Mittwoch, 21. November 2018

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Impfung im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung in Simmern

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Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge bietet das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern in regelmäßigen Abständen kostenfrei Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Keuchhusten und Poliomyelitis (Kinderlähmung) an. Der Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie soll nach erfolgter Grundimmunisierung alle zehn Jahre durch eine Impfung aufgefrischt werden. Gegen Poliomyelitis ist man im Erwachsenenalter nach erfolgter Grundimmunisierung dauerhaft geschützt. Nur bei Reisen in Länder mit Poliomyelitis-Risiko wird noch eine Auffrischimpfung als Reiseimpfung empfohlen.

Der nächste Impftermin im Gesundheitsamt Simmern, Hüllstraße 13, ist am Mittwoch, 19.09.2018, von 14 bis 17 Uhr. Wichtig: Bitte bringen Sie Ihren Impfausweis mit! Weitere Infos zu den Impfungen erhalten Sie unter der Telefonnummer 06761 82-701.

Mit Demenz auseinandersetzen

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Vorträge und Informationen bei den „Wochen der Demenz“

KREIS MYK. Zum sechsten Mal finden im Landkreis Mayen-Koblenz die „Wochen der Demenz“ statt. In diesem Jahr lautet das Motto „Demenz-Mittendrin statt nur dabei!?“. Vom 17. September bis 18. Oktober werden insgesamt 22 Veranstaltungen für Betroffene, Angehörige und Interessierte angeboten, um insbesondere den Aspekt der gesellschaftlichen Teilhabe in den Fokus zu rücken. Veranstalter der kreisweiten Aktionswochen, an denen sich rund 50 Einrichtungen beteiligen, ist das Netzwerk Demenz Mayen-Koblenz.

Das Netzwerk besteht aus verschiedenen Institutionen, Einrichtungen der Altenhilfe sowie Gesundheitspflege, Beratungsstellen, Kommunen, Gesundheitsamt und Pflegestützpunkten. Es nutzt die Kompetenzen der beteiligten Einrichtungen, Gruppen und Personen, gewährleistet eine Zusammenarbeit und verbessert dadurch die Versorgungs- und Hilfeleistungen für demenzkranke Menschen und ihre Angehörigen in der Region. Landrat Dr. Alexander Saftig, Schirmherr der Wochen der Demenz, unterstreicht die Bedeutung der  Veranstaltungen: „Demenz ist ein weit verbreitetes Phänomen, das nicht nur Politik und Altenhilfe fordert, sondern ein gesamtgesellschaftliches Thema ist. Die Menschen werden immer älter und die Gesellschaft kann das Thema Demenz nicht tabuisieren. Eine aktive Auseinandersetzung ist notwendig und unumgänglich.

Die Angebote der Wochen der Demenz sind vielseitig:

Montag, 17.9., 14 Uhr, „Unterwegs auf der Museumslay“ mit Heinz Lempertz für Menschen mit Demenz, deren Angehörige und Interessierte. Treffpunkt: Brauerstraße Mendig, Anmeldung erbeten unter Tel.: 02652-528359

Montag, 17.9, 18 Uhr, Lesung  und Gesprächsrunde „Verstecken spielen oder eintauchen in Opas verwirrte Welt“, Katharina Göbel, Altenzentrum St. Johannes, Kirchplatz 5, Mayen.

Dienstag, 18.9, 14:30 Uhr, Museumstheater „Ein Koffer voller Erinnerungen“, Interaktives Schauspiel, Seniorenheim St. Josef, Beuelsweg 8, 56179 Vallendar.

Dienstag, 18.9., 19 Uhr, Vortrag „Demenz oder Depression“, Dr. Angela Montenegro-Roth, Alten- und Pflegeheim Marienstift, Schulstraße 2a, Mendig.

Mittwoch, 19.9., 19 Uhr, Workshop „Demenz für Pänz“, Angebot für Eltern, Großeltern, Erzieher und Lehrer, Jeanette Kohl und Uschi Wihr, Katholische Familienbildungsstätte Mayen, Bäckerstraße 12, Mayen, Anmeldung erbeten unter Tel.: 02651-6800.

