Mittwoch, 24. April 2019

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Landkreis MYK und Stadt KO erweitern Aktionsplan

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Landkreis Mayen-Koblenz und Stadt Koblenz erweitern den Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention um das Thema Gesundheit und Pflege

Die gemeinsame Kommunale Teilhabeplanung des Landkreises Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz beschäftigt sich mit dem Erhalt und der Förderung der Teilhabe von Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Beeinträchtigungen am gesellschaftlichen Leben.

Seit 2015 trifft sich eine gemeinsame Arbeitsgruppe Kommunale Aktionspläne regelmäßig und arbeitet themenorientiert an der Entwicklung eines Aktionsplanes für die Region. Der erste Teil dieses Aktionsplans mit insgesamt 50 Maßnahmen und Ideen wurde 2016 bereits veröffentlicht und umfasst die Themen Beratung, Arbeit und Tagesstruktur, Wohnen, Kultur, Sport und Freizeit sowie Barrierefreie Kommunikation Nach der ersten Umsetzungsphase auf lokaler Ebene wurde eine Zeitschiene für die verbleibenden Themen festgelegt. 2017 und 2018 konnte in der AG Kommunale Aktionspläne die Themen „Pflege und Gesundheit“ bearbeitet und von den kommunalen Gremien für die Veröffentlichung freigegeben werden. Der erweiterte Aktionsplan ist zu finden unter www.kvmyk.de oder www.koblenz.de. Derzeit befasst sich die Arbeitsgruppe mit dem Themenbereich „Erziehung und Bildung“.  Hierzu hat es bereits ein Treffen in den Räumlichkeiten der Rhein-Mosel-Werkstatt Koblenz gegeben, zu dem auch Experten aus den Bereich
en Schule, Bildung und Kindergarten eingeladen wurden. Bei einem nächsten Treffen der AG Kommunale Aktionspläne zum Thema „Erziehung und Bildung“ im Dezember 2018 wird es um die Konkretisierung von Zielen und Maßnahmen gehen.

Meldung in verständlicher Sprache:

Land-Kreis Mayen-Koblenz und Stadt Koblenz veröffentlichen einen Aktions-Plan zur Selbst-Bestimmung und Teil-Habe für Menschen mit Behinderungen

Der Land-Kreis Mayen-Koblenz und die Stadt Koblenz wollen Menschen mit Behinderungen dabei helfen, in der Gesellschaft dabei zu sein.
Es gibt eine Arbeits-Gruppe.
Dort machen auch Menschen mit Behinderungen mit.
Die Arbeits-Gruppe hat einen Aktions-Plan geschrieben.
Aktion heißt: Es wird etwas gemacht.
In dem Aktions-Plan steht:
Das wollen wir in unserer Gegend tun.
Die Arbeits-Gruppe hatte schon viele Ideen, was sich ändern soll.
Und es wird weiter überlegt.

Das wollen wir auch zusammen schaffen:
Menschen mit Behinderungen sollen für ihre Gesundheit und in der Pflege gute Versorgung finden.
Bei der Planung wurden Menschen mit Behinderungen und Ihre Angehörigen gefragt:

Was ist gut und was ist nicht so gut?
Was hilft Menschen mit Behinderung bei Ärzten und in der Pflege?
Es wurde viel gesprochen und überlegt.
Es gab auch viele Ergebnisse und Ideen.
Diese Ideen werden nun zu den anderen Ideen dazu getan.
Den Aktions-Plan kann man im Internet finden.
Die Internet-Adressen sind:
www.kvmyk.de
www.koblenz.de
Man kann auch bei den Verwaltungen nach dem Aktions-Plan fragen.
Die Arbeits-Gruppe sammelt noch mehr Ideen.
Wir überlegen, was im Kindergarten und in der Schule gut läuft.
Und was man besser machen kann.
Damit Menschen mit Behinderung wie alle anderen Menschen lernen können.
Und damit alle Menschen zusammen lernen können.

Impfsprechstunde im Gesundheitsamt Mayen am 12. statt 5. Dezember

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KREIS MYK. Die Impfsprechstunde beim Gesundheitsamt Mayen muss einmalig um eine Woche verschoben werden. Der üblicherweise auf den ersten Mittwoch des Monats angesetzte Termin findet nun am 12. Dezember von 14 bis 15 Uhr statt.

