreren Zeitpunkten das Stressniveau auf physiologischer und subjektiver Ebene gemessen.

Interessierte wenden sich per E-Mail (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) an Dr. Bernadette von Dawans mit dem Betreff „Ernährung und Stressresistenz – 006“ oder sie füllen gleich den Online-Fragebogen aus (ww2.unipark.de/uc/Glucose/Screen).

Vielfältige Hilfen für psychisch Erkrankte

Drucken

Bewährter Koblenzer Trialog diskutiert  auch 2019 zu wichtigen Fragen um das Thema psychischer Erkrankungen

KOBLENZ Welche therapeutischen Ansätze sind hilfreich für Menschen, die an Angststörungen leiden? Wie werden traumatische Erlebnisse im Gehirn verarbeitet und welche Folgen haben Psychotraumatisierungen für den Alltag der betroffenen Menschen?  Wie kann es gelingen, eine psychische Krise ambulant zu meistern? Das sind einige der  Themen bei den fünf Veranstaltungen des Koblenzer Trialogs 2019.  Start ist am 06. Februar  mit dem Thema: “Patientenrechte im psychiatrischen System“. Referent ist Paul Kreutz,  Psychiatriekoordinator für die Stadt Koblenz und den Landkreis Mayen-Koblenz.

Weitere Termine sind der 06. März, 03. April, 05. Juni und der  03. Juli jeweils von 17.00 bis 19.00 Uhr (am 05. Juni von 17.00 bis 20.00 Uhr) in der Kontakt- und Informationsstelle der Bethesda-St. Martin gemeinnützige GmbH, Bogenstr.53a, 56073 Koblenz (Goldgrube).

Von Angststörungen sind sehr viele Menschen betroffen.  Einen Überblick über die verschiedenen Formen von Angsterkrankungen und über Möglichkeiten der Therapie gibt Dr. Andreas Kerl-Sanchez, Leitender Oberarzt bei den Barmherzigen Brüdern in Saffig, in der Veranstaltung am 06. März.

Die weiteren Themen und Termine:

03. April: „Angehörigen- und Netzwerkarbeit nach dem Modell des Offenen Dialogs“ mit Maria Thomas, Diplom-Psychologin, Bethesda-St. Martin gemeinnützige GmbH.

05. Juni: „Trauma und Heilung“ mit Stephanie Shirazi, Diplom-Psychologin und zertifizierte Therapeutin für EMDR (Eye-Movement Desensitization and Reprocessing)

03. Juli: „Wie meistere ich eine psychische Krise ambulant?“ – offener Erfahrungsaustausch.

Der Koblenzer Trialog ist eine gemeinsame Veranstaltung der Bethesda-St. Martin gemeinnützige GmbH, der Selbsthilfegruppe der Angehörigen psychisch Kranker Koblenz und von Koblenzer Psychiatrieerfahrenen.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Info-Telefon : 0261/92166-16 oder 92166-31.

Universität Trier erforscht Stressreaktion im virtuellen Raum: Probanden gesucht

Drucken

Die Abteilung Verhaltensgenetik der Universität Trier unter der Leitung von Professor Dr. Jobst Meyer sucht interessierte Probanden, welche unter übermäßigem Schwitzen (primärer Hyperhidrose) leiden. Sie können mittels Virtual-Reality-Technik einen Beitrag zur Erforschung dieser Störung leisten. Ein kurzer Fragebogen und eine etwa zweistündige Untersuchung in einer virtuellen Umgebung sollen helfen, die Ursachen der Hyperhidrose und die körperlichen Prozesse der Stressreaktion zu erforschen.

Die Probanden haben die Möglichkeit, moderne Virtual-Reality-Technik auszuprobieren und erhalten darüber hinaus eine Aufwandsentschädigung von 20 Euro. Interessenten können sich per E-Mail anmelden: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL