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Leukämie kann jeden treffen, werden auch Sie Lebensretter!

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Die Auszubildenden der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises organisieren jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit eine Aktion für einen wohltätigen Zweck. In diesem Jahr sammeln sie Spenden für die Stefan-Morsch-Stiftung und werben dafür, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen.

„Leukämie kann jeden treffen und wir wollen helfen“, das sind die Beweggründe der 20 Auszubildenden für die Aktion.

Am Freitag, 30. November 2018, kann man sich in der Kreisverwaltung, Ludwigstraße 3 - 5, in Simmern, von 10 bis 14 Uhr durch Abgabe einer Speichelprobe typisieren lassen. Bereits am Freitag, 16. November, ab 13 Uhr, findet dazu eine Informationsveranstaltung statt.

Erwachsene, die nicht älter als 40 Jahre sind, können als Stammzellenspender registriert werden. Jugendlichen ab 16 Jahren ist dies mit der schriftlichen Einwilligung der Eltern ebenfalls möglich. Allerdings gibt es wichtige Ausschlusskriterien. Dazu gehören bestimmte schwere Erkrankungen und die Zahl der Schwangerschaften.

Jennifer Krökel erklärt: „Die Typisierung bei der Stefan-Morsch-Stiftung ist eine sinnvolle Sache und es geht ganz leicht: Man füllt einen Fragebogen zum aktuellen Gesundheitsstand aus, unterschreibt die Einwilligung und gibt eine Speichelprobe ab. Informieren Sie sich und werden Sie Lebensretter!“

Jedes Jahr erkranken etwa 11 000 Menschen an Leukämie – allein in Deutschland. Wenn Chemotherapie und/oder Bestrahlung nicht helfen, ist eine Stammzelltransplantation die letzte Chance. Das funktioniert jedoch nur, wenn sich gesunde Spender als mögliche Lebensretter zur Verfügung stellen. Mit jedem neu gewonnenen Spender erhöht sich die Chance, dass einem an Leukämie erkrankten Menschen geholfen werden kann.

Auch Menschen die nicht als Stammzellspender in Frage kommen, können helfen. Die Stefan-Morsch-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung. Spendengelder werden vor allem für die Registrierung von neuen potenziellen Lebensrettern eingesetzt. Darüber hinaus hat sich die Stiftung zum Ziel gesetzt, Patienten und ihren Angehörigen zur Seite zu stehen. Die Stiftung gibt im Notfall finanzielle Hilfen. So können ungedeckte Kosten des Patienten, die durch eine Leukämie-Erkrankung entstanden sind und zu einer wirtschaftlichen Notlage geführt haben, übernommen werden.

„Es sind Initiativen wie die der Auszubildenden, die es möglich machen, dass wir die Registrierung junger Stammzellspender kostenlos anbieten können“, freut sich Bruno Zimmer vom Vorstand der Stiftung. „Das Geld investieren wir, um Leukämiepatienten eine Chance auf Leben zu geben.“

Landrat Dr. Marlon Bröhr begrüßt die Aktion der Auszubildenden: „Wir geben ein Signal an die Patienten: Sie sind nicht allein, wir versuchen zu helfen.“

Deshalb werden nicht nur Geldspenden gesammelt, sondern auch zur Typisierung aufgerufen. Bei dieser Aktion kann jeder mitmachen.

Fragen zur Informationsveranstaltung in der Kreisverwaltung stellen Sie bitte per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Informationen zur Typisierung und zum Thema Stammzellspende finden Interessierte unter www.stefan-morsch-stiftung.de oder über die gebührenfreie Hotline der Stefan-Morsch-Stiftung (0800/ 76 67 724).

Spender können Krebstod verhindern

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Stefan-Morsch-Stiftung und der DRK Blutspendedienst suchen im November Lebensretter im Kreis Mayen-Koblenz

Jeden Tag brauchen wir in Deutschland 15.000 Blutspenden: Meistens sind es Krebspatienten, die diese Transfusionen bekommen. Deshalb starten die DRK Ortsvereine im Kreis Mayen-Koblenz und die Stefan-Morsch-Stiftung - Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke -  regelmäßig den Aufruf: „2xHelfen! Spendet Blut und lasst Euch typisieren.“ Im November sind Termine in Mayen und Ochtendung.