Weitere Infos unter Telefonnummer 02651/ 964 30. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Organspendeausweis im Scheckkartenformat ab sofort bestellbar

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Derzeit warten in Rheinland-Pfalz laut Eurotransplant 447 Menschen auf ein Organ. Aktuell sind Organentnahmen in Deutschland jedoch nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Betroffenen möglich. Um die Zahl der Organspenden in Deutschland zu erhöhen, gibt es immer wieder Debatten über die Einführung der sogenannten Widerspruchslösung – gerade gestern im Bundestag. In diesem Fall ist grundsätzlich jeder Organspender – es sei denn man selbst oder die Angehörigen widersprechen.

Um die Organspende zu stärken, ist neben dieser Debatte ein Bündel weiterer Maßnahmen nötig, das auch die gezielte Aufklärung rund um dieses wichtige Thema umfasst. Ziel ist es, die Bevölkerung in ihrer Entscheidungsfähigkeit zu stärken und sie gleichzeitig dafür zu sensibilisieren, zu Lebzeiten eine bewusste Entscheidung für oder gegen eine Organ- und Gewebespende zu treffen. Ein wichtiger Partner bei der Aufklärung der rheinland-pfälzischen Bevölkerung ist die Initiative Organspende Rheinland-Pfalz, die das Gesundheitsministerium seit ihrer Gründung ideell wie auch finanziell fördert.

Eingebettet in diese Aufklärungsarbeit hat das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) nun ein Faltblatt mit dem Titel „Checklisten für die Erklärung zur Organ- und Gewebespende – Möglichkeiten der Dokumentation in Organspendeausweis und Patientenverfügung“ herausgegeben. Es enthält einen Organspendeausweis zum Ausfüllen im handlichen Scheckkartenformat. „Eine wichtige Säule zur Stärkung der Organspende ist unsere aktive Information und Aufklärung. Mit der Verteilung der Organspendeausweise und der damit verbundenen Aufklärungsarbeit wollen wir die Menschen in Rheinland-Pfalz aktiv unterstützen und sie darin bestärken, sich mit dem Thema Organ- und Gewebespende auseinanderzusetzen und die eigene Entscheidung schriftlich festzuhalten“, erklärte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Im Organspendeausweis kann nicht nur ein „Ja“ zur Organspende festgehalten werden. Es ist auch möglich, einer Organspende zu widersprechen oder nur der Entnahme von bestimmten Organen zuzustimmen. „Indem Sie Ihren Willen im Organspendeausweis festhalten, entlasten Sie nicht zuletzt auch Ihre Angehörigen, die sich ansonsten in dieser schweren Zeit zusätzlich mit der Frage des mutmaßlich letzten Willens der verstorbenen Person hinsichtlich einer Organ- und Gewebespende auseinandersetzen müssen“, so die Ministerin.

Das Faltblatt im DIN-A-4-Format enthält einen Organspendeausweis sowie die beiden Checklisten „Ausfüllen eines Organspendesausweises“ und „Patientenverfügung und Organ- und Gewebespendeerklärung“. Außerdem sind Beispiele für die Formulierung der Erklärung zur Organ- und Gewebespende in der Patientenverfügung abgedruckt.

Das Faltblatt inklusive Organspendeausweis kann kostenfrei über die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. bestellt werden und steht auf der Homepage des Ministeriums als Download unter www.msagd.rlp.de>Service>Publikationen bereit, Stichwort „Organspende"

Demografischer Wandel

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Neue Wohnformen setzen auf neue Formen des Miteinanders im ganzen Dorf oder Quartier

Im demografischen Wandel hat das Thema altersgerechtes Wohnen einen besonderen Stellenwert: Die meisten Menschen möchten auch im Alter und bei Pflegebedarf so lange wie möglich in ihrer Wohnung leben und im gewohnten sozialen Umfeld bleiben. „Neue Wohnformen setzen neben Barrierefreiheit und Wahlfreiheit bei Pflegeleistungen auch auf neue Formen des Miteinanders – innerhalb einer Wohnung, innerhalb eines Hauses und auch im ganzen Dorf oder Quartier“, sagte Demografiestaatssekretär Dr. Alexander Wilhelm bei der Eröffnung der Veranstaltung „Neue Wohn- und Versorgungsmodelle in der Praxis sozialer Dienste“ heute im Sozialministerium in Mainz.

