Mittwoch, 11. Dezember 2019

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Gute Ideen für Sicherheit und Gesundheit gefragt

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Wettbewerb für Schulen, Kitas, Feuerwehren, kommunale Einrichtungen … – Unfallkasse Rheinland-Pfalz schreibt Präventionspreis 2019 aus

Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz schreibt auch 2019 den Präventionspreis aus, bei dem gute Ideen für Sicherheit und Gesundheit gefragt sind. Der Wettbewerb richtet sich an die Mitgliedsbetriebe der Unfallkasse, wie Bildungseinrichtungen, freiwillige Feuerwehren, kommunale und Landeseinrichtungen. Gefragt sind gute, beispielhafte Maßnahmen, die Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz nachhaltig verbessern und sich auch auf andere Betriebe und Einrichtungen übertragen lassen.

Die Unfallkasse möchte auf diesem Weg gute Beispiele zum Nachahmen in die Öffentlichkeit tragen. Der Präventionspreis orientiert sich ganz an der Kampagne kommmitmensch, in der die Handlungsfelder Führung, Kommunikation, Beteiligung, Fehlerkultur, Betriebsklima sowie Sicherheit und Gesundheit im Fokus stehen.

Auf die Preisträger warten insgesamt 10.000 Euro Prämiengelder. Zudem profitieren alle Teilnehmenden durch die erforderliche Bestandsaufnahme.

Einrichtungen und Betriebe, die über gelungene Sicherheits- und Gesundheitskonzepte verfügen, können diese bis 31. Dezember 2019 zum Präventionspreis der Unfallkasse Rheinland-Pfalz einreichen. Die Größe der Einrichtung spielt bei der Preisbewerbung keine Rolle.

Weitere Infos zum Wettbewerb und zur Teilnahme unter www.ukrlp.de, Webcode 1237.

 

Telefon-Hotline in Koblenz: Wie schädlich sind Energydrinks für Kinder?

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DAK-Experten beraten am 19. September über gesundheitliche Auswirkungen von aufputschenden Getränken

Koblenz, 09. September 2019. Jedes fünfte Schulkind trinkt regelmäßig Energydrinks – mit negativen Folgen für die Gesundheit. Übergewicht, Schlafstörungen und Hyperaktivität sind besonders häufig. Das zeigt der neue Präventionsradar der DAK-Gesundheit. Deshalb schaltet die Kasse am 19. September von 8 bis 20 Uhr eine Telefon-Hotline zum Thema. Das spezielle Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841 steht Kunden aller Krankenkassen offen.

„Gerade für Heranwachsende sind aufputschende Softdrinks bedenklich“, warnt Jürgen Wilhelm von der DAK-Gesundheit in Koblenz. „Sie enthalten viel Koffein, sind extrem gesüßt und stecken voller synthetischer Zusatzstoffe. Die sogenannten Energydrinks verleihen keinen Powerschub, sondern können zu massiven Gesundheitsproblemen führen.“ An der Telefon-Hotline geben die DAK-Ärzte Tipps und Hinweise für den Umgang mit Energydrinks – vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Was machen die aufputschenden Getränke mit dem Körper? Worauf sollten Eltern achten? Welche gesündere Alternativen gibt es?

Diese und andere Fragen beantworten die Experten der DAK-Gesundheit am 19. September von 8 bis 20 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841.

Vortrag zu Schilddrüsenerkrankungen großer Erfolg

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Sektionsleiterin Dr. Kerstin Schaffrath-Zimmer informierte im Rahmen der Reihe „Durchblick Gesundheit“ über Schilddrüsenerkrankungen und deren Behandlung.

