Samstag, 21. Juli 2018

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Kinderakademie Gesundheit

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Kinder und Jugendliche früh für Gesundheit sensibilisieren

„Die Stiftung Mainzer Herz zeigt auf vorbildliche Weise, wie man Kinder und Jugendliche früh dafür sensibilisieren kann, ein Bewusstsein für den eigenen Körper und eine gesunde Lebensweise zu entwickeln“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer beim Besuch der Kinderakademie Gesundheit in Mainz. „Ich freue mich, diese tolle Veranstaltung als Schirmherrin unterstützen zu können.“

Zwei Mal jährlich haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, sich in einem mehrstündigen Programm der Universitätsmedizin Mainz über Themen wie Gesundheitsgefährdung durch Rauchen, das Herzkreislaufsystem oder ein gesundes Mittagessen zu informieren. „Das Thema Nichtraucherschutz ist mir und meiner Landesregierung ein spezielles Anliegen. Besonders in Lebensbereichen, in denen sich Kinder aufhalten, muss deutlich werden, dass Rauchen nicht zur Normalität des Alltags gehören sollte“, so die Ministerpräsidentin. „Umso erfreulicher finde ich es, dass in den letzten Jahren immer weniger Kinder und Jugendliche rauchen.“ Die Kinderakademie sei ein geeigneter Ort, um über die Gefahren des Rauchens aufgeklärt zu werden.

Sie dankte Professor Münzel, seinen Kollegen und Kolleginnen und allen anderen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, und wünschte den Kindern und Jugendlichen viel Spaß.

Impfung im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung in Simmern

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Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge bietet das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern in regelmäßigen Abständen kostenfrei Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Keuchhusten und Poliomyelitis (Kinderlähmung) an. Der Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie soll nach erfolgter Grundimmunisierung alle zehn Jahre durch eine Impfung aufgefrischt werden. Gegen Poliomyelitis ist man im Erwachsenenalter nach erfolgter Grundimmunisierung dauerhaft geschützt. Nur bei Reisen in Länder mit Poliomyelitis-Risiko wird noch eine Auffrischimpfung als Reiseimpfung empfohlen.

Der nächste Impftermin im Gesundheitsamt Simmern, Hüllstraße 13, ist am Mittwoch, 30. Mai 2018, von 14 bis 17 Uhr. Wichtig: Bitte bringen Sie Ihren Impfausweis mit! Weitere Infos zu den Impfungen erhalten Sie unter der Telefonnummer 06761 82-701.

Impfsprechstunde beim Gesundheitsamt in Andernach fällt am 23. Mai aus

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KREIS MYK. Die üblicherweise auf den letzten Mittwoch des Monats angesetzte Impfsprechstunde beim Gesundheitsamt in Andernach fällt am Mittwoch, den 23. Mai aus. Der nächste Regeltermin ist am Mittwoch, den 27. Juni von 13.30 bis 15 Uhr.

Weitere Infos und Anmeldungen gibt es beim Gesundheitsamt: 02632/251600.

Psychisch krank: Wege aus der Isolation

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Veranstaltungsreihe „IRRwege verstehen“ am 06. Juni 2018, 18.00 Uhr

Die Zahl psychisch kranker Menschen ist in den letzten Jahrzehnten deutlich angestiegen. Ursache hierfür dürfte sein, dass Vorurteile gegenüber psychischen Erkrankungen abgebaut wurden und psychisch Kranke eher Hilfe suchen. Auch die Hilfsangebote konnten deutlich verbessert werden. Zu den bekanntesten und häufigsten seelischen Störungen gehört die Depression, aber auch andere psychische Erkrankungen gehen mit depressiven Phasen einher. Diese Erkrankungen nehmen keine Rücksicht auf Alter, Geschlecht, Herkunft, gesellschaftliche und berufliche Stellung oder Status. Sie führen zu Isolation und Einsamkeit, oft bricht das soziale Netz für die Betroffenen im Verlauf der Krankheit vollständig zusammen. Dies liegt vor allem daran, dass die Betroffenen aufgrund ihrer Krankheit nur eingeschränkt kommunizieren können und unter schweren Gefühlsverzerrungen wie etwa Schuldgefühlen gegenüber Freunden und Familie leiden. In der Folge sind sie distanziert und zum Teil aggressiv gegenüber Freunden, Partnern, Kindern oder Arbeitskollegen, die dieses Verhalten wiederum als ablehnend und desinteressiert empfinden. Aufgrund mangelnder Kenntnisse über die Krankheit können sie die plötzliche Wesens- und Verhaltensänderung nicht nachvollziehen und ziehen sich ihrerseits zurück. So gerät der Erkrankte in einen Teufelskreis, denn die verständnislose Reaktion seines sozialen Umfelds bewirkt, dass er sich noch haltloser, isolierter und hoffnungsloser fühlt. Einige Menschen mit Angsterkrankungen beispielsweise können angstbedingt das Haus nicht mehr verlassen, sodass sie z.B. eine ambulante Therapie, Beratungsstelle, Selbsthilfegruppe oder Sportverein nicht aufsuchen können. Für Betroffene, Angehörige und Freunde eine große Belastung!

