Freitag, 22. Januar 2021

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August-Horch-Schule leistet wertvolle Unterstützung im Kampf gegen Corona

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Der Kampf gegen das Corona-Virus ist zurzeit überall präsent. Täglich überschlagen sich die Pressemeldungen aus aller Welt zu diesem aktuellen Thema. Auch in unserer Region wird dieser Kampf geführt. Die August-Horch-Schule leistet einen ganz konkreten Beitrag hierzu: Der schuleigene Defibrillator wird während der Schulschließung an die Corona-Ambulanz in Mayen verliehen, bis dort ein eigenes Gerät zur Verfügung steht.

Mit der Einrichtung einer Corona-Ambulanz in der Weiersbachhalle in Mayen, wurde auch ein Defibrillator vom Verwaltungsstab der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz angefordert. Deren Recherche ergab, dass die BBS Andernach über einen solchen verfügt.

Vor dem Hintergrund der Krisensituation und nach intensiver Abwägung, ist der Einsatz des Defibrillators in der Weiersbachhalle notwendig.

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass Corona-Patienten immer wieder die Symptome eines Herzinfarkts zeigen, da die Viren nicht nur die Lunge, sondern auch das Herz schädigen können. Ein Defibrillator vor Ort erhöht die Überlebenschancen der Patienten. Der Einsatz dieses Gerätes ist zunächst bis zum 17.4.20 begrenzt. Bis dahin will die Kreisverwaltung ein eigenes Gerät beschaffen.

DAK-Gesundheit Koblenz erleichtert Krankmeldung

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Krankenkasse bietet Online-Upload per Handy an

Koblenz, 03. April 2020. Wegen der Corona-Krise dürfen niedergelassene Ärzte ihre Patienten mit leichten Atemwegsbeschwerden für bis zu 14 Tage telefonisch krankschreiben. Dies gilt auch für Patienten, bei denen bereits ein Verdacht besteht, dass sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Um es ihren Versicherten leicht zu machen, bietet die DAK-Gesundheit in jetzt einen Online-Upload für die Krankschreibung an.

Versicherte der DAK-Gesundheit können ihre Krankmeldung ganz einfach mit dem Smartphone abfotografieren und die Bilddatei unter www.dak.de/krankmeldung hochladen. „Mit ein paar Klicks ist die Bescheinigung bei uns und niemand muss zum Briefkasten laufen und sich unnötigen Sozialkontakten aussetzen“, sagt Jürgen Wilhelm, Leiter der DAK-Gesundheit in Koblenz.

Telefonische Krankschreibung auch bei Corona-Verdacht

Entscheidend ist die in der Corona-Krise geltende Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung: Niedergelassene Ärzte können bei leichten Erkrankungen der oberen Atemwege für einen Zeitraum von bis zu 14 Kalendertagen krankschreiben und die Bescheinigung per Post verschicken. Dieses Verfahren gilt neuerdings auch für Patienten mit einem Corona-Verdacht. Den Patienten sollen auf diese Weise Arzttermine mit Ansteckungsrisiken erspart und die Praxen entlastet werden.

Alle Informationen zur telefonischen Krankschreibung und zum Online-Upload gibt es auf der Homepage der Kasse unter: www.dak.de/corona

Corona-Pandemie führt zu Impfstoff-Engpass

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Pneumokokken-Impfung zunächst für Risikogruppen

Mainz, 1. April 2020 – Viele Menschen haben sich zuletzt gegen Pneumokokken impfen lassen. Denn die Bakterien können ebenso wie das Coronavirus eine schwere Lungenentzündung verursachen. Das hat nun zu einem Impfstoff-Engpass geführt. Die BARMER rät daher, eine Impfung gemäß der neuen Empfehlung durch die Ständige Impfkommission STIKO vornehmen zu lassen. „In der jetzigen Situation sollten zunächst die Personen gegen Pneumokokken geimpft werden, die besonders gefährdet sind. Zu den Risikogruppen gehören Patienten mit Immunschwächen, mit chronischen

Atemwegserkrankungen und Menschen ab 70 Jahren“, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Darüber hinaus müsse sichergestellt werden, dass Babys und Kleinkinder bis zwei Jahre im Rahmen der Grundimmunisierung den Impfstoff bekämen. Denn gerade bei Säuglingen könne die Infektion mit Pneumokokken besonders schwere Komplikationen hervorrufen.

Schutz gegen einen schweren Verlauf bei einer Corona-Infektion

Eine Impfung gegen Pneumokokken könne bei Risikogruppen einen schweren Verlauf einer Corona-Infektion verhindern, so Kleis. Denn das Immunsystem laufe bei einer Infektion mit Corona-Viren ohnehin schon auf Hochtouren. Kämen dann noch Pneumokokken hinzu, die bei vielen gesunden Personen im Nasen-Rachenraum vorkämen und normalerweise völlig harmlos seien, könnten sie immunschwachen Patienten gefährlich werden. Schwere, lebensbedrohliche Lungenentzündungen könnten dann die Folge sein.

