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Unliebsame Grüße vom Essen

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Sodbrennen vorbeugen oder rasch behandeln

Mainz, den 4. Juli 2019 – Sodbrennen ist ein stechender Schmerz, der meist von der Magengrube Richtung Brustbein aufsteigt. Ursache ist der Mageninhalt, der in die Speiseröhre gelangt. Da diese über keinen Schutz gegen die aggressive Magensäure verfügt, kann es zu krampfartigen Schmerzen kommen. Darauf weist der Apothekerverband Rheinland-Pfalz hin und zeigt auf, was Betroffene bei Sodbrennen tun können.

„Die häufigsten Ursachen für das Sodbrennen sind schweres, scharfes und hektisches Essen, viel Kaffee und Nikotin. Wer in einer kurzen Pause gestresst schnell etwas Fettiges isst und noch mit einem Kaffee nachspült, damit es noch für eine Zigarette reicht, wird wahrscheinlich danach unter saurem Aufstoßen oder Sodbrennen leiden,“ beschreibt Petra Engel-Djabarian, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV. Solchen Patienten empfiehlt die Apothekerin auf eine leichtverdauliche Ernährung zu achten und eher fünf kleine Mahlzeiten täglich zu sich zu nehmen. „Das entlastet den Magen und vermindert Reizungen. Und noch ein Tipp: Verzichten Sie auf kohlensäurehaltige Getränke, denn sie führen zusätzlich zum Aufstoßen. Besser ist es, wenn Sie stilles Wasser oder Kräutertees trinken“, so Engel-Djabarian weiter.

Doch auch Medikamente wie Schmerzmittel mit den Wirkstoffen Ibuprofen, Diclofenac, Acetylsalicylsäure und auch Arzneimittel, die ätherische Öle enthalten, können zu Magenschmerzen und Sodbrennen führen. Hier empfiehlt die Apothekerin die kurzfristige Einnahme von sogenannten Antazida, die die überschüssige Magensäure neutralisieren oder von Säureblockern, die die Ausschüttung von Magensäure in den Magen hemmen. Lässt das quälende Sodbrennen trotz Ernährungsumstellung und kurzfristiger Selbstmedikation nicht nach, rät Engel-Djabarian zu einer medizinischen Abklärung beim Arzt. Denn auch ein nicht gut funktionierender Muskel am Mageneingang kann dazu führen, dass Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließt.

Pflegekräfte können die Hoffnung alter Menschen stärken

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Eine Studie der Universität Trier zeigt, wie Pflegekräfte Menschen bis in die letzte Lebensphase hinein Kraft geben können. Ein Schulungskonzept soll folgen.

Hoffnung erweist sich gerade bei älteren Menschen als eine wertvolle Ressource und Kraftquelle. In vorhergehenden Studien wurde ein positiver Zusammenhang zwischen der persönlichen Hoffnung und der empfundenen Lebensqualität nachgewiesen. Doch inwieweit lässt sich dieser Zusammenhang beeinflussen? Dieser Frage ist ein Forschungsteam an der Universität Trier unter Leitung von Professorin Dr. Margit Haas nachgegangen. Ziel ihrer Studie „HoPe – Konzept der Hoffnung in der Pflege alter Menschen“ war es, die Ausprägung der Hoffnung bei alten Menschen zu untersuchen und Pflegekräfte zu befähigen, Hoffnungskonstrukte positiv zu beeinflussen.

In der Studie wurden 307 pflegebedürftige Menschen ab 65 Jahren in der Region Trier sowohl in der eigenen häuslichen Umgebung als auch in Einrichtungen der Langzeitpflege zu ihrem Hoffnungskonzept befragt. Die wichtigsten Ergebnisse der im Fach Pflegewissenschaft der Universität Trier durchgeführten Studie wurden nun in einer Abschlusspräsentation vorgestellt. Die Trierer Forscher stellten grundlegend fest, dass Hoffnung unabhängig vom Alter und vom gesundheitlichen Status beziehungsweise Versorgungsbedarf ist und auch noch am Lebensende präsent bleibt. Elementare Quellen für Hoffnung sind für ältere Menschen positive Beziehungen zu Familienangehörigen und zu anderen Menschen, Spiritualität sowie positive und aufbauende Erinnerungen.

