Montag, 02. August 2021

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Persönliche Beratung bei der KNAPPSCHAFT wieder möglich

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Die KNAPPSCHAFT bietet ihren Versicherten ab sofort wieder einen Terminservice für die persönliche Beratung an. Ziel ist es, Wartezeiten zu verhindern und unnötige Kontakte zu vermeiden, alles im Sinne des Gesundheitsschutzes der Versicherten und Beschäftigten.

Versicherte können zur Terminvereinbarung ab sofort wieder den Terminservice auf der Website knappschaft.de/termin nutzen. Hier finden die Kunden der KNAPPSCHAFT ein Kontaktformular, die Rufnummern der Geschäftsstellen oder einen Rückrufservice, um so ihren Termin problemlos zu vereinbaren.

Zudem steht den Kunden die kostenfreie Servicenummer 08000 200 501 rund um die Uhr zur Verfügung.

Für den Besuch in der Geschäftsstelle ist das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes erforderlich.

Autsch: Geschnitten, geschürft, Blase gelaufen Kleine Wunden selbst versorgen

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Mainz, den 8. Juni 2021 – Schnell ist es passiert und man hat sich verletzt. Ob im Büro am Papier geschnitten, Zuhause beim Obst oder Gemüse raspeln an der Reibe geschürft oder beim Joggen oder Wandern eine Blase gelaufen. Damit aus dem kleinen Autsch kein großes Weh wird, weist der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV darauf hin, dass auch kleine Wunden gut und gewissenhaft versorgt werden sollten. Das kann man oft ganz allein, wenn die richtigen Regeln beherzigt werden.

Gerade bei Schnittwunden, die bis ins tiefe Gewebe reichen, können Keime in die Haut eindringen. Mit einem Küchenmesser können Keime in die Haut und zum Teil bis ins darunterliegende Gewebe eindringen. „Jede Wunde sollte mit einem geeigneten Wunddesinfektionsmittel gereinigt werden, um so in die Wunde geratene Viren, Bakterien oder Pilze abzutöten“, erklärt Petra Engel-Djabarian aus dem Vorstand des Apothekerverbandes. Pflaster oder Kompressen schützen die offene Stelle vor weiteren Verschmutzungen.

Wenn die Wundversorgung im ersten Schritt getan ist, können Haut und Gewebe heilen. Aber: Gewebe und damit auch die Haut, wachsen in feucht-warmen Milieu am besten. Deshalb ist eine trockene Wundheilung nicht zielführend. „Der trockene Schorf schützt zwar das Gewebe darunter, er ist aber unflexibel und kann bei Bewegung und mechanischen Einflüssen reißen oder gar abreißen. Das Ergebnis ist möglicherweise eine noch größere oder tiefere Risswunde in die unterliegenden Gewebsschichten“, so die Apothekerin. Sie empfiehlt daher eine feuchte Wundheilung. „Wundsalben mit Calendula oder Panthenol halten die Haut und den Schorf feucht und elastisch. Pflaster oder Verbände kleben nicht am Wundsekret fest.“ Zusätzlich fördern diese Salben die Selbstheilung. Die Haut wächst von unten nach oben nach und die Gefahr von Narbenbildung bleibt geringer.

Ähnlich ist es bei Blasen. „Gefüllte Blasen sollten möglichst geschlossen bleiben“, rät Engel-Djabarian. „Auch wenn die Haut über der Blase absterben wird, so schützt sie doch erstmal das „rohe Fleisch“ darunter.“ Spannt die Blase zu stark oder stört sie zu sehr, kann sie von einem Arzt oder einer Ärztin mit sterilem Skalpell geöffnet werden. Danach wird die entstandene offene Wunde wieder desinfiziert und mit einem Wundschnellverband abgedeckt. „Bei neuen Schuhen empfehle ich immer, an die bekannten Stellen an den Füßen Blasenpflaster zu kleben. Die schmiegen sich wie eine zweite Haut an und schützen vor Druck und Scheuern.“

Wunddesinfektionsmittel, Heilsalbe, Pflaster und Kompressen gehören in jede Hausapotheke um bei kleinen Unfällen schnell handeln zu können. Die Apothekerin rät zusätzlich: „Es lohnt sich auch immer Mal ein Blick in den Impfpass. Die letzte Tetanusimpfung gegen den Wundstarrkrampf sollte nicht länger als zehn Jahre zurückliegen. Denn auch von kleinen Wunden kann diese Gefahr ausgehen.“

