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Apothekenpflichtige Arzneimittel: Schutz für die Gesundheit

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Paracetamol und Erkältungssaft sind nicht harmlos

Mainz, den 13. Februar 2019 – Dass es manche Arzneimittel nur in Apotheken gibt ist eine Maßnahme, die dem Patientenschutz und der Arzneimittelsicherheit gleichermaßen dient. Darauf macht der Apothekerverband Rheinland-Pfalz aufmerksam. Zunehmende Bestrebungen, immer mehr Arzneimittel aus der Apothekenpflicht zu entlassen, bergen Gefahren, so der LAV weiter. Denn auch rezeptfreie Schlafmittel oder ein Erkältungssaft können ernstzunehmende Nebenwirkungen haben und auch Gesundheitsschäden nach sich ziehen. Darum ist es wichtig, sich vor der Einnahme am besten persönlich beraten zu lassen oder zumindest den Beipackzettel gründlich zu lesen.

Gerade am Beispiel von Paracetamol gegen Fieber und Schmerzen lassen sich die Gefahren gut aufzeigen, so Petra Engel-Djabarian, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Viele Menschen halten rezeptfreie Schmerzmittel für ungefährlich. Das stimmt aber so nicht uneingeschränkt. Paracetamol ist gerade wegen seines Gefährdungspotenzials seit 2008 ab einer bestimmten Dosierung wieder rezeptpflichtig geworden.“ Die Erfahrungen hatten zuvor gezeigt, dass es in der freien Verwendung zu häufigen Überdosierungen gekommen war, die schlimme Leberschäden nach sich gezogen hatte. Paracetamol kann in hohen Dosen sogar tödlich sein – selbstmordgefährdete Menschen hatten das Arzneimittel auch dafür eingenommen, erläutert Apothekerin Engel-Djabarian. „Daran wird deutlich, dass sich nicht jedes Arzneimittel für einen freien und ungezügelten Warenverkehr eignet. Unsere hiesigen Unterscheidungen in rezeptpflichtige, apothekenpflichtige und frei verkäufliche Arzneimittel macht also durchaus Sinn. Wir Apotheker warnen eindringlich davor, die europäisch geforderte Warenfreiheit unüberlegt auch auf Arzneimittel anzuwenden. Pillen sind keine Drops und müssen mit besonderer Sorgfalt und entsprechendem Fachwissen abgegeben werden.“

SGD Nord rät: Augen auf beim Kostümkauf zu Karneval

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Ob Pirat, Krankenschwester, Teufel oder Cowboy - die Auswahl an Kostümen im Supermarkt, Kaufhaus oder Karnevalsladen ist schier unendlich. Alljährlich haben große und kleine Jecken wieder die Qual der Wahl, für welche Verkleidung sie sich entscheiden sollen. Die Sicherheit sollte beim Kauf allerdings nicht außer Acht gelassen werden.

Die meisten Kinderkostüme sind mit einem CE-Kennzeichen versehen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Kostüme, ausschließlich oder nicht ausschließlich, für den Gebrauch beim Spielen durch Kinder unter 14 Jahren bestimmt oder gestaltet sind.

Diese Produkte müssen dann der Spielzeugrichtlinie entsprechen, dürfen nur schwer entflammbar sein und haben hohe Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Den Maßstab gibt hier die europäische Norm für Sicherheit von Spielzeug (EN 71) vor.

Grundsätzlich sollte man bei allen Karnevalsartikeln die Warnhinweise ernst nehmen. Kostüme und Accessoires sollten von offenem Feuer ferngehalten werden. Für Kleinkinder können verschluckbare Kleinteile zur Gefahr werden. Damit spätere Reklamationen möglich sind, ist es wichtig, auf die Anschrift des Herstellers zu achten.

Die alleinige Verantwortung für die sichere Gestaltung der Karnevalsartikel liegt bei den jeweiligen Herstellern. Eine unabhängige Prüfung der Artikel durch Sachverständigenorganisationen wie den TÜV-Rheinland und Andere ist in Europa nicht vorgeschrieben.

Damit kein mangelhaftes Produkt beim Käufer landet, hier einige Tipps:

  • Kostüme für Kleinkinder dürfen zum Schutz vor Strangulationsgefahren keine langen Schnüre, Bänder, Schärpen und Weiteres haben. Auch Schnüre im Saum- oder Taillenbereich sind für Kinder gefährlich. Sie können sich z.B. bei schließenden Türen in Bussen oder bei Rolltreppen einklemmen. Knöpfe, Pailletten und andere verschluckbare Kleinteile müssen fest am Kostüm befestigt sein.

Als Alternative zu Kordeln oder Schnüren bieten sich Klettverschlüsse und Druckknöpfe an.

  • Karnevalskostüme für Kinder sollten das CE-Kennzeichen tragen.
  • Masken, die Mund und Nase bedecken, müssen ausreichend große Atemöffnungen haben.
  • Kunststoffe in Masken und andere auf der Haut anliegende Verkleidungsgegenstände enthalten oft schädliche Weichmacher und sollten deshalb nicht zu lange getragen werden. Einen guten Schutz bieten z.B. T-Shirts und Leggings an, die darunter getragen werden.
  • Beim Umgang mit Karnevalsschminke und Haarfärbemitteln sollte man ebenfalls nicht zu sorglos umgehen. Gründliches Abschminken und sorgfältiges Eincremen sind ein wirksamer Schutz für die Haut.
  • Textilien sollten, vor allem wenn sie direkt auf der Haut getragen werden, vor dem ersten Gebrauch gewaschen werden. Die Pflege- und Waschhinweise des Herstellers sind hierbei unbedingt zu beachten.