Daher wird in der Neuwieder Veranstaltungsreihe „IRRwege verstehen“ gemeinsam über das Thema gesprochen, um zu informieren und zu diskutieren. Als kompetente Gesprächspartner stehen Anne Nick, Selbsthilfegruppe „Angehörige psychisch Kranker“, Neuwied, Sven Bölts, Gemeindepsychiatrie der Arbeiterwohlfahrt Neuwied, Marc Ewen, Sozialdienst des St. Antonius Klinikum Waldbreitbach, Christine Birkenheuer, Ambulante Dienste „vor Ort“ sowie Andreas Schubert, Mitglied der Selbsthilfegruppe „Aufwind“ zur Verfügung. Betroffene, Angehörige und Interessierte haben die Möglichkeit, sich zu informieren und an die eingeladenen Gesprächspartner Fragen zu stellen. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. VHS Neuwied, Heddesdorfer Str. 33, 56564 Neuwied. Infos: Dr. Kettler, Tel.: 02631 / 803-732 oder VHS Neuwied, Tel.: 02631 / 39 89- 0. Informationen im Internet: www.psychiatrie-neuwied.de .

Blitz im Kopf

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Schlaganfallpatienten in der Apotheke

Mainz, den 8. Mai 2018 – Wer einen Schlaganfall erlitten hat, ist in der Regel hinterher regelmäßig auf die Einnahme blutverdünnender Medikamente angewiesen, um einer Wiederholung eines Schlaganfalls entgegenzuwirken. Denn dieses Risiko ist bei Betroffenen deutlich erhöht. Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV informiert im Vorfeld des Tages gegen den Schlaganfall am 10. Mai worauf Schlaganfallpatienten unter anderem bei ihrer Medikamenteneinnahme achten müssen und klärt über mögliche Wechselwirkungen auf.

„Wichtig ist, dass die Medikamente regelmäßig zur gleichen Zeit eingenommen werden“, erklärt Petra Engel-Djabarian, Vorstandsmitglied des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV, „nur so können sie dauerhaft und konstant wirken.“ Außerdem müssen betroffene Patienten beachten, dass sich gerade die klassischen Blutverdünner mit einigen gebräuchlichen Schmerzmitteln nicht vertragen und es zu gefährlichen Wechselwirkungen kommen kann, so die Apothekerin: „Wer solche Blutverdünner nimmt, sollte keine Schmerzmittel mit Ibuprofen, Acetylsalicylsäure (ASS) oder Diclofenac einnehmen. All diese Medikamente verdünnen das Blut zusätzlich, was gefährlich sein kann. Bei einmaligen Schmerzen kann in der Selbstmedikation zu Paracetamol gegriffen werden. Wenn Schlaganfallpatienten häufiger Schmerzen haben, sollten sie aber mit dem Arzt besprechen, welche Schmerzmedikation geeignet ist.“ Schlaganfallpatienten sollten außerdem bei Ihrer Ernährung darauf achten, dass nicht zu viel grünes Gemüse wie Grünkohl, Brokkoli oder Spinat in Folge gegessen wird. Das enthaltene Vitamin K verträgt sich nicht mit diesen Blutgerinnungshemmern und setzt deren Wirkung zum Teil außer Kraft.

Durch die Blutverdünnung sind Menschen nach einem Schlaganfall anfälliger für blaue Flecken. Außerdem wird die Haut dünner und empfindlicher, fasst Engel-Djabarian zusammen. „Gegen die blauen Flecke kann man wenig machen, außer aufzupassen, dass man sich nicht an Ecken und Kanten stößt. Für die dünne, pergamentene Haut kann es hilfreich sein, wenn die Haut an den Händen oder auch am Schienbein mit einer speziellen Hautpflege behandelt wird. Durch reichhaltigere Pflege kann die Haut etwas elastischer und widerstandsfähiger gehalten werden.“

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