Beschäftigte oft wegen Muskel-Skelett-Problemen krank

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Landkreis Neuwied, 8. Juni 2021 – Die Beschäftigten im Landkreis Neuwied waren im Jahr 2020 etwas seltener krankgeschrieben als im Landesdurchschnitt. Das geht aus repräsentativen Daten der Krankenkasse BARMER hervor. Für ihre Analysen hat die BARMER die Arbeitsunfähigkeitsmeldungen der bei ihr versicherten Erwerbspersonen aus Rheinland-Pfalz anonymisiert ausgewertet. Der Krankenstand in dem Landkreis lag bei 4,8 Prozent (Land: 5,0 Prozent, Bund: 4,9 Prozent). „Das bedeutet, dass an einem durchschnittlichen Kalendertag von 1.000 Beschäftigten 48 arbeitsunfähig gemeldet waren“, erläutert Peter Lauermann, Regionalgeschäftsführer der BARMER in Neuwied.

Auf jeden Beschäftigten mit Wohnsitz im Landkreis Neuwied entfielen rechnerisch 17,6 gemeldete Arbeitsunfähigkeitstage (Land: 18,3 Tage, Bund: 18,0 Tage). Jeder Beschäftigte in dem Landkreis meldete sich im Durchschnitt 1,0 (Land und Bund: 1,1) Mal arbeitsunfähig. Lauermann sagt: „Hauptursache für die Krankschreibungen im Landkreis Neuwied waren Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen.“ Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems verursachten bei jedem Beschäftigten aus dem Landkreis 4,0 Tage von Arbeitsunfähigkeit.

Es folgen psychische Erkrankungen wie etwa Depressionen (3,4 Tage), Atemwegserkrankungen wie zum Beispiel akute Infektionen der Atemwege, Bronchitis oder Erkältungsschnupfen (2,3 Tage) und Verletzungen wie Bänderrisse oder Verstauchungen (2,1 Tage). Probleme mit dem Muskel-Skelett-System, psychische Leiden, Atemwegserkrankungen und Verletzungen waren die vier häufigsten Ursachen für Krankmeldungen im Landkreis Neuwied.

„Der Corona-Alltag hat viele Beschäftigte körperlich und seelisch an ihre Grenzen gebracht. Arbeitgeber sollten auch in Zeiten von Corona auf betriebliches Gesundheitsmanagement setzen und damit besonders Krankheiten bei ihren Mitarbeitern vorbeugen, die durch die Pandemielage begünstigt werden“, sagt Lauermann. In der Corona-Pandemie sei das Training im Verein oder Fitnessstudio kaum möglich gewesen. Bewegungsmangel fördere Rückenschmerzen und könne zu den Fehlzeiten wegen Problemen am Muskel-Skelett-System beigetragen haben.

In Zeiten von Kontaktsperren seien Fahrrad fahren, Lauftraining, Spaziergänge und aktive Pausen mit Übungen für die Rückenfitness gute Möglichkeiten, um sitzende Tätigkeiten auszugleichen. „Corona hat zudem viele Beschäftigte durch Kurzarbeit und Homeoffice isoliert und psychisch belastet. Besonders in Branchen mit körperlicher Belastung dürften Kurzarbeit und Lockdown wiederum zu weniger Verletzungen geführt haben“, sagt Lauermann.

Selfie-Ident-Verfahren

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· KNAPPSCHAFT bietet digitales Identifizierungsverfahren an
· Sichere Zustellung des PIN-Briefes für die elektronische Gesundheitskarte
Wer digitale Inhalte, wie beispielsweise medizinische Anwendungen, auf seiner Gesundheitskarte speichern möchte, schreckt oftmals vor dem aufwendigen Verfahren der Identifizierung zurück. Das gesetzlich vorgeschriebene Authentifizierungsverfahren ist kompliziert und eine persönliche Vorstellung in einer der Geschäftsstellen war bislang unumgänglich. Für Kunden der KNAPPSCHAFT geht das jetzt alles einfacher. Sie haben ab sofort die Möglichkeit, mit einem digitalen Verfahren den erforderlichen PIN-Brief zur Nutzung der Funktionen der elektronischen Gesundheitskarte anzufordern.

