Montag, 14. Oktober 2019

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Wie sich im Alter das Gedächtnis verändert

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Studien-Teilnehmer können die Suche nach Antworten unterstützen

Mit den Jahren verändert sich das Gedächtnis. Diese Erfahrung machen viele Menschen vor allem im höheren Erwachsenenalter. Aber verändern sich alle Teilbereiche des Gedächtnisses gleichermaßen? Was verschiebt sich in der Arbeitsweise des Gehirns? Und welche Faktoren beeinflussen die Gedächtnisleistung im Alter? Antworten auf diese Fragen suchen Psychologen der Universität Trier. Für die Studie unter Leitung von Juniorprofessorin Dr. Siri-Maria Kamp werden Teilnehmer gesucht, die mindestens 65 Jahre alt und im Ruhestand sind.

Im Forschungslabor wird schmerzfrei und gefahrlos ein EEG der Probanden aufgezeichnet, während sie Aufgaben an einem Computer bearbeiten. Außerdem werden Speichelproben entnommen und Blutdruck gemessen. Schließlich ist noch ein Fragebogen auszufüllen. Nach vier bis sechs Monaten findet erneut eine Untersuchung im Labor statt. Eine Sitzung dauert bis zu drei Stunden.

An der Studie können alle Personen mit Muttersprache Deutsch teilnehmen, die mindestens 65 Jahre alt sowie körperlich und geistig gesund sind. Sie unterstützen die Forschung zum Thema „kognitive Funktion im höheren Erwachsenenalter“ und erhalten zudem eine Aufwandsentschädigung von 10 Euro pro Stunde und auf Wunsch Ergebnisse der Studie.

Anmeldung zur Studienteilnahme: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel. 0651 201-3645 (falls das Telefon nicht besetzt ist, erfolgt ein Rückruf).

Weitere Informationen: www.anfang.uni-trier.de

Stefan Marquard und die KNAPPSCHAFT

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Stefan Marquard und die KNAPPSCHAFT auch in 2019 an deutschen Schulen unterwegs. Ihr Auftrag: Gesundes Schulessen!

(Bochum, 05.12.2018) TV- und Sternekoch Stefan Marquard und die KNAPPSCHAFT haben in den vergangenen drei Jahren bereits 50 Schulen bundesweit erfolgreich besucht. Auch in 2019 setzen sie sich mit ihrem gemeinsamen Präventionsprojekt „Sterneküche macht Schule“ für eine gesunde Ernährung für Kinder und Jugendliche ein. Schulen können sich hier ab sofort bewerben: www.sternekueche-macht-schule.de Die Teilnahme ist kostenlos.

Der Sternekoch schafft eine neue Basis für deutsche Schulküchen
Im Rahmen des Projektes „Sterneküche macht Schule“, bringt Stefan Marquard sein Knowhow vor Ort ein, um gemeinsam mit der gesamten Schulfamilie die Verpflegungssituation zu verbessern. Mit seinen ganz eigenen Methoden zeigt er der Küchencrew, wie sie effizienter einkaufen können, schonender zubereiten und so frisches und gesundes Essen auf den Mensatisch bringen können. Davon können sich die SchülerInnen dann am Aktionstag überzeugen, denn sie sind ein wesentlicher Teil des Teams und machen mit. „Wir wollen eine Generation, die wieder Bock auf Kochen hat“, so Stefan Marquard.

Warum mögen Kinder keinen Spinat?
„Der Grund dafür liegt in unseren Genen“, betont Stefan Marquard. Kinder beginnen erst nach und nach ihren Geschmackshorizont zu erweitern. Seit der frühesten Menschheitsgeschichte haben sie gelernt, Speisen nach ihrem Überlebenswert zu bewerten. Süßes, kalorienreiches und fettes wird dabei mit hohem Sicherheitspotential eingestuft. Ungekochtes, grünes oder saures könnte sogar giftig sein. Also weniger geeignet, um die nächste Trockenzeit zu überleben. So ist es völlig verständlich, dass Kinder fette Pommes mit Mayo gegenüber einem Spinatgericht vorziehen müssen“, so Marquard.

