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Mit der Prinzessin auf der Erbse und dem Froschkönig gemeinsam Konflikte lösen

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Gründung der Selbsthilfegruppe Märchen Forum für Menschen mit seelischen Problemen oder psychischen Erkrankungen am 08. April 2018 ab 11:00Uhr im Metropol Kino in Neuwied im Rahmen der Lesung Sehnsucht nach Erdbeeren zwischen Chaos und Leidenschaft von Alfred Meyer.

Im Märchen verstecken sich Lösungsmuster für innere Konflikte. Alfred Meyer hat aus eigener Erfahrung erlebt wie der reale Umgang mit Depressionen, Esssucht und Burnout zusätzliche Ängste in ihm auslösten die zu regelrechtem Panikattacken führten.

Es gelingt ihm seine eigenen Therapie Erfahrungen zu nutzen und zu entdecken wie ihm Märchen dabei helfen, schicksalhafte Begegnungen, sowie schmerzliche Erlebnisse und aussichtslose Situationen zu überstehen.

In unterschiedlichen Märchen findet Meyer individuell verschlüsselte Informationen die ihm Lösungsmuster für seine inneren Konflikte anbieten. Sein Buch Sehnsucht nach Erdbeeren zwischen Chaos und Leidenschaft nennt er selbst ein modernes Märchen und versteht es als praktische Lebenshilfe. Meyer verbindet mit seiner Lesung am 08.April 2018 ab 11:00 Uhr im Metropol Kino in Neuwied in Zusammenarbeit mit der Nekis die Gründung der Selbsthilfegruppe Märchenforum. Hier sollen Menschen mit seelischen Problemen oder psychischen Erkrankungen die Möglichkeit finden in angenehmer Atmosphäre gemeinsam Märchen zu lesen und nach eigenem Interesse und eigener Motivation entscheidet jeder Teilnehmer für sich wichtige Botschaften für das eigene Leben aus den Märchen zu erkennen oder einfach beim Erzählen, zuhören und verstehen dabei zu sein.

Am Donnerstag, den 26. April 2018 findet um 18:00 Uhr das erste Gruppentreffen in den Räumen des Stadtteilbüros, Rheintalweg 14 in 56564 Neuwied statt.

Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte sind herzlich willkommen. Nähere Auskünfte erteilt Herr Meyer (Gruppenleitung) unter 015754930518, oder bei NEKIS, Jens Arbeiter tel. 02631 / 803 797 oder per mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Treffen finden jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat statt.

„Verrückt? Na und!“ soll psychische Gesundheit von Schülern in Rheinland-Pfalz stärken

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Mainz, 23. März 2018 – „Verrückt? Na und!“ heißt ein Programm des Vereins Irrsinnig Menschlich und der BARMER, das die psychische Gesundheit von rheinland-pfälzischen Schülern stärken soll. Das Besondere an dem Programm ist, dass Menschen, die eine psychische Erkrankung überwunden haben, in die Schule kommen, um über seelische Krisen zu sprechen. Die Schirmherrschaft für die Etablierung von „Verrückt? Na und!“ an den Schulen in Rheinland-Pfalz haben Sozial- und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler sowie Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig übernommen. Weitere Unterstützer sind die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz und die Unfallkasse Rheinland-Pfalz. Den Startschuss für die Etablierung des Programms im Land bildete eine Informationsveranstaltung im Mainzer Rathaus.

Dort erfuhren die Teilnehmer, dass „Verrückt? Na und!“ Schultage für Schüler klassenweise ab Jahrgangsstufe acht anbietet. „Menschen, die eine seelische Krise gemeistert haben, treten an diesen Tagen als so genannte Experten in eigener Sache mit den Jugendlichen in den Dialog und werden von fachlichen Experten wie Psychologen oder Sozialpädagogen begleitet“, erklärte Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Thema bei den Schultagen seien erlebte Krisen, Lebensschicksale und jugendtypische Bewältigungsstrategien. Ziel von „Verrückt? Na und!“ sei es, Schüler für Warnsignale psychischer Leiden zu sensibilisieren, seelisches Wohlbefinden in der Schule zu fördern und durch die Begegnung mit Betroffenen psychische Erkrankungen zu entstigmatisieren. Die BARMER fördert das Programm finanziell.

