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Tipps rund um gesunde Sommerferien

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BARMER schaltet Hotline für Urlauber

Mainz/Saarbrücken, 28. Juni 2019 – Kurz vor Beginn der Sommerferien in Rheinland-Pfalz und im Saarland schaltet die BARMER eine kostenfreie Hotline für Urlauber. Ab sofort erfahren dort alle Anrufer, was zu tun ist, damit Krankheit oder Unfall den Urlaub nicht durchkreuzen. „Schon vor der Reise lässt sich viel dafür tun, bei Erkrankungen oder Unfällen gut abgesichert zu sein. Dazu gehört, sich rechtzeitig durch Schutzimpfungen vorzubereiten und über besondere gesundheitliche Risiken des Reiseziels zu informieren“, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

Umfassende Hinweise zu Reiseschutzimpfungen

Laut Kleis bietet der Teledoktor der Krankenkasse umfassende Hinweise zu Schutzimpfungen, Gesundheitsrisiken bestimmter Reiseregionen oder zu Reisen als chronisch Kranker. Er weiß zudem, wie man sehr lange Reisen gut verkraftet. Daneben hält er auch Tipps zum richtigen Versicherungsschutz im Ausland bereit und erklärt, wie man sich bei einer Erkrankung oder einem Unfall im Ausland medizinische Hilfe holen kann.

Im vergangenen Jahr führten 51 Millionen Urlaubsreisen deutsche Touristen ins Ausland, die meisten davon nach Spanien und Italien. Die Hotline ist bis zum Ende der Sommerferien am 9. August 2019 rund um die Uhr erreichbar unter 0800 8484111. Mehr zum Teledoktor unter www.barmer.de.

Arbeiten bei großer Hitze - Empfehlungen für heiße Sommertage

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Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord überprüft den Arbeits- und Gesundheitsschutz auf Baustellen. Zu den Pflichten der Arbeitgeber gehört es laut Arbeitsschutzgesetz, die Gefährdungen bei der Arbeit zu beurteilen und geeignete Maßnahmen für den Schutz der Arbeitnehmer zu treffen. Dazu gehören auch der Schutz vor außergewöhnlicher Hitze und intensiver UV-Strahlung im Sommer.

Zuviel Sonne kann Sonnenbrand und Hautkrebs verursachen. Je nach Hauttyp kann es schon bei kurzzeitiger Exposition gegenüber der UV-Strahlung erforderlich sein, geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen. Die Zahlen der beruflichen Neuerkrankungen bei Hautkrebs sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Hautkrebs und UV-bedingte Hautveränderungen sind in Rheinland-Pfalz die Nr. 1 unter den Berufskrankheiten.

An heißen Sommertagen werden die Beschäftigten zusätzlich durch hohe Temperaturen belastet. Dies gilt vor allem für Gewerke, die im Besonderen der Hitze und der Wärmestrahlung der Sonne ausgesetzt sind. Durch hohe Temperaturen kann die Konzentration bei der Arbeit nachlassen. Arbeitsunfälle, aber auch schlechte Arbeitsleistung sind nicht selten die Folge einer hohen Belastung des Herz-Kreislaufsystems an heißen Sommertagen.

Diese Tipps können helfen, schädliche Einwirkungen durch UV-Strahlung und Hitze zu verringern:

  • Baugerüste durch Abdeckung verschatten, Überdachungen oder feste Unterstellmöglichkeiten einrichten.
  • Wenn möglich die intensive UV-Strahlung und Hitze in der Mittagszeit meiden, z.B. durch Pausen oder Verlegung von Arbeiten in geschützte, überdachte Bereiche.
  • Verlegen der Arbeiten in die frühen Morgenstunden und Abendstunden, dann ist es meist noch angenehm kühl beziehungsweise die Sonneneinstrahlung lässt nach.
  • Geeignete Kleidung und Kopfbedeckung tragen, zum Beispiel Materialien, in denen man nicht so leicht schwitzt, Kopfbedeckung mit Krempe oder Schild und Nackenschutz.
  • Ausreichend Flüssigkeit trinken, wie Wasser, ungesüßte Tees oder Saftschorlen.
  • Zum Schutz der Haut geeignete wasserfeste Sonnenschutzmittel mit ausreichendem Lichtschutzfaktor verwenden.
  • Die Augen durch geeignete Sonnenbrillen schützen.
  • Leichte Kost über den Tag verteilt ist besser als deftige Speisen.
  • Kurzfristige Kühlungen von Körperpartien mit kaltem Wasser oder Ventilatoren.
  • Bei Unwohlsein, kühlere Bereiche aufsuchen.

