Friday, 24. January 2020

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Impfung im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung in Simmern

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Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge bietet das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern in regelmäßigen Abständen kostenfrei Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Keuchhusten und Poliomyelitis (Kinderlähmung) an. Der Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie soll nach erfolgter Grundimmunisierung alle zehn Jahre durch eine Impfung aufgefrischt werden. Gegen Poliomyelitis ist man im Erwachsenenalter nach erfolgter Grundimmunisierung dauerhaft geschützt. Nur bei Reisen in Länder mit Poliomyelitis-Risiko wird noch eine Auffrischimpfung als Reiseimpfung empfohlen.

Der nächste Impftermin im Gesundheitsamt Simmern, Hüllstraße 13, ist am Dienstag, 10. Dezember 2019, von 14 bis 17 Uhr. Wichtig: Bitte bringen Sie Ihren Impfausweis mit! Weitere Infos zu den Impfungen erhalten Sie unter der Telefonnummer 06761 82-701.

"90/90/90"-Ziel für Rheinland-Pfalz - HIV und Aids bekämpfen

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Am Sonntag, den 01. Dezmber 2019, findet zum 31. Mal der Welt-AIDS-Tag statt. Dazu erklärt der Landesvorsitzende Josef Winkler:

„Unser Ziel ist es, die AIDS-Epidemie bis zum Jahr 2030 zu beenden. Dazu sollen bis zum Jahr 2025 90 Prozent der HIV-infizierten Menschen ihren Status kennen; 90 Prozent dieser Menschen sollen in Behandlung sein und bei 90 Prozent der Behandelten soll eine nachhaltige Unterdrückung der Viruslast stattfinden. Die Chance das HI-Virus zu besiegen, ist keine Utopie mehr, sondern real vorhanden. Für ein verantwortungsvolles Vorgehen sollte jede und jeder den eigenen Status kennen. Dafür müssen die Möglichkeiten der Schnelltests zur HIV Erkennung weiter ausgebaut werden.

Daneben ist es für uns ein zentrales Anliegen gegen die Stigmatisierung und Diskriminierung von HIV oder AIDS vorzugehen. Dass HIV unter Therapie nicht mehr übertragbar ist, beweisen mittlerweile mehrere große Studien. Die öffentliche Wahrnehmung zum HI-Virus ist jedoch häufig durch veraltete Fakten geprägt. Daher unterstützen wir die Kampagne der Deutschen Aids-Hilfe #wissenverdoppeln! Bekämpfen wir Aids, nicht Menschen mit HIV und Aids!“

Beschäftigte leiden oft unter ernsten Schlafstörungen

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Mainz, 20. November 2019 – In kaum einem anderen Bundesland leiden mehr Beschäftigte unter krankhaften Schlafstörungen als in Rheinland-Pfalz. Das zeigt der Gesundheitsreport der BARMER, für den die Krankenkasse die Daten von rund 180.000 bei ihr versicherten Erwerbspersonen mit Wohnsitz in Rheinland-Pfalz anonymisiert ausgewertet hat. „Kenntnisse zur Behandlung von Schlafstörungen sollten schon in der Ausbildung von Ärzten, Psychotherapeuten und anderen Gesundheitsberufen umfangreich vermittelt werden“, fordert Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

4,2 Prozent der Beschäftigten mit Wohnsitz in Rheinland-Pfalz litten im Jahr 2017 laut Gesundheitsreport unter ernsten Schlafproblemen wie Ein- und Durschlafstörungen, Albträume und Nachtangst (Bund: 3,8 Prozent). Nur in Berlin (4,4 Prozent), Bremen und im Saarland (je 4,3 Prozent) war der Anteil der Beschäftigten mit Schlafstörungen größer. Weibliche Beschäftigte (5,2 Prozent) in Rheinland-Pfalz sind öfter von Schlafstörungen betroffen als männliche Erwerbspersonen (3,2 Prozent). Kleis sagt: „Die Dunkelziffer bei Schlafstörungen liegt höher. Patienten sprechen Schlafstörungen beim Arztbesuch oft nicht an, wenn sie nicht zu erheblichen Beeinträchtigungen führen oder andere gesundheitliche Probleme wesentlicher erscheinen.“

