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Soziales/Demenzstrategie

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Geronto-Clowns – Modellprojekt für Menschen mit Demenz im Krankenhaus startet

In sechzehn rheinland-pfälzischen Krankenhäusern übernehmen zukünftig ehrenamtliche Geronto-Clowns Besuchsdienste für Menschen mit Demenz, wie Sozial- und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler heute auf der Auftaktveranstaltung „Geronto-Clowns für Menschen mit Demenz im Krankenhaus“ in Mainz informierte. Mit Humor und menschlicher Zuwendung sollen die Geronto-Clowns den Patientinnen und Patienten den oft belastenden Klinikaufenthalt erleichtern. Das von Ministerin Bätzing-Lichtenthäler initiierte neue Modellprojekt ist Teil der Demenzstrategie des Landes und findet großes Interesse.

„Lachen ist nicht nur gesund, es ist auch ein guter Weg, um Hemmschwellen zu überwinden und miteinander in Kontakt zu kommen. Mit dem Modellprojekt Geronto-Clowns gehen wir neue Wege, um Menschen mit Demenz mit Unterstützung ehrenamtlicher Kräfte den Aufenthalt im Krankenhaus zu erleichtern. So kann Humor Spannungen lösen und zu einem gesundheitsfördernden Klima bei demenziell erkrankten Menschen beitragen“, sagte Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Das Modellprojekt ermöglicht 40 Personen, eine aus drei Workshop-Tagen bestehende Ausbildung zum Geronto-Clown zu absolvieren. Danach sollen sie in Zweierteams in den teilnehmenden Krankenhäusern, die von Asbach im Norden bis nach Germersheim im Süden reichen, regelmäßig Menschen mit Demenz besuchen und für Ablenkung sorgen. Für möglichst zwei Jahre sollen sich die Ehrenamtlichen verpflichten.

Die Ausbildung wird von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) angeboten und stößt auf beachtliche Resonanz. Über 120 Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz wurden verzeichnet. „Wir haben uns über das große Interesse der Krankenhäuser gefreut und insbesondere über die Begeisterung der ehrenamtlich Tätigen, die sehr aufgeschlossen die Umsetzung des Modellprojekts angehen wollen“, sagte Dr. Matthias Krell, Geschäftsführer der LZG. „Die Workshops werden professionell durchgeführt, haben aber nicht den Anspruch, mit einer berufsorientierten Clown-Ausbildung zu konkurrieren. Vielmehr geht es darum, Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, Humor als Haltung zu vermitteln“, erläuterte Dr. Krell.

Bei der Auftaktveranstaltung berichteten Geronto-Clowns, die schon im Bereich Altenpflege im Einsatz sind, von ihren Erfahrungen. Es ist eine Aufgabe, die sich stets zwischen Spaß und Ernst bewegt und die Sensibilität erfordert, zu erkennen, was die Patientin oder der Patient gerade braucht. „Geronto-Clowns sind keine Auftrittskünstler. Sie fühlen sich in ihr Gegenüber immer neu individuell ein und machen ein reagierendes Spiel. Daher sind neben allgemeiner Clownerie insbesondere Validation, eine Methode zum Umgang mit Menschen mit Demenz, und klientenzentrierte Kommunikation wichtige Schulungsinhalte“, erklärte Trainerin Vera Apel-Jösch, die schon mehr als 150 Menschen zu Klinik-Clowns ausgebildet hat.

Die zukünftigen Geronto-Clowns hatten bei der Veranstaltung Gelegenheit, die Vertreterinnen und Vertreter „ihrer“ Krankenhäuser kennenzulernen und erste Absprachen zu treffen. Die Ausbildungsgruppe für Kliniken im nördlichen Rheinland-Pfalz startet im März. Für die zweite Gruppe, die in Krankenhäusern im Süden des Landes zum Einsatz kommt, beginnt die Schulung nach der Sommerpause. Nach jeweils drei Workshop-Tagen erfolgt eine Hospitation in der Einsatz-Klink gemeinsam mit der Trainerin. Danach sind die Geronto-Clowns bereit, ihren humorvollen Dienst für Menschen mit Demenz anzutreten.

Treffen Angehöriger psychisch kranker Menschen

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Das nächste Treffen der Angehörigen psychisch kranker Menschen findet am Donnerstag, 1. März 2018, 19.00 Uhr, im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises in Simmern, Hüllstraße 13 statt. Weitere Informationen erhalten Sie bei Harald Wellems, Telefon 06761 82-723 und Ute Sommer, Telefon 06761 82-721.

Deutsche Rheuma – Liga

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Örtliche Arbeitsgemeinschaft Bad Ems, in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule Bad Ems

Kurs „ Feldenkrais, die sanfte Hilfe “

Montag, 05.03. bis 16.04.2018 von 19.30 - 20.45 Uhr

Leiter: Ralf Ziegler, Feldenkraislehrer, Urbar

Kursinhalt: Sie wollen etwas für Ihr Wohlbefinden und Ihre Bewegung tun?

Sie haben körperliche Einschränkungen oder Schmerzen und wollen etwas dagegen tun?

Lernen Sie Ihre Gewohnheiten wahrzunehmen und zu verändern!

Sie können durch die Feldenkrais - Methode eine bessere Beweglichkeit, erhöhte Leistungsfähigkeit, Abbau von Stress und Verspannungen, Verbesserung bei Schmerzen und Bewegungseinschränkungen erwarten. Feldenkrais ist für alle – unabhängig von Beruf, Alter, Vorkenntnissen oder körperlicher Konstitution.