Kein Grund zur Verzweiflung, sagt der Starkoch
In den vergangenen Jahren hat er viel über das Ernährungsverhalten von Schulkindern direkt in den Schulmensen gelernt.
Er weiß, wie altersgerechte Menüs aussehen sollten. Wichtig ist auch, dass die Zubereitung, die Essenssituation inklusive der Bezugspersonen und die Mensa-Atmosphäre stimmen müssen, damit sich bereits GrundschülerInnen „häppchenweise“ an Neues heranwagen. „Gemüse ist geil, wenn man es altersgerecht zubereitet“, sagt TV- und Sternekoch Stefan Marquard.

Bettina am Orde, Geschäftsführerin der KNAPPSCHAFT betont: „Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist gerade bei Schulanfängern eine der wesentlichen Voraussetzungen für Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden und gesundes Wachstum. Mit Stefan Marquard und unserem Projekt, ‚Sterneküche macht Schule’, bieten wir engagierten Schulen und Kitas ein praktikables und nachhaltiges Konzept zur Verbesserung Ihres Verpflegungsangebotes, direkt vor Ort.“

Über Stefan Marquard
Für seine revolutionären Kochmethoden wurde der gelernte Koch und Metzger mit dem GastroStern 2017, einem Michelin-Stern, der „Goldenen Schlemmerente” sowie mit 18 Punkten im Gault-Millau ausgezeichnet. Vielfache Fernsehauftritte, wie in „Die Kochprofis – Einsatz am Herd“, „Promi Dinner“, „Topfgeldjäger–Profi Spezial“ sowie mehr als 10 Kochbücher machten ihn einem breiten Publikum bekannt. Besonders am Herzen liegt ihm die Arbeit mit Kindern. So setzte er sich bereits seit 4 Jahren an Schulen erfolgreich für eine gesündere und trotzdem schmackhafte Schulverpflegung ein.

Erste Digitale Rezeptsammelstelle in Rheinland-Pfalz geht in Betrieb

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Longkamp/Mainz, 03.12.2018 - Mit dem heutigen Montag (03.12.2018) startet in der Gemeinde Longkamp die erste Digitale Rezeptsammelstelle in Rheinland-Pfalz. Sie überträgt ärztliche Verordnungen von Patientinnen und Patienten digital an die mit der Versorgung beauftragte Apotheke und hilft so dabei, die Arzneimittelversorgung auch in ländlichen Regionen noch effektiver und effizienter zu gestalten. Die Longkamper Digitale Rezeptsammelstelle wurde technisch durch das Apothekenrechenzentrum Darmstadt (ARZ) entwickelt und umgesetzt und wird durch die LAV-Petrick-Stiftung gefördert.

Die Ortschaft Longkamp liegt mit rund 1.200 Einwohnern am Rande des Hunsrücks, nahe des Heilbades Bernkastel-Kues. Eine Apotheke ist am Ort nicht ansässig. Zur Aufrechterhaltung der Arzneimittelversorgung wurde auf Grundlage der Apothekenbetriebsordnung in Longkamp eine durch die Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz genehmigte Rezeptsammelstelle installiert. Grundsätzlich dienen solche genehmigungspflichtigen Rezeptsammelstellen dazu, die ordnungsgemäße Arzneimittelversorgung von abgelegenen Orten oder Ortsteilen, in denen es keine Apotheke gibt, aufrecht zu erhalten. Üblicherweise wird dazu in diesen Ortschaften durch die beauftragte(n) Apotheke(n) ein Briefkasten installiert, in den Patientinnen und Patienten Rezepte einwerfen können und der täglich durch die Apotheke geleert wird. Genau dies war auch die Situation in Longkamp – die dortige Rezeptsammelstelle wird im Wechsel von drei Apotheken aus Bernkastel-Kues betrieben.

Mit der Digitalen Rezeptsammelstelle wird der herkömmliche Briefkasten nun durch eine moderne und digitale Rezeptsammelstelle in Form eines Terminals ersetzt. Das Terminal ermöglicht es Patientinnen und Patienten, bei einfachster Bedienung und höchster Sicherheit ihre ärztliche Verordnung elektronisch an die für die Versorgung benannte Apotheke zu senden. Dazu führt der Patient sein Rezept in den dafür vorgesehenen Schlitz ein. Im Innern des Terminals wird das Papierrezept digitalisiert und elektronisch an die zuständige Apotheke übertragen, wobei die besondere Schutzwürdigkeit der sensiblen Patienten- und Verordnungsdaten bei der Digitalisierung und dem Datentransport gewährleistet ist. Das Papierrezept selbst verbleibt im Terminal. Für den Patienten ist die Nutzung des Terminals kostenfrei.