Ärzte diagnostizieren immer öfter Schlafstörungen in Rheinland-Pfalz

Auffällig ist, dass die Zahl der Schlafstörungsdiagnosen in den letzten Jahren stetig zugenommen hat. Erhielten im Jahr 2005 noch 2,4 Prozent der Erwerbspersonen mit Wohnsitz in Rheinland-Pfalz die Diagnose Schlafstörung, liegt der Wert heute um 75 Prozent höher. Dieser Trend betrifft gleichermaßen männliche und weibliche Beschäftigte in Rheinland-Pfalz. BARMER-Landesgeschäftsführerin Kleis betont: „Schlafstörungen sind eine Volkskrankheit. Der Prävention von Schlafstörungen sollte mehr Bedeutung zugeschrieben werden.“ Gesundheitserziehung in der Schule und betriebliche Gesundheitsangebote könnten der Entwicklung von Schlafstörungen entgegenwirken.

Auch innerhalb von Rheinland-Pfalz gibt es deutliche Unterschiede bei den Häufigkeiten von Diagnosen zu Schlafstörungen. Besonders oft stellen Ärzte entsprechende Diagnosen in der Pfalz. Von den 36 rheinland-pfälzischen Landkreisen und kreisfreien Städten erhielten im Mittel der Jahre 2015 bis 2017 Erwerbspersonen mit Wohnsitz in Pirmasens (5,6 Prozent) am häufigsten eine Schlafstörungsdiagnose. Es folgen die Landkreise Kusel (5,5 Prozent) und Birkenfeld (5,3 Prozent). Am seltensten stellten Ärzte den erwerbstätigen Bewohnern des Eifelkreises Bitburg-Prüm (3,0 Prozent), des Landkreises Mayen-Koblenz (3,3 Prozent) und des Rhein-Hunsrück-Kreises (3,4 Prozent) eine Diagnose aus dem Bereich der Schlafstörungen.

Schlafforscher warnt vor den Folgen von Schlafstörungen

Den Gesundheitsreport hat die BARMER zusammen mit aQua – Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen sowie Dr. Hans-Günter Weeß erstellt. Er ist Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin und Leiter des Schlafzentrums im Pfalzklinikum. Weeß sagt: „Die Auswirkungen von Schlafstörungen auf die Gesundheit und das Leistungsvermögen von Erwerbstätigen wurden bisher drastisch unterschätzt. Der Genesungsprozess bei Erkrankungen mit Schlafstörungen scheint im Vergleich zu Erkrankungen ohne begleitende Schlafstörung deutlich verlangsamt.“

Nach den Worten von Weeß ist die medikamentöse Therapie mit Schlafmitteln in vielen Fällen symptomatisch und birgt die Gefahr der Abhängigkeit. Zudem kommt sie zu oft und zu lange zur Anwendung und trägt zu einer Chronifizierung von Schlafstörungen bei. Kausale Therapien, wie die Kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie, kommen viel zu selten zur Anwendung. Weeß warnt: „Schlafstörungen erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen und psychische Störungen. Wer nicht ausreichend schläft hat auch ein höheres Risiko für Unfälle am Arbeitsplatz und im Straßenverkehr.“ Besonders Beschäftigte im Schichtdienst seien von Schlafstörungen betroffen.

