Achtung: Vor Zecken schützen

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Zeckenzeit: Unfallkasse Rheinland-Pfalz gibt Empfehlungen – Infos für Kitas und Schulen

Zeckenstich – was tun? In der Zeit von April bis Oktober ist das Risiko von Zecken  am größten. Sie lauern in Gras, Laub, Sträuchern und im Unterholz auf Menschen und Tiere, die sie im Vorbeigehen streifen. Die Zecken an sich sind nicht gefährlich. Jedoch sind sie

potenzielle Wirte für Bakterien und Viren, die bei Menschen ernsthafte Infektionskrankheiten hervorrufen können. Hierzu gehören neben der Frühsommer-Meningitis (FSME) vor allem auch die Lyme-Borreliose.

Daher gibt die Unfallkasse Rheinland-Pfalz Empfehlungen zum generellen Schutz vor Zeckenstichen. Diese sollten insbesondere auch bei allen Veranstaltungen in Schule und Kita berücksichtigt werden:

Nach dem Entdecken sollte eine Zecke unbedingt unverzüglich entfernt werden. Je schneller eine Zecke entfernt wird, desto geringer ist die Gefahr einer Infektion! Zudem sollte nach Zeckenstichen für mindestens eine Woche genau auf Hautveränderungen an der Einstichstelle geachtet werden. Besonders wenn eine kreisförmige Hautrötung auftritt, ist einen Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen. Eine Borreliose kann im Frühstadium gut behandelt werden. Wenn in den Wochen nach einem Zeckenstich gesundheitliche Probleme auftreten, sollte man seinen Arzt bzw. seine Ärztin über den Zeckenstich informieren.

Die Verantwortlichen der Kitas und der Schulen sollten im Vorfeld mit den Erziehungsberechtigten die Verfahrensweise beim Zeckenbefall absprechen. In jedem Fall sollten die Erziehungsberechtigten über das Entfernen einer Zecke informiert und die durchgeführten Maßnahmen dokumentiert werden.

Weitere Infos insbesondere für Schulen und Kitas gibt die Unfallkasse Rheinland-Pfalz in einem Infoblatt unter www.ukrlp.de, Webcode 129 oder bei den Ansprechpersonen der Unfallkasse Rheinland-Pfalz unter  Telefon: 02632 960-1650, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .