Mittwoch, 21. November 2018

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Unterschätzte Gefahr: HP-Viren verursachen Krebs

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Knappschaft übernimmt Impfkosten nun auch für Jungen

Humane Papillomaviren (HPV) sind hochansteckend, verursachen die häufigsten Geschlechtskrankheiten und können als Spätfolge bösartige Tumore bilden – bei Frauen und Männern gleichermaßen. Kinder und Jugendliche sollten daher rechtzeitig gegen HPV geimpft werden. Rechtzeitig bedeutet in diesem Fall, dass die Impfung noch vor den ersten sexuellen Kontakten stattfindet. Bisher wurde sie hauptsächlich bei Mädchen durchgeführt, dabei sind Jungen genauso gefährdet. Als eine der ersten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland übernimmt die Knappschaft die Kosten für die HPV-Impfung ab sofort auch für Jungen zwischen 9 und 14 Jahren.

Erschreckend, aber wahr: Fast jeder Mensch infiziert sich im Laufe seines Lebens mit den gefährlichen Erregern. Laut einer Studie des Deutschen Krebsforschungsinstituts tragen heute 75 bis 80 Prozent der sexuell aktiven Menschen die HP-Viren in sich. Dabei kann man sich durch Impfen leicht schützen. Seit mehr als zehn Jahren ist die HPV-Impfung in Europa zugelassen. Sie ist gut verträglich und hochwirksam.

Impfkosten wurden bisher nur für Mädchen übernommen

Bislang übernehmen die meisten gesetzlichen Krankenkassen die Kosten dieser Schutzimpfung nur für Mädchen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) und Fachexperten empfehlen die Impfung aber auch für Jungen. Dieser Empfehlung folgt nun die Knappschaft als eine der ersten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland: Sie übernimmt die Kosten für die HPV-Impfung ab sofort auch für Jungen zwischen 9 und 14 Jahren.

Norbert H. Brockmeyer ist Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten und betreibt Forschungen zu HIV und AIDS. Er gehört zum medizinischen Kompetenznetz der Knappschaft und berät die Krankenkasse und ihre Versicherten zu Fragen der sexuellen Gesundheit. „HP-Viren sind extrem gefährlich, weil sie in der Lage sind, gesunde Zellen über viele Jahre schrittweise umzuprogrammieren, so dass sie sich zu bösartige Tumorzellen entwickeln“, erklärt der Experte die Gefahr, die von den HP-Viren ausgeht.

Infektionsforscher sieht Eltern in der Pflicht

„Es gibt Hunderte verschiedener HP-Viren“, so Brockmeyer weiter. „In einem Abstrich bei Erwachsenen finden wir oft 10 oder mehr verschiedene Virustypen. Wir wissen aber, dass HPV 16 und 18 die gefährlichsten sind. Sie verursachen Krebs überall dort, wo sie beim Sex mit der Schleimhaut in Kontakt gekommen sind.“  Frauen wie Männer können die Erreger übertragen und ihr zum Opfer fallen. Die Impfung schütze, so der Forscher, vor beiden Risiken: Vor der Übertragung und vor den gefährlichen Spätfolgen. Daher sei es wichtig, dass alle Geschlechter im Kindesalter geimpft werden. „Bis Jugendliche ein eigenes Bewusstsein für die Gefahren durch Übertragung von HPV entwickeln, ist es für eine Grundimmunisierung meistens zu spät. Höchste Wirksamkeit erreicht die Impfung nur, wenn sie vor den ersten sexuellen Kontakten verabreicht wird. Hier sind die Eltern in der Pflicht, lange bevor ihr Kind sexuell aktiv wird“, so Brockmeyer.

Die HPV-Impfung wird bei Kinder- und Jugendärzten, aber auch beim Hausarzt durchgeführt und gilt als sicher: „Das Risiko möglicher Impfschäden ist weitaus geringer als die Wahrscheinlichkeit, durch HPV an Krebs zu erkranken“, betont der Knappschaft-Experte. Auf 100.000 Impfdosen komme lediglich eine heftige allergische Reaktion“. Die Kosten pro Impfung belaufen sich auf etwa 500 Euro, die von der Knappschaft erstattet werden.



Apothekerverband beklagt Valsartan-Desaster

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Arzneimittelrückrufe von valsartanhaltigen Medikamenten: Apotheker sehen vor allem Arzneimittelhersteller in der Verantwortung und in der Pflicht

Mainz, 13.07.2018 – Die Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz haben seit Tagen deutliche Mehrarbeit zu leisten. Der Grund: Bei vielen Arzneimittel, in den der blutdruck-kontrollierende Wirkstoff des chinesischen Hersteller Zhejiang Huahai Pharmaceutical enthalten ist, ist es zu einer produktionsbedingten Verunreinigung mit N-Nitrosodimethylamin gekommen, einem Stoff, der von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO und der EU als wahrscheinlich krebserregend beim Menschen eingestuft wird. Die betroffenen Arzneimittel wurden deshalb durch die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) vorsorglich zurückgerufen. Betroffen von diesen Rückrufen sind Arzneimittel in unterschiedlichen Dosierungen und Packungsgrößen von etwa 20 Herstellern.