Lahnstein. Knapp 50 Personen waren gekommen, um den Vortrag zu Schilddrüsenerkrankungen zu hören. „Das zeigt die Relevanz des Themas“, so Dr. Kerstin Schaffrath-Zimmer, die im St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein den Bereich Endokrine Chirurgie verantwortet. „Viele Menschen im Großraum Koblenz wissen gar nicht, dass wir hier in Lahnstein so hohe Expertise in der Behandlung hormonell bedingter Erkrankungen haben. Umso schöner, dass heute so viele Menschen hier waren und sich über unser Leistungsspektrum informiert haben.“

In einem abwechslungsreichen Vortrag informierte die Medizinerin über „das kleine Organ mit großer Wirkung“. Nach Vorstellung von Lage und Funktion erläuterte sie dem interessierten Auditorium, welche Erkrankungen es gibt, wie diese behandelt werden und welche medizinischen Fachgebiete Hand in Hand zum Wohle des Patienten zusammenarbeiten müssen: neben den Hausärzten sind das u. a. Endokrinologen, Nuklearmediziner und ggf. auch Chirurgen.

„Immer noch sorgen sich viele Menschen, dass in Deutschland an der Schilddrüse gedankenlos viel zu viel operiert wird. Das stimmt aber nicht“, so Dr. Schaffrath-Zimmer. „Es gibt hier bei uns klare Leitlinien und Standards, an die man sich bei der Behandlung zu halten hat.“ Diese hat sie vorgestellt und auch – falls eine OP wirklich unumgänglich sein sollte - über den Ablauf vom Erstkontakt im Lahnsteiner Krankenhaus bis zur Entlassung nur zwei Tage nach einer OP aufgeklärt.

Die nächste Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Durchblick Gesundheit“ findet am 10.09.2019 am Standort in Bad Ems statt. Dann wird das Thema „Schlafapnoe“ sein.

Neues Fibroscan-Gerät kann klassische Leberbiopsie ersetzen

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Untersuchung wird für den Patienten völlig schmerzfrei durchgeführt

Kreis Neuwied – Die DRK-Kamillus-Klinik Asbach freut sich über eine, durch eine großzügige Spende des Fördervereins des Lions-Club Rhein-Wied und vom Förderverein der DRK-Kamillus-Klinik finanzierte, Neuanschaffung. Das so genannte Fibroscan-Gerät kann die klassische Leberbiopsie größtenteils ersetzen und wird für den Patienten völlig schmerzfrei durchgeführt. Der Vorsitzende des Fördervereins, Helmut Reith überreichte gemeinsam mit dem Präsidenten des Lions-Club Rhein-Wied, Viktor Schicker, dem Vorsitzenden des Fördervereins des Lions-Club Rhein-Wied, Hellmuth Buhr, Lions-Club-Mitglied Eberhard Mandel, Landrat Achim Hallerbach und weiteren Vertretern der Klinik das Gerät an Schwester Oberin Gabriela, die beiden Chefärzte Dr. Dieter Pöhlau und Dr. Marc Weyer sowie an den Kaufmännischen Direktor Nicki Billig.

"In der Leberambulanz werden Patienten mit chronischen Hepatiden und anderen Lebererkrankungen beraten und betreut. Dabei stellen sich die Symptome einer Lebererkrankung häufig sehr unspezifisch dar. Eindeutige Symptome, die den Patienten frühzeitig warnen und ihn veranlassen würden rechtzeitig einen Arzt aufzusuchen, fehlen dabei oft. Müdigkeit, Verdauungsbeschwerden sowie chronischer Juckreiz können durchaus Anzeichen einer Lebererkrankung sein. Je früher die Abklärung solcher unspezifischer Symptome geschieht, umso frühzeitiger kann die Diagnose und Behandlung für eine Heilung oder zumindest Besserung der Erkrankung erfolgen“, erklärte Chefarzt Marc Weyer.

Und Chefarzt Dr. Dieter Pöhlau ergänzt: „In unserem Haus besteht die Möglichkeit zur entsprechenden serologischen Diagnostik sowie Ultraschall- und Kontrastmittelultraschalluntersuchung. Durch Ultraschall- und Kontrastmitteluntersuchung können somit sicher bösartige Lebererkrankungen ausgeschlossen werden. Ferner besteht ab sofort in unserer Leberambulanz die Möglichkeit zur Durchführung eines Fibroscans, um so den Verlauf einer Lebererkrankung zu überwachen oder um eine Leberzirrhose nachzuweisen oder auszuschließen.“

Bei dem Fibroscan der Leber handelt es sich um ein völlig schmerzfreies Verfahren, mit dem die Lebersteifigkeit und der Bindegewebsumbau in der Leber bestimmt werden kann. Die Untersuchungsdauer beträgt fünf bis zehn Minuten.

