Mittwoch, 24. April 2019

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Was hilft bei Angststörungen?

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Von Angststörungen sind sehr viele Menschen betroffen- einen Überblick über die verschiedenen Formen von Angsterkrankungen und über Möglichkeiten der Therapie gibt Dr. Andreas Kerl-Sanchez, Leitender Oberarzt bei den Barmherzigen Brüdern Saffig, am Mittwoch,  06. März, von 17.00-19.00 Uhr

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des „Koblenzer Trialogs“  in der Kontakt- und  Informationsstelle  der Bethesda-St. Martin gemeinnützige GmbH, Bogenstr.53a, 56073 Koblenz (Goldgrube).

Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Info-Telefon : 0261/92166-16 oder 92166-31.

Impfung im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung in Simmern

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Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge bietet das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern in regelmäßigen Abständen kostenfrei Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Keuchhusten und Poliomyelitis (Kinderlähmung) an. Der Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie soll nach erfolgter Grundimmunisierung alle zehn Jahre durch eine Impfung aufgefrischt werden. Gegen Poliomyelitis ist man im Erwachsenenalter nach erfolgter Grundimmunisierung dauerhaft geschützt. Nur bei Reisen in Länder mit Poliomyelitis-Risiko wird noch eine Auffrischimpfung als Reiseimpfung empfohlen.

Der nächste Impftermin im Gesundheitsamt Simmern, Hüllstraße 13, ist am Donnerstag, 07.03.2019, von 14 bis 17 Uhr. Wichtig: Bitte bringen Sie Ihren Impfausweis mit! Weitere Infos zu den Impfungen erhalten Sie unter der Telefonnummer 06761 82-701.

Treffen Angehöriger psychisch kranker Menschen

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Das nächste Treffen der Angehörigen psychisch kranker Menschen findet am Donnerstag, 7. März 2019, 19 Uhr, im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises in Simmern, Hüllstraße 13 statt. Weitere Informationen erhalten Sie bei Harald Wellems, Telefon 06761 82-723 und Ute Sommer, Telefon 06761 82-721.

Damit es keine Sauf-Kids werden

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Experten beraten Eltern am 25. Februar zum richtigen Umgang mit Alkohol in der Familie

Koblenz, 19. Februar 2019. Ein Fünftel aller Eltern in Deutschland macht sich Sorgen, dass ihre Kinder zu viel Alkohol trinken. Das zeigt eine repräsentative Elternbefragung der DAK-Gesundheit. Tatsächlich sind 2017 in der Stadt Koblenz rund 35 Jungen und Mädchen mit einer akuten Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gekommen.

Damit aus Kindern keine Sauf-Kids werden, bietet die DAK-Gesundheit am 25. Februar eine Telefon-Hotline an. Von 8 bis 20 Uhr erklären medizinische Experten wie Eltern gute Vorbilder sein können. Das spezielle Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841 steht Kunden aller Krankenkassen offen.

„Mit unserer Hotline ermuntern wir Mütter und Väter zu einem offenen Umgang mit Alkohol-Themen“, sagt Jürgen Wilhelm von der DAK-Gesundheit. Im Auftrag der Krankenkasse hat das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung in Kiel (IFT-Nord) die Entwicklung von riskantem Trinkverhalten bei Heranwachsenden über neun Jahre hinweg verfolgt. Demnach steigt bei hohem Alkoholkonsum der Eltern auch beim Nachwuchs das Risiko fürs Rauschtrinken. „Uns liegt die Prävention in Koblenz sehr am Herzen, deshalb wollen wir Risiken klar benennen und Hilfe anbieten“, so Wilhelm. „Wie viel Alkohol dürfen Mütter und Väter selbst trinken, um noch als gutes Vorbild zu gelten? Ab wann ist Alkoholkonsum riskant für die Gesundheit?“

Diese und andere Fragen beantworten die Experten der DAK-Gesundheit am 25. Februar von 8 bis 20 Uhr. Ausführliche Infos für Jugendliche und ihre Eltern zu einem gesundheitsbewussten Umgang mit Alkohol gibt es unter: www.dak.de/glasklar

