Dienstag, 23. April 2019

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Vielfältige Hilfen für psychisch Erkrankte

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Bewährter Koblenzer Trialog diskutiert  auch 2019 zu wichtigen Fragen um das Thema psychischer Erkrankungen

KOBLENZ Welche therapeutischen Ansätze sind hilfreich für Menschen, die an Angststörungen leiden? Wie werden traumatische Erlebnisse im Gehirn verarbeitet und welche Folgen haben Psychotraumatisierungen für den Alltag der betroffenen Menschen?  Wie kann es gelingen, eine psychische Krise ambulant zu meistern? Das sind einige der  Themen bei den fünf Veranstaltungen des Koblenzer Trialogs 2019.  Start ist am 06. Februar  mit dem Thema: “Patientenrechte im psychiatrischen System“. Referent ist Paul Kreutz,  Psychiatriekoordinator für die Stadt Koblenz und den Landkreis Mayen-Koblenz.

Weitere Termine sind der 06. März, 03. April, 05. Juni und der  03. Juli jeweils von 17.00 bis 19.00 Uhr (am 05. Juni von 17.00 bis 20.00 Uhr) in der Kontakt- und Informationsstelle der Bethesda-St. Martin gemeinnützige GmbH, Bogenstr.53a, 56073 Koblenz (Goldgrube).

Von Angststörungen sind sehr viele Menschen betroffen.  Einen Überblick über die verschiedenen Formen von Angsterkrankungen und über Möglichkeiten der Therapie gibt Dr. Andreas Kerl-Sanchez, Leitender Oberarzt bei den Barmherzigen Brüdern in Saffig, in der Veranstaltung am 06. März.

Die weiteren Themen und Termine:

03. April: „Angehörigen- und Netzwerkarbeit nach dem Modell des Offenen Dialogs“ mit Maria Thomas, Diplom-Psychologin, Bethesda-St. Martin gemeinnützige GmbH.

05. Juni: „Trauma und Heilung“ mit Stephanie Shirazi, Diplom-Psychologin und zertifizierte Therapeutin für EMDR (Eye-Movement Desensitization and Reprocessing)

03. Juli: „Wie meistere ich eine psychische Krise ambulant?“ – offener Erfahrungsaustausch.

Der Koblenzer Trialog ist eine gemeinsame Veranstaltung der Bethesda-St. Martin gemeinnützige GmbH, der Selbsthilfegruppe der Angehörigen psychisch Kranker Koblenz und von Koblenzer Psychiatrieerfahrenen.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Info-Telefon : 0261/92166-16 oder 92166-31.