Eine PIN ist erforderlich, wenn man z.B. medizinische Anwendungen wie das Notfalldatenmanagement (NFDM) oder den elektronischen Medikationsplan (eMP) auf der Gesundheitskarte speichern oder die elektronische Patientenakte – kurz ePA - nutzen möchte.

Mit dem neuen Verfahren der KNAPPSCHAFT benötigen Kunden nur noch neben einem Smartphone oder Tablet mit Kamerafunktion einen gültigen Personalausweis oder Reisepass sowie die elektronische Gesundheitskarte. Das Identifizierungsverfahren dauert nur wenige Minuten und der Kunde wird durch den Identifizierungsprozess Schritt für Schritt durchgeführt.

Die gesetzlichen Sicherheitsstandards und Datenschutzvorgaben werden bei diesem kundenfreundlichen Verfahren selbstverständlich beachtet und eingehalten.

Grundsätzlich ist auch weiterhin eine Identifizierung in den Geschäftsstellen der KNAPPSCHAFT möglich, aufgrund der Corona-Pandemie sind diese allerdings derzeit für den Kundenverkehr geschlossen. Daher bietet das neue digitale Identifizierungsverfahren eine gute Alternative, um mit der PIN die Funktionen der elektronischen Gesundheitskarte zu nutzen.

Neues Vereins- und Kulturförderprogramm

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Landesweite Gesundheitswoche für erwerbslose Menschen 17.-21. Mai 2021

Wie bleibt man in der aktuellen Situation ausgeglichen und gesund? Erwerbslosigkeit stellt bereits ohne die Corona-Pandemie eine Belastung dar und erhöht das Risiko für psychische Erkrankungen. Das Positive im Blick behalten, den Humor bewahren, im Gleichgewicht und gesund bleiben – das kann eine große Herausforderung sein. Unter dem Titel „Gemeinsam stark durch die Krise“ widmen sich die Online-Angebote des Projekts „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“ vom 17. bis 21. Mai 2021 dem Schwerpunkt „psychische Gesundheit“. Eine Woche lang richten sich rund 30 Vorträge und Workshops an erwerbslose Menschen. Die Themen sind Stressbewältigung, Resilienz, gesunder Schlaf, Auswirkungen von Stress auf den Rücken und die Frage, wie auch die Ernährung dazu beitragen kann, seelisch gesund zu bleiben.

Jetzt ist eine gute Zeit für Gesundheit

Seit März 2020 finden die Gesundheitsangebote, die das Projekt im Auftrag der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) an erwerbslose Menschen richtet, online statt. Sie wurden seither von rund 1600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern genutzt. „Gesundheitsförderung muss gut erreichbar sein“, betonen die GKV-Vertretungen. „Die Pandemie stellt seit einem Jahr hohe Anforderung an das Projekt, denn die Angebote für erwerbslose Menschen können nicht mehr direkt in den Regionen durchgeführt werden. Mit digitalen Veranstaltungen zur Gesundheitsförderung haben wir einen guten Weg gefunden, erwerbslose Menschen trotz coronabedingter Einschränkungen zu erreichen. Da die Online-Angebote sehr gut angenommen werden, sind sie gegebenenfalls auch eine Option für die Zeit nach der Pandemie“, so die Verantwortlichen der gesetzlichen Krankenversicherungen. Die Themen der digitalen Kurse und Infoveranstaltungen sind vielfältig und reichen von Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung bis hin zum Rauchstopp.

„Die psychische Belastung ist gerade sowohl bei den Teilnehmenden als auch bei den Fachkräften ein zentrales Thema“, erklärt Sandra Helms, Projektleitung für Rheinland-Pfalz in der Landeszentrale für Gesundheitsförderung (LZG). „Die Isolation und die eingeschränkten Möglichkeiten der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben verschärfen die Situation erwerbsloser Menschen und erschweren die Arbeitsplatzsuche noch mehr. Das erzeugt auch für die Fachkräfte in diesem Arbeitsfeld zusätzlichen Druck“. Die Angebote der digitalen Gesundheitswoche können daher auch von Fachkräften in der Arbeit mit erwerbslosen Menschen in Anspruch genommen werden.

Informationen zur Teilnahme an der digitalen Gesundheitswoche

Die Teilnahme ist komplett kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung möglich. Weitere Informationen, das Programm und die Zugangsdaten sind über die Internet-Seiten der beteiligten Arbeitsagenturen und Jobcenter sowie über den Kontakt zum Projekt unter der Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zu erfahren.

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