Donnerstag, 20.9., 14 Uhr, „Erinnerungen pflegen, Schönes erleben“, Besichtigung des Heimat- und Erlebnismuseums Münstermaifeld, Tourist-Information Maifeld, Münsterplatz 6, Münstermaifeld, Anmeldung erbeten unter Tel.: 02654-9402202.

Montag, 24. bis Freitag, 28.9., 9 bis 16 Uhr, Demenz-Parcours mit Selbsterfahrungsübungen, um die Erlebenswelt von Menschen mit Demenz besser zu verstehen, Seniorenzentrum Katharina Kasper, Am Stadtgraben 33-35, Andernach.

Montag, 24.9., 15:30 Uhr, Lesung  und Gesprächsrunde „Verstecken spielen oder eintauchen in Opas verwirrte Welt“, Katharina Göbel, Seniorenzentrum Katharina Kasper, Am Stadtgraben 33-35, Andernach.

Dienstag, 25.9, 17 Uhr, Zentrale Veranstaltung „Demenz-Mittendrin statt nur dabei!?“ mit Landrat Dr. Alexander Saftig, Thomas Przybylla, Bürgermeister der VG Weißenthurm, Verbandsgemeindeverwaltung Weißenthurm, Kärlicher Straße 4, Weißenthurm, Anmeldung erbeten unter Tel.: 02652-528359.

Mittwoch, 26.9., 15 Uhr, "Jemeinsam durch Annenach", Stadtführung für Menschen mit Demenz, deren Angehörige und Interessierte. Der Abschluss um 16:30 Uhr im Mariendom, Treffpunkt: Schlossgarten, Eingang Bagatelle, Andernach, Anmeldung erbeten bis 14.9. unter Tel.: 02632-9459813.

Mittwoch, 26.9., 18 Uhr, Lesung „Verstecken spielen oder eintauchen in Opas verwirrte Welt“, Katharina Göbel, Betreuungs- und Begegnungszentrum Haus im Rebenhang, Krambachweg 8, Winningen, Anmeldung erbeten unter Tel.: 02606-9210-0.

Mittwoch, 26.9., 18 Uhr, Workshop „Menschen erreichen mit Aromen, Klangschale und Berührung“, Villa Toscana Kottenheim, Schulstraße 24a, Kottenheim, Anmeldung erbeten unter Tel.: 02651-40900.

Freitag, 28.9., 14:30 Uhr, Tanzcafé für Menschen mit und ohne Demenz, Haus der Familie Andernach, Gartenstraße 4, Andernach.

Freitag, 28.9., 15 Uhr, Tanznachmittag mit Kaffee und Kuchen, Katholisches Pfarrzentrum Herz-Jesu, Im Burgfrieden, Mayen, Anmeldung erbeten unter Tel.: 02651-986969.

Freitag, 28.9., 18 Uhr; Konzert mit Tom Alaska „Ich war noch niemals in New York“, Villa Toscana Kottenheim, Schulstraße 24a, Kottenheim, Eintritt: 15,50 €, Kartenvorverkauf unter Tel: 02651-40900.

Donnerstag, 4.10, 19:30 Uhr, Kinoabend „Das Leuchten der Erinnerung“, Corso Kino Mayen, Koblenzer Str. 25, Mayen, Eintritt: 5 Euro.

Dienstag, 9.10., 14 Uhr, Seniorengymnastik, Helene Knöpfle und Christina Hildebrandt, Geriatrische Tagesstätte der Rhein-Mosel-Fachklinik, Kastanienallee 1, Andernach Anmeldung erbeten unter Tel.: 02632-4075377.

Dienstag, 09.10., 15 Uhr, Kurzvortrag „Teilhabe zu Hause: Praktische Tipps“ mit anschließender Gesprächsrunde, Petra Hildebrandt, Pflegestützpunkt Weißenthurm, Kirchstraße 8, Weißenthurm, Anmeldung erbeten unter Tel.: 02637-9419137.

