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Rheinland-Pfalz: Pflege durch Angehörige dominiert

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Mainz, 20. April 2017 - Jeder zweite Pflegebedürftige (49,8 Prozent) in Rheinland-Pfalz lässt sich ausschließlich von Angehörigen versorgen. Das zeigt der Pflegereport der BARMER, den die Universität Bremen erstellt hat. Nur in Hessen und Berlin ist der Anteil der Pflegebedürftigen, die sich ausschließlich durch Angehörige versorgen lassen, an allen Pflegebedürftigen höher. „Bei den Rheinland-Pfälzern hat die häusliche Pflege durch Angehörige einen hohen Stellenwert“, erklärt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

Nach den Worten der Landesgeschäftsführerin erscheine offenbar vielen Rheinland-Pfälzern die Pflege in Heimen oder durch ambulante Pflegedienste weniger attraktiv. In Rheinland-Pfalz lässt sich laut Report nur jeder fünfte Pflegebedürftige (21,3 Prozent) ambulant pflegen. Einzig in Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und dem Saarland ist der Anteil der Menschen, die sich ambulant pflegen lassen, an allen Pflegebedürftigen geringer. Rund drei von zehn pflegebedürftigen Rheinland-Pfälzern (28,9 Prozent) erhalten stationäre Pflege. Das ergibt Platz neun in der Rangliste aller 16 Bundesländer.

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Treffen Angehöriger psychisch kranker Menschen

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Das nächste Treffen der Angehörigen psychisch kranker Menschen findet am Donnerstag, 4. Mai 2017, 19 Uhr, im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises in Simmern, Hüllstraße 13 statt. Weitere Informationen erhalten Sie bei Harald Wellems, Telefon 06761 82-723 und Ute Sommer, Telefon 06761 82-721.

 

Rheinland-Pfalz: Ausgaben für Heilmittel steigen stark

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Mainz, 18. April 2017 - In Rheinland-Pfalz sind die Ausgaben für Heilmittel stark gestiegen. Allein bei der BARMER haben sie sich von 2013 bis 2015 um 17,3 Prozent von 39,4 Millionen Euro auf 46,2 Millionen Euro erhöht. Je Versicherten ist das ein Anstieg von 84,87 Euro auf 99,56 Euro. Nur in Berlin, Sachsen und Hamburg wird mehr für Heilmittel ausgegeben. Das zeigt der Heil- und Hilfsmittelreport der BARMER. „Auffällig sind erhebliche Unterschiede zwischen den Bundesländern bei den Ausgaben für Heilmittel”, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

Betrugen die Kosten für Heilmittel im Jahr 2015 je BARMER Versicherten in Bremen 65,86 Euro, lagen sie in Berlin mit 121,85 Euro 85 Prozent darüber. In der Podologie waren die Pro-Kopf-Ausgaben in Sachsen fast 210 Prozent höher als in Bremen. Bei der Ergotherapie lagen die Kosten je Versicherten in Hamburg fast 120 Prozent über denen in Bremen. Die Daten wurden nach Geschlecht und Alter standardisiert. Die Bevölkerungsstrukturen in den Bundesländern können diese Unterschiede also nicht erklären.

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Landkreis und Landfrauen informieren über Demenz

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Nächste Veranstaltungen in Mendig, Kattenes und Mayen

KREIS MYK. Gesundes Älterwerden, solange wie möglich zu Hause bleiben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben, wünschen sich die meisten Menschen. Wie kann man Betroffene und deren Familien dabei bestmöglich unterstützen? Antworten auf diese Frage möchte der Landkreis Mayen-Koblenz gemeinsam mit dem Landfrauenkreisverband in einer Veranstaltungsreihe geben. Die nächsten Termine sind am 27. April in Mendig, am 10. Mai in Kattenes und am 6. Juni in Mayen.

Waltraud Klein, Geschäftsführerin der Alzheimer Gesellschaft nördliches Rheinland-Pfalz informiert über das Thema Demenz. Unter dem Motto „Ich bin dement und nicht verrückt“ zeigt sie Hilfen auf und geht auf den Blickwinkel der von Demenz betroffenen Menschen ein. Termine sind am 27. April, um 18 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung Mendig und am 10. Mai, um 17.30 Uhr im Bürgerhaus in Kattenes.

Im Mehrgenerationenhaus Café Cati in Mayen informieren am 6. Juni, um 18 Uhr Beraterinnen des örtlichen Pflegestützpunktes über Unterstützungsangebote, Voraussetzungen und Leistungen der Pflegeversicherung.

Anmeldungen und mehr Informationen zu den Veranstaltungen bei Lea Bales, Gleichstellungsbeauftragte des landkreises Mayen-Koblenz, telefonisch 0261/108-275 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Infos im Internet unter www.mayen-koblenz.de (Stichwort Senioren).

 

Wunder Po in der Windel

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Zarte Babyhaut richtig schützen und pflegen

Mainz, den 12. April 2017 – Babys oder Kleinkinder leiden immer mal wieder unter wunden Stellen im Bereich der Windel. Betroffen von solch einer Windeldermatitis sind nicht so sehr Neugeborene, sondern etwas ältere Babys ab neun Monaten. Der Hintergrund: Bei ihnen ist die Verdauung schon aktiver, sie scheiden mehr Urin und Stuhl aus als Neugeborene und strampeln auch mehr. Dadurch kann die Windel am Po reiben und die Haut reizen. Innerhalb der dicht sitzenden Windel herrscht zudem ein feucht-warmes Hautklima, das Entzündungen begünstigt. Weitere Auslöser können sein, dass säurehaltige Früchte wie Orangen oder Erdbeeren über die Muttermilch zusätzlich reizen. Auch wenn Babys zahnen oder an einer Durchfallerkrankung leiden, können vermehrt wunde Stellen auftreten. Als Gegenmaßnahmen sollten Eltern darauf achten, dass der Kontakt mit Urin und Stuhl möglichst kurz gehalten wird. Ein regelmäßiges Wechseln der Windel verhindert generell, dass die wunden Stellen sich verschlimmern.

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