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Gefahren durch Zecken: So schützen Sie Ihre Familie

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Mit Impfung und Abwehrmitteln gut gewappnet

Mainz, den 18. Februar 2020 – In Rheinland-Pfalz gehört der Landkreis Birkenfeld zu den Risikogebieten für die von Zecken übertragene Frühsommerliche-Meningoenzephalitis (FSME), die in schweren Fällen zu einer Hirnhautentzündung führen kann. Da aber ganz Baden-Württemberg als angrenzendes Bundesland und auch Bayern als mögliches Ausflugsziel komplett als Risikogebiete ausgewiesen sind, rät der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV, sich gegen die FSME impfen zu lassen und sich in der Natur entsprechend gegen Zecken zu schützen.

Petra Engel-Djabarian, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV erklärt: „Die Impfung bietet einen zuverlässigen Schutz gegen FSME. In Risikogebieten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel die Impfung für ihre Versicherten. Leider gehen immer noch zu wenige Menschen zum Impfen und gefährden sich dadurch unnötig. Durch einen kleinen Piks kann die ganze Familie, vom Opa bis zum Enkelkind, geschützt werden.“

Neben der Gefahr, einer Übertragung der FSME, können Zeckenbisse auch die Krankheit Lyme-Borreliose auslösen, gegen die es keine Impfung gibt. Apothekerin Engel-Djabarian zeigt die Unterschiede auf: „Die ersten Symptome bei beiden Erkrankungen ähneln einer Grippe mit Fieber oder Gliederschmerzen. Bei der FSME kommt es später bei einigen Patienten zu der gefährlichen zweiten Phase, bei der Hirnhaut- und Gehirnentzündungen die Folge sein können. Dann können auch Lähmungen oder Kopfschmerzen dazukommen. Typisch für die Lyme-Borreliose hingegen sind die häufig auftretende kreisrunde Rötung um die Bissstelle und das Anschwellen der Lymphknoten.“

Um sich also auch gegen die Lyme-Borreliose – und weitere seltenere Krankheiten durch Zeckenbisse – zu wappnen, sollte man sich aktiv vor Zeckenbissen schützen. Dafür gibt es entsprechende Mittel, mit denen man sich einreiben oder einsprayen

kann, und auch die richtige Kleidung ist entscheidend. Helle, geschlossene Kleidung eignet sich für Ausflüge ins Grüne. Hunde und Katzen sollten auch entsprechend vorbereitet werden. Hier gibt es beispielsweise Halsbänder, welche Zecken abwehren können. Nach dem Aufenthalt im Grünen sollte man alle Personen und auch Haustiere nach Zecken absuchen. Festgesaugte Tiere sofort mit einer geeigneten Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange oder -karte entfernen, empfiehlt Petra Engel-Djabarian. Da Zecken neben der FSME und der Lyme-Borreliose noch fast 50 weitere und seltenere Erkrankungen übertragen können, rät die Apothekerin, alle Zecken zu sammeln: „Nach dem Entfernen klebe ich die Zecke mit Tesafilm auf ein Blatt. Daneben notiere ich auf welchem Familienmitglied die Zecke war und das Datum. Bei später auftretenden diffusen Krankheitssymptomen kann die tote Zecke noch nach Jahren im Labor analysiert werden. Dann lässt sich herausfinden, ob und welche Krankheitserreger möglicherweise durch sie übertragen wurden.“

Hintergrundinformationen zum Thema

-          Auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts (RKI) zeigt eine Karte die FSME-Risikogebiete für Deutschland an. Risiken im europäischen und nicht europäischen Ausland sind unter dem Stichwort „Zeckengebiete“ leicht im Internet zu recherchieren.

-          Generell tragen alle gesetzlichen Krankenkassen die Kosten der Zecken-Impfung für Versicherte, die in Risikogebieten wohnen. Dagegen zahlen nicht alle Krankenkassen für eine Zecken-Impfung, wenn Versicherte lediglich in betroffene Gebiete reisen.