Grundsätzlich gilt: Riecht das Kostüm stark nach Chemie, sollten Sie es besser nicht kaufen.

  • Auch das notwendige Zubehör zu den Kostümen kann eine Gefahr darstellen. Insbesondere sollten bei Knallpistolen die Warnhinweise beachtet werden, um Gehör- und Augenschäden zu vermeiden.

Zu den Aufgaben der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord gehört neben der Überwachung und Beratung der ansässigen Hersteller auch die Marktüberwachung im Handel.

Noch Fragen? Rufen Sie uns einfach an:

Struktur und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord

Regionalstelle Gewerbeaufsicht Idar-Oberstein, Hauptstr. 238, 55743 Idar-Oberstein, Tel. 06781/565-0

Regionalstelle Gewerbeaufsicht Koblenz, Stresemannstr. 3-5, 56068 Koblenz, Tel. 0261/120-2019

Regionalstelle Gewerbeaufsicht Trier, Deworastraße 8, 54290 Trier, Tel. 0651/4601-0

Weitere Informationen unter www.sgdnord.rlp.de

 

 

Positiver Umgang mit Stress

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Die Krankenkassen verzeichnen seit 15 Jahren eine Zunahme stressbedingter Krankschreibungen. Stress ist allgegenwärtig und macht krank. Wollen auch Sie aus der Stressspirale aussteigen?

Dieser vielfach evaluierte Kurs vermittelt alltagstaugliche Stressbewältigungsmethoden und hilft Ihnen, einen positiven Umgang mit Stress zu finden. Grundlage dieses Kurses ist eine individuelle Stressanalyse. Auf dieser Basis werden kurzfristige und langfristige Stressbewältigungsstrategien sowie Entspannungstechniken (z. B. Progressive Muskelentspannung, Atemübungen aus dem Yoga) vorgestellt und geübt. Zudem wird die Methode der kurzfristigen Erleichterung trainiert sowie Problemlösetechniken, Einstellungsänderung und Zufriedenheitserlebnisse thematisiert. In einer angenehmen Gruppengröße wird individuell gearbeitet und es gibt Raum für den Austausch untereinander.

Eine Kostenerstattung die Krankenkasse ist möglich.

Beginn: Mi., 13.02.2019, 19:45-21:15 Uhr, 8 Abende

Ort: vhs Koblenz, Hoevelstr. 6, 56073 Koblenz Anmeldung und weitere Informationen unter www.vhs-koblenz.de oder unter 0261 129-3702/-3711/-3730/-3740.

Weltkrebstag 2019

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Rheinland-Pfalz verfügt über enges Netz aus Beratungs- und Versorgungsangeboten

Anlässlich des bevorstehenden Weltkrebstages, der jedes Jahr am 4. Februar stattfindet, betonte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler die große Bedeutung der bestmöglichen Versorgung und Beratung von Menschen, die an Krebs erkrankt sind. Doch die Krebsbekämpfung fängt nicht erst bei der Therapie an, sie beginnt bereits bei der Prävention und Aufklärung über lebensrettende Früherkennungsuntersuchungen. „Je früher entsprechende Erkrankungen erkannt werden, umso größer sind die Heilungschancen. Gerade deshalb ist es so wichtig, den Mehrwert von Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen immer wieder herauszustellen und die Menschen darüber aufzuklären“, so Bätzing-Lichtenthäler. Die Landesregierung unterstützt mit rund 1,3 Millionen Euro jährlich das Netz aus Beratungs- und Versorgungsangeboten für Betroffene, aber auch Maßnahmen, die die Qualität der Krebsversorgung in Rheinland-Pfalz und deutschlandweit verbessern sollen.

Es ist ein wichtiges Ziel, Menschen für die Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen zu gewinnen. „Insbesondere bei den Männern gilt es, besondere Überzeugungsarbeit zu leisten“, erklärte Bätzing-Lichtenthäler. Aufklärungskampagnen wie zum Beispiel die Wanderausstellung der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. „Vermeiden statt Leiden! Darmkrebsvorsorge rettet Leben“ helfen dabei, so die Ministerin weiter. Sie informieren über das, was bei den Früherkennungsuntersuchungen geschieht, nehmen damit Ängste und klären auch darüber auf, welche Früherkennungsuntersuchungen den Patientinnen und Patienten ab welchem Alter gesetzlich zustehen.

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Sprechstunde des Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung im Februar

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Der Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung im Rhein-Hunsrück-Kreis, Klaus Gewehr, bietet jeden Monat eine Sprechstunde in der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern an. Herr Gewehr steht den Menschen mit Behinderung sowie deren Angehörigen und Interessenvertretern im Rhein-Hunsrück-Kreis als Ansprechpartner für besondere Anliegen und Probleme zur Verfügung. In regelmäßigen Kontakten zu den regionalen Einrichtungen und Diensten sowie zur Kreisverwaltung setzt er sich für die Belange von Menschen mit Behinderung und die Verbesserung von Teilhabe, Gleichstellung und Selbstbestimmung ein.

Die nächste Sprechstunde bietet Herrn Gewehr am Donnerstag, 14. Februar 2019, in der Kreisverwaltung in Simmern von 14 bis 16 Uhr an. Anmeldung – aus organisatorischen Gründen unbedingt erforderlich – bei Doris Becker, Telefon 06761 82-125, oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

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