Osteoporose – Sport für starke Knochen

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Rhein-Lahn-Kreis. „Osteoporose – Sport für starke Knochen“ ist das Thema  des 14. Sportmedizinischen Forums Rhein-Lahn, das der Rhein-Lahn-Kreis gemeinsam mit Stadt und Verbandsgemeinde Nastätten, dem Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, dem Sportkreis Rhein-Lahn, dem Turnverband Mittelrhein, Sportbund Rheinland, rehafit, und weiteren Akteuren am Samstag,  7. März 2020, in Nastätten anbietet. Beim Sportmedizinischen Forum werden interessante Vorträge am Vormittag und praktische Übungen in Workshops am Nachmittag in bewährter Manier angeboten. Anmelden kann man sich zum Sportmedizinischen Forum über die Internetseite www.tvm.org. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

(Natürliche) Hausapotheke für Kinder in der Erkältungszeit

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Damit der Schnupfen Mamas nicht schafft

Mainz, 12. November 2019 – Winterzeit ist Erkältungszeit und oft trifft es Kinder schneller und häufiger als Erwachsene. Das liegt unter anderem an dem noch nicht ganz ausgebildeten Immunsystem. Was Eltern dann in der Hausapotheke bereithalten sollten, um ihrem Kind schnell und auch auf natürliche Weise helfen zu können, erklärt der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV.

„Bei den ersten Anzeichen einer Erkältung empfehle ich den Eltern, einen Tee aus Thymian, Kamille oder Fenchel zu kochen und mit Honig zu süßen, um die Schleimhäute des kranken Kindes zu befeuchten und die Abwehrkräfte zu stärken“, erklärt Petra Engel-Djabarian, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV. Auch ein Bad mit ätherischen Ölen wie Eukalyptus oder Thymian für Kinder ab zwei Jahren kann das Immunsystem unterstützen. Engel-Djabarian weiter: „Hier ist es wichtig, dass das Kind danach in ein warmes Bett schlüpft und nicht friert, sonst kann es zum gegenteiligen Effekt kommen. Auch ein Saft aus Echinacin kann bei Kindern ab vier Jahren die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren und so eine Erkältung abschwächen.“

Bei einer starken Erkältung, die auch mit Fieber und Husten verbunden sein kann, spricht man von einem grippalen Infekt. Leichtes Fieber unter 39 Grad muss nicht sofort gesenkt werden, denn Fieber ist ein normaler und nützlicher Abwehrmechanismus des Körpers gegen Infektionen. „Erst wenn das Fieber über 39 Grad steigt oder auch starke Beschwerden wie Atemprobleme, Schüttelfrost, starke Kopfschmerzen oder Schmerzen in der Brust dazu kommen, sollte man sich an seinen Arzt wenden“, rät Apothekerin Engel-Djabarian. Kranke Kinder sollen viel schlafen oder ruhen und ausreichend trinken. Ergänzend können Brustsalben mit ätherischen Ölen und Hustensäfte zum Einsatz kommen. „Bei den Salben ist unbedingt auf das richtige Alter zu achten, denn kleine Kinder können kein Menthol vertragen, Schulkinder schon“, zeigt Engel-Djabarian auf. Bei einem Husten empfiehlt die Apothekerin Hustensäfte die schleimlösend und entzündungshemmend wirken oder auch den Hustenreiz beruhigen. Diese enthalten pflanzliche Wirkstoffe von Thymian, Efeu oder auch Fenchel. Größere Kinder, die schon gut lutschen können, ohne sich zu verschlucken, können zwischendurch den Husten mit Pastillen aus Isländischem Moos, Emser Salz oder Primelwurzel lindern.

Viel frische Luft und befeuchtete Wohn- oder Schlafräume schützen die Nasen- und Bronchialschleimhaut vor dem Austrocknen. „Denn nur eine intakte, feuchte Schleimhaut kann Viren und Bakterien abwehren und vor einer Infektion schützen“ klärt Apothekerin Engel-Djabarian weiter auf. Wenn die Erkältung sich zu einem grippalen Infekt mit Fieber und Gliederschmerzen entwickelt oder der Husten über Tage unverändert hartnäckig bleibt oder zunimmt, dann sollten Eltern mit ihren Kindern auf jeden Fall zum Arzt.

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