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Teilnehmer für Fitness-Challenge der KNAPPSCHAFT gesucht

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Bewerbung bis zum 27. Oktober möglich

  • Am 29. Oktober startet die KNAPPSCHAFT eine sechswöchige Fitness-Challenge
  • Gesucht werden insgesamt vier Männer und Frauen mit sportlichen Zielen
  • Die Kandidaten trainieren mindestens zweimal die Woche beitragsfrei im Online Fitnessstudio Gymondo und berichten im Videotagebuch über ihre Fortschritte
  • Bei erfolgreicher Teilnahme winkt ein Gutschein für ein neues Sportoutfit

Ob Gewichtsreduzierung, ein strafferer Körper oder die Verbesserung der Ausdauer – es gibt genug gute Gründe, mit Sport anzufangen. Doch oft steht dem eigenen sportlichen Ziel eines im Weg: der innere Schweinehund. Die KNAPPSCHAFT sucht jetzt vier Männer und Frauen, die genau diesen überwinden wollen, und initiiert in Kooperation mit Gymondo eine sechswöchige Fitness-Challenge.

Das Prinzip des Wettkampfes ist schnell erklärt: Vom 29. Oktober bis zum 10. Dezember treten vier Männer und Frauen zu ihrer ganz persönlichen Fitness-Challenge an. Sechs Wochen lang trainieren die Kandidaten mindestens zweimal die Woche beitragsfrei im Online Fitnessstudio Gymondo und berichten regelmäßig per Videotagebuch über ihre Fortschritte. Alle Teilnehmer, die bis zum Ende durchhalten, erhalten einen Gutschein von Karstadt Sports für ein neues Sportoutfit in Höhe von 125 Euro.

Bewerbung bis zum 27. Oktober
Die Fitness-Challenge richtet sich an Männer und Frauen ab 18 Jahren mit einem sportlichen Ziel. Interessierte werden gebeten, ein kurzes Bewerbungsvideo zu erstellen, in dem sie sich und ihr persönliches Ziel vorstellen, und dieses per Mail mit dem Betreff „Fitness-Challenge“ an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zu senden. Darüber hinaus ist die Angabe des Namens, des Alters sowie der Kontaktdaten erforderlich. Einsendeschluss ist der 27. Oktober.

Unter allen Bewerbern werden vier Teilnehmer ausgewählt und am 29.10.2018 per Mail benachrichtigt. Anschließend werden die Bewerbervideos der vier Kandidaten im Blog sowie auf der Facebook-Seite der KNAPPSCHAFT veröffentlicht.

Die Teilnahmebedingungen gibt es unter www.für-meine-gesundheit.de/aufruf-fitness-challenge.

Höhere Gesundheitsausgaben im Jahr 2016

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Die Gesundheitsausgaben in Rheinland-Pfalz sind im Jahr 2016 erneut gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems wurden hierzulande knapp 18 Milliarden Euro für Waren und Dienstleistungen rund um die Gesundheit ausgegeben. Das waren 0,7 Milliarden Euro bzw. 3,9 Prozent mehr als 2015 (Deutschland: plus 3,8 Prozent).

Mit dieser Entwicklung setzte sich der Trend der vergangenen Jahre fort: Zwischen 2008 und 2016 erhöhten sich die Gesundheitsausgaben im Land insgesamt um 33,6 Prozent (Deutschland: plus 33,9 Prozent). Dies entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Zuwachs um 3,7 Prozent (Deutschland: ebenfalls 3,7 Prozent). Die Gesundheitsausgaben stiegen in diesem Zeitraum somit stärker als das Bruttoinlandsprodukt, das in jeweiligen Preisen um durchschnittlich 2,8 Prozent pro Jahr zulegte (Deutschland: 2,6 Prozent).

Auf jede Rheinland-Pfälzerin bzw. jeden Rheinland-Pfälzer entfielen 2016 rechnerisch Gesundheitsausgaben in Höhe von 4.423 Euro. Die Ausgaben pro Person überstiegen den Bundesdurchschnitt, der sich auf 4.330 Euro belief.

Den größten Teil der Gesundheitsausgaben trugen die gesetzlichen Krankenversicherungen. Ihr Anteil lag 2016 bei 55,1 Prozent (Deutschland: 58,1 Prozent). Für jede Einwohnerin bzw. jeden Einwohner wendeten die gesetzlichen Krankenversicherungen in Rheinland-Pfalz im Schnitt 2.438 Euro auf (Deutschland: 2.516 Euro).

