Mittwoch, 21. November 2018

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Schwangerschaft - zusätzliche Vorsorgeleistungen

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Seit dem 1. Januar beteiligt sich die KNAPPSCHAFT mit 200 Euro an Kosten, die während der Schwangerschaft einer Versicherten entstehen können, wie tag - das Mitgliedermagazin der KNAPPSCHAFT - in seiner neusten Ausgabe berichtet. Das sind Kosten, die normalerweise nicht von einer gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden. Der Zuschuss gilt pro Schwangerschaft, jedoch darf er nicht über den nachgewiesenen tatsächlichen Kosten liegen. Die Zahlung erfolgt nach Vorlage von Rechnungen oder Rezepten.

Der Zuschuss von 200 Euro kann beispielsweise für zusätzliche Ultraschalluntersuchungen bei familiärer Vorbelastung oder auf ärztliche Empfehlung verwendet werden oder auch für einen Toxoplasmose-Test für Schwangere, die ein erhöhtes Ansteckungsrisiko durch regelmäßigen Kontakt mit Haustieren haben, insbesondere mit Katzen.

Auch für die sogenannte Hebammenrufbereitschaft gilt der Zuschuss. Die KNAPPSCHAFT beteiligt sich damit an den Kosten, die für die Rufbereitschaft einer freiberuflich tätigen Hebamme entstehen - unmittelbar vor dem mutmaßlichen Entbindungstermin für maximal sechs Wochen. Voraussetzung ist, dass die Hebamme als Leistungserbringerin zugelassen oder zur Versorgung der Versicherten berechtigt ist. Die Rufbereitschaft muss eine 24-stündige Erreichbarkeit der Hebamme und die sofortige Bereitschaft zur mehrstündigen Geburtshilfe enthalten.

BARMER zahlt Vierfach-Impfstoff gegen Grippe

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Mainz, 8. März 2018 – Die BARMER übernimmt schon seit Januar dieses Jahres die Kosten für den Vierfach-Impfstoff gegen Grippe bei Risikogruppen mit medizinischer Indikation. Darauf weist die Krankenkasse angesichts der grassierenden Grippewelle hin. „Eine Grippeschutz-Impfung ist auch jetzt noch sinnvoll“, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Daher sollten insbesondere Risikogruppen ihren Impfstatus überprüfen.

Der bisher von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfohlene Dreifach-Impfstoff hat sich bei der aktuellen Grippewelle als relativ wirkungslos erwiesen. Daher hat die STIKO ihre Empfehlung Mitte Januar dieses Jahres entsprechend auf einen Impfstoff angepasst, der gegen vier Virustypen schützt. Die BARMER-Versicherten profitieren seitdem von dieser Leistung, obwohl es sonst bis zu drei Monate dauern kann, bis der neue Impfstoff generell Kassenleistung wird.

Kostenlose Grippe-Hotline noch bis 9. März geschaltet

Ein hohes Risiko für einen schweren Grippeverlauf haben Menschen mit einem schwachen Immunsystem, chronisch kranke, ältere Personen und Schwangere. Aber auch Personen, die täglich mit vielen Menschen in Kontakt kommen und dadurch ein erhöhtes Ansteckungsrisiko haben, sollten sich wappnen. Dazu gehören unter anderem das medizinische und pflegerische Personal in Krankenhäusern und Pflegeheimen, aber auch Lehrer und Arbeitnehmer im Einzelhandel. „Ob geimpft oder nicht, regelmäßiges Händewaschen und -desinfizieren verringert das Ansteckungsrisiko“, betont Kleis.

Die BARMER hat noch bis zum 9. März eine kostenlose Grippe-Hotline geschaltet. Hier können sich alle Interessierten unter der Rufnummer 0800 8484111 täglich von 9 bis 21 Uhr von qualifizierten Medizinern zu Erkältungskrankheiten und Grippe beraten lassen. „Grippe ist eine ernste Erkrankung. Angesichts der hohen Fallzahlen wollen wir Patienten und deren Angehörigen die Gelegenheit geben, sich möglichst einfach medizinischen Rat am Telefon zu holen“, erklärt Kleis.

