Dienstag, 25. Juni 2019

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Grippeschutzimpfung - jetzt aktiv werden

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Kreisgesundheitsamt Neuwied gibt Tipps

Mit Eintreten des Herbst und Winters steht die Grippesaison bevor. Damit einhergehend ist die Planung von Vorsorgemaßnahmen besonders wichtig. Das Kreisgesundheitsamt rät, jetzt aktiv zu werden.

Die Grippe ist eine viel ernster zu nehmende Erkrankung als eine Erkältung und geht mit deutlich schwereren und längeren Krankheitszeichen einher. Typische Grippesymptome sind ein plötzlicher Krankheitsbeginn mit Fieber, trockener Reizhusten, Kopf-, Hals-, Muskel und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit und manchmal Übelkeit/ Erbrechen. Komplikationen einer Grippeerkrankung wie eine Lungen- oder Herzmuskelentzündung können auftreten.

Die Grippeimpfung bietet die beste Möglichkeit, sich und andere vor der Grippe zu schützen. Insbesondere ältere Menschen (>60 Jahre) und Menschen mit chronischen Erkrankungen sowie Schwangere und medizinisches bzw. Personal mit starkem Publikumsverkehr sollten sich jedes Jahr gegen die saisonale Grippe impfen lassen.

Wichtig zu wissen ist, dass eine Grippeimpfung keine Grippeerkrankung hervorrufen kann und in der Regel gut vertragen wird. In den neusten Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) wird die Verwendung eines Vierfachimpfstoffes empfohlen, welcher einen noch besseren Schutz als der Dreifachimpfstoff bieten soll.

Der Vierfachimpfstoff ist, mindestens bei medizinischer Indikation, ab der Impfsaison 2018/2019 eine Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Informieren kann man sich beim Hausarzt, inwieweit man von einer Grippeimpfung profitiert sowie bei der Krankenkasse bezüglich der Kostenübernahme.

Zudem ist die Hygiene sehr wichtig: Das richtige und regelmäßige Händewaschen, verstecktes Husten und Niesen sowie die Nutzung und zügige Entsorgung von Papiertaschentüchern stellen wichtige Hygienemaßnahme für Sie und Ihre Umgebung dar.

Impfung im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung in Simmern

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Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge bietet das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern in regelmäßigen Abständen kostenfrei Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Keuchhusten und Poliomyelitis (Kinderlähmung) an. Der Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie soll nach erfolgter Grundimmunisierung alle zehn Jahre durch eine Impfung aufgefrischt werden. Gegen Poliomyelitis ist man im Erwachsenenalter nach erfolgter Grundimmunisierung dauerhaft geschützt. Nur bei Reisen in Länder mit Poliomyelitis-Risiko wird noch eine Auffrischimpfung als Reiseimpfung empfohlen.

Der nächste Impftermin im Gesundheitsamt Simmern, Hüllstraße 13, ist am Mittwoch, 17. Oktober 2018, von 14 bis 17 Uhr. Wichtig: Bitte bringen Sie Ihren Impfausweis mit! Weitere Infos zu den Impfungen erhalten Sie unter der Telefonnummer 06761 82-701.

Drei Viertel der Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer sind Nichtraucher

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Mehr als drei Viertel (78 Prozent) der rheinland-pfälzischen Bevölkerung über 15 Jahren zählte sich im Jahr 2017 zu den Nichtrauchern. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lag der Anteil der Nichtraucher damit nahe am Bundesdurchschnitt (ebenfalls 78 Prozent). Gegenüber der letzten Erhebung im Jahr 2013 stieg der Nichtraucheranteil um knapp drei Prozentpunkte, gegenüber dem Jahr 2009 sogar um knapp vier Prozentpunkte. Lediglich in fünf Bundesländern lebten 2017 anteilig mehr Nichtraucher.

Im Rahmen der freiwilligen Zusatzerhebung des Mikrozensus 2017 machten 78 Prozent der Befragten Angaben zu ihren Rauchgewohnheiten. Von den Personen mit Angaben zum Rauchverhalten sagten 56 Prozent aus, noch nie geraucht zu haben, gut 22 Prozent waren ehemalige Raucher. Das durchschnittliche Alter bei Rauchbeginn lag bei 17,7 Jahren.

Unter den Frauen lag der Nichtraucheranteil mit 81 Prozent höher als bei den Männern (75 Prozent). Den niedrigsten Nichtraucheranteil wiesen Männer in den jüngeren Altersjahrgängen auf: Von den 25- bis 30-Jährigen waren nur 65 Prozent Nichtraucher. Frauen hatten in der Altersgruppe von 50 bis 55 Jahren mit 73 Prozent den niedrigsten Nichtraucheranteil. Mit zunehmendem Alter geben immer mehr Menschen das Rauchen auf. Bei den über 65-Jährigen verzichteten 92 Prozent der Frauen und 89 Prozent der Männer auf Tabakkonsum.

