Donnerstag, 22. April 2021

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Dringende Hinweise zu zwei neuen Coronafällen in Koblenz und Brey

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Eine Frau aus Koblenz wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Hierbei handelt es sich um eine Mitarbeiterin der Universität Koblenz-Landau am Standort Emil-Schüller-Straße in Koblenz. Die unmittelbaren Kollegen der positiv getesteten Frau, die in direktem Kontakt mit ihr standen, wurden über den Befund vom Gesundheitsamt Mayen-Koblenz und über das weitere Vorgehen informiert. Nach jetziger Bewertung des Gesundheitsamtes zählt keiner der Studierenden der Universität Koblenz-Landau am Standort Koblenz als direkte Kontaktperson der positiv getesteten Mitarbeiterin im Studierendensekretariat.

Eine 87-jährige aus Brey wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Sie besuchte am 7. März die Veranstaltung „Wonderfrolleins Musik der 50er und 60er Jahre“ in Brey. Direkte Kontaktpersonen sind aktuell nicht ermittelbar. Daher werden alle Personen, die an der Veranstaltung teilgenommen haben, gebeten, enge soziale Kontakte vorerst zu meiden. Sofern Symptome (Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Schüttelfrost, Halsschmerzen) bei Teilnehmern dieser Veranstaltung auftreten, können diese unmittelbar die Fieberambulanzen in Koblenz (ab 8 Uhr) und Mayen (ab 10 Uhr) aufsuchen. Das Gesundheitsamt muss vorher nicht kontaktiert werden.

Wenn der Rücken zwickt

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Leichte Rückenschmerzen selbst behandeln

Mainz, den 12. März 2020 – Zum bundesweiten Tag der Rückengesundheit, am 15. März 2020, erklärt der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV was Patienten bei Verspannungen und leichten Rückenschmerzen selbst tun können. Die Mehrheit aller Deutschen haben mindestens einmal im Leben Rückenschmerzen. Und sie sind auch eine der häufigsten Ursachen für Krankheitstage. Doch glücklicherweise steckt meist keine ernsthafte Erkrankung dahinter.

Wer Rückenschmerzen hat, sollte diese schnell behandeln. Schonhaltung oder gar das Einstellen von körperlicher Bewegung, fördert eher die Verspannungen und damit den Schmerz. Häufig leiden Patienten unter Nacken- und Schulterschmerzen oder auch unter Schmerzen im Lendenwirbelbereich. Sind die Muskeln sehr angespannt, können leichte Übungen, wie beispielsweise Yoga und Pilates, helfen, diese Verspannungen zu lösen, ebenso Entspannungstrainings wie Autogenes Training. „Manchmal mag man sich gar nicht mehr bewegen, weil es einfach weh tut, dann empfehle ich ein leichtes Schmerzmittel“, erklärt Petra Engel-Djabarian, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV. Denn Bewegung ist nötig, um die Muskeln zu lockern. Bei akuten starken Schmerzen sollte aber auf herausfordernden Sport verzichtet werden.

Die Anwendung von Wärmetherapie hilft bei verspannten Muskeln, doch Rotlicht und Wärmeflasche sind für den Alltag im Beruf oder Haushalt oft unpraktisch. In diesem Fall sind wärmende Salben oder Pflaster die bessere Alternative. Auch eine Wärmeflasche to go, also Wärmegürtel oder Pflaster, die keinen Wirkstoff in die Haut abgeben, sind für unterwegs besser geeignet. „Am besten lässt man sich in der Apotheke beraten, denn zum Beispiel bei ausstrahlenden Schmerzen des Ischias oder bei bekannten Bandscheibenproblemen als Ursache der Rückenbeschwerden, rate ich von Wärme ab“, so die Apothekerin. Ist der Grund der Schmerzen unklar, stehen auch zur äußerlichen Anwendung Wirkstoffe wie Ibuprofen oder Diclofenac zur Verfügung.