Donnerstag, 11.10., 17 Uhr, Fachvortrag „Demenz – Diagnose, Formen, Therapie“, Dr. Marion Bauer Hermani, Geriatrische Tagesstätte der Rhein-Mosel-Fachklinik, Kastanienallee 1, Andernach, Anmeldung erbeten unter Tel: 02632-4075377.

Montag, 15.10., 10 Uhr, „Düfte und Aromen“- ein Wohlfühlvormittag, Alten- und Pflegeheim St. Martin, Heinrich-Heine-Straße 7-11, Ochtendung.

Mittwoch, 17.10., 14 Uhr, Gottesdienst für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, Kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul, Schulstr., Urmitz-Bahnhof, Anmeldung erbeten unter Tel.: 0151-10268571 oder 02637-9419453.

Donnerstag, 18.10., 10 Uhr, Seniorengymnastik, Helene Knöpfle und Christina Hildebrandt, Geriatrische Tagesstätte der Rhein-Mosel-Fachklinik, Kastanienallee 1, Andernach, Anmeldung erbeten unter Tel.: 02632-4075377.

Weitere Informationen zum Netzwerk und den „Wochen der Demenz“ findet man im Internet unter www.demenz-myk.de.

Förderpreis für gesundes Arbeiten – Frist verlängert

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DAK-Gesundheit sucht noch bis 12. September Ideen für das Betriebliche Gesundheitsmanagement aus Koblenz

Koblenz, 27. August 2018. Der Countdown für Firmen in Koblenz läuft: Alle, die innovative Pläne fürs Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) haben, können diese jetzt noch bis 12. September für den Deutschen BGM-Förderpreis einreichen. Der Wettbewerb von der DAK-Gesundheit und der Kommunikationsberatung MCC findet zum vierten Mal statt. Aktueller Schwerpunkt ist die Frage, wie Unternehmen in der „Arbeitswelt 4.0“ die psychische Gesundheit ihrer Beschäftigten fördern können. Zu gewinnen gibt es insgesamt 60.000 Euro in Form von Sachleistungen, die die Sieger bei ihren Vorhaben unterstützen.

Der Begriff „Arbeitswelt 4.0“ beschreibt den Veränderungsprozess in Arbeitsformen und Arbeitsverhältnissen im digitalen Zeitalter. „Nicht selten sind damit Belastungen für das Seelenleben verbunden“, sagt Jürgen Wilhelm von der DAK-Gesundheit in Koblenz. Gesucht sind deshalb Ansätze für gesundes Arbeiten, die sich den Herausforderungen des digitalen Wandels stellen. DAK-Analysen zum Krankenstand zufolge waren psychische Erkrankungen auch 2017 wieder der zweithäufigste Grund für Fehltage. Ein möglicher Ansatz für eine gesunde Psyche im Job wäre etwa ein Konzept für mehr „Selbstmanagementkompetenz“ der Beschäftigten. „Wir unterstützen viele hundert Unternehmen seit Jahren dabei, sich vorausschauend für die Gesundheit ihrer Beschäftigten zu engagieren“, so Wilhelm weiter.

Experten entscheiden über Gewinner

Für den BGM-Förderpreis 2018 bewerben können sich Unternehmen, Dienstleister und lokale Netzwerke aus Koblenz, die eine neue Idee im Gesundheitsmanagement entwickelt haben und im betrieblichen Umfeld umsetzen wollen. Über die Gewinner entscheidet eine Experten-Jury um Professor Rolf Rosenbrock, ehemaliger Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Der erste Platz ist mit 30.000 Euro für Sachleistungen dotiert, die Zweit- und Drittplatzierten erhalten Leistungen im Wert von 20.000 und 10.000 Euro. Die Preise werden im Rahmen des Kongresses „Betriebliches GesundheitsManagement“ am 16. Oktober 2018 in Bonn verliehen. Weitere Informationen, Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular gibt es unter: http://www.bgm-foerderpreis.de/

Kinder brauchen Pausen im durchgetakteten Alltag

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Woche der Kinderrechte stellt Spiel und Freizeit in den Fokus

Während der jährlichen Woche der Kinderrechte in Rheinland-Pfalz steht eines der international gültigen Kinderrechte im Mittelpunkt. In diesem Jahr ist es das Recht „auf Ruhe und Freizeit, auf Spiel und altersgemäße aktive Erholung sowie auf freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben“.