In der Apotheke muss nun das Warenlager auf diese Rückrufe hin überwacht und kontrolliert werden – betroffene Arzneimittel werden in der Apotheke dann in Quarantäne genommen und nicht mehr an Patienten abgegeben. „Die ersten Rückrufe kamen am 5. Juli, die Liste der betroffenen Arzneimittelchargen wird aber nahezu jeden Tag erweitert und ergänzt“, berichtet Andreas Hott, Vorsitzender des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz (LAV). „Das heißt, dass wir Apotheker jeden Tag auf die Internetseite der AMK schauen müssen, ob es hier etwas Neues gibt, um dann immer wieder und erneut unser Warenlager zu kontrollieren“.

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Gesundheit/Arbeitsschutz

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Mit einem kühlen Kopf durch die heißen Tage

Sommer, Sonne, Schwimmbadwetter – Pünktlich zur Ferienzeit ist der Sommer da und mit ihm Temperaturen, die tagsüber deutlich über 30 Grad liegen. Während sich vor allem Kinder über ein kaltes Eis freuen und sich mit viel Freude im kühlen Nass austoben, gibt es auch Menschen, denen die Hitze zu schaffen macht, z.B. Älteren, kranken Menschen und Beschäftigten, die nicht in klimatisierten Räumen arbeiten.

Mit ein paar Tipps von Gesundheits- und Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler gelingt es auch während heißer Tage, einen kühlen Kopf zu bewahren. „Es ist wichtig, die Hitze nicht zu unterschätzen und das eigene Verhalten an die hohen Temperaturen anzupassen. Außerdem sollte unbedingt auf eine ausreichende und regelmäßige Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr geachtet werden. Dies gelingt, indem Sie neben Wasser auch Saftschorlen oder isotonische Getränke zu sich nehmen“, so Bätzing-Lichtenthäler.

Generell wird allen empfohlen, das Essen ausreichend zu salzen, um den Elektrolytverlust durch das Schwitzen auszugleichen. Am besten sind mehrere kleine Mahlzeiten, die über den Tag verteilt werden und aus leichter Kost, Gemüse und wasserreichem Obst bestehen. Besonders bei älteren und kranken Menschen, aber auch bei kleinen Kindern, verläuft die Anpassung an die Hitze deutlich langsamer. Für ältere Menschen bedeutet Hitze eine enorme Kreislaufbelastung, da der Körper im Alter eine reduzierte Fähigkeit zur Hitzeregulation hat und das Durstgefühl mit zunehmendem Alter abnimmt.

Vom Deutschen Wetterdienst (www.dwd.de) wird für Gesundheitsämter und Einrichtungen zur Pflege und Betreuung älterer Menschen ein Hitzewarndienst angeboten. Zwischen Mai und August werden über einen Hitze-Newsletter Warnungen an „registrierte“ Nutzer versandt, wenn die „gefühlte Temperatur“ die Schwelle von 32 Grad (starke Wärmebelastung) bzw. 38 Grad (extreme Wärmebelastung) überschreitet. Hilfreich ist auch eine Handy-Applikation des Deutschen Wetterdienstes für ältere Menschen (sofern sie mit der Handytechnik vertraut sind) und Stadtbewohner, die warnt, wenn die erwartete Temperatur 36 Grad übersteigt, da Hitze bereits ab diesem Schwellenwert für Ältere eine extreme Belastung darstellt.

Gesundheitliche Auswirkungen der Hitze sind auch am Arbeitsplatz spürbar. Wer in Geschäften, Büros und Werkstätten arbeitet, weiß, dass sich diese Arbeitsräume sehr schnell aufheizen können. Als Folgen können ein vermindertes Leistungsvermögen, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche sowie Herz-Kreislauf-Probleme auftreten.

Auch wenn kein genereller Anspruch auf „Hitzefrei“ oder eine Klimaanlage besteht, sieht das Arbeitsschutzrecht vor, dass der Arbeitgeber geeignete Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Beschäftigten ergreifen muss:

-        Nutzung der Nachtabkühlung und entsprechende Lüftung, Reduzierung interner Wärmequellen (Abschalten nicht benötigter Elektrogeräte), sofern vorhanden Nutzung der Lüftung/Klimaanlage, ein effektiver Sonnenschutz.

-        Lockerung der Regelungen für Pausen-, Ruhe- und Arbeitszeiten und die Rücksichtnahme auf besondere Personengruppen (u. a. Schwangere, ältere Beschäftigte, Menschen mit gesundheitlichen Problemen). Sinnvoll ist auch die frühzeitige Planung und Information der Belegschaft über die ergriffenen Maßnahmen.