Hotline zur Social-Media-Sucht bei Kindern

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DAK-Gesundheit bietet Eltern am 21. März Beratung zum Thema WhatsApp, Instagram und Co.

Koblenz, 08. März 2018. Texten, Posten, Selfies mit lustigen Filtern verschicken – Instagram, SnapChat oder WhatsApp sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen kaum mehr wegzudenken. Dies kann jedoch auch zur Sucht werden. Eine repräsentative Studie der DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zeigt, dass in Deutschland rund 100.000 Kinder und Jugendliche süchtig nach sozialen Medien sind. Doch ab wann wird Social-Media-Nutzung problematisch? Wie viel Zeit sollte in welchem Alter maximal in sozialen Netzwerken verbracht werden? Antworten auf diese und andere Fragen bekommen Eltern bei einer Telefon-Hotline. Experten des Uniklinikums und der Krankenkasse beraten am 21. März zwischen 10 und 14 Uhr. Das Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 2 800 200 können Kunden aller Krankenkassen nutzen.

Laut der DAK-Studie „WhatsApp, Instagram und Co. – so süchtig macht Social Media“ zeigen 2,6 Prozent der 12- bis 17-Jährigen Anzeichen einer Social-Media-Abhängigkeit. Dabei sind Mädchen mit knapp über drei Stunden täglich länger in sozialen Medien online als Jungen. Doch nicht nur das: Auch ein Zusammenhang zwischen der Sucht und Depressionen kann laut Studie ausgemacht werden. „Als Krankenkasse wollen wir hier ansetzen und nicht nur den Betroffenen selbst, sondern auch den Eltern unkomplizierte Hilfe und Beratung anbieten“, sagt Jürgen Wilhelm von der DAK-Gesundheit in Koblenz. „Mit unserer Hotline beraten wir deshalb Betroffene und Angehörige, wie sie am besten mit dem Thema Social-Media-Sucht umgehen können. Denn das Liken darf nicht zum Leiden werden.“

Damit das nicht passiert, beantworten die Suchtexperten am 21. März von 10 bis 14 Uhr Fragen rund um das Thema. Von 16 bis 17 Uhr ist außerdem ein Live-Chat mit Experten und Betroffenen auf www.facebook.com/DAKGesundheit eingerichtet, bei dem unkompliziert Hilfestellungen angeboten werden. Weitere Informationen zur Internetsucht bei Kindern gibt es auch im Internet unter www.computersuchthilfe.info oder unter www.dak.de/internetsucht.

Grippeschutzimpfung

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Bätzing-Lichtenthäler: Ungleichbehandlung bei Grippeimpfungen muss schnell beendet werden

„Angesichts der in diesem Jahr besonders aggressiven Grippewelle müssen dringend die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass die Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherungen den besten Impfschutz erhalten können“, sagte Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler am Rande des heutigen Gesundheitsausschusses. Sie appellierte an den Gemeinsamen Bundesausschuss, umgehend darüber zu entscheiden, dass die Empfehlung der Ständigen Impfkommission des Robert Koch-Instituts (STIKO) vom Januar 2018 für den Vierfachimpfstoff für die gesetzlichen Krankenkassen verpflichtend wird. Auch jetzt sei eine Impfung noch sinnvoll.

Die Grippeimpfung wird empfohlen für Patienten über 60 Jahre, Schwangere, chronisch Kranke und medizinisches Personal. In ihrer neuesten Veröffentlichung empfiehlt die STIKO erstmalig die Impfung mit dem Vierfachimpfstoff. Die Krankenkassen sind derzeit noch nicht verpflichtet, diese Empfehlung umzusetzen, da hierfür der erforderliche Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses fehlt. Die privaten Krankenversicherungen sind nicht an die Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses gebunden und haben daher die Handlungsfreiheit, die Empfehlung der STIKO direkt umzusetzen.