Bedarf an Impfstoff nicht ohne Weiteres abdeckbar

Die STIKO hatte unlängst die Empfehlungen zur Pneumokokken-Impfung aufgrund der Corona-Pandemie konkretisiert. Demnach sollen zunächst nur die genannten Risikogruppen geimpft werden, während von der Impfung anderer Bevölkerungsgruppen abgesehen werden sollte. Da das

Herstellungsverfahren bei Impfstoffen komplex sei und Zeit benötige, könnten die Hersteller den Bedarf am Pneumokokken-Impfstoff derzeit nicht ohne Weiteres abdecken, sagt Kleis. Alle Infos zur Corona-Pandemie: www.barmer.de/coronavirus.

Notrufnummern bei Konflikten zu Hause und Hilfetelefon für Schwangere in Not

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Das Bundesfamilienministeriums weist auf Hilfsangebote der Initiative www.staerker-als-gewalt.de hin.

Die Website der Initiative #Stärker als Gewalt (www.staerker-als-gewalt.de) des BMFSFJ bündelt bestehende Hilfsangebote für gewaltbetroffene Frauen und Männer und zeigt praktische Maßnahmen und Wege zu Hilfe und Unterstützung auf.

Um Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen oder bedroht sind oder sich in anderen akuten Krisensituationen befinden, eine noch schnellere Übersicht und schnellen Zugang zu den wichtigsten telefonisch und online erreichbaren (Notfall-)Hilfsangeboten zu bieten, werden diese direkt beim Öffnen der Website auf einen Blick angezeigt. Die Website bietet auch Informationen und Hilfsangebote für von Gewalt betroffene Männer.

Rettungsdienste personell und materiell extrem gefordert

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Die Ausbreitung des Coronavirus stellt auch für die Rettungs­dienste im Rettungsdienstbereich Koblenz personell wie materiell eine immense Herausforderung dar!

Wie auch in den Krankenhäusern laufen die Vorbereitungen bei den Rettungsdiensten im Hinblick auf die wachsende Anzahl von Patienten, die an COVID-19 erkrankt sind oder aber als Verdachtspatienten gelten, auf Hochtouren. Alle am Rettungsdienst beteiligten Organisationen stimmen sich in dieser besonderen Lage regelmässig eng und partnerschaftlich ab.

Die Zahl der Patienten, die es in den kommenden Wochen zu versorgen gilt, ist seriös kaum abschätzbar, weshalb an personellen Rück­fallebenen sowohl im ehrenamtlichen Bereich der Hilfsorganisationen, wie auch im Pool ehemaliger Mitarbeitenden und Aushilfkräfte gearbeitet wird.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Gesunderhaltung der Mitarbeitenden. Hier stellen die weltweiten Lieferengpässe bei Hygieneprodukten (z. B. Masken, Kittel, ...) ein besonderes Problem dar. Es gilt, eine sichere Patientenversorgung zu gewährleisten und den Schutz der eigenen Mitarbeitenden sicherzustellen. In diesem Sinne ist es derzeit unabdingbar, äußerst ressourcenschonend mit Arbeits­schutzmaterialien umzugehen.

Dies bedeutet einerseits im rettungsdienstlichen Alltag einen möglichst abstandswahrenden Umgang mit Patienten und Kollegen zu wahren, ohne jedoch die adäquate Patientenversorgung aus dem Blick zu verlieren.

Zum Anderen bedeutet die Verknappung der Schutzausrüstung jedoch auch, dass das wenige Material welches vorhanden ist, sorgsam eingesetzt wird. Dieses Vorgehen stützt sich auf eindeutige Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes zu einem zielgerichteten (Mehrfach-) Einsatz von Schutzmaterialien.

Alle verantwortlichen Stellen arbeiten derzeit unermüdlich daran, noch irgend verfügbare Schützausrüstungen zu beschaffen.

Daneben werden auch schon alternative Verfahren angedacht und erprobt, die es durch eine spezielle Wiederaufbereitung ermöglichen sollen, Einmalmaterial (z.B. Masken) mehrfach zu nutzen. Schon heute werden hierzu in den Rettungswachen Vorkehrungen getroffen, indem gebrauchte Masken sicher in entsprechenden Behältnissen gesammelt werden.

Es ist und bleibt ein schwieriger Spagat zwischen größtmöglichem Schutz für die Mitarbeiter einerseits und dem sparsamen Einsatz von Mangelprodukten andererseits.

Der besondere Dank gilt an dieser Stelle allen Mitarbeitenden in den Rettungsdiensten, die auch in dieser besonderen Lage unermüdlich im Einsatz sind, um die Versorgung der Bevölkerung sicher zu stellen.

BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz

DRK-Kreisverband Ahrweiler e. V.

DRK-Rettungsdienst Rhein-Mosel-Eifel gGmbH

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. Regionalverband Mittelrhein

Malteser Hilfsdienst gemeinnützige GmbH Koblenz

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