„Verrückt? Na und!“ macht psychische Krisen besprechbar“

Durchgeführt werden die „Verrückt? Na und!“-Schultage von Regionalgruppen an ihrem jeweiligen Standort anbieten. Diese Gruppen bestehen aus regionalen Kooperationspartnern des Vereins Irrsinnig Menschlich wie zum Beispiel Trägern der psychosozialen Versorgung oder Gesundheitsämtern und den durch sie gewonnenen fachlichen Experten und „Experten in eigener Sache“. Irrsinnig Menschlich steht Regionalgruppen beratend zur Seite, trainiert sie für den Einsatz in der Schule und versorgt sie mit dem für die Schultage benötigten Material. In Rheinland-Pfalz gibt es bisher nur eine Regionalgruppe in Mainz mit dem Team von unplugged – Das Beratungscafe als Kooperationspartner.

Dr. Manuela Richter-Werling, Gründerin und Vorstand des Vereins Irrsinnig Menschlich und Initiatorin des Programms, sagte: „Irrsinnig Menschlich macht das ,schwierige‘ Thema psychische Krisen besprechbar und zwar dort, wo Prävention besonders wirkungsvoll ist: in Schule und Ausbildung. Im Fokus stehen dabei besonders Jugendliche und junge Erwachsene. Denn die Mehrheit aller psychischen Erkrankungen beginnt in der Jugendzeit, ausgerechnet in einer Zeit, die für eine gute gesundheitliche Entwicklung, Sozialisation und Lebensqualität prägend ist. Die Folge: menschliches Leid, zerstörte Lebenschancen, enorme volkswirtschaftliche Kosten.“ Das Schulprogramm „Verrückt? Na und!“ sei ein „Türöffner“ für ein hochaktuelles gesamtgesellschaftliches Thema. Sie unterstrich: „Dafür braucht es weitere Unterstützer aus Gesundheit, Bildung, Politik und Wirtschaft, um das Angebot in Rheinland- Pfalz auszubauen, damit wir noch mehr junge Menschen erreichen.“

Bätzing-Lichtenthäler und Hubig übernehmen Schirmherrschaft

„,Verrückt? Na und!‘ bietet die Möglichkeit, junge Menschen zu erreichen und sie über psychische Erkrankungen aufzuklären. Es geht dabei aber nicht nur um die Vermittlung theoretischen Wissens, sondern um einen Austausch auf Augenhöhe – mit persönlich Betroffenen, mit Experten, die in der Versorgung psychisch Erkrankter arbeiten, untereinander, aber auch mit Lehrern. Kinder und Jugendliche sollen Kompetenzen im Umgang mit psychischen Belastungen und Krisen aufbauen. Sie sollen Mut haben, Hilfe zu suchen und Hilfe anzunehmen“, betonte Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

„Das Programm ‚Verrückt? Na und!‘ leistet einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der psychischen Gesundheit in der Schule. Schülerinnen und Schüler werden niedrigschwellig an das Thema psychische Gesundheit herangeführt. Sie erfahren, dass seelische Krisen zum Leben gehören und bewältigt werden können. Ängste und Vorurteile werden abgebaut und gleichzeitig Zuversicht und Lösungswege aufgezeigt. Damit ist ‚Verrückt? Na und!‘ ein weiterer wichtiger Baustein in unserem breiten Angebot, mit dem gutes und gesundes Lernen und Lehren an den rheinland-pfälzischen Schulen gelingt“, so Dr. Stefanie Hubig.