Die Bedeutung der positiven Beziehungen zu Menschen im nahen Umfeld eröffnet Pflegenden die Möglichkeit, den individuellen Hoffnungsprozess zu unterstützen. Hoffnung muss dabei aus der Sicht der betroffenen Menschen erfasst und eingeschätzt werden. Dazu sind Pflegende durch ihre oft enge und vertrauensvolle Beziehung zu alten Menschen und deren Angehörigen in der Lage.

Aufbauend auf der Erkenntnis, dass Hoffnung eine wertvolle Ressource in schwierigen Zeiten ist, die durch positive Beziehungen und Erinnerungen gefördert werden kann, entstand das studentische Projekt „Hoffnungsspaziergang“. Dabei begleiten Studierende des Dualen Studiengangs „Pflegewissenschaft Klinische Pflege“ ältere Menschen in Pflegeeinrichtungen entlang einer von den Studierenden erstellten Fotogalerie. Die von ihnen ausgewählten hoffnungsfroh stimmenden Bilder – von Urlaubsmotiven bis zum Ultraschallbild eines Embryos – erwecken bei den älteren Menschen Erinnerungen und regen zum Dialog an Die Wanderausstellung zum Hoffnungsspaziergang wird weiterhin zu sehen sein, zunächst ab 3. Juli 2019 im Alten- und Pflegeheime Stift St. Irminen in Trier.

Professorin Dr. Margit Haas gab bei der Präsentation auch einen hoffnungsvollen Ausblick auf das geplante Anschlussprojekt, in dem Schulungskonzepte zur Unterstützung Pflegender und Angehöriger in der Versorgung alter Menschen entwickelt und umgesetzt werden. Ein Netzwerk aus Betroffenen, Akteuren im Gesundheitswesen und ehrenamtlich Tätigen soll die notwendige Basis dafür schaffen.

Das Projekt „HoPe – Konzept der Hoffnung in der Pflege alter Menschen“ wurde von der Nikolaus-Koch-Stiftung gefördert. Dem Forschungsteam gehörten an: Prof. Dr. Margit Haas (Projektleiterin), Dr. Iris Schneider (Projektkoordinatorin), Ines Kopp (wissenschaftliche Hilfskraft), Alina Schäfer und Marie Walter (studentische Hilfskräfte).

Tipps rund um gesunde Sommerferien

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BARMER schaltet Hotline für Urlauber

Mainz/Saarbrücken, 28. Juni 2019 – Kurz vor Beginn der Sommerferien in Rheinland-Pfalz und im Saarland schaltet die BARMER eine kostenfreie Hotline für Urlauber. Ab sofort erfahren dort alle Anrufer, was zu tun ist, damit Krankheit oder Unfall den Urlaub nicht durchkreuzen. „Schon vor der Reise lässt sich viel dafür tun, bei Erkrankungen oder Unfällen gut abgesichert zu sein. Dazu gehört, sich rechtzeitig durch Schutzimpfungen vorzubereiten und über besondere gesundheitliche Risiken des Reiseziels zu informieren“, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

Umfassende Hinweise zu Reiseschutzimpfungen

Laut Kleis bietet der Teledoktor der Krankenkasse umfassende Hinweise zu Schutzimpfungen, Gesundheitsrisiken bestimmter Reiseregionen oder zu Reisen als chronisch Kranker. Er weiß zudem, wie man sehr lange Reisen gut verkraftet. Daneben hält er auch Tipps zum richtigen Versicherungsschutz im Ausland bereit und erklärt, wie man sich bei einer Erkrankung oder einem Unfall im Ausland medizinische Hilfe holen kann.

Im vergangenen Jahr führten 51 Millionen Urlaubsreisen deutsche Touristen ins Ausland, die meisten davon nach Spanien und Italien. Die Hotline ist bis zum Ende der Sommerferien am 9. August 2019 rund um die Uhr erreichbar unter 0800 8484111. Mehr zum Teledoktor unter www.barmer.de.