Gemeinschaftliches Wohnen, Wohnen im Quartier oder Wohn-Pflege-Gemeinschaften als Beispiel für neue Wohnformen bieten die Chance, die Gemeinschaft in den Vordergrund zu stellen sowie gegenseitige Hilfen und professionelle Unterstützung zu verbinden. Deshalb fördert das Land solche neuen Wohnformen, die eine Alternative zu stationären Einrichtungen sein können.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der sozialen Dienste können neue Wohnkonzepte mehr Zeit, flachere Hierarchien, neue Aufgabenfelder und damit eine höhere Zufriedenheit mit sich bringen. Viele Dienste interessieren sich dafür – die Umsetzung ist jedoch oft anspruchsvoll und erfordert neue organisatorische Abläufe. Darin liegt die Herausforderung beim Aufbau neuer Wohnprojekte.

„Neue Wohn- und Versorgungsformen sind ein wichtiger Bestandteil, den ambulanten Versorgungsvorrang und damit den gewünschten Verbleib in einer eigenen Häuslichkeit so lange wie möglich sicherzustellen. Für die Verbände und Einrichtungen sind damit Chancen und Herausforderungen verbunden. So dürfen vor allem Einsparbemühungen der Kostenträger nicht dazu führen, dass die ambulante Versorgung in neuen Wohnformen unwirtschaftlich wird“, so Regine Schuster, Vorstandsvorsitzende der PflegeGesellschaft Rheinland-Pfalz. „Auch der Umstand, dass bei ambulanten Wohngruppen häufig eine Vergleichbarkeit mit einem vollstationären Leistungsangebot gesehen wird, und dadurch Wohngruppenzuschläge entfallen, trägt nicht zu deren Etablierung bei. Hier bedarf es des Weiteren partnerschaftlichen Zusammenwirkens“, so Schuster weiter.

Gemeinschaft der Generationen und gemeinsame Aktivitäten werden auch beim selbstbestimmten Wohnen mit Versorgungssicherheit, dem sogenannten Bielefelder Modell großgeschrieben: Ein professioneller Pflegedienst ist 24 Stunden vor Ort und bietet verlässliche Unterstützung in vielen Lebenslagen. „Wir setzen auf ein Wohnangebot mit Versorgungssicherheit. Unsere Partner sind Kommunen, Pflegedienste und letztlich auch die Menschen im Quartier. Die Wohnungswirtschaft in Rheinland-Pfalz macht heute schon zahlreiche Angebote, um Menschen ein langes Leben in selbstbestimmter Umgebung zu ermöglichen. Dabei sind die Formen vielfältig, ob im Bielefelder Modell, in Wohngruppen, Wohngemeinschaften oder einfach guten Hausgemeinschaften, das Miteinander bildet den Mehrwert für den Einzelnen, das Quartier oder die Gesellschaft“, so der Geschäftsführer der GSG Neuwied Carsten Boberg.

Mit der gemeinsamen Veranstaltung des Sozialministeriums, der PflegeGesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. und der Arbeitsgemeinschaft der rheinland-pfälzischen Wohnungsunternehmen wurden den verschiedenen Akteuren die Möglichkeit eines praxisorientierten Austausches geboten und neue Ansätze und Wege aufgezeigt, wie diese neuen Konzepte funktionieren können. „Letztendlich braucht es Menschen vor Ort, die solche Projekte tragen und davon überzeugt sind, sowie soziale Dienste und kommunale Verantwortliche, die sich dies zur Aufgabe machen. Gerade in der intelligenten und effizienten Zusammenarbeit von Angehörigen, Profis und bürgerschaftlich Engagierten liegt die Zukunft guter Sorge für Menschen mit Unterstützungsbedarf“, betonte Staatssekretär Dr. Wilhelm.

Weitere Informationen zu neuen Wohnformen in Rheinland-Pfalz sowie Beratungsangebote und Fördermöglichkeiten erhalten Sie unter www.wohnen-wie-ich-will.rlp.de.

Treffen Angehöriger psychisch kranker Menschen

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Das nächste Treffen der Angehörigen psychisch kranker Menschen findet am Donnerstag, 6. Dezember 2018, 19 Uhr, im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises in Simmern, Hüllstraße 13 statt. Weitere Informationen erhalten Sie bei Harald Wellems, Telefon 06761 82-723 und Ute Sommer, Telefon 06761 82-721.

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