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Landkreis MYK und Stadt KO erweitern Aktionsplan

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Landkreis Mayen-Koblenz und Stadt Koblenz erweitern den Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention um das Thema Gesundheit und Pflege

Die gemeinsame Kommunale Teilhabeplanung des Landkreises Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz beschäftigt sich mit dem Erhalt und der Förderung der Teilhabe von Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Beeinträchtigungen am gesellschaftlichen Leben.

Seit 2015 trifft sich eine gemeinsame Arbeitsgruppe Kommunale Aktionspläne regelmäßig und arbeitet themenorientiert an der Entwicklung eines Aktionsplanes für die Region. Der erste Teil dieses Aktionsplans mit insgesamt 50 Maßnahmen und Ideen wurde 2016 bereits veröffentlicht und umfasst die Themen Beratung, Arbeit und Tagesstruktur, Wohnen, Kultur, Sport und Freizeit sowie Barrierefreie Kommunikation Nach der ersten Umsetzungsphase auf lokaler Ebene wurde eine Zeitschiene für die verbleibenden Themen festgelegt. 2017 und 2018 konnte in der AG Kommunale Aktionspläne die Themen „Pflege und Gesundheit“ bearbeitet und von den kommunalen Gremien für die Veröffentlichung freigegeben werden. Der erweiterte Aktionsplan ist zu finden unter www.kvmyk.de oder www.koblenz.de. Derzeit befasst sich die Arbeitsgruppe mit dem Themenbereich „Erziehung und Bildung“.  Hierzu hat es bereits ein Treffen in den Räumlichkeiten der Rhein-Mosel-Werkstatt Koblenz gegeben, zu dem auch Experten aus den Bereich
en Schule, Bildung und Kindergarten eingeladen wurden. Bei einem nächsten Treffen der AG Kommunale Aktionspläne zum Thema „Erziehung und Bildung“ im Dezember 2018 wird es um die Konkretisierung von Zielen und Maßnahmen gehen.

Meldung in verständlicher Sprache:

Land-Kreis Mayen-Koblenz und Stadt Koblenz veröffentlichen einen Aktions-Plan zur Selbst-Bestimmung und Teil-Habe für Menschen mit Behinderungen

Der Land-Kreis Mayen-Koblenz und die Stadt Koblenz wollen Menschen mit Behinderungen dabei helfen, in der Gesellschaft dabei zu sein.
Es gibt eine Arbeits-Gruppe.
Dort machen auch Menschen mit Behinderungen mit.
Die Arbeits-Gruppe hat einen Aktions-Plan geschrieben.
Aktion heißt: Es wird etwas gemacht.
In dem Aktions-Plan steht:
Das wollen wir in unserer Gegend tun.
Die Arbeits-Gruppe hatte schon viele Ideen, was sich ändern soll.
Und es wird weiter überlegt.

Das wollen wir auch zusammen schaffen:
Menschen mit Behinderungen sollen für ihre Gesundheit und in der Pflege gute Versorgung finden.
Bei der Planung wurden Menschen mit Behinderungen und Ihre Angehörigen gefragt:

Was ist gut und was ist nicht so gut?
Was hilft Menschen mit Behinderung bei Ärzten und in der Pflege?
Es wurde viel gesprochen und überlegt.
Es gab auch viele Ergebnisse und Ideen.
Diese Ideen werden nun zu den anderen Ideen dazu getan.
Den Aktions-Plan kann man im Internet finden.
Die Internet-Adressen sind:
www.kvmyk.de
www.koblenz.de
Man kann auch bei den Verwaltungen nach dem Aktions-Plan fragen.
Die Arbeits-Gruppe sammelt noch mehr Ideen.
Wir überlegen, was im Kindergarten und in der Schule gut läuft.
Und was man besser machen kann.
Damit Menschen mit Behinderung wie alle anderen Menschen lernen können.
Und damit alle Menschen zusammen lernen können.

Impfsprechstunde im Gesundheitsamt Mayen am 12. statt 5. Dezember

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KREIS MYK. Die Impfsprechstunde beim Gesundheitsamt Mayen muss einmalig um eine Woche verschoben werden. Der üblicherweise auf den ersten Mittwoch des Monats angesetzte Termin findet nun am 12. Dezember von 14 bis 15 Uhr statt.

Weitere Infos unter Telefonnummer 02651/ 964 30. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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