-        Anpassen der Kleidung bei ggf. gelockerter Kleiderordnung.

Bei Arbeitsplätzen im Freien sollte zusätzlich darauf geachtet werden, dass ein ausreichender Haut- und Sonnenschutz für die Beschäftigten gewährleistet wird. Zudem sollten besonders schwere körperliche Arbeiten vermieden oder in Randzeiten verlegt werden, soweit dies planbar ist. „Die Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist ein hohes Gut. Durch einen effektiven Arbeits- und Gesundheitsschutz werden die Beschäftigten vor Gefahren geschützt, die sich aus ihrer Berufstätigkeit ergeben können. An heißen Sommertagen kommen dann noch die temperaturbedingten Auswirkungen hinzu. Hier sind die Arbeitgeber in der Pflicht, die hitzebedingten Belastungen für ihre Beschäftigten möglichst gering zu halten“, so Bätzing-Lichtenthäler.

Allgemeine Informationen zum Thema Hitze finden Sie auch auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums. Speziell zum Thema Arbeitsstättenverordnung und Arbeitsstättenregeln informiert die Internetseite der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Sommerzeit = Grippezeit? Beschwerdefrei durch die warmen Monate

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Eigentlich gelten Jahreszeiten mit kühlen Außentemperaturen als typische Grippezeit.

Doch auch im Sommer läuft so manchem Betroffenen die Nase und lästiger Husten macht sich bemerkbar.

Das liegt daran, dass der häufige Wechsel zwischen warmen und kalten Temperaturen (im Außenbereich und klimatisierten Räumen) das Immunsystem herausfordern kann. Ist es bereits geschwächt, bietet es die ideale Angriffsfläche für die so genannten Enteroviren, welche sich für die Sommergrippe verantwortlich zeigen.

Ansteckungsgefahren im Sommer

An Orten, auf denen viele Menschen aufeinander treffen, können Viren leichter verbreitet werden; gerade bei sehr warmen Temperaturen fühlen sich die Erreger wohl und vermehren sich rasch. Zu kalte Getränke oder stark gekühlte Räume im Sommer fordern außerdem die Schleimhäute heraus und trocknen sie aus. Die Schutzfunktion lässt nach; eine Ansteckung mit der Sommergrippe durch Tröpfcheninfektion per Husten oder Niesen wird wahrscheinlicher. Ein weiteres Risiko: Die Ansteckung per Schmierinfektion. Da Enteroviren über den Stuhl ausgeschieden werden, kann schon eine schlechte Hygiene für eine Ansteckung sorgen. Kontaminierte Türgriffe oder ein Händedruck mit einem Patienten, der sich zuvor nicht ausreichend die Hände gewaschen hat, übertragen die Enteroviren und lösen spätestens nach zwei Wochen die Sommergrippe aus.

Symptome und Verlauf einer Sommergrippe

Die typischen Symptome einer Sommergrippe ähneln einer herkömmlichen Erkältung. Meist sind sie lästig, aber nicht gefährlich. Es beginnt mit Abgeschlagenheit und Halskratzen, manchmal auch mit dem klassischen "Erkältungskopfschmerz". Anschließend folgen Gliederschmerzen, eine laufende oder verstopfte Nase, Husten und/oder eine Entzündung der Atemwege. Weitere Begleitsymptome, die bei einigen Betroffenen auftreten können, sind:

  • Appetitlosigkeit
  • angeschwollene Lymphknoten
  • Fieber
  • allgemeine Kraftlosigkeit und starke Müdigkeit
  • Durchfall und Bauchschmerzen

In den meisten Fällen heilt die Sommergrippe rasch und komplikationslos aus. Personen mit einem stark geschwächten Immunsystem sollten zur Sicherheit jedoch einen Arzt aufsuchen.

Behandlung der Symptome

Bei einer Sommergrippe richtet sich die Behandlung nach den jeweils auftretenden Symptomen. Bewährt haben sich rezeptfreien Grippe-Medikamenten und Hausmitteln. So empfiehlt sich ein acetylsalicylsäureenthaltendes Schmerzmittel gegen Kopf- und Gliederschmerzen, während die verstopfte Nase mit abschwellenden Nasensprays behandelt wird. Zur Fiebersenkung kann ebenfalls Acetylsalicylsäure helfen, aber auch der Wirkstoff Ibuprofen wird verwendet. Die Inhalation mit Kamille oder Salzwasser befreit die Atemwege auf sanfte Weise, heiße Tees mit Ingwer, der das Immunsystem stärkt, sind eine weitere Möglichkeit, die Symptome zu lindern. Halsschmerzen können mit Kartoffelwickeln und Lutschtabletten von außen und innen bekämpft werden.