Leben retten – Tod verhindern. Das ist seit gut fünf Jahren das erklärte Ziel der Kooperation der Rotkreuzler mit der Stiftung, die ganz konkrete Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke anbietet. Fast 35 000 junge Menschen unter 40 Jahren haben sich seitdem als Stammzellspender registrieren lassen. Menschen, die bereit sind, nicht nur regelmäßig Blut zu spenden, sondern im Ernstfall auch einem Leukämiekranken durch eine Stammzellspende das Leben zu retten. 250 von Ihnen haben bereits einem Patienten, die Chance auf Leben geben.

„Auf diesem Weg wollen wir weitermachen und mehr Menschen vor dem Tod bewahren“, so die Stefan-Morsch-Stiftung und der DRK Blutspendedienst West. Am Freitag, 09. November 2018, 16:00 bis 20:00 Uhr, in 56727 Mayen, (in der Hauptschule Hinter Burg, Genovevastr. 48)  und am Mittwoch, 28. November 2018, 16:00 bis 20:00 Uhr, in 56299 Ochtendung, (in der Kulturhalle, Langenbergstr.)  gibt es wieder die Gelegenheit zur Blutspende und zur Registrierung als Stammzellspender.

Als Stammzellspender kann sich jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahre bis 40 Jahre registrieren lassen. Über die Ausschlusskriterien kann man sich im Vorfeld unter www.stefan-morsch-stiftung.de informieren -  oder über die gebührenfreie Hotline 0800/ 76 67 724 Fragen stellen. So muss man mindestens 50 Kilo wiegen, ähnlich wie bei der Blutspende.

Bei der Blutspende sind jedoch die Altersgrenzen anders: Man muss mindestens 18 Jahre alt sein. Neuspender dürfen nicht älter als 68 Jahre sein.

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine mit Typisierungsaktion in Wohnortnähe wissen wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet. Weitere Informationen erhält man auch im Internet unter www.blutspendedienst-west.de.

Universität Trier bildet erstmals Psychotherapeuten für Kinder und Jugendliche aus

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Wissenschaftlicher Weiterbildungsstudiengang mit hohem Praxisbezug – Beitrag zum Gesundheitswesen in der Region


Elf Kandidaten starteten heute in den neuen Weiterbildungsstudiengang Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie an der Universität Trier. Sie können die Approbation erwerben, die sie zur Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen berechtigt. „Mit diesem Angebot leisten wir auch einen maßgeblichen und langfristigen Beitrag zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in der Region Trier“, sagt Prof. Dr. Tanja Hechler, die Leiterin des neuen Studienganges.


Bei den Kandidaten standen heute die ersten Lehrveranstaltungen auf dem Stundenplan. Viele Teilnehmer studieren nach einem vorangegangenen Master- oder Diplomabschluss nun fünf Jahre lang begleitend zu ihrem Beruf. In Vollzeit kann der Weiterbildungsstudiengang innerhalb von drei Jahren absolviert werden.

Der wissenschaftliche Studiengang beinhaltet einen hohen Praxisbezug. Dafür wurden Kooperationen mit zehn Einrichtungen - Unikliniken, lokale Krankenhäuser, Sozialpädiatrische Zentren sowie Kinder- und Jugendpsychotherapeutische Praxen - etabliert. Im zweiten Studienabschnitt findet die praktische Ausbildung direkt an der Universität Trier statt. Dabei werden die Kandidaten Psychotherapien mit Kindern und Jugendlichen unter Supervision durchführen.


37 Dozierende, die eine hohe wissenschaftliche wie praktische Expertise in verschiedenen Bereichen der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie mitbringen, garantieren eine fundierte und vielseitige Ausbildung. Die enge Verknüpfung der staatlich anerkannten Psychotherapieausbildung und der Forschung in Klinischer Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Universität Trier sichern eine hohe Qualität und Aktualität.


Die Weiterbildung wird mit dem Staatsexamen abgeschlossen und berechtigt die Absolventen zum Erwerb der Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut.