Kreisgesundheitsamt Neuwied informiert über Coronavirus

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Hinweise zur aktuellen Situation

Die gute Nachricht zuerst: Das Robert-Koch-Institut (RKI) erachtet derzeit das Risiko, sich mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren als gering. Auch wenn die Auswirkungen des Coronavirus teilweise dramatisch erscheinen, gebe es in Deutschland keinen Grund zur Panik. Übertragungen von Mensch zu Mensch seien zwar möglich, erfolgten nach WHO-Informationen aber nur bei engem Kontakt mit infizierten Menschen.

Das Kreisgesundheitsamt Neuwied veröffentlicht deshalb Hinweise zur aktuellen Situation: Eine Infektion mit dem Coronavirus kann zu schweren Infektionen der unteren Atemwege und Lungenentzündungen führen. Zu den Symptomen zählen starker Husten, Fieber und Atemnot

Dies Symptome denen eines grippalen Infekts, wie z.B. Fieber, Husten und Schnupfen. Diese grippalen Infekte haben derzeit allgemein Hochkonjunktur.

Sollte man Symptome bemerken, empfiehlt es sich, Ruhe zu bewahren und zunächst zu überlegen, ob mit Blick auf den Coronavirus zusätzlich weitere Risikofaktoren erfüllt sind: Das Coronavirus kommt als Krankheitsursache nur dann in Betracht, wenn Kontakt zu einem Erkrankten bestand oder wenn man sich bis maximal 14 Tage vor Krankheitsbeginn in einem Risikogebiet aufgehalten hat“ Das Risikogebiet ist nach aktuellem Stand nur die chinesische Provinz Hubei, in der die Stadt Wuhan liegt.

Wenn Symptome auftreten, ist der Auslöser aber weitaus wahrscheinlicher die Grippe als das Coronavirus, lautet die Einschätzung der Gesundheitsexperten. Wer trotzdem den Verdacht hat, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, dem stehen sowohl die niedergelassenen Ärzte als auch das Kreisgesundheitsamt nach telefonischer Voranmeldung zur Verfügung. Außerhalb der Sprechzeiten besteht die Möglichkeit, mit einer Bereitschaftspraxis (Tel. 116117) telefonischen Kontakt aufzunehmen.

Den Notruf 112 sollte man nur im Notfall wie akuter Atemnot nutzen und auch dort auf den Aufenthalt in einem Risikogebiet hinweisen. Wichtig ist die telefonische Vorankündigung, damit die aufnehmende Gesundheitseinrichtung entsprechende Vorkehrungen treffen kann.

Das Kreisgesundheitsamt steht bereits in engem Kontakt mit den niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern sowie im informatorischen Austausch mit dem übergeordneten Fachministerium und den Aufsichtsbehörden.

Tel.: 02631-803-723 (Anmeldung)

Wie kann man sich vor Ansteckung schützen?

In Anbetracht der Grippesaison aber auch sonst sind folgende Maßnahmen überall und jederzeit für den Eigenschutz angeraten: Gründliche Händehygiene – diese gelingt in fünf Schritten. Halten Sie die Hände zunächst unter fließendes Wasser. Seifen Sie dann die Hände gründlich ein – sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denken Sie auch an die Fingernägel. Hygienischer als Seifenstücke sind Flüssigseifen, besonders in öffentlichen Waschräumen. Reiben Sie die Seife an allen Stellen sanft ein. Gründliches Händewaschen dauert 20 bis 30 Sekunden. Danach die Hände unter fließendem Wasser abspülen. Verwenden Sie in öffentlichen Toiletten zum Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder Ihren Ellenbogen. Trocknen Sie anschließend die Hände sorgfältig ab, auch in den Fingerzwischenräumen. In öffentlichen Toiletten eignen sich hierfür am besten Einmalhandtücher. Zu Hause sollte jeder sein persönliches Handtuch benutzen. Dass Händewaschen tatsächlich die Häufigkeit von Infektionskrankheiten senkt, wurde in vielen Studien untersucht und bestätigt.

Des Weiteren sollte man grundsätzlich Hustenhygiene einhalten, d.h. Niesen und Husten in die Armbeuge und Abstand zu Erkrankten halten. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der jahreszeittypischen Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Die akuten Risikogebiete und viele weitere aktuellen Informationen können jederzeit auf der Internetseite des Robert Koch Institutes unter der Adresse: www.rki.de abgerufen werden.