Weitere Informationen unter www.sgdnord.rlp.de

Tipps für tropische Temperaturen

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BARMER schaltet Hitze-Hotline

Mainz/Saarbrücken, 24. Juni 2019 – Angesichts der Hitzewelle in der laufenden Woche schaltet die BARMER ab sofort eine kostenlose Hitze-Hotline. Hier erhalten die Anrufer Tipps, worauf sie bei der tropischen Wetterlage achten müssen, um sie möglichst unbeschwert zu genießen. „So schön hochsommerliche Temperaturen für Sonnenanbeter und Badefreunde auch sein mögen, können sie den Körper und damit den Kreislauf enorm belasten. Wer dann noch zu wenig trinkt, kann durch die Hitze einen Krampf, einen Kollaps oder einen Schlag bekommen“, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

Besonders für ältere Menschen ist es laut Kleis wichtig, bei Hitze regelmäßig und mehr als gewohnt zu trinken. Denn gerade mit zunehmendem Alter trinken viele Menschen tendenziell zu wenig. Neben dem richtigen Trinkverhalten gibt die Hitze-Hotline der BARMER zudem Hinweise, wie man Kreislaufprobleme am ehesten in den Griff bekommt, worauf man bei der Kleidung achten muss und wie man beim Sonnenbaden den Körper nicht übermäßig strapaziert. Die Hotline steht allen Interessierten rund um die Uhr offen unter 0800 8484111. Mehr zum Teledoktor unter www.barmer.de.

Ältere Menschen/Gesundheit

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Pflegerische Versorgung in den heißen Sommermonaten

Der Sommer ist in Rheinland-Pfalz angekommen und bringt viele Vorteile mit sich: Ein kühles Eis in der Mittagspause, gemütliche Grillabende mit Freunden oder Schwimmbadbesuche mit den Kindern. Es gibt jedoch auch Personengruppen, für die ein heißer Sommer belastend sein kann. „Weil lange Hitzeperioden besonders alten und pflegebedürftigen Menschen zu schaffen machen, möchten wir mit ein paar einfachen, aber praktischen Tipps dabei helfen, sich an die heißen Temperaturen anzupassen“, sagte Gesundheits- und Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Weil das Durstgefühl im Alter abnimmt, sollten ältere Menschen darauf achten, ausreichend zu trinken. Angehörige und Pflegekräfte sollten die Seniorinnen und Senioren dazu motivieren, in regelmäßigen Abständen Kräuter- und Früchtetees, Saftschorlen oder Mineral- und Leitungswasser zu sich zu nehmen. Bei Bedarf sollte entsprechende Hilfestellung beim Trinken geleistet werden.

An heißen Tagen empfiehlt sich das Tragen von leichter luftdurchlässiger Kleidung. Beim Spazieren im Freien ist das Tragen einer Kopfbedeckung und die Verwendung eines Sonnenschutzmittels unbedingt empfehlenswert. Statt luftundurchlässigen Inkontinenzeinlagen sollten Netzhosen mit Einlagen getragen werden. Um den Körper abzukühlen können Fußbäder, kühlende Waschungen oder Einreibungen – insbesondere vor dem Schlafengehen - hilfreich sein. Nachts sollten so wenige Kissen wie möglich verwendet werden, es bietet sich an, ein leichtes Laken als Zudecke zu verwenden.

Bei den älteren Menschen sollte unbedingt auch auf Symptome geachtet werden, die auf Überhitzung hinweisen: Körpertemperaturen über 38° Celsius, Unruhe, Verwirrtheit und Erbrechen. Auch trockene kühle Haut bei gleichzeitiger hoher Körpertemperatur kann ein Zeichen für einen drohenden Hitzschlag sein.