An zweiter Stelle folgen die Privathaushalte und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck. Zu den Gesundheitsausgaben, die von den privaten Haushalten unmittelbar gezahlt werden, zählen z. B. Zuzahlungen zu Leistungen der Krankenversicherungen sowie Direktkäufe von gesundheitsbezogenen Waren und Dienstleistungen. In Rheinland-Pfalz erreichten die Gesundheitsausgaben der Privathaushalte und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck 2016 einen Anteil von 15,5 Prozent (Deutschland: 13,3 Prozent). Sie lagen mit 685 Euro pro Kopf deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 575 Euro.

Die privaten Krankenversicherungen steuerten 9,7 Prozent zu den Gesundheitsausgaben bei. Damit hat dieser Ausgabenträger in Rheinland-Pfalz einen überdurchschnittlichen Stellenwert; in Deutschland lag der Anteil bei 8,7 Prozent. Pro Kopf wendeten die privaten Krankenkassen im Schnitt 430 Euro auf (Deutschland: 377 Euro).

Die soziale Pflegeversicherung trug 7,5 Prozent der Gesundheitsausgaben (Deutschland: 8,3 Prozent). Pro Kopf beliefen sich die Ausgaben auf 333 Euro (Deutschland: 358 Euro).

Die Ergebnisse werden von der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ (AG GGRdL) berechnet. Weitere Ergebnisse sowie methodische Hinweise sind der Internetseite der Arbeitsgruppe www.ggrdl.de zu entnehmen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat Analysen Wirtschaft)

Internationaler Tag der seelischen Gesundheit

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Gesundheitsministerin wirbt für offenen Umgang mit psychischen Erkrankungen

„Obwohl sich die Aufmerksamkeit für das Thema psychische Erkrankungen deutlich erhöht hat, sind Betroffene und Angehörige noch immer häufig mit Vorurteilen konfrontiert und erleben Ausgrenzung. Wir brauchen in unserem Land einen offenen und toleranten Umgang mit psychischen Erkrankungen – auch damit Hilfen frühzeitig in Anspruch genommen werden können“, forderte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler im Vorfeld des „Internationalen Tags der seelischen Gesundheit“, der jedes Jahr am 10. Oktober begangen wird. Das diesjährige Motto des Jahrestages „Young People and Mental Health in a Changing World“ soll ein Bewusstsein dafür schaffen, welchen Problemen und Herausforderungen gerade junge Menschen in unserer komplexen und sich wandelnden Welt begegnen und was sie brauchen, um psychisch gesund, glücklich und widerstandsfähig zu bleiben.

Depressionen sind nach wie vor die am häufigsten diagnostizierte psychische Erkrankung in Deutschland. Sie treten oft zusammen mit anderen psychischen Störungen, körperlichen Erkrankungen oder auch anhaltendem Stress und lebensverändernden Ereignissen auf. „Um Menschen mit Depression vor Ort helfen zu können, fördert die rheinland-pfälzische Landesregierung seit 2009 die Initiative ,Bündnisse gegen Depression‘“, so Bätzing-Lichtenthäler. Durch die Förderung des Landes konnte die Initiative, die bei der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. angesiedelt ist, die Gründung von elf lokalen Bündnissen anstoßen und begleiten. Die lokalen Bündnisse setzen sich für Menschen mit Depression und ihre Angehörigen ein und machen Angebote zu Beratung, Behandlung und Unterstützung. Sie tragen dazu bei, dass Betroffene die Hilfsangebote schneller erreichen und frühzeitig nutzen können.

Mit dem bundesweiten Vorlesetag am 16. November 2018 spricht die Initiative „Bündnisse gegen Depression“ speziell Kinder und Jugendliche an. Etwa drei Millionen Kinder in Deutschland leben mit einem psychisch kranken Elternteil. „Es ist wichtig, den Kindern zu helfen, ihre Situation besser zu verstehen und zu vermitteln, dass sie und ihre Eltern nicht alleine sind. Auch Kinder, die nicht betroffen sind, sollen hierbei an das Thema Depression herangeführt werden. Dazu organisieren die Bündnisse Lesungen mit Kinderbuchautorinnen oder suchen Lesepaten, die die Werke in Kindergärten oder Schulen vorlesen“, erklärte die Ministerin.

Die Initiative setzt außerdem Themenschwerpunkte, die von den lokalen Bündnissen aufgegriffen werden. Eines der Themen ist „Laufen gegen Depression“. Ausgehend von der Beobachtung, dass Bewegung bei der Heilung depressiver Erkrankungen helfen kann, gründeten bislang sechs lokale Bündnisse regelmäßige Lauftreffs. Unter der Anleitung von Sporttherapeuten und begleitet von Psychotherapeuten treffen sich Menschen mit Depression ohne Leistungsdruck zum gemeinsamen Bewegungsangebot. Eine Übersicht der Laufgruppen in Rheinland-Pfalz findet sich auf der Homepage der Initiative „Bündnisse gegen Depression“ (www.rlp-gegen-depression.de) unter der Rubrik „Laufgruppe finden“.

