Freitag, 03. Juli 2020

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Kreisgesundheitsamt informiert über Masern

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Glücklicherweise haben sich die Masern-Verdachtsfälle in Hammerstein, Dattenberg und Neuwied nicht bestätigt. Die Ermittlung der Kontaktpersonen im Masernfall in Bad Hönningen ist abgeschlossen und wenige Kontakte sind isoliert, bzw. vom Betreten von Gemeinschaftseinrichtungen ausgeschlossen. Die eigens eingerichtete „Masern-Hotline 02631-803-666“ wird zum 17.03.2020 eingestellt. Bis dahin ist sie ausschließlich wochentags von 8:00-16:00h besetzt.

Aufgrund der sehr leichten Übertragung von Mensch zu Mensch und der Tatsache, dass es sich nicht um eine harmlose Kinderkrankheit handelt, weist das Gesundheitsamt nochmals auf die Bedeutung des Impfschutzes hinweisen. Nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut sollten alle Menschen, die nach 1970 geboren sind, dafür Sorge tragen, dass sie zumindest einmal im Erwachsenenalter gegen Masern geimpft sind. Für Kinder wird eine zweimalige Impfung gegen Masern empfohlen. Bei vor 1970 geborenen Personen ist aufgrund der hohen Ansteckungswahrscheinlichkeit von Masern ein Immunschutz zu erwarten und eine Impfung somit in der Regel nicht erforderlich.

Öffnungszeiten der Fieberambulanzen

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Allgemeiner Hinweis zu den Öffnungszeiten der Fieberambulanzen. Diese haben von Montag bis Sonntag wie folgt geöffnet:

Koblenz: 8 - 17.30 Uhr

Mayen: 10 - 15 Uhr

An beiden Standorten sind Änderungen vorbehalten.

Wer sich an die Fieberambulanzen wenden kann sowie weitere wichtige Informationen gibt es unter www.kvmyk.de/corona

Schutz vor der Verbreitung des Coronavirus

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Dringende Empfehlung des Gesundheitsamtes für „Rückkehrer“ aus Risikogebieten

Um die Weiterverbreitung des neuartigen Coronavirus bestmöglich aufzuhalten oder zumindest zu verlangsamen, appelliert das Gesundheitsamt an alle Personen, die aktuell aus einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet (beispielsweise Italien) zurückgekehrt sind:

Bleiben Sie nach Möglichkeit für 14 Tage zu Hause, schicken Sie Ihre Kinder nicht zur Kita oder Schule, vermeiden Sie unnötige Kontakte – auch wenn Sie keine Krankheitszeichen haben!

Beachten Sie das Husten und Niesen in die Armbeuge und eine gute Händehygiene.

Wenn Sie bereits grippale Symptome (Fieber, Husten oder Atemnot) haben oder im Laufe von 14 Tagen nach Ihrer Rückreise bekommen, informieren Sie bitte telefonisch Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt und das Gesundheitsamt. Weisen Sie in dem Gespräch auf Ihre Reise hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen, bevor Sie sich in eine Arztpraxis begeben.

Setzen Sie sich direkt mit Ihrem Arbeitgeber/Ihrer Arbeitgeberin in Verbindung und weisen Sie Kita oder Schule auf die Reise hin.

Das Gesundheitsamt empfiehlt den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern dringend, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für diese 14 Tage freizustellen – auch zum Schutz des Personals des ganzen Betriebes.

Fieberambulanzen in Koblenz und Mayen sind gestartet

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KREIS MYK. Die Fieberambulanzen in Koblenz und Mayen sind am Dienstagmorgen gestartet. Im Kreishaus ist man trotz anfänglicher Anlaufprobleme mit dem ersten Tag zufrieden. Längere Wartezeiten konnten an beiden Standorten bereits im Laufe des Vormittags gelöst und entzerrt werden. „Die Situation ist für alle Helfer vor Ort Neuland und die Abläufe müssen sich erst noch einspielen. Daher bitte ich die Bevölkerung um Verständnis – wir alle wachsen an den Herausforderungen, die auf uns zukommen“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig.

Bis etwa 17.15 Uhr sind in der Fieberambulanz in Koblenz 112 Personen behandelt worden. Bei 66 davon wurden Abstriche gemacht. In der Fieberambulanz in Mayen sind am Ende des ersten Einsatztages 28 Personen behandelt worden. Bei 21 davon wurden Abstriche genommen, die wie die Tests aus Koblenz zur Auswertung an Labore weitergeleitet wurden. Alle getesteten Personen wurden in häusliche Isolierung geschickt.

Wer sollte die Fieberambulanzen ansteuern?

Personen, die in den vergangenen 14 Tagen mit einem bestätigt, infiziertem Coronapatienten direkten Kontakt hatten UND eindeutige Symptome aufweisen. Dazu gehören Fieber, trockener Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Schüttelfrost. Diese Personen müssen nicht nochmal Kontakt mit dem Gesundheitsamt aufnehmen und können die Fieberambulanzen direkt aufsuchen.

Dem Gesundheitsamt bekannte Kontaktpersonen erster Kategorie (direkter Kontakt zu einem Infizierten) werden schriftlich benachrichtigt.

Wo befinden sich die Fieberambulanzen?

Die Fieberambulanzen befinden sich auf dem Parkplatz vor dem Stadion Oberwerth in Koblenz und am Schützenplatz (Bürresheimerstraße) in Mayen.