Seit acht Jahren „Verrückt? Na und!“ in Mainz

Christopher Haas, Leiter von unplugged – Das Beratungscafe, zog eine Bilanz der Arbeit der Regionalgruppe Mainz: „Seit acht Jahren führen wir ,Verrückt? Na und!‘ in Mainz durch. Im letzten Jahr haben wir 25 Schulklassen und 615 Schüler erreicht. Im Projekt erarbeiten wir, dass jeder Mensch im Laufe seines Lebens mit Krisen konfrontiert wird. Die Schüler werden für ihre eigene seelische Gesundheit sensibilisiert und erfahren, wie sie diese stärken und wo sie unkompliziert Hilfe bekommen können.“ Haas dankte der Roswitha Beck Stiftung für Gemeindenahe Psychiatrie, die durch eine Förderung die Informationsveranstaltung unterstützt hatte.

Insa Schmitter, Expertin in eigener Sache, engagiert sich in der Regionalgruppe Mainz. Sie ruft andere Menschen mit überstandener seelischer Erkrankung, die sich gefestigt fühlen, zu einer Teilnahme in einer Regionalgruppe von „Verrückt? Na und!“ auf: „Ich mache bei dem Schulprojekt mit, weil ich junge Menschen dazu ermutigen möchte, sich Hilfe zu holen, wenn es ihnen schlecht geht und um ihnen zu zeigen, dass man jede Krise bewältigen kann.“ Der Umgang mit seelischen Krisen sollte genauso selbstverständlich präsent sein, wie das Verhalten bei einem Schulunfall oder Feueralarm.

Deutsche Rentenversicherung und Unfallkasse unterstützen Programm

Ralf Weisenburger, Reha-Dezernent der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, sagte: „Psychische Erkrankungen in jungen Jahren können eine Hypothek für das spätere Leben sein. Mit der Reha für Jugendliche setzen wir ein Ausrufezeichen dagegen. Dort trainieren Jugendliche ihre Stärken, entwickeln ihr Selbstwertgefühl und werden stabiler. Aber wir wollen schon vor der Reha ansetzen und deshalb fördern wir gerne das Projekt ‚Verrückt? Na und!‘“.

Andreas Hacker, Leiter der Präventionsabteilung der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, sagte: „Die seelische Gesundheit von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften liegt der Unfallkasse Rheinland-Pfalz besonders am Herzen. ,Verrückt? Na und!‘ ist praxisnah und kann bedarfsorientiert und ohne großen Aufwand gut im Schulalltag eingebunden werden. Wir unterstützen gern den Ausbau weiterer Regionalgruppen. Wenn das Präventionsprogramm flächendeckend angeboten wird, können auch Schulen in ländlichen Regionen davon profitieren.“

Impfung im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung in Simmern

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Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge bietet das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern in regelmäßigen Abständen kostenfrei Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Keuchhusten und Poliomyelitis (Kinderlähmung) an. Der Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie soll nach erfolgter Grundimmunisierung alle zehn Jahre durch eine Impfung aufgefrischt werden. Gegen Poliomyelitis ist man im Erwachsenenalter nach erfolgter Grundimmunisierung dauerhaft geschützt. Nur bei Reisen in Länder mit Poliomyelitis-Risiko wird noch eine Auffrischimpfung als Reiseimpfung empfohlen.

Der nächste Impftermin im Gesundheitsamt Simmern, Hüllstraße 13, ist am Mittwoch, 04.04.2018, von 14 bis 17 Uhr. Wichtig: Bitte bringen Sie Ihren Impfausweis mit! Weitere Infos zu den Impfungen erhalten Sie unter der Telefonnummer 06761 82-701.