Arbeiten bei großer Hitze - Empfehlungen für heiße Sommertage

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Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord überprüft den Arbeits- und Gesundheitsschutz auf Baustellen. Zu den Pflichten der Arbeitgeber gehört es laut Arbeitsschutzgesetz, die Gefährdungen bei der Arbeit zu beurteilen und geeignete Maßnahmen für den Schutz der Arbeitnehmer zu treffen. Dazu gehören auch der Schutz vor außergewöhnlicher Hitze und intensiver UV-Strahlung im Sommer.

Zuviel Sonne kann Sonnenbrand und Hautkrebs verursachen. Je nach Hauttyp kann es schon bei kurzzeitiger Exposition gegenüber der UV-Strahlung erforderlich sein, geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen. Die Zahlen der beruflichen Neuerkrankungen bei Hautkrebs sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Hautkrebs und UV-bedingte Hautveränderungen sind in Rheinland-Pfalz die Nr. 1 unter den Berufskrankheiten.

An heißen Sommertagen werden die Beschäftigten zusätzlich durch hohe Temperaturen belastet. Dies gilt vor allem für Gewerke, die im Besonderen der Hitze und der Wärmestrahlung der Sonne ausgesetzt sind. Durch hohe Temperaturen kann die Konzentration bei der Arbeit nachlassen. Arbeitsunfälle, aber auch schlechte Arbeitsleistung sind nicht selten die Folge einer hohen Belastung des Herz-Kreislaufsystems an heißen Sommertagen.

Diese Tipps können helfen, schädliche Einwirkungen durch UV-Strahlung und Hitze zu verringern:

  • Baugerüste durch Abdeckung verschatten, Überdachungen oder feste Unterstellmöglichkeiten einrichten.
  • Wenn möglich die intensive UV-Strahlung und Hitze in der Mittagszeit meiden, z.B. durch Pausen oder Verlegung von Arbeiten in geschützte, überdachte Bereiche.
  • Verlegen der Arbeiten in die frühen Morgenstunden und Abendstunden, dann ist es meist noch angenehm kühl beziehungsweise die Sonneneinstrahlung lässt nach.
  • Geeignete Kleidung und Kopfbedeckung tragen, zum Beispiel Materialien, in denen man nicht so leicht schwitzt, Kopfbedeckung mit Krempe oder Schild und Nackenschutz.
  • Ausreichend Flüssigkeit trinken, wie Wasser, ungesüßte Tees oder Saftschorlen.
  • Zum Schutz der Haut geeignete wasserfeste Sonnenschutzmittel mit ausreichendem Lichtschutzfaktor verwenden.
  • Die Augen durch geeignete Sonnenbrillen schützen.
  • Leichte Kost über den Tag verteilt ist besser als deftige Speisen.
  • Kurzfristige Kühlungen von Körperpartien mit kaltem Wasser oder Ventilatoren.
  • Bei Unwohlsein, kühlere Bereiche aufsuchen.

Weitere Informationen unter www.sgdnord.rlp.de

Tipps für tropische Temperaturen

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BARMER schaltet Hitze-Hotline

Mainz/Saarbrücken, 24. Juni 2019 – Angesichts der Hitzewelle in der laufenden Woche schaltet die BARMER ab sofort eine kostenlose Hitze-Hotline. Hier erhalten die Anrufer Tipps, worauf sie bei der tropischen Wetterlage achten müssen, um sie möglichst unbeschwert zu genießen. „So schön hochsommerliche Temperaturen für Sonnenanbeter und Badefreunde auch sein mögen, können sie den Körper und damit den Kreislauf enorm belasten. Wer dann noch zu wenig trinkt, kann durch die Hitze einen Krampf, einen Kollaps oder einen Schlag bekommen“, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

Besonders für ältere Menschen ist es laut Kleis wichtig, bei Hitze regelmäßig und mehr als gewohnt zu trinken. Denn gerade mit zunehmendem Alter trinken viele Menschen tendenziell zu wenig. Neben dem richtigen Trinkverhalten gibt die Hitze-Hotline der BARMER zudem Hinweise, wie man Kreislaufprobleme am ehesten in den Griff bekommt, worauf man bei der Kleidung achten muss und wie man beim Sonnenbaden den Körper nicht übermäßig strapaziert. Die Hotline steht allen Interessierten rund um die Uhr offen unter 0800 8484111. Mehr zum Teledoktor unter www.barmer.de.

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