„Diese Ungleichbehandlung ist nicht akzeptabel. Der Gemeinsame Bundesausschuss muss schneller agieren und die Umsetzung der Empfehlung der STIKO auch für die gesetzlich Versicherten noch in dieser Grippesaison ermöglichen“, forderte die Ministerin.

Psychische Gesundheit an Schulen verbessern

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MindMatters in Rheinland-Pfalz gestartet

Andernach. In Rheinland-Pfalz soll die psychische Gesundheit von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften durch das Programm MindMatters verbessert werden. Der Startschuss zur Etablierung des Programms in Schulen des Landes fiel in einer Auftaktveranstaltung im Beisein von mehr als 100 Lehrkräften bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz in Andernach.

„Gesunde Schule ist das Fundament einer guten Bildung und Gesellschaft“, eröffnete Klaudia Engels, stellvertretende Geschäftsführerin der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, die Fachtagung. „Ich freue mich über Ihr großes Interesse an unserem gemeinsamen Ziel. Seelisches Wohlbefinden und die Gesundheit der Schülerinnen, Schüler und ihrer Lehrkräfte und pädagogischen Begleiterinnen und Begleitern sind mehr als eine Herzensangelegenheit.“ Sicherheit und Gesundheit in Bildungseinrichtungen seien auch ein wichtiger Bestandteil der bundesweiten Präventionskampagne der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung kommmitmensch, die die Unfallkasse mit zahlreichen Aktionen und Seminaren unterstützt.

MindMatters, zu Deutsch: Die Seele ist wichtig, setzt sich aus Informationen, Unterrichtsmaterialien und Fortbildungen für Lehrpersonen zusammen und ist ein Programm der Leuphana Universität Lüneburg und der BARMER. Für die Umsetzung in Rheinland-Pfalz arbeiten Universität und BARMER seit Jahresbeginn mit dem Bildungsministerium Rheinland-Pfalz, dem Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz, dem Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz, der Unfallkasse Rheinland-Pfalz und der Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz zusammen.

„Mit der Informationsveranstaltung ist der erste praktische Schritt zur Nutzung von MindMatters in rheinland-pfälzischen Schulen gemacht“, sagte Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland:  Die Veranstaltung sei ein Meilenstein auf dem Weg zu mehr psychischer Gesundheit an rheinland-pfälzischen Schulen. „Mit dem Einzug von Social Media in die Lebenswelten der Menschen sowie damit verbundenen neuen Phänomenen wie Online-Mobbing oder Sexting hat auch der psychische Druck zugenommen“, erläuterte Kleis. Das gelte besonders für junge Menschen.

„Die Bedeutung der psychischen Gesundheit wird oft unterschätzt“

„Ausgeglichen und psychisch stark zu sein, ist die Basis für erfolgreiches Lernen und Arbeiten in der Schule. Das gilt für Schülerinnen und Schüler genauso wie für Lehrkräfte“, hob Ute Schmazinski vom rheinland-pfälzischen Bildungsministerium hervor.  Das große Interesse von Lehrkräften zeige, wie wichtig den Schulen die Förderung des seelischen Wohlbefindens in der Lebenswelt Schule sei. „Mit MindMatters unterstützen wir sie dabei, psychische Gesundheit, Wohlbefinden, Respekt und Toleranz an der Schule zu fördern“, so Schmazinski.

„Die Bedeutung der psychischen Gesundheit für schulisches Lehren und Lernen wird häufig noch unterschätzt“, betonte Professor Peter Paulus, der MindMatters im Auftrag der Leuphana Universität betreut. „Aber Schülerinnen und Schüler, die sich in der Schule nicht wohlfühlen, tun sich mit dem Lernen schwer. Unter Lehrkräften, die belastet sind, leidet der Unterricht“, berichtete der Professor weiter. MindMatters stärkt die Beteiligten darin, gemeinsam eine gute Schule zu entwickeln.

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