Von allen Personen, die Angaben zu ihrem Rauchverhalten machten, bezeichneten sich knapp 18 Prozent als regelmäßige Raucher (2013: 20 Prozent, 2009: 21 Prozent). Von ihnen gaben wiederum sieben Prozent an, durchschnittlich weniger als fünf Zigaretten am Tag zu konsumieren. Bei 78 Prozent der regelmäßigen Raucher belief sich der Konsum auf fünf bis 20 und bei 15 Prozent auf mehr als 20 Zigaretten täglich. Das Zigarettenrauchen war unter den Raucherinnen und Rauchern mit Abstand am weitesten verbreitet (96 Prozent). Nur eine Minderheit (vier Prozent) bevorzugte Zigarren, Zigarillos, Pfeifentabak oder Shisha (Wasserpfeife).

Die Daten stammen aus der Zusatzbefragung des Mikrozensus der Jahre 2009, 2013 und 2017. Alle vier Jahre werden ein Prozent aller rheinland-pfälzischen Haushalte nicht nur zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Situation, sondern auch zu gesundheitsbezogenen Themen befragt. Die Stichprobe des Mikrozensus umfasst ca. 20.000 Haushalte.

Autor: Sebastian Fückel (Referat Analysen Staat, Soziales)

Mehr als die Hälfte der rheinland-pfälzischen Bevölkerung hat Übergewicht

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Im Jahr 2017 waren knapp 55 Prozent aller Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer ab 18 Jahren übergewichtig. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems weisen fünf Bundesländer noch höhere Werte auf. Zwischen Männern und Frauen gibt es deutliche Unterschiede. So hatten in Rheinland-Pfalz 65 Prozent der erwachsenen Männer und 44 Prozent der erwachsenen Frauen Übergewicht.

Bundesweit lag der Anteil der übergewichtigen Männer bei 62 Prozent, der Anteil der übergewichtigen Frauen bei 43. Dies zeigen die Ergebnisse der freiwilligen Zusatzbefragung des Mikrozensus 2017, bei der ein Prozent der Bevölkerung zu gesundheitsbezogenen Themen um Auskunft gebeten wurde. Gut 67 Prozent der Befragten machten in diesem Zusammenhang Angaben zu ihrer Körpergröße und ihrem Körpergewicht.

Übergewicht ist bereits bei jungen Erwachsenen weit verbreitet, wobei der Anteil der Übergewichtigen mit zunehmendem Alter noch steigt. Bei den Männern weist in beinahe jeder Altersgruppe mehr als die Hälfte der Bevölkerung einen Body-Mass-Index von über 25 auf, der als definierter Wert für Übergewicht dient. Lediglich in der Gruppe der 18- bis unter 25-Jährigen liegt der Anteilswert darunter (32 Prozent). Frauen sind dagegen in jeder Altersgruppe seltener übergewichtig als Männer. In den Altersgruppen zwischen 25 und 55 Jahren schwankte der Anteilswert zwischen 30 und 42 Prozent, in den Altersgruppen ab 55 Jahren zwischen 50 und 58 Prozent.

Untergewicht, das heißt ein Body-Mass-Index von weniger als 18,5, kommt in Rheinland-Pfalz weitaus seltener vor. Frauen waren dabei mit 3,1 Prozent relativ häufiger von Untergewicht betroffen als Männer (0,7 Prozent).

Die Daten stammen aus der Zusatzbefragung des Mikrozensus 2017. Alle vier Jahre werden ein Prozent aller rheinland-pfälzischen Haushalte nicht nur zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Situation, sondern auch zu gesundheitsbezogenen Themen befragt. Die Stichprobe des Mikrozensus umfasst ca. 20.000 Haushalte.

Autor: Sebastian Fückel (Referat Analysen Staat, Soziales)

Gesundheitsamt Andernach am 11. und 12. Oktober nur eingeschränkt erreichbar

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KREIS MYK. Die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes in Andernach sind am Donnerstag, den 11. sowie am Freitag, den 12. Oktober wegen technischer Arbeiten nicht über Telefon und Email erreichbar. In dringenden Fällen steht das das Gesundheitsamt in Mayen unter der Telefonnummer 02651/ 96430 zur Verfügung. Ab Montag, den 15. Oktober kann man das Gesundheitsamt in Andernach wieder wie gewohnt kontaktieren.

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