Die Treffen finden in der AOK-Klinik, Viktoriaallee 27, Bad Ems in der Sporthalle am 05.03.; 12.03.; 19.03.; 26.03. – Ferien – 09.04.; 16.04.; von 19.30 - 20.45 Uhr statt.

Man sollte bequeme Kleidung tragen, dicke Socken und ein großes Handtuch mitbringen. Mitglieder der Rheuma – Liga zahlen 65,00 € Kursgebühr, Nichtmitglieder 80,00 €. Der Kurs findet ab 8 Teilnehmern statt und wird maximal 15 Teilnehmer umfassen.

Die Anmeldung bitte bis Freitag, 23.02.2018 bei der Rheuma – Liga Bad Ems, ( Büro ) Tel. 02603 / 507106.

Gesundheitsamt bietet Impfberatungen an

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Sprechstunden an allen drei Standorten

KREIS MYK. Das Gesundheitsamt Mayen-Koblenz unterhält in Koblenz, Mayen und Andernach eine Dauerimpfstelle, die Sprechstunden zu festen Sprechzeiten durchführt. Ohne Voranmeldung können Beratungs- und Impfwillige das Angebot zu den folgenden Zeiten beanspruchen: Im Gesundheitsamt Andernach sind die nächsten Termine am 21. Februar, 21. März, 25. April, 23. Mai und 27. Juni jeweils von 13:30 bis 15 Uhr. In Einzelfällen sind auch Ausweichtermine nach telefonischer Vereinbarung möglich (Tel. 02632/251600); im Gesundheitsamt Koblenz donnerstags von 13 bis 15 Uhr (Tel. 0261-9148070); im Gesundheitsamt Mayen am ersten Mittwoch in jedem Monat von 14  bis 15 Uhr  (Abweichungen sind aber möglich, bitte zuvor telefonisch abklären, Tel. 02651/96430).

Für alle drei Standorte gilt, dass eine telefonische Beratung auch zu anderen Zeiten nach telefonischer Anfrage möglich ist. Neben den Beratungen werden die öffentlich empfohlenen Schutzimpfungen gegen Masern-Mumps-Röteln, Diphtherie, Tetanus, Polio und Keuchhusten kostenlos angeboten.

Zur Überprüfung des Impfstatus ist es unbedingt notwendig, das Impfbuch (Impfausweis) mitzubringen. Zusätzlich erfolgt eine Impfberatung für Fernreisen. In den Gesundheitsämtern Andernach und Mayen nach telefonischer Anfrage, im Gesundheitsamt Koblenz donnerstags von 13:30 bis 15:30 Uhr.

 

Apotheken treiben Digitalisierung voran

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Neue Vorbestell-App und Digitale Rezeptsammelstellen bald auch in Rheinland-Pfalz

Mainz, den 02. Februar 2018 – „Die öffentliche Apotheke muss digitaler werden!“ oder „Die öffentliche Apotheke muss sich der Digitalisierung stellen!“ – so hört man es oft aus dem Munde von Politikern und Vertretern der Krankenkassen. Zu Unrecht – meint der Landesapothekerverband Rheinland-Pfalz. „Apotheken sind längst in einem hohen Maße digital unterwegs“, erklärt Theo Hasse, Erster Vorsitzender des Verbandes. Wären sie es nicht, so Hasse weiter, könnten sie die Anforderungen an eine moderne Arzneimittelversorgung überhaupt nicht erfüllen. Rabattverträge, Fragen zum regelgerechten Austausch von Arzneimitteln oder zu Wechselwirkungen sind aufgrund der Vielzahl der Regelungen und Informationen auch für den ausgebildeten Pharmazeuten nur mit digitaler Unterstützung möglich. „Warenwirtschaft, Distribution, Lagerhaltung und Kundenmanagement – all dies geschieht bereits digital“, weiß Apotheker Hasse aus eigener Erfahrung.

Neue App bringt Apotheken und Kunden noch enger zusammen

Noch kundenfreundlicher und schneller wird nun die Arzneimittelversorgung mit einer neuen App namens „ApoJET“, die speziell für die Bedürfnisse von Kunden und Patienten der Apotheke entwickelt wurde. Über das Smartphone kann der Kunde sein Rezept fotografieren und sicher an die vom Kunden gewünschte Apotheke übertragen. Alternativ oder zusätzlich können auch Sprach- oder Textnachrichten gesendet werden. Zusatzfunktionen der App ermöglichen, die wichtigen eigenen Medikationsdaten zu verwalteten. So kann beispielsweise ein digitaler Medikationsplan mit Einnahmehinweisen und Erinnerungen angelegt werden. Darüber hinaus stehen dem Nutzer Informationen aus der sogenannten „Gelben Liste“ zur Verfügung, die zum Beispiel dabei helfen, Verwechslungen von Tabletten zu vermeiden. Ein wesentlicher Punkt passiert im Hintergrund der App: Auf die Einhaltung höchster Datensicherheit wurde besonderer Wert gelegt. Das gilt sowohl für die Übertragung von Daten vom Patienten an die Apotheke als auch für deren Speicherung auf dem Smartphone. „Die App wird in den kommenden Wochen nach und nach zum Einsatz kommen und durch rheinland-pfälzischen Apotheken den Kunden und Patienten zur kostenfreien Nutzung angeboten werden“, erklärt Hasse.

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