Mit dem schmerzfreien modernen Verfahren ist es möglich, das Lebergewebe von außen zu untersuchen. Der Patient benötigt dafür keine Vor- oder Nachbereitung. Mit Fibroscan kann das Fortschreiten des Bindegewebsumbaus im Verlauf einer Lebererkrankung sowie der Therapieerfolg überprüft werden. Außerdem erfasst der Fibroscan ein größeres Lebervolumen als bei einer Punktion, bei der nur ein sehr kleiner Teil der Leber untersucht wird.

Um die Ursache von Lebererkrankungen zu erkennen, muss auch heutzutage häufig eine klassische Leberbiopsie durchgeführt werden. Dies ist vor allem der Fall bei den sogenannten Autoimmunhepatiden. Bei der Leberbiopsie wird Lebergewebe ultraschallgesteuert mit einer dünnen Nadel entnommen, das von dem Pathologen begutachtet wird. Dabei handelt es sich um einen komplikationsarmen Eingriff, der unter kurzer Narkose durchgeführt wird. Zurzeit geht die Leberambulanz nur im Rahmen der Privatambulanz. Bei kassenärztlicher Leistung muss der Fibroscan privat abgerechnet werden.

Elterntaxis gefährden auch Schulanfänger

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Unfallkasse Rheinland-Pfalz appelliert: Mit Kindern den Schulweg üben

Schulanfänger sind meist auch Anfänger im Straßenverkehr. Wenn in diesen Tagen in Rheinland-Pfalz die Sommerferien enden und die Schule wieder startet, werden viele Kinder unterwegs sein.

„Leider ist zu befürchten, dass auch wieder viele Elterntaxis vor die Schulen rollen, was häufig zu gefährlichen Situationen führt und mitunter auch die Schulanfänger gefährdet“, sagt Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. Viele Väter und Mütter fahren aus Sorge ihre Kinder gern im Auto bis vor die Schultür, auch in den weiterführenden Schulen. „Damit tun sie ihren Kindern keinen Gefallen. Das Unfallrisiko wird durch Elterntaxis erhöht“, so Breitbach.

Sein Appell an Väter und Mütter: „Üben Sie rechtzeitig mit Ihren Kindern den Schulweg und begleiten Sie sie auf dem Schulweg. Nicht jede Gefahr ist zu vermeiden“, so Breitbach. Jedoch müsse man Kindern aufzeigen, mit Gefahren umzugehen.

Radfahrer, Busse, Fußgänger, Elterntaxis, aus Pkw aussteigende Kinder – sie alle tummeln sich morgens im Schulbereich. „Schulleitungen und Träger wenden sich ratsuchend an uns, weil sie nach Lösungen suchen, die die Situationen entschärfen können“, so Breitbach. Dabei gehe es häufig um Fragen zur Änderung der Verkehrsführung oder auch erweiterte Pkw-Zufahrten.

„Allein 2018 wurden uns mehr als 66.800 Unfälle im Schulwesen gemeldet. 5.221 Unfälle waren Wegeunfälle – dazu  zählten auch Unfälle, bei denen Kinder Pkw-Insassen waren“, so Breitbach.

Rund 827.000 Schul- und Kitakinder sowie Studierende aus Rheinland-Pfalz sind bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz gesetzlich unfallversichert.

Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz ist zuständige Unfallversicherungsträgerin in Bildungseinrichtungen und unterstützt auch in Fragen zu Sicherheit und Gesundheit.

Informationen dazu, wie Eltern mit ihren Kindern den Schulweg üben können, gibt die Unfallkasse Rheinland-Pfalz unter www.ukrlp.de, Webcode  b251.

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