Freitag, 22. Januar 2021

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Mund-Nase-Bedeckungen in Schulen:

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Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung gilt!

Unfallkasse Rheinland-Pfalz informiert

Schulleitungen oder Lehrkräfte, die in der Schule Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen anordnen oder umsetzen, können sich dabei auf die Haftungsfreistellung durch die gesetzliche Unfallversicherung verlassen. Darauf weisen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hin.

Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz stellt als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung damit klar: Personen, die Verantwortung für die Sicherheit und Gesundheit anderer Menschen tragen, setzen sich keinen Haftungsrisiken aus, wenn sie das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen anordnen, wie es in Verordnungen und Standards zum Schutz vor Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 vorgesehen ist.

Hintergrund

Verletzen sich Kinder beim Schulbesuch, stehen sie dabei unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Die regional zuständige Unfallkasse trägt dann die Kosten für Heilbehandlung und Rehabilitation; sie entschädigt die Versicherten bei bleibenden Gesundheitsschäden zudem finanziell.

Dieser Schutz erstreckt sich auch auf den Fall, dass Versicherte durch eine Maßnahme, die zu ihrem Schutz ergriffen wird, einen Gesundheitsschaden erleiden. Führt beispielsweise das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung dazu, dass die Brille beschlägt, die versicherte Person stürzt und sich dabei verletzt, kann die Unfallkasse den Sturz als Arbeitsunfall anerkennen.

Weitere Informationen und Fakten, auch zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung, finden Sie unter https://www.ukrlp.de/covid-19/

Corona: 30 Neuinfektionen in der Stadt und im Landkreis

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Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Trier und des Landkreises Trier-Saarburg

Am heutigen Donnerstag wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg 30 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet – 21 aus dem Landkreis und 9 aus der Stadt Trier. Dr. Harald Michels, Leiter des Gesundheitsamtes der Kreisverwaltung, zeigt sich angesichts der im Vergleich zu den beiden Vorwochen rückläufigen Zahlen an Neuinfektionen vorsichtig optimistisch, dass die Anfang November in Kraft getretenen Corona-Maßnahmen nun Wirkung zeigen.

Die Zahl der seit dem 11. März nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen steigt somit auf 1736 (704 in der Stadt Trier und 1032 im Landkreis Trier-Saarburg). Die 7-Tage-Inzidenz sinkt sowohl in der Stadt Trier (aktuell 70,8) als auch im Landkreis (71,0) weiter und liegt nun wieder deutlich unter der Marke von 100 Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner.

Die Zahl der aktuell Infizierten liegt aktuell bei 426 Personen, 21 mehr als gestern. Diese verteilen sich wie folgt: 260 im Landkreis und 166 in der Stadt Trier. 22 Patienten aus dem Landkreis und der Stadt Trier befinden sich in stationärer Behandlung, die meisten hiervon im Corona-Gemeinschaftskrankenhaus in Trier.

Die Infektionszahlen verteilen sich im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden: VG Hermeskeil: 144, VG Konz: 208, VG Ruwer: 90, VG Saarburg-Kell: 265, VG Schweich: 179, VG Trier-Land: 146.

Weitere Einrichtungen betroffen

In weiteren Einrichtungen wurden positive Fälle gemeldet. Es sind dies u.a.: die Grundschule Serrig und die Berufsbildende Schule EHS Trier. Insgesamt sind 34 Einrichtungen von Corona-Infektionen betroffen. Die Umgebungsuntersuchungen und Kontaktermittlungen laufen.

Gesundheitsamt: AHAL-Regeln strikt beachten und verantwortungsvoll handeln

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung rät dringend, die nun geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, regelmäßig einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und zu lüften und Kontakte auch im privaten Umfeld auf ein Minimum zu begrenzen.

Nochmals wird auf die Möglichkeit hingewiesen, mittels der App „Mein Laborergebnis“ sein Testergebnis zeitnah selbst abzufragen und den Befund auch auszudrucken.

Wer sollte sich testen lassen?

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Gesundheitsamt weist auf Vorgaben des RKI hin

KREIS MYK. In der kalten Jahreszeit ist auch vermehrt mit einfachen Erkältungen zu rechnen. Da es aus Gründen limitierter Kapazitäten nicht möglich ist, in der Herbst-/ Wintersaison alle Personen mit Symptomen wie Schnupfen und Halsschmerzen auf eine Corona-Infektion zu testen, empfiehlt das RKI, die Testkapazitäten zur Diagnostik auf das Corona-Virus effizient einzusetzen. Nach dem RKI ist ein Test durchzuführen, wenn mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllt:

  • Schwere respiratorische Symptome (bspw. durch akute Bronchitis oder Pneumonie, Atemnot oder Fieber)
  • Störung des Geruchs- und Geschmackssinns
  • Ungeklärte Erkrankungssymptome und Kontakt (1. Kategorie) mit einem bestätigten COVID-19-Fall
  • Akute respiratorische Symptome jeder Schwere UND
    • Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe

ODER

  • Tätigkeit in Pflege, Arztpraxis, Krankenhaus

ODER

  • weiterhin enger Kontakt zu vielen Menschen (z. B. Lehrer, Erzieher)

Ein Test bei Kontaktpersonen ist dabei erst nach 5 bis 7 Tagen nach dem letzten Kontakt sinnvoll, weil zu diesem Zeitpunkt die höchste Wahrscheinlichkeit besteht, den Erreger nachzuweisen.