Weitere Informationen: www.uni-trier.de/index.php?id=65522


Infoveranstaltung

Für Interessenten des Weiterbildungsstudiengangs Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie der Universität Trier (Psychologen, Pädagogen und Sozialpädagogen mit Master- oder Diplomabschluss) findet am 21. November von 12.00 bis 13.00 Uhr am Wissenschaftspark 25+27 in Trier, Raum 4.25 (2.OG) eine Informationsveranstaltung statt. Um vorherige Anmeldung wird gebeten: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Was hilft bei Schuppenflechte

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Die Krankheit gut im Griff haben

Mainz, den 25. Oktober 2018 – Deutschlandweit sind rund zwei Millionen Menschen von der Schuppenflechte betroffen. Der Fachbegriff lautet Psoriasis. Es handelt sich um eine nicht-ansteckende entzündliche Hautkrankheit, die in der Regel vererbt wird. Doch nicht immer bricht die Krankheit dann auch aus. Erst wenn Faktoren wie Stress, hormonelle Umstellungen wie beispielsweise während Schwangerschaften oder entsprechende Infektionen zum Beispiel mit Streptokokken dazu kommen, wird der Hautausschlag aktiv. Zum Welt-Psoriasis-Tag am 29. Oktober klärt der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV darüber auf, wie man die Schuppenflechte erkennt und die angegriffene Haut am besten behandelt und pflegt.

„Betroffene haben gerötete, inselförmige, silbrig-schuppende Hautstellen. Diese entzündlichen Herde treten meist an Kopfhaut, Ellbogen und Kniescheiben, aber auch oberhalb des Steißbeins, unter den Ohrläppchen und unter dem Gürtel auf“, beschreibt Petra Engel-Djabarian, als Vorstand des Apothekerverbandes die Symptome. Außerdem kann es auch zu Veränderungen der Nägel an Fingern und Füßen oder bei Sonderformen können auch Gelenke betroffen sein, erklärt die Apothekerin weiter. Allen gemein ist der teils sehr starke Juckreiz. „Hier ist immer der wichtigste Ratschlag, auf jeden Fall nicht zu kratzen. Sonst können Keime in die entstandenen Wunden eintreten und die Entzündung verschlimmern.“ Besser ist es, mit der flachen Hand über die juckende Haut streichen und auch Umschläge mit kaltem Schwarztee können den Reiz stillen, so Engel-Djabarian weiter. Gute Hautpflege ist für Psoriasis-Patienten sehr wichtig und beginnt schon beim Duschen. Hier sollten keine austrocknenden Duschgele sondern feuchtigkeitsspendende Duschlotionen verwendet werden. Danach muss die Haut gut gepflegt werden. Die betroffenen Hautstellen können mit juckreizstillenden Salben und Lotionen gepflegt werden. Aber auch die nicht betroffene Haut sollte mit einer passenden Körperpflege versorgt werden. Diese sollte keine Duftstoffe enthalten und am besten an erkrankter Haut getestet sein.

„Sollte der Juckreiz trotzdem anhalten und sich die betroffenen Stellen ausbreiten oder entzünden, empfehle ich einen Besuch beim Hautarzt. Dieser kann stärkere anti-entzündliche Salben und Lotionen oder aber auch Tabletten verordnen. Unter anderem kommen hier Wirkstoffe wie Salizylsäure, Milchsäure oder Kortison zum Einsatz. Diese können die Symptome weiter lindern“, so Engel-Djabarian weiter. „Da es sich aber um eine genetisch bedingte Erkrankung handelt, gibt es leider keine Heilung.“

Bätzing-Lichtenthäler: Schützen Sie sich mit einer Grippeimpfung gegen die saisonale Influenza!

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„Die vorbeugende Grippeschutzimpfung im Herbst bietet den besten Schutz vor einer Erkrankung“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und rief gemeinsam mit der Landesärztekammer zur jährlichen Grippeschutzimpfung auf. Beim öffentlichen Impftermin im Landesmuseum Mainz gingen Ministerin Bätzing-Lichtenthäler, Landesärztekammerpräsident Dr. Günther Matheis sowie die beiden Vizepräsidenten Sanitätsrat Dr. Michael Fink und Dr. Bernhard Lenhard auch in diesem Jahr wieder mit gutem Beispiel voran.