Aber Vorsicht: Wer dauerhaft Medikamente benötigt, sollte vor der Behandlung mit Schmerzmitteln mit seiner Apothekerin oder seinem Apotheker sprechen. „Auch Arzneimittel die auf die Haut aufgetragen werden, gelangen ins Blut und können so Wechselwirkungen verursachen“, gibt Engel-Djabarian zu bedenken.

Kommen zu den Rückenschmerzen Taubheitsgefühle in Armen oder Beinen, Schmerzen beim Wasserlassen oder gar ein ausstrahlender Schmerz in den Arm dazu, sollte am besten sofort ein Arzt aufgesucht werden. Ebenso ist es für Patienten mit langanhaltenden, stärker werdenden Rückenbeschwerden empfehlenswert, sich von einem Arzt untersuchen lassen.

Kreisgesundheitsamt informiert über Masern

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Glücklicherweise haben sich die Masern-Verdachtsfälle in Hammerstein, Dattenberg und Neuwied nicht bestätigt. Die Ermittlung der Kontaktpersonen im Masernfall in Bad Hönningen ist abgeschlossen und wenige Kontakte sind isoliert, bzw. vom Betreten von Gemeinschaftseinrichtungen ausgeschlossen. Die eigens eingerichtete „Masern-Hotline 02631-803-666“ wird zum 17.03.2020 eingestellt. Bis dahin ist sie ausschließlich wochentags von 8:00-16:00h besetzt.

Aufgrund der sehr leichten Übertragung von Mensch zu Mensch und der Tatsache, dass es sich nicht um eine harmlose Kinderkrankheit handelt, weist das Gesundheitsamt nochmals auf die Bedeutung des Impfschutzes hinweisen. Nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut sollten alle Menschen, die nach 1970 geboren sind, dafür Sorge tragen, dass sie zumindest einmal im Erwachsenenalter gegen Masern geimpft sind. Für Kinder wird eine zweimalige Impfung gegen Masern empfohlen. Bei vor 1970 geborenen Personen ist aufgrund der hohen Ansteckungswahrscheinlichkeit von Masern ein Immunschutz zu erwarten und eine Impfung somit in der Regel nicht erforderlich.

Öffnungszeiten der Fieberambulanzen

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Allgemeiner Hinweis zu den Öffnungszeiten der Fieberambulanzen. Diese haben von Montag bis Sonntag wie folgt geöffnet:

Koblenz: 8 - 17.30 Uhr

Mayen: 10 - 15 Uhr

An beiden Standorten sind Änderungen vorbehalten.

Wer sich an die Fieberambulanzen wenden kann sowie weitere wichtige Informationen gibt es unter www.kvmyk.de/corona

Schutz vor der Verbreitung des Coronavirus

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Dringende Empfehlung des Gesundheitsamtes für „Rückkehrer“ aus Risikogebieten

Um die Weiterverbreitung des neuartigen Coronavirus bestmöglich aufzuhalten oder zumindest zu verlangsamen, appelliert das Gesundheitsamt an alle Personen, die aktuell aus einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet (beispielsweise Italien) zurückgekehrt sind:

Bleiben Sie nach Möglichkeit für 14 Tage zu Hause, schicken Sie Ihre Kinder nicht zur Kita oder Schule, vermeiden Sie unnötige Kontakte – auch wenn Sie keine Krankheitszeichen haben!

Beachten Sie das Husten und Niesen in die Armbeuge und eine gute Händehygiene.

Wenn Sie bereits grippale Symptome (Fieber, Husten oder Atemnot) haben oder im Laufe von 14 Tagen nach Ihrer Rückreise bekommen, informieren Sie bitte telefonisch Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt und das Gesundheitsamt. Weisen Sie in dem Gespräch auf Ihre Reise hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen, bevor Sie sich in eine Arztpraxis begeben.

Setzen Sie sich direkt mit Ihrem Arbeitgeber/Ihrer Arbeitgeberin in Verbindung und weisen Sie Kita oder Schule auf die Reise hin.

Das Gesundheitsamt empfiehlt den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern dringend, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für diese 14 Tage freizustellen – auch zum Schutz des Personals des ganzen Betriebes.

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