Mittwoch, 11. Dezember 2019

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Maserngefahr eindämmen!

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Aktuell kommt es im südlichen Rheinland-Pfalz vermehrt zu Masern-Erkrankungen.

Masern sind hochgradig ansteckend; dem entsprechend ist die Gefahr einer Ausbreitung sehr groß. Masern sind vor allem für Kinder und Schwangere gefährlich und können lebenslang bleibende Schäden hinterlassen.

Aus diesem Grund appelliert das Gesundheitsamt: Überprüfen Sie Ihren Impfschutz! Dies kann beim behandelnden Arzt oder beim Gesundheitsamt erfolgen.

Die Grundimmunisierung umfasst zwei Impfungen und sollte üblicherweise im 2. Lebensjahr erfolgen (Kombinationsimpfung gegen Masern/Mumps/Röteln). Kinder und Jugendliche, bei denen dieser Schutz nicht vorliegt, sollten möglichst bald die fehlenden Impfportionen erhalten.

Für die nach 1970 geborenen Erwachsenen wird eine einmalige Impfung mit diesem  Impfstoff empfohlen.

Die Impfung gehört zu den Standardimpfungen, die die Ständige Impfkommission für Deutschland empfiehlt, daher tragen alle Krankenkassen die jeweiligen Impfkosten bei Durchführung der Impfung in der Hausarzt- oder Kinderarztpraxis.

Rückenschmerzen am Arbeitsplatz vorbeugen und lindern

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Rückenschmerzen gehören für viele Menschen schon fast zum Alltag. Besonders diejenigen unter uns, die im Büro arbeiten und dadurch viel Sitzen und wenig Bewegung haben, sind von Beschwerden im Rückenbereich betroffen. Doch damit muss man sich nicht abfinden. Es gibt einfache Maßnahmen, die getroffen werden können, um Rückenschmerzen vorzubeugen und bereits vorhandene Beschwerden zu lindern.

Was sind die Ursachen für Rückenschmerzen am Arbeitsplatz?
Wer im Büro arbeitet, sitzt zu rund 80 % seiner Arbeitszeit vor dem Computer. Eine ergonomisch korrekte Haltung wird dabei nur selten eingenommen. Hier liegt die erste Ursache für Rückenschmerzen. Wer sich wenig bewegt und regelmäßig eine krumme, immer gleiche Haltung einnimmt, schadet seiner Wirbelsäule und der Muskulatur im Rücken. Übergewicht ist ebenfalls ein Problem, das durch fehlende Bewegung ausgelöst wird und Rückenprobleme verursachen kann. Weiterhin kann sich Stress negativ auf die Rückengesundheit auswirken, da auch psychische Belastung zu Muskelverspannungen führen kann.

Wie kann man Rückenschmerzen am Arbeitsplatz vorbeugen?
Um Rückenschmerzen vorzubeugen, hilft es zunächst den Arbeitsplatz ergonomisch einzurichten. Es gibt ergonomische Schreibtischstühle, doch hilft es meist schon die richtige Haltung einzunehmen. Dazu müssen die Höhe von Schreibtisch und Sitzfläche korrekt eingestellt sein und die Höhe der Armlehnen ebenfalls entsprechend angepasst werden. Auch ein Gymnastikball kann dabei helfen, korrekt zu sitzen. Da auch Arbeitgeber von dem gesunden Rücken ihrer Mitarbeiter durch weniger Ausfallzeiten profitieren, bieten viele Unternehmen eine Beratung in Bezug auf die ergonomische Einrichtung des Arbeitsplatzes an. Auch wenn die Haltung am Arbeitsplatz optimiert wurde, sollte nicht zu lange die gleiche Position eingehalten werden. Die Bandscheiben werden sonst zu stark belastet und die Muskeln verspannen sich. Regelmäßige Pausen und ein Positionswechsel schaffen hier Abhilfe. Auch außerhalb des Arbeitsplatzes kann man etwas gegen Rückenschmerzen tun. Eine gestärkte Rückenmuskulatur ist eine gute Vorsorge gegen Schmerzen im Rücken. Regelmäßige Rückenübungen sind daher sinnvoll. Wer in seiner Freizeit keine Zeit für Sport findet, kann auch am Arbeitsplatz Dehnübungen ausführen.