Jedes Kind hat ein Recht auf Spiel, Freizeit und Erholung. Nicht nur Experten wissen: Diese drei Elemente sind zentral für die gesunde Entwicklung eines Kindes, fördern sie doch Kreativität, Gemeinschaftssinn und soziales Lernen. Betrachtet man die Lebenswirklichkeit der Kinder, stellt man fest:  Die Gesellschaft steht hier vor Herausforderungen. Denn schon im Grundschulalter sind viele Kinder mit Schule und Hausaufgaben, mit Nachhilfestunden und Musikunterricht, mit Ballett- und Fußballtraining in enge Zeitkorsetts gepackt und haben zu wenig Freiraum für freies Spielen und Entdecken. Sonja Jensen von der Fachstelle Partizipation des städtischen Kinder- und Jugendbüros (KiJuB) weiß: „Das Spielen im Freien und mit Freunden unterliegt viel zu häufig festen Verabredungen und Regeln. Es  kommt bei zu vielen Kindern und Jugendlichen insgesamt zu kurz.“

Jensen hat folgende Erfahrung gemacht: „Im öffentlichen Raum sind immer weniger Kinder anzutreffen, die Straße als Spielraum und Ort für spontane Begegnungen ist nahezu vollständig verloren gegangen.“ Dabei sind die im freien Spiel mit anderen gemachten Erfahrungen immens wichtig. „So lernen Kinder, selbstständig zu sein, sich und ihre Umwelt zu organisieren. Sie lernen, sich kompetent zu bewegen, soziale Kontakte zu knüpfen, sich in größeren Gruppen adäquat zu verhalten, sich durchzusetzen und Regeln einzuhalten“, erläutert die Expertin.

Für Jensen ist klar: Kinder brauchen Pausen im durchgetakteten Alltag. Daher müssen die Rahmenbedingungen, unter denen Kinder aufwachsen, so verändert werden, dass Kinder wieder mehr Zeit haben: für sich und fürs Spielen und so für ein gesünderes Aufwachsen in unserer Gesellschaft. Die KiJuB-Fachfrau weist abschließend darauf hin, dass im weiteren Lauf des Jahres noch vielfältige Aktionen rund um das „Spielen-und-Erholen“-Kinderrecht anstehen. Am 21. September geht  dann das große, von einer Arbeitsgemeinschaft unter Leitung des Kinderschutzbundes organisierte Fest zum Weltkindertag in der Neuwieder Innenstadt über die Bühne.

Häufigere Verhaltensauffälligkeiten beim Triple-X-Syndrom

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Studie hilft Schwangeren, Eltern und Betroffenen bei der Abschätzung von Problemen

Biologen und Psychologen um den Verhaltensgenetiker Jobst Meyer und die Doktorandin Petra Freilinger von der Universität Trier haben jetzt eine groß angelegte Studie vorgestellt, in der sie besonders die sozialen Aspekte des Triple-X-Syndroms untersuchten. Die Studie weist nach, dass Mädchen mit Triple-X häufiger als andere Kinder in ihrem Verhalten auffallen. In Deutschland wurde das Dreifach-Chromosom bei etwa 60.000 Mädchen und Frauen festgestellt. Tatsächlich dürften es weit mehr sein, da bislang vermutlich nur zehn Prozent der Fälle diagnostiziert sind.