Vom Deutschen Wetterdienst (www.dwd.de) wird für Gesundheitsämter und Einrichtungen zur Pflege und Betreuung älterer Menschen ein Hitzewarndienst angeboten. Zwischen Mai und August werden über einen Hitze-Newsletter Warnungen an „registrierte“ Nutzer versandt, wenn die „gefühlte Temperatur“ die Schwelle von 32 Grad (starke Wärmebelastung) bzw. 38 Grad (extreme Wärmebelastung) überschreitet. Hilfreich ist auch eine Handy-Applikation des Deutschen Wetterdienstes für ältere Menschen (sofern sie mit der Handytechnik vertraut sind) und Stadtbewohner, die warnt, wenn die erwartete Temperatur 36 Grad übersteigt, da Hitze bereits ab diesem Schwellenwert für Ältere eine extreme Belastung darstellt.

Das ausführliche Merkblatt „Empfehlungen für Interventionsmaßnahmen bei anhaltenden Hitzeperioden“ können Sie unter diesem Link auf der Seite des Landesamts für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV) herunterladen. Allgemeine Informationen zum Thema Hitze finden Sie auch auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums.

Schlafstörungen natürlich angehen

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Mit Baldrian und Lavendel zur Ruhe kommen

Mainz, den 17. Juni 2019 – Dauerhaft schlechter Schlaf führt zu Energieverlust, verminderter Reaktionszeit, Reizbarkeit und Stress. Langfristig können Schlafstörungen so zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Der Körper braucht den Schlaf, um wichtige Regenerationsprozesse ablaufen lassen zu können. Wichtige Hormone und Botenstoffe werden nachts im Schlaf vom Körper gebildet. Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz erklärt im Vorfeld des deutschlandweiten Tag des Schlafes (am 21. Juni 2019), was man auf natürliche Weise gegen Ein- und Durchschlafstörungen tun kann.

„Stress, Sorgen und Ängste sind häufige Ursachen von Einschlafproblemen und sie hindern einen auch daran, ruhig durchzuschlafen“, erklärt Petra Engel-Djabarian, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV. „Darum ist es besonders wichtig, wie wir uns vor dem Zubettgehen verhalten. Aufregende Krimis, noch schnell was fürs Büro erledigen oder aufreibende Streitgespräche sind für den Schlaf nicht förderlich.“ Betroffene sollten auf eine gute „Schlafhygiene“ achten, führt Engel-Djabarian weiter aus. Darunter versteht man, dass regelmäßige Abläufe oder Rituale vor dem Schlafengehen helfen können. „Trinken Sie zum Beispiel einen beruhigenden Arzneitee aus Melisse, Baldrian und Hopfen. Machen Sie Entspannungsübungen oder einen Abendspaziergang. Vermeiden Sie abends alles, was laut und hektisch ist – und nehmen Sie Ihr Smartphone nicht mit ans Bett. Signaltöne können den Schlaf stören und das ausgestrahlte bläuliche Licht der Displays hält eher wach“, so Engel-Djabarian weiter. Als erste Hilfe kann Lavendelöl auf ein Tuch geträufelt neben dem Bett verwendet werden. So inhaliert man die ganze Nacht die beruhigenden Wirkstoffe.

Für mehr Unterstützung stehen im nächsten Schritt pflanzliche Schlafmittel zur Verfügung. Diese enthalten ebenfalls Wirkstoffe aus Baldrian, Hopfen, Melisse oder auch aus der Passionsblume. Apotheken beraten, welches Mittel zur bestehenden Störung passt. „Baldrian hilft zum Beispiel dabei, das „Gedankenkarussell“ zu stoppen, das einen am Einschlafen hindert. Lavendel und auch die Passionsblume helfen Menschen, die aus Sorge oder Angst nicht schlafen können“, weiß Apothekerin Engel-Djabarian. Diese pflanzlichen Schlafmittel gibt es als Kapseln und Tabletten. In der Form sind sie höher und exakter dosierbar als im Tee. Vom langfristigen Gebrauch chemischer Wirkstoffe in Schlafmitteln ohne ärztliche Verordnung, rät Petra Engel-Djabarian entschieden ab. „Gerade chemische Schlafmittel führen schnell zu Abhängigkeiten. Betroffene können ohne diese Hilfen auf Sicht gar nicht mehr schlafen und benötigen immer höhere Dosierungen: Ein Teufelskreis beginnt.“ Außerdem bergen sie die Gefahr von einem sogenannten Hangover. Die Menschen sind morgens noch schläfrig und benommen, was im Verkehr oder bei der Arbeit mit Maschinen zur Gefährdung wird.

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