Wie lassen sich bereits vorhandene Rückenschmerzen bekämpfen?
Um bereits vorhandene Rückenschmerzen zu lindern, sollten zunächst die bereits genannten Maßnahmen zur Verbesserung der Rückengesundheit getroffen werden. Um Rückenschmerzen, die durch Verspannungen ausgelöst werden, zu bekämpfen, müssen außerdem die betroffenen Muskelpartien gelockert werden. Massagen sind ein gutes Mittel um verspannte Muskeln zu lösen. Auch Wärme hilft die Verspannung zu bekämpfen. Um punktgenau Wärme an die betroffene Stelle zu bringen, können Wärmepflaster verwendet werden. Ein entspannendes Bad ist ebenfalls hilfreich. Dies hat zudem den Vorteil, dass es beim Stressabbau hilft. Schmerzgel wie Voltaren, das zum Beispiel in der Shop Apotheke erhältlich ist, hat sich bei der Bekämpfung von Schmerzen im Rückenbereich ebenfalls bewährt. Dies zeigen die zahlreichen positiven Bewertungen auf shop-apotheke.com.

Wie kann Sport bei der Vermeidung von Rückenschmerzen helfen?
Wie bereits erwähnt ist bei der Vermeidung von Rückenschmerzen eine starke Rumpfmuskulatur entscheidend. Wer Sport zur Kräftigung seines Rückens betreiben möchte, muss dabei keine Hochleistungen vollbringen. Zwei- bis dreimal die Woche ist ausreichend. Rückenstärkende Sportarten sind zum Beispiel Wandern, Nordic Walking oder Schwimmen. Auch Yoga stärkt die Rückenmuskulatur. Reiten, Tanzen und Klettern sind ebenfalls positiv für den Rücken. Weiterhin kann Krafttraining zum gezielten Aufbau der Muskulatur genutzt werden. Dies sollte aber unter Anleitung eines Trainer erfolgen, da hier die korrekte Ausführung sehr wichtig ist. Andernfalls können die Rückenschmerzen sogar begünstigt werden. Wer bereits vorbelastet ist, sollte Sportarten vermeiden, bei denen plötzliche und ruckartige Bewegungen nötig sind. Hierzu zählen beispielsweise Badminton, Surfen, Ski fahren oder Fußball.

Rückenschonend Heimwerken ist nicht schwer

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Falsche Bewegungen, die nachteilig für das komplizierte Muskel-, Knochen- und Nervensystem des Rückens sind, gehören zu einer der häufigsten Auslöser, die zu Erkrankungen dieses Körperbereichs führen. Schon junge Menschen klagen über Rückenbeschwerden, weil die körperliche Bewegung oftmals zu gering ist. Hinzu kommen dann im Erwachsenenalter Fehlbelastungen, die den Rücken und die Gelenke zusätzlich beanspruchen und diese vorzeitig abnutzen lassen.

Beschwerden mit dem Rücken vermeiden

In erster Linie ist das Heben und Tragen von Lasten oder Gegenständen mit einer falschen Körperhaltung. Grundsätzlich können Wirbelsäule sowie die Extremitäten nicht unbegrenzt schwere Lasten aufnehmen, obwohl das im Alltag häufig vergessen wird. Auch das anhaltende Transportieren belastet den Rücken, wenn nicht auf die richtige Körperhaltung und Körperspannung geachtet wird.

Beim Heben ist es wichtig, dass die Utensilien nahe an den Körper heran geführt werden. Die Aufstehbewegung sollte über die starken Kniegelenke erfolgen. Der Rücken wird gerade gehalten.Heimwerker oder Gartenfreunde, die überwiegend bodennah tätig sind, unterliegen zusätzlichen Gefährdungen für den Rücken. Dasselbe gilt für anhaltende Bewegungen, die durch das Erledigen von Arbeite über Kopf ausgelöst werden. Ohne Werkzeuge mit einer ergonomischen Beschaffenheit leidet der Rücken noch mehr, sodass Schmerzen zu den alltäglichen Begleitern werden.

Sehr schädlich für die Muskulatur und die Gelenke ist das Ausführen abrupter Bewegungen sowie das Heben ohne vorherige Erwärmung. Die Muskeln sind dann weniger geschmeidig und dehnfähig, sodass feinste Risse in den Muskelfasern auftreten können. Diese führen aufgrund der Schmerzen und der eingeschränkten Beweglichkeit zu einer Intensivierung einer Schonhaltung. Gerade einseitige Belastungen oder Bewegungen in dieser Form lösen immer wieder Verspannungen aus.