Die aus der Studie gewonnenen Ergebnisse unterstützen die Diagnostik. Sie dienen darüber hinaus zur besseren Information von Betroffenen und sind hilfreich für die genetische Beratung und für die behandelnden Ärzte. Sie versetzen Kliniker in die Lage, die Ausprägung des Triple-X-Chromosomensatzes besser zu verstehen, mögliche Auswirkungen richtig einzuordnen und rechtzeitig adäquate Maßnahmen zu ergreifen.

Etwa eines von tausend Mädchen kommt mit einem zusätzlichen X-Chromosom zur Welt. Das klinische Erscheinungsbild wird Triple-X-Syndrom, auch Trisomie X genannt. Es stellt die häufigste Störung der Chromosomenverteilung im weiblich Geschlecht dar. Im Vergleich zu anderen Chromosomen-Verteilungsstörungen wie etwa dem Down-Syndrom (Trisomie 21) ist es nicht gravierend. So zeigen viele Mädchen und Frauen mit Triple-X keine oder nur geringe Auffälligkeiten. Bei etwa der Hälfte der Mädchen treten jedoch Probleme auf, insbesondere können die sprachliche und die motorische Entwicklung verzögert sein. Viele Mädchen haben auch eine überdurchschnittliche Körpergröße. In der Schule leiden Mädchen mit Triple-X häufiger unter Lernschwierigkeiten. Das Erscheinungsbild des Triple-X-Syndroms ist jedoch variabel und die Ausprägung kann sehr unterschiedlich sein.

Eltern berichteten häufig auch von Kontaktschwierigkeiten ihrer Töchter besonders in der Schule, die psychosozialen Stress auslösen können. Dies kann in Einzelfällen bis hin zum Mobbing durch Mitschülerinnen führen und dazu, dass die Mädchen in der Folge den Schulbesuch verweigern.

In der Studie von Jobst Meyer und Petra Freilinger wurden erstmals Mädchen und Frauen aus drei Alterskohorten befragt. Mit Unterstützung einer von Petra Freilinger initiierten und langjährig begleiteten Triple-X-Kontaktgruppe (www.triplo-x.de) konnten 71 betroffene Mädchen und Frauen für eine Teilnahme an der Studie gewonnen werden. Diese Gruppe hat sich institutionalisiert und bietet Informationen und regelmäßige Treffen an.

Ziel der Studie war es, herauszufinden, ob bei Mädchen und Frauen mit Trisomie X mehr psychische Probleme und Verhaltensauffälligkeiten auftreten als bei Frauen und Mädchen mit zwei X-Chromosomen. Die Ergebnisse der Studie belegen unter anderem, dass bei Mädchen mit Triple-X häufiger als bei anderen Kindern Verhaltensweisen wie etwa Ängste, sozialer Rückzug und Aufmerksamkeitsprobleme auftreten. Sie haben oft einen Mangel an Selbstvertrauen, außerdem wurden eine verstärkte Empfindlichkeit und erhöhte Anfälligkeit für Probleme im Sozial- und Beziehungsverhalten festgestellt. Frauen mit Triple-X sind in ihrem täglichen Leben eher durch allgemeine körperliche und psychische Symptome beeinträchtigt.

Im Zuge der Ausweitung der nichtinvasiven Pränataltests aus mütterlichem Blut (NIPT) ist zu erwarten, dass in Zukunft häufiger vorgeburtlich die Diagnose „Trisomie X“ gestellt wird. Die Studie hilft Schwangeren mit einem entsprechenden Befund besser über zu erwartende Probleme zu informieren. Im Übrigen hat die Diagnose des Syndroms keine Auswirkungen auf die spätere Fortpflanzung. Trisonomie X wird nicht vererbt.

Die in Kooperation mit dem genetikum in Neu-Ulm, einem privat geführten Institut für genetische Diagnostik und Beratung, sowie der Humangenetik der Universität des Saarlandes (Professor Wolfram Henn) erstellte Studie wurde jetzt in der Fachzeitschrift „American Journal of Medical Genetics“ veröffentlicht.

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