Sonntag, 07. März 2021

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Wie lange brauche ich bis zum nÀchsten Krankenhaus?

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Krankenhaus-Atlas geht online

Knapp 94 Prozent der in stĂ€dtischen Regionen lebenden Bevölkerung in Rheinland-Pfalz erreichen innerhalb von 15 Minuten das nĂ€chste Krankenhaus mit einer Basisversorgung. Deutschlandweit sind es knapp 90 Prozent. In lĂ€ndlichen Regionen schaffen dies in Rheinland-Pfalz wie in Deutschland rund 64 Prozent der Bevölkerung. Diese Erreichbarkeiten ergeben sich aus dem neuen Krankenhaus-Atlas der Statistischen Ämter des Bundes und der LĂ€nder.

Das interaktive Kartenangebot zeigt erstmals die Erreichbarkeit von allen möglichen Standorten in Deutschland zum nĂ€chsten Krankenhaus. Die Nutzerinnen und Nutzer können dabei nicht nur nach KrankenhĂ€usern mit Basisversorgung und allgemeinen Fachabteilungen suchen, sondern auch nach speziellen medizinischen Leistungen filtern. So wird fĂŒr Rheinland-Pfalz etwa sichtbar, dass in stĂ€dtischen Regionen Kliniken mit Frauenheilkunde und/oder Geburtshilfe fĂŒr 90 Prozent der Bevölkerung binnen 15 Minuten erreichbar sind, in lĂ€ndlichen Gegenden sind es 58 Prozent (Deutschland: 83 bzw. 55 Prozent).

Die Erreichbarkeiten werden in Minuten angegeben und beziehen sich auf die Fahrtzeit in einem Pkw bei ungestörter Verkehrslage. Grundlage der Berechnung ist der Straßendatenbestand des offenen Gemeinschaftsprojektes OpenStreetMap (OSM).

Erreichbarkeitsdiagramme ermöglichen Regional- und LÀndervergleich

FĂŒr den regionalen Vergleich sind die Erreichbarkeiten in Anlehnung an die siedlungsstrukturellen Regionstypen „StĂ€dtische Region“, „Region mit VerstĂ€dterungsansĂ€tzen“ und „LĂ€ndliche Region“ in Erreichbarkeitsdiagrammen dargestellt. So können die Erreichbarkeiten nach Regionstypen fĂŒr jedes Bundesland nachvollzogen werden. FĂŒr GIS-Anwenderinnen und Anwender werden WMS-Kartendienste bereitgestellt.

Basis der Informationen fĂŒr den Krankenhaus-Atlas sind Ergebnisse der Daten von KrankenhĂ€usern, die im Rahmen der fallpauschalenbezogenen Krankenhaus-Statistik (DRG-Statistik) im Jahre 2016 Leistungen abgerechnet haben. Diese Informationen wurden um eigene Recherchen der statistischen Ämter angereichert.

Der Krankenhausatlas sowie weitere Informationen sind ĂŒber folgenden Link zugĂ€nglich: krankenhausatlas.statistikportal.de

Gutes Hören hilft!

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Wie wichtig gutes Hören ist und wie vielfĂ€ltig heute die Möglichkeiten der Techniken sind, davon konnten sich ca. 80 Interessierte bei einer Art kleinen Messe in Riesweiler, veranstaltet von der Hörminderungsgruppe RheinHunsrĂŒck, ĂŒberzeugen. Dort prĂ€sentierten fĂŒhrende Hersteller von HörgerĂ€ten und Cochlea Implantaten ihre neuesten Produkte ebenso wie die Hörakustiker der Fachbetriebe Becker, Ritter und Jung. In einem spannenden Dialog mit den Zuhörern referierte zudem Dr. Servais, Oberarzt der Klinik Mannheim, ĂŒber Höranstrengung. In Deutschland leiden ca. 16% der Erwachsenen an einer Hörminderung. Aber so Dr. Servais: “Viele erkennen ihre Hörprobleme nicht, sie verstehen aber tatsĂ€chlich nicht mehr. Diese unerkannte Belastung geht auf die Psyche und fĂŒhrt zu Verunsicherung im Alltag; hĂ€ufig verbunden mit einem RĂŒckzug aus der Gesellschaft.“ Die ehrenamtlichen Veranstalter zeigten sich beeindruckt von der positiven Resonanz der Besucher und wollen weiterhin AufklĂ€rungsarbeit hin zum guten Hören betreiben.

