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Unterdurchschnittlich viele Beschäftigte krank

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Neuwied/Koblenz, 16. Oktober 2019 – Die Beschäftigten in Koblenz waren im Jahr 2018 seltener krankgeschrieben als im Landesdurchschnitt. Das geht aus Daten der Krankenkasse BARMER hervor. Der Krankenstand in der Stadt lag bei 4,3 Prozent (Land und Bund: 5,0 Prozent). „Das bedeutet, dass an einem durchschnittlichen Kalendertag von 1.000 Beschäftigten 43 arbeitsunfähig gemeldet waren“, erläutert Katja Stein, Regionalgeschäftsführerin der BARMER in Koblenz.

Auf jeden Beschäftigten mit Wohnsitz in Koblenz entfielen rechnerisch 15,6 (Land und Bund: 18,3) gemeldete Arbeitsunfähigkeitstage. Im Vergleich aller 413 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland ergibt dies Platz 352. Jeder Beschäftigte in der Stadt meldete sich im Durchschnitt 1,3 Mal arbeitsunfähig. Stein sagt: „Hauptursache für die Krankschreibungen in Koblenz waren Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und psychische Erkrankungen.“

Im Detail verursachten Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems Systems wie zum Beispiel Rückenschmerzen und psychische Störungen bei jedem Beschäftigten aus Koblenz je 3,1 Tage von Arbeitsunfähigkeit. Es folgen Atemwegserkrankungen (2,8 Tage). Das waren die drei häufigsten Ursachen für Krankmeldungen. Für ihre Analysen hat die BARMER die Arbeitsunfähigkeitsmeldungen von 200.000 bei ihr in Rheinland-Pfalz versicherten Erwerbspersonen anonymisiert ausgewertet.