Außer den rückenschonenden Werkzeugen tragen auch bedarfs- und rückengerecht justierbare Haltestiele sowie Transporthilfen und ergonomische Leitern zu einem rückenschonenden Heimwerken bei. Beim Kauf dieser Produkte sollte darauf geachtet werden, dass diese ein möglichst niedriges Eigengewicht haben. Hinsichtlich des Arbeitsschutzes gibt es eine Fülle an Hinweisen, die die Rückengesundheit verbessern.

Ergonomische Einrichtungen sind ein Plus für den starken Rücken

Wissenschaftlich nachgewiesen, dass zu lange sitzende Positionen für den Rücken enorm nachteilig sind. Daraus resultieren im Laufe der Zeit meist Verspannungen der Muskulatur, die sich bis in den Nacken, in die Lendenmuskeln und in die Oberarme ausdehnen können.

Ist es nicht möglich, lange Sitzphasen zu vermeiden, dann kommen ergonomische, rückenschonende Sitz- und Stehvorrichtungen sowie Werkstattbänke, Halterungssysteme und Bürotische zum Einsatz. Mit einem hochwertigen Mobiliar, das rückenschonend konzipiert ist, kann der Körper einen höchstmöglichen Sitz- oder Stehkomfort erfahren. Diese Ausstattungen unterstützen ein bewegliches oder dynamisches Sitzen. Das ist hauptsächlich an Tele- oder Computerarbeitsplätzen obligatorisch.

Darüber hinaus profitieren auch Hobbyschneiderinnen an ihren Nähmaschinen von diesen für den Rücken perfekten Erfindungen. Wer beim Hobby, im Haushalt oder beim Heimwerken viel sitzt, sollte ebenfalls über eine solche Anschaffung nachdenken. Auf diesen Möbelstücken ist ein rückengerechtes und gleichzeitig entspanntes Sitzen realisierbar. Das beugt wiederum vorzeitigen Ermüdungserscheinungen und Rückenschmerzen vor. Dem gewohnheitsmäßigen stillen Sitzen kann dabei gleichfalls schrittweise eine gewisse Dynamik verliehen werden.

Häufig benutzte Arbeitsflächen in Küchen sind durch die ergonomische Höhe perfekt für eine optimale Körperhaltung und ein rückenschonendes Stehen oder Sitzen beim Zubereiten von Speisen geeignet. Grundsätzlich können ergonomische Möbel und rückenschonende Transportmittel auch vor langfristigen Beschwerden des Rückens bewahren.

 



Prophylaktisch sinnvolle Rückentherapien

Aber mit einem achtsamen Bewegen des Rückens ist es nicht abgetan. Um eine Kräftigung der Muskulatur sowie der Gelenke mit ihren Sehnen und Bändern zu erzielen, sind weitere Empfehlungen sinnvoll:

Regelmäßige Rückenübungen
Reduzierung von Übergewicht
Kinesiotaping
sanfte Zufuhr von Wärme
Bewegungswechsel
Benutzen von Hilfsmitteln

Neben den passiven Behandlungen durch Massagen, das Lösen von Blockaden oder das Verabreichen von Medikamenten nimmt die aktive Therapie von Rückenbeschwerden eine zentrale Stellung ein. Das gezielte Beüben des Rückens hat den Vorteil, dass die organischen Ursachen der Beschwerden weitgehend behoben werden. Bei Medikamenten werden jedoch lediglich die Symptome bekämpft.

Bei einseitigen Körperhaltungen können spezielle Sportarten sowie ein Durchführen von Dehn- oder minimalen Streckübungen beitragen, den Rücken zu entlasten und Schmerzfreiheit zu bringen. Insbesondere bei anhaltend gleichen Armhaltungen wie beim Handarbeiten sind schmerzhaft verspannte Schultern und Nackenpartien nicht auszuschließen.

Um den Rücken zu kräftigen, muss es nicht das Gewichtheben oder ausschließlich ein Muskelaufbau sein. Häufig genügen schon Ausdauersportarten oder die Gelenke entlastende Sportarten wie Schwimmen oder Rad fahren.

Schon gehört?