Leitfaden fĂŒr „Menschen mit Demenz im Krankenhaus”

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Mit Informationen und Checklisten alles im Blick behalten

KREIS MYK. Ein Krankenhausaufenthalt stellt fĂŒr Menschen mit Demenz und deren Angehörige eine große Belastung dar. Um die Angehörigen besser auf einen stationĂ€ren Aufenthalt des Demenzkranken im Krankenhaus vorzubereiten, hat eine Arbeitsgruppe des Netzwerkes Demenz Mayen-Koblenz einen Handlungsleitfaden entwickelt. Die Handreichung mit wichtigen Informationen und Checklisten soll dabei helfen, wichtige Aspekte im Blick zu behalten, um den Krankenhausaufenthalt so reibungslos wie möglich zu gestalten.

„Aufgrund von kognitiven EinschrĂ€nkungen sind demente Menschen hĂ€ufig nicht mehr in der Lage, sich an Absprachen zu halten oder ihre BedĂŒrfnisse mitzuteilen. Es fĂ€llt ihnen daher schwer, sich aktiv an diagnostischen und therapeutischen AblĂ€ufen zu beteiligen“, erklĂ€rt Olaf Spohr vom Netzwerk Demenz. „Dieses Dilemma fĂŒhrt bei Betroffenen, Angehörigen und Krankenhausmitarbeitern unweigerlich zu Herausforderungen“, so Spohr. ErhĂ€ltlich ist der Leitfaden „Demenz im Krankenhaus“ ab sofort in allen PflegestĂŒtzpunkten im Landkreis Mayen-Koblenz sowie in zahlreichen Einrichtungen der Altenhilfe und des Gesundheitswesens. Auch im Internet unter www.demenz-myk.de steht der Flyer zum Download bereit. Der Leitfaden wurde durch das Ministerium fĂŒr Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Maserngefahr eindÀmmen!

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Aktuell kommt es im sĂŒdlichen Rheinland-Pfalz vermehrt zu Masern-Erkrankungen.

Masern sind hochgradig ansteckend; dem entsprechend ist die Gefahr einer Ausbreitung sehr groß. Masern sind vor allem fĂŒr Kinder und Schwangere gefĂ€hrlich und können lebenslang bleibende SchĂ€den hinterlassen.

Aus diesem Grund appelliert das Gesundheitsamt: ÜberprĂŒfen Sie Ihren Impfschutz! Dies kann beim behandelnden Arzt oder beim Gesundheitsamt erfolgen.

Die Grundimmunisierung umfasst zwei Impfungen und sollte ĂŒblicherweise im 2. Lebensjahr erfolgen (Kombinationsimpfung gegen Masern/Mumps/Röteln). Kinder und Jugendliche, bei denen dieser Schutz nicht vorliegt, sollten möglichst bald die fehlenden Impfportionen erhalten.

FĂŒr die nach 1970 geborenen Erwachsenen wird eine einmalige Impfung mit diesem  Impfstoff empfohlen.

Die Impfung gehört zu den Standardimpfungen, die die StĂ€ndige Impfkommission fĂŒr Deutschland empfiehlt, daher tragen alle Krankenkassen die jeweiligen Impfkosten bei DurchfĂŒhrung der Impfung in der Hausarzt- oder Kinderarztpraxis.

RĂŒckenschmerzen am Arbeitsplatz vorbeugen und lindern

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RĂŒckenschmerzen gehören fĂŒr viele Menschen schon fast zum Alltag. Besonders diejenigen unter uns, die im BĂŒro arbeiten und dadurch viel Sitzen und wenig Bewegung haben, sind von Beschwerden im RĂŒckenbereich betroffen. Doch damit muss man sich nicht abfinden. Es gibt einfache Maßnahmen, die getroffen werden können, um RĂŒckenschmerzen vorzubeugen und bereits vorhandene Beschwerden zu lindern.

Was sind die Ursachen fĂŒr RĂŒckenschmerzen am Arbeitsplatz?
Wer im BĂŒro arbeitet, sitzt zu rund 80 % seiner Arbeitszeit vor dem Computer. Eine ergonomisch korrekte Haltung wird dabei nur selten eingenommen. Hier liegt die erste Ursache fĂŒr RĂŒckenschmerzen. Wer sich wenig bewegt und regelmĂ€ĂŸig eine krumme, immer gleiche Haltung einnimmt, schadet seiner WirbelsĂ€ule und der Muskulatur im RĂŒcken. Übergewicht ist ebenfalls ein Problem, das durch fehlende Bewegung ausgelöst wird und RĂŒckenprobleme verursachen kann. Weiterhin kann sich Stress negativ auf die RĂŒckengesundheit auswirken, da auch psychische Belastung zu Muskelverspannungen fĂŒhren kann.

