Donnerstag, 13. Mai 2021

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BARMER fördert Selbsthilfe-Organisationen

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Mainz, 4. Mai 2021 – Zwei Selbsthilfe-Organisationen mit Sitz in Mainz erhalten eine Förderung von der BARMER in Höhe von 23.000 Euro. In Selbsthilfeorganisationen schließen sich Menschen mit gleicher Erkrankung zusammen, um einander zu unterstützen. „Als gesetzliche Krankenkasse fördern wir aus voller Überzeugung die wichtige Arbeit der oft ehrenamtlich Tätigen in Selbsthilfe-Einrichtungen. Dort erhalten Menschen nützliche Tipps und wertvolle Hilfestellungen zum Umgang mit ihrer Erkrankung aus der Sicht von Betroffenen“, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Die Arbeit von Selbsthilfeorganisationen sei von unschätzbarem Wert für die Gesellschaft.

Geld für Inklusionsmesse und Kampagne gegen Arznei-Abhängigkeit

Die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz erhält eine Förderung in Höhe von 20.000 Euro. Das Geld fließt in die Umsetzung einer Kampagne für Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen zur Vermeidung von Medikamentenabhängigkeit sowie in die Vorbereitung der Inklusionsmesse „INKLUSIVA“. Die Messe soll nächstes Jahr in Mainz als Kombination aus Präsenzveranstaltung und digitalen Angeboten stattfinden und sich im Schwerpunkt mit der Frage befassen, wie Menschen mit Behinderung im Jahr 2030 selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können und welche Maßnahmen dafür ergriffen werden müssen.

Betrag unterstützt Aufklärung zu Multipler Sklerose

Der Landesverband Rheinland-Pfalz der Deutschen Multiplen Sklerose Gesellschaft nimmt 3.000 Euro von der Krankenkasse entgegen zur Finanzierung von Aktivitäten zum Welt-Multiple-Sklerose-Tag am 30. Mai dieses Jahres. Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, bei der das Immunsystem die Nervenzellen in Gehirn und Rückenmark angreift. Finanziert werden von dem Geld Online-Veranstaltungen, mit denen über Multiple Sklerose und deren Auswirkungen aufgeklärt werden soll. Die Veranstaltungen sollen auch das öffentliche Bewusstsein für die Erkrankung schärfen und das Verständnis für die Belange Betroffener wecken.