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Nicht ohne meine Apotheke!

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Moderne und individuelle Arzneimittelversorgung vor Ort

Mainz, den 24. Januar 2020 – Für eine gute Gesundheitsversorgung vor Ort ist neben dem ärztlichen Angebot eine gut erreichbare Apotheke gleichermaßen für die Bürgerinnen und Bürger essentiell wichtig. Darum setzen sich Kommunen und Kreise dafür ein, Praxen und Apotheken für die Versorgungs-Infrastruktur in der Fläche zu erhalten. In der apothekerlichen Aufklärungskampagne „einfach unverzichtbar“ haben sich auch aus Rheinland-Pfalz Landräte, BürgermeisterInnen oder OrtsvorsteherInnen klar für die Vor-Ort-Apotheke positioniert. Eine Auswahl ist auf der Seite https://www.einfach-unverzichtbar.de/kacheln/rheinland-pfalz/ veröffentlicht, so der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV.

Apotheken in Städten und Gemeinden sind für die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung zuständig. Daneben sind sie aber auch generell ein niedrigschwelliger Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen, hebt Petra Engel-Djabarian, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV hervor: „Bei Bagatellerkrankungen gehen viele Menschen zuerst in die Apotheke und benötigen oftmals gar keinen Arztbesuch. Hier beraten Apotheken persönlich und individuell bei apothekenpflichtigen oder frei-verkäuflichen Medikamenten.“ Wer vom Arzt Arzneimittel verordnet bekommen hat, erhält seine Medikamente ebenfalls in der Apotheke. „Die Pharmazeuten vor Ort mit ihren Teams leisten hier viel: Gerade in Zeiten von Rabattverträgen oder Lieferengpässen ist einige Mühe nötig, für jeden Patienten das passende, lieferbare und von der Kasse erstattete Arzneimittel zu besorgen. In der Regel – und trotz aller Schwierigkeiten – bekommen Menschen in der Vor-Ort-Apotheke ihre benötigte Arznei noch am selben Tag oder sogar bis ans Krankenbett geliefert.“ Denn als zusätzlichen Service bieten mittlerweile viele Apotheken einen Botendienst an. Die gesetzlichen Grundlagen hierzu wurden erst im Oktober 2019 erweitert und aktualisiert.

Als sogenannte Gemeinwohlpflichten leisten alle niedergelassenen Apotheken in bestimmten Abständen Nacht- und Notdienst, sodass auch nachts, an Wochenenden oder Feiertagen kranke Menschen mit Arzneimittel versorgt werden können. Eine ebenso wichtige Aufgabe ist es, dass die Apotheken vor Ort individuelle Rezepturen wie Salben, Kapseln oder Zäpfchen fertigen, erklärt Apothekerin Engel-Djabarian: „Gerade Kinder oder Menschen mit seltenen und häufig schwerwiegenden Erkrankungen sind auf individuelle Arzneimittel angewiesen. Alle Apotheken besitzen ein Labor und die nötige Ausstattung, um solche Rezepturen für Patientinnen und Patienten nach festgeschriebenen strengen Regeln anzufertigen.“ Das hochkompetente Team – aus studierten Pharmazeuten und pharmazeutisch-technischen-AssistentInnen (PTA) mit entsprechender Ausbildung – kontrolliert zur Qualitätssicherung jede einzelne Rezeptur und protokolliert das Tun umfassend. „Mit ihrem breiten Leistungsspektrum sichern die Apotheken vor Ort die Arzneimittelversorgung der Bürgerinnen und Bürger. Sie sind ein unerlässlich wichtiger Teil der Gesundheits-Infrastruktur gerade in der Fläche.“

Impfung im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung in Simmern

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Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge bietet das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern in regelmäßigen Abständen kostenfrei Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Keuchhusten und Poliomyelitis (Kinderlähmung) an. Der Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie soll nach erfolgter Grundimmunisierung alle zehn Jahre durch eine Impfung aufgefrischt werden. Gegen Poliomyelitis ist man im Erwachsenenalter nach erfolgter Grundimmunisierung dauerhaft geschützt. Nur bei Reisen in Länder mit Poliomyelitis-Risiko wird noch eine Auffrischimpfung als Reiseimpfung empfohlen.

Der nächste Impftermin im Gesundheitsamt Simmern, Hüllstraße 13, ist am Mittwoch, 5. Februar 2020, von 14 bis 17 Uhr. Wichtig: Bitte bringen Sie Ihren Impfausweis mit!