Die letzte Grippewelle im Winter 2017/18 verlief außergewöhnlich schwer. Gemäß den Auswertungen der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) des Robert Koch-Institutes (RKI) waren schätzungsweise 9 Millionen Arztbesuche auf eine Influenza zurückzuführen. Die Krankheitslast mit akuten Atemwegserkrankungen war damit so hoch wie nie zuvor.

Auch wenn die Impfung insbesondere für ältere Menschen über 60 Jahre empfohlen ist, wird die Impfung gerade in dieser Altersgruppe nur noch von gut einem Drittel in Anspruch genommen. „Hier muss unbedingt noch mehr Aufklärungsarbeit betrieben werden, da insbesondere ältere Menschen ein besonderes Risiko für schwere Verläufe der Erkrankung haben. Eine Influenza kann vor allem für ältere, chronisch kranke oder immungeschwächte Menschen zu einer ernsthaften Gefahr werden“, so der Appell der Gesundheitsministerin.

Dr. Günther Matheis wies darauf hin, dass es üblicherweise meist zu Beginn des Jahres zu einer Häufung von Influenzafällen komme. „Da es etwa zwei Wochen dauert, bis der Immunschutz vollständig aufgebaut ist, ist der beste Zeitraum für die Grippeschutzimpfung von Oktober bis November und sollte möglichst bis Ende des Jahres erfolgt sein“, erklärte der Präsident der Landesärztekammer.

Auch Personen, die aufgrund ihres Berufes (insbesondere medizinisches und pflegerisches Personal) mit vielen Menschen in Kontakt kommen, sind besonders gefährdet und sollten sich daher alljährlich impfen lassen. In diesen Fällen dient die Impfung nicht nur dem Eigenschutz, sondern auch dem Schutz von im selben Haushalt lebenden oder betreuten (Risiko-)Personen. Des Weiteren empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die Grippeschutzimpfung auch für Schwangere und Personen mit einem chronischen Grundleiden, da diese ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben.

Laut dem pharmazeutischen Großhandel steht Impfstoff ab Anfang November flächendeckend in Rheinland-Pfalz zur Verfügung.

„Wir raten allen, den nächsten Arztbesuch dazu zu nutzen, den eigenen Impfstatus und den der Kinder überprüfen zu lassen. Fehlende Impfungen sollten nachgeholt werden. Impfberatungen und -angebote gibt es sowohl in Arztpraxen als auch bei den Gesundheitsämtern. Schützen Sie sich und andere“, so der abschließende Aufruf der Ministerin.

Zur Grippeimpfung:

Die Influenza oder sogenannte „echte Grippe“ wird durch Viren verursacht, die auf dem Luftweg über Tröpfcheninfektion übertragen werden. Sie beginnt typischerweise mit hohem Fieber, Husten, Muskel- und Kopfschmerzen. Neben dem Impfen stellen auch gründliches Händewaschen mit Seife und Abstandhalten zu Erkrankten wichtige Schutzmaßnahmen dar. Da Influenzaviren ein hohes Verwandlungspotential haben, wird die Impfstoffzusammensetzung jährlich überprüft und entsprechend angepasst. Die Impfung sollte daher jedes Jahr wiederholt werden.

Die Kosten für die Grippeschutzimpfung werden von den gesetzlichen Krankenkassen für alle Versicherten übernommen, die zu den von der ständigen Impfkommission empfohlenen Gruppen zählen und von der Schutzimpfungsrichtlinie erfasst werden. Dazu gehören neben den Personen über 60 Jahre, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens, sowie Schwangere. Darüber hinaus Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- oder Pflegeeinrichtungen, medizinisches und pflegerisches Personal – auch im häuslichen Bereich – oder Menschen, die in Einrichtungen mit großem Publikumsverkehr arbeiten. Personen mit erhöhter Infektionsgefährdung durch direkten Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln sollen sich ebenfalls impfen lassen.

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