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Neue Technologien kennenlernen und Informationen erhalten um die eigene Höranstrengung bei Schwerhörigkeit zu vermindern. Das ist das Ziel der Veranstaltung der Selbsthilfegruppe Hörminderung am Donnerstag, dem 04. April 2019, beginnend ab 18:00 Uhr in der Soonblickhalle in Riesweiler. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit an Ständen von Hörakkustikern und führenden Firmen Neuentwicklungen zu testen; um 19.15 Uhr hält der Experte Dr.Jerome Servais von der Uniklinik Mannheim einen Vortrag zum Thema „Höranstrengung“. Bei freiem Eintritt wird um Voranmeldung gebeten unter der E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

100 Tage Digitale Rezeptsammelstelle Longkamp

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Positive Bilanz – Ausweitung der Digitalisierung geplant

Mainz, 13. März 2019 – Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz (LAV) zieht nach den ersten 100 Tagen des Betriebs der ersten Digitalen Rezeptsammelstelle des Bundeslandes eine positive Bilanz. „Die Digitale Rezeptsammelstelle in Longkamp ist auf allen Ebenen ein voller Erfolg“, berichtet LAV-Vorstandsmitglied Thomas Hanhart. „Das Terminal läuft technisch einwandfrei, wird von den Bürgerinnen und Bürgern der Ortschaft gut angenommen und ist in die Belieferungspraxis der zuständigen Apotheken voll integriert.“ Das angestrebte Ziel, die Versorgung der Longkamper Bürger mit Arzneimitteln effektiver und vor allem schneller zu machen, sei uneingeschränkt erreicht worden, so Hanhart weiter.

Die Longkamper Digitale Rezeptsammelstelle, die Anfang Dezember 2018 ihren Betrieb offiziell aufgenommen hatte, überträgt ärztliche Verordnungen von Patientinnen und Patienten bei einfachster Bedienung digital an die mit der Versorgung beauftragte Apotheke. Die besondere Schutzwürdigkeit der sensiblen Patienten- und Verordnungsdaten bei der Digitalisierung und dem Datentransport bleibt dabei gewährleistet. Technisch entwickelt wurde das Terminal durch das Apothekenrechenzentrum Darmstadt. Mit der Versorgung sind im Wechsel drei Apotheken aus Bernkastel-Kues betraut.

„Es vergeht kein Tag, an dem wir keine Rezepte aus Longkamp übertragen bekommen“, erklärt Sarah Sauer, die mit ihrer Apotheke von Bernkastel-Kues aus die Rezeptsammelstelle derzeit verantwortlich betreut. Longkamp sei eine kleine Ortschaft, aber zwischen fünf und zehn Rezepte seien es täglich – gerade in der derzeitigen Grippe- und Erkältungszeit oft auch deutlich mehr. „Wir schaffen es eigentlich immer, die Patienten dann noch am gleichen Tag mir ihren Medikamenten zu versorgen“, erklärt Sauer weiter. Ihr pharmazeutischer Botendienst bringt die Arzneimittel direkt zum Patienten, nachdem das originale Papierrezept vorher noch aus dem Terminal geholt und geprüft wurde.

Der Apothekerverband wünscht sich, dass möglichst viele der gut 80 Rezeptsammelstellen in Rheinland-Pfalz alsbald in eine digitalisierte Form überführt werden. Die grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit durch die zuständige Landesapothekerkammer sei mit dem Longkamper Modell geklärt. Dort zeige sich auch ganz konkret, dass die schnelle und digitale Übertragung des Rezepts sowohl für die Patienten als auch für die Apotheke die erwarteten Vorteile bringt.

LAV-Geschäftsführer Bernd Hammer: „In Kooperation mit dem Apothekenrechenzentrum Darmstadt sind wir jetzt in der Lage, nach und nach in die Fläche zu gehen. Dazu können wir den Apothekerinnen und Apothekern, die Rezeptsammelstellen betreiben und nun digitalisieren möchten, ein auch jetzt finanziell konkretes Angebot machen.“ Für einen nicht einmal dreistelligen monatlichen Betrag können die betreffenden Apotheken eine „Rundum-sorglos“-Lösung erhalten, die die Aufstellung und Inbetriebnahme sowie den Betrieb und die Wartung des Terminals und alle nötigen Lizenzen abdeckt. Derzeit würden die betreffenden Apotheken durch den Verband konkret abgefragt. Da das Terminal als Mindestvoraussetzung jedoch einen Stromabschluss benötigt, müssen die Apotheken erst noch vor Ort die entsprechenden Möglichkeiten prüfen und notwendige Absprachen treffen. „Das wird sicher noch etwas Zeit in Anspruch nehmen und vielleicht wird es auch nicht überall klappen – aber wir sind auf dem Weg“, erklärt Hammer.

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