Öffnungszeiten in Koblenz:

Montag - Sonntag: 8 - 17.30 Uhr;

--> Änderungen vorbehalten!

Öffnungszeiten in Mayen:

Montag - Sonntag: 10 - 15 Uhr

--> Änderungen vorbehalten!

Wie und wann erhält man Rückmeldung, ob ein Test positiv ausgefallen ist?

Getestete Personen erhalten telefonische Rückmeldung, ob ihr Test positiv oder negativ ausgefallen ist. Es wird darum gebeten, dass getestet Personen das Testergebnis nicht über die Hotline 0261/108-730 oder per Mail erfragen. Dort erhalten sie keine Auskunft. Die Personen werden in jeden Fall von Mitarbeitern des Gesundheitsamtes angerufen und über die weitere Vorgehensweise informiert.

Kann man sich in den Fieberambulanzen auch präventiv testen lassen?

Nein! Nur wenn Personen die zuvor genannten Voraussetzungen erfüllen, wird ein Test durchgeführt. Bei reinen Erkältungsbeschwerden ist der Ansprechpartner der Hausarzt.

Was sollten Personen tun, wenn sie unsicher sind, ob sie sich infiziert haben?

Diese Personen sollten sich telefonisch beim Gesundheitsamt melden. Dazu ist eine Corona-Hotline unter Telefon 0261/108-730 montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr und am Wochenende von 11 bis 16 Uhr erreichbar. Darüber hinaus können Bürger ihre Fragen auch per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. stellen. Das Gesundheitsamt entscheidet dann, ob ein Besuch in einer der Fieberambulanzen notwendig ist.

Was sollten Personen tun, die in einem Risikogebiet oder besonders betroffenen Gebiet waren?

Personen, die aus diesen Gebieten in die Region Koblenz oder Mayen zurückkehren und klare Symptome aufweisen können telefonisch Kontakt zu ihrem Hausarzt oder der kassenärztlichen Vereinigung aufnehmen, um ein weiteres Vorgehen zu besprechen. Ein direktes Aufsuchen der Fieberambulanzen ist möglich!

Internationale Risikogebiete sind laut Robert-Koch-Institut: In China die Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan), der Iran, Italien sowie in Südkorea die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang). Zuletzt wurde Südtirol (entspricht Provinz Bozen) in der Region Trentino-Südtirol hinzugefügt. Besonders betroffene Gebiete in Deutschland sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts der Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen).

Hinweise zur Hotline:

Da bei der Corona-Hotline vermehrt auch ganz allgemeine Fragen zu dem Virus auflaufen, bitten wir darum, sich in verlässlichen Quellen (www.kvmyk.de und www.rki.de) zu informieren, falls Sie keine dringenden, konkreten oder detaillierten Fragen haben. Sollten Sie des Weiteren keinen direkten Kontakt zu einer infizierten Person gehabt haben, keine der für das Coronavirus typischen Symptome haben und nicht in einem Risikogebiet oder in einem der besonders betroffenen Gebiet gewesen sein, halten Sie bitte die Corona-Hotline sowie die Telefone des Gesundheitsamtes für potenziell Erkrankte frei.

Kreisgesundheitsamt informiert über Masern und rät zur Impfung

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Neben dem Auftreten des Coronavirus wird der Landkreis Neuwied aktuell auch durch einen Masernausbruch in Aufruhr gehalten. Derzeit gibt es einen bestätigten Fall in Bad Hönningen, drei damit zusammenhängende Verdachtsfälle in Hammerstein, Dattenberg und Neuwied, sowie einen Verdachtsfall im Landkreis Altenkirchen, in den auch etliche Personen aus dem nördlichen Landkreis Neuwied als Kontaktpersonen involviert sind.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Neuwied hat Maßnahmen ergriffen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Dazu gehört u.a. die Ermittlung und Information von möglichen Kontaktpersonen. Darüber hinaus hat das Gesundheitsamt als Schutzmaßnahme ansteckungsverdächtigen Personen Quarantänemaßnahmen auferlegt.

In diesem Zusammenhang möchten die Fachleute erneut auf die Bedeutung des Impfschutzes hinweisen. Nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut sollten alle Menschen, die nach 1970 geboren sind, dafür Sorge tragen, dass sie zumindest einmal im Erwachsenenalter gegen Masern geimpft sind. Für Kinder wird eine zweimalige Impfung gegen Masern empfohlen. Bei vor 1970 geborenen Personen ist aufgrund der hohen Ansteckungswahrscheinlichkeit von Masern ein Immunschutz zu erwarten und eine Impfung somit in der Regel nicht erforderlich.

Masern zählen zu den Erkrankungen mit der höchsten Infektiosität. Das Masernvirus wird sehr leicht als Tröpfcheninfektion beim Sprechen, Husten oder Niesen von Mensch zu Mensch übertragen. Die Übertragung kann dabei bereits erfolgen bevor erste Krankheitszeichen aufgetreten. Bereits kurze und flüchtige Kontakte mit Erkrankten oder der Aufenthalt im selben Raum während der Infektionsphase können zu einer Erkrankung von empfänglichen Personen führen, da das Virus auch in der Raumluft einige Zeit überdauern kann. Eine Maserninfektion ist keine harmlose Kinderkrankheit. Sie verursacht hohes Fieber, Husten, Entzündung der Augenbindehaut und einen typischen Hautausschlag. Eine schwere Masernerkrankung kann auch zum Tod führen.

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