Coronavirus: Experten sehen keinen Grund zur Panik

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Rhein-Lahn-Kreis. Die gute Nachricht zuerst: Das Robert-Koch-Institut (RKI) erachtet derzeit das Risiko, sich mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren, als gering. Auch wenn die Auswirkungen des Coronavirus teilweise dramatisch erscheinen, gebe es in Deutschland keinen Grund zur Panik. Übertragungen von Mensch zu Mensch seien zwar möglich, erfolgten nach WHO-Informationen aber nur bei engem Kontakt mit infizierten Menschen.

Die Symptome des Coronavirus ähneln denen eines grippalen Infekts, wie z.B. Fieber, Husten und Schnupfen. Diese grippalen Infekte haben derzeit allgemein Hochkonjunktur.

Sollte man Symptome bemerken, empfiehlt es sich, Ruhe zu bewahren und zunächst zu überlegen, ob mit Blick auf den Coronavirus zusätzlich weitere Risikofaktoren erfüllt sind:

  • Einreise von China,
  • Kontakt mit jemandem, der aus China eingereist ist,
  • Kontakt mit jemandem, bei dem eine Erkrankung mit dem Coronavirus nachgewiesen ist.

Wenn die genannten Symptome auftreten, ist der Auslöser weitaus wahrscheinlicher die Grippe als das Coronavirus, lautet die Einschätzung der Gesundheitsexperten. Das Coronavirus kommt als Krankheitsursache nur dann in Betracht, wenn Kontakt zu einem Erkrankten bestand oder wenn man sich bis maximal 14 Tage vor Krankheitsbeginn in einem Risikogebiet aufgehalten hat. Das Risikogebiet ist nach aktuellem Stand des RKI nur die chinesische Provinz Hubei.

Wer den Verdacht hat, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, dem stehen sowohl die niedergelassenen Ärzte als auch das Kreisgesundheitsamt zur Verfügung.

Wie kann man sich vor Ansteckung schützen?

In Anbetracht der Grippesaison, aber auch sonst sind folgende Maßnahmen überall und jederzeit für den Eigenschutz angeraten: Gründliche Händehygiene – diese gelingt in fünf Schritten. Halten Sie die Hände zunächst unter fließendes Wasser. Seifen Sie dann die Hände gründlich ein – sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denken Sie auch an die Fingernägel. Hygienischer als Seifenstücke sind Flüssigseifen, besonders in öffentlichen Waschräumen. Reiben Sie die Seife an allen Stellen sanft ein. Gründliches Händewaschen dauert 20 bis 30 Sekunden. Danach die Hände unter fließendem Wasser abspülen. Verwenden Sie in öffentlichen Toiletten zum Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder Ihren Ellenbogen. Trocknen Sie anschließend die Hände sorgfältig ab, auch in den Fingerzwischenräumen. In öffentlichen Toiletten eignen sich hierfür am besten Einmalhandtücher. Zu Hause sollte jeder sein persönliches Handtuch benutzen. Dass Händewaschen tatsächlich die Häufigkeit von Infektionskrankheiten senkt, wurde in vielen Studien untersucht und bestätigt.

Wer muss informiert werden, wenn der Verdacht auf eine Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus besteht?

Die Ärztin oder der Arzt, der bei einem Patienten den Verdacht auf eine Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus stellt, aber auch das Labor, das das neuartige Coronavirus bei einem Menschen nachweist, muss dies dem Gesundheitsamt gemäß Infektionsschutzgesetz melden. Die Meldung muss unverzüglich erfolgen und dem Gesundheitsamt spätestens innerhalb von 24 Stunden vorliegen.

Neben den Infektionsschutzmaßnahmen, die vom Gesundheitsamt durchgeführt werden, werden die Informationen zu dem Fall im Gesundheitsamt erfasst und nichtnamentlich (also u.a. ohne Name, Adresse und Kontaktangaben) an die zuständigen Landesbehörden und von dort an das Robert-Koch-Institut (RKI) übermittelt. Das RKI wertet die bundesweiten Daten zu Infektionskrankheiten aus und veröffentlicht sie.