Countdown: Bis 22. April beim Dance-Contest anmelden

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DAK-Gesundheit: längere Meldefrist - Gruppen bis 15 Teilnehmer

Koblenz, 21. März 2018. Mehr Zeit: Nun können sich Tanzteams noch bis zum 22. April 2018 beim Dance-Contest der DAK-Gesundheit anmelden. Viele Gruppen benötigen wegen der Osterferien mehr Zeit für den Videodreh, mit dem sie sich zunächst bewerben. Einige Gruppen baten darum, mit mehr als zehn Teilnehmern auf die Bühne zu kommen. Auch diesem Wunsch kam die DAK-Gesundheit nach. Nun dürfen 15 Nachwuchstänzer mitwirken. Nach der Vorauswahl durch eine fachkundige Jury und ein Online-Voting werden die besten Gruppen zum Finale eingeladen. Dort können Sie die Bühne nutzen, um die Jury im Rahmen des Kinderfestes im Mainzer Volkspark am 17. Juni zu überzeugen. Schirmherrin ist die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Mehr dazu unter www.dak-dance.de.

Der DAK-Wettbewerb steht unter dem Motto „Beweg dein Leben“ und damit ganz im Zeichen der Gesundheit. „Noch sind einige Wochen Zeit, um sich anzumelden. Ich hoffe auf starke Teams, die unsere Region, im Finale des Dance-Contest vertreten“, sagt Jürgen Wilhelm von der DAK-Gesundheit. Die Gruppen dürfen sich im Wettbewerb auf die große Begeisterung des Publikums und besonders der mitgereisten Fans freuen. Beim Dance-Contest studierten seit 2011 rund 3.300 Gruppen mit mehr als 16.000 Tänzern ihre Shows ein. In diesem Jahr unterstützt der Deutsche Tanzsportverband e.V. (DTV) das Event. Partner des Dance-Contest ist auch Ingo Froböse, Sportprofessor und einer der bekanntesten Präventionsexperten in Deutschland.

Dance-Contest: Kreativität ohne Grenzen

Am Dance-Contest der DAK-Gesundheit können Kinder und Jugendliche ab sieben Jahren teilnehmen. Teams von zwei bis zu zehn Teilnehmern studieren einen Tanz zu einem Song oder Remix ihrer Wahl ein und drehen einen maximal dreiminütigen Video-Clip. Der Kreativität können die Gruppen beim Tanzstil freien Lauf lassen. Der Film kann entweder unter www.dak-dance.de hochgeladen oder auf USB-Stick eingesendet werden. Hier gibt es auch alle weiteren Infos, zum Beispiel zur Jury, zur Einteilung in Leistungsgruppen und besondere Regeln für Inklusionsgruppen.

Schwangerschaft - zusätzliche Vorsorgeleistungen

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Seit dem 1. Januar beteiligt sich die KNAPPSCHAFT mit 200 Euro an Kosten, die während der Schwangerschaft einer Versicherten entstehen können, wie tag - das Mitgliedermagazin der KNAPPSCHAFT - in seiner neusten Ausgabe berichtet. Das sind Kosten, die normalerweise nicht von einer gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden. Der Zuschuss gilt pro Schwangerschaft, jedoch darf er nicht über den nachgewiesenen tatsächlichen Kosten liegen. Die Zahlung erfolgt nach Vorlage von Rechnungen oder Rezepten.

Der Zuschuss von 200 Euro kann beispielsweise für zusätzliche Ultraschalluntersuchungen bei familiärer Vorbelastung oder auf ärztliche Empfehlung verwendet werden oder auch für einen Toxoplasmose-Test für Schwangere, die ein erhöhtes Ansteckungsrisiko durch regelmäßigen Kontakt mit Haustieren haben, insbesondere mit Katzen.

Auch für die sogenannte Hebammenrufbereitschaft gilt der Zuschuss. Die KNAPPSCHAFT beteiligt sich damit an den Kosten, die für die Rufbereitschaft einer freiberuflich tätigen Hebamme entstehen - unmittelbar vor dem mutmaßlichen Entbindungstermin für maximal sechs Wochen. Voraussetzung ist, dass die Hebamme als Leistungserbringerin zugelassen oder zur Versorgung der Versicherten berechtigt ist. Die Rufbereitschaft muss eine 24-stündige Erreichbarkeit der Hebamme und die sofortige Bereitschaft zur mehrstündigen Geburtshilfe enthalten.

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