Wie kann man RĂŒckenschmerzen am Arbeitsplatz vorbeugen?
Um RĂŒckenschmerzen vorzubeugen, hilft es zunĂ€chst den Arbeitsplatz ergonomisch einzurichten. Es gibt ergonomische SchreibtischstĂŒhle, doch hilft es meist schon die richtige Haltung einzunehmen. Dazu mĂŒssen die Höhe von Schreibtisch und SitzflĂ€che korrekt eingestellt sein und die Höhe der Armlehnen ebenfalls entsprechend angepasst werden. Auch ein Gymnastikball kann dabei helfen, korrekt zu sitzen. Da auch Arbeitgeber von dem gesunden RĂŒcken ihrer Mitarbeiter durch weniger Ausfallzeiten profitieren, bieten viele Unternehmen eine Beratung in Bezug auf die ergonomische Einrichtung des Arbeitsplatzes an. Auch wenn die Haltung am Arbeitsplatz optimiert wurde, sollte nicht zu lange die gleiche Position eingehalten werden. Die Bandscheiben werden sonst zu stark belastet und die Muskeln verspannen sich. RegelmĂ€ĂŸige Pausen und ein Positionswechsel schaffen hier Abhilfe. Auch außerhalb des Arbeitsplatzes kann man etwas gegen RĂŒckenschmerzen tun. Eine gestĂ€rkte RĂŒckenmuskulatur ist eine gute Vorsorge gegen Schmerzen im RĂŒcken. RegelmĂ€ĂŸige RĂŒckenĂŒbungen sind daher sinnvoll. Wer in seiner Freizeit keine Zeit fĂŒr Sport findet, kann auch am Arbeitsplatz DehnĂŒbungen ausfĂŒhren.

Wie lassen sich bereits vorhandene RĂŒckenschmerzen bekĂ€mpfen?
Um bereits vorhandene RĂŒckenschmerzen zu lindern, sollten zunĂ€chst die bereits genannten Maßnahmen zur Verbesserung der RĂŒckengesundheit getroffen werden. Um RĂŒckenschmerzen, die durch Verspannungen ausgelöst werden, zu bekĂ€mpfen, mĂŒssen außerdem die betroffenen Muskelpartien gelockert werden. Massagen sind ein gutes Mittel um verspannte Muskeln zu lösen. Auch WĂ€rme hilft die Verspannung zu bekĂ€mpfen. Um punktgenau WĂ€rme an die betroffene Stelle zu bringen, können WĂ€rmepflaster verwendet werden. Ein entspannendes Bad ist ebenfalls hilfreich. Dies hat zudem den Vorteil, dass es beim Stressabbau hilft. Schmerzgel wie Voltaren, das zum Beispiel in der Shop Apotheke erhĂ€ltlich ist, hat sich bei der BekĂ€mpfung von Schmerzen im RĂŒckenbereich ebenfalls bewĂ€hrt. Dies zeigen die zahlreichen positiven Bewertungen auf shop-apotheke.com.

Wie kann Sport bei der Vermeidung von RĂŒckenschmerzen helfen?
Wie bereits erwĂ€hnt ist bei der Vermeidung von RĂŒckenschmerzen eine starke Rumpfmuskulatur entscheidend. Wer Sport zur KrĂ€ftigung seines RĂŒckens betreiben möchte, muss dabei keine Hochleistungen vollbringen. Zwei- bis dreimal die Woche ist ausreichend. RĂŒckenstĂ€rkende Sportarten sind zum Beispiel Wandern, Nordic Walking oder Schwimmen. Auch Yoga stĂ€rkt die RĂŒckenmuskulatur. Reiten, Tanzen und Klettern sind ebenfalls positiv fĂŒr den RĂŒcken. Weiterhin kann Krafttraining zum gezielten Aufbau der Muskulatur genutzt werden. Dies sollte aber unter Anleitung eines Trainer erfolgen, da hier die korrekte AusfĂŒhrung sehr wichtig ist. Andernfalls können die RĂŒckenschmerzen sogar begĂŒnstigt werden. Wer bereits vorbelastet ist, sollte Sportarten vermeiden, bei denen plötzliche und ruckartige Bewegungen nötig sind. Hierzu zĂ€hlen beispielsweise Badminton, Surfen, Ski fahren oder Fußball.

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