Darüber hinaus wird empfohlen, dass Menschen, die NICHT aufgrund der obigen Kriterien getestet werden und rein respiratorische Symptome aufweisen, sich trotzdem so verhalten, dass Übertragungen verhindert werden könnten, wenn sie eine COVID-19-Erkrankung hätten. Das heißt auch bei einem einfachen Schnupfen: Eine Isolation zu Hause UND mindestens 48 h Symptomfreiheit vor Beendigung sowie eine Kontaktreduktion. Bei Verschlechterung des Allgemeinzustandes und einer Zunahme der Symptome wird eine sofortige Testung auf Covid-19 empfohlen.

AHA-Regeln zeigen in Rheinland-Pfalz Wirkung

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Weniger Atemwegserkrankungen als im Jahr 2019

Mainz, 2. November 2020 – Die Anzahl der Krankschreibungen wegen Atemwegserkrankungen lag in Rheinland-Pfalz bis Anfang Oktober deutlich unter dem Wert von vergangenem Jahr. Das belegen Zahlen der BARMER. Demnach waren in der 41. Kalenderwoche 2.060 BARMER-Versicherte wegen einer Atemwegserkrankung arbeitsunfähig. Das sind rund 600 Betroffene weniger, als im Jahr zuvor, als die Anzahl der Krankschreibungen zum gleichen Zeitpunkt bei 2.670 lag. „Die deutlich geringere Zahl an Atemwegserkrankungen lässt sich nicht allein durch die unterschiedlichen Witterungsbedingungen erklären, sondern durch die Einhaltung der AHA-Regeln. Das ist kurz nach dem Beginn des zweiten Lockdowns eine wichtige Botschaft. Abstandhalten, Hygiene und Alltagsmasken zeigen Wirkung. Jeder Einzelne kann etwas tun, um die sich zuspitzende Pandemie in den Griff zu bekommen“, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER.

Regionale Unterschiede bei den Atemwegserkrankungen

Bezogen auf 1.000 Versicherte waren in Rheinland-Pfalz 10,3 BARMER-Versicherte in der 41. Kalenderwoche 2020 wegen einer Atemwegserkrankung arbeitsunfähig gemeldet. Das sind etwas mehr als im Bundesdurchschnitt der bei 9,9 Versicherte lag. Der geringste Wert lag in Hamburg mit 7,2 je 1.000 krankgeschriebenen BARMER-Versicherten, der höchste in Sachsen-Anhalt mit 12,1 Personen. Auch die Steigerungsraten sind regional sehr unterschiedlich. Während die Anzahl der krankgeschriebenen Versicherten im Jahr 2020 in Mecklenburg-Vorpommern von der 33. auf die 41. Kalenderwoche um 15 Prozent gestiegen ist, waren es in Bremen 215 Prozent. Rheinland-Pfalz lag mit 112 Prozent dazwischen.

Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG)

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WohnPunkt RLP meets Internet

Konzepte für das Wohnen mit Teilhabe aus Europa, Deutschland und Rheinland-Pfalz

Wohnen im vertrauten Umfeld, wo schon seit Jahren der Lebensmittelpunkt liegt, ist ein Wunsch vieler Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und Hilfebedarf. Häufig sind die bisherigen Wohnbedingungen dafür aber wenig geeignet. Passende Alternativen, um den Wunsch zu realisieren, sind in der eigenen Gemeinde oft nicht vorhanden.

Hier setzt das Projekt „WohnPunkt RLP – Wohnen mit Teilhabe“ des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie an. Eine Online-Veranstaltungsreihe zeigte anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Projektes, was in Rheinland-Pfalz bisher getan wurde, um barrierefreie, alters- und behinderungsgerechte Wohnkonzepte in ländlichen Gemeinden zu schaffen. Beispiele aus Dänemark, der Schweiz und aus Niedersachsen machten darüber hinaus deutlich, welche guten Konzepte jenseits der Landes- und Bundesgrenzen zur Nachahmung anregen.

„Die Erfahrungen und Erfolge des Projektes WohnPunkt RLP zeigen, dass es nicht nur um das Bauen barrierefreier Wohnungen geht. Gute Konzepte für Wohnen im Alter und bei Unterstützungsbedarf sind vielmehr solche, die eine gelungene Architektur mit individuellen Dienstleistungen und dem bürgerschaftlichen Engagement in der Kommune verbinden“, sagte Sozial- und Demografieministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler in einer Videobotschaft. „Alle im Dorf sind gefragt, wenn es darum geht, passgenaue Wohnangebote und Konzepte der sozialen Teilhabe vor Ort zu entwickeln und zu nutzen. Die Wohnprojekte, die mit Hilfe von WohnPunkt RLP realisiert wurden, basieren auf dieser Überzeugung“, so die Ministerin.