Weitere Infos zu den Impfungen erhalten Sie unter der Telefonnummer 06761 82-701.

Rat bei Depressionen und Ängsten von Schulkindern

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DAK-Gesundheit in Koblenz bietet Experten-Hotline am 30. Januar

Koblenz, 30. Januar 2020. Schon Schulkinder können psychische Erkrankungen bis hin zu Depressionen bekommen. Das zeigt der neue Kinder- und Jugendreport der DAK-Gesundheit. Die Krankenkasse in Koblenz bietet deshalb am 30. Januar eine Telefon-Hotline für besorgte Eltern. Zwischen 8 und 20 Uhr beantworten Ärzte und Psychologen persönliche Fragen und helfen, die seelische Situation der Kinder besser zu verstehen. Das spezielle Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841 können Kunden aller Krankenkassen nutzen.

Bundesweit leiden zwei Prozent der Jungen und Mädchen im Alter von zehn bis 17 Jahren an einer diagnostizierten Depression. Die Depressionsanfälligkeit nimmt ab 14 Jahren stark zu. „Für Eltern ist es zuweilen schwierig, bei ihren Teenagern zwischen normaler pubertärer Unlust, etwa auf Schule, und Anzeichen für eine Depression oder Angststörung zu unterscheiden“, erklärt Jürgen Wilhelm von der DAK-Gesundheit Koblenz. Mädchen sind deutlich häufiger als Jungen betroffen. Auch ungeklärte Bauch- oder Rückenschmerzen können seelische Ursache haben.

Was können Eltern präventiv tun, um die seelische Widerstandskraft ihres Kindes zu stärken? Woran lässt sich erkennen, dass etwas nicht stimmt? Wann ist ein Arztbesuch nötig? Diese und weitere Fragen beantworten die Experten der DAK-Gesundheit am 30. Januar von 8 bis 20 Uhr.

Engpässe bei der 116 117 müssen umgehend verhindert werden

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Kassenärztliche Vereinigungen klar in der Verantwortung

Die Aufgaben der ärztlichen Notrufnummer 116 117 wurden seit Beginn des Jahres erweitert. Dabei kam es direkt zu ersten Problemen: Anrufer, die Hilfe suchten, mussten lange Wartezeiten in Kauf nehmen und teilweise brach sogar die Leitung zusammen.

Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag Erwin Rüddel mahnt schnelle Besserung an: "Die Nummer wird intensiv beworben, damit mithilfe einer qualifizierten Ersteinschätzung die Patienten in die richtige Versorgungsebene gelangen. Damit soll verhindert werden, dass beispielsweise weniger schwere Fälle die Notaufnahmen verstopfen und die tatsächlichen Notfälle nicht schnell genug behandelt werden können". Zudem würden aber auch die leichteren Fälle profitieren, wenn sie beispielsweise die Hausbesuche des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes nutzten und sich dadurch den Weg in das Krankenhaus ersparen würden.

"Ich begrüße, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen angekündigt haben, den Personaleinsatz zu erhöhen und die technischen Probleme zu beheben. Dieses Angebot lebt in erster Linie von der Akzeptanz der Patienten. Hier sind die KVen klar in der Verantwortung". Halbstündige Wartezeiten in der Telefonwarteschleife seien unzumutbar und würden dazu führen, dass die Patienten letzendlich doch wieder in den Notaufnahmen landeten.

Notarztstandort Adenau gesichert

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KREIS MYK. Der Notarztstandort Adenau wird fortgeführt. Nachdem sich der Träger des St. Josef-Krankenhauses in Adenau, die Marienhaus Kliniken GmbH, nicht mehr in der Lage sieht, den Notarztstandort am Adenauer Krankenhaus über den 31. Dezember hinaus zu betreiben, ist es jetzt durch intensive Bemühungen gelungen, den Standort dennoch zu sichern: Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hat sich als zuständige, federführende Rettungsdienstbehörde gemeinsam mit den Kostenträgern (Krankenkassen), dem Ministerium des Innern und für Sport, dem Projekt „Unser Notarzt“ sowie dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) darauf verständigt, dass der Notarztstandort ab dem 1. Januar 2020 durch das DRK weitergeführt wird. In kürzester Zeit hat der DRK-Kreisverband Ahrweiler. dafür eine Anzahl von Notärzten gewinnen können, die ab dem neuen Jahr die Notarztversorgung vom Standort der Rettungswache in Adenau wahrnehmen werden.

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