Pflege macht Angehörige körperlich und seelisch krank

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Mainz, 18. Februar 2019 – Pflegende Angehörige in Rheinland-Pfalz sind öfter krank als Menschen, die nicht pflegen müssen. Das belegt der BARMER-Pflegereport, den Professor Heinz Rothgang von der Universität Bremen erstellt hat. „Unsere Gesellschaft ist auf die aufopferungsvolle Arbeit pflegender Angehöriger angewiesen. Allerdings fühlen sie sich oft so sehr belastet, dass sie kurz davor sind, die Pflege aufzugeben“, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

Laut Pflegereport litt im Jahr 2017 fast jeder vierte (23 Prozent) pflegende Angehörige in Rheinland-Pfalz an Depressionen und mehr als jeder achte (13 Prozent) unter Belastungsstörungen wie Nervenzusammenbrüchen. In einer nach Alter und Geschlecht vergleichbaren Gruppe von nicht pflegenden und nicht pflegebedürftigen Versicherten aus Rheinland-Pfalz kamen Depressionen (19 Prozent) und Belastungsstörungen (neun Prozent) seltener vor.

Pflegende Angehörige leiden öfter unter Rückenschmerzen

Auch der körperliche Zustand von pflegenden Angehörigen in Rheinland-Pfalz ist schlechter als der von Nicht-Pflegenden. So war laut Pflegereport mehr als jeder zweite (56 Prozent) pflegende Angehörige in dem Bundesland im Jahr 2017 wegen Rückenschmerzen bei seinem Arzt. Die nach Alter und Geschlecht vergleichbare Gruppe nicht pflegender und nicht pflegebedürftiger Versicherter in Rheinland-Pfalz musste sich seltener wegen Rückenschmerzen in ärztliche Behandlung begeben (50 Prozent).

Für den Pflegereport wurden zudem pflegende Angehörige zu den Belastungen ihres Alltags befragt. „Die Umfrage zeigt, dass bundesweit rund 185.000 von ihnen kurz davor sind, die Pflege ihrer Angehörigen zu beenden, weil sie sich überlastet fühlen. Heruntergebrochen auf die Bevölkerung von Rheinland-Pfalz dürfte es bei uns rund 9.300 pflegenden Angehörigen so gehen“, rechnet BARMER-Landesgeschäftsführerin Kleis vor. Sie betont: „Pflegende Angehörige, die an ihre Grenze kommen und nicht mehr pflegen können, weil sie körperlich und geistig erschöpft sind, kann sich unsere Gesellschaft nicht leisten.“

Zahl der Pflegebedürftigen steigt in Rheinland-Pfalz

Die Ergebnisse des Pflegreports sind alarmierend, denn die Zahl der Pflegebedürftigen steigt und damit der Bedarf an Pflegenden. In Rheinland-Pfalz waren im Jahr 2015 insgesamt 141.000 Menschen pflegebedürftig. Zehn Jahre zuvor waren es nur 98.000. Knapp drei von vier Pflegebedürftigen (74,3 Prozent) wurden im Jahr 2015 in Rheinland-Pfalz zuhause gepflegt, teils mit Unterstützung eines ambulanten Pflegediensts.

„Pflegende Angehörige werden oft als größter Pflegedienst der Nation bezeichnet. Der Pflegereport zeigt, wie dringend sie Hilfe für sich selbst brauchen“, sagt Kleis. Daher biete die BARMER für ihre Versicherten kostenlos das Seminar „Ich pflege – auch mich“ an. Hier würden die Teilnehmer lernen, wie sie sich trotz der anstrengenden Pflegesituation entlasten könnten.

Kostenfreie Unterstützung finden pflegende Angehörige und Pflegebedürftige auch bei den 135 Pflegestützpunkten in Rheinland-Pfalz. Sie beraten und informieren zu allen Fragen rund um die Pflege. „Meist schauen sich die Pflegeberater der Stützpunkte die häusliche Situation vor Ort an, denn sie kennen alle regionalen Anbieter und Angebote, die in der jeweiligen Situation unterstützen können“, erklärt Kleis. Getragen und finanziert werden die Pflegestützpunkte von den gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen, den Landkreisen und kreisfreien Städten sowie dem Land Rheinland-Pfalz.

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