Beispiele aus Dänemark und der Schweiz

Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG), die das Projekt „WohnPunkt RLP“ durchführt, richtete in ihrer dreiteiligen Veranstaltungsreihe den Blick zunächst ins europäische Ausland.

Vorgestellt wurden die „Seniorbofælleskaber“ – dänische Seniorenwohngemeinschaften. Etabliert in den 1970er Jahren als Wohnform für Familien, werden in Dänemark Wohngruppenprojekte inzwischen vor allem von älteren Menschen initiiert und genutzt. Schätzungen zufolge gibt es rund 300 Seniorenwohngemeinschaften in Dänemark, Tendenz steigend. Studien zeigen, dass sich das Leben in der Gemeinschaft positiv auf die Gesundheit und Lebensqualität auswirkt: Däninnen und Dänen in Seniorenwohngemeinschaften gehen seltener zum Arzt, brauchen weniger Pflegeleistungen, fühlen sich weniger einsam und dafür nützlicher für die Gemeinschaft als ihre Altersgenossen. Britta Tornow, Dipl.-Ingenieurin und Stadtplanerin aus Kiel, und Ulrik Falk Sørensen, Bürgermeister a. D. und Mieter in einem Seniorbofælleskab, berichteten in einem Live-Gespräch im Anschluss an den Film über die Voraussetzungen und Erfolgsfaktoren der dänischen Seniorenwohngemeinschaften.

Eine Dokumentation der Schweizer Age-Stiftung über ein gemeinschaftliches Wohnprojekt für ältere Menschen am Züricher See zeigte auf, welche baulichen und organisatorischen Aspekte ein gutes Miteinander fördern, aber auch, wie anspruchsvoll die Partizipationsprozesse sind. Prof. Dr. Ulrich Otto, freiberuflicher Wissenschaftler der Sozialgerontologie, sozialen Arbeit und Sozialökologie, berichtete im anschließenden Gespräch über die Entwicklungen in der Schweiz und die Rolle, die die Kommunen dort in der Altershilfe spielen.

Wohnen im Alter in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz

Vrees ist eine ländliche Gemeinde im Emsland, die eine integrierte, familienorientierte Infrastrukturentwicklung über Jahre verfolgt hat und nun über eine kommunale Infrastruktur für alle Generationen und Lebenslagen verfügt. Bürgermeister Heribert Kleene stellte in seiner Präsentation „Wir für Euch – Altwerden im Dorf“ die Entwicklung der Gemeinde vor.

In Rheinland-Pfalz haben bisher über 30 Dörfer am Projekt WohnPunkt RLP teilgenommen. Eine Film-Dokumentation fasste zusammen, was sich daraus entwickelt hat. WohnPunkt RLP unterstützte im Zeitraum 2014 - 2019 Gemeinden mit bis zu 5.000 Einwohnerinnen und Einwohner darin, Wohn-Pflege-Gemeinschaften aufzubauen, in denen ältere Menschen mit Unterstützungs- und Pflegebedarf selbstbestimmt in einer Gemeinschaftswohnung leben und Betreuungs- sowie Pflegeleistungen frei wählen können.

2020 wurde das Projekt um einen Aspekt erweitert: WohnPunkt RLP - Wohnen mit Teilhabe begleitet nun Gemeinden und kleine Kleinstädte bis 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner bei der Umsetzung innovativer Konzepte des Wohnens mit Teilhabe. Gute Wohnangebote für Menschen mit Unterstützungsbedarf setzen nicht nur auf professionelle Serviceleistungen, sondern kombinieren bezahlbaren barrierefreien Wohnraum mit Möglichkeiten der Teilhabe, so lautet das aktuelle Ziel des Projektes, das 2021 fortgeführt wird. Kommunen im ländlichen Raum sind ab 1. November zur Bewerbung eingeladen.

Dokumentarfilm gibt Einblick in eine Wohn-Pflege-Gemeinschaft

Den Abschluss der Online-Veranstaltungsreihe bildete die Premiere des Films „Du gehörst zu uns“, der als Livestream auf dem YouTube-Kanal der LZG gezeigt wurde und als DvD vorliegt. Der Film macht deutlich, dass eine Wohn-Pflege-Gemeinschaft für Menschen, die aufgrund altersbedingter körperlicher oder geistiger Einschränkungen nicht mehr alleine wohnen können, eine gute Alternative sein kann. Er bietet Einblicke in den Alltag einer Gemeinschaft in Alzey, für deren Gelingen Angehörige, Ehrenamtliche und Fachkräfte einen gemeinsamen Beitrag leisten. Die Wohnform wird aus Sicht aller Beteiligten gezeigt – auch die Sorgen und Gedanken der Angehörigen finden darin Raum.

V.i.S.d.P. Dr. Matthias Krell, Geschäftsführer

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