Vorbeugung und Entgegenwirkung der Sommergrippe

Wer es gar nicht erst bis zur Sommergrippe kommen lassen möchte, sollte sich regelmäßig und gründlich die Hände waschen sowie möglicherweise von Enteroviren betroffene Gegenstände (Türgriffe, PC-Tastaturen etc.) desinfizieren. Um das Immunsystem zu stärken, empfiehlt sich ergänzend der Verzehr von Gemüse und Obst sowie die Anwendung von Wechselduschen oder ein häufiger Saunagang. Sport und Bewegung an der frischen Luft kann ebenfalls wirksam sein, um potenziellen Viren keine Chance zu geben.

Mundtrockenheit - Diese Ursachen können dahinterstecken

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Einen trockenen Mund zu haben ist unangenehm. In manchen Situationen lässt sich das kaum vermeiden, zum Beispiel dann, wenn wir einen wichtigen Vortrag halten oder ein Vorstellungsgespräch meistern müssen. Die Aufregung wirkt sich dann auch körperlich aus; die Zunge klebt gefühlt am Gaumen, selbst das Schlucken kann in solchen Fällen schwierig werden. Auch das Sprechen wird dadurch erschwert, die Stimme kann sich heiser anhören.
Meist ist die Mundtrockenheit nur situationsabhängig festzustellen und verschwindet nach der auslösenden Situation von selbst wieder. Wenn die Mundtrockenheit - auch Xerostomie genannt - jedoch häufiger oder chronisch auftritt, kann dahinter auch ein ernsteres Problem stecken. Ein Besuch beim Zahnarzt kann dann helfen, die Ursache für den trockenen Mund zu finden.

Gelegentliche Mundtrockenheit kein Grund zur Sorge

Die Mundhöhle ist trocken, wenn weniger Speichel produziert wird. Dadurch trocknet die Mundschleimhaut aus. Wenn die Mundtrockenheit nur gelegentlich auftritt, ist sie für sich genommen kein Grund zur Sorge. So ist es vergleichsweise normal, dass der Mund etwa morgens nach dem Aufwachen trockener ist. Besonders Menschen, die schnarchen, sind davon betroffen - die Atmung durch den Mund trocknet die Schleimhäute in der Mundhöhle in der Nacht zusätzlich aus.

Auch, wer viel redet, bekommt eher einen trockenen Mund. Das liegt an der zusätzlichen Luft, die beim Reden die Mundhöhle passiert. Ein warmes Klima mit niedriger Luftfeuchtigkeit wirkt ebenso tendenziell austrocknend. Ähnlich verhält es sich bei Rauchern oder bei einer Erkältung. Auch mangelnde Mundhygiene begünstigt die Trockenheit im Mund.
Bei verschiedenen Medikamenten kann es ebenfalls vorkommen, dass die Mundtrockenheit als Nebenwirkungen auftritt, etwa bei manchen Schmerzmitteln. Meist bessern sich die Beschwerden rasch, sobald das Medikament abgesetzt wird. Falls das Medikament chronisch genommen werden muss, kann ein Wechsel auf ein anderes Präparat sinnvoll sein.

Auch medizinische Ursachen denkbar

In manchen Fällen stecken jedoch medizinische Ursachen hinter der Mundtrockenheit. Eine seltene Erkrankung, die mit Xerostomie einhergeht, ist das Sjögren-Syndrom. Bei der Autoimmunerkrankung sind auch die Augen typischerweise trocken. Entzündete Speicheldrüsen oder andere Entzündungen in der Mundhöhle können ebenfalls zu einem trockenen Mund führen. In seltenen Fällen kann dahinter auch ein Tumor stecken.
Infektionen und hormonelle Störungen wie AIDS, Diabetes und Stoffwechselerkrankungen können Mundtrockenheit ebenso auslösen. Auch als Nebenwirkungen bei Operationen im Kopfbereich sowie der Strahlentherapie ist Mundtrockenheit vergleichsweise häufig.

Oft reichen einfache Mittel zur Behandlung

Wer nur situationsabhängig und selten an Mundtrockenheit leidet, kann meist mit einfachen Mitteln Abhilfe schaffen: Häufig reicht es bereits aus, genügend zu trinken. Auch Bonbons, die die Mundschleimhaut befeuchten und die Speichelproduktion anregen, sind sinnvoll.
Wenn die Beschwerden häufig auftreten, sollte die Ursache hingegen durch einen Besuch beim Zahnarzt abgeklärt werden. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn zusätzlich noch andere Symptome festgestellt werden. Die Behandlungsmöglichkeiten des Zahnarztes ergeben sich durch die Ursache der Mundtrockenheit. Steckt eine Erkrankung dahinter, muss diese behandelt werden. Dadurch bessern sich meist auch die Beschwerden in der Mundhöhle.

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