Das Kreisgesundheitsamt steht bereits in engem Kontakt mit den niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern sowie im informatorischen Austausch mit dem übergeordneten Fachministerium und den Aufsichtsbehörden.

Coronaviren: DAK-Gesundheit in Koblenz schaltet Hotline am 31.01.20

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Medizin-Experten informieren über die neue Lungenkrankheit und die Gefahren einer Infektion

Koblenz, 28. Januar 2020. In Deutschland gibt es erste bestätigte Fälle des neuartigen Coronavirus. Das Virus kann eine Lungenkrankheit auslösen, an der im Hauptverbreitungsland China bereits viele Menschen gestorben sind. Zur Aufklärung über mögliche Gefahren schaltet die DAK-Gesundheit in Koblenz am 31. Januar eine Beratungshotline. Zwischen 8 und 20 Uhr beantworten Ärzte und Hygienefachleute Fragen zu Risiken und notwendigen Schutzmaßnahmen. Das spezielle Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841 können Kunden aller Krankenkassen nutzen.

Coronaviren verursachen bei Menschen verschiedene Krankheiten, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu schweren Infektionen der unteren Atemwege und Lungenentzündungen. „Vor allem für Patienten, die an einer Vorerkrankungen leiden, ist eine Infektion gefährlich“, sagt Jürgen Wilhelm von der DAK-Gesundheit Koblenz. „Wir können eine weite Verbreitung der Coronaviren in Deutschland verhindern, wenn wir erste Krankheitsfälle früh erkennen, die betroffenen Patienten isolieren und konsequent Hygienemaßnahmen einhalten. Unsere Hotline trägt zur Aufklärung bei“, erklärt Jürge Wilhelm. „Wir wollen die Fragen besorgter Menschen beantworten.“

Wohin kann man sich wenden bei Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus? Wie lange dauert es, bis nach einer Infektion mit einem Krankheitserreger die ersten Symptome auftreten? Was sind sinnvolle Hygienemaßnahmen? Wie wichtig ist ein Mundschutz? Diese und weitere Fragen beantworten die Medizin-Experten der DAK-Gesundheit am 31. Januar von 8 bis 20 Uhr.

Coronaviren in Deutschland

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BARMER schaltet Hotline für alle Bundesbürger

Mainz, 28. Januar 2020 – Angesichts des ersten bestätigten Falls in Deutschland hat die BARMER eine Hotline zum Coronavirus eingerichtet. Medizinexperten geben hier rund um die Uhr Informationen darüber, wer besonders gefährdet sei, wie man sich schützen und einen Verdachtsfall erkennen könne. „Unsere Experten kennen den aktuellen Stand der medizinischen Forschung und können deshalb helfen, Unsicherheit oder gar Angst zu vermeiden“, erklärt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Die kostenlose Hotline stehe allen Interessierten – also nicht nur BARMER-Versicherten – rund um die Uhr offen unter 0800 84 84 111.

Menschen mit schwerer Grunderkrankung gefährdet

Laut Kleis zeigen sich bei Infektionen mit gewöhnlichen Coronaviren zumeist Symptome einer Erkältung, wie etwa Husten oder Schnupfen. „Bestimmte Coronaviren, wie das zuerst in China aufgetretene, können aber auch schwere Infektionen und Lungenentzündungen verursachen“, so Kleis. Die neue Lungenerkrankung gefährde vor allem Menschen, die schon an einer schweren Grunderkrankung litten.

Deutsches Gesundheitswesen gut vorbereitet

Panik sei jedoch nicht angebracht. Auch wenn es derzeit noch keinen Impfstoff gäbe, ließen sich Betroffene je nach Schwere der Erkrankung dennoch sehr wirkungsvoll behandeln. Kleis: „Mit unserem modernen Gesundheitswesen sind wir auch für diese Fälle sehr gut aufgestellt. Selbstverständlich übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen von der Diagnostik bis zur Krankenhausbehandlung alle Kosten.“

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