„Psychische Krisen und Erkrankungen können jeden von uns treffen. Aber sie sind, gerade wenn sie frühzeitig behandelt werden, auch heilbar. Deshalb ist es wichtig, dass wir als Gesellschaft ohne Vorurteile auf die Erkrankung schauen und Betroffene unterstützen. Eine psychische Erkrankung darf kein Tabuthema sein“, so der Appell der Gesundheitsministerin.

Um die Orientierung im Hilfesystem zu erleichtern, hat das Gesundheitsministerium mit der Broschüre „Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen in Rheinland-Pfalz“ einen Wegweiser für Betroffene und ihre Angehörigen herausgegeben. Dort wird über Krankheitsbilder, Risikogruppen und Behandlungsmethoden aufgeklärt und es sind regionale Hilfsangebote aufgelistet. Die Broschüre kann kostenfrei über die E-Mail-Adresse „ Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. “ bestellt werden und steht auf der Homepage des Ministeriums als Download unter www.msagd.rlp.de>Service>Publikationen, Suchbegriff „Kinder und Jugendliche mit psychischer Erkrankung in Rheinland-Pfalz“ bereit.

Grippeschutzimpfung - jetzt aktiv werden

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Kreisgesundheitsamt Neuwied gibt Tipps

Mit Eintreten des Herbst und Winters steht die Grippesaison bevor. Damit einhergehend ist die Planung von Vorsorgemaßnahmen besonders wichtig. Das Kreisgesundheitsamt rät, jetzt aktiv zu werden.

Die Grippe ist eine viel ernster zu nehmende Erkrankung als eine Erkältung und geht mit deutlich schwereren und längeren Krankheitszeichen einher. Typische Grippesymptome sind ein plötzlicher Krankheitsbeginn mit Fieber, trockener Reizhusten, Kopf-, Hals-, Muskel und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit und manchmal Übelkeit/ Erbrechen. Komplikationen einer Grippeerkrankung wie eine Lungen- oder Herzmuskelentzündung können auftreten.

Die Grippeimpfung bietet die beste Möglichkeit, sich und andere vor der Grippe zu schützen. Insbesondere ältere Menschen (>60 Jahre) und Menschen mit chronischen Erkrankungen sowie Schwangere und medizinisches bzw. Personal mit starkem Publikumsverkehr sollten sich jedes Jahr gegen die saisonale Grippe impfen lassen.

Wichtig zu wissen ist, dass eine Grippeimpfung keine Grippeerkrankung hervorrufen kann und in der Regel gut vertragen wird. In den neusten Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) wird die Verwendung eines Vierfachimpfstoffes empfohlen, welcher einen noch besseren Schutz als der Dreifachimpfstoff bieten soll.

Der Vierfachimpfstoff ist, mindestens bei medizinischer Indikation, ab der Impfsaison 2018/2019 eine Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Informieren kann man sich beim Hausarzt, inwieweit man von einer Grippeimpfung profitiert sowie bei der Krankenkasse bezüglich der Kostenübernahme.

Zudem ist die Hygiene sehr wichtig: Das richtige und regelmäßige Händewaschen, verstecktes Husten und Niesen sowie die Nutzung und zügige Entsorgung von Papiertaschentüchern stellen wichtige Hygienemaßnahme für Sie und Ihre Umgebung dar.

Impfung im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung in Simmern

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Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge bietet das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern in regelmäßigen Abständen kostenfrei Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Keuchhusten und Poliomyelitis (Kinderlähmung) an. Der Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie soll nach erfolgter Grundimmunisierung alle zehn Jahre durch eine Impfung aufgefrischt werden. Gegen Poliomyelitis ist man im Erwachsenenalter nach erfolgter Grundimmunisierung dauerhaft geschützt. Nur bei Reisen in Länder mit Poliomyelitis-Risiko wird noch eine Auffrischimpfung als Reiseimpfung empfohlen.

Der nächste Impftermin im Gesundheitsamt Simmern, Hüllstraße 13, ist am Mittwoch, 17. Oktober 2018, von 14 bis 17 Uhr. Wichtig: Bitte bringen Sie Ihren Impfausweis mit! Weitere Infos zu den Impfungen erhalten Sie unter der Telefonnummer 06761 82-701.

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